Vollständiges Transkript
Herzlich willkommen zurück zu Edel abgefangen. Wir freuen uns sehr, dass wir wieder hier sind, nachdem wir jetzt doch etwas kreative Pause machen mussten durch aufgrund von verschiedenen Sachen, unter anderem Corona, Elternzeit. Man möchte eigentlich meinen, dass ich in meiner Elternzeit dann unendlich viel Zeit für diesen Podcast gehabt hätte, aber ich habe mit Erschrecken feststellen müssen, dass man für gar nichts Zeit hat. Katharina nickt nur einfach stehen mit dem Kopf. Es ist eine Solopodcast Folge.
Ja. Wir wollten heute über Routinen reden oder Habits oder Rituale. Ich hab ich hab grade gedacht, früher hab ich mir nie Gedanken drüber gemacht über Routinen oder Rituale, was es denn irgendwie soll und was man damit erreichen kann oder nicht erreichen kann. Oder ich hab mir nie überlegt, was denn eine gute Routine ist oder was man einfach so macht. Wie kamst Du zu dem Thema überhaupt?
Das ist eine sehr gute Frage, die ich auch gleich beantworten werde, aber ich muss da gleich mal einhaken. Wenn Du sagst, dass ihr dann nie drüber Gedanken macht, finde ich ja eigentlich insofern total absurd, weil zumindest in meinem Kopf der Beruf eines Musikers, sondern eine Musikerin, echt der Inbegriff der Routine ist, meiner Meinung, also zumindest also meiner bescheiden musikalischen Laufbahn sozusagen das, was mich von von größerem Erfolg außer einer, ich mein, zwanzigjährigen Karriere in einer Hochzeitsband, aber sozusagen von dem, was man im professionellen Rahmen vielleicht Erfolg nennen würde, abgehalten hat, ist meiner Meinung nach ganz klar Routine. Also ich übe halt einfach nie. Nie. Ich hab dich ja auch noch nie übergemalt.
Ja, das ist Aber deswegen finde ich das total spannend, dass Du sagst irgendwie, dass Du dir dadrüber nie Gedanken gemacht hast, weil, also ich mein, von, in welchem Alter hast Du angefangen regelmäßig für für Mit sechs. Und aber auch. Ach so, also. Ja, aber so, dass sozusagen Ja, eher so mit fünfzehn oder so, würde ich sagen, oder zehn, zehn. Also mit zehn hast Du entschieden Ach so, nee, ich hab erst ganz am Ende meines Abis sozusagen habe ich entschieden, dass ich Musik studieren möchte oder vielleicht die letzte Klasse.
Na gut, aber wenn wir mal zurückgehen, hast Du davor eigentlich dann immer regelmäßig trotzdem geübt? Ja, auf jeden Fall. Freiwillig. Ja. Und wann kam das?
Früher habe ich immer, ganz früher habe ich dann nicht geübt, wenn meine Eltern nicht zu Hause waren, hab die Seiten bisschen verstimmt, dann konnte ich nicht üben, weil ich konnte die Geige noch nicht stimmen. Da habe ich noch nicht so eine Routine gehabt. Ich hab nämlich so meine Zahnspange, die ich immer erst einen Tag, bevor ich ihn jetzt zum Kompottopäden reinmusste, angezogen habe, hab ich sie noch mal extra weitergestellt, weil man die immer fester stellen muss, dann wird das sozusagen dann enger. Ach so. Dann hab ich brutal eng, ich hab in der Nacht immer nicht geschlafen und brutale Schmerzen gehabt, weil das Ding viel zu eng war.
Okay, Schatz, Du, es gab's ein bisschen wert vom Thema. Ja, okay, Du hast auch die Routine damals nicht geschafft. Ja, schau meine Zähne jetzt an. Es war dumm dumm, das nicht zu machen. Nee, doch, ich hatte, das stimmt.
Das ist total interessant, was Du sagst. Ich hatte natürlich voll die Überroutine. Und wer hat die dir beigebracht? Also Also die die war ja nicht die Druckmeisterin Mutter oder kam das tatsächlich über den wen oder die Lehrerin? Schon über die Lehrer.
Also, ich hab das ja nicht reflektiert gemacht. Ja, man hat dann irgendwie sich eingespielt und aufgewärmt, also jetzt Warum? Es ist aber am Instrument, aber eben nicht so wie ich's jetzt ja lehre, dass man eben mit mit Yoga schon man sich überhaupt aufwärmt und so weiter. Ja klar, das ist ja jetzt, wenn Du so möchtest, ist ja, also diese ganze Entwicklung der letzten Jahre dann auch mit Yoga und Ernährung, das sind ja alles im Endeffekt ja, also wenn man's ganz runterbricht, Optimierungen, die habt ihr sowieso schon bestehenden Routine, also das ist dann auch wieder von Amateur, vielleicht auf auf Weltklassenniveau dann. Aber, also, wann hast Du verstanden für dich, dass regelmäßig Üben sinnvoll ist und auch solche Sachen wie Aufwärmen, das ist ja noch mal was anderes als jetzt üben.
Ist ja in der Zweifel, also fängst Du dann auch mit Tonleitern an, was mich immer wieder total flasht, dass Du mit den absoluten Basics und das, ja, ich finde es, also ich finde es echt spannend, weil das sind ja diese Sachen, die ja, also zu behaupten, dass es Spaß macht, ist falsch. Auf der anderen Seite ist es auch nicht so, dass es keinen Spaß macht. Na ja, es, also ich find es total logisch, dass man mit langsamen Tönen anfängt zu üben. Ja, es ist ja auch logisch, das das das heißt aber noch nicht, dass man's macht. Also ich mein, wie Aber wenn man wissen wir die logisch sind, die wir nicht machen.
Genau. Aber wenn Du dir Erfahrung gemacht hast, dass wenn Du irgendwie mit wahnsinnig schnellen Passagen einzusteigen, dass es meistens dann auch spürbar ist in den Unterarmen, dann machst Du es schon auch anders. Ja, okay, das sehe ich ein, dass Du sozusagen Aber wann hast Du, wann hast Du realisiert? Also, das, das ist ja relativ früh dann gewesen. Also wenn Du sagst, Du hast das nie reflektiert, das kann das Ich find's einfach nur spannend oder ich will das noch mal hinterfragen oder genauer wissen, weil im Endeffekt, man kann ja auch sagen, ja, wenn ich halt irgendwie mit den schnellen Passagen anfange, dann tun mir die Unterarme weh.
Mein Gott, dann übe ich halt nicht. Irgendwie also, also wann wann hast Du für dich entschieden, dass dir sozusagen das, oder was heißt entschieden, aber erkannt oder, es hört sich für mich nach sonem Klickmoment an, vielleicht war es das gar nicht, aber vielleicht ja doch, wie so dieses Musikspielen auf diesem eingespielten warmen Niveau, das, wenn man sich eingespielt hat, reinkommt, das gibt mir so viel, das macht mich so glücklich oder das erfüllt mich oder, also, was, ist eine andere interessante Frage, was es was es dir gibt, dass Du sagst, okay, es ist wert, diesen ganzen, diese ganzen Schritte davor überhaupt zu machen?
Also ich glaube, wenn man uns Musiker fragt, dann ist es schon sone sone innere Berufung, dass man selbst sich der Musik nähern möchte und die in die Welt tragen möchte, ganz Und wann war das für dich? Also Du hast ja jetzt wahrscheinlich nicht mehr zehn diesen komplexen Gedanken formuliert, ich möchte Nee, aber ich hab mich mich der Musik nähern und sie in die Welt tragen. Aber für mich war das schon Ausdrucksmittel, ganz klar.
Und dann hab ich mich immer getrieben gefühlt zu üben. Also ich Das ist ja spannend. Also ich mein, das ist ja Also auch im Studium hatte ich nie das Gefühl, dass ich jetzt üben muss, sondern ich, also Motivation war da ziemlich hoch. Das kann ich ja aus eigener Erfahrung sagen, als wir uns kennengelernt haben. Und ich wollte, dass wir zusammen eine Woche in Urlaub fahren und Du quasi mit Händen und Füßen dich an deine Geige geklammert hast und sagtest, Du kannst nicht in Urlaub fahren ohne deine Geige.
Das geht nicht. Du kannst sie nicht eine Woche allein lassen. Was haben wir denn gemacht? Ich glaube, unter Tränen ist die Geige zu Hause geblieben. Ja, aber, also Bist Du da zu Hause geblieben?
Ich bin dann zu Hause geblieben und Du bist mit der Geige, bist mit der Geige das mit der Geige verreist. Nein, aber also, kannst Du das noch, also wenn Du dich zurückerinnern hast, kannst Du das noch sagen, ab wann Du diesen Antrieb wahrgenommen hast? Also, ich weiß es nicht. Ich kann mich nicht dran erinnern, ob's jetzt, ob ich jetzt zehn war oder zwölf. Und das Aber für mich war das einfach immer eine totale sinnvolle Aufgabe.
Also ich wollte oftmals lieber Geige spielen und üben, als mich jetzt mit irgendwelchen Menschen zu treffen, mit irgendwelchen Freunden zu treffen. Ich glaub, das können viele Musiker auch bestätigen, dass sie sich dann schon auch als Außenleiter gefühlt haben, weil sie üben, statt eben jetzt nur zusammen, statt shoppen zu gehen. Und Und mit zehn vielleicht gar nicht so das Hobby, aber dann später, ja. Na, und deswegen sind ja auch diese Zusammentreffen dann bei Kammermusik oder bei Orchesterphasen immer so eine totale Erfüllung, unter anderem eben, klar, weil man zusammen Musik macht, aber auch Was eine Triebbefriedigung ist. Weil man Gleichgesinnte trifft und Triebbefriedigung.
Ja, ich sag das jetzt überspitzt, aber im Endeffekt ist es sehr großartig eigentlich, wenn sich alle, also wenn sich mehrere Leute zusammenfinden, die quasi sonem inneren Drang folgen und dann daraus gemeinsam was Großartiges machen. Also, ist ja wunderbar. Und aber kannst Du es, gab's irgendwie, gab's ein Stück, ein irgendein musikalisches Stück, in dem Du dich, also wo Du gesagt, also wenn Du sagst, Du konntest da, kannst das als Medium, dich auszudrücken, gab's irgendwie ein Stück, mit dem Du sozusagen das Ja, ja, also ich kann mich jetzt nicht an spezielle Stücke erinnern. Klar könnte ich dir jetzt sagen, Copland und Leclerir und wenn man dann da zusammenspielt.
Aber was für uns schon eine Motivation war, waren diese Wettbewerbe, die wir gemacht haben, wo Du dann natürlich dich auf ein Ziel vorbereitest und auch tatsächlich von außen Erwartungen und auch Druck von außen oder von dir selbst, dir da zu helfen, diszipliniert zu sein, ne.
Und also ich mein, wir sind ganz früh gewohnt natürlich als Musiker, dass wir Einzelunterricht haben. Und wenn Du dann jede Woche Einzelunterricht hast und es einfach auch offensichtlich ist, ob Du übst oder nicht, dann übst Du meistens. Und wenn Du weißt, in zwei Monaten habe ich 'n Vorspiel und da sitzt der und der im Publikum, dann übst Du. Und wenn Du weißt, in vier Monaten habe ich 'n Wettbewerb, wo ich mich nicht blamieren möchte und wo ich eigentlich ja an meine Grenzen und über meine Grenzen hinauswachsen möchte, dann übst Du. Du sagst ja so selbstverständlich irgendwie, wo ich über meine Grenzen hinauswachsen möchte.
Also ich mein, es ist ja schon eine, ich hab zwei Gedanken dazu, da ist ist ja schon eine disziplinbezogene Sache, also zumindest die Geschichten, die ich sonst von deiner schulischen Laufbahn kenn, war das jetzt nicht so, dass, nein. Gut. Du hast depridiert, Du hast ein wunderbares Abitur, alles nein, aber es war jetzt nicht so. Na, ich hab immer alles last minute gemacht. Ich hab das überhaupt Genau, das ist der, der bei Haben wir so Nachtschichten gemacht.
Ja, aber das ist ein ganz anderer Ansatz. Super. 'N ganz anderer Ansatz als jetzt für Musik, so wie Du das beschreibst. Stimmt. Also ist ja nicht so irgendwie, ich hab in zwei Monaten eine Physikarbeit, da möchte ich mich nicht blamieren.
Da setze ich mich frühzeitig hin und entwickle mir 'n Plan und matimizier mich da ein. Okay, aber das ist ja wieder eine Frage von Priorisierung. Vielleicht hätte ich das gemacht, wenn ich das auch dran nicht gehabt hätte. Wann hast Du denn für dich Routinen entdeckt? Ich hab das sehr, sehr spät eigentlich.
Also also systematisch auch sehr spät. Also sicher, man hat, also jeder entwickelt ja irgend eine Form von Routine oder Habit, das meiste halt unreflektiert irgendwie auch. Ich hab natürlich meine Strategien entwickelt, mit möglichst wenig Aufwand durch die durch die Schule zu kommen, was ja jeder versucht und jeder hat so seine seine Tricks irgendwie so. Und bei mir war da sicher viel viel auch so im Umgang mit den Lehrern irgendwie und das hat halt bei, was weiß ich, neunzig Prozent halt geklappt und dann gab's halt zehn Prozent, bei denen ich damit auf Granit gebissen hab. Da warst Du sone Schleimer.
Nee, nicht Schleimer, überhaupt nicht. Aber ich meine, das ist ja alles 'n Spiel irgendwie. Und wenn Du spannst, dass Du halt entfernt Ruhe gelassen wirst, wenn Du dich halt zu gegebenen Zeiten ein-, zweimal freiwillig meldest und dann kannst Du den Rest der Zeit machen, was Du willst, als halt quasi zu 'nem dummen Zeitpunkt quasi erwischt zu werden und dann blank dazustehen, dann So was kann man ja auch Das sind ja unbewusste Sachen, aber solche Sachen kannst Du ja auch dir zunutze machen irgendwie. Das hat jetzt mit Schleim nichts zu tun. Das ist halt im Endeffekt Lernen, wie man ein Spiel möglichst effizient spielt, so.
Und das funktioniert sind halt wie alle Strategien, die funktionieren halt in x Prozent der Fälle. Und es gab halt Fälle, wo es halt nicht funktioniert hat, beziehungsweise manchen Sachen kommst Du halt auch nicht. Alles, wo Du schreiben kannst, da sozusagen kannst Du kannst Du halt, kann man sehr viel, sag ich mal, soft rausholen bei bei faktischen Sachen halt. Entweder irgendwie, Du kannst das jetzt rechnen oder irgendwie die physikalische Frau bestimmt oder sie stimmt halt einfach nicht. Da ist dann nicht viel mit Soft Skills noch rumzuerklären oder so.
Und aber das hab ich da so, also ich hab das spät erst reflektiert. Aber im Endeffekt, bei mir war der Motor Unzufriedenheit im Endeffekt. Es war ja, ich glaub, in meinem, mit der Wiederkehr aus aus Italien und Frankreich nach Berlin, Dann da sozusagen diese diese ganze Pick up Szenen Ding, wo es dann auch darum ging, Inner game, Outdoor Games und so, also sozusagen, wie wie, was eigentlich, also, warum verhält man sich, wie man sich verhält, was davon ist sozusagen halt erlernt, irgendwie, was kann man ändern. Und allein sozusagen sich da drüber, also allein zu realisieren, dass man bewusst Sachen angehen kann, lernen kann, bewusst verlernen kann, Sachen, die halt irgendwie nicht hilfreich sind. Das hat bei mir, das war dann, was waren wir's, zweitausendsieben, zweitausendacht.
Und das hat dann, glaube ich, zweitausendzehn hat das extreme Maße dann angenommen mit mit, ich hab die auch noch, also mit so Mindmaps, mit so Mindmapsystemen, dreißig Tage Routinen, wo ich quasi Systeme aufgesetzt hab und systematisch irgendwie einen Lebensbereich nach dem anderen, irgendwie Ernährung, Schlaf, also mich dann da eingelesen, irgendwie geguckt, Sachen ausprobiert. Für dreißig Tage sozusagen als Idee, dass ein Habit halt eine Routine halt erst zu einer Routine wird, wenn man sie lang genug gemacht hat, im Endeffekt wie son, Die Idee ist ja dahinter, also es ist relativ relativ simpel. Wir machen ja neunzig Prozent des Tages immer die gleichen Sachen wie am Vortag, ne.
Das sind diese neuronalen Netze, das sind wie Autobahnen, die halt schon da sind und da fährst Du halt dann einfach unbewusst mit hundertachtzig drüber und alles, was neu ist, ist halt im Endeffekt wie son Trampelpfad erst mal durch Gras. Läuft Du einmal durch, ist der Grashalm halt nur gebogen, regnet einmal, siehst Du nix mehr.
Und wenn Du halt irgendwie dreißig Tage lang immer die gleiche Abkürzung durchs Gras nimmst, dann hast Du halt 'n Trampelpfad und irgendwann tererst Du den dann und dann wird's zu 'ner Straße und dann wird's zu 'ner Autobahn. Deswegen hab ich das dann, ja, systematisiert und uns immer mit der Idee nach dreißig Tagen zu evaluieren, okay. Von dem, was ich ausprobiert hab, was hat mir gefallen, was nicht? Hat's mir was gebracht? Also nicht nur sozusagen hat's grundsätzlich was gebracht, sondern hat's mir was gebracht?
Ist irgendwas, was ich beibehalten möchte? Alles andere hab ich dann wieder sein lassen, weggeschmissen und quasi nur das rausgezogen, was was mir was gegeben hat. Und das, ja, also das war für mich schon ziemlich transformativ, muss ich sagen. Ja, das finde ich bei dir ja auch immer wieder faszinierend, dass Du manchmal Dinge entscheidest und dann auch überhaupt nicht mehr infrage stellst. Und das machst Du dann mit Routinen, dass Du quasi sagst, okay, ich mach jetzt dreißig Tage lang das.
Und dann stellst Du's nicht infrage und das hilft ja unheimlich, also zum Beispiel jetzt mit Meditieren, ne, dass wir jetzt abends wieder zehn Minuten meditieren, das hilft ja total, dann auch einfach diese Zweifelgedanken nicht nicht groß werden zu lassen, sondern Du meditierst halt, ob ob Du Bock hast oder nicht. Und ich bin ja schon eher son bisschen körperlich getrieben, dass ich dann, ja, aber jetzt bin ich zu müde und jetzt passt es aber grade nicht und jetzt geht's mir eigentlich grade voll gut, jetzt muss ich eigentlich nicht meditieren. Das ist ja irgendwie so natürlich völlig uneffektiv dann, was jetzt irgendwie Routine angeht.
Aber das find ich voll gut, dass Du das dann einfach so ausprobierst, durchziehst. Und ich bin zum Beispiel unglaublich happy und und begeistert von meiner, unsere Morgenroutine, dass wir, also unter anderem natürlich mit warmem Wasser und so weiter in den Tag starten.
Aber dieses Yoga am Morgen, das versuch ich ja wirklich schon krass durchzuziehen und auch nicht infrage zu stellen, auch wenn man müde ist, auch wenn irgendwie eigentlich offensichtlich auf also keine Zeit da ist, das irgendwie durchzusetzen, weil ich einfach spür, dass es 'n unglaublichen Effekt auf den ganzen Tag für mich macht. Und das hatt ich auch noch mal überlegt, eigentlich hab ich körperliche Routinen schon ganz lang, vielleicht mein Leben lang durchgezogen, was jetzt Bewegung und Sport angeht, weil ich das da so krass gespürt hab, dass es mir so wahnsinnig guttut und dass ich's das brauch und dass es eben was mit mir ihm jetzt macht und mit mir einfach den ganzen Tag über macht.
Und das ist, glaub ich, also dann halt wirksam, wenn man einfach spürt, okay, es hilft mir, ne. Es hilft mir, mich zu fokussieren, es hilft mir, organisiert zu sein, es hilft mir, glücklich und gelassen zu sein. Und vielleicht sollten das so Kriterien sein, warum man gewisse Routinen hält und man nicht auch ziehen lässt?
Ja, ich glaub, also ja, ja, ja, ja, zu allem, ja. Die Herausforderung liegt ja in zwei Sachen. Also, Du brauchst ja zuerst eine einen einen Grad an Unzufriedenheit mit irgendwas oder ein, also Bock auf neu, Bock oder Neugier auf was Neues, was aber auch schon wieder sozusagen eigentlich 'n Stück weit eine Unzufriedenheit mit 'nem Istzustand ist. Also würde ich eigentlich das sagen, es, Du brauchst 'n Stück weit Unzufriedenheit mit irgendetwas, überhaupt dein bisheriges Tun damit infrage zu stellen. Und dann, weil Du sagst, ja, Du spielst es körperlich und Du weißt, dass es dir guttut und Du fühlst, dass es dir guttut, das stimmt alles.
Aber das kommt halt erst, wenn Du's 'n paarmal gemacht hast so. Also ja, irgendwie Du, also wenn Du Glück hast irgendwie, dann hast Du's schon beim ersten Mal natürlich irgendwie. Das erste Mal, wenn Du auf die Yogamatte gehst oder wenn Du laufen gehst oder Aber es wird natürlich auch Tage geben, wo es halt nicht sofort Bock macht oder wo es halt gar nicht Bock macht. Oder ich mein, wie oft hab ich teilweise im im Yogaunterricht den den Lehrer gehasst, weil ich's weil ich irgendwie, weil mich diese Asanas dann teilweise irgendwie körperlich krass herausgefordert haben oder irgendwelche Emotionen rauskamen durch, was weiß ich, wenn irgendwelche Blockaden gelöst wurden oder so. Und also das war jetzt nicht immer nur Spaß, auch wenn ich trotzdem hinterher sagen würde, es es hat mir sehr gut getan.
Und deswegen, glaube ich, Entschuldigung, den Gedanken auch abzuschließen, deswegen sind diese dreißig Tage so wichtig, dass Du's dreißig Tage lang mal gemacht hast, weil dann erst kannst Du sagen, ja, es bringt mir was oder es bringt mir halt nix. Wenn Du es nach zwei Tagen sagst irgendwie, das ist halt nicht repräsentativ oder nach 'ner Woche oder so, weil's einfach diese ganzen kleinen Schwankungen noch so extrem wirken, dass sozusagen nivelliert sich alles erst nach, extrem wirken, dass sozusagen nivelliert sich alles erst nach dreißig Tagen raus und Ja, und das ist aber dann ja auch die die Chance, die Routine mit sich bringt, dass Du's halt machst.
Egal, ob Du jetzt grade Bock hast oder nicht. Ja. Und das ist eben sone unglaubliche Hilfe und grade jetzt, wo wir knapp zwei Wochen in Quarantäne waren, hat uns das ja auch total getragen, dass wir unsere gesunden Routinen haben, ne, dass wir also tatsächlich auch zu Hause wissen, wie wir Stress und Belastung und manchmal auch Überforderung dann damit umgehen können.
Und tatsächlich zum Beispiel als so spontane Routine haben wir ja auch das Tanzen eigentlich mit dem Neues, ne. Wo wir, wenn's irgendwie mal stressig angespannt ist, dann machen wir Musik an und tanzen. Und das ist jetzt nicht sone auferlegte, okay, wir müssen jetzt jeden Tag tanzen. Aber es ist eben da schon ein Tool, wo wir wissen, es tut eigentlich allen gut und man kommt irgendwie aus der schlechte Energie raus. Ja, und nicht nur wir, sondern man muss ja tatsächlich sagen, erfreulicherweise unsere Kinder ja auch, also die sagen das ja dann selber schon, lass uns, also, aber nicht, also in dieser halt unbewussten Phase noch.
Sie wissen, Sie haben jetzt kein Konzept dahinter, irgendwie das Tanzen dann irgendwie und körperlich schütteln und so, das ist halt diesen ganzen, ne, Stress Stress Release und so, sondern, aber Sie merken, dass es Ihnen guttut. Und sie merken, wenn sie gestresst sind, dass es ihnen guttut und dann fordern sie's ein. Mhm. Und was mir noch eingefallen ist, zu diesem, es halt machen, ob man Bock hat oder nicht, das ist halt, also das gibt's ja Myriaden von Beispielen, irgendwie alle mehr oder weniger alle erfolgreichen Autoren sagen das ja auch irgendwie, schreiben, da vor sonem leeren Platz oder sonem blinkenden Cursor zu sitzen. Das macht nie immer Spaß.
Dass unfassbar hart der Erfolg kommt, wenn Du's halt jeden Tag machst oder irgendwie, Woody Allen hat gesagt irgendwie, Erfolg ist achtzig Prozent Erfolg ist just showing up. Und ja, also Du, gibt's ja tausend Beispiele dafür irgendwie, Jerry Seinfeld, der hat auch jeden Tag einen Witz geschrieben und das auf 'nem auf 'nem Kalender markiert und sozusagen das das Ziel war, also dass das nie abbricht sozusagen, auch visuell. Und und ich glaub, das ist halt, ne, das ist ja im Endeffekt Zinseffekt.
Das, was Du halt Du siehst den Effekt am Anfang nicht, aber wenn Du's regelmäßig machst, dann hast Du Zins und Zinseszins und die Kunst ist, glaube ich, halt für sich zu definieren oder das zu reflektieren. Und das ist natürlich megahilfreich, auch wenn man jemanden hat, der einen auf diesem Weg unterstützt, mit dem man das zusammen macht, also als Freund, Partner irgendwie, oder eine Gruppe ist, das halt auch weiter durchzuziehen.
Und ich mein, nicht umsonst muss man muss man sagen, es gab, ich glaub, sieben Jahren oder so gab's gab's irgendwie ein Buch von James Peter, keine Ahnung, Dohaig oder so. Ich glaub, es hieß einfach nur Habits, der das auch sozusagen von diesem rein neurologischen, Du hast irgendwie 'n Trigger, was weiß ich, Du siehst 'n Cookie. Also wir haben ja alle auch negative Habits irgendwie, ne. Also dass man 'n Zeug in sich reinschaufelt oder so. Das dann, ja, eine gewisse Reaktion sozusagen triggert.
Süchte funktionieren ja auch so und deswegen ist es ja so schwer, eben weil diese, weil das ja auf so Autobahnen abläuft, da durchzubrechen. Und Du kannst schaffst es halt eigentlich nicht, diese Autobahn abzureißen. Du kannst halt nur einen Stoppschilder vorstellen, dass Du und versuchen halt nicht draufzufahren. Aber was ich eigentlich sagen wollte, nicht umsonst haben, glaube ich, sehr viele Leute in diesen sich ja zunehmend beschleunigenden Zeiten dieses krasse Bedürfnis nach nach diesen Routinen, nach diesen Habits, nach diesem halt, wenn wir letztes Jahr Bestsellerbuch weltweit, also von meistverkaufteste Buch in allen Kategorien weltweit, Atomic Habits. Wo es im Endeffekt genau darum geht, wie deine Strategien, wie kannst Du Habits in dein Leben integrieren?
Irgendwie wie kannst Du Routinen halt automatisieren? Du hängst es an an, also Sachen, auf die wir ja selber auch schon gekommen sind, Du hängst es an andere Sachen dran, irgendwie, was weiß ich, dass Du Was wir ja auch schon machen, dass wir abends unser Frühstück vorbereiten, irgendwie vorkochen, dass Du irgendwie die Yogamatte so hinlegst, dass Du sie morgens halt nicht ausrollen musst, alles, um's dir einfacher zu machen. Also müssen jetzt nicht das, würde jetzt den Rahmen ja auch sprengen. Aber ich glaube sozusagen, dieses Bedürfnis ist allen schon gemein auf eine Art, weil eben weil's so viel ist und Es hilft halt einfach auch Also es nimmt ja Entscheidung ab, ne. Also es ist, wir alle neigen dazu, 'n Superoverload, 'n Mentalamt zu haben.
Und manche denken nicht zu entscheiden, ist ja eine unheimliche Erleichterung. Dass Du jetzt nicht entscheiden musst, okay, wann mache ich Hunger, das kennen wir ja alle, dieses, okay, Du hast 'n ganzen Vormittag Zeit. Und dann muss Manche haben den ganzen Vormittag Zeit. Ja. Manche.
Freischaffende Musiker, manchmal wollen wir selbstständig üben. Und da müssen dann effektive, effiziente Dinge untergebracht werden, die am Anfang keinen Raum und keine Zeit haben. Und da zu sagen, okay, natürlich fange ich am besten vorm Frühstück mit Yoga an. Und nach dem Frühstück fange ich an, meine Geige in die Hand zu nehmen und und und mich damit einzuspielen und das alles so aufgebaut zu haben, das ist natürlich eine wahnsinnige Erleichterung, dass man, weil sonst wird's irgendwie nicht anfangen und Ja, da da gibt's ja auch auch Studien dazu im Endeffekt, dass wir halt ein begrenztes Maß an, wenn man so möchte, Willensenergie pro Tag haben. Ja.
Und das ist dann halt einfach aufgebraucht. Und wenn Du halt gewisse Entscheidungen gar nicht mehr fällen musst, weil Du sie schon im Vorfeld gefällt hast, wie zum Beispiel, ich meditiere jeden Abend x, ich mach jeden Morgen Yoga. Natürlich, es gibt immer Tage, wo irgendwelche Sachen passieren. Aber es geht ja nicht die Ausnahmen, sondern es geht ja den Alltag Ja. Im Endeffekt.
Und ein ein Argument, das ich schon auch immer wieder höre. Ich will jetzt ich will jetzt keinen aber ist ja auch dieser Vorwurf, gibt's ja auch immer wieder Kolumnen dann dazu, Streiflichter, ja, dass wir uns alle überoptimieren mit diesen, ne, Routinen und Habits. Und nichts, was es nicht Es gibt keinen Bereich mehr im Leben, der nicht ausoptimiert wird und Und was sagst Du dazu? Ja, ich sehe es halt so nicht. Ich sehe es deswegen so nicht, weil natürlich jeder für sich selber entscheiden kann, wie er sein wie er sein Leben leben möchte.
Und wie ich gesagt habe, ich glaube halt ganz stark, dass man einen gewissen Grad an Unzufriedenheit mit etwas braucht, auch diese mentale Energie und auf eine Art auch diese Disziplin aufzubringen und zu erlernen und umzusetzen, das dann auch tatsächlich zu ändern. Und wenn Du diese Unzufriedenheit nicht hast, wenn Du komplett glücklich bist damit, das ist doch super. Mhm. Ja, aber dass sozusagen anderen Leuten, die mit einer mit einem gewissen Aspekt ihres Lebens unzufrieden sind, das vorzuwerfen, dass sie das ändern wollen, find ich halt übergriffig.
Und ich glaub, das kommt ja oft daher, dass dass, ich glaub, dass diese anderen Leute, ja, vielleicht auch, vielleicht ist auch 'n Trigger, ich weiß es nicht, will auch niemandem was unterstellen, aber vielleicht ist man doch auch 'n bisschen unzufrieden mit irgendwelchen Aspekten und möchte aber halt diesen, scheut diesen Aufwand und hat sich's halt einfach schön auch eingerichtet, so.
Und das wissen wir alle irgendwie, wenn halt jemand anderes, dann sind wir wieder bei einem auch mal eins meiner Lieblingsthemen, das das Temo der Homöostase, wenn halt jemand deine Homöostase stört, weil er halt sagt, ja gut, ich find mich halt nicht damit ab, ich ändere was, das setzt sich ja dann sozusagen auch unter Zugzwang und dann musst Du halt dir eingestehen zu sagen, ja gut, ich mach's halt nicht. Und das ist halt irgendwie 'n unangenehmes Einstellen. Das ist jetzt immer 'n bisschen vom Thema abgekommen, ist auch egal. Ich dachte, dass Du sagst, der meiste größte Einwand von vielen sei, ich hab keine Zeit, weil das hören wir ja ständig. Das sagen ja alle und wahrscheinlich sagen wir das auch, ich hab keine Zeit.
Und ich find's einfach so schön und hilfreich, diesen Gedanken, dass wir alle vierundzwanzig Stunden am Tag Zeit haben. So, wir haben Zeit. Und die Frage ist halt, wofür nehm ich mir wirklich Zeit? Was ist mir wichtig? Wo werfe ich die Zeit zum Fenster raus?
Auch das darf ja mal sein für irgendwie dumme Sachen, ne. Also wenn man das so entscheidet das ist ja Ja, also genau, wie auch immer. Aber deswegen find ich das so spannend, einfach zu überlegen, was will ich in meinen Tag packen? Was was hat für mich den Stellenwert, dass es jeden Tag sein muss, wie zum Beispiel Essen und Trinken? Und wenn ich das schon tue, wie kann dieses Essen und dieses Trinken mir bestmöglich Energie geben?
Das find ich persönlich total spannend. Und natürlich gut schmecken und und und Genuss sein und so, aber wie kann ich gut schlafen, weil schlafen müssen wir alle? Was tue ich vor dem Schlafen? Was tue ich nicht vor dem Schlafen? Zum Beispiel nicht davor noch meine E-Mails checken und mein Telefon unmittelbar vorher in der Hand haben?
Wie kann ich meine Überroutine aufm Instrument bestmöglich beeinflussen mit dem, was ich davormach, was ich danachmach? Vielleicht hab ich Routinen, was meine Liebsten angeht, die mir guttun und die meinen Liebsten guttun. Ich finde es ja auch super, dass wir das auf deinem Telefon eingerichtet haben, dass wir fünfmal am Tag mehr eine SMS schreiben musst. Wenn der drin steht, dass sie mich liebt. Ja.
Die ist eigentlich schon vorgefertigt. Ja, ich weiß. Die muss nur noch auf Center Button. Was was ich, glaube ich, noch mal am Ende oder jetzt zum Ende auch noch mal realisiere, auch jetzt zurück zu diesem Gespräch, Es hört sich jetzt so an, als ob wir irgendwie so die die megaeleuchteten mega Checker sind, die ihr ganzes Leben so vollgeil routiniert durchgezogen, fallen da auch gar nicht mehr von ab und sind völlig immun gegen irgendwelche Schweinehundanfälle und solche Sachen. Nichts nichts liegt ferner der Realität.
Und was ich ganz, ganz spannend find, ist, das zu realisieren und auch zu akzeptieren und sich vor allen Dingen selber das auch zu verzeihen, dass man beides ist. Ich fand's superwitzig, dass Du vorher gesagt hast, ja, und dann beruhenst Du das, was ich dann abends dann so durchziehe und meditier. Und gleichzeitig sozusagen ist es dir ist es dir physisch fast, also fast, wie Du nicht ohne Geige in Urlaub fahren kannst, kannst Du eigentlich nicht ohne Yoga am Tag sein. Und das, irgendwie kriegst Du deine fünf Minuten Minimum immer irgendwie unter. Ich mein, dadurch das unterrichtest und solche Sachen, hast Du sowieso 'n gewisses Grundmaß.
Aber da hast Du genau das Gleiche, aber es ist halt in 'nem anderen Bereich. Und und das hat jeder von uns. Weil, also auch wenn Du meinst, ja, wir haben alle wir haben alle Zeit, wir haben alle gleich viel Zeit. Es gibt genug Sachen, die ich auf einer Liste hab, die ich gerne als Habit implementieren würde. Und da bin ich genauso wie alle anderen und sag, ja, wann denn?
Ich hab doch keine Zeit, schau dir mein Leben an irgendwie. So, ich nehm Krankenhaus und Familie und allem und sonst irgendwie, wo soll ich das noch Ja, aber sozusagen, es hat offenbar dann noch nicht den Schmerzpunkt erreicht, dass ich dass ich die Zeit wirklich dann irgendwo einräume. Und das ist auch das ist auch okay. Und es gibt halt diese Gleichzeitigkeit von sehr wohl routiniert sein und und das irgendwo integriert haben und Unzufriedenheit, dass man's in anderen Bereichen noch nicht hat. Und ich glaube, es hilft, mir hilft es persönlich, mich auch immer wieder dran zu erinnern, wenn ich dann wenn ich dann unzufrieden darüber bin, dass ich halt gewisse Sachen eben nicht so routiniert mache, wie ich sie gerne machen würde, aus genannten Gründen, dass ich dafür in anderen Bereichen sehr wohl sehr routiniert viele Sachen mache.
Also dass ich's, dass es ist nicht, es ist kein Verschulden. Und ich glaube, das ist ganz, ganz, ganz wichtig, weil sonst dieser Druck, den man sich dadrum macht, ja auch also, wieder schlechten Stress erzeugt und das wär eigentlich schade. Darum geht's ja eigentlich, es geht ja eigentlich darum, Druck rauszunehmen damit mit solchen Sachen und sich nicht noch zusätzlich Druck zu machen. Total. Und noch ein Gedanke, Ich glaube, dass man sich selbst gegenüber das echt formulieren sollte, was einem wichtig ist und den Mitmenschen, jetzt in unserem Fall Mann oder Frau, dass es einfach auch dann mitgetragen wird, ne.
Also fast jeden Abend, wenn kurz vor zehn dein Wecker klingelt, vertrie ich die Augen, weil ich denke, das passt jetzt gerade echt gar nicht. Können wir nicht vielleicht fünf Minuten später meditieren und muss es jetzt sein und wir sind gerade in the middle of und so weiter? Und dann nehme ich dich da immer nicht ganz eher, dass das auf jeden Fall, dass dass Du mich da unterstützen musst und vom Partner dann zu sagen, okay, ich seh das ein. Für mich, für mein Verhältnis könnte das irgendwie an 'nem anderen Zeitpunkt sein oder keine Ahnung, die einen schauen Sportschau. Das ist unglaublich wichtig für die.
Das muss sicherlich auch respektiert werden. Die anderen, ach keine Ahnung, es gibt ja tausend und Millionen Herbits. Aber einfach das das sich und den anderen klarzumachen, das ist, glaub ich, auch noch mal echt superwichtig, dass es irgendwie auch funktioniert. Also ich werde jetzt nicht mehr die Augen verdrehen am Abend, okay? Sein öffentliches Bekenntnis.
Ja. Ich werde wahrscheinlich trotzdem einschlafen beim Meditieren, aber auch das ist entspannt. Vielleicht auch schon erleuchtet. Oh Gott. Wunderbar, ich glaube, wir können eine wunderbare Episode abschließen und wir schließen sie ab wie immer mit einem möglichen Zitat, glaube ich.
Ja, aber weil wir wieder mal schlecht vorbereitet sind, haben wir keinen Kalenderspruch mitgebracht. Dafür habe ich einen sehr tiefgehenden weisen Spruch des großen deutschen Philosophen Bushido, den ich mitgeben möchte heute. Zeiten ändern dich. Bis zum nächsten Mal. Danke euch.