edelabgefunkt.de · Episode 1 · Transkript

Radikal ehrlich: Wer wir sind & Familienalltag hinter den Kulissen

Edel Abgefunkt · Folge 1 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 4. August 2024 · Dauer: 37:11

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

Erste Folge, schlechtes Equipment, gutes Herz: Episode 1 stellt Katharina (Musikerin) und Nicco (Arzt) vor – chaotischer Familienalltag ohne Hochglanz, radikale Ehrlichkeit als Konzept, und warum sie anonym genug bleiben (keine Kindernamen), aber ehrlich über Beziehung und Alltag sprechen.

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Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 1?

Um den Start: Wer Katharina und Nicco sind, wie ihr Familienalltag wirklich aussieht – und warum der Podcast „radikal ehrlich“ sein soll.

Wer sind die Hosts?

Katharina Giegling (Musikerin) und Nicco Krezdorn (Arzt) – zwei Jobs, mehrere Kinder, wenig Paarzeit, viel Mental Load.

Was heißt „radikal ehrlich“ hier?

Bezug zum Konzept/Buch „radikal ehrlich“: Emotionen und Alltag nicht schönreden – hinter den Kulissen statt Hochglanz-Familie.

Was erzählen sie über Privatsphäre?

Sie nennen keine Kindernamen und halten Orte/Angehörige bewusst vage – Ehrlichkeit über Themen, nicht Outing von Personen.

Für wen ist der Podcast?

Für alle, die Familienleben, Beziehung und Elternalltag ohne Perfektionsfilter hören wollen – „edel“ und „abgefunkt“ zugleich.

Vollständiges Transkript

Whisper-recovered Transkript aus dem RSS-Audio (Deutsch). Automatische Spracherkennung — kein Anspruch auf fehlerfreie Genauigkeit; Hörfehler möglich.

Und wir sind live. Mega. Okay, hier kommt der Schnitt.

Herzlich willkommen zu der ersten Folge von... Einmal Leben für fünf, bitte.

Wir sind ein bisschen aufgeregt, muss man dazu sagen. Meine Frau ist ja Internet erfahren. Für mich ist es noch alles Neuland.

Wir haben das schlimmste Equipment hier, was man sich vorstellen kann. Schlechteste Beleuchtung. Und wo sind wir?

Wir sind mit dem Herzen dabei und das ist das Wichtige. Wir sind irgendwo im Allgäu.

Es geht natürlich niemandem was an, wo wir genau sind. Wir wollen ja...

Wir werden auch nur unter Zäule und nicht mehr auftreten.

Und wir haben uns sehr viel Zeit genommen

und haben ein ausführliches Skript geschrieben für diese erste Episode. Lasst es bitte. Das gehört dazu.

Das unterstreicht die Professionalität unserer... Also wieder nach Podcast, ne? Genau.

Also wir haben mitbekommen, Podcast ist a Thing.

Und wir haben uns das jetzt lange angeschaut

und haben festgestellt, also nachdem die Zeiten ja vorbei sind,

wo man mit absolutem Müll mega erfolgreich werden konnte,

haben wir gedacht, jetzt ist die Zeit, wo wir auch aufspringen sollten. 16. Ist das da immer noch um drin? Nein. Das macht nichts. Und... haben uns viel Zeit genommen. Das funktioniert.

Über nachzudenken, was wir eigentlich zu sagen haben

und haben deswegen das alles durchgeskrippelt, haben mehrere Onlinekurse vorgekauft,

haben Übungen gemacht, um unsere Nische herauszufinden. Das haben wir tatsächlich gemacht.

Da können wir vielleicht später dann irgendwann mal noch drauf einsteigen, dass es quasi ein... unser absoluter Nemesis herauszufinden, sehen wir eigentlich dienen.

Und bis wir das herausgefunden haben, haben wir beschlossen,

haben wir einfach frei von der Leber heraus,

das war der alternative Titel eigentlich, über unser Leben reden. So, genug von mir. An meine begabte Inschleunzeilen. Hi, mein Herz. Die Idee mit dem Podcast war Nikos Idee

und du hast versucht, mich zu überzeugen und ich bin dabei. Konntest du immer nicht nein sagen. Genau. Und du, dass es Wort führen

und ich werde nur, was ich eigentlich am liebsten mache, Fragen beantworten und gebeten.

So wie im echten Leben, haben wir beschlossen, dass wir das auch...

Katarina wird digital 3 Meter Abstand halten.

Ich will nicht mehr sagen hier, das war nicht... Egal, wir kommen ab.

Okay, also wir wollten erstmal erzählen, wer wir überhaupt sind.

Das ist ja die schwierigste Frage überhaupt,

wenn man die überhaupt beantworten kann. Wer bist du? Mein Name ist Nico. Ich bin... Zehn wir, was wir beruflich machen? Wo ist das ein Geheimnis? Nein, ich erzähle.

Also haben wir gesagt, wir erzählen eigentlich auch nichts wie viel, ne?

Wir sagen nicht die Namen unserer Kinder. Stimmt. Und unsere direkten Angehörigen.

Und Freunde müssen auch keine Angst haben. Sollte nie mehr verwenden.

Aber nur mal ganz kurz, warum machen wir den Podcast? Weil wir der Meinung sind, dass wir was zu sagen haben. Das Hauptproblem, was wir haben, ist, dass wir noch nicht genau wissen, was und für wehen.

Und das ist quasi von unseren Therapeuten empfohlen, die Übung, das rauszufinden. Nein, aber Spaß beiseite.

Wir haben schon viel erlebt in unserem jungen Leben.

Das Schlimme ist ja, wenn man von wir spricht,

dann hat man ja sicher als Individuum verloren, oder? Nein, das ist nicht so.

Aber es sind eigentlich immer eine Meinung.

Also wir haben schon viel erlebt in unserem Leben.

Und die eine oder andere Sache von uns auch gelernt.

Und einfach weil wir auch unserem Umfeld immer wieder spiegelt bekommen oder Fragen bekommen, wie macht ihr das?

Machen wir gedacht, wir zählen es uns einfach mal. So, mehr oder weniger anders bezogen.

Und wenn es jemanden hilft, dann freuen wir uns fantastisch.

Und wenn es niemanden hilft, dann ist das auch wunderbar.

Und wenn es jemanden total scheiße findet,

dann kann er einfach wieder auflegen, dass er das Schöne im Weg kann.

Man muss sich irgendwas anhören oder anschauen.

Und without further ado, wie man im Englischen sagt,

ist großartig, wenn man überhaupt keine Gedanken macht, was wir eigentlich reden wollen. Doch, wir wollen zeigen, wer wir sind. Genau. Also ich arbeite in erster,

vielleicht fang mal mit beruflichen Sachen an,

das ist am einfachsten, da kann man immer sagen, der bist du. Also mein Name ist Nico. Ich arbeite als Chirurg in einem universitären Setting.

Ich habe einen kleinen Verlag noch nebenher, über das ich ein Buch vertreibe,

das ich vor mehreren Jahren übersetzt habe,

weil das ein Buch ist, das mein Leben sehr nachhaltig verändert hat.

Da werden wir sicher auch noch mal darauf zu sprechen kommen. Ich bin ambitionierter Hobbymusiker, mit mehr Ambition als Zeit. Ich bin eine Hochzeitsband

und habe so viele Interessen und Neugierenden,

dass ich das unmöglich alles zusammenfassen kann.

Und ich glaube, damit lasse ich es mal bewenden. Ich bin Katharina.

Und ich finde es immer ganz schön zu sagen,

dass ich in erster Linie erstmal Mensch bin. Damit du die Chance verpasst. Und beruflich bin ich Geigerin. Und liebe das sehr.

Und habe 2013, 2014 eine Ausbildung noch zu Yoga-Lehrerin gemacht und hat mich darauf spezialisiert, Yoga für Musiker anzubieten. Ich habe ein Buch geschrieben, das heißt Yoga für Musiker,

wie man erfolgreich und schmerzfrei im Leben ist.

Ich kann den Titel des Buches immer noch nicht auswendig. Und ich bin auch Mama von drei Kindern. Ich bin der dazugehörige Papa.

Und ich glaube, das wird tatsächlich sehr viel hinkriegen in unserem Leben.

Trotz dass wir beide schon auch viel arbeiten,

du unzählig viele Stunden in dieser Klinik verbringst

und ich alles versuche, von der Zeit rauszuholen, die ich habe, die effektiv zu nutzen

und trotzdem sehr, sehr liebevoll zu sein,

unseren Kindern und mit uns selbst und uns gegenseitig gegenüber. Wir haben gerade vorhin festgestellt,

jetzt im Urlaub, dass wir es oft hinkriegen, wenig zu schlafen

und trotzdem fit und leistungsfähig zu sein. Ich glaube durch unseren Leister, dass es jetzt gerade auch ganz gut tut,

mal ein bisschen mehr als fünf, sechs Stunden zu schlafen.

Und ich glaube, was man über uns auch sagen kann,

ist, dass wir eigentlich extremer liegen,

dass wir unglaublich gut arbeiten können

und ich glaube, wir können eigentlich auch ziemlich gut chillen.

Ja, das können wir jetzt gut so zusammenfassen.

Vielleicht extremer auch in vielen Bereichen. Ja, wenn man so möchte,

finden wir für uns den Mittelweg vielleicht darin, die Wegesränder immer auskosten.

Und was mir noch eingefallen ist, wo du es angesprochen hast,

ist ja, was jetzt meine Arbeitsbelastung angeht,

deine Arbeitsbelastung, kann man ja auch sagen, ist sicher eine andere. Bei mir gibt es Wochenenddienste,

Nachtdienste, bei dir gibt es Abendskonzerte,

Wochenendkonzerte, Konzertreisen, Konzertournähen. Frühmorgens, Yoga Sessions.

Das heißt, auch da sind wir eigentlich wieder an den Extremen unterwegs,

an den Extremen der Tage, an den Extremen der Wochenenden.

Was, glaube ich, sicher auch für unsere Kinder nicht leicht ist.

Aber ich glaube schon, und das erzählen wir auch sonst immer wieder, wenn wir uns mit vorn unterhalten,

aber dieser Anspruch, das hat sich ja heutzutage,

ich weiß nicht, ich bin auch so ein bisschen affigt, das zu betonen oder zu sagen, aber ja,

wir haben schon den Anspruch, dass wir eine gleichberechtigte Ehe führen.

Wir führen die auch, aber ich, also, es ist dünnes Eis jetzt,

aber ich glaube, man darf das nicht in reinen Stundenzahlen bemessen,

bzw. wir können es auch nicht in reinen Stundenzahlen bemessen,

weil wenn wir meine Arbeitszeiten sonst aufwiegen,

dann ist bei 24 Stunden einfach, dann wird es rechnerisch schon einfach schwer.

Nicht dass wir trotz, glaube ich, trotzdem, dass wir uns redlich bemühen,

aber es trotz aller, wie nimmt man das, ja, mentalem Willen vielleicht, ist trotzdem nicht so, ist das so?

Ja, das ist irgendwie total interessant,

weil eben gleichberechtigt, das ist ja eigentlich so das Wort zu sagen,

weil es sollte ja selbstverständlich sein.

Ich finde, wir sind komplett gleichberechtigt, natürlich sind wir gleichberechtigt,

aber wie du schon gesagt hast, das sage ich auch immer wieder,

selbst wenn ich einen Tag habe, wo ich sehr, sehr viel arbeite,

schaffe ich es nicht 24 Stunden am Stück quasi irgendwo zu sein

und da meine Arbeitskraft sozusagen, also klar, eben ein Konzertreißen und so,

aber da haben wir schon deutlich mehr Pausen als Musiker, als Ärzte.

Aber ich habe eben, wie du gesagt hast, so mental war von Anfang an klar,

was mir auch vor der Schwangerschaft total wichtig war,

einfach die Wertigkeit meines Berufs und für mich auch die Bedeutung,

für mich persönlich, das irgendwie dir klar zu machen

und also du sagst ja auch immer, dass du mich kennengelernt hast,

konnte ich irgendwie keinen Tag ohne Geige verreißen, es hat sich jetzt auch verändert.

Aber quasi, dass auch für Kinderbetreuung quasi immer Geld quasi da war,

weil es einfach wichtig war, dass ich mein Beruf ausübe

und das war von Anfang an so und ich glaube auch,

so wie du mich ja irgendwie mich wertschätzt mit Geige und Yoga

und es ernst nimmst und so, das ist ja das, was finde ich dann gleichberechtigt ist.

Das ist einfach, diese Bewertigkeit hat egal,

ob ich jetzt eine Yoga stonde oder ob du irgendwie ein Tumor rorschneidest.

Das Absurde ist ja, dass man es, also das eigentlich Absurde ist ja,

wie du schon gesagt hast, dass man es betonen muss oder aber ist so.

Also wir kommen ja aus einer Welt, vielleicht in meiner Familie

vielleicht ein bisschen mehr als in deiner, in der das halt noch nicht so war und was dich auch berufsbedingt ist,

es gibt manche Berufe, in denen es halt besser vereinbar war immer schon als vorher,

aber ja, ich finde es schon auch immer wieder spannend festzustellen

oder auch sich selber dabei hinterfragen, irgendwie so bei aller Progressivität,

die man suggeriert, irgendwie auch nach außen hin, die wir vorleben,

alle, wir sind ja alle im Kopf, sagen, sind wir alle völlig vorurteilsfrei

und gleichberechtigt und emanzipiert und irgendwie inklusiv und verständnisvoll und also auf der Papier sind wir alles. Und Fleisch essen tut auch niemand.

Ja, also gerade so auch in unserer, wahrscheinlich auch in unserer Gesellschaftsschicht

und Blase, das kann man ja schon auch so nennen.

Das ist ja, ich bin ja alle Teil von irgendwelchen Blasen.

Aber wir erzählen uns ja, glaube ich, schon alle,

sehr gerne sehr schöne Geschichten von uns, wie wir so drauf sind

und ich finde, man erwischt sich halt dann trotzdem immer wieder dabei, wenn es dann um die Frage geht.

Und jetzt also jetzt mal Taten folgen lassen,

den ganzen Herenansprüchen und diesen ganzen plakativen Formulierungen,

irgendwie, wie schaut's denn denn da aus?

Und da kann ich mich schon in eine eigene Nase ziehen und sagen oder fragen,

ist das jetzt wirklich alles so emanzipiert und gleichberechtigt,

irgendwie wie wir uns das vielleicht auch einreden? Und was meinest du mit dünnem Eis?

Ja, ich ist ja schon eine offene, also eine offene Diskussion, finde ich,

mit uns, bzw. es ist ja, ja, ich, wir kennen uns jetzt neun Jahre.

Und natürlich habe ich über die neun Jahre wichtig irgendwie besser kennengelernt,

aber ich habe natürlich trotz allem, ich habe eine Idee davon,

wie du darüber denkst über gewisse Formulierungen,

vielleicht denkst du, dass ich weiß, was du denkst oder wie das ankommt,

was ich sage, aber in Wahrheit habe ich keine Ahnung.

Und ich kann mich noch sehr gut erinnern an die Anfangszeit,

in unserer Beziehung als für dieses Konzept bis radikal ehrlich.

Also das Buch, was ich übersetzt habe, wo es in der Quintessense eigentlich darum geht,

dass man seine Emotionen von den gefühlen körperlichen Sensionen

ehrlich kommuniziert und auch Gedanken, also dass man nichts zurückhält.

Dass das jedes Mal so eine Black Box ist, wo man halt nicht weiß, wie der andere reagiert.

Also ich sage eine Sache, von der ich denke, es ist vielleicht eine Nichtigkeit

und eigentlich überhaupt nicht erwähnenswert und du explodierst,

und ich sage irgendwelche anderen Sachen, wo ich denke,

also da reißen wir jetzt den Kopf ab und dann sagst du, ja,

andere Male ist natürlich, denke ich, du reißst mir den Kopf ab

und du reißst mir den Kopf ab und ich denke, es ist nichts und es ist nichts.

Aber deswegen meine ich, was heißt dünnes Eis,

aber das sind ja schon, finde ich, Themen, die ja schon an den Grundfesten

einer Beziehung, finde ich, irgendwie lokalisiert sind,

wie Gleichberechtigung, wie sehen wir uns in unserem Leben,

wie sehen wir uns gegenseitig und wenn ich jetzt in dem Kontext irgendwie was sage,

wo du das Gefühl hast, Moment mal, also das ist ja,

das ist jetzt so wie du in unserer Beziehung denkst,

das ist ja jetzt, ich weiß jetzt auch nicht Sachen über die man abgekämpft nach zwei Stunden abends. Ich spreche das ja schon an. Nein, natürlich, aber...

Ich sage schon oft zu dir, dass ich es anstrengend finde,

quasi um jede Stunde zu arbeiten, auch zu delegieren, zu organisieren,

also unsere Kinder sind null, drei und fünf und wir haben drei Nannys

und Kindergarten natürlich und ich wünsche mir manchmal schon,

dass es genauso selbstverständlich wäre, meine Arbeitszeiten quasi frei zu halten, wie es bei dir ist.

Also ich glaube schon, dass es mich sehr oft direkter trifft,

wenn jetzt irgendwie keine Kindergarten gerade ist. Jetzt kommt eine Frage.

Und trotzdem machst du manchmal kindkrank, wenn es dich anders geht und ich bin ja trotzdem erfolgreich

und wenn das nicht wäre, dann würde es anders aussehen,

aber ich finde schon, dass ich mich sehr, sehr ausleben kann

und dass wir einfach oft abends zusammen Businesspläne machen

und du mich da unterstützt und alles von mir weiß, was ich arbeite

und ich glaube, wenn das nicht wäre, dann würde ich mich quasi,

dann wäre es nicht fair, aber solange ich mich da ausleben kann

ist es irgendwie hinfällig, ob du jetzt die doppelte Zeit arbeitest

oder nicht sicher, dann war ein kurzerer Zeit mehr hin, als du. Ach so, muss man so sagen. Nein, das ist ja auch schön.

Ich meine, nur vorher sozusagen wegen dünnem Eis oder so,

das ist ja manchmal so, das fällt dann bei Freunden

vielleicht manchmal ein bisschen eher auf,

aber ich, also gerade in einem Gesprächssetting,

das ja jetzt auf einer Art artificiell ist, so,

ist ja jetzt nicht so, also wir sitzen ja nicht normalerweise

mit einem Mikrofon irgendwie abends am Ende,

mit Kamera ja, aber nicht mit dem Mikrofon.

Ja, aber das ist ja so wie wenn man, also ich finde,

man merkt es oft bei Freunden, wenn man Leute zu Besuch hat irgendwie und dann ergibt sich oder nicht Besuch,

man ist irgendwo zu sehr egal, aber dann ergeben sich

in so Gesprächen manchmal so Sätze, wo du siehst wie der andere

dann richtig so, ja, so irgendwie so, ja Moment,

das hast du so aber noch nie gesagt eigentlich, vielleicht gedacht oder anformuliert,

aber so hast du es eigentlich noch nicht gesagt irgendwie

und deswegen meine ich so, das sind ja schon so Sachen,

wenn wir jetzt so drüber reden, dass ich halt nicht weiß,

ob da nicht auch so ein Moment kommt, wo du dann so, was?

Ja, so was zum Beispiel, als du gesagt hast,

dass uns Corona der Lockdown nicht so betroffen hat,

dass wir es kaum, dass sich eigentlich nichts geändert hat,

das hab ich dir dann schon gesagt, das ist durchaus nicht so war. Ja, das stimmt.

V.a. die erste Lockdown, wo wir keine Notbetreuung hatten,

weil ich, ich hab's mit Mark und Bein und jede Zelle gespürt

und mein Beruf war weg und ich hatte die Kinder

und ich war schwanger und du bist arbeiten gegangen

und das ist, also für mich hat sich wirklich mein ganzes Leben 180 Grad geändert.

Ja, aber das hat sich also effektiv sehr den Boden geruflich unter den Füßen weggezogen worden.

Und für dich tatsächlich hat sich nichts geändert,

außer dass du manche OP's nicht mehr gemacht hast.

So und natürlich, ich bin mir das früher zu Hause sein oder irgendwie so. Ja, aber auch nur in der kurzen Phase,

alles andere und sonst hat sich tatsächlich bei mir.

Und das fand ich schon krass formuliert. Ich war doch auch noch mal umholt,

ruhig zu wie gesagt, aber das stimmt so nicht.

Ja, aber das ist, weil du vorher meintest, wir

und das ist dann auch wieder so ein Beispiel dafür,

dass natürlich irgendwie meine Realität,

in der ich halt irgendwie viel tagsüber im Beruf und so unterwegs bin.

Und das ist dann natürlich irgendwie unreflektiert gewesen. Ich hätte das gut gemacht. Unreflektiert im Endeffekt dann und mir auf, wir zu schließen. Okay. Lass mal trotzdem nochmal weitergehen. Worin schaffen wir Kraft? Was gibt dir Kraft?

Um das Leben zu leben, wie wir es leben? Das wechselt. Also grundsätzlich ihr, so als Familie.

Aber es kostet mich auch nicht mal Kraft. Deswegen meine ich, es wechselt.

Ich kann auch nicht sagen, dass es die eine Sache ist.

Yoga gibt Kraft, aber auch das nicht immer in jedem Kontext. Meditation.

Aber auch da würde ich flügen, wenn es immer so ist, dass ich immer, wenn ich mich hinsetze

dann ist das schon wieder so sehr isoterisch irgendwie so. Bis dann mehr.

Kommt von oben, kommt dann die Energie in meinen Kopf und dann ist wieder alles gut. Ich finde, das hat man jetzt so, wo es das alles auch lockert auch, oder was es jetzt lockert,

aber wo wir wieder ein Stückchen mehr in Richtung Normalität gehen, habe ich zum Beispiel wieder entdeckt und das sind ja so Sachen, einfach weil es so schleichend war,

wo Menschen empfangen oder mit Menschen zusammen sein, dass mir das auch Energie gibt.

Aber auch da natürlich, es gibt auch Phasen,

wo ich glaube, das helft wahrscheinlich auch viel davon ab, wie selbstgewählt es ist. Wenn es nicht so selbstgewählt ist, dann können größere Menschen mengen oder können Mengen sein, aber man kann das auch Energie ziehen. Aber ansonsten bin ich schon jemand, der viele aus festen Gast geben, Events und so, Energie auch zieht.

Auch wenn die vielleicht dann Energie kosten,

aber in der Energie Summe ziehe ich mehr Energie draußen.

Das habe mich schon auch nochmal bewusst geworden.

Und wahrscheinlich, wir haben es vor kurz angesprochen,

also wenn man ganz ehrlich ist, schlafen. Es ist auch witzig,

dass das so weit hinten kommt eigentlich. Aber was würdest du trotzdem sagen, warum wir so ein Leben hinkriegen, wie wir es gerade hinkriegen? Weil es ein Spaß macht.

Und ich glaube, wenn es kein Spaß machen würde, dann würden wir auch, wie so oft, also wenn wir an einem Punkt kommen,

wo wir sagen, so ist es irgendwie nicht cool, dann ändern wir auch was. Genau, das haben wir schon manchmal, dass wir sagen, okay, das ist zu viel,

und ich glaube, wir sind sehr adaptierfähig. Also ich finde ja immer, weil es so ein Spaß macht,

dass es eine des Anderes so begünstigen kann.

Also idealerweise ziehe ich eben durch die Familie Kraft und bin da im Moment, und wenn ich quasi im Job bin, dann ziehe ich da durch Kraft.

Das finde ich eigentlich immer ganz schön.

Und ich glaube, nur das eine oder nur das andere ist quasi ein Öklarober dann, dass es irgendwie mehr wäre. Für uns zumindest. Aber gibt es für dich noch, um deine Frage zurückzuspielen, was anderes, wo du Kraft schöpst?

Weil wir ja schon öfters mal gefragt werden. Also jetzt auch so, ich werde ja schon manchmal gefragt, ob ich mit drei Kindern und so. Ich glaube, wo ich sehr reflektiert bin inzwischen und da sehr auf mich höhe,

sowohl vom Bauchgefühl als auch vom Körpergefühl ist, die Sachen nicht zu machen,

wo ich merke, dass es durch Kraft kostet, unnötig Kraft kostet,

und es mir einfach nicht wichtig genug ist, da Kraft zu lassen. Also,

sei es tatsächlich irgendwie jetzt auch im Haushalt

Dinge können wir irgendwie auch abgeben. Oder auch gut liegen lassen? Ja, aber es hat sich so chaotischer. Also ja, für Esche. Was können wir noch liegen lassen? Ja, gut. Okay, dann schreibt es. Und auch, aber auch einfach zu schauen,

welche Treffen mit Menschen geben mir Kraft und was kostet mich Kraft.

Und das ist sicherlich nicht immer konstant. Also ich bin ein Mensch,

der auch sehr viel Kraft schöpft im Alleinsein und im Beisig, im Rückzug sein. Mehr als ich, glaube ich. Das hat mir immer so ein Test gemacht. Ja? Da gibt es das ein Test,

und du hattest irgendwie so Party machen

und ich eher so ein bisschen für sich sein.

Was war, glaube ich, eine Grenze bei dir so ganz knapp? Ja, ja, genau.

Weil es schnell auch Momente gibt, wo du sagst dir selber, dass du dann da auch irgendwie,

aber von der Tendenz her eher allein als... Ja, also sowas. Und ich glaube schon, dass wir allein über unsere Ernährung und über Yoga machen, Kraft gewinnen, als Kraft verlieren. Über den Lifestyle. Ich glaube tatsächlich, dass unser Lifestyle wenig Kraft kostet, vielleicht im Verhältnis. Da gehören ja mehrere Sachen dazu, inwie Medien, Habits,

keine Ahnung, Yoga, Militationen, Essen, Ernährung. Ja, also ich glaube, Schlafroutinen und solche Sachen, irgendwie das... Stimmt. Wenn du hast ja viel mitgebracht, in der Phase gehabt, wo ich jeden einzelnen Bereich für mich durchoptimiert habe, in dieser vielleicht auch ein bisschen freakischen Art und Weise und so, aber ja, schon viele Sachen dabei, dann geblieben sind, die lebbar sind auf einer Art. Also... Und also was ich nochmal so total einen schönen Gedanken finde, ist, dass ja unser Normal quasi erstredenswerte Zustand, das finde ich glücklich sein. Also... Ich bin glücklich, du bist glücklich. Wir sind dankbar. Und alles, was davon... Abweicht. Abweicht ist zumindest bedenkenswert so, dass wir schauen, keine Ahnung, weil ich habe gesagt, mich nervt unsere Wohnung, wir versuchen irgendwie, sich so zu machen,

dass es eben nicht mehr diese Kraft kostet. Wenn wir merken, dass irgendwie im Job irgendwas nicht mehr stimmt, dann schauen wir uns jetzt zumindest an und so weiter und sofort. Hm, ja, ich meine, wir haben unsere Wohnung keine Ahnung. 24 mal umgeräumt oder so. Grundlegend. Wahrscheinlich passen jedem Zimmer

inzwischen irgendwie geschlafen, gegessen.

Ja, ich glaube, das sind schon wichtige Elemente mit Sicherheit, wie dass wir... vielleicht auch einfach die Bereitschaft mitzubringen, auch Sachen zu ändern. Also auch grundsätzlich zu ändern. Und... das ist schon großartig von uns, was wir so machen. Aber ich glaube schon, dass es zumindest hilft. Es ist kein Patentrezept. Ich finde sicher kein Instagram-Leben, wo immer alles Palmen, Sonnenscheinen, Sportwagen, Millionen und sonst irgendwas ist. Es gibt genug Tage, wo es darf man auch sagen, einfach scheiß anstrengend ist. Ja, aber auch da gucken wir, dass wir am Ende des Tages wieder zurück zum Glück finden, finde ich schon. Ich glaube, wie sagt man? U.A.G. Ja, es hört sich immer so scheinig an. Aber, das haben wir auch so

als Regel, das zum Beispiel so zum Thema Kraft verlieren,

dass wir nicht mit Streit ins Bett gehen oder irgendwie mit Streit uns morgens verabschieden und dann die ganze Zeit abgehend voller Wut oder Ärger oder Traurigkeit oder so Sinn.

Da streiten wir schon ein bisschen stark eigentlich. Aber an Finish Business ist so eine Art irgendwie so, wenn irgendwas nicht stimmt, wie du sagst, dass es gleich glücklich sein, wenn irgendwas halt nicht gut ist, dass wir dem so lange nachgehen, zumindest wissen, was es ist, ob wir es in den Moment in Lösung haben oder ich spiele keine Rolle, aber wir gehen nicht ins Bett,

ohne dass wir das bis nach zum Zwei dauern, ohne dass wir das rausgefunden haben. Ja. Und ich glaube, das ist ja schon mal ziemlich viel. Ziemlich viel, ziemlich gut. Ich würde sagen, lasst uns mal dafür für heute dabei bewenden. Was man aushalten kann. Genau. In diesem Sinne bedanken wir uns für die Aufmerksamkeit. Wir haben eigentlich wie so was einführen, wie so ein, ich glaube, wir dürfen irgendwie so Gema-Technisch-Technisch, wenn ich Musik am Ende spielen, außer vielleicht irgendwas von der Bude oder irgendwie so... Unbekannte Künste. Ich habe mir gesagt, verraten wir unser Nachnamen,

ich weiß es nicht. Auf jeden Fall Robert. Robert Gieckling. Was wollte ich denn jetzt sagen? Ich finde es irgendwie cool, eigentlich immer so ein Track, so... Wir können ihn nur empfehlen, bei Festo-Flausch machen die das immer, die haben so eine Playlist auf die, das dann draufpacken und so.

Das kann man auf jeden Fall auch bei Spotify, hat irgendwie ein Yoga-Rash-Playlist, wo ihre ganzen Yoga-Tracks, das sind, glaube ich, 4.000 inzwischen

oder so, die sind nicht alle auf einer Playlist, aber ich meine nur 20, 40, über 200 Playlists inzwischen erstellt. Aber irgendwie so was finde ich schön. Steck uns dann mal. Da machen wir uns noch Gedanken. Freestyle überlegen, wie wir diesen Podcast hier aufziehen. Was für so was, dass wir nichts mit 30 Minuten machen. Im Endeffekt, ja.

Aber wir haben keinen Schluss, sonst leider.

Wir haben keinen Schluss, als wir haben keinen... Vielen Dank.

Vielleicht, doch, ich weiß, was wir machen. Und zwar beenden wir den... Hier küssen wir es. Der da ist ein bisschen arg klischee.

Also, das ist mir ein bisschen unangenehm, das kann man aus. Mit was? Vor laufender Kamera. Aber wir beenden jede Folge eine Schiesi- Spruch. Also, wie heißt die dann? Quote.

Ja, irgendwie so diese Kalendarsprüche oder so. Oder was wir da an... Zum Beispiel, die da ein Wohnung,

die wir mal besichtigt haben und dann nicht genommen haben,

wo die an der Küchenband irgendwie oder so standen. Die eigentlich in sich gut sind, aber so oft gehört

in so vielen Ikea-Regalen inzwischen irgendwie eingraviert,

dass man sie eigentlich nicht mehr hören kann. Damit beenden wir das immer. Mein Vorschlag ist, der Klassiker. Ich weiß schon, wie halt... Ich weiß so. Womit fängt es an? Echt? Okay.

Träumen nicht dein Leben, lebt deine Träume. Und viel Übung, den ich schon entdeckt. Träum nicht dein Leben, lebt deine Träume. Im Podcast der Herzen da gibt's keine Zäune. Mit Yoga und Geige und Chirurgie erzählen wir Geschichten voller Energie. Der Chirurg mit Verlag und die Geigerin mit Yoga zur Hand. Drei Kinder ein volles Haus. Doch wir finden den Weg aus jedem Chaos raus. Träum nicht dein Leben, lebt dein Zäune. Bürogie, Geschichten, Energie. Ich berechtigt Leben. Das ist unser Ziel. Doch manchmal im Alter war das Spiel. Mit Schlaf und Meditation finden wir Kraft mit Leidenschaft. Träum nicht dein Leben, kass der Herz keine Zäune. Bürogie, Brummen Glück ohne Fahrt. Denn das Leben ist ein Tanz und wir geben Gas. Träum nicht dein Leben, Energie. Denn das Leben ist ein Buch und wir schreiben den Versuch. Träum nicht dein Leben, lebt deine Träume. Podcast der Herzen mit Zäune.