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Work-Life-Balance – oder doch nur Work-Life-Blend?

Edel Abgefunkt · Folge 33 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 16. März 2025 · Dauer: 39:31

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

„Haben wir eine gute Work-Life-Balance? Nö.“ Folge 33 hinterfragt den Begriff, spricht von Berufung statt Passion, Dänemark-Alltag mit kleinen Kindern und warum Erkenntnis allein nicht reicht – man braucht konkrete Planung und Parents Time Out.

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Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 33?

Um Work-Life-Balance vs. Blend: Berufung, Familienalltag, dänische Arbeitskultur und warum Lachen trotz Chaos zur Balance gehört.

Ist Work-Life-Balance der richtige Begriff?

Sie bezweifeln es: Wo hört Arbeit auf, wo fängt Hobby an? Lieber Berufung (etwas, das dich ruft) als „Passion“ – und Entweder-oder vermeiden, wo möglich (Vater/Beruf/Partner).

Hilft Dänemark bei der Balance?

Früher Feierabend wirkt entspannter – aber mit kleinen Kindern wird die „freie“ Zeit oft Familienarbeit. Balance hängt von der Lebensphase und der Perspektive ab, nicht nur von der Uhrzeit.

Reicht Erkenntnis für Veränderung?

Nein – sie betonen konkrete Planung (z. B. Parents Time Out). Duschen ist keine „Me-Time“, wenn es nur Notwendigkeit ist; echte Pause braucht Absicht und Termin.

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Guten Abend. Hey. Sind wir fertig mit ein bisschen Piesacken gegenseitig, ja. Von meiner Seite schon. Ich halt mir den Rest noch vor für die Folgen.

Okay, sehr gut. Findest Du, wir haben eine gute Work Life Balance? Nö. Also, ist ja eine interessante Diskussion, hab ich auch, weiß nicht mehr, wer's gesagt hat. Aber die Frage ist halt, was ist Also ich krieg nicht mehr, ich krieg's nicht mehr richtig hin, was der bessere Begriff ist, aber ist Work Life Balance überhaupt eine richtige Begrifflichkeit?

Mhm. Mhm. Oder eben die Frage, finde etwas, was Du liebst und Du musst nie wieder arbeiten. Genau, das nämlich. Ja.

Also wo hört Arbeit auf? Wo wo fängt Hobby an? Was ist Passion? Wobei Passion auch wieder 'n schlechtes Wort ist. Nein?

Weil das ja also in seinem ursprünglichen Kern ja eigentlich also Leidenschaft, also etwas, das Leidenschaft, also jetzt nicht zwingend was Positives. Also Passion Christi und so. Also das ist ja son bisschen falsch gebraucht eigentlich. Das ist ja eher schon eine Ich find das Wort Berufung ja eigentlich schön. Mhm.

Liebe ich ja, ja. Also etwas, das dich ruft. Mhm. Mhm. Und und dann ist die Frage, ja, von außen betrachtet ist es wahrscheinlich völlig wahnsinnig, was wir machen.

Mhm. Und es gibt aber auch Momente, wo wir selber finden, dass es 'n bisschen wahnsinnig ist. Mhm. Weil, ja, weil es ist natürlich, es ist objektiv viel und ich bin ja bin ja auch der Meinung und großer Verfechter eigentlich schon seit immer, dass es, also dass ich seit ich, ich weiß nicht, ob ich seit ich denken kann, aber sehr lange über versuche, ein Ent und wieder zu finden. Mhm.

Und eine Entscheidung des Entweder oders Mhm. Zu vermeiden. Mhm. Also da, wo ich kann und da Also wir reden jetzt natürlich nur von Sachen, die ich gerne haben möchte im Inneren. Also das ist Du meinst Vater sein und einen Beruf ausüben zu können.

Ja, genau. Und guter Das ist absolut. Und guter Ehemann sein. Krasse Formulierung bei 'nem Mann. Wieso?

Zu 'nem Mann Also weil's einfach, weil's so nicht so laut ist, also draufdienst. Zu 'nem Mann zu sagen Ist schon schwer, Vater sein und berufstätig zu sein. Ja, hast Du dich jetzt schon dafür entschieden auch, ne, dann wirklich auch weiterhin zu arbeiten, ne. Ja. So, ne.

Ja. Absolut. Wie auch immer, da müssen wir jetzt auch gar nicht unbedingt hin. Ich hab mich grade gefragt, ob Dänemark uns positiv beeinflusst, was so Work Life angeht, weil die ja schon, man kann ja schon sagen, das kriegst Du auf der Arbeit mit. Ich krieg das, immer kennst Du auch mit.

Man kriegt das einfach, find ich, unter den Menschen auf der Straße mit. Die können schon gut entspannen, die können schon gut auch leben. Ich finde, die wirken nicht so spannend oder gestresst, sag ich jetzt mal, völlig allgemein gesprochen. Und natürlich siehst Du, ist ja überall in jeder Stadt so, Du siehst halt, wenn Du in Freiburg irgendwie draußen unterwegs bist bei Sonnenschein, siehst Du halt die, die in der Sonne sitzen und sich entspannen. Du siehst aber nicht die irgendwie mit so kleinen Augen und so weiter arbeiten, bis sie umfallen.

Und ich glaube, Du hast auch immer eine Negativselektion, Mhm. Was Familien mit kleinen Kindern angeht. In welchem? Weil ich glaube, dass das einfach nicht sozusagen das das Hauptbild ist der Leute, die draußen abhängen. Also Auch hier nicht sozusagen.

Aber was was hat das mit der Familie mit kleinen Kindern zu tun? Also ich glaube, dass sozusagen, also wenn Du in einer Lebensphase bist, wo beide arbeiten und wo Du kleine Kinder hast, Mhm. Ist es eine sehr besondere Lebensphase auch in Bezug auf jetzt den Liveanteil. Weil man dann, sag ich mal, selbst wenn man viel arbeitet draußen ist mit den Kindern zu Nee, weil Du einfach, weil Du einfach auf aufgrund der Tatsache, dass Du kleine Kinder hast, einfach dein Leben ganz anders sozusagen bestimmt ist, als wenn es nicht ist. Das heißt auch sozusagen, die also der Vorteil der Work Life Balance in Dänemark, sage ich jetzt mal, also einfach, dass Du früher arbeitsfrei hast, ja?

Natürlich, aber das heißt nicht sozusagen, dass Du deswegen irgendwie allen deinen Hobbys Freundinnen kannst, die Du theoretisch so hast irgendwie und Du meinst, es ist einfach auch familienfreundlich gewählt, dass man eben aufhört zu arbeiten, damit man dann in der Familie auch weiterarbeiten kann. Genau. Mhm, ja. Ist ja auch, also Ja, ja. Hat ja auch 'n Wert.

Ich mein nur sozusagen ist ja wieder die Frage, also aus welcher Perspektive betrachtest Du jetzt Work Life Balance? Also sozusagen, was ist die Ja, ja. Na ja, das ist sone schwierige Diskussion, wenn man von, also zum Beispiel, ich ich würde nicht ich würde nicht von Care Arbeit sprechen. Ich weiß, dass viele das sagen Care Arbeit und Aber tatsächlich, also ich ich seh schon ein, dass es ja manchmal einfach auch anstrengend ist, wie jetzt zum Beispiel heute Abend, als ich zu dir gesagt hab, ich würd jetzt einfach gerne mich mit dir hinsetzen, in Ruhe reden, aber dann sind halt die Kinder megahrade aktiv und wollen singen und tanzen und malen und spielen und hier und da, das ist deren totales Recht. Also ich hab das schon, dass ich dann manchmal sagen kann, es ist jetzt grade anstrengend, aber wenn ich trotzdem, wenn ich mit den Kindern bin, ist das ja Leben, ne.

Ja, ja, das ist ja nicht Aber es ist ja trotzdem und ich finde, das ist ja auch 'n 'n Aspekt, über den wir, den wir manchmal anschneiden und über den wir auch immer wieder diskutieren. Das ist ja, also Arbeit, Family Time, We Time Mhm. Als Paar und Me Time. Das ist das ist all das zusammen oder das braucht man das? Nein, aber das sind ja alles Aspekte.

Aha, ja. Also Me Time einfach als nur selbst. Mhm. Und ich finde, das das ist sozusagen, ja, also wo hörst Du jetzt mit live an? Wo wo wo wo fängt Arbeit an?

Weil, also ja gut, ich bin angestellt, da ist es einfach. Du wirst freischaffend, das ist dein Business. Dann haben wir hast Du eins, das haben wir zusammen, dann haben wir eins, das haben wir zusammen. Mhm. Dann ist Family, kann man schon sagen, ob das jetzt Care Arbeit ist oder nicht, aber es ist 'n Family Business.

Das ist ja auch im Endeffekt irgendwas, was das sein extrem Organisationsaufwand beinhaltet irgendwie alles das. So und dann kommen wir rüber, dann haben wir sozusagen das Bedürfnis und die Notwendigkeit, dass wir Zeit zu Zweifel bringen, wo wir auch immer wieder, was auch, also oder und wenn's nur ja. Oder wenn's nur ist, ist ja auch egal, aber einfach das, genau das, was Du gesagt hast irgendwie, dass wir halt einfach die Zeit haben, zu zweit, uns zu unterhalten, auch mal ohne Kamera, aber einfach nur sozusagen für die, die also einfach nur diese Zeit zusammen zu haben, was wir auch unsere Kinder ja inzwischen auch das Alte haben, wo sie das verstehen können, dass das notwendig ist. Also dass das sozusagen, also nicht auf ihre Kosten geht, sondern auch zu ihren Gunsten ist, wenn wir das haben. Ja.

Oder wie wir zum Beispiel morgen machen, dass wir tatsächlich in Sport gehen zusammen, also zum, das ist ja absolute Luxus, zu zweit Sport zu machen, was beides unnötig ist. Aber natürlich null unnötig. Aber weißt Du, was ich mein? Ja, ja. Aber wer sagt, dass das unnötig ist?

Na ja, das ist Luxus. Das ist jetzt nicht, Du gehst einkaufen oder ich geh das und das oder so, sondern das das ist Aber ist ja die, also ist ja wieder, ist ja die Frage, wie Du selber. Also was priorierst Du selber? Was definierst Du jetzt als notwendig und was ist sozusagen Luxus? Du kannst also Natürlich, absolut.

Weißt Du? Also das kannst Du genauso als notwendig betrachten wie Klopapier kaufen. Ja. So. Und und dann finde ich und das ist halt schon auch 'n Aspekt und da hab ich, glaub ich, manchmal mehr 'n Bedürfnis danach als Du, weil Du hast dich auch sehr viel alleine arbeiten.

Weil Du sehr viel alleine bist. Ich hörte schon deiner Stimme an, dass für dich 'n großes großes Ding ist. Ja. Ja. Also manchmal, manchmal mehr, manchmal weniger, aber einfach auch dieses Bedürfnis zu haben, nicht mit jemandem zu sein.

Aber Du hast doch immer 'n, wenn Du im Zug sitzt? Genau. Mit den dreihundertachtunddreißig anderen Leuten, die mich rum im Zug sitzen und dann musst Du Zug ansagen und ist 'n Traum. Ich geh nicht das, ja, total. Das ist Der Fehler liegt bei mir natürlich, dass ich das nicht Oder wenn Du aufm Fahrrad sitzt zum Beispiel.

Ja, stimmt auch da. Und wenn Du auch alleine deine Zähne mehr putzt. Ja. Das hat dir eine Freundin zum Mal gesagt Oder wenn ich den Müll wegbringen zum Beispiel. Das ist auch nie Time.

Total. An der frischen Luftzucker. Ja. Ja. Eine Freundin von mir hat's gesagt, Duschen, sie sieht nicht ein, dass Duschen als Akte sozusagen fällt.

So auch die Mutter, oh geil, ich hab jetzt endlich die Möglichkeit, ohne Kind mal zu duschen, oh, ne und so. So, das ist eine Notwendigkeit. Das das, weißt Du? Also das, ja. Wobei's ja auch für eine Definitionsfrage ist, wenn Du dann zwei Minuten duscht, okay?

Wenn Du wie Du eine halbe Stunde duscht, dann ist es ja schon eine Aktie. Ja, total. Genau. Mit soner Maske jeden Genau. Eine Kaffeemaschine Maske, Bodyscrub.

Gute Idee, Karte Maske. Ja. Soll ich's mal probieren? Ja. Okay, gut.

Jetzt haben wir diese verschiedenen Aspekte. Nee, Du hast ja gefragt Was ich ja schon auch wichtig natürlich finde, weil das klingt ja irgendwie alles auch echt viel, aber es kommt ja eben drauf an, dass einige Dinge davon zumindest Spaß machen wollen. Eigentlich soll ja, also Ja, aber wir haben ja nicht den Ansatz, dass das Leben immer Spaß machen muss. Na, eigentlich also eigentlich sollte das Leben immer Spaß machen. Wie also Aber natürlich auch die Lektion aus, ich weiß nicht mehr, welche Folge das war.

Aber natürlich muss nicht alles im Leben Spaß machen, aber der Grundgedanke sollte eigentlich schon sein. Aber eigentlich wollen wir die ganze Zeit dabei lachen, weil wir wollen ja erleuchtet sein. Ja. Also selbst wenn's keinen Spaß macht, Lachen, aber trotzdem auch hätte ich gesagt, lache auch, wenn's zu weinen ist. Echt?

Ja. Ja, das war eine soner Hit Singles. Okay. Ja. Deine späten.

Ich finde schon, dass wir sehr viel Lachen. Lachen und und irgendwie so dann im Idealfall Dinge dann doch nicht zu ernst zu nehmen und dann aber doch wieder ernst genug nehmen. Das ist auch immer so die Kunst. Und uns nicht so aus, also ja, uns nicht so aus der Ruhe bringen zu lassen vom Leben idealerweise. Wir hatten ja jetzt ja auch kranke Kinder und so und irgendwie haben wir's dann doch geschaukelt.

Aber ich hab grade schon, ich muss grade sagen, deswegen auch diese Frage, ich hab schon das Bedürfnis, jetzt auch mal einfach so, es es muss gar nicht Urlaub sein, aber mal so zwei Tage stehen zu bleiben oder so. Das fand ich Ist ja, glaub ich, 'n ganz normales Bedürfnis, also Mhm. Und da, das sag ich auch immer bei Meditation und so, man kann ja auch wirklich im Kleinen stehen bleiben und sich ausruhen so, ne. Das ist ja schon eigentlich genial. Ich glaub, das ist auch das das, was bleibt tatsächlich.

Genau. Und dann sind wir wieder bei dem, ja, bei dieser bei dem Zeitfenster, in dem wir gerade sind. So, meine Mutter nennt das immer Rush Hour of Life, wo Du hast kleine Kinder, Du arbeitest, baust dir deine, also nun sind wir jetzt nicht ganz am Anfang unserer Karrieren, sag ich mal, aber Du bist trotzdem noch in der Aufbauphase. Du baust eine Familie auf. Die Eltern sind aber jetzt auch nicht mehr so jung, Mhm.

Dass nicht, wie wir im eigenen Leib erfahren haben, nicht auch Sachen passieren können, Mhm. Die dann ja auch, also Mhm. Uns brauchen, ja, einfach uns brauchen auch in irgend 'ner Form, mehr oder weniger. Mhm. Das heißt, Du hast halt dieses, das ist ja irgendwie dieses Spannungsfeld aus auf einfach allen Bereichen gleichzeitig.

Mhm. Und dann wählt das Kind auch noch 'n Hund, was das natürlich nicht kriegt. Damit. Der darf dann bei dir schlafen. Ja, auf jeden Fall.

Wenn ich auf der Couch schlaf, ne. Wenn ich Hunde Never ever. Also nicht, ich hab jetzt gar nicht so krass fast gegen Hunde, aber nicht in meinem Zuhause. Nur dass man das kurz geklärt hat. Ja, nur dass falls da Fragen waren, Carina mag keine Hunde, Carina mag auch keine Katzen.

Ich hab gesagt, ich hab nichts gegen Hunde. Ich will sie nur nicht wissen. In der letzten Folge gesagt, wir sind alle Tiere, aber haben möchte sie keine. Aber wir können uns nicht mal überhaupt Pflanzen kümmern. Ja, stimmt.

Aber Pflanzen, auch 'n Hund sagt schon, wenn er was braucht. Ja, das ist ja das Problem. Das wird ja auch nicht sagen. Ja. Gut, irgendwie sind wir jetzt abgekommen, aber Waschauen des Lebens.

Ja, also und natürlich haben wir dann irgendwie auch noch sozusagen eigene Ambitionen und Ziele und und das und ich glaube, es ist schon okay, es ist auch okay zu sagen, dass es einfach verdammt anstrengend ist auch teilweise. Nicht immer, es gibt Tage irgendwie auch in Folge, ganze Abschnitte, wo einem die Sonne ausm Po scheint und alles mega ist und alles super ist. Mhm. Und dann gibt's auch Wochen, wo Du einfach wo Du einfach denkst Son bisschen. Ja, hörst es einfach, hörst es dir nie auf irgendwie so oder kannst dich einfach mal stillstehen, kannst mir einfach nicht mal einfach Ruhe lassen.

Ja, wobei in diesen Wochen, find ich, schaffen wir ja schon, stillzustehen, weil wir immer wieder merken, oh mein Gott. Ja, ja, es ist ja auch kein dauert. Es ist ja, ein sehr starkes Gefühl manchmal oder dann kommt Müdigkeit dazu oder keine Ahnung, es gibt jetzt grade bisschen Energie. Mhm. Das macht mich jetzt auch nicht grade fitter irgendwie so, ne.

Und das dann Mhm. Oder ist auch okay zu sagen Ja, genau. Natürlich find ich auch find ich auch voll gut. Ich dachte grade, was wovon ich ja 'n großer Fan bin, ist quasi, Bedürfnisse im Kleinen zu befriedigen. Also beispielsweise so, oh, krass, ich würde mir jetzt so voll wünschen, so auf soner Südseeinsel zu sitzen, so mich nichts zu kümmern, einfach nur so voll geiles Wetter, irgendwie keine alkoholfreie Cocktails zu schlürfen und so Massage hier und da und so.

Und das ist ja, da ist ja irgendwie 'n Bedürfnis dahinter, so nach Loslassen und Sonne whatever. Und das runterzubrechen, was jetzt halt möglich ist. Dass man halt dann sagt, ich mach mich hier einfach 'n Alkoholfrag kommt. Nein, aber weißt Du, was ich mein? Also son bisschen Ja, was Es muss nicht immer die Riesenreisen sein.

Es muss nicht immer eine Drei Wochen Auszeit sein. Wir wissen genau, was das Bedürfnis dahinter ist. Ja, genau. Und wir wissen genau, was passiert, wenn wir zwei, drei Wochen Auszeit haben. Nee, wir wissen's eigentlich nicht, weil wir haben's noch nie gemacht.

Aber er Ich wollt grad sagen, Du, auf 'ner Südseeinsel nach fünf Tagen sozusagen Ach so, auch. Du auch. Wir würden wir würden drei Businessspläne klären. Erstens, auf 'ner Südseeinsel hast Du sowieso nix verloren, weil ist sie zu heiß. Also auf inner norwegischen Auf sonem Fjord.

Ja, auf sonem Fjord. Nee, wie heißt es? Ob Fjord. Ja, aber wie heißt es, diese Steinedinger da? Ach, da wollen wir doch mal segeln.

Was? Scheren. Ja, Scheren. Danke. Ja, genau, dann aber Aber da gibt's ja viele Leute, die das beschreiben und das ist ja diese, Du wolltest noch was fertig sein, Entschuldigung.

Nee, ich wollte nur eben darauf hinaus, es müssen nicht die drei Wochen sein, das auch zu bedienen. Entschuldigung, ja. Ja. Und jetzt ist ja diese Illusion auch der der Freiheit des Nichtstun müssens, dass das einen, dass das einen befreit und glücklichmacht und das ist es ja nicht. Mhm.

Also ich hatte diese diese Phase auch, wo ich wo ich, ja, eine Auszeit genommen hab aus dem Medizinbetrieb. Mhm. Zweitausendzwölf. Ja, für für zehn Monate. Und das war das war mega, keine Frage, aber da gab's auch da gab's auch genug Episoden, wo wo dieses, okay, alle meine alle meine Freunde und Bekannten arbeiten.

Mhm. Ich kann nicht telefoniert, ich kann die nicht treffen. Genau, ich kann, also ich kann jetzt ich kann jetzt nicht mehr Zeit mit denen verbringen, weil außer mir hat keiner Zeit grade irgendwie. Natürlich kannst Du dann andere Freundeskreise aufbauen und was es ist. Du kannst ja 'n Influencer werden und alle überreden, dass sie einfach ihren Job schmeißen.

Ja, genau, zum Beispiel, ne. Mhm. Hab ich ja auch versucht, aber aber, also das das hat ja auch, das wir hatten das ja auch schon mal dieses, also dass ein Rahmen einem ja auch hilft. Ja. Und ich hab neulich auch 'n Artikel gelesen wieder von irgend 'ner Frau, die auch in sonem Vanlife gelebt gelebt hat, also hier dieses son Bully quasi durch die Gegend fahren und nur surfen und irgendwie.

Und ich glaub, das war, ich weiß nicht, ob's nach 'nem halben Jahr war oder nach 'nem Jahr, wo sie auch hingeschmissen und gesagt hat, das ist nicht die Erfüllung. Es es nervt dich irgendwann. Es kotzt sich an irgendwie in so was, jeden Tag so, ich hab keinen Bock, schmiedesurfen zu gehen oder irgendwie also es ist. Es ist jetzt nicht gesagt, dass dass das Dass dann alles leicht ist. Ja, und das ist ja eigentlich der Bundesstaat.

Auch was zu machen. Und das ist ja auch das das ist ja auch der groß das große Problem an diesem Universal Basic Income, also dieses, wie heißt das, bedingungsloses Grundeinkommen und diesen Gedanken, dass, wenn Du alle wenn Du alle Basisprobleme löst, also sozusagen, dass Du dich nicht Essen, also nicht Bezahlen von Essen, Haus und so was kannst, musst Du also einkaufen gehen musst Du trotzdem noch abspülen musst Du trotzdem noch kochen musst Du auch, also oder je nachdem. Aber dass dann sozusagen, dass Du dann die Freiheit hast, das zu mal Und die Leute hören dann trotzdem, also er gibt widersprüchliche Ergebnisse sozusagen.

Der Gedanke war, dass die Leute dann trotzdem irgendwas arbeiten, weil alle das Wissen zu arbeiten, aber es gibt dann trotzdem halt auch 'n Teil, der einfach dann gar nichts macht. Das widerspreche ich mir gerade mit dem Punkt, den ich eigentlich sagen wollte, aber das macht ja nix.

Ja. Wusste, also ich wollte euch wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage. Genau. Ich konnte dir sowieso nicht folgen als egal. Ich hab auch schon gemerkt, dass Du abgedriftet bist, als ich bedingungsloses Grundeinkommen, sag ich sagen.

Ja. Ja. Ja, idealerweise würde man dann eben voll seiner Leidenschaft, seiner Passion frönen mit total viel kreativer Freiheit. Ja, aber auch das, wenn Du's dann machst, bringt das ja auch wieder irgendwelche Sachen mit sich, irgendwelche Herausforderungen, irgendwas, das ist klar. Alles kann, alles anstrengend.

Also sozusagen, es auch dann entsteht ja Reibung. Natürlich. Also es ist ja nicht so, dass da nur, weil Du nicht, es ist ja, sag mal, wie wenn Du erben würdest, jetzt irgendwie, wir würden jetzt fünf Millionen erben und müssten quasi auf Sicht jetzt erst mal nicht arbeiten, zu überleben. Das würde jetzt genau was an unserem an an an der Herausforderung unseres Lebens lösen, weil die Sachen, die wir machen, machen wir gerne. Genau.

So. Kinder haben wir gerne. Ja. Und wir haben trotzdem nur vierundzwanzig Stunden am Tag. Mhm.

Also ist das quasi son semi hinfälliges Argument, das ist 'n Luxusproblem natürlich? Na ja, man könnte sich noch 'n bisschen mehr Hilfe erkaufen. Ja. Das würd ich machen. Ja.

Ja. Ja. Letztendlich haben wir ja auch schon festgestellt, dass im Urlaub ja nicht alles, sag ich mal, selbstverständlich guttuend und unterstützend ist, was man dann so macht oder nicht macht, ne. Also so nach dem Motto, boah ey geil, dann hab ich Urlaub, dann kann ich auch nicht meine Routine einfach mal lassen und dann erinner ich mir nur, erinner ich mich nur von McDonald's, wie geil, so süß, wie dein Gesichtsbild. Das kannst Du dir einfach nicht vorstellen.

Nee, weil ich auch, also ich find, das ist ja, aber dann bleib doch mal bei 'nem Beispiel von uns, Weil also für uns ist ja jetzt nicht irgendwie so, ja, juhu, gelassen uns unsere unsere Habits und essen McDonald's, das ist es ja nicht. Und viele Sachen sind ja auch einfach so, wo wir merken, eigentlich wär's ja geil, wenn wir unsere Habits weitermachen im Urlaub Deswegen, das will ich doch eigentlich sagen. Es ist nur viel schwerer. Es Will ich doch eigentlich sagen. Aber Dass Urlaub eben nicht zwangsweise, weil man sich ja in dem Moment gar nicht anstrengen möchte, heißt es nicht zwangsweise, dass dann alles gut ist.

Sondern Weißt, hier fliegen hier fliegen die geschmorten Tofubällchen auch nicht einfach so leicht in den Mund. Beziehungsweise ja, auch das. Aber also auf deinen Gedanken anzugehen. Aber auch ja, eben zum Beispiel jetzt ganz simpel, wir haben eine Yogaroutine, wenn wir die jetzt lassen, dann wird's mir nach drei Tagen mindestens fehlen, spätestens fehlen. So und das braucht eine gewisse Disziplin, deswegen ist sozusagen der erste Gedanke, wenn ich in Urlaub fahr, ah geil, dann lass ich das alles sein.

Und wie ich schon sehr oft, glaube ich, formuliert habe, ist ja eine gewisse Disziplin unglaublich hilfreich und 'n wahres Geschenk, dass es eigentlich besser geht, als wenn man die Disziplin nicht aufwenden würde Ja. Aufbringen würde. Und ja, ich glaube eben dieses Bedürfnis auch so, eben für grade sein lassen und sich nicht kümmern zu müssen. Das ist ja, glaub ich, als Erwachsener, glaub ich, schon son Bedürfnis, wenn's Urlaub geht so. Ist ja der Reiz von all inclusive, ne?

Genau. Und dann irgendwie so Mental Load und so. Ich mag auch dieses Wort eigentlich nicht, weil das auch immer so, ist dann immer so, Frauen haben so viel Mentor. Wo ich so mit dem Himmel für dich geschrieben hab da. Ja, das stimmt.

Aber Männer haben auch einen Mental Load. Also Menschen haben Mental Load und dann ist es halt wiederum unsere Aufgabe, sich ab und zu von diesem Mental Load zu befreien. Und wenn Du Kinder hast, hast Du auch im im Urlaub einen gewissen an Verantwortung natürlich. Und ich glaube eben, es geht eigentlich darum, ab und zu einfach mal auszuatmen und loszulassen. War's früher leichter?

Was ist früher? In den Sechziger oder als ich klein war? Noch früher. Nee, glaub ich nicht. I don't know.

Ich weiß jetzt nicht Na ja, also wo man wo man in in Großfamilien gewohnt hat sozusagen sich teile, also sozusagen. Also wird Großfamilie Urlaub Oder wo Du, wenn also wenn Du jetzt, sag ich mal, gehobenes Bürgertum warst, hattest Du Personal? Na ja, ich glaube letztendlich, je mehr Geld Du hast, desto leicht ist es tendenziell schon. Das heißt nicht, dass Du glücklicher bist, aber Du hast halt mehr Unterstützung im Idealfall. Ja.

Aber Du meinst, weil man früher nicht so viel Möglichkeiten hatte? Ja, auch. Also und weil, ja. Na, Du konntest, glaub ich, lieber hinfliegen. Na, ich glaube schon, dass es, also, also nimm mal, Kinder zum Beispiel, Mhm.

Hat man früher viel mehr sich selbst überlassen. Mhm. Geh raus spielen, komm abends wieder. Meinst Du das fassen? Mhm.

Ich bin mir da nicht so sicher. Ich find das immer so Erzählungen Also nicht, dass in Sechzigehack geht. Ja, aber das hört sich immer so an, als ob Eltern früher nicht auch ihre Kinder abgöttisch geliebt hätten und als ob das denen egal wär, ob das Kind jetzt mit 'nem gebrochenen Armen haust wird oder nicht. Nee, das ist ja, also ich mein Doch, das hört sich son bisschen Ja, aber wenn Du so, also wenn Du wenn man 'n entspricht, dann sozusagen, dann ist es leicht sozusagen, diese Idee wegzuschieben. Ja, natürlich, also keiner will sagen, ja komm mit 'nem gebrochenen Arm nach Hause.

Aber das ist ja nicht jedes Mal, dass wenn Du sagst zu 'nem Kind, geh raus, spielen, komm mal den Arm wieder, dass Du mit 'nem gebrochenen Arm wieder kommen. Aber zum Beispiel, also ein Kind war heute noch hier, als es schon 'n bisschen dunkel war, wurde sie spontan halb sieben von ihrer Freundin abgeholt. Da hab ich kurz gedacht. Ich hab kurz an sie so gedacht und sie waren für eine halbe Stunde draußen, also ich wusste, dass das gut ist. Aber das ist ja nicht so, dass Eltern früher so was nicht hatten.

Doch, glaub ich schon. Was? Ich glaub Hast die nicht an ihre Kinder gedacht haben? Ich glaub, es war ein sehr viel distanzeres Verhältnis. Okay.

Also Ich glaube, ich glaube, also Weil nur noch Weiteres Aber wenn man 'n Kind gebärt, dann hat man nicht voll die krasse Liebe zum Kind? Ich glaub, das ist, ich glaube, das ist schon eine gesellschaftliche Entwicklung auch. Also ich ich glaube, wenn Du geh hundertfünfzig Jahre zurück, wo Du vierzehn Kinder bekommen hast irgendwie, weil Du wusstest, dass sieben davon sterben. Ja, aber dann leidest Du auch trotzdem, wenn sieben davon sterben. Ja, natürlich, aber ich glaube, es war trotzdem ein ein, ich glaube schon, dass heutzutage sehr viel mehr Fokus und Emotionen und Ich glaube, das ist so was krass Evolutionäres und Gottgegebenes ist diese Eltern Kind Liebe.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es gesellschaftlich irgendwie aufgedenkst ist. Also das ist jetzt so, ich kann's mir einfach nicht vorstellen, das kann sein Ja, ja, ist auch. Ich kann's irgendwie nicht, ja, ja. Ich ich, also ich Aber es wär spannend, das noch mal so praktisch glaube, ich glaube ich glaube schon, dass das, Es es gibt genug Beschreibungen, sowohl, sag ich mal, von persönlichen Berichten als Bücher und alles Mögliche, wo Du Also in Familien, wo Du deine Eltern gesiezt hast, hast Du automatisch 'n anderes Verhältnis gehabt. Automatisch.

Allein schon sozusagen, das hast Du vielleicht in anderen Sprachen nicht, aber im Deutschen Mhm. Macht Du und sie ja schon. Und wenn Du sagen musst zu deinem Vater, Herr Vater, können Sie mir bitte die Butter reichen? Mhm. Dann hast Du allein schon Und das Aber das das stimmt ja insofern nicht, weil Kinder mit zwei Jahren wissen noch überhaupt nicht, was sie oder Du bedeutet.

Und als Kind bist Du doch einfach auf eine Art abhängig von deinen Eltern und und liest denen, sag ich mal, je alles, also Du Du vertraust denen ja einfach im Jahr von hundert Prozent und glaubst, dass alles, was sie tun, richtig ist. Ja, natürlich. Und das ist doch, also das glaub ich nicht, dass das reflektiert ist. Also klar, natürlich, wenn Du dann geschlagen wirst, dann mag das was mit dem Verhältnis machen. Aber nur das Sie sagen, allein ja nicht.

Also ich glaube, wenn Du, also wenn Du wenn Du Angst hast, deinen also deinen Vater fragen zu müssen oder deine Mutter oder dessen ja sozusagen, wenn da ein, wie gesagt, ein völliges Das ist ja wie 'n Angestelltenverhältnis dann sozusagen. Natürlich macht das was mit deiner Beziehung. Ja. Das ist Aber vielleicht ist das vielleicht nicht das Siezen allein, sondern vielleicht weil beispielsweise tägliche Routinen wie Zähneputzen oder, oder, oder. Übernehmen dann andere oder auch kuscheln.

Also wenn man sich überlegt. Ich glaube, dann wird nicht gekuschelt. Ja, genau. Aber wenn man sich überlegt, dass früher Ammen gestillt haben, dann haben vielleicht auch Ammen gekuschelt oder keiner hat gekuschelt, dann weiß ich auch nicht. Ja, wenn Du in der Familie groß geworden bist, wo dich sozusagen, wo die genug Geld hatten, dass Du eine Arme hast und eine Zugehfrau und eine Köchin und so.

Ja, na, Hans kannst Du dir vielleicht sicher da irgendwie deine die wir geholt haben, aber ich glaube sonst, ich glaube, für einen sehr großen Teil der Menschheit schauen die eigene Familie irgendwie sozusagen, wie viele biografisch sozusagen von dem von der Art und Weise, wie sie aufgewachsen sind, wie schwer das war, sich davon zu lösen, sozusagen anders selber Eltern zu sein vielleicht. Okay, also jetzt werden wir noch mal nachlesen. Ja. Wie es damals Ich hab, also das ich habe auch nur eine TU, also das ist meine Auffassung von dem, was ich so gelesen hab. Und ich kann mir das vorstellen, dass es auch literarisch so festgehalten ist mit Sie und so weiter.

Ich kann's mir nur tatsächlich nicht vorstellen, dass es tatsächlich so ist, aber das muss ja nicht heißen, dass es nicht so war. Ja. Okay, ja. Ist ja auch, also das ist ja mit vielen Sachen, schließen Sie, wir haben uns wir haben uns seit wir leben, nicht vorstellen können, dass so was wie Krieg in Europa wieder Thema ist. Also nur, weil man sich's nicht vorstellen kann.

Natürlich. Weißt Du? Klar, natürlich. Okay. Wir waren ja eigentlich grade eher so im Urlaubsdenken.

Wo würdest Du denn jetzt gerne Eigentlich waren wir ja bei Work Life Balance. Genau, erzähl mal, was wäre so dein Traumurlaub dieses Jahr? Ist eine exzellente Frage, kann ich grad nicht beantworten. Ich spür mal so in dich hinein. Also was wär denn dein Traumurlaub?

Nee, nee, nee, nee. Du hast ja Du hast ja echt Ich hab das gerade schon, nee. Ich muss ja erst mal in mich reinspüren. Das gerade deine meetime. Alle sind leiser.

Ich bin leiser. Ich versuch wirklich leise zu sein. Ich ich kann unter Druck nicht in mich reinspielen. Wär das eher so nach London fahren oder eher so am Meer mit dem Meeresrauschen, eher so blauer Himmel, eher so graue Wolken? Nee, ich würd natürlich, eigentlich würd ich gern an sonem grauen miesen Herbsttag nach Hannover fahren.

Das High Minute. Oder nach Castro Rauxel oder so was. Ja. Oder an die Ostsee. Ja.

Ja, oder an die Ostsee natürlich. Mit so richtig schönem Wind, oder? Ja, 'n nasskalter Wind. Das wär, eigentlich das ist das, was ich 'n bisschen brauch. Okay, gut.

Und dann so irgendwas aus der Doku. Nee. Ja, oder son schönes Café aus sonem WMF Vollautomaten, so, ne. Pseudo Cappuccino Brühe oder so, was das ist. Geht das gut, dass Du weißt, was Du nicht möchtest?

Das ist auch Anti Goals, hab ich neulich gelernt. Anti Goals? Ja. Ja. Ja.

Kommt schon. Dass man sozusagen Ja, und das ist 'n sehr Ist son starker Motivator. Nee, das ist tatsächlich auch nach nach die Wissenschaftler nachgewiesen, dass es leichter ist, zu sagen, was man nicht will, als konkret zu sagen, was man will. Meins war's nicht, nicht bei allem. Aber das heißt nicht, dass es immer sinnvoll ist, weil Denk nicht an den, denk nicht an den rosa Elefanten.

Ja. Bitte mach, dass da keine BMF Vollmaschine steht. Bitte, bitte. Jetzt nicht so scrollen. Oh Gott, jetzt werd ich auch schon so denknisch.

Ja, total. Du hast diesen Coachsprecher halt schon so. Ist jetzt, das ist nicht so nice. Ist jetzt nicht so der Motivator. Ja.

Ja. Was für eine Temperatur wird's haben in deinem Ohr? Läuft Du so lässt sich aufhören damit. Löst Du so eher so mit 'nem Pulli rum oder eher so nur 'n Badehose? Also ich werd jetzt nur ironisch drauf antworten, sozusagen Dann sag mal, ironisch.

Ja, elf Grad. Ach man. Jetzt geh doch mal drauf ein? Nee, ist mir zu persönlich jetzt grade. Das möcht ich nicht.

Okay. Dann erzähl ich's mir spät. Möchte ich möchte eingehen. Ich möchte die Grüße. Vor allen Dingen möchte ich nicht, dass ich das jetzt sozusagen so konkret beschreib, dass wir dann schamweise mit unseren Zuhörern da irgendwie, dass wir dann auch hinfahren können.

Ich möcht einfach möcht einfach alleine sein. Ich will nicht in meiner Freizeit dann ständig Autogramme geben müssen und so was. Willst Du son Solopodcast jetzt einfach mal? Bist Du nicht so nein? Das ist meine Me Time, ja.

Aber vielleicht schenkt dir auch jemand sone Reise, wenn Du's gut schreibst. Ja, das ist schön, ja. Ich denk nur. Okay. Ja.

Ich bin sehr gespannt auf deine konkreten Ausführungen. Ich freu mich auf jeden Fall schon auf unseren nächsten Urlaub. Und Worauf er dann sein wird. Ich finde, das a und ab, das a und o besteht darin, diese kleinen, diese kleinen Oasen einzubauen. Und ich finde, wir machen das manchmal sehr gut.

Und manchmal ist das Leben 'n bisschen zu schnell, als dass unsere Oasen so richtig unterkommen. Ja, ich, ja. Ich glaube, dass es tatsächlich nach wie vor, obwohl wir's wissen, obwohl ich 'n Buch drüber geschrieben hab, ist das Welches Buch? Das Planungsbuch. Mhm.

Ich es ist tatsächlich, find ich, nach wie vor eine der der wichtigsten Erkenntnisse und gleichzeitig eines der schwersten Sachen umzusetzen. Es ist, nur weil wir's erkannt haben und weil wir drüber geredet haben, passiert's noch nicht. Ja. Es passiert halt erst, wenn's 'n Ort und eine Zeit hat. Das stimmt.

Und wenn's wenn's irgendwo sozusagen also dann festgeschrieben ist oder gebucht ist. Und solang wir das sozusagen, wir können uns hinsetzen und sagen, ja, wir sollten dies mit diesem Monat sollten wir aber mindestens zwei haben. Wenn wir's nicht definieren, wann das sein soll und wenn wir's nicht buchen und dann Danke dafür, dass Du das grade so gesagt hast. Wir setzen uns jetzt gleich hin und werden das umsetzen. Deinen Urlaub buchen gleich, ja.

Ja. Hab ich jetzt sofort. Nein, aber ich hab's zu dir in den letzten Tagen mir am meisten gesagt, Nicht jetzt Urlaub, aber diese paar Tage. Ja. Geil?

Ich hör ich höre dich. Ja. Sehr schön. Gut. Ich freu mich drauf.

Ich glaube, wir sind leer für heute. Ja. Wir wollten ja auch heute extra Wir wollten eigentlich 'n wir wollten eine kurze. Cookie, ja. Mhm.

Für unsere Verhältnisse. Das stimmt. Mhm. Wir schicken dann Postkarten. Mhm.

Oder hören uns aus dem aus dem Urlaub. Ja. Auch das haben wir auch schon gemacht. Weil wir können's natürlich nicht lassen im Urlaub. Produkt Ist ja keine Arbeit.

Genau. Deswegen. Stimmt. Finde das, was dir Freude macht und Du musst nie wieder arbeiten.