Vollständiges Transkript
Ein herzliches willkommen zur zweiten Folge unseres Podcasts, den wir schon in der zweiten Folge umbenennen. Wir sind gerade ein bisschen in Redestimmen und dachten, wir könnten jetzt einfach mal mitschneiden, mal schauen, wie sich das jetzt realisieren lässt. Warum benennen wir unseren Podcast Weil wir festgestellt haben, dass, herzlich willkommen auch von dir natürlich, dass eigentlich das, was wir also, ja, was sich rauskristallisiert hat schon nach der ersten Folge, dass das eigentlich überhaupt nicht zum Titel passt. Ich glaube ehrlich gesagt, dass auch alles, was sonst noch so kommen wird, auch nicht zum Titel passt, aber es ist, glaub ich, völlig egal. Ja.
Wir finden die, glaube ich, insgesamt geiler und deswegen lassen wir den jetzt einfach so. Und so werden wir verraten? Ja, die ich mal schon, glaube ich. Warum haben wir uns überhaupt einmal Leben für fünf gelernt, was jetzt nicht mehr relevant ist? Weil das ja eigentlich das Motto unserer Familie war oder ist, also nach wie vor.
Also, es war ursprünglich einmal Leben für zwei und dann die das vierjährige Jubiläum Jubiläum war einmal Leben für vier und jetzt sind wir zu fünf. Deswegen haben wir gedacht, eigentlich einmal Leben für fünf. Aber das hat jetzt irgendwie nicht mehr gepasst. Und deswegen nennen wir uns jetzt so, wie wir von sehr guten Freunden von uns einmal tituliert wurden, als wir sie, weiß gar nicht mehr, warum wir sie gefragt haben, aber sie sollten uns irgendwie charakterisieren und sie haben uns charakterisiert als edel abgefuckt. Und Ich glaube, sie haben uns, wir haben nicht ihre, Noch besser, aber so ungefragter, eine ungefragte Titulierung.
Und das hat uns unfassbar glücklich gemacht, dieser Titel, weil das eigentlich alles inkludiert, was wir sein möchten, nämlich alles. Wir hatten das beim letzten Mal, glaube ich, auch schon gesagt, die die Wegränder. Und ich finde, das ist eigentlich eine sehr schöne Kombination aus dem Wegrand edel mit dem Jet Send Mundänen Lifestyle Leben und dem Porsche und dem Goldsteak, dem veganen Goldsteak natürlich und Und dem E-Porschen. Dem E-Porschen natürlich. Aber hier, ja.
Und der abgefuckte Teil, den den wir genauso zelebrieren. Wenn wir in Adiletten und, also ich Jogginghose. Jogginghose und Wo bin ich am Ende? Goldkettchen, Du nie natürlich, aber ich dann aufm Kinderspielplatz abhäng. Ja.
Zu dem Gold zu dem Goldkettchen, das können wir dann auch noch mal. Das wollte ich sowieso schon immer vertreiben. Jetzt weiß ich auch, über welchen Kanal. Okay. Also, wir haben noch viele Ideen.
Heutiges Thema soll son bisschen tatsächlich ernsthaft unsere Philosophie sein. Ja, wobei ich bin eigentlich dagegen. Wir haben uns gerade drüber unterbrechen. Also, ich finde, ernsthaft ist Nein. Ein ein ein, ist das 'n Adjektiv, ne?
Das wir eigentlich nicht in diesem Rahmen haben möchten. Okay, also, es wird weiterhin unstrukturiert sein. Genau. Und ihr ein Gespräch sein als ein Vortrag und wir machen uns natürlich Gedanken. Genau und wir Aber es wird auch im Entstehen bleiben.
Wir versuchen, kohärent auch Sätze zu formulieren und Gedanken zu transportieren, aber wir werden an diesem Anspruch scheitern und da bin sind wir auch 'n bisschen ich, ein bisschen stolz drauf. Mhm. So, jetzt Du hattest ja auch, Du mein, Du wolltest es ja unbedingt strukturiert machen, also bitte. Die Idee von heute, unsere Philosophie ein bisschen zu verbalisieren, wie wir so, mit welchen Gedanken wir so durchs Leben gehen jetzt im Laufe der Zeit, hat sich das so entwickelt. Wir haben eine ganz große Regel, die quasi über allem steht.
Ja, wobei ich also da jetzt auch noch mal Entschuldigung, dass ich da jetzt Ich will dir nicht in den Rücken fallen, aber Ins Wort. Zumindest ins Wort. Man kann man kann das ja ruhig ehrlich erzählen. Wir sind ja hier unter uns und haben gesagt, wir sind ja auch ehrlich miteinander, aber Also, wir haben ja diese Folge schon mal aufgenommen vor 'n paar Tagen und es war 'n Desaster, muss man sagen. Ich bin selber eingeschlafen beim Anhang.
Fand's unglaublich moralisierend und irgendwie fad, obwohl das, was wir gesagt haben, inhaltlich herausragend war natürlich, aber die Delivery war einfach, ja, ungut. Aber was ich eigentlich sagen wollte, so, bei Philosophie hört sich schon wieder so staatstragend an, irgendwie, es gibt ja es gibt ja auch nicht die eine Philosophie, mit der wir durchs Leben gehen, sondern für verschiedene Lebensaspekte und Bereiche und damit wieder zurückgehen. Ideen. Die eine Regel, ja, das ist ja sozusagen die Bestätigung von dem, was Du grade gesagt hast. Die Regel lautet, es gibt keine Regel Oder nicht?
Ja, doch Regel Nummer eins ist, es gibt keine Regeln. Genau. Und das hilft uns, finde ich, in ganz, ganz vielen Bereichen des Lebens. Also natürlich angefangen vom Kinderzeugen zum Kindergebären zum Kinderhaben und ich mag inzwischen dieses Wort erziehen überhaupt gar nicht mehr, aber dahingehend sozusagen versuchen wir immer wieder nicht regelhaft und nicht schubladenbehaftet zu sein, sondern offen für Kommunikation offen, für Kommunikation mit sich selbst, mit dem Gegenüber, mit den Kindern und ja, auf eine Art uns immer wieder diese Offenheit quasi zu geben, der Situation angemessen zu reagieren? Würdest Du das beschreiben?
Also jetzt alles 'n bisschen Nee, ja, nee, also ja, das wär sowieso noch, Entschuldigung, das würde ich sowieso vorstellen, dass wir da irgendwie auch noch konkreter werden, weil das immer sonst so Ja. Würde theoretisch nebulös ist, aber ich find, das ist ja schon auch eine Lektion, die wir von unseren Kindern irgendwie tagtäglich lernen, diese Frage, warum, bis wirklich bis bis es an die Schmerzgrenze geht irgendwie, aber so grundsätzlich halt schon voll richtig. Warum? Warum ist das so? Warum ist es eine Regel?
Warum muss es so sein? Und ich find, so viele Sachen nehmen wir einfach so hin, teilweise, weil es natürlich viel einfacher ist, durchs Leben zu gehen und nicht alles ständig zu hinterfragen. Das ist auch okay, aber grundsätzlich finde ich, kann man schon sehr viele Sachen hinterfragen und das ist ja das, worauf Du abziehst oder also was was Du ansprechen wolltest, irgendwie wie viele, wie viele ungebetene Ratschläge haben wir bekommen irgendwie, wenn man Kinder, wenn man schwanger ist, dann ist es so. Im ersten Trimester wirst Du sehen, ist es so und dann wird's beschwerlich oder es ist noch nicht beschwerlich, ja wart mal ab, dann Und die Geburt wird's auch. Und die Geburt wird so und das Dann werdet ihr das nicht trinken.
Genießt noch irgendwie, solange ihr noch keine Kinder habt, weil danach werdet ihr nicht mehr schlafen und ihr werdet dies und jenes nicht mehr und dies und jenes wird sein und es ist alles Bullshit. Ja, es gibt natürlich, es gibt Dinge, die passieren. Es gibt Sachen, die passieren vielleicht auch so, wie das jemand erzählt hat, aber schon von vornherein davon auszugehen, erstens macht's Angst, das Belast macht einen voreingenommen und das darauf, darauf wollen wir eigentlich hinaus, dass wir diese Regeln selbst neu entdecken wollen. Und man kann natürlich auch sagen, das ist völliger Blödsinn, irgendwie, warum muss man jeden Fehler selber neu machen? Warum muss man alles irgendwie intelligent wär's, von den Fehlern von anderen zu lernen?
Und die große Frage und ich glaube, es dreht sich am meisten in dem Bereich bei uns Kinder und Familie, wenn man ehrlich ist, ist, dass ich halt von vornherein schon mal eine Frage stelle, ob es überhaupt Fehler sind, die die anderen gemacht haben, aus denen man dann da lernen soll oder so. Und und ja, das ist, glaube ich, das Und ich glaub, also, jetzt mal ganz konkret zu werden, ich glaub, eine der wichtigen Sachen oder wichtigsten Sachen für uns ist, dass wir, also, es ist ja fast schon 'n schmerzhafter Triggerpunkt irgendwie, aber das, also unsere Kinder kommen mit einem, kommen als fertige Menschen auf die Welt und haben einen Charakter und Wünsche und das äußern sie auch alles.
Aber sie sind trotzdem deswegen nicht in einer Schublade. Also, nur weil unsere Tochter sich nach der Geburt aufgestellt hat, sozusagen schon kräftig und Auf die Brust quasi, auf dem FD, Ja, ja. Die Chemisch stellen.
Nee, also, wobei, zuzutrauen wär's denn. Ja, aber sie hat sich halt abgestützt, so und ich weiß gar nicht mehr, irgendwie, ob die Hebamme haben oder irgendjemand hat gesagt, ach krass, irgendwie, dass sie das schon kann, so. Ja, und dann, so entstehen dann diese Geschichten oder diese diese Schubladen und auch dieses So warst Du schon immer. Genau, ne, dieses Surfful Filling Prophacy sozusagen. Ja, Du konntest dich ja schon mit null Tagen konntest Du dich ja schon aufstellen.
So, und das ist ja 'n, es fällt mir jetzt gerade dazu ein, ist ja eigentlich 'n ganz cooler Mechanismus auch, ne, dass, wenn er halt positiv ist und nicht einschränkend ist, aber dass wir ja strukturell immer wieder nach Sachen suchen, die unsere Welt sich bestätigen irgendwie.
Also, wenn Du, also, das ist ja Visualisierung oder irgendwie, ja, gibt aus dem Buch aus den Sechzigern irgendwie Cyclo Cybernetics, total beschissener Titel eigentlich, aber so vom Inhalt megainteressant, witzigerweise plastischer Chirurg, der das geschrieben hat, der davon, also ausgehend davon, dass er meinte halt, manche Patienten, also gerade bei ästhetischen Indikationen, die er operiert hat Also manche sind total zufrieden gewesen, manche völlig unzufrieden, wo es aber objektiv 'n perfektes Ergebnis ist und also warum warum sind die einen zufrieden und die anderen nicht und dem ist er dann so nachgegangen und daher kam sozusagen dann diese Idee oder dieses Konzept des inneren Bildes, der inneren Selbstwahrnehmung, was damals neu war oder in der Formulierung neu oder New Age oder wie auch immer, was ja heutzutage irgendwie, ja, auf dem Verkaufsseminar irgendwie so mitkriegt, irgendwie mit visualisieren und so.
Aber das ist ja ist ja im Endeffekt genau das, dass Du halt ein Bild in deinem Kopf hast und in dem Fall jetzt von deinem Kind und dann ständig nach Bestätigung suchst oder auch von der Wahrnehmung halt auch die Sachen bestätigst, die dieses halt, ja, das Wort schon bestätigen, aber sozusagen dann, das ist 'n kräftiges Kind, das kann alles irgendwie, also siehst Du auch die Sachen, die es alles kann.
So, und wenn's halt im Umkehrschluss aber ein schwächliches Kind ist oder ein Kind, das irgendwie am Anfang Problem mit irgendwas hatte, ist dann das Problemkind. So, und daraus wird dann diese Regel. Und das ist etwas, ja, wo geben wir uns auch schon, also gerade bei unseren Kindern, aber natürlich merkt man das ja an uns selber auch irgendwie oder wie über uns von anderen Leuten gesprochen, unglaublich wehren, dieses Schubladendenken irgendwie. Das ist ja auch was, also in der Partnerschaft so, dass wir irgendwie sagen, wir möchten uns immer wieder auch neu kennenlernen und quasi nicht eben nur das Bild vom anderen sozusagen mit sich rumtragen. War das eine Frage?
Sondern, also manchmal sozusagen sind wir ja schon mal verwundert, was der andere denkt und sagt und so weiter, oder? Ja. Also, natürlich kennen kennen wir uns so. Ja, aber wir kennen uns wichtig, dass man irgendwie sich immer wieder austauscht und neue Erfahrungen miteinander teilt und so weiter. Ja, wir kennen uns halt in den Situationen, in denen wir uns bisher kennengelernt haben.
Also bringen uns beide in eine Situation, die wir so zusammen noch nicht hatten und wir reagieren unter Umständen völlig anders, als wir irgendwie erwarten, einfach, weil, also weil es die Situation vorher gar nicht gab, ne, und dann zu sagen, irgendwie so, wieso hast Du denn jetzt so reagiert irgendwie? Wär auch irgendwie völlig absurd, aber diese Offenheit halt mitzubringen, das so Ja, ich finde irgendwie generell bei Entscheidungen und natürlich Verhalten ist es am wichtigsten, sich treu zu sein und bei sich zu sein und also Aber also welchen Entscheidung meinst Du jetzt?
Also so zum Beispiel, also so Lifestyle irgendwie, also jetzt gerade sind wir total into Yoga und vegan vegetarisch essen und weil wir jetzt sozusagen spüren, jetzt tut uns gut, ist super, fühlt sich gut an, cool. Und wir haben immer gesagt, okay, wenn wir irgendwie, also eben auch antialkoholisch und so inzwischen, wenn wir in zwanzig Jahren oder in zwei Jahren oder in zwei Monaten, wenn sich's so anfühlt, dass wir anders leben möchten müssen, dann dann sind wir auch offen dafür so. Und das Also wenn der Arzt sagt, darfst Du noch Schweinebraten essen und Du musst irgendwie eine Schach Zigaretten am Tag rauchen.
Ja, eben nicht, wenn der Arzt sagt, sondern wenn ich das Gefühl hab, dass das das Neue richtig ist. Ja. Also, ja, ich finde das irgendwie schade, wenn man sich selbst in sone Schublade steckt. Also wir sagen ja auch immer son bisschen aus Spaß so, ja und irgendwann machen wir 'n Kaffee auf. So, weißt Du, wir haben jetzt unsere Berufe und die lieben wir und es fühlt sich total mega an und wenn wir in dreißig Jahren sagen, nicht erst jetzt nicht, jetzt ist Zeit für 'n Café, dann dann glaube ich, könnten wir schon offen sein, das dann auch zu machen.
Mhm. Und Ja, nee, sagt Du, Nee, sag Du, das wurde jetzt zu weit fürn erst mal. Sag Du? Nee, ist doch gut, dann lass mal. Meins wird nicht so weit, deswegen ist spannend, was Du sagst.
Nee, warum. Nee, Nee, ich wollte nur sagen, das heißt ja nicht, dass man jedem Impuls gleich nachgeben muss, so, aber ich ich musste gerade so dran denken, weil Du gesagt hast, wenn sich's dann für mich richtig anfühlt, weiß nicht, Schweinebraten zu essen und dann irgendwie zu rauchen, dann auch die Offenheit mitzubringen, das zu machen. Ich finde, es hat ja, also zumindest für mich, kann da nicht für dich sprechen, aber bei mir haben, ganz oft ist jetzt wahrscheinlich auch übertrieben, aber es waren so Veränderungen der Weltsicht irgendwie auf eine Art, die ganz oft so ganz, ja, ganz massive Veränderungen nach sich gezogen haben.
Und ich glaub, das ist auch das, worum's ja im Kern dann eigentlich geht, dass man bereit sich bereit ist, sein, ja, auch sein seine ganze Weltsicht über einen Haufen zu schmeißen. Also, wenn Du irgendwie halt, wenn wir jetzt davon ausgehen, dass die Erde eine Scheibe ist, was ja in Wirklichkeit eigentlich auch ist, und dann, also dann erfährst Du, hast Du diese Information oder was weiß ich, lernst Kopernikus kennen oder keine Art, was auch immer, irgendwie hörst Du 'n Vortrag von ihm und auf einmal realisierst Du so, ach krass, nee, das ist eigentlich eine Kugel und die rotiert so.
Und es ist, das ist ja schon schwer, eine neue Welt sich zu akzeptieren, wenn sich rum alle noch die Alte haben auch, so. Also offen zu sein, zu sagen, ja, mag sein, dass alle mich rum trotzdem noch sagen, irgendwie, die Erde ist eine Scheibe, aber eigentlich ist sie eine Kugel. Und muss man ehrlicherweise sagen, da da da zieh ich schon auch den Hut davor vor Leuten, die vor Jahrzehnten schon oder vor Jahrtausenden, wenn man so möchte irgendwie, aber also ich finde heutzutage vegan zu sein oder Vegetarier zu sein, das ist keine Kunst so, ja, weil Du kriegst irgendwo, also jetzt mal abgesehen von da, wo wir gerade sind, kriegst Du überall inzwischen deine Hafermilch. Oh, oder? Mhm.
Ja, absolut. Ja, aber irgendwie vor vor fünfunddreißig Jahren irgendwie in Bayern Vegetarier sein, alter Schwede so, ne. Das Da musst Du schon, da hast Du schon eine Überzeugung und eine Weltsicht, die irgendwie, wir kommen gerade völlig ab vom Thema, aber aber es finde ich inspirierend. Also, ich finde es inspirierend, wenn man bereit ist, seine Weltsicht immer wieder aufs Neue zu hinterfragen und den Bogen wieder zurückzufinden, ich finde mit seinen Kindern oder wir mit unseren Kindern, schön bei uns bleiben, anderen Leuten nicht irgendwie in ihr Leben quatschen, aber ich möchte, dass wir mit unseren Kindern immer wieder unsere Weltsicht auf unsere Kinder neu hinterfragen. Unsere Kinder sind heute so und morgen sind sie so, genauso wie Du heute so bist und morgen so und Und genauso wie ich heute so bin, also sich selbst auch so betrachten, finde ich.
Das ist ja das, was wir, was ich beim Yoga auch oft frag, meine meine Schüler so, wie geht's dir jetzt heute, ohne es zu bewerten, ohne irgendwie nach gestern, nach morgen zu schauen, ne. Also sich da auch so selbst neu zu entdecken und ja, mit offenen Augen tatsächlich sich selbst und das Gegenüber anzuschauen und ich glaube, das ist uns der beiden zum Beispiel mit Kindern auch total wichtig, wie Du schon gesagt hast, sie als volle Individuen, vollständige Wesen zu sehen, sie nicht zu bevormunden, was nicht heißt, dass wir sie manchmal vor Gefahr schützen müssen, keine Frage und Und auch natürlich bevormunden. Ja, aber auf eine Art versuchen wir ihre Bedürfnisse trotzdem ernst zu nehmen. Ja. Ja.
Absolut. Okay, wie kommen wir dazu? Ich hatte grade noch mal voll die den Geistesblitz bei einem Wort, das Du gesagt hast. Obwohl Du das versucht hast, die Fliege wegzuscheuchen, hab ich's hab ich's vergessen. Kannst Du deinen letzten Satz noch mal wiederholen?
Kommunikation, Individuen, Bedürfnisse. Ah, genau, weil Du gesagt hast, ich muss aufpassen, ich meine Zunge komme manchmal nicht hinterher mit meinen Gedanken, weil Du gesagt hast, Du fragst deine Schüler, wie geht's dir heute, ohne zu bewerten? Ich glaub, da steckt eigentlich so Da steckt so krass viel drin in diesem in diesem Bewerten. Dass etwas ist, wie es ist, also ohne, dass es etwas heißen muss.
Wir hatten, wir hatten heute, ich hatte heute ein ein ernstes Gespräch mit unserem Sohn, der, das lässt sich im Nachhinein nicht mehr so rekonstruieren, eine Kaulquappe umgebracht hat, mutwillig oder aus Versehen, wahrscheinlich war es aus Versehen, uns wir uns da auch etwas ernsthafter drüber unterhalten haben und er auch geweint hat, aber ich dann, also wo womit wir das Gespräch beschlossen haben, klarzustellen, dass ich ihn nicht bewerte deswegen, also ihn als Person, so, dass ich das nicht gut finde, wenn er Tiere umbringt.
Aus Versehen. Ja, aus Versehen ist dann Möglich, ja. Genau, aber dass das überhaupt nichts heißt, was uns angeht sozusagen als Beziehung. Und ich ich glaube, das es passiert uns ständig, dass wir Sachen bewerten. Dass irgendetwas passiert und wir es bewerten, was das muss doch irgendwas heißen.
Ne und Ja, entweder bewerten oder oder dann so damit verhaften mit Emotionen oder Gedanken, dass man dass man die auch nicht mehr losbekommt. Das ist ja so mit mit Emotionen finde ich, das kann ich, glaube ich, inzwischen schon ganz gut, dass ich quasi also betrachten kann, dass ich jetzt gerade gestresst bin, dass ich gerade irgendwie melancholisch bin, dass ich traurig bin, dass ich überfordert bin, was auch immer. Und indem ich son bisschen zurücktreten kann und es anschaue, statt gefangen zu sein, wie ich so schon auch aus meiner Jugend zum Beispiel kannte, wo man irgendwie gar nicht mehr weiß, wie man irgendwie wieder aus irgendwas rauskommt. Das finde ich so voll den krass coolen Wert. Also tatsächlich wie son Kind, was halt im einen Moment am Boden zerstört sein kann und danach aber auch wieder lachen kann, weil's eben nicht festhält.
Ja, und das heißt dann auch nix. Genau. Also, es ist nicht manisch depressiv, deswegen jetzt irgendwie, ne. Weil's Ja, klar. Eben hoch ja auch nun zu tief betrübt ist.
Oder wenn Du jetzt irgendwie 'n halben Tag traurig bist, bist Du deswegen nicht depressiv, oder? Aber, also, ich will diese ganze, ich will das nicht in keiner Form irgendwie abwerten.
Sind ja auch Erkrankungen, die auch Führt jetzt zu weit an der Stelle, aber grundsätzlich sind wir sind wir einfach unfassbar schnell dabei, irgendwie Sachen zu bewerten und gerade, wenn's emotional wird, irgendwie, ich musste aus irgend 'nem Grund, weiß gar nicht, ob's jetzt passt oder nicht, muss ich aber irgendwie, wir sind ja beim Thema Philosophie, dran denken, an diese, an diesen, ist halt kein Ratschlag, sondern, dass wir uns auch mit befreundeten Familie oder Paar unterhalten haben und da ging's, glaube ich, auch so Stresssituationen, auch gerade sozusagen mit Neugeborenem, was ja auch eine Stresssituation ist für alle und die gesagt haben, dass man als Paar, wenn der andere etwas sagt, es grundsätzlich, wenn man es bewertet, also wenn man's nicht schafft Also was Du jetzt beschrieben hast, ist ja sozusagen Buddhismus Buddhismus in Reinform erinnert.
Du nimmst deine Emotionen wahr, Du nimmst deine Gefühle wahr. Am besten nimmst Du noch deine sozusagen Sensoren im Körper wahr, Mhm.
Ja und und beobachtest das nur, ohne es zu bewerten. Dann bist Du eigentlich schon, also bist Du kurz vor Erleuchtung im Endeffekt, ne. Und dann sind wir wieder, wir haben's beim letzten Mal ja schon angesprochen, das ist ja auch der Kern von radikal Ehrlich im Endeffekt ist, wenn Du das, was Du wahrnimmst, beschreibst deinem Gegenüber, dann hast Du eine uninterpretierte, unbewehrtete Kommunikation und auf der kann man dann auch sozusagen, da kann man auch wütend sein aufeinander, aber da kann man das auflösen, ohne dass es halt in diese Bewertungen abdriftet.
Aber zurück zu diesem, finde ich schon, sehr schlauen Satz, ist, also wenn Du, dass Du grundsätzlich, wenn Du es bewertest, davon ausgehst, gilt für eine Partnerschaft, aber eigentlich auch fürs Leben, dass der andere es eigentlich gut meint. Also dem anderen das bestmögliche, die bestmögliche Absicht oder Aussage quasi unterstellen.
Ja, ja, wenn ich so schön sein könnte, wie Du immer. Tja. Mit wenigen Worten. Aber das haben wir uns tatsächlich auch manchmal dann wieder in Erinnerung gerufen, ne. Das hilft dann schon gerade eben Also wir haben ja eigentlich kaum schlaflose Nächte, aber wenn, also jetzt der Kinder wegen, aber wenn's jetzt mal einfach sehr viel ist und man dann irgendwie gereizt ist, dann sich im Idealfall, was natürlich in dem Zustand schon auch schwierig ist oder dann in der Reflexion zu erinnern, es bestmöglich auszulegen.
Ja. Ja. Das, ja. Finde ich ehrlich gesagt ziemlich cool, dass wir das jetzt gerade, weil ich hatte den schon wieder 'n bisschen vergessen Stimmt, ja, ja. Dass der jetzt wieder auftaucht.
Das ist sehr, sehr gut. Und tatsächlich auch eben auf eine Art, wie Du sagst, auch im Leben der Bäckersfrau, die dich anraunst, ist sicherlich schwierig, irgendwie da bestmögliche Intention zu unterstellen, aber auf eine Art nicht ins Gegenschießen gehen auch, ne. Ja, und keiner läuft durchs Leben mit dem Ziel jetzt, mit Absicht, den anderen das Leben irgendwie. Ja, wie auch immer. Ja, außer der Grumbi Monkey vielleicht aber nutzen.
Das stimmt. Wir haben nicht mehr so viel Minuten. Wie kommen wir noch zur Herriella? Gar nicht. Okay.
Gar nicht. Ich finde das, also, ich will, wir müssen jetzt überhaupt nichts reinpressen. Ich find das jetzt irgendwie grad mega. Ich find irgendwie, ich würd gern irgendwie noch, aber das ist jetzt keine Aufgabe für hier, das noch mal irgendwie geiler formulieren. Den ganzen Podcast einfach.
Okay. Man stelle es sich vor, oder? Nee, einfach Ich glaub, es wäre ganz cool, wenn man son Dreißig Minuten Podcast einfach so zusammenfassen könnte in einem Satz oder in zwei Sätzen. Nee, jetzt ist ja Spaß beiseite. Nee, ich find diesen Satz, ich find's ja immer geil, wenn wir, wenn man so Sätze oder wenn wir so Sätze dann auch als als als Erinnerung irgendwie auf auf Leinwändedruck in der Wohnung aufhängen und so.
Da kommen sicher noch mehrere davon, aber ich find, dem anderen immer das bestmögliche Unterstellen, es ist mega, aber ich finde, es ist noch nicht so, nicht so catchy. Vielleicht müssen wir's irgendwie auf Englisch oder Swaheli oder so was, aber Aber wie gesagt, ist keine Aufgabe für, jetzt machen wir dann irgendwie Reichen wir noch nach, auf jeden Fall. Das ist hier das Gute in jedem Wesen. Das gibt bestimmt auch Sanskrit, oder? Ja.
Stand sicher irgendwie in dem Tee, den wir vorher aufgegossen haben. Genau. Und damit sind wir eigentlich schon bei unserem seichten Ende angekommen und können nahtlos eigentlich in den heutigen Kalenderspruch überleiten. Du bist dran. Du bist echt witzig.
Und ich dachte neulich schon, wir müssten uns das eigentlich zurechtlegen. Zieh das gut in jedem Wesen. Ja, aber ist doch kein, das hast Du hier gerade ausgedacht. Das ist doch kein fertiger Kalenderspruch. Ist großartig.
Ja, schon, es passt auch voll, aber das ist nicht, das, nee, so geht das nicht. Das steht auf irgend 'nem Jogi. Du kannst es nicht einfach hinten heraus die Regeln ändern. Wir haben gesagt, wir nehmen etablierte Es gibt keine Regeln, hallo. Na gut, eins zu null für dich.
Nichtsdestotrotz haben wir gesagt, wir nehmen diese null acht fünfzehn Sprüche, die Okay. Mit denen Studi Vollzeit früher vollgepflaster war. Ja, Leben ist Liebe, Liebe ist Leben. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal.