edelabgefunkt.de · Episode 30 · Transkript

Sprachen der Liebe – und dann soll ein Kind alles lösen?

Edel Abgefunkt · Folge 30 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 23. Februar 2025 · Dauer: 52:21

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

Instagram-Paradies, verletzter Urlaub und „Sprache der Liebe“: Folge 30 über Verliebtheit mit Schmetterlingen, teure Hochzeiten/Flitterwochen und den Trugschluss, ein Kind löse Beziehungsprobleme – plus Mama-Papa-Zeit als Investment in die Partnerschaft.

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Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 30?

Um Sprachen der Liebe und Beziehungsarbeit: was man in der Partnerschaft sucht, und warum Hochzeit oder Kind keine Automatik-Lösung sind.

Was meinen sie mit Sprachen der Liebe?

Sie streifen das Klischee-Buch und fragen praktischer: Was hält die Anziehung? Körperliche Signale der Verliebtheit, gemeinsame Zeit – und wie man Liebe im Alltag weiter pflegt.

Warum kritisieren sie die Hochzeits-/Kind-Logik?

Stressige Vorbereitung, teure Flitterwochen, kurzes Aufatmen – und dann der Gedanke „ein Kind wird unser Problem lösen“. Sie halten das für eine Investitionsfalle statt für echte Klärung.

Was sagen sie den Kindern über Paarzeit?

Allein-weggehen von Mama und Papa ist Investment in die Beziehung – damit sie sich weiter liebhaben. Einheit „wir“, nicht nur Elternrolle.

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Was machst Du denn? Du kannst doch nicht einfach auf dem Bild laufen. Das wirkt total unprofessionell. Wir haben gesagt, keine Telefone am Set. Jetzt schaust Du wieder bei Instagram, dann kann ich dich eine halbe Stunde abholen.

Was ist 'n Instagram Paradies? Podcast. Eigentlich müsste sone Einstellung geben beim iPhone, dass es irgendwie nach soner halben Stunde ruft's dann irgendwie den Partner an. Die kleine Katharina möchte bitte aus dem Instagram Paradies abgeholt werden. Ich vermeldet das denn.

Ja, dann lass uns jetzt. Wir wir freestylen das wie immer. Wir wollten über Leute auf Instagram hatten, obwohl das mitmachen, nicht nur ich alleine. Sich versuchen, reduzieren. Aus den Augen, ausm Willen.

Sehr gut. Ja. Erzähl mir, Schatz. Wie ist es, Urlaub zu haben, sich zu verletzen? Fantastisch.

Könnt mir nichts Besseres vorstellen, als im Urlaub mich quasi völlig immobil zu machen. Ja, das machst Du extra, damit ich mehr arbeite. Genau. Damit ich dich bedienen muss. Damit Du arbeitest und noch sozusagen hinterher rollen musst.

Mhm. Ja. Das mach ich sonst auch. Das war meine einzige Möglichkeit, dir diesmal schlechtes Gewissen zu machen. Wir würden letztes Mal schon.

Du Armer. Ich bin sehr froh, dass Du wieder 'n bisschen besser locken kannst. Ja, ich auch. Also es freut mich eigentlich am meisten für mich selbst. Nein, natürlich nicht.

Ja. Aber zu 'ner richtigen Hose hat's jetzt nicht mehr gereicht. Ich hab sie extra eingezogen heute, weil's ja abgefangt ist. Ach so. Ja.

Mhm. Edel abgefangen. Weil's edel abgefangen hat. Ja. Du wolltest über Partnerschaft reden oder über mal Leader.

Inspiriert von unseren Komm, Du musst mir auch 'n bisschen was geben. Das ist 'n bisschen anstrengend, wenn ich mit allem kommen muss. Ich muss ja alles aus der Nase ziehen irgendwie. Ich werfe dir lauter so Contenthäppchen hin irgendwie und so. Muss einfach einen aufgreifen und Ja, das ist jetzt son bisschen schwierig.

Nein, ich mein, man kann sich ja drüber unterhalten, was beim bei Instagram alles nicht so, womit man nicht resoniert. Sagen, ein ein Social Media Anbieter deiner Wahl. Genau, ein Social Media Anbieter meiner Woche. Das gibt's ja bei Facebook und LinkedIn und X und was weiß ich, überall. Also solche Sachen posten, die man irgendwie, wo man sich an den Kopf greift.

Ja, wo man's einfach komplett anders sieht. Genau. Ja. Zum Beispiel, Papachef, zum Beispiel, dass mit Kindern, ja Erziehung auch immer, dass mit Kindern dann irgendwie das Elend Leben und das Liebesleben und überhaupt das Leben zu Ende ist und so. Das ist vielleicht immer so megatraurig.

Ja, ich find, also es gilt ja auch für Schwangerschaft und für, ich weiß nicht, mich macht das mich macht das oft so, ich weiß gar nicht, was es mich genau macht, ob's mich sprachlos macht oder traurig. Erzählst, was dich traurig macht. Bisschen mehr Ernsthaftigkeit, bitte. Ich fühl mich nicht ernst genommen. Wenn Du mich anschaut, wenn Du mich so anschaust, schon gleich gar nicht.

Ich ich weiß nicht, ich find dieses Wiederkäuen von Klischees Mhm. Find ich so unnötig. Ja. Das ist das ist, also wenn Du Conni lesen musst, notgedrungen, wo ich Ausschlag krieg einfach Conni ist im Kinderbuch. Ja.

Ausschlag wegen Gleichberechtigung. Ja, einfach die Selbstverständlichkeit, mit der einfach, mit der einfach diese Klischees einfach abgearbeitet werden irgendwie so. Wieso? Ich find das total normal, dass der Vater bis zum Rollen Zehn, ja. Genau, am Frühstück zu schützen und dann geht der Vater neun Uhr dreißig arbeiten und die Mama kocht dann schon wieder mit Händen.

Ja, aber die Mama ist eigentlich eine Ärztin. Also ist auch nicht so ganz klar, wie das alles funktioniert. Ja. Das ist auch nicht so richtig durchgedacht. Vielleicht ist es eine Ärztin, die nur zwischen ein Uhr und drei Uhr nachmittags ist.

Auch eine Fake Ärztin. Man weiß es nicht. Mhm. Aber ja, oder dann haben wir jetzt irgendwie, sagen wir ja neulich hier dieses Buch über, wie ein Baby entsteht, gewesen, auch von 'nem Arztkollegen geschrieben, an und für sich, eigentlich eigentlich nett und süß auch gemacht. Aber dann auch wieder irgendwie, dann ist die Mutter natürlich saure Gurken, während sie schwanger ist.

Und dann sozusagen, dass halt dann der wird beschrieben, dass halt der Appetit sich verändert während der Schwangerschaft und man dann Sachen isst vielleicht, die gar nicht zusammenpassen und dann auch wieder so Eis und Also diese ganzen Und so, ja, es kann so sein, aber es muss halt nicht so sein. Und das ist ja jetzt nun mal, haben wir ja auch drei Also wir können ja inzwischen können wir mitreden. Am Anfang haben wir immer gesagt, beim ersten Kinn wollen wir die Klappe mal nicht so weit aufmachen, weil eins ist keins. Aber jetzt hab ich's Gefühl, können wir uns eine eigene Meinung erlauben. Ob die jetzt tatsächlich allgemeingültig ist, ist, klar ist sie nicht.

Ja. Aber zumindest kann man irgendwie eine Meinung haben, die aus Erfahrung basiert. Und ich würde nicht sagen, dass sich dein Essverhalten so grundsätzlich verändert hat und Du irgendwie nach Ben und Jerry's gerüstet hast irgendwie. Und Das sollte ja nicht heißen, dass Du diese Gelüste nicht haben kannst, aber dieses dieses null acht fünfzehn, dass das halt so ist und dann muss man dem auch nachgeben, weil man ist ja jetzt schwanger. Genau, das ist eben die Frage, ob alles, was man dem nachgibt, ob das eben so so dienlich ist und so gut tut, ne?

Genau. Und genau, wie Du sagst, in der Schwangerschaft sozusagen fallen alle, wie sagt man? Bei ihr? Ja, also wie auch immer. Das muss ja jeder selbst für sich entscheiden.

Ich glaube, für mich hat sich insofern nichts geändert, sich immer liebe, irgendwie Gutes zu mir zu nehmen. Das Einzige, was so krass war, dass ich halt nicht Hunger haben durfte. Also so ich Du musst es immer einen Meisenknödel zur Not, ja. Ich muss immer sozusagen Snacks zur Sicherheit da haben. Und wenn ich die nicht hab, dann wurde mir schlecht.

Und diese schlecht werden zum Beispiel, das ist natürlich auch eine totale Behauptung. Aber wenn man sich immer wieder übergibt, dann frage ich mich, ob das nicht ayurvedisch gesehen nicht so was wie sone kleine Detox Kur ist. Ja. Ja, kann schon sein. Also ja, dass der Körper sich sozusagen halt 'N kleines Pancher Karma.

Mhm. Ja, also Ja. Ne. Ist natürlich auch immer schwer für jemanden, der dann halt sozusagen dadrunter, ne. Also sozusagen, auch kein Spaß, sich drei Monate jeden Tag zu übergeben, so.

Insofern muss man natürlich auch wieder aufpassen, irgendwie wie hoch man den Zeigefinger hebt. Darum geht's uns ja eigentlich gar nicht. Ich glaub, mir geht's mir diese Selbstverständlichkeit ne. Ja, und ich weiß auch nicht. Diese Klischees, wie Du sagst, Entschuldigung, so mit, ja, dass man irgendwie schwanger ist und das ist und und bist auch nicht.

Ich weiß dann manchmal auch nicht, also wie viel ist denn wirklich dein eigenes Craving? Also weil wir halt schon so konditioniert sind über klein auf, kriegst Du halt diese, so ist es dann halt, so ist es in der Schwangerschaft und so, so muss es sein. Das ist normal. Das heißt, wenn Du dann irgendwie 'n Gewüste hast nach, was ist das, nach meistens Zucker dann oder Kohlenhydrate oder so. Du könntest genauso gut irgendwas anderes essen, als Kohlenhydrate.

Muss ja, dann ist aber so echt schwanger, das muss sicher Eis sein, ne. Ja. Ich hab Du warst ja auch noch schwanger. Ich wollt grad sagen, ne, ich muss besonders aufpassen, weil ich natürlich irgendwie nicht das Privileg hatte, das vom eigenen Leib zu erfahren. Das stimmt.

Was mich immer wieder dauert, aber so weiß man noch nicht, dass ich mir selber 'n Motor hoch transportieren darf. Find ich ganz gut. Ja. Ja. Und das andere, ja, und das sozusagen, das war das eine in dem Buch.

Und dann haben wir gestern Film geguckt. Da war's ja auf eine Art auch auch schon wieder son bisschen Klischee Was war das noch? Ja, das dann auch wieder, dass man als Frau keine Lust hat irgendwie Das ist schon. Weil man so gestresst ist. Ja, und das ist natürlich auch, klar, also natürlich ist Stress absoluter Aber sie kann mir dann genauso gehen.

Ja und auch da wieder die Frage sozusagen, da wird da nicht drüber geredet. Ja. Das ist dann so diese Szene, wo sie ihn mit dem Fuß so weg wegschiebt und dann zuckt er mit den Schultern und geht ins Bett. Ja. Anstatt halt, dass man eben das ausdiskutiert, dass man da drüber redet, dass man davor schon drüber redet.

Ja, dass man über Bedürfnisse spricht. Dass man über Bedürfnisse spricht, auch sexuelle Bedürfnisse vor einer Schwangerschaft, während einer Schwangerschaft, nach einer Schwangerschaft und dann nicht irgendwie so, ja, nach, was hast Du denn noch nicht erzählt, irgendwie. Und nach zwei Jahren dann irgendwie nach der Geburt so, ja, also bei mir ist die Luft raus, dann soll er sich dann soll er sich seinen Spaß woanders holen. Ist da irgendwie, was ich dir gezeigt hab, ja. Hat mich persönlich, also schon ziemlich getriggert, weil es einfach für mich mehr son, kann jeder halten, wie er will irgendwie.

Aber wenn das wenn das das Ergebnis einer einer offenen, ehrlichen Diskussion ist, total cool, aber einfach so als Quickfix Lösung für ein darunter liegendes Problem ist irgendwie, weiß nicht, also hat mich das hat mich zum Beispiel traurig gemacht. Ja. Das andere hat mich geärgert. Na ja, wie gesagt, ich find's Das kann ich auch differenzieren. Ah, sehr gut.

Weil's zu viele verschiedene waren. Ja. Ja, ich find das ich find das total schockierend, dass nicht geredet wird, dass nicht über Bedürfnisse geredet wird, dass das eben so 'n, ja, son Allgemeinding ist, dass man dann, wie gesagt, sich verliert auf allen Ebenen. Mhm. So.

Und dann sind die Kinder und dann frag mich und dann dann schaffst Du's nicht und dann hast Du irgendwie drei Jahre kein mehr gemacht und dann haben sie's eigentlich auch schon nass. Weiß der Kinder. So, ich kenn's ja. Musst dir nicht erzählen. Genau.

Aber wir sagen ja immer zu den Kindern, das ist ein Investment in uns als Beziehung. Und das ist, das seh ich total so. Ja, ja, wir sagen das. Also Mama und Papa müssen auch alleine weggehen, damit Mama und Papa sich weiter liebhaben. Ja.

Wir reden's von mir von Mama und Papa, wenn wir mit unseren Kindern sprechen? Nee. Sondern wir sagen einfach wir. Wir sind ja eine Einheit. Man kann uns ja nicht mehr trennen.

Deswegen sagen die auch Mapa zu uns. Ja, Emma. Also ich kann's einfach nur empfehlen. Und ich glaube, dass es nicht unmöglich ist, sich nahe zu bleiben in all diesen Phasen. Und wir wissen auch, dass das manchmal Schlaf kostet und ne, also dass es einfach eine bewusste Entscheidung sein muss, auch dass man dann wirklich die Partnerschaft priorisiert, weil natürlich gibt es immer irgendwas anderes, was zu tun ist, was gemacht werden muss, was zu Ende gemacht werden muss und so weiter und so.

Aber es, ich finde, es gibt nichts Wichtigeres eigentlich als Beziehungen. Mhm. Ne, also total. Es ist ja auch, so geliehen ist ja auch jede Trennung tragisch. Also wirklich, wirklich, wirklich tragisch, weil Du ja Länger tragisch.

Von einem Punkt kommst, wo Du, also zu irgendeinem Zeitpunkt dich ja voll bekannt, also ob Du das verheiratet hast oder nicht. Aber wenn Du dich schon entschieden hast, erst mal immer vorausgesetzt, dass alles sozusagen das Wünscheste Wunschkind und so was, dann hast Du dich ja sozusagen dafür für den Menschen entschieden und gesagt, so, ich möchte das und wir können uns das vorstellen. Und irgendwie, was ja irgendwelche Träume und Ziele und Visionen und irgendwas, also Gemeinsames ist, gehabt. Und dann sozusagen, wenn das verloren geht und und dann Also ich will jetzt nicht sagen, also weil so ist es ja nicht, also, also ja halt so, mein Gott, ist es halt und dann geht man weiter.

Also so so einfach macht sich das ja keiner, aber trotzdem hab ich manchmal das Gefühl, dass dass man dann anstatt sozusagen diesen, also anstatt den Schmerz eines Gesprächs auszuhalten, wo wo hinterher wo hinterher die Möglichkeit zumindest besteht einer Lösung und eines besseren Zustandes oder eines Zustands wie früher, dass man dann lieber die Flucht ergreift.

Also ich, sag Du mal. Und meine Vermutung ist tatsächlich, dass vielleicht bei manchen, also das ist ja so völlig allgemein gesprochen, aber ich glaube, dass bei manchen vielleicht gar nicht sone krasse Nähe da ist. Und dann wird auf eine Art sehr viel projiziert in Heirat. Wenn wir erst mal verheiratet sind, dann wird alles gut sein. Dann sozusagen ist es, ja, hab ich mein Glück.

Und wie das der Rahmen, das Glück macht? Ja, also so nach dem Motto, ja, ist jetzt eine Okay Beziehung und so. Und auf eine Art würde ich jetzt jedem Menschen unterstellen oder vielleicht jeder Frau unterstellen. Eigentlich wird man verheiratet sein irgendwie auf eine Art, weil das vielleicht eben auch so was total Anerzogenes ist, dass dann irgendwie der Brems auf dem weißen Schirm vorbeikommt und sozusagen dein Leben rettet. Also gehen wir mal davon aus, dass Also Du bist von von Down geworden, muss man sagen.

Ja, natürlich. Natürlich. Ist auch einfach 'n genialer Film. Na ja, komm. Ich hab dir ja schon Möglichkeiten gegeben, dass Du mein eigener individueller Brennzahn darfst, oder?

Ich hatte keine Wahl. Wieso? Du bist nicht aufm auf der Limousine entlang gekommen und hast bist da so die Lade hochgeklettert und so. Kannst Du extra Ich bin schon mit der Limousine entlang gekommen. Das war nicht meine eigene.

Sind sie mal nicht weiß, sondern schwarz. Stimmt. Ah, es war schon, sehr schön. Also auf jeden Fall glaube ich, dass Die hatte dreiundfünfzig PS, ne. Ja, das war auch sehr schön.

Ich glaube, dass in dieser in diesem in diesem Verlangen nach Heirat ganz viel auf 'ner Art Wunscherfüllung steckt, dann ist alles gut. Und dann sozusagen hat man Verlobung wunderschön, dann plant man irgendwie die ganze Zeit die Heirat. Und das ist dann aber wieder die stressige Phase. Also so, boah, wir sind voll froh, wenn die Hochzeit vorbei ist, weil jetzt müssen wir sind ja voll mit so Karten schreiben und was man dann alles so tun muss. Müssen aussuchen.

Nüssen aussuchen, whatever. Dann gibt man ein Vermögen aus für diese Hochzeit. Und dann sozusagen hat man vielleicht 'n kurzen Moment von Aufatmen. Dann fährt man, weiß ich nicht, in irgendwelche überteuerten Flitterwochen. Dann merkt man, okay, ist schön, aber irgendwie war's das jetzt nicht.

Und dann kommt dann der neue Gedanke, ja, aber ich glaube, ein Kind wird unser Problem lösen. Und dann hat man wieder auf eine Art wieder so diese Investitionsphase, wo's auch wieder 'n bisschen anstrengend ist mit Schwangerschaft und so weiter. Und dann wird ja dieses Kind das Problem gelöst haben und dann kommt dieses Kind. Und ich finde, unsere Anfangszeit war immer wunderhaft und wundervoll. Bei manchen ist es, glaub ich, eher so, okay, krass ist halt 'n kleines Wesen, was krasse Bedürfnisse hat.

Die muss ich aber erst mal kennenlernen und das Wesen muss aber mich kennenlernen und so weiter. Also Stress, schlaflos und so weiter. So, ne, dann dann merkt man schon, okay, also das war's jetzt irgendwie auch nicht, was uns gefixt hat. Dann schaut man mal weiter, dann würd ich sagen, okay, ein Kind, vielleicht konnt dieses Kind, also 'n Geschwisterkind, vielleicht ist ja dann alles leichter. Oder oh nein, ich hab ja ein Mädchen bekommen, ich möchte aber noch einen Jungen oder oh nein, ich ich habe ein Jungen bekommen, ich möchte aber noch ein Mädchen.

Also kriegt man das zweite Kind. Und dann nach dem zweiten Kind wachen Mann und Frau auf und realisieren, fuck, es lag wieder an der Hochzeit, es lag wieder am ersten Kind, es lag wieder am Geschlecht des Kindes, es lag wieder am zweiten Kind. Es liegt daran, dass es vielleicht nicht sein soll. Und aber während der dieser ganze Zeit hast Du dich schon noch viel mehr voneinander distanziert und hast dich komplett verloren. Und was hat nicht sein sollen?

Das ist ja die eigentlich spannende Frage. Also was ist das, diese Ja, ich Wenn Du sagst sozusagen Vielleicht war das so es muss gefixt werden. Was muss gefixt werden? Nee, also jetzt mal angenommen, es gibt ja so Menschen, die sich sagen, ja, mit sechsundzwanzig muss ich das gemacht haben, mit dreißig möcht ich verheiratet sein, mit zweiunddreißig möcht ich wieder 'n Haus bauen. Ja.

Wenn Du son Aber sonen digitales. Nee, genau. Aber wenn Du sonen Plan hast, dann dann machst Du das halt und merkst aber dann vielleicht mit zweiunddreißig, dass das jetzt nicht so, weiß ich nicht, erfüllend ist. Und ja, zu deiner Frage, was gibt's jetzt Jan muss? Gute Frage.

Weiß ich nicht, vielleicht wurde zu wenig investiert. Ich mein, ich glaube, wir haben ja nicht zum, wir sagen nicht zum ersten Mal, dass unglaubliche Wahrheit und Aufrichtigkeit dem Partner gegenüber zu 'ner krassen Nähe führen kann. Und wenn man davor, würd ich mal, dafür nicht bereit ist, davor wegkann, dann findet man vielleicht Also geht's ja mehr also hat er sehr viel mehr mit einem selbst zu tun? Ja. Irgendwo.

Glaub ich schon. So, oder? Also wenn ich dich wenn ich dich richtig versteh. Ja, gute Frage. Also Was mit einem selbst Also gehen wir mal davon aus, weiß ich nicht, mit irgendwelchen Ex Freunden und Ex Ex Männern, Ex Frauen.

Du hattest jemanden vor mir. Ja. Das sagst Du mir jetzt hier öffentlich. Ja. Nein, aber nein.

Aber Du weißt ja nicht so ernst nicht so ernst zu nehmen. Also war ich in dem Moment nicht bereit genug oder waren's einfach die falschen Menschen? Ich glaube primär das Erstere, dass dass ich nicht bereit genug war. Dass ich dass ich Angst hatte, mich einzulassen, dass ich Angst hatte, zu vertrauen und so weiter. Vielleicht haben die Menschen dir ja auch die Gelegenheit gegeben, irgendwas an dir selber zu sehen und zu erkennen und vielleicht zu ändern.

Und wenn Du's halt nicht machst, dann so meine Theorie zum Beispiel irgendwie, das so halt anders Theorien. Aber das so halt manche Sachen Also das Leben gibt dir immer wieder die Möglichkeit, etwas zu lernen. Ja. So lange bis Du's gelernt hast. So lange, bis Du's gelernt hast und Du kannst es, Du kannst es aber auch, Du kannst es auch dein Leben lang nicht lernen.

Also Du kannst dich ein Leben lang diese dieser Lektion verweigern. Also es gibt Menschen in meinem größeren Bekanntenkreis, sag ich mal, aus in dem Alter meiner Eltern, die mit jetzt fast siebzig die gleichen Situationen wieder und wieder kreiert haben wie die letzten vierzig Jahre. Und offensichtlich diese diese Lektionen halt nicht sehen wollen oder können oder diesen Schritt nicht gehen wollen und können. Und das hat ja auch viel mit dem Oktopus und allem Möglichem, was wir schon so, worüber wir schon irgendwie gesprochen haben. Und Sagt noch mal, der Oktopus?

Na ja, diese ganzen sozusagen inneren Sachen, die man schön runtergedrückt hat, diese Emotionen und ja, sozusagen das Aufarbeiten, ne, mit sich seinen eigenen, jetzt mit Jungen deinem Shadow oder deinen deinen Dämonen irgendwie. Und das sind ja alles Begriffe für das Gleiche. Mhm. Sich dem halt stellen. Mhm.

Wir können ja mal in Ruhe noch mal unter vier Augen für uns noch mal reflektieren, was vielleicht uns das Leben die ganze Zeit immer sagt. Ja. Was wir vielleicht auch sehende. Also mir fällt grade nichts Konkretes ein tatsächlich. Das sind unter vier Augen.

Ich finde, das das ist Ich hab tatsächlich, während ich während ich geredet hab, hab ich auch drüber nachgedacht. Mir ist ein, zwei Sachen eingefallen, die werde ich jetzt hier nicht breit treten, aber wo ich, also jetzt mal ganz peripher sozusagen so, was viel mit meinen ganzen Nebeninteressen oder so zu tun hat. Wo ich teilweise, wenn man so zurückguckt, schon auch immer wieder gleiche, ähnliche Situationen. Es ist nämlich die gleichen, Ja. Aber es sind ähnliche Situationen sozusagen heraufbeschwören.

Und dann kommt 'n Punkt, wo ich sozusagen offensichtlich Angst hab oder eine Blockade hab oder halt irgendwie da nicht, mich da nicht trau und dann lasse ich's wieder sein und dann denke ich, ah ja, das lag wahrscheinlich an der Sache selber. Wenn ich eine andere Sache nehm, dann kommt diese Situation gar nicht. Oder es lag nur an der Farbe, dass die Sachen Genau. Und dann und dann wird das, dann da muss ich mir damit, da muss ich mich damit gar nicht beschäftigen. Ich mach's einfach anders und nehm einfach die Abkürzung.

Und das ist halt, Du kannst keine Abkürzungen nehmen im Leben. Das Ja. Das habe ich, oh mein Gott, wie oft habe ich das, immer und immer wieder neu lernen müssen, so. Es ist es ist fast schon beschämend, muss man sagen. Wie Nein.

Es ist eben inzwischen. Aber es ist Nee, aber ich sag ja fast. Aber zum Beispiel, weil ich diese Diskussion sehr oft hab, auch mit mit mit jüngeren Kollegen irgendwie dieses, als ich mich dann auch für die Unikarriere sozusagen entschieden hatte oder einer meiner meiner Vorbehalte war, früher auch immer, dass es son überkommenes, antiquiertes, altes System ist, dass man so lange irgendwie dann Assistenzarzt sein muss und sich da unten hoch arbeiten muss. Und warum kann man nicht einfach gleich mit den geilen Sachen anfangen irgendwie? Warum muss man diesen ganzen und so.

Und jetzt jetzt, wo ich das alles gemacht hab und zurückschau, kann ich, ne, also manchmal, es gibt ja dieses Beispiel irgendwie dieser Schlange, die sich selber in den Schwanz beißt und Du musst es erst einmal oder so wie so Bücher, wo Du es erst mal einmal ganz durchgelesen haben musst, damit Du den Anfang verstehen kannst, dann kannst Du erst verstehen, wenn Du das Ende gelesen hast. Ja, am neuneutischer Zirkel. Dankeschön. Das war genau das Wort, was ich gesucht hab. Wo ich jetzt halt auch sagen muss, ja, Du kannst halt einfach gewisse Sachen nicht am Anfang machen und jetzt, also jetzt mal rein chirurgisch gesprochen, das ist halt lebensgefährlich oder also zumindest Patientensgefährdend, wenn Du halt in Sachen anfängst, wo Du grundsätzlich einfach keine Ahnung hast irgendwie.

Und selbst wenn Du sozusagen dann den Punkt erreicht hast, wo Du also wo Du innerhalb des Systems, sag ich mal, dann den Führerschein kriegst, Du bist dann Facharzt. Mein alter Schäfer hat mal gesagt, nichts ist so gefährlich wie ein junger Facharzt, weil Du halt der Meinung bist, jetzt aber Mhm. Hast, jetzt darfst Du und jetzt kannst Du auch alles. Mhm. Und ich hab diese Worte, da hab ich mich wirklich immer wieder und immer wieder daran erinnert, grade als junger Oberarzt auch und reihenweise, es gibt einen sone OP Art, wo wirklich durch die Bank irgendwie alle jungen Fachärzte erst mal irgendwie Murks gemacht haben, weil durch Patienten nicht Patienten gefährden, alles alles alles okay, ne.

Aber einfach, weil man, ja, weil dann Man muss sich überschätzen, weil man nicht reflektiert Genau, das ist wie wie man sich so schnell möchte. Das ist halt wie nur, ne, gibt's ja genug auch Unfallstatistiken, was was der gefährlichster Autofahrer ist einer, der grade seinen Führerschein bekommen hat, ne. Also zwischen achtzehn und fünfundzwanzig. Völlige nehm ich mich nicht aus, ne. Mhm.

Aber man kann auch zum Teil ängstlich und respektvoll sein, ne. Das kann man. Ich sag ja nicht, dass das nicht, also es ist jetzt natürlich wieder überspitzt formuliert und generalisiert, gar keine Frage. Aber auch da muss, also da hab ich's auch gelernt, so dieses, es gibt keine, es gibt für manche Sachen, es gibt keine Abkürzung. Ja.

Und Und es gibt keinen leichten Weg. Genau, es gibt es gibt nicht den leichten Weg. Und ich hatte das beim Yoga, ich hatte das beim beim Meditieren im Endeffekt auch. Ich hab so lange gesucht irgendwie, was ist sozusagen diese, boah, ich hätte keinen Bock, jeden Tag zwei Stunden meditieren, ist doch völlig gaga. Da muss doch irgendwie 'n schnelleren Weg hingeben, irgendwie so, ne.

Und ich hab mich lange gewehrt zu akzeptieren, dass es halt einfach keinen schnelleren Weg gibt. Und der schnellste Weg ist, wenn Du und der schnellste Weg ist, wenn Du jeden Tag 'n bisschen machst, ist tatsächlich der schnellste Weg, anstatt halt irgendwie einmal zu sprinten und dann zu denken, so gut abgehakt irgendwie so. Und Und das lehrt mich das immer, wenn wir tatsächlich im Wasser sind, wenn ich von Leiter zu Leiter schwimme, vor allen Dingen jetzt im Winter, dann kann ich's einfach so krass spüren, dass es halt einfach, es muss durch den Widerstand durch. Es gibt eben nicht die Abkürzung, es gibt nicht das leichte. Es ist es ist eben wie 'n Muskel, auch mental einfach durch manche Dinge durchzugehen, obwohl es anstrengend ist, obwohl es schwer ist, obwohl's auch keinen Spaß macht.

Weißt Du? Ja. Das finde ich Ja und ich und finde ich immer wieder wichtig und das wollen wir auch für die Kinder, dass sie das erleben. Und wo wir, also da sind wir da drauf gekommen, weil wir gesagt haben sozusagen eine schmerzhafte Erkenntnis, dass sozusagen und vielleicht sozusagen, also wenn man das von Mustern hat, ne, wo man immer wieder die gleichen Situationen rekreiert. Das sind eigentlich immer die Situationen, wo ich versuche, Abkürzungen zu nehmen und nicht Also ich weiß eigentlich, was sozusagen, weil's Leute, die vor mir den Weg gegangen sind und beschrieben haben und was weiß ich, man hat nämlich Kurse gebucht und weiß der Henker was mehr und man so, ach, ernsthaft jetzt, ehrlich, das muss doch schneller gehen.

Aber genau deswegen reden wir immer davon von der vierhundertachtundsiebzig Schritt Methode. Ja, es sind halt leider vierhundertachtundsiebzig Schritte. Ja und aber meine vierhundertachtundsiebzig Schritte, das müssen ja nicht deine sagen. Book available now übrigens, aber ja. Ja?

Ja. Mhm. Ja, also ich mein, man, es ist ja auch einfach anmaßend auf eine Art zu glauben, dass eine Buchzusammenfassung das Buch wieder gibt. Wenn Du 'n Buch 'n Buch gibt ja auch nicht das Leben wieder. Nein, aber wenn Du 'n wenn Du 'n schönes Buch hast, dann gibt der Klappentext eben nur eine Ahnung vom Buch.

Ja, natürlich. Aber die Erfahrung Die gibt ja auch nicht das Buch. Aber das Buch gibt ja mehrere nähere Erklärungen für sozusagen, das, was Du machen musst für die Erfahrung, ja. Das heißt, ihr müsst jetzt den Podcast bis zum Ende hören. Bis jeden, bis zum bitteren Ende.

Genau. Es hat auch alles total Wir sagen das cool, sagen wir sagen das auch nicht wegen irgendwelchen Spotify Analysewerk, was weiß ich. Nein, nein. Wir haben uns eigentlich die Theorie nur ausgedacht. Man muss sowieso jede Folge zu Ende hören, allein schon wegen unserem Osterei am Ende.

Ja, wegen der wundervollen Saison. Ja. Was heißt das da nicht spoilern? Nein, siehste, der weiß schon, dass es kommt. Also Nico ist schuld.

Nico tobt sich immer total aus am Ende. Ja, mega. Sollen wir heute tatsächlich unseren Sohn dranhängen? Welchen? Die Liebesbotschaften.

Uff. Ja, aber ich will ja eigentlich mal eine besonders für die Folge machen. Ja, aber das hab ich doch mal echt zu dir gesagt, dass wir das mal machen. Pass auf, wir hängen den als Bonus Bonus Track an. Wahnsinn?

Hinten dann noch, also hinter dem anderen, also Okay. Also hört wirklich bis zum bitteren Ende. Einen einen Track. Genau. Also es wird sehr schnulzig sozusagen.

Ja. Und ich find, das Willst Du erzählen, was das ist? Ja. Ja. Ich find, das ist 'n unglaublich schnulziges Lied und das ist ja so, so alles son bisschen hoch schnulzig.

Und trotzdem, als Du mir das, als Du mir erst mal gezeigt hast, ich glaub, mir kamen die Tränen, ne, weil ich das so rührend fand, dass, ja, dass es tatsächlich unsere Art ist, miteinander miteinander zu kommunizieren. Da ist ja nichts davon, also quasi die Melodie ist schnurzig, aber nichts davon ist ja irgendwie over the top, sondern das ist halt einfach, Du und ich, wie wir jeden Tag uns Nachrichten schreiben, oder? Mhm. Kann man sagen. Das Das sozusagen, ja, ist tatsächlich aus dem Leben, aus dem echten Leben gegriffen.

Ja. Aber wieder zurück zu unserem ursprünglichen Thema. Wir hatten's von, also sozusagen Musterre kreieren und Darf ich ganz kurz was sagen dazu? Ich will die ganze Zeit noch einen Gedanken festhalten, dass er nicht abbaut, aber ich hab ihn ich hab ihn. Du hast ihn, okay, schreib ihn dir irgendwo auf.

Weil Wir haben dann son Knoten gemacht in sonem Taschentuch, also völlig unhygienisch, darf man nicht mehr machen. Weil Du vorhin gefragt hast, was ist es denn, was man denn sucht in der Beziehung? Wie was was ist denn fixen? Auf eine Art, man trifft den Menschen und ist irgendwie verliebt, ist irgendwie angezogen, ist irgendwann, also verbringt irgendwie gerne Zeit mit diesen Menschen. Und auf eine Art, glaube ich, dass man, ne, wie so Verliebtheit beschrieben wird so.

Man hat so, was was hat man im Bauchschmetterlinge? Ja. Man ist so Sehr gut. Krass, ne? Holz Sprichwort.

Ich hab tatsächlich Flugzeuge, aber das ist ja auch 'n Lied, ne? Nee. Ja, wie auch immer. Also so all diese körperlichen Sensationen ist unglaublich wertschätzend. Der Partner gegenüber.

Ist so, oh ey, der hat voll die schönen Ohren und und so. Und ich mag seine Finger so und irgendwie, alles ist so wundervoll an diesen Menschen und ah und dann guckt er immer so so. Und ich glaube, das ist genau das, was einen beieinander hält. Aber es sind ja nicht nur Oberflächlichkeiten. Nein, es ist Also ich weiß, dass bei mir die Ohren und die Finger sind, weißt Du?

Es war jetzt es war jetzt ein Beispiel, also so die Art und Weise, wie, das hab ich ja auch damals zu meiner Mutter gesagt, die Art und Weise, wie Du mit Kellnern umgehst so. Das hat mich irgendwie damals geflasht. Und ich glaube, das ist genau das, was man ja im Alltag sagt, was uns glücklich macht, die kleinen Dinge, dass da jetzt irgendwie grade eine schöne Wolke im Himmel ist, dass da irgendwie eine schöne Blume ist, dass man irgendwie, weiß ich nicht, den den Frühling riecht. Und das eben beim Paten auch so. Also dass das offensichtlich auf eine Art sehen, nicht übersehen, wertschätzen und das sozusagen auf 'ner täglichen Basis.

Ich glaube, das ist wirklich der Schlüssel zum Erfolg in Anführungszeichen. Mhm. Und das sind genau diese Nachrichten, die wir uns schreiben, Rosi, danke zu sagen. Du hast gesagt, wir sagen uns eigentlich jeden Tag für hundert Sachen gegenseitig danke. Mhm.

Das stimmt. Und ich glaube, wenn das untergeht, wie auch immer, ist es dann auf eine Art traurig, tragisch, whatever, unnötig, nicht angemessen. Also, ne, ich bin ja schon sone sone Danke Verfechterin. Also das ist meine Sprach der Liebe, das sagen wir auch zu den Kindern irgendwie, danke, danke, nichts, dieses Selbstverständliche so. Das ist, glaub ich, das könnt ich jetzt, würd ich jetzt so sagen, hey, wenn Du irgendwie dich grade nichts, wenn Du einander nicht so nah, wenn ihr euch einander nicht so nah seid, guckt euch doch mal an, schaut euch an und sozusagen realisiert, wofür man eigentlich dankbar sein kann in diesem Moment.

Mhm. Statt, natürlich hat man immer was auszusetzen. Da sitzt es schon wieder da mit aller zerrissenhose. Find ich unmöglich. Ich hab dir schon so oft gesagt, dass Du nicht eine zerrissenhose hier anziehst hast.

Und die so und so weiter. Okay. So, was wolltest Du sagen, was Du dir in dein Nee, das muss leider noch kurz warten, aber weil Du das gesagt hast, weil das ist, glaub ich, tatsächlich auch Es gibt ja schon so, ich glaube, manchmal gibt es schon auch Wissen, das hilfreich ist, mit denen man Situationen meistern, also deswegen meistern kann, deswegen lernen wir ja, deswegen suchen wir nach Mentoren, deswegen lesen wir Bücher, deswegen also generell jetzt nur wir, sondern man im Leben fragt Rat. Und man muss ja nicht alles sozusagen neu neu erarbeiten an Erkenntnissen, an Wissen. Und eins zum Beispiel ist das, weil Du hast im Nebensatz nur gesagt, aber Sprache der Liebe.

Und das ist irgendwie auf eine Art auch 'n Klischeebuch und ich hab das damals gefunden, weil ich mit Kollegen irgendwie, immer wieder sone brillante Businessidee, dass wir Bücher zusammenfassen. Ist dann auch irgendwie verboten worden, ist auch egal. Und eins dieser Bücher, die wir zusammengefasst hatten, war irgendwie die fünf Sprachen der Liebe. Und das hat, finde ich, schon auch noch mal sone, ja, ich will jetzt gar nicht sagen, eure Ebene rein, aber eine eine andere Art des Verständnis vielleicht, dass wir, ob das jetzt fünf sind oder siebenundzwanzig, ist auch egal. Manchmal muss man ja einfach irgendwelche Klassifikationen machen, einfach nur zu zu Orientierungshilfe irgendwie, ne.

Muss man nicht dogmatisch sehen, aber die, dem Autor kann ich gerade nicht erinnern. Und die Kernbotschaft von diesem Buch ist, jeder Es gibt verschiedene Sprachen der Liebe, also verschiedene Sprachen, wie jemand Zuneigung wahrnimmt. Und wir können, also wir wir funken wir funken und senden auf verschiedenen Kanälen. Und wenn wir das nicht wissen, auf welchem Kanal der andere empfängt, kannst Du sozusagen noch so sehr deine Liebe auf dem richtigen Kanal senden. Wenn Du dein Radio nicht auf den Kanal eingestellt hast, dann hörst Du das nicht.

Und wir haben Wir hatten das ja auch mal. Wir haben das ganz, also es ist, unabhängig davon haben wir das manchmal so dieses, wenn Du dann auch sagst, kannst Du mir nicht mal das und das sagen? Ich so, ich hab's ihr gesagt, aber ich, Du hast es offensichtlich nicht gehört. Und welche, also es gibt irgendwie, also Sprache der Liebe ist Worte, also dass man sagt, ich liebe dich. Sprache der Liebe ist Aufmerksamkeit, also Geschenke zum Beispiel.

Ja, also Kleinigkeiten. Heißt man nur Aufmerksamkeit? Nur auf, das ist meine zum Beispiel. Ja. Ja, also, aber Aufmerksamkeit, ungeteilte Aufmerksamkeit.

Dann also Aufmerksamkeit im im übertragenen Sinne, also über, dass man halt seine Liebe über Geschenke zeigt, was jetzt nicht heißt, dass Du ständig mit irgendwelchen Ringen ankommen musst, aber kleine Aufmerksamkeit einfach. Dann war Berührung. Mhm. Das Vierte und das Fünfte. Klickst Du's noch hin?

Egal, müssen wir nachlesen. Niefen wir nach. Wahrscheinlich Zeit verbringen oder Ja. Also quasi körperlich, verbal, materiell. Ja, ich weiß gar nicht, nee, ist nicht materiell in dem Sinne.

Und Ja, aber allein schon ein Gespräch da drüber zu haben Ja. Ist eigentlich das Ja. Elementare. Weil, also ich hab mir das zum Beispiel vorher nicht so überlebt gehabt. Also wenn Ich hätte jetzt nicht zu dir sagen können, ich fühle mich nicht geliebt, weil ich mein Bedürfnis, und dann sind wir wieder bei Bedürfnis formulieren, ist bla bla bla.

Und wenn Du das halt nicht hast und dann hast Du sozusagen Stress noch dazu und alles, was wir vorher gesagt haben über Jahre, dann ist so Wir hatten ja auch mal über diese dieses dieses Konzept der Tonfiguren irgendwie gesprochen, ne, dass Du sozusagen auch 'n Bild dir von deinem Partner machst. Und dann nach fünfzehn Jahren, wie Du sagst, dann wachst Du auf und so und denkst dir so, wer ist das, ne? Und eben, wie Du sagst, also quasi darüber erst mal zu wissen über die verschiedenen Kommunikationskundenkanäle, Wertschöpfungskanäle, das für sich definieren und dann auch noch mal zu realisieren, wie gebe ich denn am liebsten Liebe? Was ist eigentlich so mein? Und dann eben zu schauen, okay, also jetzt mal Beispiel.

Angenommen, Du wärst jemand, der Liebe nur nur so auf eine Art so richtig spüren würde, wenn ich dir beispielsweise jeden Monat 'n neues kaufen würde. Dann könnte ich einerseits denken, okay, also das Schwachsinn bedeutet mir halt gar nichts. Aber entweder sozusagen müsstest Du dann realisieren, okay, sie zeigt mir scheinbar auch anders die Liebe, ich seh's nur nicht. Oder ich geh halt einfach auf deinen Kanal und schenk dir halt jeden Monat 'n neues. Weißt Du, also so das, lass das whatever sein.

Schokolade Zwei Affe. Zweifeierfeier. Oder irgendwie, ich mein, es gibt's ja von bis ins Kino einladen und Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja. Aber das, ich weiß, dass es für uns tatsächlich son bisschen wie so Augenöffnend war. Ja, ja, Augen öffnen ist vielleicht 'n bisschen zu stark, aber ich glaube, es hat uns schon geholfen Ja, es war ganz klar.

Einfach in unserer Kommunikation, so. Wie das in die Augen schauen und alle möglichen anderen Sachen, die wir hier schon irgendwie oft genannt haben und so. Das, ich glaub, am Ende des Tages geht's darum, wie oft wir sagen's in jedem Podcast, halt einfach miteinander in Kommunikation zu bleiben. Und das ist jetzt sozusagen, jetzt kann ich meinen Knoten nämlich auf 'n paar Stufen aufmachen. Und halt auch diese, ja, wie ist das jetzt, zeige ich irgendwie, die schwierigen Gespräche führen irgendwie so.

Also, was kann der, wer das gesagt hat, hat jemand gesagt, irgendwie alles alles wertvolle oder gute auf der Welt ist auf der, ist am am am am anderen Ende eines schwierigen Gesprächs. Du nach irgendwas fragst, was dir unangenehm ist oder was auch immer es ist. Jetzt mit mir gehen. Na ja, also so profan das ist, ist ja auch schon 'n unangenehmes Ja, ja, stimmt. Aber ich hatte ich hatte eine ich hatte mal eine Mitarbeiterin, die hat auch nicht, also die hatte irgendwie Probleme mit anderen Mitarbeiterinnen und oder speziell mit einer.

Und das hat im Endeffekt an Missverständnissen gelegen. Und wir haben dann gesagt, so, man muss muss halt drüber reden. So, und wir können, ich kann sie unterstützen dabei, ich kann ihr helfen, sie vorbereiten und coache, ich kann auch dabeisitzen, sondern alles in ihr angeboten, aber ich kann das Gespräch nicht selber führen. Und ich kann das Problem auch nicht lösen von außen, weil das Problem damit zusammenhängt, dass sieben Dass zwei Menschen miteinander reden müssen. Und sie hat sich dann krank gemeldet und dann hat sich aus der und dann hat sie aus der Krankmeldung gekündigt.

Aus lauter Aus lauter Angst. Mhm. Und das ist wie so dieses, was wir am Anfang machen, diese Beziehung irgendwie so. Also vor lauter Angst irgendwie, und ganz oft ist es ja, also, also vor lauter Angst vor einem Gespräch machst Du lieber alles kaputt, was Du dir aufgebaut hast, als das Und da ganz oft ist das ja auch mit Scham verknüpft. Mhm.

Und weswegen ich ja diese Verfechter, diese dieser radikalen Ehrlichkeit und Offenheit miteinander bin, weil Du dann keine Angst haben musst irgendwie. Weil wenn Du sozusagen jetzt, ich keine Ahnung, Du sagst irgendwas nicht am Anfang, weil's dir unangenehm ist, peinlich ist, irgendwie, was weiß ich, irgend 'n Fetisch oder Du hast irgendwie Scheiße gebaut oder keine Ahnung, was es ist irgendwie. Manchmal ist es ja auch was völlig Kleines, was mit deinem Kopf so groß ist. Und je länger Du dann da bleibst, desto mehr, Du weißt ja, dass Du's nicht gesagt hast. Du trägst es ja immer mit dir rum irgendwie.

M w. Und desto schwieriger wird's gefühlt, weil dann heißt es, ja, warum hast Du das nicht vorher gesagt, so. Und das Du sagst auch vor der Energie Und das sagst Du mir jetzt nach zehn Jahren irgendwie. Und das ist so ein emotionaler Was, Grizzlybär oder so was, dass Du sagst, nee, dann dann reißen wir lieber alles ein. Mhm.

So. Und ich glaube, das ist das ist, also und ich weiß, dass das, also ich weiß, wissen. Ich habe das selber erlebt, weil ich halt viele von diesen quasi Grazybeeren mit mir rumgetragen hab, sehr lange Zeit, mich den halt allen gestellt hab dann und dich gezwungen habe, als wir uns kennengelernt haben, relativ schnell. Mhm. Ist ja auch Teil von diesen, also Teil von diesen Liebevoll gezwungen.

Liebevoll gezwungen. Liebevoll liebevoll gezwungen natürlich liebevoll. Gefragt. Aber ich hatte 'n Video quasi aufgenommen, also mit 'nem mit 'nem Freund. Mhm.

Also wie son Therapeutisches, wo ich halt alles erzähl sozusagen so. Und das musstest Du dir dann angucken. Ich weiß so Es war 'n bisschen weird, aber Ja, es Kaum. Auf jeden Fall. Wir sind Das war auch für mich wichtiger als für dich.

Du hast es ja dann so in der Form jetzt nicht Du, Du kannst mir das noch mal angucken. Wenn ich das Wenn ich das finde, ja. Ja. Wir wir sind ja da, was Adoption zum Beispiel angeht, keine Experten, deswegen kann ich auch nicht mitreden. Wie kommt das da noch?

Ich finde bei so was wie ein adoptiertes Kind zu haben, das ist zum Beispiel ein Beispiel von, wenn Du dich am Anfang dafür entscheidest, dem Kind, es muss jeder selbst machen, so wie gesagt. Aber wenn Du dich am Anfang entscheidest, dem Kind nicht zu sagen, dass es adoptiert ist, dann ist es sicherlich am Anfang superleicht. Dann ist es so. Weißt Du, und irgendwann ist halt dann das Kind zwanzig und kriegt irgendwie über 'ner Bluttest mit und dann ist aber, das ist Du meinst so wie in den Film gestern, nur dass sie nicht adoptiert war, wo meine Mutter einfach sozusagen Nein, das ist son Beispiel für, boah, ist das schmerzhaft. Ist das, was was was fällt da an Ja, und Du und die Welt zusammen Genau, und Du risikierst also riskierst.

Riskierst. Du riskierst halt auch, dass dann halt diese Beziehung Genau. Dann kaputtgeht tatsächlich, ne. Muss nicht, aber Ja, okay. Ja.

Und deswegen sozusagen ein Manifest dafür, die Hoden runterzulassen. Mhm. Und alles auf den Tisch zu packen. Mhm. Jetzt.

Jetzt und nicht irgendwann in der Zukunft. Ja, das fand ich gut. Ich würde sagen, wir hängen noch mal irgend 'n Ding zu diesen fünf Sprachen der Liebe mit dazu, weil ich find das ganz spannend zu lesen. Mhm. Oder?

Ja. Und sagen für heute, vielen Dank. Das war sehr schön. Ernsthaft? Ist das jetzt dann Na ja, ich finde, das sind doch gute Punkte.

Ja. Mhm. Ja. Das hat sich so Du willst immer gar nicht loslassen, gell? Nee, ich will gar nicht loslassen.

Ich weiß nicht, es hat sich jetzt irgendwie so, als ob in irgend 'ner Wander Talkshow irgendwie vielen Dank gesagt hätte. Ach so, nein. Es war voll tiefgründig gesagt. Vielen Dank. Ja.

Sind wir schön, mit dir zu sprechen? Das weißt Du. Zeig ich dir auch jeden Tag. Jetzt hören wir aber erst mal zum einen Song und dann Und dann den anderen. Den anderen.

Wenig und ich komm jetzt hier. Hundert Grad, fünf bis zehn Minuten.