Vollständiges Transkript
Heimat-Ei! Damit hast du nicht gerechnet, oder? Woher kommt deine Energie?
Ich habe eigentlich immer so ein weißes Schockhead an. So ein alter. Das ist schön für dich.
Ich habe meistens auch ein weißen Kittel an einem Alter. Stimmt. Nur dass Dana gewaschen wird. Hoffentlich. Ja.
Ich dachte, wir fangen heute ein bisschen energetischer an.
Das finde ich erst so nach 5 Minuten Fahrt aufnehmen. Sehr gut.
Das heißt, du hast alles vorbereitet für die ersten 5 Minuten? Genau. Also außer das Thema halt. Das finde ich gut.
Du wolltest über Liberation Day sprechen. Black Monday. Trump. Tarife. Nein, du hast nur gerade erzählt,
dass wieder alles ganz schrecklich aussieht. Schrecklich, schrecklich, schrecklich. Ganz kurz.
Das ist die Wichtigkeit und dann wieder schrecklich. Das ist eigentlich mein Lebensmotto. Bezug auf unsere vorherige Folge. Nein, das ist nicht dein Lebensmotto.
Das Lebensmotto ist geil, geil, geil, geil.
Ganz kurz, ein bisschen schrecklich und dann wieder geil. Das stimmt. Das ist schon so. Der ist für etwas für ein T-Shirt. Geil, geil, geil, geil. Kurz, ein bisschen schrecklich. Geil, geil, geil. Was machst du? Ich mach das. Oh mein Gott. Ab morgen im Shop. Schön, dass du dich so auslegen kannst. Dann Spielchen. Total. Also nicht die weltpolitische Lage. Wir haben gesagt, nicht das Wetter, nicht die weltpolitische Lage. Wie es uns geht. Auch nicht. Nicht so unsere Kinder. Das Schweigen. Das ist ein Schweige-Podcast. Hatten wir das?
Ja, wir haben die Idioten mit der Zeitung gemacht. Die war jetzt ziemlich großartig. Du wirst sie noch verkaufen.
Ja, ich habe es nicht geschafft aufzunehmen.
Ich habe es noch nicht geschafft aufzunehmen. Warum? Obwohl du es jeden Abend machst? Ja, stimmt. Auch im Shop, auch ab morgen. Du hast ja krasse Ziele. Echt.
Respect, wann willst du das alles machen? Genau, morgen.
Ich trage es einfach an den super effektiven Planer ein Du machst ja nur Schleichwerbung.
Es gibt es auch im Shop den super effektiven Planer. Nein, aber es gibt Link. Ist auch gut. Ja. Auch ab morgen. Was beschäftige ich? Das geht in meinen Kopf vor. Du beeindruckst von deinem Tiefe. Was denkst du gerade? Das habe ich gemeint, das zu sagen. Nur weil du färbst, Schatz. Ich färbe überhaupt nicht. Schon wehr.
Die einzige Umgekehrte von Dinge, die ich kenne. Die anderen platinieren sich immer. Und du färbst es extra dunkel. Du guckst deine Kinder an. Ja, deswegen. Die fallen nicht auf wie im Norden.
Das ist doch eigentlich so Wort für uns. Ja, so kann ich nicht arbeiten.
Du musst mir schon ein bisschen was geben.
Ich habe gedacht, ich werde dir jetzt einmal so eine Stunde lang zugesagen. Aus unserer Lieblingsbeschäftigung. Oder?
Ich brauche noch das richtige Stichwort. Genau. Ich sehe nicht ein bisschen was. Du lachst zwischendurch ein bisschen. Eigentlich eine faire Arbeitszeitung. Du kannst mit offenen Augen schlafen. Das kennen wir auch. In der Kirche.
Du weißt gar nicht, wie es so eine Kirche ist. Einer steht vorne. Sabbel so ein bisschen.
Seid nett, ob man es so gut zum Gottes lässt. Nein, überhaupt nicht. Das hat ja nichts mit Gott zu tun.
Kirche und Gott sind ja zwei verschiedene Dinge. Aber darüber reden. Nein, bitte nicht. Ich wollte unterhalten. Soll ich an der Tür klingen?
Möchtest du heute mit mir über Gott reden? Nein, nein.
Ich möchte so ein kleines Stand-up-Komedi.
Nicht nur ich. Ahne, die Ideen zu hören. Ich habe mir das tatsächlich,
nachdem wir neunig darüber geredet haben. Stichwort, yes. Haben wir nicht neunig darüber geredet? Ich weiß noch nicht, ob in dem Forum. In dem Forum, also mit mir. Bei mir nicht sicher. Über Stand-up. Hattel. Ja, nicht schlecht tatsächlich. Über Stand-up-Komedi. Tatsächlich. Nein, keine Ahnung.
Da habe ich nur so die Geschichte erzählt. Erzähl. Dass ich damals
von langer, langer, langer, langer Zeit, seinerzeit in Berlin hat sich zugetragen. Das war so voll, vor der Karot war es. Verpeihend, verpeihend.
Ich habe keinen Karot, das stimmt nicht. Das wirkte nur so. Aber es war nicht. Erzähl. Bevor du mich kanntest, hat sich ein Verhältnis zum Alkohol wie alle anderen Menschen auch. Ja, ja. Nur, dass ich jetzt quasi... Auf der anderen Seite stehst. Genau. Black Outs, wie heißt es? Ja, Black Outs. Nee, wie sagt man da noch? Schwarz aus. Das weiß ich auch nicht,
ob die anderen Menschen das auch kennen, dass man so ein Schwarz aus hat. Filmriss. Filmriss. Ja, das ist aber ein Thema für Bananas.
Aber seinerzeit in Berlin hat es sich zugetragen.
Dass ich mit meinem damaligen Mitbewohner weißwürste gemacht habe.
Nee, das habe ich mit meinen Brüdern gemacht. Wo wir die Wohnung zerstört haben.
Ein grüner Wurstteig von der Deckeltropfte.
Und meine Mitbewohner in einen Schreikraft bekommen haben. In welcher Stadt war das?
Das hat sich auch seinerzeit in Berlin zugetragen. Aber es lag daran,
dass wir kein richtiges Equipment haben.
Weil normalerweise um ein Wurstteig zu machen... Da hast du noch Fleisch gegessen? Ja. Schlimm. Da brauchst du ein Fleischwolf. Um den Fleischteig ziehst du Schweinedarm über diese Düse von dem Fleischwolf.
Dann drückst du das in den Schweinedarm.
Ich wollte schon immer wissen, wie man so heißt. Wir hatten den Schweinedarm, aber wir hatten kein Fleischwolf. Wo kriegt man ein Schweinedarm? Da kannst du zum Metzger fahren. Wir hätten gerne 10 Meter Schweinedarm und ein ausgewaschener Schweinedarm. Und dann haben wir den Fleischteig selber gemacht.
Ich weiß nicht, warum die Geschichte jetzt erzählt. Aber du wolltest es unbedingt machen. Dann haben wir versucht, den Fleischteig selber zu machen,
was ich bei einem Kursgeschenk bekommen. Ein Weißwurst. Ein Weißwurst. Ein Weißwurst-Machkurs. In einem Metzger in Bayern. In Nürnberg. Neumarkt. Genau. Da hab ich mal gespielt.
Ich weiß, wegen der großen Konzerthandel.
Das ist schön, wenn man uns die Geschichten von Großeltern macht. Das machen wir eigentlich immer noch.
Das kann man auch in die Kommentare schreiben.
Und die gleichen Geschichten wieder und wieder erzählen.
Das kann sein, dass wir selber nicht lernen. Aber auf jeden Fall hab ich da gelernt, was ich nicht wusste bis dahin, dass Wurst zu 30 Prozent aus Eis besteht. Also Wurst-Teig. Was ist Eis? Eis. Also gefrorenes Wasser. Gefrorenes Wasser. Aber wenn es am Kühltag ist, dann... Das hat damit nichts zu tun.
Das ist einfach nur, wie der Teig die Konsistenz kriegt, die er braucht. Und dann hatten wir Eis. Crushed Eis. Und alle anderen Zutaten.
Und dann haben wir das mit so einem Pyrir-Stab versucht kleinzumachen. Und dafür ist Pyrir-Stab nicht gemacht. Also haben wir einen geschrottet. Das gab's dann. Wir hatten nichts damals. Wir hatten ja nichts. Wir hatten dann einen Arm am Mittel, wo sie stehen. Wir hatten einen Stabmixer von Pocodomene. Den haben wir kaputt gemacht. Das ist eine Marke. Das ist so ein Ramm-Staden. Kreuzberg da. So wie so eine Art... Dollar Shop.
Wie so ein Kick. Ja, wie so ein Dollar Shop. Das war schon lustig, ein Dollar Shop. Das war schon... Was wir jetzt heute beschichten?
Haben wir dann den Stabmixer von unserer Nachbarn ausgegeben.
Und der hat dann auch angefangen zu rauchen.
Dann haben wir ihn ganz schnell zurückgebracht, bevor wir ihn auch noch kaputt machen.
Weil es auf jeden Fall hat, dass dieser Stabmixer nicht geschafft, dieses Eis klein genug zu mixen, damit es ein einheitlicher, flüssiger, schöner Teig wird.
Das haben wir aber alles nicht so richtig überrissen gehabt.
Das war vielleicht auch bei den Weissbielen. Ganz im Kochen, sozusagen, mit zu tun hatte. Auf jeden Fall haben wir dann, weil wir kein Fleisch Wolf hatten,
da waren wir total schlau und haben gesagt, wir nehmen eine Konditorspritze. Weil das hat auch so eine Düse.
Und dann hat sie diese Tüte, wo das dann reinfüllt.
Und dann haben wir da den Schweinedamen drüber gezogen und das haben sie dann gedrückt.
Ich bin sehr froh, dass du nicht da vor ganz geklappt hast. Und das hat hervorragend geklappt. Bis sich leider ein Stück Eis in dieser Düse verfangen hat, was wir aber nicht mitbekommen haben.
Und dann haben wir einfach so fest und so lange auf diese Konditorspritze gedrückt, bis diese Tüte explodiert ist
und diese ganze Fleischsteig in der ganzen Küche.
Und wir hatten halt leider das Rezept so ein bisschen, der hat uns,
der hat geheime Zutat, hat er nicht verraten, nämlich, wie viel von den Gewürzen
und wie viel von den Kräutern herein macht. Der Metzger damals bei den Kurs.
Weil das ist sozusagen, ich sage, das ist das Metzgergeheim, das ist das Verräter nicht.
Also die groben Zutaten, ja, aber die Feinheiten.
Und wir haben es ein bisschen übertrieben
mit der Petersilie, mit dem Schnittlauch. Und dann war unser Fleischsteig grün.
Weil dann nicht weiß, war keine Weißwurst, war eine Grünwurst. Dann hängst du überall an der Decke. Dann hängst du überall an der Decke. Es ging sehr, sehr lecker.
Ich wollte da eigentlich was völlig anders erzählen.
Und dann habt ihr das zum Schluss noch gegessen. Ja, die ersten, also wir haben, wir haben tatsächlich ein paar gehabt,
die sind so von der Form ganz gut geworden, aber... Ja, grün. Und die ließen sich auch kochen, aber es war jetzt nicht so,
das war nicht so die Kulinarische auf dem Waren. Klingt echt nach sehr viel.
Also wir haben es auch nicht wiederholt. Obwohl ich hab, also was man so macht, als Mediziner, man sammelt ja die Prome und Abzeichen und Kurse und Sterne und alles Mögliche. Und Kürzel?
Kürzel auch, genau, Buchstaben vor und nach dem Namen. Was ist nach dem Namen? Ähm, ja, also... AD. Nee, du kannst jetzt zum Beispiel,
Professor Dr. Maid und dann Febo Pras zum Beispiel. Das ist so crazy. Das ist der dritte Name, Febo Pras. Das ist mein... da hab ich geheiratet noch mal. Ja, wie auch immer. Also auf jeden Fall...
Ja, ich hab auf jeden Fall ein Weißwurstzertifikat. Das wollte ich nur sagen. Dann bin ich auch sehr stolz drauf. Das erzähle ich auch jedem. Wo liegt das?
Im Keller, ich darf es ja nicht aufhängen hier. Worum? Im Keller. Im Zimmer, weiß ich gar nicht.
Okay, also was wolltest du eigentlich erzählen? Also Berlin, deine Zeit, wo du so im Sumpf versuchst.
Ich habe einen Ruf von dir, du musst schon auch aufpassen, was du jetzt für mich erzählst. Du warst natürlich immer Ehrenwert. Ja, der Ehrenwert, ich war Ehrenwert. Ja, ja, ja.
Ich hatte halt auch eine Sturm- und Drangphase. Ja. So wie alle jungen Männer, Menschen. Frauen auch. Menschen, was Menschen sagen. Ja, genau.
Was ich erzähl, genau, das weiß ich es wieder. Und da hat es sich so zugetragen, dass ich mit einem Kollegen, später einem WG-Bitbewohner, haben wir um uns selber zu motivieren, Dinge zu tun, die uns schwerfallen. So haben wir diesen ganzen
Persönlichkeits-Entwicklungs-Sachen irgendwie angefangen. Und dass man so ein bisschen lernt, sich in unbequeme Situationen zu bringen, wo man auch was lernt, wenn man das macht. Also was weiß ich, also Nein zu sagen oder Leute in welchen Sachen zu fragen oder un... was einem unangenehm ist, was man sozusagen so nicht gewohnt ist. Dann haben wir um... Also so eine Challenge quasi, so eine Challenge. So eine Challenge sagen, das würde auch ein TikTok-Video machen. Ja, schon. Wir hatten ja damals nichts. Wir haben es nur für uns gemacht damals, nicht für...
Nicht für irgendwelche Leute? Ja, Wahnsinn.
Kannst du jetzt vorstellen, dass man Dinge einfach nur... Es gab eine Zeit, wenn wir unsere Kinder dann erzählen,
damals hat man Dinge einfach nur für sich selber gemacht. Nicht für...
Wir können uns ja auch nicht mehr unterhalten, ohne dass uns jemand zuhört. Wir können gar nicht mehr. Stimmt. Wir reden ja auch sonst nicht. Nein, deswegen, ja. Es geht nur... Sprach, Hemmung, Störung,
wenn keine Kamera auf uns gerichtet ist.
Auf jeden Fall haben wir um uns gegenseitig zu motivieren, haben wir dann also wie so ein Einsatz gesagt, also wenn man das halt, wenn man das halt nicht durchzieht,
was man dann zur Strafe sozusagen machen muss. Ja, hab ich schon. Also das, was ich von meinem Kollegen war,
das dann irgendwie sich tätowieren zu lassen. Oder ich hatte auch mal einen Einsatz,
wo, wenn ich das nicht durchgezogen hätte,
dann hätte ich mir ein Piercing schießen lassen müssen. Und damit so richtig real wird, sind wir dann in den Tattoo-Shop gegangen, haben sozusagen Tattoo schon ausgesucht oder haben irgendwie das Piercing sozusagen ausgesucht, damit es schon... Und halt schon auch in so
Tattoo-Shops irgendwie so, also jetzt nicht so die... einfach nur um so ein bisschen den... den Ansporn etwas zu erhöhen. Und bei einer von diesen Challenges hab ich als Einsatz gewählt, dass ich, wenn ich das, wenn ich fahre, dass ich dann Stand-up machen muss ich sagen, Stand-up-Gühne gehen.
Und das war, im Nachhinein hab ich dann, jetzt bin ich das auch aufgegangen, dass ich das eigentlich gerne sozusagen Stand-up gemacht hätte.
Und mich das aber irgendwie nicht getraut hab, also hab ich das mit irgendeinem
Challenge verbunden und dann war es mir gerade wurscht,
dass ich die Challenge sozusagen nicht...
Ich dachte gerade, wenn du unbedingt ein Piercing haben willst,
dann ist dir auch schon egal zum Beispiel. Genau, ich wollte aber keins haben. Also außer das eine halt, aber... Das kenn ich ja immer noch nicht. Und dann hab ich die Challenge verloren und dann muss ich auf die Stand-up-Gühne, da gibt's so ein Comedy-Club, wo du einmal die Woche gab's so ein Open-Mike-Ding, wo du halt dich anmelden konntest und ich weiß gar nicht mehr, ob dann so viele waren, dass dann gelost wird
und es nicht sicher ist, ob du dran kommst
oder nicht, aber auf jeden Fall bin ich dran gekommen.
Das könnte sich keiner vorstellen, dass du so was gemacht hast. Ja, ich weiß gar nicht. Du bist so introvertiert. Du sprichst überhaupt nicht, ja? Wie ich bin ich mit zitternden Beinen
und dann hab ich mich auf diese Bühne geschlichen und hatte sieben Minuten
und nach sieben Minuten, also wenn du nach sieben Minuten nicht fertig bist, dann tröten die dich von der... die haben so eine fiese Enten-Tröte oder tröten die dich von der Bühne so. Und...
Und wenn du nach einer Minute schon fertig bist? Ja, dann weiß ich nicht.
Drücken sie, solange das so bleibt, oder? Ja, ich weiß nicht.
Es kann sein, es soll noch nicht gehen darf, dass du das aushalten musst,
dass sie dann eine unfreiwillige Chance drauf machen. Ja, auf jeden Fall war ich dann da sieben Minuten und hab da mein...
ist gar nicht so leicht, nämlich sieben Minuten
dann witzig zu sein, das ist ganz schön. Ganz schön lange Zeit.
Aber siehst du, dass es sieben Minuten sind? Also...
Kann mich tatsächlich nicht so genau erinnern.
Und musst du lustig sein oder musst du einfach was erzählen?
Also ich glaub, du kannst wahrscheinlich auch eine traurige Geschichte erzählen.
Das Stand-up-Comedy-Klappen ist jetzt nicht... Also es gibt auch... Es gab es in Zeiten...
Ich hab's mal geguckt, was es hier gibt. Werden weiß ich gar nicht. Es gibt auch so einen... so einen offenen Stage-Verein, der heißt The Moth. Also die E-Motte.
Wo man auch die Möglichkeit hat, auf die Bühne zu gehen. Wo das Meer ist so... Du kannst irgendwas erzählen.
Also irgendwas, was sich berührt oder was nicht. Und es ist auch eine Art da gibt es dann auch Wertungen, wie gut deine Geschichten sind oder so. Und das kann alles Mögliche sein.
Schatz, wenn du schlafen möchtest, schlafe.
Ich kaufe dir immer diese Humor-Simson-Private mit diesen aufgemalten Augen. Wo ich das Gefühl hab, du bist wach
und du kannst dahinter einfach im Ruhe schlafen. Das ist ziemlich gut. Ja?
Nur mit dem Gähnen, das wir dann noch ein bisschen üben. Aber sonst... Kommt zur Sache. Auf jeden Fall war ich da. Das war großartig. Ich hab's geliebt.
Und ich hab's nie wieder gemacht seitdem. Was? Und hast du als Einzige geliebt oder die anderen auch?
Nee, das war schon einer dieser Situationen,
wo ich halt der Einzige war, der gelacht hat über meine eigene Beziehung. Und sonst halt... Und die anderen halt wie bei dem,
was wir ja noch nicht auch schon besprochen hatten, wie bei Konzerten.
Alle hatten dann Tomaten dabei natürlich und Tomaten geschmissen. Aber du hattest voll Spaß. Ich hatte voll Spaß. Und hab noch was zu essen bekommen.
Du weißt nicht, worüber du gesprochen hast. Doch.
Kannst du das vielleicht noch mal imitieren? Kommst du dir auf? Ich hab den Text sogar noch irgendwo. Ja.
Aber warum hast du den Text? Ist das nicht spontan? Nein, ich hab's aufgeschrieben und gelaufen nicht gelernt. Keiner geht dahin. Also Stand-up. Das heißt ja nicht mehr. Und aber wie ist das ganz spontane? Wie heißt das? Ich glaub, Poetry Slime. Aber das ist ja auch nicht.
Aber da haben ja auch viele schon so Reime in den Kopf und so was. Also weiß gar nicht, ob es das so gibt. Das sind so Rapp-Battles. Das sind so Battles dann. Wo du auf den anderen reagieren musst. Rapp-Battles oder keine.
Ach cool, dann kannst du mir das ja noch mal halten. Und ich weiß es noch.
Es gab ein Witz, den ich persönlich großartig fand. Und der hat tatsächlich nicht... Also viele von denen haben echt gut gezündet. Das ist schon schön, wenn du... So was erzählst und alle lachen da. Das ist schon ein schönes Gefühl. Da hat keiner gelacht und ist mir dann hinterher aufengeln.
Weil das war ein Wortschritt mit einem Fremdwort. Das kannte halt einfach. Das war ein Witz über All-Nitologen. Ach so. Das war auch schwierig, oder? Erzähl mal. Choose your audience, auf jeden Fall. Erzähl mal.
Ich krieg den Witz selber nicht mehr hin. Aber... Klingt sehr lustig. Zum Schreien. So was zum Schreien kommt. Und dann hattest du da voll den Erfolg.
Ja, und dann hab ich es irgendwie nicht mehr gemacht. Und ich weiß ehrlich gesagt, überhaupt nicht mehr, warum nicht?
Ich hab dich doch kennengelernt, da warst du gerade bei Toastmasse. Ja, weil das war... Toastmasse ist ja mir so... Hab ich auch übrigens ein Zertifikat. Ein Zertifikat. Auch im Keller. Das klingt wirklich sehr attraktiv. Das ist ja mehr so ein Public Speaking. Ja.
Aber wo du das auch systematisch lernst.
Und da gibt es zum Beispiel auch ein Element, wo du ad hoc reden halten musst. Also ein Thema,
was du sozusagen 2 Sekunden vorher bekommst. Aber das ist jetzt nicht... Also wenn du witzig bist,
und das zu der Situation passt, das ist gut.
Aber das muss nicht zwingend witzig sein. Aber das ist mehr so ein... Und jetzt redest du da drüber. Das hat mir schon auch viel gebracht.
Aber das war jetzt das ja nicht das Gleiche. Stimmt. Hab ich dir schon mal erzählt, dass ich auch nicht Geige spiele und sprechen muss. Dass es 2 verschiedene Kanäle sind. Nee. Wie kommst du jetzt da auf?
Ich wollte auch nur kurz mal was gesagt haben. Aber das ist echt so. Wenn du halt ein Konzert spielst.
Du wolltest auch zum Stand-up Comedy Club gehen.
Aber weil du immer nur deine Geige dabei hast, weißt du nicht, ob das klappt. Wenn du die Geige gleich oben hast, dann kannst du nicht reden.
Nein, aber wenn du so ein Gesprächskonzert hast,
dann musst du das so voll klar im Kopf haben. Das ist halt... Das Gesprächskonzert heißt,
dass du sprichst, dass du spielst oder moderierst. Ja. Ich finde, es könnte viel mehr machen. Genau. Und das muss ich auch viel mehr machen.
Und ich will das ja auch mit Publikum einbeziehen.
Ich will das ja mit Meditation auch machen und so. Das macht total Sinn.
Aber ich finde, das ist wirklich eine große Aufgabe. Das sind dann alle schon schlafen, wenn du anfängst zu spielen. Ja. Ich bring die alle schon was an. Du hypnotisierst sie erstmal alle? Ich sehe schon.
Neulich, ich habe die Podcast-Folge angehört.
Da hast du schon irgendwie über meinen Glockenspiel geredet. Du wertschätzt mich nicht. Ich wertschätze dich. Mein Freund. Ich wertschätze dich sehr froh, nein. Du hast am Freitag... Freutag, du glaubst, ich bin. Dass du am Freitag zum Konzert kommst. Ja. Ich werde am lautesten klatschen, so, dass du hörst, dass ich das bin. Please, no. Ja, das ist mal eine Frau. Wie auch immer. Ja, dass es so unterschiedlich Kanäle sind. Das finde ich... fand ich echt interessant. Sie hätten mir nicht gedacht,
dass Rehen und Geigespielen sehr verschiedene Sachen sind. Ich habe ganz oft gedacht, es ist eigentlich das Gleiche. Also auch so klanglich.
Auf jeden Fall, warum ich draufgekommen bin,
ist, dass ich mir gestern tatsächlich aufgeschrieben habe. Funny Coincidence. Dass ich hier in einem
dänischen Stand-up-Holmelik-Club auftreten werde. Finde ich gut. Auf dänisch. Oh Gott. Du bist crazy. Ja. Wenn ich es auch nicht verstehe, oder? Und wenn ich es nicht schaffe, dann auf englisch. Oder auf norwegisch. Und das finde ich gut. Ja. Witzigkeit. Ich muss nur noch mehr,
ich muss noch glaube ich noch mehr so... Zu Witze. Witze meinst du?
Ich dachte mir so umgangssprachliche Wörter.
Ja, also sowas, was ich dir jetzt noch erzählt hab von den Kindern,
dass sie mir halt an Wurzeln gesagt haben, ich hab das ordentlich verstanden. Und es ging halt um sowas wie GV. Schatz. Ein Kinderschmacher.
Sag mal ehrlich, das ist nicht ein Wort, dass wir nicht verstehen. Das ist nicht krass, oder? Also da kommst du dir dann schon kurz so ein bisschen. Es ist doch faszinierend, dass die...
Wir werden immer die Immigranteneltern sein. Ja, ja, aber dass die auch... Ja, dass die eben so Innenseitewörter haben. Ja, natürlich. Klar.
Weil sie nicht im Orchester wird das jetzt nicht unbedingt gesprochen, oder so, ne? Die machen den ganzen Tag nicht anders, es ist so ein Wurzelnreden.
Da kann man dich an deine eigene Kindheit. Ja. Das ist meine Challenge, was ist deine?
Habe ich bis jetzt noch nicht drüber nachgedacht. Du kannst jetzt die Chance, live drüber nachzudenken.
Ich glaube, wenn ich eine Challenge denke,
dann denke ich eher an sowas Wohlfühlding. Zartu. Ich muss zum Massage oder... Wirst du nicht doch ein Zartu haben? Doch, voll gerne. So ein Fußband.
Ja, jetzt haben wir gerne mal ein paar angeguckt, okay?
Ich glaube, es ist so wahnsinnig weh am Enkel. Wir machen so ein Helna-Zartu. Mhm.
Ich glaube, das würde total schön aussehen. Aber ich bin ja nicht so ein Fan von
komischen Ingredients in den Körper machen. Also... Ja, also es ist tatsächlich...
Und es ist tatsächlich auch ein Sorgepunkt, der angeht und so, finde ich, ich glaube ich auch nicht so schlau. Ja, es gibt tatsächlich... Zartufarbstoffe verboten hatten,
wo man nicht nachweisen kann, was drin ist, weil das Ganze auch zu Mix-Sachen sind. Also krebserregend und so? Ja, also wir haben tatsächlich auch...
Ich weiß nicht, ob ich damit draufstehe. Aber wir haben ein Paper publiziert über Hautkrebs als besonders rotfarbige Zartut. Also diese roten Farbstoff drin. Und ist es dann quasi in Verbindung, dass es in der Nähe von dem Zartu ist? Nein, kein Zartu. Ja.
Das ist ja krass, also das ist ich quasi...
Also bei blau und schwarz, ja, ist das nicht... Aber also Hautkrebs sehen du quasi... Hautkrebs ist immer nur sichtbar von außen auch, oder? Ja, es gibt... Also es gibt auch... Wer so nach innen geht, oder? Nein, aber die sind da nicht dunkel, aber das ist selten.
Das ist natürlich dann schwer zu entdecken. Aber... Also es ist auch völlig klar,
was in den Körper reinkommt, wird vom Immunsystem... Also erst mal registriert. Und dann... Und du siehst auch, dass Menschen mit Zartus haben auch immer gefärbte Lymphknoten. Das ist ja krass. Also gefärbt in der Farbe des Zutufs? Genau, weil das sind ja Partikel,
die in die Haut kommen, also das sind ja...
Wenn wir das jetzt unter Mikroskop anschauen,
das sind ja Farbpartikel, die da reingeschossen werden. Und die Immunzellen kommen in die Ab.
Also wenn die Immunzelle weiß jetzt nicht,
ist das ein Stück Bakterie, oder was ist das?
Aber die transportieren das ab, bringen das in den Lymphknoten. Wo man alles hinbringt. Wo man nicht weiß, was das ist. Und präsentiert das sozusagen der Immun-Community. Und sagt so, Freunde... Was sagt ihr dazu? Genau, was sagt ihr dazu? Ist das was, wo wir was machen müssen? Genau, das finde ich... Das ist krass. Also ein voll tätowierter Mensch ist dann sehr...
Aber mit Sicherheit ganz viele bunte Lymphknoten.
Und was machen die dann in den Lymphknoten? Also nicht zwingend was, aber... Also... Das hat auch wieder
Sachen, die man relativ schlecht untersucht. Irgendwie... Weil wegen der Titulobby... Na ja, also wenn du jetzt keine... Na ja, nicht...
Das heißt, ich gebe gerne ein bisschen Lobby dahinter. Wenn du keine Symptome... Du nimmst jetzt nicht irgendwie... Also...
Großen Menschenmengen, die tätowiert sind
Lymphknoten raus, einfach nur um zu gucken. Das ist ein relativ invasiver Eingriff. Einfach nur, weil du neugierig bist. Aber man sieht das nur, wenn man die rausnimmt. Also man kann das nicht anarbeiten. Genau. Und... Wahrscheinlich müsst ihr es... Es gibt nicht genug
Wissenschaftliche Fragestellungen jetzt primär, um das... Es gibt so zu den Subuntersuchungen
immer wieder zu einzelnen Fragestellungen. Guckt man dann, ob das irgendwie... Ich habe auch mal ne Studie gemacht,
wo wir bei Brandverletzten geguckt haben. Es gibt so eine Lasermaschine, mit der man die Durchblutung von der Haut messen kann.
Dann kann man gucken, wie du ein Stück verbranntes Haut hast. Dann kann man gucken, in welcher Tiefe ist die verbrannt.
Dass man das ein bisschen besser beeinten...
dass man das messen kann, als mit dem bloßen Auge. Und da haben wir zum Beispiel auch bei tätowierten Patienten nachgeguckt. Weil das natürlich... Stimmt, wie erinnert mich. Dieses Bild verändert, weil diese Parkpigmente den Laser sozusagen anders reflektieren.
Also es hat einfach ungleich viel schwerer bei tätowierten Menschen mit dieser Maschine oder generell sozusagen Verbrennungstiefen einzuschätzen, weil die Haut nicht... Du hast... wie normale Haut... Das war doch mit irgendwas ein Comic?
Ja, das war tatsächlich ein Patient der... also einer der Patienten hatte so Lunitun-Tatuns.
Aber ihr habt jetzt nicht nachweisen können, dass die Tatus, die durch Blutung sozusagen beandrächtigt hätten?
Nee, aber du kannst sozusagen halt nicht richtig... also wenn jemand mit Tatus
sich verbrennt, dann ist es schwerer einzuschätzen, wo die Verbrennung aufhört und wo die gesunde Haut anfängt.
Und das hat halt zur Folge, dass das Risiko besteht, dass du mehr Haut entfernst. Also vielleicht müsstest... Und wer bestimmt überhaupt was für ein Stoff man da reinspricht?
Ja genau, und das ist halt das Problem zum Beispiel. Das macht halt Studien auch so schwer, weil du hast nicht...
also dadurch, dass das so Mischstoffe sind... Also auch Kritsche sozusagen, oder? Ja, es ist ja
bei allen Sachen, du kannst halt irgendwie die ökologischen handgeschöpften Pigmentfarbstoffe ausweiß ich nicht, woher haben, und du hast halt
irgendwelche zusammengemixten Sachen aus, sag ich mal, fern Ost, wo kein Mensch weiß, was das ist
und Schwermetalle drin und alles Mögliche. Und da hat die U-Dont in mir vor ein paar Jahren gesagt, so, das geht nicht, da kann ich jeder einfach irgendwie...
also weil es in den Körper auch reingeht, da kann ich jeder sagen, ja, das verkauft jetzt auch, theoretisch kannst du ja...
das wird im Garten draußen irgendwie Zeug
zusammenkratzen, irgendwie schwarzes Pulver herstellen
und sagen, ich verkauf das jetzt als Pigment. Und das geht natürlich nicht. Und dann haben die gesagt, jetzt muss,
jetzt muss sozusagen nachgewiesen werden, was da drin ist.
Und macht das halt auch so schwierig bei Studien dann,
weil du kannst das halt nicht vergleichen, weil du eben... weil es nicht standart. Ja, jetzt könntest du anfangen, aber sozusagen früher ging das nicht, weil du... es gab nicht ein einheitlichen Tattoofarbstoff
oder Farbpalette, wo man dann sagen kann,
okay, jetzt können wir auch den Effekt darauf,
also daraus, man muss auch verschiedene Hauttypen ansehen, gucken, verschiedene... ja, also... man muss ja auch rassen und gucken,
also weil das natürlich sich dann unterschiedlich verhält, auch mit Mennonien und allen möglichen anderen Sachen, aber... das konntest du nicht, weil es so unterschiedlich ist,
dass du im Endeffekt dann ab und mit dir vergleichst.
Genau, das lag mal auf der Zunge zu sagen.
Wobei du wahrscheinlich Orangen und Bananen gesagt hast. Wahrscheinlich, sicherlich. Ja, und... das ist ein interessanter Exkurs. Sehr relevant auch.
Aber ist gut, dass wir das gemeinsam erörtern. Also, das spricht jetzt gegen ein Fußkirchen Tattoo, weil... Das ist ja nicht Geheuer. Es gibt ja auch Temptoos.
Gut, dass du jetzt so eine Beratung einfach machst. Ja, für dich kostenlos tatsächlich. Ist krass. Es gibt Temptoos, das sind sozusagen... das ist wie ein Tattoo,
nur in ein bisschen oberflächlichem Haut schließt. Also impft man die Farbe nicht... nicht so tief ein. Was auch verbleicht, oder so.
Genau, also das wächst dann auf eine Art raus mit der Zeit. Wenn du ja nicht ganz sicher bist.
Und aber Hennarfarben ist so im Monat, oder so. Ob du jetzt das asiatische
einmal ente süß, sauer auf den Rücken tätowiert haben möchtest, oder nicht?
Ich würde eher deinen Namen auf den Rücken tätowieren. Mein Name? Und Hennar?
Ja, Hennar ist eigentlich eine gute Frage. Weiß ich zu wenig. Ist das drauf gemalt, nur?
Hennar ist gemalt, ja. Du hattest auch hier so ein Skorpion. Ich hatte mal in Brasilien, aber das war nicht Hennar. Was war das? Wird sie nicht wissen. Was sie ja nicht haben. Sie sind ein hochwertiger, ökologisch hergestellter. Ja.
Da war ich ein bisschen nervös, tatsächlich auch. Weil, du dachtest, das bleibt ja.
Ja, weil ich drei Tage später schon wieder nach Hause geflogen bin.
Aber das habe ich ja auch noch gesehen, oder nicht? Ja. Und ich bin ein bisschen unsicher, aber wie gut es ankommt,
wenn ich dann in der Früh besprechen auf einmal sitze
und hier so ein Riesen-Skorpion am Hals. Und wie kam es an? Was war das? Ich hatte es wirklich groß. Was war das?
Es ließ sich dann so relativ leicht abschubbern. Ja.
Dann hast du noch ein schönes Hals durchgeklagt.
Ja, dann hatte ich einen sehr roten Hals,
weil ich sehe, wie man es auch versucht hat. Das sah schon wild aus. Ja. Ich erinnere mich.
Ich glaube, ich bin auch kurz erschrocken. Ist das mal neuer Freund?
Aber du fandest es auch ein bisschen gut. Ja. Ja, die guten alten Zeiten. Damals, ja. Da hat man sich noch Sachen getraut,
für die sich heute natürlich gar nicht mehr trauen. Recht an den Knöchel. Ein Skorpion am Knöchel. Ganz.
Du hast irgendwie so ein Fetisch mit dem Knöchel irgendwie. Das muss am Knöchel sein. Ja. Schön, schön hier zu sein. Willst du was von dem Fußknöchel an einem Knöchel erzählen? Von was? Von dem Fußknöchel an einem Knöchel.
Warum möchtest du so ein Tattoo von einem Fußknöchel haben? Ja, ich weiß die Antwort. Ja, dann ist es unsere Antwort. Ich muss nämlich alles ausplanen. Ja. Ein paar Sachen dürfen geheim bleiben.
Aber ich habe tatsächlich das andere Fußknöchel verloren. Ja. Irgendwo in der Wohnung, glaube ich. Das neue? Das ist ja für immer, für immer fest. Das ist festgeschweißt. Wie kommen wir jetzt davon wieder weg? Nee, gar nicht. Gar nicht. Du musst hier bleiben. Es ist auch mal so schwer,
dass wir immer die Themen, die wir ansprechen,
dass wir immer seinen Übergang brauchen. Bestimmt.
Dass man nicht einfach so einen harten Schnitt machen kann. Okay, wohin geht der harte Schnitt? Und jetzt über Mühltrennung,
in denen man zum Beispiel sprechen könnte.
Ja, ich wollte ein möglichst harten Schnitt.
Ja, das ist echt ziemlich harte Schnitt. Ja. Ja, die findet statt. Ja. Auch ziemlich radikal, ne? Noch mal sagen.
So ein bisschen schwäbisch fast, finde ich. Ja, stimmt. Das ist echt schwäbisch. Ich finde, wir sind schon so kulturell angekommen, den immer. Also ich finde es tatsächlich schwer, muss ich sagen, als Vegetarier nicht so alkoholiker, das hört sich jetzt so furchtbar an, als ein Mensch, der keinen Alkohol mehr trinkt, richtig anzukommt. Weil ich finde schon, dass es hier, ich finde, es hat hier schon einen sehr hohen, also Fleisch und Freudays.
Ja, wir finden es jetzt nicht ausgeschlossen. Wann fällt dir das auf? Also diese Judefrohkostachen oder so, also diese ganzen Fälle. Ja, ja, stimmt.
Da haben wir uns, da haben wir uns jetzt ausgeladen, weil wir gedacht haben, ja.
Die davon leben, dass man halt irgendwie viel Fleisch ist und was ja auch von uns, ehrlich gesagt, ist auch total dumm. Aber was auch von uns. Ein Vorurteil ist,
es ist nicht so, dass es hier keine Vegetarier gibt. Und nicht jede trinkt hier, schüttet hier sozusagen die Gläser an sich rein. Das ist ja auch eine totale pauschal Beobachtung. Weißt du? Ja, ich glaube, war mir der Guide. Ja, bei mir war es eher so ein bisschen die Furcht, dass ich da nachher spreche. Aber zum Beispiel was ja echt spannend ist, zum Beispiel im Bürgerstudium, wo ich hier auch unterrichte, da gibt es zum Beispiel einen quasi zum Abschluss der Denmark-Spießer-Samen-Uhr ist so quasi oder Fälle-Spießen. Also das finde ich zum Beispiel cool. Es gibt hier halt quasi in diesem Land
eine Woche der Essen-Arle zusammen quasi.
Die heißt halt Fälle-Spießen-Samen-Woche. Und was heißt das an?
Man muss jede Mahlzeit zusammen mit jemanden. Aber dann, das ist quasi die Einladung, dass du dich mit deinen Freunden wirst, dass du dich im Bürgerstudium triffst, dass du dich vielleicht auch auf der Arbeit triffst. Das ist jetzt diese Woche? Nee, irgendwann.
Ist das so etwas wie dieses White Dinner? Ja, so ein bisschen. Oder? War das hier? Nee, das war in Deutschland. Das war in USA. Aber das ist völlig auch cool. Und da gibt es zum Beispiel ein Clothain frei, komplett so. Also weißt du, es gibt hier Richtungen. Das stimmt ja gar nicht.
Und wir finden hier auch total viele coole metalische Restaurants hier und so. Die richtig, richtig lecker sind. Wenn Sie nicht gerade dazu machen. Ja, aber genau. Das ist nämlich genau das zum Beispiel. Wir hatten ein, unser Lieblings- Veganer, das italienische Ressort. Fassbar gut. Hat zugemacht nach 2 Jahren. Weil... Weil wir nicht zu viel Wein trinken. Ja, genau.
Weil die sozusagen sich verkalkuliert haben. Weil die Rechnung in der Gastronomie
so aussieht, dass wir mit dem Essen kein Geld
verdienen, sondern nur über die Getränke.
Und bei den Getränken halt primär eigentlich über den Alkohol. Wenn dann so Handel wie wir kommen. Diese Saison teilen? Diese Saison mit so einem kleinen Magen unterwegs sind. Wir teilen uns alle Vorspeise. Und dann sind wir aber auch schon echt nicht satt. Also vielen Dank. Das war aber mächtig jetzt.
Schön, dass man die Däne mal gar kein trinkt. Ein kleines Wasser bitte. Ein Glas reicht. Ohne Art. Das sind diese klassischen Vorteile. Deutsche in den USA. All you can drink. Und die ganze Großfamilie bestellt sich
einen kleinen Becher und fühlt den 28-mal nach.
Und hat eine amerikanische Familie bestellt fünf XL-Bächer. So vom Mindset. Ja.
Du kannst halt in Restaurants nicht betreiben wenn die Leute kein Alkohol trinken. Schlicht und ergreifend. Was ja irgendwie schon verrückt ist auch. Man kann nicht sagen, dass das Essen jetzt zu billig gewesen wäre. Stimmt.
Es war für Korkenhagen das Verhältnis okay. Aber
wir haben auch schon günstiger gegessen. Stimmt. Nicht so gut, aber damals. Ja, wir hatten ja nichts.
Also nach dem Restaurantbesuch hatten wir tatsächlich jetzt. Nach Weichen. Nein. Da gab es andere Restaurants. Da gab es andere Restaurants. Aber was ich immer wieder spannend finde,
das hätte ich zum Beispiel früher nicht gedacht, dass wir nicht dänisch sind sondern dass wir doch deutsch sind. Ja. Ja, ich glaube, wir sind tatsächlich deutscher. Als uns das lieb ist.
Nein, aber ich, zum Beispiel, wir haben beide gesagt, wir sind jetzt nicht so, woher Deutschland, wir müssen da leben. Das ist so das Einzige. Heimat. Heile, wahre Land für uns oder so.
Ich glaube, wir sind ja schon sehr offen, was andere Kulturen angeht und eben, wir haben im Ausland gelebt, wir leben im Ausland, aber tatsächlich realisiert man dann doch eben, das habe ich ja noch nicht so gesagt, Dänemark und Deutschland, ja, sind halt nach paar Länder,
aber es sind wirklich unterschiedliche Länder, also natürlich komplett andere Sprache. Das hast du gut bemerkt. Andere Kulturen, also so, und es sind halt so Kleinigkeiten wie die Lernen als Kinder, also quasi diese Süßigkeit-Töte am Freitag, die wird dann da gegessen und es zieht sich ja durch, bis du wahrscheinlich Oma bist, dass du dann immer Freitags- und Freitagslick kriegst und so weiter. Und Freidagspart, zum Beispiel, habe ich ja auch erst jetzt gecheckt, dass das so voll das Ding ist, dass es ja hier nicht nur einmalig ist in dem Studium, sondern also sage ich mal, das ist so voll die klassische Routine am Freitag, also das finde ich so diese... Sieht doch traurstigbar, aber... Ja, natürlich. So diese kleinen Selbstverständlichkeiten, so was gibt es ja in Deutschland
auch irgendwelche Selbstverständlichkeiten, befällt gerade keine ein, aber weißt du,
womit sich ja auch ein Land total definiert und hier ist es eben die Fälle,
wie es im Woche, wo sich alle zusammen... Im deutschen Tatwort, oder so was, oder so was, oder zum Beispiel hier, dann gab es...
Aber das geht ja auch noch für manche Generationen. Verschließt du, frag jetzt mal, was das Generation Alpha inzwischen, ich habe keine Ahnung, aber... Kinder können nicht mehr... Genau. Aber dann gab es für die Kinder, wie heißt das, dieser Compre? MGP? Im ersten Jahr MGP muss ich mir erst mal erklären, dass man es MGP... Ja, aber frag mal jemand hier was MGP, es weiß natürlich jeder so.
Also die Bekannten hat tatsächlich nichts...
Ja klar, es fehlt halt der gesamte kulturelle Hintergrund. Und die Vergangenheit auch,
also auch die hier aufgewachsen zu sein, tatsächlich. Ja, genau. Deswegen ist halt die Frage auch, also was heißt es sozusagen, man fühlt sich dann deutsch, es ist halt diese kumulative Historie. Genau. Und ich glaube es ist halt einfach, ich weiß gar nicht, ob man das dann, ob man dann Sachen irgendwie vermisst oder doof findet, weil man sie wirklich besser findet, oder einfach nur, weil man es... Ja, weil es vertraut ist. Einfach nur, weil man damit aufgewachsen ist. Ja. Wobei ich jetzt nicht so,
ich kann dir jetzt nicht oft sein, was ich vermisse. Es gibt nichts, was du vermisst? Also nicht so wie jetzt in...
Doch, DM. Also als zum Beispiel in den USA hast du deutsches Brot vermisst und Brötchen und dir immer vorgestellt, wenn wir zurückkommen nach Deutschland und wieder jeden Sonntag Brötchen holen gehst
und du bist glaube ich einmal Brötchen holen gegangen.
Ja, wahrscheinlich. Aber hier gehen wir manchmal Brötchen noch. Wir lassen, inzwischen Brötchen holen. Wir lassen Brötchen holen. Von unserer Tochter. Das klingt schon ein bisschen seltsam. Ja. Okay, also du vermisst DM. Ja, DM. Also ich vermisse meine Lieben. Ja, jetzt mal abgesehen von Menschen. Genau. Die Post. Ja.
Also ich habe heute mal wieder an der Post... Briefsendungen. Ich persönlich vermisse Briefsendungen. Ja, genau.
Ich habe heute mal wieder Post aus unserer Post geholt. Das ignorieren wir. Weil da kommt ja sowieso...
Die Post wird ja auch abgeschafft ab nix mehr. Ich weiß, und sonst nichts. Also da ist auch was für dich gekommen. Ich weiß. So, das ist ja überhaupt kein Ding.
Ich dachte tatsächlich heute wie großartig,
dass es hier einfach so viel Digitales gibt. Also alles Wichtige kriegt. Du kriegst ja nichts Wichtiges hier.
In Dänemark, innerhalb Dänemark kriegst du nichts Wichtiges über die Post. Kommt alles digital. Und schön, dass...
dass wir jetzt auch beim Lieblingsthema sind, dass ich ja in meiner Dänischprüfung Vordele oder U-Lamper mit Dänemark oder Tüskland und? Ja. Und so die U-Vortringer. Die Herausforderungen.
Es ist schön, dass wir das jetzt einfach mal jetzt im Podcast nochmal wiederholen. Es ist auch schön, dass jetzt hier so dein Dänisch aushängen lässt.
Aber das habe ich tatsächlich mal gedacht, weil ich es mich nicht trauere,
so richtig mit meinen Kollegen Dänisch zu sprechen. Aber ich könnte...
Aber ich könnte Ihnen halt jetzt trotzdem
einen schriftlichen Ausatz über die U-Vortringer und Vordele und so über SOMI
über Social Media könnte ich Ihnen halt schreiben.
Aber ich trau mich mich richtig mit Ihnen Konversation zu betrachten. Das ist deine Challenge für den Monat? Ja, das ist eine gute. Was ist mein Einsatz?
Du musst dich auf einen kleinen öffentlichen Platz hier stellen und einen Vortrag halten
öffentlich über die Vorteile und Nachteile Deutschlands, Dänemark. Aber das interessiert dich kein. Das macht da nichts.
Es gibt ja... es gibt ja... es gibt ja...
es gibt ja in London, da gibt es ja im Hyde Park, gibt's die Speakers-Korner.
Da kann man sich auf so einen kleinen Schemel stellen und dann darf man da seine Meinung zu einem möglichen Grund tun. Nur, dass es hier kein Scheme gibt
Ja, das kann man ja bei der Gelegenheit gleich üben. Nee, niemals. Komm, doch. Never. Wovor?
Also, wahlweise kannst du das hier bei uns in der Nehmach, wenn das zu unangenehm ist,
dann fahren wir einfach zwei Kilometer weiter.
Geschlechtere Einsätze, ziemlich gute Einsätze. Nein. Ich freue mich nicht vor der Kamera. Nein. Ich denke Tugela.
Man soll keine Geschäfte vor laufender Kamera abschießen. Was ist das denn? Das hat meine Omi erzählt. Bestimmt. Okay. Damals gab es noch gar keine Kamera. Das war lange vor unserer Zeit. Okay, das finde ich gut. Ja, wirklich. Als Karte Wasser springen. Was halt schön ist, bevor. Oder? Dass du mal einen Schluss ankündigst. Großartig. Hast du sehr viel von mir gelernt.
Ja, man muss auch mal einen Halbensack zubinden.
Vielen Dank für deinen Talk heute, Stella. Ich such den raus.
Dann werde ich ihn nächstes Mal vorlesen. Okay. Und dann muss ich lachen, oder wie? Du musst dann nicht... Oder soll ich mir Tröte in den Hand... Ich werde den Talk einrichten. Für dich? Ist der auf Deutsch oder Englisch? Er ist auf Deutsch.
Ja, so, dass du weißt, wann aufstrich ist, wann du lachen musst. Ja, das ist gut. Und du könntest das so einbrennen. Wie in so einem schlechten Sit-Krumpf. Das wäre witzig, lass das machen.
Ich hab keine Ahnung, wie das technisch geht, aber das muss sicher gehen.
Wenn wir das noch so ein Knopf drücken, dann dieses Sit-Krumpf-Gelächter, in dem Hintergrund ist. Das will ich hören. Ja? Ja, cool.
Okay, dann haben wir einen Plan für nächste Woche. Nee, für Mittwoch. Ja. Okay. Mega.
Das ist dann Folge 38, ich kann mich schon drauf freuen. Sehr gut. Fantastic. Der war richtig gut. Ja, jetzt reicht. Komm. Go net. Oh Gott. Ja, da, good morning.
Ja, haben wir ja schon mal, wir wissen nicht, wann die Leute in unserem Podcast sind. Ja. Nur weil es hier gerade dunkel ist. Ja, ich sehe es. Tagfrieden. Wir haben sie gemacht. Die Decke voll gesaut. Mit Weißwurst-Zertifikaten. Im Keller gerahmt eingebaut. Standup-Kammerdie auf der Bühne. Mit zitternden Knien.
Sieben Minuten mutig sein, dann nie wieder sehen.
Die Herausforderungen, die wir uns setzen, um zu sollen,
sind oft nur Ausreden für das, was wir tun wollen. Oh, das Deine.
Die Lymphknoten färben sich von Tinte unter Deiner Haut.
Doch die wahren Spuren tragen wir von Erinnerungen.
Aufgesprechen fühlt sich an wie auf der Bühne.
Was uns am meisten ängstigt, hilft uns mutig zu sein. Freitagsbau und Süßigkeiten-Tüten.
Traditionen, so fremd für uns wie Einsatzvergüten, die im Leben werden vermisst.
Sonst nicht viel wie scheint, das digitale Leben, in denen wir bleiben einwander. Ein weiteres, lässt Neues.
Ein bisschen schrecklich, dann wieder geil.
So läuft das Leben auf und ab, auch manchmal steil. Die besten Pläne sind in Wirklichkeit.
Auf Hüren verschmelzen, findest du das Dein.
Stell dir Herausforderungen, stell dich deinen Ängsten. Sprich Dänisch mit den Freunden.
Befreit das Schlimmste, was passiert, du weiter. Es ist meistens geil.