edelabgefunkt.de · Episode 31 · Transkript

Leben ist Arbeit – wo bleibt dann die Ruhe?

Edel Abgefunkt · Folge 31 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 2. März 2025 · Dauer: 44:20

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

Knappe Aufmerksamkeit und die These „Leben ist Arbeit, nicht Ruhe“: Folge 31 über Beziehungszeit (Eva-Maske-Anekdote), Streit ohne Territoriumsreflex, Kommunikationsrucksack und den mentalen Rückschritt, nicht aus der Emotion heraus zu handeln.

Jetzt hören

Spotify / Podcasters Audio (RSS Enclosure)

Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 31?

Um die Idee, dass Leben Arbeit ist – Beziehungspflege, Emotionen regulieren und Kommunikation im Alltag von zwei Jobs und Kindern.

Was meinen sie mit „Leben ist Arbeit“?

Nicht nur Beruf: Leben heißt aufbauen, halten, verpflichten – Ruhe ist nicht der natürliche Dauerzustand. Beziehung und Alltag brauchen aktive Arbeit.

Warum kommt die Eva-Maske-Anekdote vor?

Als Einstieg zur knappen Paarzeit: Wie viel Aufmerksamkeit braucht eine Beziehung pro Woche – und wie absurd wenig oft übrig bleibt neben Podcast, Job und Familie.

Was hilft in Streitsituationen?

Nicht nur Territorium verteidigen: sprechen wie Menschen, aus der Emotion rauskommen und den „Kommunikationsrucksack“ nutzen – Ohren, Schutz und gewaltfreie Kommunikation.

Was hat das mit Kindern zu tun?

Kinderstreit als Spiegel: oft geht in Erwachsenen-Auseinandersetzungen verloren, was bei Kindern klarer ist – Bedürfnisse und Kommunikation statt nur Rechthaben.

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Guten Abend. Guten Abend. Endlich hab dich wieder mal deine volle Aufmerksamkeit. Ja, das stimmt. Kannst nicht davonlaucht.

Ist deine ist deine Ration vor heute. Ah ja. Danke. Ja. Und es reicht ja noch für mich, für irgendwas der Woche, oder?

Genau. Also jetzt die halbe Stunde für den Podcast und das muss reichen. Mhm. Ich hab das Das Blöde ist, dass es halt leider gar 'n Witz ist. Ich hab mir das von Eva Maske abgeschaut.

Oh Gott. Was denn? Der hat auch mal gesagt irgendwie, boah, fünfzehn, zwanzig Jahren irgendwie. Wie viel Zeit wie viel Zeit braucht eine braucht eine Frau in der Beziehung? Zehn Stunden die Woche?

Fünfzehn Stunden die Woche? Gut. Was hat er gesagt? Mhm. Aber wie viel Frauen hat der Mann?

Wie viel Kinder? Ich glaub, er hat inzwischen dreizehn Kindern, dreizehn Kinder von vier Frauen. Nur vier Frauen? Respekt. Mhm.

Krass. Und Du willst jetzt so sagen wie Ihrer, ja, das würd ich heutzutage nicht sagen. Nein, natürlich. Nein, nein, nein. Ich weiß nicht.

Aber das ist ja, also der war ja immer richtig cool so, ne und jeder immer den ja, oder? Ja, ja. Also es ist ja wieder eins von den Sachen irgendwie, hatten wir ja schon mal neulich drüber gesprochen, dieses, oder haben wir drüber gesprochen? Ich glaube, wir haben schon über alles schon mal gesprochen. Ich glaube, wiederholen einfach seit Können wir uns jetzt hier, also wir Ja, also generell in diesem Format, glaube ich, es ist schon alles gesagt sozusagen.

Es ist jetzt alles sozusagen, alter Wein in den neuen Schläuchen. Aber ich hab neulich, also heute eigentlich, einer Klientin gesagt, dass man immer wieder dasselbe lernt. Ja, ja, das ist. Und der dasselbe sich auch ins Tagebuch schreibt und das Universum einem immer wieder dieselben Lektion gibt, Das haben wir wissen wir's gelernt haben. Haben wir beim letzten Mal.

Das ist Das ist schon spannend. Das ist auch krass schmerzhaft, finde ich, wenn man manchmal so Tagebucheinträge oder Notizen oder was weiß ich, die Weihnachtsbriefe an sich selber liest und denkt, Ja. Die gleiche Erkenntnis, der gleiche Plan, der gleiche die gleichen Gedanken. Und schon wieder vergessen. Genau, also.

Absolut. Das ist echt wie so dieses Goldfisch Ding irgendwie so. Wie? Diese Drei Sekunden Aufmerksamkeitsspanne oder dieses Was findet Nemo dieser dieser andere Fisch, dieser blaue Fisch Dolly? Kann ich nicht.

Ja, ich weiß. Aber die vergisst immer alles nach einem. Das ist sone Art Alzheimer Fisch, 'n guter Eimer Fisch. Ja. Das kenn ich jetzt gar nicht.

Aber was ich sagen wollte, noch mal zu dem Thema zurück, ob er mal cool war oder nicht. Mhm. Es soll jetzt gar nicht, gar keine Folge über ihn werden, gar kein Forum einräumen, ja, aber ich glaube ich glaube, es war schon immer alles da. Man hat's noch nicht gesehen oder man hat's nicht sehen wollen oder Also auch das, verstehst Du, was ist das, also was kennen wir? Wir kennen sozusagen irgendwelche Bilder und Ausschnitte, die halt von Medien dargestellt werden und daraus machen wir uns unser Bild von ihm, aber das gilt ja für alle anderen Menschen auch.

Und ich find's immer dieses, ja, also ist eigentlich eine spannende Frage, aber das ist ja ganz oft so, dass es dann, also gerade wenn Beziehungen in die Brüche gehen oder wenn irgendwelche Probleme, man dann sagt, irgendwie, der Mensch hat sich so krass verändert oder da kommen irgendwelche Seiten raus, die ich nicht kannte. Und ich find, das wird oft so dargestellt, als ob, ja, als ob das so völlig aus dem Nichts kommt. Und ich glaube, wenn man ganz ehrlich ist und zurückschaut, dann war das schon immer da vielleicht nicht so Aus dem Gespräch.

Nicht so ausgeprägt oder nicht ganz so offensichtlich, aber die Tendenzen waren da und man hat's man hat's vielleicht nicht gesehen, weil wir wissen ja auch, also da, wo der Fokus liegt, das sieht man. Ist ja dieses megabekannte Video, keine Ahnung, ob's jetzt Harvard war oder was auch immer, von so Psychologen, wo sie so, da haben sie so zwei Teams, die einen haben weiße Shirts an, die anderen haben schwarze Shirts an und die spielen irgendwie Basketball.

Mhm. Und man soll beobachten und zählen, wie oft der Basketball den Boden berührt. Von den jeweiligen Also völlig egal, einfach nur sozusagen den Fokus drauf, wie oft dieser Ball den Boden berührt. Mhm. Und dann fragen sie die Probanden an, die haben das ist das x-fach nachgestellt worden, auch mit mit anderen Situationen.

Und dann fragen sie die Probanden danach, ist euch irgendwas aufgefallen, während ihr sozusagen das gezählt habt? Ich weiß nicht mehr, also in ex, also über fünfzig Prozent Prozentsatz kriegen wir nämlich genau, aber es war mehr als die Hälfte. Sagt, nö, nee, eigentlich nicht. Und dann schaut man das Video noch mal an, ohne den Fokus auf Ballzählen. Und dann siehst Du, wie son Typ in sonem Gorillakostüm total entspannt und langsam durch das Bild läuft, in der Mitte stehen bleibt, winkt und weiterläuft.

Mhm. Und der Großteil hat's halt einfach nicht gesehen wegen dieser selektiven Wahrnehmung so, ne. Und das ist ja dann dieses, Liebe macht blind und verliebt sein, alles Mögliche irgendwie und so. Und also ich glaube einfach, ich also ich ich glaube, dass sich Menschen grundlegend ändern können, ja? Mhm.

Das glaube ich schon. Ich glaube aber trotzdem, dass es dass auch das, wo die Veränderung hingeht, auf eine Art vorher schon angelegt war und da war. Ja. So. Ja.

Und das deswegen sozusagen dieses, jemand war mal so und ist jetzt plötzlich so und das ist total überraschend, dass da glaub ich ehrlich gesagt nicht so ganz dran. Mhm. Das ja. Ja. Find ich natürlich sehr spannend, interessant.

Tatsächlich frag ich mich ja manchmal, wenn man so kleine Kinder anschaut, Babys auch anschaut, dann frag ich mich manchmal so, hä? Wie kann denn so was Unschuldiges, so was Also jeder Mensch ist als Baby auf die Welt gekommen und jeder Mensch war irgendwie auch unschuldig. Und die kann dann so was ausarten in irgendwelche Extremen, in irgendwelchen in irgendwelche Gewaltigkeit Gewalttätigkeiten und und und Hass und also so. Und ich kann's mir schon son bisschen beantworten, weil ich mein, das, was Du dich herum erfährst, wenn Du irgendwie, weiß ich nicht, frühkindliche Traumata erlebt hast und so weiter, ne, dann Jetzt muss ja nicht nur Traumata sein. Also Aber ja, aber stimmt.

Eigentlich denk ich, hab ich's tatsächlich in der Miet drüber nachgedacht, dass es dass es eine Charaktereigenschaft ist. Also dass dass es böse, eine Charaktereigenschaft ist? Oder eben ist es was, was sein muss, weil man's nicht anders gekannt hat? Weil, ne, das kennen wir auch aus aus den Erzählungen von unseren Kindern, so nach dem Motto, dann weiß ich nicht, schlägt der eine den anderen, weil er hat selbst ja irgendwie grade Prügel bekommen. Oder also so dieses Weitergeben von Gewalt, Weitergeben von komischen Energien.

Aber ich hab tatsächlich noch nie so überlegt, eben gibt es gibt es böse Babys? Glaube ich nicht. Eben. Glaube ich nicht. Ich glaube auch nicht, dass böse seine Charaktereigenschaften ist.

Mhm. Denn ich glaube, das hat ganz viel mit mit so Kern, also Kernweltbildern zu tun oder Kernüberzeugungen, die die sozusagen so tief drin sind, dass wir, also die wir ja sozusagen, also es gibt ja ganz viele Sachen, die wir einfach nicht hinterfragen. Sehr viel, ja. Und teilweise ja auch sozusagen, also das wo das Risiko besteht, wenn wir sie hinterfragen, dass es sozusagen unser gesamtes Weltbild aus den Angeln heben kann, so und man also Hat man 'n Beispiel zum Beispiel? Na ja, also keine Ahnung, jetzt über die physikalischen Eigenschaften unserer unserer Welt oder ja.

Kannst Du über das Beispiel? Ja oder über Vielleicht was konkreter. Solche Begriffe wie Vaterland oder solche. Ja, also solche Begriffe wie Vaterland oder solche Sachen. Was Du halt mitbekommen hast in der Kindheit.

Das bekommst Du mit oder so oder oder oder Religion irgendwie und das bekommst Du, das das das bekommst Du halt einfach, also je nachdem, wie Du's halt mitbekommst, aber das ist halt so tief drin, dass Du das ja, also dann, glaub ich, 'n Großteil einfach das auch nicht hinterfragt oder das dann als Teil des Selbst einfach nimmt. Also Du identifizierst dich dann damit. Das ist sozusagen, das ist also Nationalität ist dann Teil deiner Identität. Ja. Und deswegen ist dann halt auch alles, was sozusagen, also Alles, harte Land, Kern, Ja, alles was alles, was sozusagen dann deine Nationalität angreift, ist dann, ist entweder, dann kommt man in diesen Ehrebegriff auch irgendwie so, ne.

Das sind ja so, also das ist ja dann schon für manche, sag ich mal, Religionsgruppen oder Bevölkerungsgruppen, sind ja diese Begriffe wie, also die haben sich ja, also es ist jetzt, sag ich mal, in speziellen Gruppen, aber das war ja früher gang und gäbe geh hundertfünfzig Jahre zurück. Da hat man sich auch duelliert wegen, also wirklich absoluten Blödsinn ehrlicherweise, ne? Da hat man sich dann eine Federhandschuh hingeschmissen. Feder? Fehde.

Ach ja so. Nicht Feder. Federhandschuh, genau. Ja, 'n Federhandschuh hingeschmissen und dann haben alle getanzt. Das war halt, das damit hat man eine Party eingeleitet eigentlich.

Der hat ja die Federhandschuh hingeschrieben. Jetzt sag ich mal, was ist ein Fehde? Eine Fehde ist ein ein eine ein Konflikt meistens zwischen Familien, eine Familienfde, so Romeo und Julia. So. Aber so, was weiß ich, neunzehnhundert rum haben die sich ja alle duelliert ständig, also die Männer.

Also wirklich wegen totalem Blödsinn dann auch, halt. Das also das, was Du gesagt hast, hat meine Ehre angegriffen und dafür musste ich jetzt, müssen wir uns jetzt duellieren und dann musste ich übern Haufen schießen. Und alle so Wahnsinn. Total, also voll logisch so. Mach Also klar, schießt euch übern Haufen wegen in dem dummen Satz oder so was, ne.

Ja, oder was Du neulich tatsächlich gesagt hast, ne, wir hatten's ja von Femo, Femizide. Mhm. Ja, dass Du gesagt hast, ne, also wenn dann irgendwie der Vater seine Tochter umbringt, damit die Familienehre nicht beschmutzt ist wegen irgendwelche, was weiß ich Genau. Sexuelle Aktivitäten oder also eben so was, da denkt man ja so, hä? Also entweder musst Du musst, also eben entweder musst Du bescheuert sein, deine Tochter umzubringen oder musst eben böse oder also auf eine Art geisteskrank, aber eben wenn das eine Überzeugung ist, weil weil auf eine Art die Familienehre damit beschluss Ja, also wenn die Ehre da Teil deiner Identität ist, ja, also dann ist es 'n Angriff auf dich persönlich so, ja.

Küchenpsychologie hier wieder. Ja und und natürlich nichts Rechtfertigteste, aber aber so so denkt man ja manchmal nicht, wenn man irgendwas hört. Also das, ja. Ja, aber die spannende Frage ist ja andersrum, also es ist ja einfach, jetzt auf auf Beispiele zu zeigen, wo man sagt, na ja, ha ha ha ha, ne, Du, ihr Idioten Mhm. Überspitzt formuliert irgendwie so, ne.

Also warum ist jetzt Nationalität Teil Teil eurer Identität oder? Ja, ja. Aber im Endeffekt hast Du das ja auch schon, das siehst Du ja teilweise auch bei unseren Kindern, dass das ja auch 'n Prozess ist sozusagen. Also am Anfang ist man erst mal eins mit der Mama, dann sozusagen nennt man das sozusagen, man selbst ist. Mhm.

Und dann kommt aber sozusagen das, also dann beginnt man ja sozusagen dieses das das Umfeldteil von einem selbst wird, also der Begriff meins. Ja, genau. Also ich mein, das ist ja 'n Großteil der, 'n Großteil der Fäden in in den jungen Jahren ist ja, das ist meins. Ja, ach so. Superwichtig, ne, auch, ja.

Genau und dann so und deswegen ist ja eigentlich, find ich, die eher spannende Frage für uns, wo sehen wir uns angegriffen? Also wo ist sozusagen, welche externe Externalität ist Teil unserer Identität, wo ist sozusagen unsere unsere Linie überschritten? Weil ganz theoretisch gesehen und buddhistisch erleuchtet, Ja. Ist es alles egal. Ja.

So. Ja und ich weiß, ich hab ja mal vor Monaten hab ich zu dir gesagt, hä, warum hat man das überhaupt, diese Behindertenlandesgrenzen, dann zu sagen, ja, das ist mein Land, das ist dein Land. Und darum warum kann's nichts was Gemeinsames geben? Und dann hast Du's so zu mir gemeint, okay, was wäre, wenn jetzt eben jemand kommt und sagt, okay, Teile dieser Wohnung, also ich mein, wir haben sie gemietet, aber Teile dieser Wohnung gehören jetzt übrigens auch der Familie noch dazu. So, dann würden wir eben schon wahrscheinlich erstmals sagen, Entschuldigung, nein, weil das ist unser Territorium.

So, wir würden das verteidigen. Und dann aber dacht ich jetzt grade so, also es ist ja nicht so, dass man nicht auch kommunizieren könnte, sprechen könnte als Menschen. Und ich finde, so was geht ja irgendwie oftmals in so Streitereien irgendwie komplett verloren. Das ist sozusagen so und das das ist eigentlich 'n ganz gutes Beispiel von Kindern. So, das haben wir auch mit unseren, so nach dem Unsere Kinder streiten nicht.

Ja, ja. Wir haben gesagt Genau. Unsere Kinder streiten nicht natürlich. Also andere Kinder. Andere Kinder.

Aber so, wenn ich jetzt das von dir nehme und sag, hey, darf ich da 'n Tee trinken, dann hast Du die Möglichkeit zu sagen, ja, ist okay. So, dann fühlst Du dich sozusagen auch in gewissermaßen in 'ner aktiven Rolle. Wenn ich's aber wegnehme, dann push ich dich sofort in sone Ecke, wo Du fuchstrafels Bild bist, so ne. Und das ist ja schon, das sagen wir auch zu deinen Kindern, wenn wenn die irgendwie sich das Spielzeug, wir haben ja auch keine Spielzeuge, aber Wenn die sich den den selbst gehauenen Klotz, Genau. Spielklotz mit mit gewatigten Biofarben.

Genau. Wenn die sich den kaufen wollen. In Kauf, damit geschlechtsneutral. Genau. Ja.

Dann wäre es sinnvoll zu sagen, hey, darf ich den mal kurz haben. Ja. Und es funktioniert manchmal auch. Ja. Aber das funktioniert auch Und es funktioniert meistens nicht, wenn man's einfach wegnimmt.

Das ist richtig, aber es funktioniert auch nur, wenn der andere, der fragt, auch nein akzeptieren kann. Ja, das stimmt. Das stimmt. Das hören unsere Kinder ja auch. Fantastisch.

Total. Also nein ist der Lieblingswort eigentlich. Ja, das stimmt, wenn Sie das zumindest wissen Ja, wenn Sie's selber benutzen, ja. Stimmt. Na ja, nie, aber ne, das, also wenn jetzt eben jemand käme und sagt, hey, diese Familie, die hat kein Zuhause, also jetzt mal, wie wie wir's ja von irgendwelchen krassen Einwanderungsepisoden ja auch gekannt haben Also von selbst, meinst Du jetzt als Einwanderer, ne?

Nee, von als wir in Deutschland gelebt haben. Ach ja. Als es dann hieß, hey, habt ihr vielleicht noch noch 'n Zimmer? Mhm. Und habt ihr vielleicht auch noch 'n Bett?

Und weißt Du, kann können wir nicht teilen? Ich finde, da war ja dann sozusagen dieses Geben groß und ehrenhaft und gut und die einen mehr, die anderen weniger, die die einen in dem Aspekt, wo's ihnen weniger wehgetan hat und so. Also das ist ja nicht unmöglich. Nee, ist nicht unmöglich, aber Und es war auch sozusagen länderübergreifend. Ja, ja.

Aber es ist halt auch wieder die Frage, was ist permanent, was ist temporär? Ja, klar. Zwanzig. So. Und ja?

Und das, also wie gesagt, ich finde es schon eine spannende Frage auch zu, also sich sich selber zu fragen, wo Also also wo sozusagen, ab welchem Aspekt ist deine Identität sozusagen angekratzt, ne? Bei dir sicher bei der Geige? Ja, eben als Also die ist einfach Teil von dir und das ist, das haben wir ja auch schon oft drüber geredet, dass es für Musiker schon, schon noch mal extra schwer ist, fachliches Feedback, von persönlichem Feedback irgendwie zu zu trennen, eben weil man so eins ist mit seinem Instrument. Aber das ist zum Beispiel 'n gutes Beispiel, ja. Also ich find's einfach interessant so, ne.

Also wo, ab welchem Punkt ist eine Beleidigung sozusagen trifft sie dich? Mhm. Ja? Weil, also wir reden ja auch mit unseren Kindern drüber irgendwie, dass dass man, der der der F-Finger, ja, dass das halt nur 'n Finger ist. So kann man sich halt aussuchen, ob man sich drüber aufregt oder nicht.

Genau und dann ist eben die Frage, nehm ich die Beleidigung an und nehm ich sie nicht an? Genau, aber wir haben, glaub ich, alle 'n Punkt, wo wo man sagt, ja okay, also Ja, das geht jetzt Also das geht jetzt zu weit, ne? Also bis hierher Genau. Das kann ja alles noch weglächeln und da steh ich buddhistisch drüber und alles, aber das ist jetzt zu viel. Genau.

Ja? Ja, das sind ja wieder die Triggerthemen auch, ne. Ja. Oder auch natürlich, hat er natürlich auch erst mit Respekt zu tun. Ja, ja oder, also wie gesagt, ne, das ist schon, glaub ich, so diese Identität und das Selbstbild, was man von sich selber hat.

Also ab wo ab wann wird sozusagen ab wann wird das Bild von dir angegriffen? Mhm. Und warum ist das 'n Problem? Mhm. Okay, dann kommen wir da jetzt raus.

Nehmen wir die Fragen beantworten. Ja, beantworte mal. Ich hab die Fragen gestellt. Wie war die Frage noch mal? Was wissen wir für 'n Interviewpartnern?

Bist Du bist Du Politiker geworden? Ja, in gewissermaßen. Politiker*innen. Danke, endlich hat mal jemand, dass die politisch So, Herr Wie war das? Ja, also kann man Also Also ist auch die Frage, ist man von Grund auf böse?

Ist böse seine Charaktereigenschaft? War das Nee, nee, nee, da So sind wir draufgekommen, weil also ich glaube sozusagen Was heißt böse, ne? Aber ich glaube sozusagen, Du kommst in diesen Aggressor- oder Verteidigungsmodus in dem Moment, wo Du halt sozusagen, also wenn Du wenn Du Und das liegt halt bei bei verschiedenen Leuten, bei verschiedenen Mhm. Auf verschiedenen Ebenen und Niveaus und das kann man nachvollziehbar finden oder halt auch nicht. Mhm.

Aber das ändert nix dran, dass es sozusagen halt dann unter Umständen diese Reaktionen auslöst, wie wenn Du halt sozusagen dich tief, tief, tief angegriffen fühlst, ne. Und dann kommt dir aber auch dazu, ein gewisser Konfliktlöse Baukasten, den man entweder gelernt hat oder nicht, ne. Also unsere unser Kleinster darf immer noch lernen, dass auf den Kopfhauen keine Konfliktlösung ist. So. Und die anderen können das schon.

Und Also ich find das eine gute Lösung, Strate. Ja, ich weiß. Und also Menschen geraten ja in gewissen Situationen in Stress. Und die Frage ist Ja. Was können wir tun, außer den anderen zu beschimpfen, niedrig zu machen, uns über ihn zu erheben, ihn zu beleidigen, ihn vielleicht auch sozusagen körperlich, weißt Du?

Also so da darum geht's ja eigentlich. Also was ist was ist eben die jeweilige Strategie dahinter? Und wenn man eben nicht gelernt hat, auch harmonisch auf Augenhöhe mit Respekt, auch verbal, vielleicht auch 'n bisschen diplomatisch miteinander zu kommunizieren, dann ist ja das auch das Problem. Ja. Ja, ich hab zwei zwei Gedanken.

Also der eine ist, ich glaube, das ist auch eine Illusion, dass alles immer mit Harmonie sich lösen lässt. Mhm. Das ist, glaub ich, tatsächlich Aber man kann man kann auch eine Situation sozusagen beenden, wo man sich einig ist, dass man sich uneinig ist. Ja und Also ohne, dass man also sozusagen Respekt vor die Disagreing. Ja, absolut.

Ne, also man muss nicht, es muss muss nicht so sein, dass am Ende des Tages alle rausgehen, alle alle die gleiche Meinung haben und sich alle mega lieb haben, sondern man kann auch einfach sich drauf einigen, dass man jetzt vielleicht den anderen nicht unbedingt lieb hat, aber dass man das halt Ja. Toleriert. Zum Beispiel wahrscheinlich so bei 'ner Scheidung würde man sich ja wünschen, dass man respektvoll miteinander kommuniziert und sich nicht noch danach in die Pfanne haut und so weiter. Genau. So.

Und weil mir ist klar, dass man sich nicht mehr liebt. Ja, aber das kannst Du, also das muss ja nicht mal nur eine Scheidung, das kannst Du auch in der Familie, kannst Du auch, wenn sie's jetzt handhaben, wo Du halt sagst, ja gut, das ist jetzt vielleicht nicht mein, das nennt sich ja Kompromiss dann irgendwie, ne. Das ist vielleicht nicht mein Dreamszenario oder so, aber so das ist eine, was ich denke und das andere ist, ich glaub, da haben wir ganz früh drüber geredet. Das ist ja alles schön und gut, diese ganzen Werkzeuge und was weiß ich, was man dann alles in seinem Kommunikationsrucksack dabei hat irgendwie und mit welchen Wie man Schutz von tun? Genau, mit welchen Ohren man hört und wie gewaltfrei die Kommunikation ist.

Und da ist alles super. Das erfordert aber sozusagen ja einfach diesen diesen mentalen Rückschritt, dass Du nicht aus der Emotion raushandelst, sondern sozusagen so. Und das ist ja das ist ja, finde ich, die die Kunst. Das Schwierigste. Genau.

Also wie kommst Du aus dem Grip der Emotionen raus irgendwie so? Und das Also ich hab gesehen. Ich weiß. Ja, ja, nee. Das das bei anderen Paaren, wo wir das beobachten, nicht unsere Freunde natürlich, weil die sind auch alle perfekt.

Zu Fremden auf der Bei bei fremden Paaren wo in Rom, wo wir das wo Wo Du allein unterwegs warst. Wo ich allein unterwegs war, hab ich das bemerkt. Ja, also dieses, also wie wie schafft man das? Also im Idealfall schafft man das ja in 'ner Partnerschaft, dass der andere einem hilft, aus diesen aus diesen emotionalen Mhm. Lockdown Zuständen rauszukommen.

Hab ich ja gar nicht. Ja, total schon. Ja, wie heute Abend zum Beispiel. Manchmal weigert man sich ja auch, aus welchen aus aus Zuständen rauszukommen werden. Möchte er gar nicht irgendwie.

Ja. Und und da ist es halt schön, wenn man jemanden hat, der einem das sozusagen a spiegelt und dann hilft, da rauszukommen und Oder dass man halt, also wieder irgendwelche Triggerwörter hat, die einen dran erinnern, dass man da drin ist, dass man da drin hängt in dem Loop. Wie 'n Triggerwirt? Na ja, also oder wie diese Kerze, die wir auch im Shop haben dann, wenn wenn der Shop mal mal endlich live ist. Mhm.

Diese Friedenskerze, dass man mal die anfindet, dass man weiß irgendwie so Du hast es heute ausgesprochen, Friedenskerze. Friedenskerze. Ja. Ja, das ist die fränkische Friedenskerze, Ganz nach dem Friedensdienst. Ja, dafür ist ein Hörbuch, das wir noch empfehlen können.

Der Friedensdienst. Oh Gott. Darf ich euch den verlinken? Nein. Ja, also auf jeden Fall.

Ja, das ist das ist das ist eine das ist eine Aggressions Aushalteübung. Da kann man sehen, wie wie erleuchtet man ist sozusagen, ja. Schreibt uns doch mal, ob ihr das kennt. Ja. Ja, auf jeden Fall dann die flänkische Friedenkerze, aber als, also dass man halt so, ja, wie son So Zeichen, so Katz, ne?

'n Zeichen, es gibt ja auch Das hatten Sie doch auch schon mal hier drüber gesprochen, so dieses Hat dann, das ist und so. Ich ich zitier dich schon. Ja. Ja, das das hatten wir ganz früh haben wir das schon besprochen gehabt, das hier, das ist die Lösung. Mhm.

Ja, ja. Moving ist und so was. Dass man sich dann bewegt irgendwie, ne, weil wir gesagt haben, wir haben uns mit einem unserer Ja. Kinder rausgefunden, dass wir dann einfach rausgehen, Basketball spielen und dadurch sozusagen diese Situation auflösen durch körperliche Bewegungen. Und das, ja, also das ist Aber ich, also die Kunst ist halt, das zu erkennen irgendwie.

Und es gibt ja diese, was weiß ich denn, diese Techniken, wie man irgendwie Wachträumen, wo man lernen kann, wach zu träumen oder so, ne. Also dass Du in deinen Träumen fliegen kannst und deine Träume steuern kannst. Irgendwie einer einer von den Dingern, von denen ist, ich hab das mal irgendwie probiert, es hat super nicht funktioniert bei mir. Aber theoretisch bin ich auf jeden Fall voll der Experte. Und da ist auch eine von den Dingern, dass man sich vorher überlegt, dass es ein, gibt's auch diesen Film Inception.

Ret ruhig weiter in den Nebensatz. Dass es ein Element gibt, dass wenn das auftaucht in deinem Traum, dass Du dich dass Du dass dir dann klar wird, wenn Du das siehst, ich träume. Und dann bist Du quasi wach in deinem Traum und dann kannst Du deinen Traum steuern. Was? Und bei Incep Das geht wirklich?

Angeblich, ja. Ich hab's halt, ja, ich hab's nicht mit dem Regorosität Was Du alles ausprobiert hast. Versucht wie ich. Kleiner Neugierde. Ja.

Nischke, Nüskay. Ja. Und Inception, megaguter Film, wo wo das da ist Nee, weiß ich nicht. Nicht mit mir, glaub ich. Und sollen wir den mal angucken?

Ja. Ist der brutal? Nein. Okay. Ich glaub, nee, ich glaub, da ist ja 'n bisschen Action jetzt da schon dabei, ja.

Aber so vom Konzept her ist der ist spielt das genau da drin, dass dann sozusagen, es gibt son son Kreisel und in dem Traum, also das ist son Kreisel, der nicht aufhört, sich zu drehen. Also normalerweise müssen Kreisel ja irgendwann aufhören, langsamer werden und umfallen. Und wenn son kreisiges Sponnen wird und die sehen, dann wird denen klar, ach, da fuck ich träume. So und dann da werden jetzt nicht da in den in die Storyline einsteigen, weil sonst ist das der Rest des Podcasts, aber Und im Endeffekt ist es ja so was, dass man sich selber einen auf eine Art irgend sonen Marke einrichtet, woran man merkt, dass man grade in seiner Emotion gefangen ist. Und was aber, wenn man nicht merkt Genau.

Dass man schwimmt und träumt und die Welt Ja, ich ich fand's nie, ich ich weiß, ich werd immer wieder politisch, aber hab neulich son Post gesehen. Da waren war ein grüner Politiker und eine Moderatorin zusammen verlinkt. Und dann haben sich quasi halt die, also die haben halt zusammen 'n Selfie gemacht. Und dann haben sozusagen die Anhänger des Grünenpolitikers haben quasi und die Anhänger der Moderatorin waren plötzlich zusammen unter einem Post. Und dann gab's halt sozusagen Leute, die gesagt haben, boah, das geht ja gar nichts.

Der Typ mit der, das ist 'n Grund zum Entfolgen. Und so, ich hab eigentlich immer viel von ihr gehalten, aber jetzt und so weiter. Und dann kamen die grünen Verfechter, die so, hä, das ist doch der und so weiter. Und das war so für mich wirklich spannend zu lesen, weil man glaubt ja immer, ist natürlich auch irgendwie eine Hybris, aber man glaubt ja immer, dass andere Menschen so denken wie man selbst, so, ne. Das heißt, also wenn ich jetzt sage, der eine spinnt, der träumt, der ist irgendwie, also jetzt für mich jetzt politisch gesprochen eben alle, die so mega nach rechts nach rechts abrutschen so.

Die die sollen irgendwann aus ihrem Irrwahn erwachen und dann fehlt es ihnen wie Schuppen von den Augen so. Und und es ist ja nicht so, das ist ja deren Wahrheit. Ja, und Du denkst das Gleiche von dir. Genau. Wir denken an, Du bist total verblendet.

Ja, genau. Also wann warst Du endlich auf und hier? Ja, sicher. Dann checkst Du, dass das dieses ganze links grünen Gesicht, dass das halt einfach Blödsinn ist alles. Ja.

So. Genau und eben, wenn ich an Trump denk, dann denk ich auch so, hä, man macht's nicht auf. Das kann man doch nicht ernst nehmen, aber das ist ja viel zu ernst, als dass man's nicht ernst nehmen kann. Ja. Weißt Du?

Also so das Ja, es ist halt mein Gende, was ist, ne. Also einfach gesprochen, ne. Also alle, die langsamer fahren als ich, sind in die Schnecken und alle, die schneller fahren als ich, sind, und alle, die schneller fahren als ich, sind Verrückte. Das hat, ne. Das ist halt, dass man sich selber Mhm.

Bestätigt. Ja. Also wir sind die Guten. Mhm. Mhm.

Ist ja auch 'n gutes Selbstbild Ja, natürlich. Man ist der Gute, aber gut. What? Zitat aus einer britischen Serie. Also sind wir die, wo die Wie die Stimme.

Ja, wo wo die irgendwie ist das, wo diese Comedy Duo, die irgendwie aus son, stell dir irgendwie son Sketch nach von irgendwie Nazis im Schützengraben und wo der eine dann irgendwie so auf einmal dasteht und so. Ja, na ja, aber im Endeffekt ist das das ja so. Krass. Ja, wie sind wir jetzt da hingeraten schon wieder? Ich wollte wieder eigentlich Ich weiß, es ist einfach viel zu aktuell.

Ja. Meine Chance. Nee, überhaupt nicht. Also, ja. Ja, insofern, ja, kurz gesagt, ich es hängt halt wieder bei den Emotionen.

Da waren wir auch schon mal Folge sechzehn. Ja, sehr unzufrieden. Ja. Also sozusagen akzeptiert euch gegenseitig ist so, nee, will ich gar nicht. Ich will gar nicht, will gar nicht akzeptieren, weißt Du?

Also wenn's jetzt so was geht wie politische Ansichten. Also ich glaube, ja, je je nachdem, wie weit Du auseinandergehst, so. Und ja. Schwierig. Ich ich könnt jetzt noch ganz viel dazu sagen, aber ich will gar nicht mehr so über Politik sprechen.

Mobbing Est und so was. Sollen wir uns jetzt alle 'n bisschen bewegen? Sollen wir alle 'n bisschen rumtanzen? 'N harter Cut jetzt. Ja?

Und dann kommt Also wir reden jetzt nicht mehr weiter, sondern Ja, okay. Ja. Na ja. Wir haben offensichtlich keine Lösung gefunden. Ja, ich schätze, das ist ja, also das haben wir, glaub ich, schon relativ früh festgestellt, dass wir nicht der Lösungspodcast.

Genau. Also 'n Höchstens ist der Frage Podcast. Okay. Und Vielleicht hat ja der Zuhörer einen Und der küchenpsychologische. Oder der Zuhörer.

Der der der küchenpsychologische Podcast. Ach, das Das ist ja, ja. It's complicated. Ja, It's complicated. Ich, ja.

Ich will jetzt gar nicht ich will jetzt gar nicht wieder 'n Fass aufmachen irgendwie so, aber historisch gesehen ist ist Demokratie ja der Ausnahmezustand, so. Und das das erfordert halt tatsächlich extrem viel Kraft und Einsatz, das aufrechtzuerhalten, weil der natürliche Zustand eigentlich sozusagen in der Tyrannei leben ist. Das ist halt ist halt Menschgedenken irgendwie so. Mhm. Halt einer einer, der halt irgendwie herrscht und das halt so macht, wie er denkt, so.

Ist interessant. Du hast auch gesagt, dass Chaos der natürliche Zustand ist, ne? Nee, ja. Bei den erzählen, nee oder wie was? Nee, nicht Chaos.

So, ne? Hast Du nicht gesagt, dass Nee, das ging, also Genau, ich Also Leben, also dass Leben stattfinden kann, braucht Energie, Ordnung zu schaffen in in in Unstrukturiertem. Also Du kriegst Du kriegst eine Zelle, eine Zelle funktioniert nur dadurch, dass Du ein Innen- und ein Außenhast Ja. Und ein Gradient aufbaust mit Chemikalien, also Elektrolyten jetzt in dem Fall. Und diesen Gradient aufzubauen, das erfordert Energie.

Und dann sozusagen, wenn Du das hast als Zelle, dann hast Du innen drin quasi, kannst Du Dinge anders strukturieren, als die außen sind, sodass Sachen halt effizienter funktionieren, chemische Reaktionen irgendwie schneller und besser ablaufen und dadurch sozusagen geht's dieses ganze dieses ganze Spiel los. Und in dem Moment, in dem Moment, wo dieses diese Differenz sozusagen, dieses Aufräumen, dieses Abgrenzen auf eine Art aufhört, bist Du tot. Mhm.

So, das ist das ist sozusagen in dem Moment, wo diese siebzig Prozent deiner körperlichen Energie gehen da wird drauf, dass diese Pumpen in der Zellmembran, in allen Zellmembran quasi dieses eine Elektrolytrail rauspumpen, damit das andere reinfließen kann und dadurch sozusagen diese Energiegradient aufrecht gehalten wird. Und wenn diese Pumpen aufhören zu pumpen, weil nicht mehr genug Energie da ist, dann bricht das alles zusammen und das ist alles Ende, biologisch gesehen.

Mhm. Was ja wieder dann darauf zurückführt, dass man sich auch als Lebewesen, also ne, Nein, aber dass man sich selbst am am nächsten sein muss, zu überleben. Ja. Mit ganz viel Mitgefühl den anderen gegenüber und zusammenleben. Ja, anders.

Kann man wieder auch nur zusammenleben, wenn man zusammen lebt, weil man dann sich überleben kann. Ja, oder anders. Also ich will das fast eher anders sein. Also ich glaube, dieses, also ich glaube einfach, dann hab ich ja auch gestern noch 'n Post drüber gewesen, komm ich gleich drauf, der das auch schön Komm, ich guck mal, da sitzt bei Instagram, Nicos Podcast. Ja.

Dass man den ersten Post bekommen. Ja. Nicht vom Thema Abkommen. Dass das, also dass die Definition von Leben Arbeit ist. Ja.

Mhm. Und und nicht Ruhe, sondern Arbeit sozusagen. Also die Tatsache, das Leben besteht besteht darin sozusagen, den Graduierenden aufzubauen. Das ist Arbeit, so. Ja, das sind eine gute Idee.

Im physischen und im chemischen Sinn. Und im Endeffekt kann man auch eine Demokratie sozusagen halt auch als Form von Zelle verstehen, wo wir halt sozusagen die Regeln definieren und die Grenzen sozusagen so aufbauen, dass das halt sozusagen das Leben für uns, wie wir denken, für alle als Gemeinschaft irgendwie, besser ist als in den anderen. Aber auch das und da können wir uns auch da können wir uns auch selber an eine andere Nase fassen sozusagen, bedeutet halt auch Arbeit. Mhm. Und was heißt das sozusagen?

Es ist ja auch eine Verpflichtung. Es ist nicht selbst Es wird jetzt, finde ich, viel offensichtlicher irgendwie auch. Es ist halt nicht selbstverständlich, dass man in einer Demokratie auf wachsen kann und leben kann. Mhm. Und im Idealfall macht jeder, was er will, aber das funktioniert nur, wenn sozusagen die Strukturen das auch erlauben, dass jeder machen kann, was er will.

Und wenn wir uns da nicht drum kümmern, dass diese Strukturen das hergeben, dann fällt das zusammen und wir kriegen Strukturen, wo halt einer sagt, Mhm. Und wenn Du Glück hast, bist Du in der Gruppe, die sozusagen bevorzugt ist. Und wenn Du Pech hast, bist Du nicht in der Gruppe, die bevorzugt ist und dann hast Du richtig große Probleme so auf einmal. Mhm. Und deswegen ist halt auch das Arbeit.

Mhm. Und der, das, was ich gelesen hatte, fand ich irgendwie auch, son zwei zwei Quotes, ach, na ja, hat irgendwie auch son bisschen archagen brutal, aber halt trotzdem irgendwie ist da auch was dran irgendwie, ne, dass also jedes Tier oder auf auf eine Art jedes Lebewesen, Mhm. Steht morgens auf und geht geht zur Arbeit, macht irgendwie sein macht sein Ding, ob jetzt was auch immer das Ding ist, irgendwelche Gräben bauen oder sonst irgendwas. Aber da da liegt Essen beschaffen. Also keiner Ameise liegt morgens da und sagt so, oh, ich dreh mich noch mal irgendwie.

Ich würd gern lieber noch 'n bisschen schlafen irgendwie so, ne und Vielleicht schon. Dann gibt's dieses, ich geh jetzt nicht sprich, ich weiß nicht, ob's Sprichwort ist, keine Ahnung, aber dieses ein Afrika angeblich ein afrikanisches Sprichwort, sag ich jetzt einfach mal, die Gazelle wacht morgens auf und weiß. Entschuldigung, das kann ich eigentlich mal husten. Ich werd dich mit deiner Livetherapie hier. Mhm.

Also. Lass mich wohl ersticken. Ich warte, bis das filmreif wird, dass ich die dass ich dich warten kann, dass dann hinter sich hechten kann, man, ein Heim nicht Manöver durchführen kann. Die Gazelle macht's auch. Entschuldigung auch, dass dafür ist auch richtig, weiß nicht, wie viel Film das immer wieder vorkommt irgendwie, dann ist dann irgendwie da Wieso ist das falsch?

Nee, ist überhaupt nicht falsch, aber es ist irgendwie auch so auf eine Art ausgelutscht, finde ich irgendwie. Stimmt. Uns teure Sushi oder keine Ahnung, was das dann ist irgendwie. Ich hab das noch nie gemacht. Hast Du's mal gemacht?

Ich hab das einmal gemacht. Berlin? Ich weiß nicht. Bitte? Ich hab's einfach gemacht.

Berlin? Ich weiß nicht mehr. Also? Ja. Also ich weiß, was ich gemacht hab, aber ich krieg mich nicht mehr als Berlin.

Du hast einfach schon so viele gemacht. Es war in Rom, Schatz. Ich war wieder alleine da, ohne dich, ohne Familie. Okay, gut, dann bin ich verrückt. Was in Rom bleibt, bleibt das.

Was in Rom passiert ist, bleibt bleibt in Rom. Also die afrikanische Gazelle wacht morgens auf und weiß, wenn sie nicht schneller läuft als der Löwe, dann wird sie gefressen. Ja. Und der Löwe macht morgens auf und weiß, wenn er die Gazelle nicht fängt, dann muss er hungern. Ja.

Also stehen beide auf und egal ob Du Gazelle oder Löwe bist, Mhm. So. Und das, find ich, ist schon Das ist Inbegriff von unfair. Wieso? Na ja, weil einer davon sterben wird.

Wär schon hart. Ja, aber auf eine Art ist es, also Ich fänd es ziemlich brutal. Ja. Aber es ist ja so tatsächlich. Ja.

Wenn der Löwe nur Vegetarier wär, dann gibst Du das ganze Problem nicht, meinst Du? Nein, aber das ist ja auch Aber dann ist es so, wenn der Löwe wenn der Löwe Vegetarier ist und dann dem der Gazelle das das Gras wegfrisst. Okay, gut. 'N bisschen weit weg. Entschuldigung, wollte ich sagen, das ist unfair?

Nee, ist es nicht auch so Teil des Systems, dass, wie war das, irgendwie wenn keine Frösche da werden, dann würden die nicht die Mücken essen und dann würden die Mücken als Plage und so weiter oder ist das nicht alles son Eine wunderschöne Farbe. Ich glaube Die Farbe vom Frosch und der Mücke. Erzähl von Katharina. Mhm. Ja.

Oder? So ungefähr, glaube ich. Zehn Millionen Euro. Ja. Ja, natürlich hängt alles mit Also ich mein, das ist ja alles 'n im Endeffekt ein einziger großer biologischer Umverteilungsprozess.

Ja, ja. So. Das ist doch 'n schönes Schlusswort. Wir sind alle Teil eines großen biologischen Umverteilungsprozesses. Ja.

Ich glaube, wir finden nicht mehr zurück, wo wir ursprünglich mal abgebogen waren am Ende, ne. Ja. Aber es war war schön, mit dir zu sprechen. Vielen Dank, ja. Ich werd jetzt hier mal weiter mein Ingwer essen.

Was machst Du mal? Du wirst mir weiter mein Leben retten? Auf jeden Fall. Ich such weiter nach afrikanischen Sprechwörtern. Ich hab keine Sorgen, dass dir nichts anfängt.

Und damit sagen wir vielen Dank. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Schaltet wieder ein.