Vollständiges Transkript
Warum haben wir hier drei Tassen stehen, mein Herz? Hast Du noch jemanden eingeladen? Ja, Jesus. Ich frag schon das Kasten, nein, nämlich Jesus. Man soll immer für Jesus eingedeckt mit decken.
Oh, was hat das gelesen? Das ist, glaub ich, so was Christliches. Ach so. Also ich glaub, ohne Witz, wenn man so richtig Echt? Gut, also richtig gutgläubig ist, dann oder so Hardcore, dann dann deckt man dann deckt man eingedeckt mit.
Ich dachte, da kommt irgendwie so voll der andere attraktiv, ich bin mir nicht, ich glaub, Du spinnst, bin mir nicht ganz sicher, dass es für Jesus ist, aber für einen Gast. Und Jesus ist ja immer Gast. Okay. Auch in unserem Haus. Es ist weird.
Ist 'n guter Einstieg, oder? Genial. Möchtest Du über deinen Glauben reden? Nein. Nein?
Okay. Ich habe einen sehr tiefen Glauben ans Universum. Jetzt red ich darüber den Glauben. Und Du? Und an die Musik?
Was ist denn Musik eigentlich? Haben wir neulich schon mal drüber gesprochen, dass das Magische an Musik, find ich, ja eigentlich ist? Oder haben wir drüber gesprochen? Mhm. Weiß es gar nicht.
In meinem Feature Training hab ich drüber gesprochen. Worüber hast Du gesprochen? Ich glaub, ich würd über was anderes sprechen. Es geht Wertschätzung, ja, dem Überirdischen, dem Göttlichen gegenüber. Und so was kann man ja unter anderem überall finden, aber auch in der Musik.
Und dann einfach so seine Lieblingskomponisten und das ist ja dann zum Beispiel für mich ist es Bach. Also ich finde viele Komponisten fantastisch und Bach ist ziemlich so unergründlich göttlich, dass ich das sehr magisch finde. Du? Der ist völlig auch natürlich so was. Shit.
Nein, überhaupt nicht, aber es ist ja auch sehr spannend. Ist ja also. Jetzt musst Du da irgendwie kurz drauf eingehen und dann kannst Du endlich sagen. Nein, nein, nein, überhaupt nicht. Aber wir, ich glaube, auch darum habe ich schon mal gesprochen, irgendwie, dass es tatsächlich Studien gibt, dass irgendwie zum Beispiel Pflanzen, weil klassischer Musik irgendwie Ja, das find ich auch.
Besser wachsen irgendwie. Und wir hatten ja auch mal diese Folge, Pyramiden und so was. Irgendwie ging's ja auch ganz viel Klang und dass Du irgendwie, also das Schallwellen oder das generell eigentlich alles alles Frequenz ist, alles Schwingung haben irgendwie irgendwie halt alles Musik auf eine Art. Mhm. Wenn Du's Also was ist, Musik ist ja, Musik ist ja eine ist ja eine Schallwelle.
Ich hab tatsächlich mal in 'ner Kapelle gespielt Bachshacon. Und dann sind von diesen Mobilern Schallwellen sind so, was war 'n das? Das waren so Falter, sind so aus diesen Balken rausgekommen. Und das waren dann gefühlt dreißig, wahrscheinlich waren's nur zehn Falte mich rum, während ich gespielt hab, weil die so bewegt waren von meinem Stuhl. Aber das ist auch 'n magischer Moment, oder?
Tatsächlich mag. Also es war auch ziemlich magisch, dass ich weiterspielen konnte. Ja. Es war 'n bisschen Aber es kann nicht echt gewesen sein, weil Du hast es nicht aufgenommen und gepostet. Ja, das war vor, da gab's noch keine Telefon in Klammern.
Siehst Du. Ja. Genau. Genau. Und deine Fantasie.
Ja, was ist da? Also es ist Es gibt ja schon auch, also wieder bei irgendwelchen affigen Videos oder so, aber es gibt ja schon diese, immer wieder auch diese Videos, ob's jetzt irgendwelche Klassik Flashmops sind oder was auch's ist. Aber aber Musik ist ja schon etwas, was was man im Englischen sagt, man ja, also dass Du also dass Du stehen, also dass Du aufhörst, dass Du aufhören musst auf eine Art, das zu tun, was Du gerade tust oder irgendwie rausgerissen ist aus deinem aus deinem kleinen oder aus deinem kleinen mentalen Gefängnis, wo Du dich wieder deine eigenen Probleme und Sorgen drehst und einfach Also einfach Wie sagt man auf Englisch? Also auf deinem auf deiner auf deiner Spur, auf deiner Schiene ist das. Das finde ich echt manchmal sehr rührend, wenn man so wie Du Ich hab tatsächlich noch nie einen live erlebt.
Ich glaub, ich hab mal einen mitgemacht und ich kann mich grade nicht konkret erinnern. Ja, aber ich find, es hat ja auch schon fast was, es ist ja auch fast was Kindliches, wenn man bei so Straßenmusikern oder so. Also ich also unsere Kinder auf jeden Fall nicht klar. Ich weiß nicht, ob man das generalisieren kann, aber ich glaub generell, also gehst Du als Kind nicht an Musik vorbei. Das stimmt.
Mhm. So. Und auch da gibt's natürlich Unterschiede. Also ich weiß jetzt nicht, ob ob Du bei 'nem Flashmob irgendwie Ja, da würd ich ich würd's nämlich hören. Bleiben würdest.
Oder ob Du auch, also ob Du da dann nicht weitergehst so. Aber Ist ja wahrscheinlich schon faszinierend. Aber das ist ja, das sagt man ja immer so freudig, so wie kleine Kinder sich freuen. Ja, ja. So frei, so.
Das ist ja Eben mit dem Po wackeln und und einfach alles alles Aber das ist ja auch dieses Tanzen im Endeffekt dann, ne? Also das ist ja auch was, Tanzen ist ja im Endeffekt nur das das deine Interaktion mit Musik. Wir blühen gerade so. Ich glaube, wir sollten jetzt einmal kurz mal so tanzen oder so. Ja.
Ja. Ja. So, jetzt steht mal alle auf. Und dann blenden wir einen Track ein. Und ich frag mir wieder dafür.
Jeder Centame ist kaputt. Aber wann hat es angefangen? Weiß ich, das, was ich sagen wollte, ist jetzt auch schon egal. Kann man auch irgendwie spät. Das ist wieder mehr physikalisch gewesen, aber Oh je.
Physikalisch? Na ja, dass halt Musik eben, also Musik entsteht ja dadurch, dass sozusagen, also durch Stille, ohne Stille hast Du ja eigentlich keinen, also durch Pausen, durch, das macht ja Rhythmik und irgendwie so, dass es ja eigentlich modulierte Stille ist. Mhm. Und das Besondere find ich ja dadran ist ja auch, dass dass es halt, es ist im Moment und dann ist es weg. Mhm.
Das ist Und wir haben also echt hart, also Und wir haben halt nur die Möglichkeit gefunden, das sozusagen aufzunehmen und zu reservieren und noch mal abzuspielen und so, zu rekreieren, reproduzieren. Aber trotzdem, es ist halt dann Es ist halt nicht mehr leicht. Ey, Du kannst es nicht anfassen. Es ist einfach dann, es ist weg, es ist weg. Trotz trotz allem ist es weg.
Du kannst es noch mal spielen und noch mal spielen und noch mal spielen. Aber es ist trotzdem immer nur für den Moment dann da irgendwie und Was was vielleicht, das mag ich eben auch aus. Deswegen, das mein ich ja. Also eben genau genau das, dass es eben dann weg ist, macht das so besonders. Und wo Du das so sagst, ich finde, das ist so wahr.
Tatsächlich, mein Papa hat das ja immer gesagt, der der Tod gehört zum Leben dazu. Und eben, wenn ich mich gefragt hab so, also warum muss es sein? Also Vergänglichkeit hat ja insofern 'n total großen Wert, weil Du eben das, was noch ist, dadurch wertschätzt. Wenn wir alle wüssten, wir würden für immer leben, dann ich das wär nicht gut. Das wir brauchen wir brauchen tausend Geschichten, also so Fabeln oder so was, ne, diese ewige Wunsch nach nach Unsterblichkeit, der eigentlich 'n Fluch ist, Ja.
Wir brauchen auch, wir brauchen auch die Angst vor dem Tod. Wir brauchen das. Und wir wir brauchen auch dieses, jemanden so sehr zu lieben, dass man Angst hat, wenn der nicht mehr da ist. Weißt Du? So, das das ist alles das, was Lebendigkeit ausmacht.
Und alle ansonsten, also das gibt's ja auch so, dass in manchen Regionen, wenn's keine Jahreszeiten gibt, kannst Du wirklich dreihundertfünfundsechzig Tage dann diesen Sommer so wertschätzen, manche wahrscheinlich schon. Aber wir freuen uns jetzt schon extrem oft im Frühling, oder? Na ja, also, ne, klar, also Du hast ja das Problem auch dieses Gewohnheitsding, oder? Ja, kann man. Dass Du Du hörst ja auch oft Sachen zu sehen, die Du immer da hast.
Ja, ja, mhm. Also jetzt sag ich mal son Billigbeispiel wie irgendwelche Affirmations, die wollen so oder Zivilwünsche Träume, Träume, irgendwas, was man da aufn Spiegel geschrieben haben. Ja. Und Du siehst es halt 'n paar Wochen und irgendwann, Du schaust einfach durch irgendwie so. Und das ist ja schon auch 'n, also wie gesagt, wie ein bewusster Einsatz, auch die Schönheit uns rum sozusagen immer wieder neu wahrzunehmen und nicht als selbstverständlich irgendwie hinzunehmen zu fahren.
Deswegen, Du kannst wahrscheinlich irgendwie auf Französisch Diana oder so was, da wo Du diesen Bilderbuch irgendwie blauen Buchten hast, wo Du mit 'nem Einbaum durch die Gegend fährst und Palmen hängen und weiße weißer Sand und alles irgendwie so. Wenn Du nur das hast, ich weiß nicht, ob Du das dann noch wahrnimmst oder ob's ob Du's noch als son Geschenk siehst oder ob dann Ja, so wie ich neulich zu dir gesagt hab, lass uns die Wohnung sehen. Dann sag ich mal, so grad in sonem Airbnb wohnen und so. Ja. Oh, wieder.
Guck mal hin. Und zum Beispiel die Maus hat ja mir diese Fotos aufs Telefon gemacht, die sich jede Stunde wechseln. Wir sind schon da, dass das Kind für einen selbst irgendwas im Handy einstellt, wenn man's selbst nicht checkt. Und ich hab mich ich hab mich am Anfang so krass darüber gefreut, weil ich nicht wusste, was für Fotos das denn. Man hat seelisch schon gewechselt.
Jetzt wiederholt sich das schon wahrscheinlich zum dritten Mal. Und ich nehm es sehr viel weniger wahr, weil ich die Fotos schon kenn. Ja, ich muss einfach den den den Touch vergrößern nehmen, ne. Aber das das ist echt, ja? Mhm.
Und das ist eben, ich mein, letztendlich gehört das zum Leben dazu, dass wir nicht sozusagen jetzt immer völlig ausrasten so bei jeder Kleinigkeit und trotzdem ist es aber eben auch diese Kunst, diese Kleinigkeit immer wieder zu sehen. Ja. Und ich glaube, es ist auch aufm, also es ist auch auf eine Art 'n Fluch, dass wir dass wir Musik immer und immer wieder reproduzieren. Also weil Du kannst dich auch Ja. Du kannst dich auch tot hören an 'nem Lied.
Also Du kannst ja so oft, Du kannst ja so oft hören, bis es einfach, dann kannst Du's einfach nicht mehr hören. Ich kann's nicht mehr hören. Stimmt. Und interessanterweise ist es unter zu Mozart Zeiten. Ich hab auch grade an Mozart gedacht an diese Geschichte, wir haben ja dieses Mozartbuch für Kinder.
Ja. Aber sagt Du erst? Na ja, so, wir haben halt dann bei Hofe gespielt und so, dann haben die halt da runtergerockt oder auch Vivaldi und so haben die runtergerockt. Dann fanden die Leute halt geil oder haben mit Tomaten geschmissen. Und dann war's das und dann konnte niemand mehr das reproduzieren und bei Instagram sagen, oh, da war aber der eine Ton nicht richtig.
Und so, das heißt, diese Angst vor dem Fehler war vielleicht, würde ich Ja. Ja, ja, natürlich so Also Du hattest dann irgendwie, ich glaub schon, die Leute hatten dann irgendwie son Ohrwurm oder so von irgendwelchen Phrasen und so. Du hast dann auch anders zugehört natürlich, ne. Aber das das war ja auch das Besondere an Mozart, dass wir dir in diesem Buch geschrieben, ob das jetzt Kinderbuch, keine Ahnung, ob das war's oder nicht. Aber dass er dieses dieses absolute Gehör hatte und dieses sozusagen, ja, schon fast sone Art Inselbegabung im Inneren.
Diese Typen, die mitm Helikopter über über Paris fliegen und dann den Stadtfahren quasi irgendwie originalgetreu nachzeichnen können, wo die son fotografisches Gedächtnis haben. Den kann man ja sozusagen von dieser Geschichte rückschließen, dass Mozart sone Art audiofotografisches Gedächtnis hatte. Der hat, ist eine Geschichte, wo er wo er irgendwie beim Papst war und da haben die ja irgendwie der sixtinische Kapellenchor, hat irgendwas gesungen, irgendwie ein geheimes Lied. Und er hat das dann quasi runtergeschrieben und alle so, Und das, also mehr gab's halt damals nicht irgendwie, das soll man jetzt gar nicht darum gehen irgendwie in die, ja, damals war alles besser, weil das war's nicht so, ne. Aber es, ich glaube, es Aber das ist son bisschen reflektiert zu betrachten, was glaubst Du?
Ja, ich ich glaube, das ist eine der größten, ich kann mit diesen, also wir leben ja immer wieder, also ich find's immer wieder, wenn ich drüber nachdenke, wir leben in einer Zeit der Wunde. Mhm. Alles hier. Das hier ist 'n totales Wunder, das ist 'n totales Wunder, dass wir jetzt da in son Ding reinreden und das irgendwie überall auf der Welt voll spät wird's. Mindblowing, einfach.
Völlig irre. Aber sozusagen, das sind so viele Reize und das sind so viele Möglichkeiten und so viel, dass es, also ich mein, unser Gehirn ist jetzt halt nun mal nicht irgendwie Also wir laufen jetzt alle nicht mit sonem Kopf rum irgendwie physisch irgendwie, aber gefühlt innerlich halt schon. Und das ist diese Aufmerksamkeit irgendwie zu schaffen, dieses Es zu heißen so, ne? Na ja, also wir haben ja wir haben ja auch, also jemanden in sonem Bekanntenkreis, der da irgendwie selber Boxen baut und so was.
Also auf eine Art total nerdig irgendwie auch, aber irgendwie auf eine Art auch bewundernswert, wo wo Musik einfach son, also son Stellenwert hat, dass Du quasi an an irgendwelchen Boxen rumfummelst, irgendwie mit irgendwelchem Spezialequipment und irgendwie alle Kabel sind, weiß ich nicht, irgendwie aus einzeln einzeln gezogenen Kupferfasern mit Goldlegierung oder weiß der weiß der Henker warst irgendwie?
Ja. Ja, und dann sozusagen und dann setzt Du dich hin oder ne, also sozusagen dann irgendwie mit Todesverachtung über MP3 gesprochen, weil sozusagen die Quality Lochs einfach irgendwie so hoch ist, dass es 'n Verbrechen an der Musik ist, irgendwie was halt das normale Ohr einfach überhaupt nicht nicht wahrnimmt. Und dann sozusagen sich da hinsetzen und quasi sone Aufnahme einfach so anhören irgendwie auf eine Art so, ne. Das, also ich find's auf eine Art total faszinierend und bewundertswert und auf 'ner anderen Seite auch total nerdig. Ja.
Weil ich Ja, aber dann nimmt er sich halt, das ist doch großartig. Das ist doch eigentlich das, was man so eben verbindet, wenn es dann heißt, so, dann haben Sie ein gutes Buch und einen guten Bein und so und so und so und so und so und so gute Musik und sitzt einfach nur da. Man lässt sich nicht ablenken von Gott und der Welt. Und p s, wir müssen übrigens unseren Podcast umbenennen. Wie heißt das Wie viele?
Philosophiestunde mit Katharina und Nikow. Sag ich. Okay. Philosophisch philosophische Stunde. Cool.
Nicht so cool. Na ja, natürlich nicht. Ganz ja mehr abtörend. Ich schlaf schon selber ein. Aber was ich dich eigentlich fragen wollte, wann hat es angefangen, dass also dass zum Beispiel jetzt klassische Musik überinstitutionalisiert ist?
Im Sinne von? Im Sinne von, also ist ja schon irgendwie son Kodex, man muss irgendwie soundso, irgendwie sind da schwarze Klamotten tragen irgendwie. Dirigent muss 'n Wrack tragen. Alle sitzen im Rhein und Glied irgendwie. Also wenn Du mehr als dreimal hustest, dann gucken dich irgendwie alle an und beim fünfmal bist Du raus rausgetragen quasi so.
Mhm. Also warum Gute Frage. Also warum muss man warum muss man klassische Musik in diesem Ja, ja. In diesem Format zu sich nehmen? Ja, gute Frage.
Also, also warum darf man theoretisch nachleben. Theoretisch könnte man ja auch sagen irgendwie, wir haben halt irgendwie, in den Rängen kann man sitzen und dann hat man halt unten 'n Dancefro, ja? Und dann kannst Du halt, kannst Du dich dazu bewegen, wenn Du Lust hast. Weißt Du, das ist ja auf eine Art die einzige Musikform, wenn ich sogar nachdenke, wo Du wo Du sitzen musst und Du musst Du musst zwei Stunden sitzen oder anderthalb Stunden sitzen, also also Du kannst ja nicht. Und wenn Du anfangs, in deinem Stuhl zu tanzen, auch schon, ja, so.
Ja, so. Wenn Du mir das Also das Einzige, was akzeptiert ist, ist quasi den Kopf zur Seite neigen und einschlafen. Das ist die einzige Bewegung, die son bisschen toleriert wird. Wahrscheinlich zwanzigsten Jahrhundert. Einwandundzwanzig Jahrhundert, wo's Ja, aber ich, also nur weil Du meintest, es wurde bei Hofe gespielt und irgendwie, dann wurden wir Tomatenwurf und so.
Es hört sich alles sehr viel interaktiver an als jetzt irgendwie Also, ich glaube nicht, dass Du jetzt irgendwie, geh mal ins Konzerthaus hier und bring son bring son Sack irgendwie faule Tomaten mit, so. Was haben Sie damit vor? Das geht überhaupt nichts an. Oh, wir doch mal berichten. Nico, darf das Land verlassen.
Oh. Wir sind ja immer noch Kulturterrorist. Kulturterrorist. Ja, ich hab das schon voll oft gedacht bei Klassen, klassischen Konzerten, dass ich das mehr so haben möchte wie bei im Jazz, wo man auch zwischendurch klatscht zum Beispiel. Ja.
Dann ist man begeistert. Ja, da ist man rein, langweilig, also Ja, und eben, also ja, also halt guten Meilenarbeit treten bin ich auch für als antiartig Alkoholiker. Und zum Beispiel, ich finde, klassische Konzerte sollten auch in Siegen stattfinden dürfen. In Siegen? Mhm.
Ja, also Also müssen wir einschlafen besser besser schlafen, meinst Du? Zum Beispiel. Nein, aber so dieses Sitzen, das hab ich wirklich Ich weiß noch damals, als ich zur Schule gegangen bin, saß ich im im im im Konzert. Das ist irgendwie komisch, dass da jetzt alle sitzen so. Es ist komisch.
Es ist wirklich, sie war neulich auch beim Konzert bei dir irgendwie so. Jetzt in Mann oder wo? Ja, ja. Also guckst Du so, also ist mega Konzerthaus, egal, keine Frage irgendwie, aber trotzdem, Du guckst ich saß dann, ich saß ganz oben irgendwie hin und dann guckst Du so runter und denkst dir eigentlich, ist irgendwie komisch. Also diese Art Ist ja auch eine Konventionen, so dass die irgendwie entstanden, ihr dann übernimmt sie.
Ja. Und das ist, ich weiß nicht. Ich find, auf eine Art ist auch total schade, so. Aber es gibt ja schon diese Bewegungen, also ne, zum Thema, wie verändert sich auch was? Es gibt ja das Bewegung, das Hartbreak.
Wollen wir ja noch mal stehen geblieben? Ja, wir sollten eigentlich, das sollte ja technisch möglich sein, dass wir zurückspulen. Das haben wir aber nicht Na, wir mussten grade wegen des Kindes Ja. Schnell auf auf Aufspringen und das Motiv leisten. Schlimmeres verhindern?
Ja. Na, Schlimmeres haben wir nicht verhindern. Stimmt. Aber Ja, zurück zu klassischen Konzerten, die Das ist echt vor der Profi, ey, einfach weitermachen. Einfach knallhart weitermachen.
Ja, ich wollte eigentlich sagen Ich wollte das Ihnen erzählen, dass es neue Tendenzen gibt, es aufzuziehen. Jetzt haben wir's wieder. Es gibt ja so diese Klubkonzerte in, irgendwas mit Yellow. Yellow Lounge, glaube ich, heißt das in Berlin, wo man sich halt im Klub trifft und da klassische Musik auch führt. Richtig cool.
Ja. Das ist auch, glaub ich Das find ich echt gut. Und dann halt 'n anderes Publikum natürlich an. Ja, ja, natürlich so. Natürlich.
Es gab ja auch in Leipzig diese, war das nicht, irgendwas mit Gewandhausorchester und Ja. Elektroparty und so danach noch irgendwie so. Stimmt. Ja, ja. Es hat jetzt schon, da haben viele Orchester.
Macht auch so. So. Aber ich glaube trotzdem, das ändert ja nix sozusagen, dass es Trotzdem, ich glaube sozusagen, man sollte es auch an den Orten, wo's aufgeführt wird, irgendwie aufbrechen. Ja. Wobei der natürlich dann dein Kernpublikum vergrault irgendwie, ne.
Ah. Also wer weiß denn, ob die jetzt die siebzigjährige Erna, ob die das jetzt so toll findet zu setzen oder ob die nicht lieber auf ihre junge Matte nach oben, huntschälen möchte? Frag sie. Oder 'n paar Geh raus in die Bike einen, langsam Gehstock irgendwie, ja. Also, Siebzigjährige Gehstock.
Ja, Also Siebzigjährigen Gehstock. Ja, okay. Ich hab Aber die Erna ist auch nicht mehr, also die Erna von früher ist nicht mehr die Erna von heute. Das stimmt. Mit siebzig Jahren muss man gleich, ne.
Ja. Damals. Okay. Gut, haben wir das Thema auch abgehakt. Okay.
Also mehr Laruschen, mehr Leben, mehr Mehr tanzen. Tanzen. Eigentlich, das ist ja die. Mehr tanzen ist ja eigentlich die Quintessenz. Oder das Video, was ich was ich dir heute gezeigt hab von 'nem Jungen, der einfach singt.
Ja. Ja, oder einfach einfach nur singt, ohne sozusagen, also bei irgend soner Castingshow, aber halt irgendwie überhaupt alles ausblenden, was ihn rum passiert irgendwie so, ne? Das ist ja dieses, So halt bisschen aufgehen im Moment so, ne. Und das, ich mein, wir wir tanzen ja, wir haben das ja schon, glaub ich, das ist ja schon son Familienling, dass wir viel tanzen. Ja.
So. Total. Ich lieb es auch sehr, dass wir das machen. Ich sag mir in regelmäßigen Abständen, es ist den anderen sowieso egal. Weißt Du?
Also in manchen Situationen ist es so, Du bist vegan, also Du isst vegan, okay. Aber so, das ist halt dann eine Situation von Millionen und ansonsten ist es, es ist ihm doch total egal, was ich jeden Tag esse oder nicht oder weißte? Ja, es gibt diesen geilen Comic auch von wie für alles. Den geilen Comic auch von Tim Irvin, wo er auch so dieses, also gefühlt im Kopf ist es so, also ich glaub, er hat das bezogen auf irgendwie online irgendwas posten oder so, dass so dass so alle drauf warten irgendwie, was er so schreibt und irgendwie so alle sich zu trinken. So, lass mich auch mal sehen irgendwie so wie bei Loriot, lassen Sie das hin vor, es will auch was sehen.
Was macht er? Er isst. Mhm. Und irgendwie so in Wirklichkeit Interessier bitte nicht Loriot, Loriot, weil sonst nicht. Warum?
Wer ich's nicht kenn? Ach so, okay, ja. Krass, kennst Du. Nein, ich kenn's nicht. Ich würd's auch gar nicht kennen.
Aber Zimmerverwürstung hab ich dir gezeigt. Ja. Das musst Du kennen jetzt. Ja, das kenn ich. Nein.
Kennst Du, Zimmerverwürstung ist vorher der gute Sketch? Top. Das ist wirklich, das ist alle Top drei Sketche der Welt. Echt? Also, hab ich In deinem Ranking?
In meinem Ranking. Echt jetzt? Dieser Youtube mal fragen. Na, jetzt ist wirklich 'n großartiger Sketch. Der kommt auch völlig, der kommt auch der kommt auch ganz mit Stille aus.
Der hat 'n bisschen klassische Musik hinter dem man tatsächlich während der während der dieses Zimmer zerlegt. Egal, aber tatsächlich ist das halt so, dass in diesem anderen Comic, von dem wir ja eigentlich kommen, ist es halt so, alle sind halt mit sich selber beschäftigt und mit ihrem eigenen, was weiß ich, Feel, einfach mit ihrer eigenen Welt so, oder? Ja. Dann sehen sie, wenn der Poster ist und dann Ja, oder sehen sie's halt auch einfach nicht. Ja.
Oder genauso wie wir damals beim Stillen, erstes Mal stehen draußen mit Baby in Starbucks in den USA. Ach so, wo Du versucht hast mit soner mit soner Na ja, wir haben beide versucht. Ich glaub, wir hatten da noch nicht son Zelt, aber das war doch, als die Maus mega mega klein war. Ja. Und dann waren Zwei Tage.
Ja, waren wir an Starbucks, weil ich wusste noch nicht, dass es so was wie Wochenbett gibt. Also man wusste nicht, dass man das nicht darf. Ja. Ja. Auf jeden Fall waren wir dann da und alles so.
Und dann hast Du dich so über mich gestürmt und so, bloß, dass niemand sie irgendwie Nee, wir hatten ja auch 'n bisschen Angst in USA so vor diesen, also Klischeegeschichten in Bis die jetzt ins Gefängnis kommen, wenn wir stillen. Und dann war halt eben jeder einfach busy und hat in seinem blöden Laptop dann Ja, das ist auch muss man auch sagen, es war auch eine Großstadt, So, das ist halt schon was anderes irgendwie und dann Aber da siehst Du mal wieder, wie naiv man diese ganze Medienquark irgendwie. Dann wird's wieder erzählt, dass irgend 'n Vierjähriger verhaftet wurde, weil er irgendwie seiner zweijährigen Schwester irgendwie, weil die zusammen nackt im im Planschbecken draußen gespielt haben irgendwie oder so. Ist das ist schon so da, ne? Ja, da ist da gibt's halt so absurde Einzelgeschichten, woraus Du aber dann halt auch nicht machen kannst.
Also ich mein Amerika hat auch was dreihundertfünfzig mit zweihundertfünfzig Minuten einwollen. Ist halt auch nicht, dass alle so sind und dass es überall im Thema so ist, aber dass Du dass Du dass Du im im Starbucks verhaftet wird, weil dir die Brust rausfällt mitm Stillen. Ja, aber ich weiß, dass wir in allen Schwimm Schwädern Schwimmbädern oder am Strand, wo wir waren, haben wir die Kinder nicht nackig da rumlaufen lassen. Nee, das haben wir Oder oder umgucken. Wir haben da wirklich drauf geachtet, was ja absurd ist.
Und das, ich weiß, dass mir das total befreiend vorkamen, wieder in Deutschland oder auch hier zu sein. Das ist Entweder endlich in deinem beliebten FKK Club wieder. Ja. Zum Beispiel. Hallo Freunde, ich bin wieder da.
Ja. Zum Beispiel. Ja, also ist es den anderen egal. Es ist, wir wir spielen nicht sone große Rolle bei den anderen. Ja, genau.
Ja. Und wie wie wir eben auch gesagt haben oder wie Du gesagt hast, wie die Menschheitakt. Das Leben Haben Wissenschaftler haben das rausgefunden. Das Leben dreht sich hauptsächlich ans Herz. Ja.
Ja, ist so. Natürlich, Du regst, also Du, ne, dann siehst Du irgendwie, wenn's ist, dass Du dich über irgendwas aufregst oder mit jemandem irgendwie, Du wurdest und dann vergisst Du's meistens wieder. Also außer Du hast sozusagen Es sei denn, er ist AfD wieder. Ja, es sei denn, Du hast es auch zu deiner persönlichen Aufgabe gemacht sozusagen, alles wird bei allem und bei jedem zu kommentieren oder so. Und das ist dein Lebensinhalt.
So, dann halt beschäftigt dich natürlich sehr viel mehr mit anderen Leuten im ersten. Ach ja. Aber ansonsten Aber dann bist Du auch einer, der immer alles doof findet. Ja. Und dann ist auch egal, wie Du meinst.
Wir sind so in 'nem total anderen Strom, merkst Du? Ja. Wir sind in uns total an der Energie. Müssen wir jetzt müssen wir jetzt gleich aufspringen? Ja, ich weiß nicht.
Ach so, so meinst Du, ich dachte irgendwie. Ja. Wir sind son bisschen ins Kurzen gekommen. Ach so, nein, nein. Also, nee, Also, nee, guck mal, ey.
Ja. Ja, ist 'n interessanter Podcast, weil er eine etwas vorgesehene Wendung genommen hat. Bisschen realistisch. Ja. Ja gut, das ist ja nun mal nix Neues jetzt.
Das stimmt. Das ist sozusagen unser Markenzeichen. Ja. Von Vom Hundertsten ins Tausendste. Ja.
Danke, danke. Ich seh da. Wollen wir das dabei belassen? Ich will ich will mir dir gerne ein Buch rausbringen. Okay.
Katharinas großes Buch der deutschen Sprichwörter. Mhm. Und Kateinas großes Zitatebuch aus Film und Funk. Also Sprichwörter versteh ich, was Du meinst. Aber was ist Zitatebuch von Film und Funk?
Ja, weil das Du liebst sozusagen, wenn man auf irgendwelche Filme oder Ach Gott. Damit kannst Du mich echt sagen, ey. Ich kann aber nichts. Ich kann ich ich merk mir ja nicht, 'n Titel des Films. Warum sollte ich?
Sie meinen, wenn's jetzt bei Pretty Woman nicht vorkommen, damit Ja, eben. Dann gibt's es nicht einfach. Ich kann dir jede Szene als Pretty Woman einfach erzählen. Ja. Und das war's, oder?
Welcher Film noch? Ja. Okay. Und wenn das dieses an diesem Weltbild zu sehen arbeite ich mich nach wie vor seit dreizehn Jahren ab, was ihr Das stimmt, ja. Was ihr damals da Predidaywo, ne?
Ein eingetrichtert wurde. Stimmt. Ich hab nun schon lange nicht mehr gesehen. Ja, kann man nix machen. Den gibt's nicht mehr.
Den gibt's nicht mehr auf DVD, Alter. Haben wir den Matze? Haben wir den Matze? Haben wir den Matze? Ich glaube, wir haben mit.
Ja, wir haben mit. Danke. Voll beruflich, Frau beruflich. Jetzt wieder 'n 'n Kreis schließen, oder? Ja, ich versuch dir nur zu, ich versuch dir nur zu, wer Richard Gier ist, weißt Du?
Ja. Klar. Klar. Du bist der einzige Schauspieler, den ich Ich glaub, wir brechen das jetzt hier ab, damit Du, dich nicht in einem zu, dich noch an 'n Licht darzustellen. Ich glaub, nee, 'n paar paar alte Schauspieler.
Nee, Geiler. Ist es toll? Ja. Okay, gut. McGeil war 'n Freund von Knight Rider.
Okay. Das musst Du dich vorher mal angucken mit meinem Bruder. Ja, deswegen. Ja, deswegen. Ja.
Okay. Kennst Du da Cashis Castle? Nee, auch nicht, ne? Okay. Egal.
Ich hab ja gesagt. Ja, ich weiß dir. Jetzt sterbe ich mal jetzt Nein, aber das könnt ja sein, dass Du das mit deinem Bruder auch gucken musstest, weiß ich ja nicht. Ich Ich glaube, ich kann's dir mal fragen. So, was wollen wir noch in die Welt hinausgehen?
Ich weiß nicht. Ich glaub, wir sind leer für heute, ne? Mhm. Also wir können jetzt natürlich noch was aus den Fingern saugen, aber. Alles gut.
Also es war vielleicht unterhaltsam halt einfach. Ja, hast Du, Du meinst, weil wir ansonsten immer mit sonem Bildungsauftrag in die in die Folgen gehen, immer. Ja, ja. Bildungsauftrag. Heute, es tut uns furchtbar leid.
Son kleinen Lehrplan. Heute war 'n Nummer unterhaltsam. Ihr könnt nichts mitnehmen aus dieser Folge, einfach gar nichts. Oh Gott. Es gibt nichts, das man irgendwie aufs Leben übertragen kann, wenn man drüber nachdenken, ja.
Der Anfang. Ja. Du wirst Mit Jesus, Matza. Oh Gott. Komm her, es wird leicht Einfach vielleicht geben 'n bisschen albern.
Geben geben wir das heute mit. Einfach eingedeckt mehr aufdecken bei jedem Mhm. Falls jemand vorbeikam. Bei jedem Gericht. Also für die Leute, die überhaupt noch kochen.
Vielleicht kann man auch einen, wie heißen diese Meals, die man schon fertig bestellen kann zum Kochen? Egal. Nicht happy Meal, aber einfach als mehr bestellen. Mhm. Das machen wir in Kopenhagen grad hier.
Never. Das gönnt man sich leicht. Nein, wir schließen wir schließen Ich stell nämlich 'n Kompenhagen immer als weniger, ist ja noch. Genau, dafür. Du hast Holz schon mal kann muss auch 'n halben Sack zubinden, das hab ich gelernt.
Ach so, als Kind? Ja, ja. Echt? Wie geht, was ist das? Wenn er?
Wenn man Heim sagt, zubinde. Mhm. Ja, wenn Du halt einfach, also Genug hast. Wird's auch drin genug. Also Du musst jetzt nicht dreimal nachnehmen oder so was.
Hast Du diesen Satz gehört? Ja. Also ich werd nicht sagen von wem, aber ich hab ihn gehört. Ja. Interessant.
Aber ich fand die noch nie gehört. Wir lernen uns hier richtig schön kennen. Ja. Ja, deswegen bin ich ja auch nur son halber Hahn. Ich weiß, Ohne Haut Fettgewebe.
Einer, einer, einer. Welchen halben Sack zuwenden musste. Obama. Ja. Aber was Du was eigentlich hinaus wolltest, ist, dass eigentlich sozusagen die Quintessenz der heutigen Folge ist eigentlich.
Finde ich persönlich Mhm. Mehr tanzen. Okay. Dann schalten wir jetzt aus und tanzen, okay? Ja. Gut. Find ich gut. Tschüss Dance.