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Superwoman-Syndrom – und Verantwortung nie abgeben?

Edel Abgefunkt · Folge 39 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 27. April 2025 · Dauer: 52:22

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

Aus Lübeck, mit Stand-up-Anlauf und Rollendebatte: Folge 39 über Feminismus im Alltag, Mental-Load-Begriffe, warum Verantwortung abgeben schwerfällt, und das Superwoman-Muster – alles hinkriegen und dabei ausbrennen. Weniger Aufrechnen, mehr Kommunikation.

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Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 39?

Um Rollen, Gleichberechtigung und das Superwoman-Syndrom: Wenn Frauen Verantwortung nicht abgeben und Männer sich entmündigt fühlen – und was Partnerschaft stattdessen braucht.

Was meinen sie mit Superwoman-Syndrom?

Die Haltung, alles hinzukriegen und dabei auszubrennen. Dahinter kann der Wunsch nach Wertschätzung stecken: so viel machen, dass man gesehen wird – auf Kosten von Zufriedenheit.

Werden Männer „entmündigt“?

Sie diskutieren den Effekt, wenn die Frau als Alleskönnerin alle Fäden hält: früher brauchte man sich gegenseitig; heute kann „ich kann alles selbst“ auch Nähe und Verantwortungsteilung erschweren.

Was ist ihre Kernbotschaft zur Partnerschaft?

Weniger Aufrechnen, mehr offene Kommunikation und Selbstwertschätzung – statt nur Equal-Share-Vokabeln. Humor inklusive (Stand-up-Versuch im Hotelzimmer in Lübeck).

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Wir können noch nicht auf Play drücken. Ja. Ich muss das ja noch vorlesen. Vorlesen? Ich dachte, Du behältst es frei.

Ich kann das nicht frei. Okay. Schon okay, schon ist der Ende. Du kannst ja Du kannst ja kurz was erzählen zum Warmwerden. Also wir befinden uns hier grade in 1 schönen Wir befinden uns hier gerade in 1 schönen norddeutschen Stadt, an der Trave.

Ich kann's auch gleich sagen, ob wir sie. Im schönen Lübeck. Sehr schöne Stadt und sehr schönes Wetter und ein sehr schöner Tag. Ich kann keinen guten Solopodcast folgen. Es gibt leider in diesem Hotelzimmer nur eine kleine und eine große Teetasse und Nico wird jetzt gleich Stand-up Comedy betreiben.

Ja, das Problem ist, wie ich grade feststelle, ist, dass das 'n englischer Text war. Was machen wir denn da? Ist ja nicht schlimm. Nee? Jeder versteht Englisch.

Okay. Gut. Meinst Du, man kann Nagellackpediküre von der Steuer absetzen als? Bestimmt. Schon, ne?

Muss eigentlich. Ja, genau. Also man kommt ja man kommt ja ins Yogastuhl, also ich bin schon öfter rausgegangen, Mhm. Weil der Yogalehrer die die Nähegeschlecht waren. Ja, eben.

Hab ich auch gedacht. Also Das ist ja so was wie Arbeitskleidung. Ja. Also eigentlich müssen die auch Corporate gebrandet sein, also in den Farben des Yogastudios eigentlich auch sein. Das ist ja bei mir der Fall.

Ja. Deswegen. Okay, gut. Ist ja einfach wichtig. Also wir wollten heute über, also ich bin noch quasi das Stand-up Ding geschuldet Und wir hatten aber noch 'n Thema, über das wir reden wollten.

Haben wir neulich abends festgestellt, haben gesagt, da drüber müssen wir reden. Über, dass Frauen die Verantwortung nicht abgeben können? Ja, vielleicht auch, ja, genau. Also sozusagen in diese ganze Rollendebatte und Equal Share auf Mentor Load und Mhm. Diesen ganzen Begriffe.

Mhm. Ja. Ich muss dazu sagen, zu meinem Stand-up Ding, ich hab das originale Stand-up Ding, das war damals übrigens auch auf Englisch, fällt mir grade ein. Ja. Das war eine englische Wahl in Berlin.

Ich hab's nicht gefunden. Ja. Weil es einfach vor meiner Trassen. Digitalen Ordnung war. Wie nennt man das?

Systematik. Becoming of Age vor meiner digitalen Werdung stattgefunden hat. Und ich hab Heißt, dass Du auch son Schmierblatt gehabt? Nee, ich hab's tatsächlich, glaub ich, aber ich hab, das war vor meiner, wenn man ganz ehrlich ist, das darf ich jetzt nicht schlau sein, sonst kriegen wir irgendwelche Leute Herzinfarkt, aber das war vor meiner Apple Zeit. Ach so.

Und ich hab da irgendwie dann, ich hab sone Ubuntu Phase gehabt, sone Linux Phase. Oh Gott, das weiß ich gar nicht. Sehr warum programmiert dann in welchen PCs irgendwie und das ist alles halt irgendwie nicht, das hat den Transfer nicht mitbekommen. Nicht nur vor der Fahrt. Ja, genau.

Ich hab noch 'n 'n Freund, mit dem ich damals ja sozusagen diese Betten laufen hatte, gefragt, ob er das, es gab 'n Video davon, ob er das Video noch hat, soll er auch nicht mehr. Ist einfach in einem Land vor unserer Zeit gewesen. Das heißt, das lebt nur noch in meiner Erinnerung. Okay, aber da ist es aber auch schön. Da ist auch schön.

Ja, man, ich mag meine Erinnerungen, sind schöner schöner Orte. Ich dachte, das wurde erst schön, als Du nicht kennengelernt hast. Ja, dann wurd's richtig schön. Dann wurd's rosa. Und davor?

Davor war's eher so grau, schönes Grau, 'n schönes Grau. Das musst Du jetzt sagen. Sternenstaubgrau. Okay. Aber jetzt ist Mitglied zu halb.

Mhm. Und ich hab aber noch eine andere Stand up Comedy Rede gefunden von 'nem anderen Zeitpunkt. Und Und die ist jetzt witzig? Ich weiß es nicht mehr, ist eine Premiere. Es kann auch sein, dass es 'n totaler Fail wird einfach.

Okay. Aber wir haben ja gesagt, wenn's nicht witzig ist, dann machen wir diese diese Lacher rein Ah ja. Von von so Sitcoms. Oder waren die so oder so rein? Ja, auf jeden Fall.

Okay. Warte, ich muss mich richtig hinsetzen. Okay. Gut. Also, Oh, das ist pimp.

Gott, Schatz. Wenn's schon so losgeht, das wird dann wird's nichts 'n Zuhälter. Also Ah, crazy. Ja, okay, ich fang noch mal an. Soll ich nicht sagen?

Na ja, also wenn ich jetzt das in eine wenn ich jetzt in 'nem in 'nem auf 'ner Bühne in 'nem Stand up Laden halte, Entschuldigung, könnten Sie das Wort noch mal Und das andere Wort, was Sie auch gesagt haben, Ornito, können Sie das auch noch mal erklären? Das wär ganz lieb. Lieb. Dankeschön. Die Bedummis ist übrigens auf diesem Sofa nicht bewegt.

Im Kais der dritten Brüder. Ja, okay. Mimimi. Bin 'n bisschen aufgeregt jetzt doch. Das ist, vor allen Dingen, weil ich dir vorher die Tröte gegeben hab, ne.

Dass mich dann runterhupen kannst Du mir bitte Macht dich besonders gut auf dem Jackett. Wie ist das so jetzt wirklich leise zu? Ja. Versuch, Du darfst lachen darfst Du. Okay.

Okay? Aber Du darfst keine Verständnisfragen stellen. Okay. Okay? Gut.

Ja. Zum Beispiel. Und wie war die Resonanz? Ich glaub, es war okay. Es war jetzt nicht so, dass alle irgendwie brüllend unterm Tisch gelegen hätten.

War jetzt auch nicht son brüllender Text, oder? Nee, es war kein brüllender Text. Es war mehr son, ich war mehr so als humorvolle, mehr so als humorvoller, philosophischer Text gedacht, glaube ich. Das ist nicht sehr lecker. Der Tänge?

Mhm. Ist ein Kapseltee. Es ist Kamille aus der Kapsel. Mhm. Ich mein Kamille nicht und Kapsel auch nicht.

Das ist eine ungünstige Kombination. Hast Du auch Kamille aus der Kapsel? Okay. Mit Wasser verschüttet. Vielen Dank für diesen Text.

Das war sehr aufschlussreich Ja. Über deine Vergangenheit zu erfahren. Ja. Die ich eigentlich auch schon so kannte. Aber den Text kannte ich nicht.

Aber es kann tatsächlich sein, dass das, kurz bevor wir uns kennengelernt haben, war Mhm. Weil Du dann quasi son kleinen, wie sagt man, Selbstbewusstsein Boost Ja, ich hab dich ja nur kennengelernt wegen dieser wegen diesem ganzen wegen dieser ganzen Arbeit an und mit mir selber, das, wo ich dann, also Dass Du dich getraut hast. Ja. Also ich war ja einfach sehr lange nicht in der, ich hab mich ja sehr lange einfach nicht getraut, Frauen anzusprechen. Also jetzt nicht, also jetzt nicht Entschuldigung, wo wo find ich die Milch oder son Schmarrn?

Aber jetzt einfach ins Gespräch zu kommen. Aber und Du hast quasi gesagt, Du glaubst, dass Frauen dich ansprechen sollen. Mhm. Weil das ist ja eigentlich meine Überzeugung, dass ich das verringert halt nur nicht. Genau, aber ich denk eigentlich auch, also warum sollte ich nicht 'n Mann ansprechen?

Aber ich glaube, ich hätte dich trotzdem in meinem Zustand, weil ich war irgendwie so an dem Abend so, oh hoffentlich, so hoffentlich hab ich einfach nur meine Ruhe. In dem Moment, glaub ich, hätte ich dich nicht angesprochen. Aber wenn Du zurückdenkst, wie viele Männer hast Du angesprochen? Ich kann dir jetzt kein einziges Mal aufzählen, aber Und ich Ich kann mir vorstellen, dass ich dir 'n Heiratsantrag gemacht hätte, wenn Du mir keinen gemacht hast. Ja, aber das ist schon relativ weit, ne?

Also Ja. Du hättest mich jetzt nicht angesprochen, willst Du nicht heiraten als ersten Satz. Das wahrscheinlich nicht. Das ist, glaube ich, auch nicht sone gute Idee. Ja.

Mhm. Ich und ich glaube, ich ich glaube, dass da dem gelingt 'n ganz großes Missverständnis auch immer zugrunde, dass, man sagt ja meistens nicht, dass Frauen sozusagen ansprechen, sondern Frauen den ersten Schritt machen, sondern und auch ganz viele Frauen der Meinung sind, dass sie den ersten Schritt machen. Ja. Und ich glaube, beides ist richtig, weil ich glaube, für viele Frauen ist sozusagen die Tatsache, dass sie sozusagen einen Blickkontakt erwidert Genau, genau. Schon der erste Schritt.

Ich glaube, so hätte ich das zu dir Das ist das ist sozusagen Wieso, ich hab ihn doch angelächelt? Genau. So, da kam das ja von mir. Das ist schon sozusagen, das ist, also was willst Du denn noch mehr haben sozusagen? Und das habe ich einfach, sehr lange Zeit habe ich dieses Signal vollständig missinterpretiert.

Weil, weil? Weil ich's nicht als Signal wahrgenommen hab, einfach. Ah, ist ja ganz gut für mich, oder? Ja, für dich war das, ist das sehr Das ist wie wie wenn Du an der an der Ampel schließt und sie auf Grün anspringt und Du einfach immer noch denkst, ist das jetzt vielleicht eher gelb wahrscheinlich oder rot. Und man hat halt nicht so häufig, also wenn Du 'n guten Freund hast, der sozusagen vielleicht das 'n bisschen besser kann als Du selber oder 'n bisschen mehr erfahren hat, der hup dann und sagt jetzt, Du Idiot, fahr halt.

Denn wenn Du halt auch mit sonem, wenn Du halt mit lauter Farben blind anderen zusammen rumhängst, dann sitzen halt alle da und so, nee ist rot. Ja, ist eindeutig rot. Okay. Also das wird jetzt quasi eine Folge für alle, die was übers Ansprechen lernen wollen. Ja, eigentlich nicht.

Feminismus. Doch, Feminismus, darüber wollten wir reden. Ja, es da nach dem Himmel. Ja, also ja, ja, das ist ja eigentlich eine schöne Überleitung, weil es, ja, ist ja auch wieder son Begriff, unter dem ja jeder was anderes versteht, irgendwie, ne? Feminismus.

Ja, also also ich glaub, Alice Schwarzer versteht jetzt was anderes drunter als wir. Und Es ist ja meganig negativ auch konnotiert, oder? Vielleicht. Schon. Ja, je nachdem.

Also manche finden's ja auch, also ich weiß nicht, was verstehst, also ich weiß noch nicht mal, wenn Du gemeinsam in die finde ich auch von dem Begriff haben. Ich finde ja diese Begriffe alle ziemlich behindert. Ja. Ich finde Gleichberechtigung beim Begriff behindert. Ich finde Feminismus behindert, weil ich das, ich seh tatsächlich das Problem nicht.

Also das ist ja, das ist ja dumm und naiv, aber ich ich sehe, also so Aber sind das andere Leute vielleicht 'n Problem? Also Ja, ich seh das. Aber warum soll ich das jetzt benennen, so was wie Feminismus, wenn ich einfach denke, so Also ich mein, klar, wir haben ja auch diesen Vorteil, wir sind wir sind nicht in der Zeit aufgewachsen, wo Frauen nicht wählen durften oder wo Frauen keine Bildung bekommen haben so. Und ich persönlich hab das tatsächlich so nicht erlebt, dass Frauen minder berechtigt sind als Männer. Und deswegen kann ich einfach nur sagen, ich empfinde Mann und Frau gleichwertig, warum soll ich's irgendwie anders benennen?

Aber es gibt ja immer noch, es gibt ja nach wie vor irgendwie auch son Gender Pay Gap, Mhm. Wo Frauen für die gleiche Leistung einfach weniger Geld bekommen. Genau und ich find das auch krass und zum Beispiel, dass ich auch interessant natürlich diese Realisierung, dass in der Forschung sozusagen eigentlich nur am Mann geforscht wird und dann alles Also Du meinst jetzt so, Du meinst jetzt so, also An männlich. Medikamente jetzt irgendwie so. Genau.

Und für die Frau wird sehr viel einfach nur sozusagen runter für den weiblichen Körper, indem's sozusagen kleiner und leichter gemacht wird. Das ist ja offensichtlich nicht, wird ja der Frau nicht gerecht, ne. Also dass auch Frauen andere Symptome haben und also weiß ich nicht, Herzinfarkt ist ja so das das das, glaub ich, größte Beispiel, dass einfach komplett andere Symptome sind. Und das das sehe ich und das soll man auf, das muss man auf jeden Fall benennen und also ja, auch bekämpfen. Ich persönlich hab eben nicht sone Bekämpfen ist immer Genau.

Ich weiß nicht, ob bekämpfen der richtige Begriff ist, weil ich find immer alles, wo Du, also wo das Wort dein Kampf und Krieg, Krieg gegen Terror, Krieg gegen Drogen, Krieg gegen, weiß weiß ich, Das baut automatisch, also ich weiß nicht, ob das zu was Gutem führt. Und deswegen, das wollt ich eigentlich sagen, ich persönlich hab da eigentlich keine Emotion dahinter. Also ja, ich find das krass, dass in den Orchestern, weiß ich nicht, was war das neunzehnhundertsiebzig, dass ist dann nur Männergarten im Orchester. Das find ich saukrass. Und ich find's großartig, dass das sich ändert.

Und ich wachse aber in 1 Musikerwelt auf, wo sehr viele Frauen auch tatsächlich, ne, jetzt einfach Musikerinnen sind. Ich weiß nicht, tatsächlich, ne, jetzt einfach Musikerinnen sind, ich weiß nicht, in der Medizin ist doch auch, mehr Medizinerinnen, weil die irgendwie, weiß ich nicht, 'n bisschen son bisschen, ja. 'n bisschen raser lernen, vielleicht jetzt in der Schule sind, wie auch immer. Ja, also ich, ja, gut, dann machen wir sich ein großes Fass auf im Sinne, weil natürlich Du, also andere lernen, also die die Entwicklung des Weiblich mit 'nem männlichen Gehirns, sag ich mal, in zeitlich anderen Abfolgen stattfindet und das kann man schon so sagen. Also Frauen einfach 'n Lernvorteil haben in den frühen Jahren, den Durch die weniger im im Weg stehen?

Ja, einfach also einfach körperlich hormonell weiter sind und sozusagen dann, ja, also man kann auch 'n man kann auch eine Argumentation finden, warum sozusagen diese getrennten Schulen für für Jungs und Mädchen auch nicht nur schlecht waren. Mhm. So. Verstehe, ja. Ne?

Und und natürlich, das dann die Frage ist, kriegt man, also wenn Du 'n wenn Du ein Leistungs ein sehr leistungsbasiertes System hast, irgendwie und Medizinstudium ist ja zum Beispiel 1 von denen, dass da sehr stark nach Leistung gewichtet wird, irgendwie überhaupt reinzukommen. Es gibt 'n gewissen Prozentsatz an Studienplätzen, die noch anderen Kriterien verwendet vergeben werden. Aber wenn es sozusagen halt sehr stark auf diesen Leistungsgedanken abzielt und Du sozusagen einen intrinsischen oder strukturellen Staatsvorteil hast, dann führt das halt dazu, dass, sag ich mal, 'n größerer Prozentsatz einfach 'n weiblichen Absolvent irgendwie bessere Noten hat. Mhm. Da kann man jetzt aber genauso gut sagen, ja gut, brauchen wir jetzt nicht rumheulen als Männer, weil über die letzten 150 Jahre war's halt genau andersrum.

Aber das ist halt dann auch wieder, also vergangenes Unrecht macht neues Unrecht nicht nicht, also, ne, nur weil das, also weil's früher so war, muss es jetzt nicht so sein. Ja, und dieses aus, dieses diese Wille auszugleichen, ist ja auch manchmal son bisschen fragwürdig, ne. Und das zielt ja eigentlich genau auch auf das ab, was Du was Du da auch haben.

Und mir fällt schon auf, dass ich dich immer frage, wenn Du von Chefärztinnen redest, das ist immer was Ja, dass dass ich das dass ich darauf immer eingehe, dass ich sag, ja cool und a krass oder so, das fällt mir schon auf, dass das ja, dass es offensichtlich dafür auch eine Quote braucht, weil natürlich, ganz ehrlich, wenn, also natürlich muss man darüber nachdenken, wenn jetzt in 'nem Auswahlverfahren nur Männer sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit wahrscheinlich einfach aus Tradition und Gewohnheit größer, dass der Mann eingestellt wird. Ich seh das schon.

Meinst deswegen, also weil wir ja drüber mal geredet hatten, auch dass 'n Menschen Ausschreibungsverfahren hat drin, stand bei gleicher Qualifikation, wenn Frauen Genau. Vorzutreffend. Und dann und dann denk ich so, oh Mann, ey, ich also ich mag eben diese diesen Quotengedanken nicht, weil in meinem Denken halt einfach ist es so, hä, warum sollte das nicht der Fall sein, ne. Aber das ist halt aus 'ner Tradition herkommt, wo es einfach wichtig zu benennen ist, daher kann ich das verstehen, dass es dass es grade auch, also das sind ja einfach auch verschiedene Generationen. Unsere Generation ist jetzt, sag ich mal, eine emanzipierte Frauen, wo man auch wieder so denkt, okay, warum musst Du sagen, emanzipierte Frauen nur weil Frauen arbeiten, aber es war halt vor 40 Jahren anders.

Ja. Ja, vor 40, also na ja gut, jetzt 50 Jahren musstest Du dann mal Erlaubnis fahren, ob Du arbeiten, ne. Echt? Ja. Wann war das?

In den Siebzigern noch. Warst Du eine Unterschrift von deinem Ehemann gebraucht, dass Du arbeiten hast. Ist ja auch klar. Ja. So was vielleicht macht natürlich mega.

Ja, das ist halt, natürlich kommen kommt unsere Elterngeneration aus 'nem anderen, also aus 'nem einfach aus 'nem anderen, aus 'ner anderen Vergangenheit, aus 'nem anderen Winkel so. Aber trotzdem ist ja die Frage heutzutage, also muss es dann, also man muss man muss es dann nicht sozusagen in die andere Richtung übertreiben, nur damit man sozusagen vergangene, unfair Ja. Genau. Dann fair macht? Weil also ich mein, fair ist sowieso find ich 'n extrem schwieriger Begriff.

Ja. Weil Leben ist nicht fair, schlicht und ergreifend sozusagen. Nichts ist fair im Leben irgendwie und Ja, aber das sind das sind ja tatsächlich natürliche Bewegungen, ne, dass jetzt, sag ich mal, Kinder heutzutage eher in Watte gepackt werden, nur weil sie früher geprügelt wurden. Also weißt Du, als als als Ausgleichsdenken. Und das ist aber Weil das ist halt erst mal nicht richtig.

Ja, ich glaube, das ist halt auch, also das hört sich ja immer so an, als ob man das so, also das so ganz bewusste Entscheidungen, denn teilweise ist das so. Mhm. Und teilweise sind es aber auch so, sind es Strömungen, ich hab ja 'n interessantes Buch gelesen, da haben wir gleich schon mal drüber geredet, heißt es. Mhm. Kurz zusammengefasst beschreibt es einfach, dass es einfach so gesellschaftliche Trends gehen, die gehen über 80 Jahre meistens, also eine Generation.

Mhm. Und dann kommt natürlich diese Generation vergessen und so was dazwischen irgendwie, jede Generation hat einen großen Wirtschaftscrash irgendwie, wo wo die Großeltern sich dann noch dran erinnern und alle anderen sagen, ja, ja, ja. Mhm. Kommt nicht, bist dann sozusagen der nichts. Also und es gibt halt diese diese Theorie, dass Du hast halt eine Du hast eine Generation, die extrem einfühlsam, freizügig, also ultraindividualisiert auch ist.

Das ist der Generation, sind wir eher, ne. Also es geht dreht sich ja sozusagen jetzt bei uns, also in erster Linie das persönliche Glück, die persönliche Erfüllung. Und Kinder sind ja auch Kinder sind ja auch 'n Teil davon. Und das wird sozusagen ausgereizt bis zu 'nem Punkt, wo Wo's auch nicht mehr funktioniert. Genau, wo's nicht mehr funktioniert, weil wenn jeder nur sich an sich selber denkt, dann hast Du keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt mehr, weil jeder sagt, was kümmert mich irgendwie meinen, was kümmert mich meinen Nachbarsprobleme irgendwie oder ist mir noch egal, was wie's wie's der Gesellschaft geht.

Ich fühl mich da nicht verpflichtet. Ich guck nur, dass es mir gut geht. Ich, keine Ahnung, ich ich zahl keine Steuern. Ich ich zieh auf die Balearen. Ich wie auch immer man das jetzt sozusagen ohne das mit dem Einzelnen vorwerfen kann und möchte, aber trotzdem, also ja oder auch sozusagen, was ist dein Kann man ja auch fragen, welchen welchen Beitrag leistest Du in deinem Beruf zum Beispiel für das Gemeinwesen?

Wo man, also ne, scheißegal, das Gemeinwesen oder so, ne. Und das funktioniert halt nur bis zu 'nem gewissen Grad oder bis zu 'nem gewissen Zeitpunkt, weil wenn das halt alle so haben, dann dann bricht's halt einfach zusammen, man funktioniert. Und dann kommt die Gegenbewegung, wo wo man sozusagen dann sehr wieder mehr ins Kollektiv geht und als Kollektiv denkt und dann kommen so Begriffe wie Volk und und und Einheit und Vaterland und Gemeinschaft. Und der Individualismus wird dann sozusagen als negativ markiert, weil man sozusagen sein eigenes Glück über das der Gesellschaft stellt. Und dann, und das kann man ja jetzt schon son bisschen beobachten, das ist pendelt ja son bisschen.

Mhm. Wir sind auch lang nicht irgendwie, ich weiß nicht, ob wir über den Mittelpunkt schon drüber sind, aber wenn man über den großen Teich guckt, da ist das ja jetzt auch mehr sozusagen, wir wir bauen ja alles selber bei uns und alles bei uns und irgendwie nur von uns und für uns und alle anderen sind irgendwie so, ne, also diese kollektive zusammen. Und das das sind halt und das sind das ist so Pendel, dass halt einfach seit Jahrzehnten hin- und herschwingt irgendwie. Wir gehen von Kollektivismus zu Individualismus und wieder zurück. Und ich glaube aber nicht, dass wir vom Feminismus oder von der Gleichberechtigung werden wir nicht wieder zurückgehen.

Das ist ja Also ich Das wär ja, das das würde ja niemand über sich ergehen lassen. Also was sein könnte, ist, dass die dass die Männer weniger berechtigt werden. Also sagen wir mal so, ich hätte vielleicht diese Frage vor 'nem halben Jahr noch anders beantwortet, aber wenn wenn wenn ich mir angucke, mit also mit welcher Geschwindigkeit so gesellschaftliche Umstrukturierungen zum Beispiel jetzt grade in den USA stattfinden, dann würde ich Du meinst jetzt auch mit dem neuen Bundeskanzler kann das alles sein oder was Nee. Wobei der son bisschen traumtachtend ist? Also weißt Du, ich mein, es gibt ja immer noch die Frauen, die auch was dagegen hätten.

Ja, aber also ich glaube nicht, dass wir in 'ner Situation landen wie in Afghanistan oder so was, ja, wo Du als Frau sozusagen gar nix darfst und wieder verschleiert irgendwie sozusagen. Aber die waren niemals frei. Doch. Wahnsinn. Doch.

Auch im Iran zum Beispiel, die waren in den Siebzigern in den Fotos, Videos aus den Siebzigern, sie ist, die war jetzt 'n freies Land, so. Die haben irgendwie studiert, die waren Universitätsprofessorin, die waren, also Professorinnen und das ist jetzt sozusagen komplett unter der Knute von diesem islamischen System. Und das ist halt das, was ich mein, so dieses Mhm. Ja, das kann ja überhaupt nicht sein, dass so was noch mal wiederkommt. Also da da da ist son bisschen zu viel Vertrauen in die Menschheit zu Hause.

Nee, ich glaube, son Satz darf man heutzutage irgendwie nicht sagen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass oder es kann nicht sein, dass, weil sie, wie gesagt, ich, damals schon habe ich in der ersten, bei der ersten Wahl habe ich zu dir gesagt, es kann nicht sein, dass der gewählt wird, als wir in den USA gelebt haben. Ja. So. Und er wurde gewählt.

Und was er, ja, wer auch immer, was er für seltsame Dinge macht. Ja, und aber noch mal, also auf eine Art, son bisschen bei Gleichberechtigung zu bleiben und auch darauf hinzukommen, was wir eigentlich auch noch mal so thematisieren wollten, dass ja auch Männer entmündigt werden. Ja. Ne, man sagt ja auch so, okay, wofür braucht die Frau heutzutage den Mann? Sie kann ja schon alles selbst, ne.

Und es war ja, glaub ich, früher schon ein bisschen ja insofern schöner getrennt, als dass Frauen manche Teile nicht konnten und dazu den Mann brauchten. Und der Mann konnte zum Beispiel nicht kochen, jetzt brauchte er die Frau. Also, ne, das ist völlig absurd, aber es das hat ja auch was Gutes, sich gegenseitig zu brauchen. Und jetzt im im Familienbusiness oder auch im Mutterdasein gesprochen, ist ja quasi die Frau, sag ich mal, ja, auf eine Art so so ganzheitlich Alleskönnerin, dass dass sie sich zum Teil aber auch diese diese Fäden gar nicht aus der Hand nehmen lassen möchte, damit sie auch weiterhin als, oh, Du bist ja, ach, sone tolle Powerfrau. Du hast deine Theorie oder dein dein Erleben sozusagen.

Das ist meine Theorie, das ist mein Erleben. Einfach weil sehr, sehr, ich seh das ja bei Instagram, sehr viele Frauen beschweren sich wirklich, aber auch also ich finde sehr beleidigend über ihre Männer, dass sie das und das und das nicht machen, wo ich mir denke, oh mein Gott, was habt ihr für schreckliche Männer? Und dann würde aber, glaub ich, damit auch einher einhergehen, dass man, also dass eben die Dinge anders gemacht werden und dass der Mann, ja, einfach Aufgaben, Verantwortung übernimmt, ohne dass die Frau es aber auch besser weiß.

So wie ich zu dir heute Morgen gesagt hab, ah krass, okay, Du hast den Koffer gepackt, weil ich einfach die Sachen einfach da alle hingelegt hab, so, miss, jetzt find ich aber auch meine Sachen nicht, das muss ich aber dann dann auch mittragen. So, wenn ich will, dass das ist sozusagen, dass jeder alles macht quasi, dann muss ich akzeptieren, dass es anders aussieht, als ich es gewohnt bin, als ich's mir vorstelle.

Und das ist, glaub ich, in vielen Dingen so, was Mann, Frau in der Familie angeht, Mutter, Vater mit Kindern, mit weiß ich nicht, kochen, mit Klamotten anziehen, so nach dem Sortieren, auch Sortieren. Wer wann was anhaben. Weißt Du und dann dieser Satz, oh Gott, wenn dann mein Mann die Kinder anzieht, oh Gott, das kannst Du ja nicht ertragen. So, ja, mein Gott, scheißegal. So, dann sieht's halt anders aus, als er Bus machen würde.

So. Ja, und als ob's so wichtig wär, was die Kinder anhaben. Ja, also Als wär's dir hinterher sowieso Das hat ja auch ganz viel mit Los was denn zu tun, finde ich. Ja. Und mit eben nicht alleine quasi die Heldin zu sein.

Ich weiß gar nicht, diese eine Video, was wir mal gesehen haben, wo die Mutter irgendwie auch für 2 Tage wegfällt mit dem Kühlschrank irgendwie 5000 Tupperdosen mit irgendwie, wo auf einem steht drauf, Frühstück, Mittag, Abend. Also auch was, also Wie seine Entmündigung Total. Des Mannes. Total. Und das ist, glaub ich, tatsächlich eine Gefahr.

Und und dann, weißt Du, ich mein, wirklich, es gibt so viele Beispiele, dann hat der dann hat der Mann das Baby, aber der Mann macht das nicht richtig. Und man muss es aber so machen. So und das haben wir schon oft gesagt, natürlich hat dann der Mann irgendwie kein irgendwann keinen Bock mehr und sagt, okay, egal wie ich's mach, ich mach's falsch. Meine Konsequenz ist, ich lass es. Ja.

So und ich finde, das kann's ja nicht sein. Und manchmal tun mir wirklich die Männer leid, muss ich sagen. Also so viel zum Thema Emanze und so. Ich weiß gar nicht, ob das so angebracht ist in manchen Bereichen. Ja, ich, ja.

Es sind schon viele auch so Sätze, die dann die so, also auch wieder, ich ich hasse es ja, wenn so Klischees irgendwie bedient werden einfach und immer wieder einfach, also so oft wiederholt werden, das zu bestätigen, ob das jetzt ist wie dieses Keine Ahnung, es ist ja manchmal dann so witzig, aber auf eine Art irgendwie falsch witzig wie dieses irgendwie mein Mann und mein Mann und ich, wir teilen uns wir teilen uns die Arbeit. Ich stille, weil's erst weil er's nicht kann und er schläft, weil ich's nicht kann. Mhm. So. Ja, es ist schon Ich find's mir schon, das ist aber natürlich Es ist total witzig, aber es ist, es bestätigt ja auch wieder das Klischee.

Ja. So, dass natürlich der Mann nachts nicht Warum? Also ich bin nachts, ich bin nachts viel mehr aufgestanden als Du zum Beispiel. Ich weiß, ich hab eine schlechte Laune bekommen und Du warst es aus seinen Diensten gewohnt irgendwie. Ja oder wie auch immer einfach, So und Und da haben wir halt beide nicht akzeptiert.

Das ist ja auch großartig, dass Du das nicht gemacht hast und ich aber auch nicht. Ich hab ich hab tatsächlich nicht eingesehen, warum Du jetzt schlafen darfst und quasi trotz deines Jobs, ne. Ja. Aber ich hatte ja auch immer einen Job. Und ja, man kann sagen, okay, aber wenn Du dann eben, das bezieht sich wieder auf die Folge, so, Du bist ja lebensrettend.

Bei dir geht's ja ums Lebens und Tod. Und wir haben schon, ich habe bestimmt 'n paarmal gesagt, Du wirst jetzt schlafen, weil Du hast irgendwie eine 8 Stunden OP am nächsten Tag. Also wir haben natürlich Aussagen gemacht, aber nicht nicht pauschal. Nö. Und das finde ich Ich hätte aber auch nicht, also es gehören ja immer 2 dazu.

Ich hätt's auch nicht akzeptiert sozusagen, mir das nehmen zu lassen, irgendwie also auch in der Lage zu sein irgendwie und 'n Kind zu beruhigen oder irgendwie Also ich mein, ich weiß nicht, wie viele wie viele Songs ich irgendwie nachts geschrieben hab mit den Mäusen auf dem Arm irgendwie so, ne. Und ja. Aber Ja, ich hab gesagt, es gehören 2 dazu. Ich glaube, also sagen wir mal so, auch in so Situationen tatsächlich mit kleinen Babys, finde ich, das ist ja auch keine Situation, die weder Du noch ich dann in dem Moment beherrschen. Also wenn 'n Baby nachts schreit und ich hab, glaub ich, gestern zu dir gesagt, ich kann mich nicht an Durchschreien der Nächte erinnern.

Ich finde, wir haben viel geschlafen mit Kindern, aber trotzdem hatten wir natürlich Weinphasen und wenn ein Baby weint, dann ist es manchmal auch gut, das gemeinsam zu tragen. Ja, ja. Weißt Du? Und ich finde, also was ich tatsächlich Ich mein, wo Du dann die Arme gehalten hast und ich die Beine. Genau, physisch, ja.

Nein, was ich tatsächlich schade find, und deswegen glaub ich, wär ich mich vielleicht auch gegen dieses Imanzen Dasein, was ich so schade find, ist eben, wie Du vorhin gesagt hast, das Kämpfen, das Aufrechnen, das sich gegenseitig Vorwürfe zu machen und quasi jetzt irgendwie irgendwie sone Liste zu machen mit fifty fifty. Und ich hab aber das, Du hast aber das. So ja, das mag bei manchen funktionieren, dann lass es bitte. Aber ich hab ich hab gar nicht das Bedürfnis, weil wir wir sind ja gemeinsam und wir wollen ja einfach nur gut und also auf eine Art, so wie das Free was ich halt neulich gemacht hab, so, wir wir ziehen uns nicht gegenseitig runter, das ist überhaupt nicht unser Anspruch, sondern wir wollen uns gegenseitig halt letztendlich erheben. Und das ist, glaub ich, möglich, indem man halt nicht sich aufrechnet, ausspielt so.

Ja. Ich find auch, das ist das macht, das gibt diese, das gibt sone Beziehung so was was sehr Transaktionales. Wie meinst Du Transaktional? Na ja, also sozusagen, also ich schreib jetzt auf, wie oft ich die Müll runtergebracht hab. Ich schreib jetzt auf, wie oft ich gekocht hab.

Mhm. Ich schreib jetzt auf, wie oft ich das gemacht hab. Und dann gucken wir oder wir machen eine Liste, wie oft man das in der Woche macht und dann schauen wir mal, wer jetzt wie viel davon gemacht hat und ob das fair ist. Mhm. Ich glaube, wahrscheinlich steckt dahinter auch 'n, vielleicht ist es auch mehr sone Typensache und mehr eine Typensache und 'n Mindset hoffentlich.

Ich ich ich, etwas, was ich, was ich, was mich einfach stört, ist nur, wenn man das dann sozusagen, man sieht das dann irgendwo und dann übernimmt man das Ja, stimmt. Als Konzept, als Hack oder als so muss man's machen. Andere machen das. Als, also muss man's machen. Das ist genauso wie ich das Hass aus den Filmen irgendwie, wo dann auch immer, ne, dieses Kennenlernen bla bla bla.

Und irgendwie am besten auch immer noch, dass man Freunde fragt, was der Partner vielleicht denkt, anstatt hinterher selber mit dem auszumachen. Mhm. Also seine Freunde fragt, was der Partner denkt. Mhm. Was sie gerne eigene Partner denken, anstatt den eigenen Partner zu fragen.

Mhm. Und und dieses, also warum ich sag Typen frage, Mhm. Weil es zum Beispiel und ich, das weiß ich, aus aus eigener sehr enger Erfahrung, es sind halt einfach, zum Beispiel Du kannst ja nie mit Geld sehen zum Beispiel. Also wenn Du wenn Du jemand bist, der schon sich mal beim Geld halt guckt, dass es fair aufgeteilt ist, dass sozusagen, wenn ich dir 'n Kaffee ausgebe, dann erwarte ich, dass Du mir auch 'n Kaffee irgendwann ausgibst. Es gibt ja auch Menschen, die eine Beziehung so führen Und wenn beide damit okay wenn wir beide damit okay sind, dann ist es auch total okay.

Mhm. Das Problem ist nur, wenn Du nicht der Typ bist, der das so handhabt und ich bin nicht so der Typ. Ich aber sogar gar nicht. Genau. Aber wenn wir jetzt wenn jetzt 1 von uns sozusagen irgend 'n Video guckt, das ist jetzt nicht mein, in dem in dem Beispiel ist es bisschen lächerlich vielleicht, aber das ist ja nix anderes irgendwie mit diesen mit diesen anderen Sachen.

Und dann so, ja, stimmt. Eigentlich eigentlich müsste man da schon mal 'n bisschen drauf achten irgendwie und dann kriegst Du meiner Meinung nach da irgendwie sonen Winkel rein, wo dieses, und das meine ich mit Transaktional irgendwie so. Ja. Und das Und der Satz stimmt ja schon, whatever, also auf eine Art, was auch immer, works, also so, oder? Ja, natürlich.

So. Und was ich zum Beispiel, ich glaube, so haben wir das nicht so richtig angewendet, aber was ich 'n ganz guten Gedanken finde, ist dieses, also auf eine Art Unbewusst, glaub ich, machen wir das. Wer hat grade weniger Energie? Weißt Du, also wenn ich, also ne, weiß ich nicht, ich frag dich einmal im Jahr, wie viel Prozent hat deine Batterie oder so? Einmal im Jahr?

Ja. Also es ist ja jetzt nicht so, dass ich das nie frag, aber ist jetzt auch nicht son ständiges Bild, was wir uns gegenseitig geben. Aber beispielsweise, Du bist auf 20 Prozent und ich realisiere, ich bin aber auf 40 Prozent, dann steh ich halt nachts auf oder dann mach ich halt noch die Küche. So ist es ja, glaub ich, bei uns schon, ohne dass wir das jeweils jeweils immer verbalisieren. Oder das ist ja schon, find ich, so so mir weißt Du was.

Ich merk grade Der Stärkere, der den Schwächeren auf, fängt an. Wir haben auch manchmal Momente, wo wir beide gleich schwach sind. Das ist dann auch anstrengend. Das darf man erst mal auch sein. Absolut.

Aber trotz, also sozusagen Und da haben wir aber realisiert, dass es manchmal sinnvoller ist, dass dann 1 sich auftankt. Dass dann 1 kurz mieten hat oder 1 kurz im Sport geht oder kurz schläft. Weißt Du? Ja. Wenn beide gleich los sind, Ja.

Weil dann ist es ja wieder anders. Ja. Dann das ist ja eigentlich, auch wenn das dann für den anderen vielleicht kurzzeitig jetzt mit Kindern zum Beispiel anstrengender ist, aber das ist es auch nicht immer, finde ich, ne. Ich finde, sobald man sich ja, da kommt wieder dann der Gedanke von, also sobald man sich dem auch hingibt und akzeptiert, kann man auch sagen, nee, wir waren's uns halt schön. So, wir setzen das alles irgendwann aufs Sofa, ich bin mega am Arsch.

Ich les euch was vor. Ja, ich glaub am Ende ist ja ist ja auch witzig, egal worüber wir reden, wir landen ja doch mal bei den gleichen Erkenntnissen. Und zwar? Ja, das eine ist Aufmerksamkeit, also sozusagen überhaupt merken, was vorgeht einen rum und vor allen Dingen in einem selber, welche in irgendwelchen Emotionen sitzt man, mit welchen Gefühlen, mit welchen Und dann das andere ist halt drüber reden. Mhm.

So. Und also absolut, ich will ich will das gar nicht so ich will's kurz wiederholen, also Aufmerksamkeit drüber reden, Kommunikation. Genau. Sehr gut, Lena? Nein, weil ich hatte noch 'n darüber hinaus Gedanken.

Und das darüber reden ist ja auch nur möglich, wenn eben die eigene Selbstwahrnehmung sozusagen stattfindet, zumindest während des Lebens, wenn nicht davor. Ja. Und was ich aber auch spannend finde, jetzt hab ich sie mal leider vergessen. Darf ich was sagen? Ja.

Ja. Wenn wir eben drüber reden, das ist ja dann auch wieder, da kommen wir auch wieder auf dieses Qualität ehrlich zurück. Mhm. Dass man halt nicht nur sozusagen drüber redet über die Interpretation der Situation, Mhm. Sondern über das, wie's einem selber geht.

Mhm. So. Ja. Also Genau. Und auch nicht nur über dieses Transaktionale, Du hast das gemacht, ich hab das gemacht, was das bedeutet, sondern mir geht's so.

Genau. Also nach Schrägstrich, Schrägstrich, Schulz von Ton, eine Ich Botschaft senden. Ja. Genau. Finde ich mega.

Zum Thema, auch quasi, ich sag mal, den sich den Arsch auf Reisen. Jetzt zum Beispiel, also ich kann jetzt auf eine Art, in dem Fall von Frauen vor allen Dingen sprechen so, eben die die Superwoman zu sein, die alles hinkriegt, aber dabei auch ausbrennt, unzufrieden ist. Ich kann mir schon vorstellen, dass dahinter auch ein Bedürfnis liegt nach eigentlich Wertschätzung. Also so viel machen wollen, dass es endlich gesehen wird, dass es endlich wertgeschätzt wird. Aber wer also Wertschätzung von wem?

Vielleicht sogar Von sich selbst? Als allererstes von sich selbst. Mhm. Und als zweites vom Partner, beides. Und ich kann, also deswegen, auch das hab ich schon tausendmal gesagt, hab ich auch heute zu dir gesagt, sich selbst feiern ist, find ich, tatsächlich eine Tugend, die man durchaus ins Leben integrieren darf, einfach weil das dann einfach einen zufriedener macht.

Und Weißt Du, welche Tipps, die man sich, also wie feierst Du dich selber? Indem man sich kurz mal bewusst macht, was man, ich finde es so schwierig zu sagen, was man alles leistet. Man dann ist man wieder so, ja, Du bist aber nur was, wenn Du leistest. Aber so einfach sich mal kurz bewusst machen, okay. Was man hat vielleicht so oft Was man hat oder auch wo Also Dankbarkeit im Endeffekt.

Ja, also Dankbarkeitzufriedenheit, wo bin ich grade durchgegangen? So, was war vielleicht in der letzten Woche echt anstrengend und wie hab ich's irgendwie gemeistert und wie bin ich vielleicht einfach nur bei mir geblieben und vielleicht hab ich nur 'n Bruchteil davon bewältigt, aber so einfach das anzuerkennen anzuerkennen, womit man auch zum Teil konfrontiert ist. Und wenn's nur ist, dass man irgendwie durch 'n strömen Regen gelaufen ist und man ist trotzdem weitergelaufen. Also ich finde, das Leben dass Du 3, also wenn man dein Leben mit 3 kranken Kindern geschmissen hast. So.

Ich finde, das Leben an sich ist schon manchmal anstrengend genug, als dass man dich wirklich jeden Tag feiern könnte. So krass, ich bin nach Hause gekommen und ich hab ich hab mir noch was zu essen gemacht. Geil. Also wirklich, ich finde wirklich, es gibt es gibt es gibt 1000 Millionen Gründe, sich selbst zu feiern. Und ich glaube Jedes Zähneputzen.

Jedes Zähneputzen. Mega. Für das mal am Tag. Das das ist mein mein Akt der. Deswegen putze so viele Zähne.

Mhm. Und ich glaube, dass das viel, ja, Zufriedenheit schafft und und auch Selbstbewusstsein als eigentlich. Weil und Unabhängigkeit, weil wenn ich jedes Mal auf irgendjemanden warte, ist irgendwie wie, weiß ich nicht, die Eltern oder der Partner oder irgendjemand applaudiert. Das ist, find ich, eine Abhängigkeit, da kann man sich eigentlich auch davon loslösen. Natürlich.

Und und ich muss sagen Musst musst musst Du, weil sonst hast's sonst ist, sonst liegt die Macht ja immer extern. Genau. Und ich muss sagen, es ist ja nicht so, dass ich mir nicht beides einholen würde. Ich Du zwingst mich auch immer wieder so. Ich bin ja ich bin ja da stolz und sag so, geil, mega.

Und dann sage ich zu euch, ey Leute, ich hab hier gesaugt, lobt mich davon, dass ich gesaugt hab. So, weil irgendwie offensichtlich brauch ich's, dann sagt ihr das halt, gut, abgehakt. Und dann Danke, Mama. Genau, danke, Mama. Du bist gut dort.

Und dann wiederum, aber das haben wir ja auch schon gemerkt, es macht mich ja wahnsinnig wahnsinnig unzufrieden, wenn ich mir 'n Arsch aufreißt und keiner sieht's, so. Und wiederum kann ich aber auch andere feiern, weißt Du? Also ich glaube, je mehr man Aber da reden ja selbst feiern kann, kann man ja auch andere so, oh geil. Aber da reden wir ja auch manchmal drüber, dass das halt auch, dass man dann auch so viel Ehrlichkeit sozusagen mitbringen muss, dass wenn man Dinge macht, die in erster Linie für einen selbst wichtig sind und für andere vielleicht nicht, dass man sich das auch bewusst macht, dass man sozusagen Aber zum Beispiel, okay, ich sag jetzt auch nicht, hier ist man, wenn ich die Wäsche mach, könnt ihr mich bitte dafür feiern, dass ich die Wäsche mach, aber die Wäsche mach ich nicht in erster Linie für mich. Nee, nee, ich wollte Also, wie auch immer.

Es ist und jetzt sind wir wieder bei immer zu putzen, Ja, leider mache ich meistens die Wäsche und Du hängst sie manchmal auf. Ja. Dafür dafür, dass Du dann immer das Steam Bad entschunen, wenn Du deine Genau. Die Geschirrspiel aufmachst. Genau, auch das haben wir delliert.

Haben wir Tochter. Sehr, sehr gut. Nein, aber ich finde eben, ich weiß nicht, es ist irgendwie sone etwaige Aufteilung. Ich fand das fantastisch und es ist vor allen Dingen ist es eine, wir ergreifen beide Verantwortung für unser Leben, für unser Familienleben. Ja.

Und darum geht's mir sehr viel mehr, als ob jetzt irgendwie, weiß ich nicht, Aber eine Prozentzahl. Ja. Ich glaube, worum worum's am Ende des Tages geht, es ist ja nicht so sehr, wie man's jetzt genau macht, wie wie das jetzt aufgeteilt ist, weil das Das darf ja auch jeder Wir haben ja schon gesagt, das ist eine Typenfrage, das muss jeder für dich selber entscheiden. Das muss jede Beziehung für sich selber ausmachen und auch das kann sich auch entwickeln über die Zeit. Das ist, darum geht's, finde ich, gar nicht, weil das ist eigentlich was Urpersönliches und und und Intimes und das ist auch total okay.

Aha. Was finde ich, was ich, finde ich, nicht okay ist, ist sozusagen, wenn man eine Konstellation hat, mit der man unzufrieden ist und diese Unzufriedenheit in die Welt hinausposaunt, sich dann sozusagen eine Bestätigung zu holen, dass es total okay ist, dass man Unzufriedenheit ist, anstatt mit dem, den es eigentlich betrifft, sich hinzusetzen und da drüber zu reden. Das find ich. Das ist 'n Und das ist es ja im Endeffekt so. Dieses Das findet in 10 Bereichen stehen.

Genau. Und das ist dieses, schau mal, wie scheiße irgendwie das ist, irgendwie, warum sind Männer so? Genau. Warum seid ihr Männer so? Es ist so ein so ein Bullshit.

Ja. So, ne? Das ist ja, warum sind oder warum sind Frauen so? Ja. Frauen sind nicht so.

Männer sind nicht so. Wenn Du irgendwie 'n Problem damit hast, wie dieser Mann oder diese Frau in deiner Beziehung ist, dann er riet mit ihm drüber anstatt dieses generalisierte. Ja. Und eine sehr gute Freundin hat es damit zu mir gesagt am in den Anfängen unserer Beziehung, da hab ich zu ihr gesagt, warum machen Männer so was? Und kannst Du mir das erklären?

Und sie so, nee, ich kann das nicht erklären, aber ich kann dir erklären, warum mein Freund das so und so machen würde. Weißt Du? Also, weißt Du, womit ich denk? Nee, aber An an die, mit der die Butterdose gekauft hat. Weil sie grade frisch frisch Ja.

Frisch hatte Und wir unsere erste Jahrzehnte eine Butter, die sie gekauft hab, war ich im Butter so nie. Die haben wir immer noch. Stimmt. Die haben extra sone kleine Kinder, warum? Ja, ich weiß es auch nicht.

Das ist auch immer so nie. Du musst immer 'n Stück abschneiden, weil keine Butter der Welt da reinpassen. Ja. Rechts sollten wir uns wieder einigen Das ist ein Erste, der vielleicht sollten wir daraus, das können wir darüber tun und auf Social Media sich dann auslassen. Haben wir denn Butterdosen produziert in einem Format, die nicht mit der Butter zusammen passen?

Ja, das Was macht man dann mit diesem Stück Butter, das übrig ist? Das schmeckt man halt. Das musst Du dann wieder einrollen in den Kühlschrank, das sieht immer ungepflegt aus, irgendwie. Die gute, ungepflegte Butter. Ah.

Aber die können wir ein Lied singen. Das sind Probleme. So, das war eine sehr schöne Konversation mit dir. Ich danke dir sehr. Ich freu mich jetzt auf den Abend.

Hast Du dich hast Du dich, hast Du ausreichend bekommen heute? Mhm. Ja. Ja? Sind dich gewertschätzt gefühlt, gefühlt.

Freut mich sehr. Wir sehen uns wieder, wenn es wieder heißt. Edel, abgefärbt. Auf jeden Fall. Wer weiß aus welcher Stadt?

Nein. Ich weiß aus welcher Stadt. Ja, ich auch. Vielen Dank.