edelabgefunkt.de · Episode 17 · Transkript

Nichts ändert sich – und trotzdem ändert sich alles?

Edel Abgefunkt · Folge 17 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 24. November 2024 · Dauer: 42:20

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

Auslandsspezial bei Freunden/Hochzeit: Folge 17 über ungeteilte Aufmerksamkeit, gemeinsame Zeit (auch 2–3 Stunden reichen) und gleiche Wort-Definitionen – plus den Kernsatz: es ändert die Beziehung nicht und verändert trotzdem alles.

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Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 17?

Um Zeit zu zweit, gemeinsame Definitionen und Veränderungen, die „nichts und doch alles“ ändern – gerahmt als Auslandsspezial bei Freunden.

Was meint der Folgentitel?

Ein Gesprächsimpuls (u. a. über Beziehung/Kinderwunsch-Kontext): auf eine Art ändert es die Beziehung nicht – und verändert trotzdem alles. Auch Routinen: am Tag oft unsichtbar, im Ganzen riesig.

Warum betonen sie gemeinsame Zeit?

Pause vom Alltag, ungeteilte Aufmerksamkeit – nicht immer Tage, manchmal reichen 2–3 Stunden. Wichtig: beide verstehen dasselbe unter „gemeinsame Zeit“.

Was haben Wort-Definitionen damit zu tun?

Ob in Personalgesprächen oder Familie: oft reden Menschen aneinander vorbei, weil Worte unterschiedlich bedeuten – das zu klären ist Teil der Beziehungsarbeit.

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Ja. Selber mal. Schön, dass Sie uns wieder hören. Schön, dass wir uns gefunden haben in dieser großen Stadt. Stimmt.

In dieser Wir haben ein Auslandsspezial heute, ein Special Special. Stimmt. Wir nehmen Ein Auslandsspezial. Mhm. Stimmt.

Und waren extra für unsere Freunde durch die ganze Welt. Ja. Richtig, also nicht, ist die ganze Welt, aber ja. Bei dem uns die Zeit und freuen uns, dass wir zusammen Zeit haben. Ja.

Mhm. Find ich schön. Ja. Willst Du erzählen? Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja.

Mhm. Ja. Mhm. Find ich schön. Willst Du erzählen?

Wollen wir uns Zeit nehmen? Für die Hochzeit? Unsere Freunde? Hast Du Ja, ja, aber auch. Also ja, das sind, wie Du sagst, also ein Tag für unsere Freunde, ein Tag für uns.

Und und was das für Ja, ja schon. Du meinst bei dir Mäusen? Mhm. Ja, ich ich kann das Also man kann das ja prinzipiell. Genau, nee, ich kann das immer immer immer wieder betonen, wie wichtig es wie wichtig es ist, sich Zeit zu nehmen zusammen.

Ganz egal, ob mit Kindern oder ohne Kinder, also ob man Kinder hat oder nicht Kinder hat, das weiß ich. Ja. Das ist wunderschön, sich einfach gegenüberzusetzen und sich Zeit zu nehmen und nicht so im Alltag, ne, so zu, nicht sich zu verlieren, aber also ich finde, wir reden im Alltag total viel und nehmen uns auch Zeit und trotzdem ist es schön, manchmal so auf Pause zu drücken und zu zweit Zeit zu haben, ne. Und das ist ja so deins auch unaufgeteilte ungeteilte Aufmerksamkeit. Ja, voll.

Wenn wir da nicht sprechen heute, finde ich, ist ist wirklich son krasser Schatz. Also dieses Jahr erlebe ich sowieso, ja, den Wert von Zeit sehr intensiv und ich habe ja vorhin so, wie gesagt, ich hab am Anfang des Jahres gesagt, dass ich Zeit mit unseren Freunden verbringen möchte und dass mir das, ja, dass das irgendwie echt wichtig ist, finde ich. Also so dieses dieser Wert, Zeit an sich. Mhm. Das müssen ja, das müssen ja nicht mal 2 Tage sein, ne.

Also, ich glaub, das ist ja auch das Missverständnis, ne, dass es immer so, ne wahnsinnig viel Zeit sein muss dann irgendwie, aber Ist ja auch manchmal schön, einfach 2, 3 Stunden zu haben. Na ja, das ist ja schon auch wichtig, auf eine Art drüber zu reden, was, also was was die, also was versteht man beide, was verstehen beide unter gemeinsam Zeit haben. Mhm, absolut. Und das ist jetzt grade gestern irgendwie, hatten wir son Personalgespräch auch wo, auch in der Gruppe irgendwie, wo wo's im Endeffekt dann auch darum ging, also haben wir haben wir die gleiche Definition von Worten. Mhm.

Mhm. Also, und das merke ich schon auch immer wieder. Das ist jetzt, glaube ich, generell das Phänomen in der Arbeitswelt, aber das ist genauso auf die Familien übertragbar. Und ich glaube, das macht man tatsächlich viel zu wenig, dass wir einfach davon ausgehen, dass wir die gleiche Definition von Begriffen haben. Mhm.

Also also da war's dann komplett, sozusagen, was es normal irgendwie, Stein des Anstoßes war, dass wir, halt irgendwie sone Beschreibung hatten von Also was wir denken, als ich meine Kollegin in unserem Führungsduo, also wie wie man sich so zu verhalten hat auf der Arbeit. Mhm. Und und das hat dann zu einem gewissen Aufruhr geführt, weil das zu, also zu scharf formuliert war oder dass man so was überhaupt aufschreiben muss. Das ist doch normal und das ist doch klar, Wo ich dann sagen muss, nee. Mhm.

Also wir wissen aus vorherigen zusammenarbeiten, dass es nicht normal ist. Mhm. Und dass wir nicht die gleiche Definition von normal haben. Und wenn wir nicht sagen, was unsere Definition von normal ist, Mhm. Dann wird's halt schwierig, da sozusagen gemeinsam 'n Nenner zu finden, irgendwie.

Und das das ist ja, glaub ich, schon Ja, man kann das jetzt natürlich wieder, man kann sagen, ah, es ist wieder verkommenifiziert, verakkademisiert, muss man jetzt über alles und jeden Quark irgendwie im Detail reden und ich Nein, muss man ja auch nicht, ne, solang's solang's jetzt auch nicht Oh. Ja, aber Oder schon. Aber grade wenn's Missverständnisse zum Beispiel gibt, wenn's sozusagen Konflikte gibt, dann halt Ja, spätestens dann. Aber ich mein, Du kannst ja, ist ja auch nix Neues, dass wir jetzt große Advokaten von Reden sind. Mhm.

Und ich glaube, wir haben große Teile davon unbewusst gemacht. Aber ich glaube, es ist sozusagen ganz viel Konflikt und Frustration und auch, wenn das über 'n längeren Zeitraum läuft, langfristige Probleme, auch die Trennungen und ansonsten, was weiß ich, irgendwie Schmerz oder Verletzungen führen können, ist, dass man über gewisse Sachen nicht nicht geprägt hat. Mhm. Und über Also das Letztendlich Erwartungen. Ja.

Ja, also ganz banale Vorstellung. Also also wenn man sagt, man lebt zusammen, wie also wie stellt man sich das vor? Irgendwie, was was verbindet man unter dem Begriff Ehe oder was verbindet verbindet man unter dem Griff Beziehung? Was verbindet man unter dem Begriff Was heißt Zeit alleine? Was heißt Zeit zu zweit?

Wobei, wir haben, also wir haben jetzt auch nicht über, doch wir haben ganz viel über Beziehungen gesprochen, aber ich kann mich jetzt nicht an son Definitionsstudie Nein, nein, das will ich nicht und deswegen meine ich ja jetzt. Das ist dann sozusagen wieder dieses Aber manchmal, ich glaub, manchmal, wenn man das nicht gemacht hat, ich glaub, manchmal muss man's irgendwie akademisiert. Ja. Wir haben's am Anfang, kann man sagen, ist radikal ehrlich auch auf eine Art akademisiert. Macht jeden Mittwoch, irgendwie setzt man's hin.

Da kann man auch sagen, ja, ihr habt auch 'n Vogel. Mhm. Ja, ist richtig. Hab ich auch selbst gedacht. Ja, ist richtig.

Haben wir 'n Vogel gehört, aber wenn Du halt Sachen sozusagen, die nicht integriert sind, die Du nicht regelmäßig machst, sondern es lernen musst, am Anfang musst ist wie Typen üben irgendwie oder also Du musst am Anfang schön schreiben, das in dem reden wir auch grade drüber. Du musst halt, entwickelst nicht aus dem aus dem Nichts heraus irgendwie eine schöne Schrift. Du musst halt üben und üben und dann machen die so, damit's dann irgendwann halt läuft so. Und ich glaube halt auch solche Also natürlich, Du kannst es nicht machen. Dann kannst Du halt irgendwann kannst Du diese Gespräche geführt, moderiert in der Paartherapie machen.

Mhm. Also schade eigentlich, dass Du jetzt so viel geredet hast. Ich dachte, ich kann endlich mal meine coolen Beispiele bringen, wie unterschiedlich Bedeutungen sind, obwohl's das das gleiche Wort ist. Sahel und Saal, Aufnahme und Aufnahm besteht und Schnitt in Medizin und im Musikbusiness. Ja.

Das plane ich eigentlich schon seit Jahren diese Rede dazu. Ja. Ne? Ich hab Schicht, ich hab Dienst. Möchtest Du möchtest Du jetzt einfach 'n kleinen Moment haben?

Nee, das ich hab das Oder Du als als Einspieler, als Sketch? Na, ich lach immer immer so darüber, dass wenn Du eine Aufnahme hast, dann kommt 'n Patient, wenn ich eine Aufnahme hab, dann Ja. Müsste halt was auf. Du musst ja ganz leise sein. Und wenn Du 'n Schnitt hast, dann setzt Du den ersten Schnitt und wenn ich 'n Schnitt hab, dann hat sich irgendjemand eine Übernahme grade verspielt bei der Aufnahmen.

Wenn ich Ihnen sage, dann ist er meistens ziemlich groß und hat eine gute Akustik und wo Ihnen sage ist, dann ist alles sehr stabil. Was gibt's noch? Wenn ich Dienst hab, dann dauert er 3 Stunden und wenn Du Dienst hast, dann dauert er 24 Stunden. Ja. So.

Das zum Thema. Und das, Du meinst, es hat einfach schon zu unglaublich vielen Missverständnissen bei uns geführt, weil wir nicht definiert haben, wie das Ja, wenn ich zu dir gesagt hab, nee, ich hab jetzt eine Aufnahme, dann dacht ich so, oh mein Gott, die muss jetzt gleich Ja. Und das hat am Anfang so sehr viel Verwirrung gemacht, wo ich gesagt hab, ich geh jetzt 'n Dienst machen und dacht, ist ja gut, dann kommt der ja gleich wieder. Tatsächlich, das denke ich auch heute noch. Ja.

Ja, ne, aber das ist ja das ist ja das a und o und das das das Lernen wir, finde ich, das Leben lang, dass wir mit mit diversen Menschen, also wir in der Beziehung, aber auch mit mit sozusagen Familie, auch Kindern, Freunden, dass es letztendlich darum geht, wie hat man wie hat man einander verstanden? Ja. Und auch so, okay, aber Du hast mir das versprochen. Ja, okay, dann müssen wir das jetzt aber sozusagen wieder, ne, also müssen wir drüber reden und ich glaub, finde einfach, wenn man nicht redet, dann steht's halt einfach zwischen einem. Es ist es ist ja so.

Es ist ja nicht so, dass man selbst es dann vergisst. Also wenn's denn so wäre, das wär ja dann, sag ich mal, 'n großartiges Tool oder einfach 'n, ja, eine großartige Fähigkeit, wenn man sagt, ja gut, ich stell mir jetzt vor, ich hab mit dem und dem geredet, dann hab ich das damit vergessen und dann sozusagen berührt mich das nicht mehr, dann werfe ich das nicht mehr vor, dann verletzt mich das nicht mehr und so weiter. Ist aber nicht so. Das heißt, selbst wenn wir's nicht ansprechen, ist es ja da. Ja, ja, ja.

Du würdest was anderes anderes sagen. Ja, ich muss mal was ganz anderes sagen, aber ich geborene dir, natürlich völlig recht. Das ist das ist die einzige Möglichkeit, ist es auch zu lösen. Aber ich also ich ich glaube auch, also das eine ist ja sozusagen drüber zu reden, wenn's ausgesprochen ist und das andere ist halt, glaube ich, dass ganz oft Sachen, die nicht ausgesprochen sind, auf eine Art auch nicht bewusst sind. Also, also, wir haben es, wir sind ja nicht immun.

Nein, nein, überhaupt. Keine Impfung dafür, dass wir, dass man dann manchmal krankig wird oder enttäuscht, weil Ich werd nicht krankig. Du wirst nie krankig, nee, nee, jetzt will ich nicht. Dass, ja, dass jemand was macht, was oder also was so nicht, also wir hatten ja schon mal über Erwartungen gesprochen oder so, ne, aber also manche Sachen kannst Du auch gar nicht im Vorhinein auflösen oder Du, also Ich weiß gar nicht, was Du erwartet hast, bevor Du enttäuscht wurdest. Genau.

Dankeschön. Das hervorragende Beschreibung. Ja, wirklich. Also das ist genau das. So und dann Und dann mit wenn ich wüsste hab ich's aber nicht erwartet.

Genau. Wenn ich wüsste, dann könnten wir ja vorher drüber reden irgendwie. War mir aber nicht bewusst oder das ist halt auch son Ding. Ja gut, ich geh halt davon aus, dass Du auch davon ausgehst. Ja.

Das war ja auch 1, der ich mein, der hat mir, glaub ich, schon drüber geredet, diese. Dass wir 1 nicht in den Kopf gucken können. Genau, dass wir uns nicht in den Kopf gucken können und dass wir, ne, wir liegen halt, wenn's gut liegt, wenn's gut läuft, liegen wir 50 Prozent der Zeit richtig mit dem, was wir was wir denken, dass der andere denkt. Und das ist schon eine sehr hohe Prozentrate, ne. Wie kamen wir jetzt drauf?

Ja, ich hab mich auch schon gefakt. Wie sind wir denn da gelandet? Sehr emotional abgebogen irgendwie. Es ging Wir hatten von Freundschaft und Zeit und Zeit. Zeit.

Zeit. Zeit. Genau. Weißt Du? Wir haben grade Zeit.

Ja. Wirst Du's? Jeder hat grade Zeit. Jeder, der grade zuhört, hat grade Zeit. Ich find das so spannend.

Weil es ist ja auch diese Überzeugung, wenn wirklich, ich gehe ja da mit den Menschen auch schon rein Welchen, woran? Den ich den ich den ich kauf, die ich coache. Und woran gehst Du denn? In dieses Thema. Wenn mir Menschen sagen, ich hab keine Zeit.

Das stimmt einfach nicht. Es ist das ist ja 'n falscher Satz, aber es ist halt eine Überzeugung. Und wenn's eine Überzeugung ist, dann ist es halt auch Realität. Ja, und und da sind wir wieder bei Sprache. Mhm.

Also ist ja Sprache unser, also Sprache definiert die Welt, in der wir leben, so. Mhm. Deswegen komm ich auch so schlecht in Dänemark klar, aber ich sprech halt die Sprache. Nein. Nein, da stellst Du mich ja auch wieder Das kommt sehr gut klar.

Stellst dich ja auch wieder. Ja. Da ist auch wieder das. Das stimmt. Schlechter da hast Du, als Du bist eigentlich.

Das stimmt. Ich versteh sehr viel und ich sprech ganz okay und ich komm sehr gut klar in diesem Land. Aber tatsächlich, zum Beispiel in USA, als wir ankamen, hab ich mich also ich fand's auch mega, ich kann kann man jetzt nicht sagen, dass ich mich schlichtweg, also sozusagen durchgehend unwohl gefühlt hab? Nein, überhaupt nicht, aber weißt Du noch, wie wir mit unseren Airbnb Freunden zusammen saßen, die dann eben, wir haben bei dem Airbnb gemacht, dann wurden sie unsere Freunde und ich saß mit ihr zusammen, hab Englisch gesprochen. Was war das?

2015 und dachte so, ja toll, also so richtig kennenlernen tun sie mich jetzt nicht, weil ich halt irgendwie meine Pauschalsätze hab, die ich im Englisch kannte, aber dass da jetzt meine Persönlichkeit durchdringen würde oder so, das war nicht so. Und jetzt bin ich Aber deine Persönlichkeit scheint ja zum Glück auch so durch. Aber ich Und Luisa, wenn Du kommunizierst, wenn Du 20 Ja, das das versteh ich, ne. Aber Du weißt ja selber, Kommunikation ist ja nur 20, 14 ist gesprochene Wort, 18 Prozent sozusagen. Stimmt, wahrscheinlich habe ich das total unterschätzt.

Aber damit kommt wieder dazu, wenn Du unsicher bist, hast Du eine andere Ausstrahlung, ne. Und eben, was ich, was, glaube ich, damals auf jeden Fall so war, dass, ne, auch wenn man Fehler macht oder so, deswegen fällt's mir vielleicht auch schwerer, gerade so ins Dänisch richtig entsprechend rein zu gehen oder ich ich schäme mich mehr dafür, weil weil das sozusagen ja schon manchmal auch, vielleicht wird's auch gar nicht getan, aber man selbst hat das Gefühl, man ist dann da halt einfach begrenzt oder vielleicht auch dümmer und das ist ja schade. Ja. Ja. Aber es sollte ja kein Grund sein, das nicht zu machen.

Genau. Genau. Jetzt wollte ich sich heute irgendwas Ich will auch die Hausaufgaben, die Dennis Ausgaben diese Woche machen. Ich will dich dabei unterstützen, es zu wollen. Oh, guck.

Ich wollt was ganz schlaues sagen. Aufführche Sprache. Herr Nisch. Ja, wir hatten von also sozusagen wie wie die Sprache halt das, also die Welt definiert und kreiert. Und weil Du gesagt hast, also keine Zeit haben.

Und wir haben, also wir haben ja alle, das ist wirklich sozusagen der der einzige Equalizer, den's gibt im Leben. Genau. Also alles andere ist völlig ungleich verteilt und ist nicht fair und Darüber sprechen wir in 1 anderen Folge. Ja, ist eine andere Folge, genau. Großes Thema auch.

Mhm. Aber alle stehen jeden Tag auf und haben sozusagen das den gleichen Gibt's nicht auch Kohlvölker, die andere Zeitrechnungen haben bestimmt. Na gut, definitiv. Ist ja egal, 24 Stunden, 24 Stunden. Ob Du jetzt den Kuchen durch mal Ja.

Verschieden große Stücke teilst, macht den Kuchen nicht größer, aber oder ob Du's nennst, eine Sonne. Mhm. Ja. Könnt auch schön. Ich mag das jetzt auch.

Eine Sonne in 24 Monaten. Wir haben jetzt eine ganze Sonne. Ja. Die nächsten 28 Monate haben wir jeden jeden jeden Tag eine Sonne. Okay.

Aber die Frage ist ja nicht sozusagen Also es geht ja nicht Zeit haben eigentlich, aber wir sagen das die ganze Zeit, ich hab keine Zeit, sondern es geht sicher darum, Zeit zu nehmen. Zu nehmen und zu kreieren und Raum zu lassen, Raum zu nehmen. Oder also Zu priorisieren natürlich. Genau. Ja, Zeit nehmen ist ja im Endeffekt ist ja priorisieren.

Ist ja was, diese Zeit, die Du hast, wie nutzt Du sie? Und zum priorisieren gehört ja auch, und das vergisst man ja schon oft, dass es nicht nur eine Entscheidung für etwas ist, sondern sehr, sehr oft eine Entscheidung gegen etwas. Ja. Ne, dass man sozusagen, okay, das ist jetzt so wichtig, dass ich mich gegen das, gegen das, gegen das, gegen das entscheide. Und weil Du's jetzt vorhin angesprochen hast, ja, unsere Kinder waren nicht, dass wir jetzt weg sind für 24 Stunden.

Wo wir gesagt haben, wir sehen es, es tut uns leid, wir versuchen davor, euch hunderttausendfach zu kuscheln und danach euch hunderttausendfach zu kuscheln und ne, also sozusagen sie schon mit mit also einfach mit ihrer mit unserer Liebe zu überschütten. Dennoch ist es uns gerade wichtig und das erwarten wir, dass sie's, ich weiß nicht, zum Teil verstehen, zum Teil auch total akzeptieren. Das erwarten wir, dass es uns wichtig ist, dass wir auch als Paar zurzeit sind. Genau. Das machen wir denen schon auch klar.

Ja. Und dem geht sehr gut, ne? Wenn dem nicht gut ginge, dann wär das ja eine ganz andere Nachricht. Ist ihm gut. Wir wissen, dass es ihm sehr, sehr gut geht und dass Sie jetzt da basteln und Genau.

Ja. Ja, also das ist das ist schon, und wir sind ja oft auch in sonem Hamsterrad drin, alle. Und ganz oft hat man ja das Gefühl, man muss etwas machen. Und und wir hatten diesen Satz, in der Küche hängen in der alten Küche. Mhm.

Stress ist es, jemandem anderen recht zu machen. Mhm. Mhm. Stimmt. Und Oder Stress entsteht.

Ja. Dann versuchst es anderen zu Ja, es gibt ja euch Stress, die Stress. Aber das finde ich, da steckt schon ganz viel drin irgendwie, wenn Du nicht Ach, ich hab auch wieder 'n Zitat, weiß nicht, was gesagt hat, ist auch egal. Wenn Du nicht dann wenn Du nicht deine Zeit planst, Mhm. Dann plant sie jemand anderes.

Aber vor Schuhe. Mhm. So. Und also jetzt natürlich grade in unserer Welt. Also wir reden ja nur über unsere Welt.

Wenn wir jetzt irgendwie zurück sind irgendwie in irgendwelchen Naturvölkern und nach einem Felsen hocken irgendwie und dann irgendwie 3 Stunden jagen gehen und die Stunden Bären sammeln und den Rest des Tages sitzen wir da und erzählen uns irgendwelche Geschichten. Wobei, weißt Du auch nicht, wenn Du dir nicht selber 'n Plan machst, dann kommt der Häuptling und macht dir 'n Plan und sagt, Du musst jetzt keine Ahnung Körbeflechten gehen oder so. Weiß ich auch Aber also ich glaub, es es steckt halt wieder ganz, es steckt ganz viel Macht eigentlich drin in diesem in dieser diese Diskussion, in diesem Gedanken, die wir teilweise unbewusst abgeben. Du meinst die Entscheidung abgeben. Abgegeben haben.

Ja, wo wir sagen, wir sind hilflos irgendwie so. Das ist ja Und und ganz oft haben wir ja, ganz schön, nur ganz kurz dazu noch, wir haben ja ganz, ganz oft entscheiden wir Dinge, weil wir Angst haben vor der vor 1 vor 1 Konsequenz, wenn wir's nicht machen, die aber nur bis zum ersten Schritt gedacht ist. Mhm. Und nicht weiter. Mhm.

Und dieses und das lähmt dann schon. Mhm. Also ich hab das früher auch gesagt, so, das ist auch, ich sag das aber jetzt noch irgendwie auch teilweise zu meinen Mitarbeitern. Also, jeden Tag aufs Neue und ich sag's auch mir selber manchmal. Jeden Tag aufs Neue, indem ich mich entscheide, also indem ich zur Arbeit gehe, entscheide ich mich dafür.

Es ist jeden Tag, also das kommt einem vielleicht nicht so vor, aber wenn man drüber nachdenkt, ist es so. Weil ich hab jeden Tag aufs Neue die Wahl nicht auf, also nicht aufzustehen. Mhm. Oder da nicht hinzugehen. Mhm.

Und natürlich hat das eine Konsequenz. Du meinst, das ist erst mal leichter und dann hat es die Konsequenz? Also willst Du darauf hinaus? Ich will darauf hinaus, dass wenn ich's nicht mach, dann hat es natürlich eine Konsequenz. Also dann werd ich vielleicht, ne, dann werd ich halt irgendwie vorher entlassen oder was auch immer, also jetzt auf Dauer.

Und was dann? Ja, dann muss halt irgendwas an Also aber das ist ja nicht so, dass das Leben dann aufhört. Mhm. Aber ganz oft ist sozusagen dieses, was dann kommt, ist dann halt was Schlimmes. Also wenn's für dich Schlimmes, gefeuert zu werden, kann er auch.

Definitionische Sachen ist es jetzt sozusagen. Oder dass Du dann eine Angst hast, sehr gut, da kann ich meine Familie nicht ernähren, dann landen nur auf der Straße und wohne unter der Brücke. Ja? Nicht? Ne, ich vereinfache, ich simplifizier jetzt extrem.

Aber also Du kannst alles sozusagen ja auch in und dann, ne, eine meiner Lieblingsübungen siebenmal und dann fragen. Mhm. Bis Du sozusagen dahin kommst, dass das halt alles Ja, natürlich sind das Sorgen, aber irgendwann ist das so völlig theoretisiert und fern von der Welt. Es ist ja nicht so, dass Du irgendwie morgens nicht aufstehst und übermorgen unter der Brücke schläfst. Da sind ja Aber ich weiß grad noch nicht, worauf Du den Haus willst.

Willst Du jetzt dafür plädieren, dass man nicht aufstehen soll oder dafür plädieren, dass man aufstehen soll? Nein, ich will dafür plädieren, dass man sich bewusst macht, dass es eine dass es eine aktive Entscheidung ist. Ich will dafür oder eben, eben schlecht, egal. Egal wie, weil gut und schlecht ist deine, das ist sozusagen was, wer definiert, ob das gut oder schlecht ist? Du kannst ja sagen, es ist heilsam, das nicht zu machen und halt, wenn Du unbedingt gefeuert werden willst, weil Du nicht irgendwie selber kündigen möchtest, Mhm.

Dann stehst halt 5 Tage lang nicht auf und kommst halt nicht zur Arbeit. Also ich, also dieses Label, darum geht's mir gar nicht, sondern dieses, worum's mir geht, ist dieses, glaube ich, schon sehr vorherrschende Gefühl, den wir, dass wir, dass wir alle kennen, dass man keine Wahl hat. Mhm. Dass man, dass über einen bestimmt wird, dass die Zeit bestimmt wird, dass man, ich habe keine Zeit, ich kann ja nicht anders. Ja, und ich glaube, es gibt keine Möglichkeit und das stimmt einfach nicht.

Ja, und ich glaube, das macht ja unheimlich frei, das zu realisieren, dass man auch, selbst wenn man, ne, okay gut, ich kann freischaffen, ich hab kann sehr gut über meine Zeit sozusagen meistens bestimmen. Das macht es überhaupt nicht leichter, finde ich. Mhm. Und ich hab auch sozusagen die, natürlich ich hab irgendwie Rahmenbedingungen, sowohl von Beruf als auch von Familie. Aber sozusagen, was es was es ja was uns frei macht, ist zu wissen, dass sozusagen immer außerhalb des beruflichen Rahmens haben wir unglaublich viel Entscheidungsmöglichkeiten haben und und eben auch Wirksamkeit, ne, dass man sagt, okay, gut, mir ist es wichtig, morgens morgen Putin zusammen, dann steh ich halt früh auf.

Okay, mir ist es wichtig, jeden Tag 9 im Bett zu liegen, dann, was wir nicht tun, dann versuche ich den Abend so zu gestalten, so und so. Okay, mir ist es wichtig, weiß ich nicht, 12 Uhr nachts ins Fitnessstudio zu gehen, dann kann man auch das machen. Und was auch immer einem wichtig ist, ne, also das ist ja sozusagen, das das können wir ja ermöglichen. Und das dafür Aber das erfordert ja auch wieder eine ein Gespräch entweder mit sich selber oder halt mit seinem Partner. Was sind denn die Prioritäten jetzt als Familie?

So, also Für uns? Ja. Ja, wir müssen jetzt nicht unsere hier ausbreiten, aber Zeit zusammen? Ja, zum Beispiel. Aber dann sind wir wieder bei der bei der Eingangsfrage, wie definieren wir das?

Was heißt das dann Zeit zusammen? Irgendwie heißt das dann irgendwie halt, wir sind als Familie zusammen und auch irgendjemand kommt vorbei? Heißt das irgendwie, wir müssen uns im Hotel abseilen? Heißt das Ach so, nee, ich mein, als Familie zusammen in erster Linie, wenn Du sagst, wie wie sind die wie sind die Ziele als Familie, dann sag ich, als Familie zusammen, sagen. Ja, nein, aber sozusagen wir wird, also, basierend auf den Beispielen, die Du gebracht hast, irgendwie bis 9 irgendwie.

Sind die Habits, die wir gut finden für uns Einzelne als Familie? Haben wir ja schon viel definiert auch. Genau, nein, ich mein sozusagen. Das ist ja, Du kannst diese Frage nur beantworten, wenn Du weißt, was wo deine Priorität liegt. Und in, ja, und in, ja, und in, ja.

Ja, ja, natürlich, ja, also Nein, ist ja auch nicht immer selbstverständlich. Nein, dann sind wir wieder dabei, ja, ja. Also, ja. Nee, jetzt liegt das nicht selbstverständlich, aber ich, und das, ja, das zeigt ja schon, über wie viel man reden muss eigentlich, also Oder nicht? Doch?

Total. Ja. Ja. Werde ich, wir haben uns nicht dazu sagen, oder? Doch, wir wollten wir wollten die Folge 'n bisschen kürzer machen, ja, ganz viel zu sagen.

Ich komm, ich hab so viel heute schon zu dir gesagt, oder? Das stimmt. Dass deine Uhr schon 'n bisschen geblutet. Mein Opa hat schon 'n bisschen geblutet, das ist richtig. Wir sind Vegetarier beziehungsweise Veganer, aber Du hast mir schon komplett ins Original.

Sag mal, also das für Wert minderndes Wer hat man da überhaupt Ein protrinreichhaltiges Stück Lebensmittel ins Ohr geredet. Nein. Meine Sicht der Welt, habe ich dir erzählt. Ja. Falls Du sie noch nicht wusstest.

Ja, ist ja auch ganz ist ja auch ganz gut und ganz wertvoll. Ist klar. Okay. Ist, ich hab mir leider keinen guten Yogispruch mit drauf. Nee.

Marten Herbst. Guck mal, ich guck mal, was bei mir steht. Quinnerthema. Honefeld. Nice darf ich nicht sagen.

Classic Green. Lass uns mit dem mit dem klassischen Kalenderspruch wenden, classic green. Und der Produzent hat uns grade angerufen und sagte gesagt, wir können noch nicht stoppen. Classic Green ist kein gutes Ende. Okay.

Ja. Gut, müssen wir weiter, müssen wir durch, müssen wir durch heute. Ja, was wir was wir Ich mein, alle, die jetzt beim Podcast grade putzen oder im Auto sitzen, haben uns quasi vor eine Stunde eingeplant und wissen wir nichts mit ihrer Zeit abzufangen. Richtig, ja. Was machen die dann?

Wir dürfen nicht enttäuschen. Ja, wir wollten ja eigentlich noch über 1 der Zitate, die wir auch Na ja. Lange Zeit offen in der Küche hängen hatten. Jetzt hängt's alle son bisschen versteckt. Stimmt.

Im Schrank. Ich hab aber auch im Schrank. Ja, doch, ich weiß warum, weil wir unsere Wohnung so klar wie möglich halten wollen und halt irgendwie son bisschen. Ja, nicht überall alles. Nicht nicht überall alles hängen.

Aber es ist trotzdem immer eigentlich nach wie vor 1 unserer Lieblingssprüche. Mhm. Ich mag dir sehr. Willst Du sagen? Kannst Du kannst Du kannst Du ihnen nur hier?

Nein, ich kann nicht spazieren. Warte, lass mich beruhigen. Meine Freunde halten mich für verrückt, aber ich bin nur so, wie sie wären, wenn die nicht zu viel Angst hätten. Ja. Sagst Du noch mal?

Nee, ist genauso. Halten mich für verrückt oder? Ja, halt nicht für ein Irren, aber ist ja egal. Ja. Steht's auf Englisch und auf Deutsch?

Da steht das nicht auf Deutsch drauf, ja. Ja, ja. Hat scheinbar Johnny Depp gesagt. Ja. Was er, glaub ich, vielleicht, nee, ich weiß nicht, ob's bei uns zutrifft, aber ich kann mir schon vorstellen, dass viele unsere Freunde uns für verrückt halten oder wir wissen's auch von manchen.

Ja, wir fänden's auch 'n bisschen cool, wenn wir uns für verrückt halten. Du fandest es, glaub ich, sehr cool. Ich kann's akzeptieren. Ach, guck mal, da geht's jetzt auf. Und ich unterstell überhaupt nicht jedem, dass jede Angst hat und genauso 'n Leben haben wollte, wie wir wollen.

Also ich find das eine totale absolute Behauptung auch. Ja, für mich ist das. Also das ist ja, was ist das denn schon? Nein. Übergriffig.

Das ist total übergriffig und das ist ja auch, also megaegozentrisch egozentrisch zu glauben, dass das eigene Leben irgendwie das einzig lebenswerte Leben ist. Was, glaub ich, tatsächlich, was wir schon von uns sagen können, unabhängig unserer Freunde, ist, dass wir in manchen Leben einfach mutig sind. Ja, und ich glaube, was wir auch sagen können und das ist jetzt, glaub ich, globaler gesprochen, dass wir gerne unser Leben nehmen. Und warum globaler gesprochen? Ja, weil ich jetzt das eigentlich sagen würde, dass es bei unseren Freunden und Bekannten das jetzt so verbreitet wär, dass jetzt alle irgendwie tot unglücklich sind mit ihrem Leben.

Du meinst, dass einige das gerne leben? Ja. Nee, also ich würde nicht sagen, also ich glaube, dass sozusagen einige gerne ihr Leben leben Genau. Nicht unternehmen. Genau.

Ja. Ja. Ist ja auch doof, finde ich unser Leben würden. Hätten wir's, finde ich. Ja, auf jeden Fall.

Na, ich glaub, was, ich glaub, der Teil von dem Satz, der finde ich, für mich zumindest am inspirierendsten ist, ist nicht so sehr dieses Element Freunde. Das mit dem Verrückten. Nee, das mit dem nicht Angst haben. Ja, natürlich. Ja, absolut.

Also, weil es gibt ja auch dieses Nach dem Motto, man macht Dinge nicht, weil man eben, klar, Angst hat. Ja, und dann sind wir wieder Angst wovor, ne, vor diesem nächsten Schritt im Kopf. Wenn ich das mach, dann halten mich alle für ein Ehren, dann. Den kennen wir auch den Gedanken. Ja, ja, natürlich, wir kennen ihn.

Aber die, also sozusagen haben wir auch schon zitiert das Buch Feel the Fear do it anyway. Mhm. Und es gibt auch, jetzt sind wir wieder schön im im Buch Zitaterausch irgendwie Du hast ja auch von diesem deutschen Psychiater, ja auch dieses megaspannende Buch Wir behandeln die Falschen. Wo er sagt sozusagen, nicht die Leute in der in im im Irren Haus sind die, die eingesperrt gehören, sondern eigentlich 'n Großteil von den anderen. Mhm.

Ja, weil das sozusagen viel psychopathischere Züge hat und irgendwie gesellschaftsschädigend, ist, vieles von dem, was wir als krank einstufen und definieren, im Endeffekt, ja, vielleicht wunderlich ist, aber eigentlich keinen Schaden anrichtet, während halt 'n Haufen Leuten irgendwelche in irgendwelchen Top Führungspositionen sozusagen psychopathologische Charakterzüge irgendwie zugeschrieben werden, die, sag ich mal, gesamtgesellschaftlich halt deutlich größere Konsequenzen haben irgendwie. Oder Politikern. Oder politisch irgendwie, ne. Und das ist halt, also dann, da spielt ja auch immer diese Not, also was was ist verrückt? Ja.

Was definieren wir als als verrückt? Beziehungsweise eben dann wieder, was ist normal? Und? Nur weil man Ja, also das ist ja tatsächlich so, ne, wenn 1 auf der Straße rumläuft, mit Kopfhörern oder ohne Kopfhörern und lautstark singt und tanzt, dann gab man erst mal der Spinnt oder dass er eben vielleicht auch eine Behinderung hat. Und man könnte aber auch einfach nur sehen, okay, er ist 'n wahnsinnig freier Mensch.

Ja. So, ne? Also wahnsinnig inspirierend auch oder was auch immer, aber Ist ja auch hängt immer von deinem Informationsgrad ab. Da läuft 1 und labert labert vor sich hin. Mhm.

Früher hast Du gedacht, der spinnt. Ja. Jetzt guckst Du halt der Kopfhörer halt, die Du nicht siehst irgendwie und redet, also ist halt in eine Unterhaltung. Und vielleicht ist ja jetzt das Telefon ja eine Brille oder so, oder was? Ja, gibt's schon tatsächlich.

Ist es so? Na ja, gibt's schon. Aber weil wir's wieder von Worten haben. Ich find, also deswegen find Sprache auch so geil irgendwie. Und deswegen find's auch so geil, verschiedene Sprachen zu haben, weil Du verschiedene Sachen auf verschiedenen Sprachen einfach anders beschreiben kannst oder besser beschreiben kannst.

Aber allein Deutsch ist schon auch echt eine geile Sprache. Verrückt heißt ja im Endeffekt, etwas ist verrückt, also einfach nur physisch zur Seite gerückt irgendwie und das beschreibt dann auch nicht mal, dass irgendwas Jetzt weiß ich auch, warum meine Deutschlehrer Eltern nicht so gerne machen. Aber es heißt ja nicht, dass das Ding an und für sich falsch ist. Es steht halt nur anders, weißt Du? Ja, absolut.

So und das und ja, im Endeffekt möchte ich schon dafür plädieren, dass, wir können nur für unseren eigenen Leben plädieren, aber dass man, dass wir uns mehr verrücken. Mhm, mhm. So. Mhm. Und wir haben uns physisch verrückt, jetzt neulich erst in ein anderes Land irgendwie, aber man kann sich auch im Kopf immer wieder verrücken und gucken, kann man das, muss man das so sehen?

Kann man das anders sehen irgendwie? Gibt's irgendwas, was was irgendwie uns mehr hilft oder glücklicher macht irgendwie? Man muss ja nicht aus aus Aus Prinzip. Im Prinzip einfach dagegen sein oder anders machen. Und das nicht neulich, dass mir noch mal son sone Freiheit gegeben hat, der ist der Gedanke, dass, also ne, wenn man Angst hat vor etwas, was andere denken, so so nach dem Motto, andere würden das jetzt nicht so tun oder andere sozusagen finden es jetzt vielleicht strange eben, dass sie nach denen immer gezwungen sind oder oder.

Dann kann ich für mich nur sagen oder hab ich eben dann so erkannt, was jetzt zum Beispiel Partnerwahl tatsächlich meiner Freunde angeht oder von irgend Menschen uns rum. Das ist ja nicht so, dass wir das 1 zu 1 genauso empfinden, dass ich jetzt auch dann den Partner, den son Typi Ehemann oder so, dass ich den dann auch liebe, nur weil ich die Freundin davon bin, sondern das ist so total individuell. Und es geht eben eben überhaupt nicht darum, dass eben da alle das Gleiche machen. Es wär auch vielleicht eher 'n, wenn ich denselben Mann leben lieben würde. Aber Du bist für so harmonische Beziehungspläne, Du bist für nichts wahrhaben, ne.

Und weißt Du, also diese Erkenntnis so, es macht doch so was für jeder, was er was er glaubt, was Richtiges. Und das ist einfach noch mal so, jeder, also so im Kleinen, jeder, weiß ich nicht, sucht sich den Türknauf für die Küche aus, was für einen selbst sozusagen am am sinnvollsten, am schönsten, am ästhetischsten erscheint, dann ist es doch sowieso schon egal. Da kann man auch dann kann man auch noch mal sehr viel mehr davon abdriften. Es lebt doch sowieso jeder sein Leben und was ist normal? Weißt Du?

Also das finde ich so, das das das kann so befreiend sein. Natürlich, aber wir leben ja auch in 1 Welt, in der wir in der wir sozusagen ständig mit Bildern und halt auch bewegten Bildern konfrontiert werden davon, was normal ist. Das ist jetzt die Erlaubnis Not, Liebesfilm und Ja und Werbung und alles. Oder was hatten wir vorhin gelesen? Ein Kind, also wenn man nur ein Kind hat, besteht in welcher Zeit?

Tagesspiegel. Völlig irre. Wenn man ein Kind hat, dann schützt das auch. Das kann eine Strategie sein zum Burn out Prevention. Also was ist das, also in Du schreibst die Zeitung, dass die Zeitung schreibt, die hat recht.

Nein, aber die haben das Nein, aber die haben lesen Menschen und dann glauben sie, ah ja, dann finden sie Na ja, das ist ja nicht die eine Sache, aber es ist so diese ständige, also ich find, es erfordert schon Aufmerksamkeit und 'n Stück weit Arbeit sozusagen zu reflektieren, mit was für Also, ich mein, wir haben auch am Anfang unserer Beziehung, also ich hatte, ich kam auch aus der Ecke irgendwie, wer braucht schon Ehe?

So, ist ein überkommenes, paternalistisches, altes Modell, ne, wegen mit das ich, was man in Deutschland im Vorwurf irgendwie sozusagen auch der der steuerlich induzierten Abhängigkeit der Frau Also es gibt ja schon genug Sachen, was man sozusagen daran kritisieren kann und was weiß ich, früher arrangierte Ehen haben wir auch schon drüber gesprochen, dass das auch nicht immer nur Unglück sein musste irgendwie und so, aber das ist ja auch ganz aufgeladen mit mit Konzepten und also oder mit mit Assoziationen irgendwie und weil wir's davon hatten hier auch am Anfang der Folge, dass man drüber spricht, was bedeutet denn Ehe für dich, irgendwie? Das ist eben sehr viel.

Dass man aus Prinzip nicht macht, weil man nicht sich bla bla bla diesen gesellschaftlichen Konzept unterordnen möchte.

Und im Endeffekt haben wir ja für uns eine ganz eigene Definition davon, weswegen wir, also, Heiraten eigentlich ziemlich cool finden, so generell. Das ist nicht so sehr irgendwie wegen Staat und paternanistisch. Ja, das haben wir ja gar nicht. Absicherung. Viele nicht.

Absicherung der Frau und Kindern. Ja, ich glaub, da gibt's aber schon viele, also viel, aber sozusagen das, was es für uns ist, ist ein und korrigier mich gerne, spannend, ob wir die gleiche Definition Ganz sehr gespannt. Aber es ist ein öffentliches Bekenntnis zueinander. Mhm. Ein Also und Also ja, öffentlich, aber in erster Linie eigentlich erst mal für den anderen.

Also ich find's noch gar nicht so, es geht noch gar nicht so sehr ums öffentlich. Es geht erst mal, dass es eine Erkenntnis ist zwischen dem Mann und der Frau oder in welcher Konstellation man auch ist. Ich möchte mit dir bis ans Lebensende zusammenbleiben. Das ist erst mal eine eine Bekenntnis. Das kannst Du, also weiß ich nicht, ob's jetzt mehr wert mehr wert ist, als wenn Du sozusagen unter der Decke unter der Bettdecke dir versprichst, ohne dass jetzt 'n, ne, hier Standesbeamte dabei sein muss oder so weiter.

Also aber das finde ich erst mal ist sone Bekenntnis und dann kommt das Öffentliche. Aber ich find, das ist schon auch 'n erstmals, ich sage es dir und ich sage es dir. Ja, ja. Und öffentlich. Ja, das mit dem öffentlich meine ich ja eigentlich, also es gibt ja schon ein, also die Feinheiten unterscheiden sich, aber es gibt ja schon ein eine gemeinsame Definition als Gesellschaft, was Ehe ausmacht, dass man zusammenbleibt und voneinander einsteht und irgendwie so als ein ein ein Verbund ist, ein gesellschaftlich definierter Verbund.

Und das sagt man ja Das ist ganz sehr romantisch. Ja, aber wenn Du das halt Also wenn Du sagst, ich heirat, ich möchte dich heiraten, möchtest Du mich heiraten? Und Du sagst, ja, mit dem ganzen offiziellen Primorium und wie man das dann ausschaltet, ist ja egal, aber sozusagen, dann hat das sozusagen einen öffentlichen Stempel, diese Das ist das eigentlich schon, finde ich, die die die Weiterführung von von dem Bekenntnis zu sagen, Du bist meine Freundin. Ja, absolut. Was ja auch ein ein großer Schritt ist am Anfang, ne.

So, wann sagt man jetzt, ich hab jetzt von meinen Freunden oder von meiner Familie gesagt, das ist meine Freundin. Ja. So. Und das ist sozusagen halt noch ein Mhm. Absolut.

Und So, das hat das was von mir gemacht, gerade in der Antwort. Ich finde auch, das hat mit unserer Beziehung auch was gemacht. Und ich ich weiß noch, dass ich mit 'nem Freund, den Du ja auch kennst, die ganze Familie, mit der wir befreundet sind, der drüber geredet hatte, der hatte immer 'n bisschen Vorsprung mit Hochzeit, Geld, dass sie, dass er auch meinte, weil ich ihn gefragt hab, warum warum warum hat denn eine Frau gefragt, ob sie dich heiraten möchte? Und oder hat oder was hat's auch mit eurer Beziehung gemacht? Und er meinte, auf eine Art hat's nichts mit der Beziehung gemacht und trotzdem alles verändert.

Ja. Und dem kann ich nix hinzufügen, weil's genauso ist, finde ich. Es Find ich, ja. Ja. Es ändert nicht die Beziehung, die Du zueinander hast, aber es ändert trotzdem alles.

Ja, stimmt so. Ja. Schön. Ja. Und damit lassen wir jetzt auch Ja, aber jetzt hat grade der Produzentanrufe hat gesagt, passt.

Jetzt ist gut. Hier ist Schnitt. Nichts wird's nicht mehr sagen. Das ist so schön. Ja.

Das ist eigentlich echt 'n guter Satz. Wir wurden Center angerufen. Nein. Ist für so vieles im Leben. Es ändert und plane nichts, ne, also was Routinen zum Beispiel angeht.

Es ändert am Tag ändert es nichts, aber im Gesamten ändert's alles.