Vollständiges Transkript
Na, wie geht's? Geht's geht's gut. Anstrengendes Wochenende? Meinen Kindern mal so. Mhm.
Mehrige Ehefrau. Ah ja, die nervt. Ja, hast Du immer kennengelernt, Die hängt immer noch rum und rollt, dass sie schlafen muss. Total. Zum Kotzen.
Ja, weiß auch nicht, aber Fragt man mich eben mal. Kannst nichts machen. Puh. Ja, wieso. Da könnt ich Geschichten erzählen.
Ja. Das klappt mir kein Mensch. Was hast Du angestellt mit deinen Würstchenfingern? Sein Würstchen mit mir. Ich hab ja gesagt, nicht dick und nicht dumm.
Ja. Das hab ich erreicht. Super. Von daher, findest Du, wir sind gute Eltern? Ja.
Mhm. Warum? Ja, so was darf man Wir haben uns immer noch nicht diese Dinger gekauft, damit das schön ohne Geräusch auch denkst. Ach so, das stimmt. Schreibt auf die Liste der vielen Dinge, die wir noch nicht gekauft haben.
Mhm. Ich finde, wir sind sehr gute Eltern tatsächlich, ja. Und das interessant, was Du das sagst, weil ich Also in dem Moment, wo man's ausspricht, Mhm. Also es fühlt sich wieder so, oh mein Gott. Es fühlt sich schon es fühlt sich schon fast verboten an, das zu sagen, so.
Aber ich finde es Hast Du keinen hast Du keinen Funken Anstand. Anstand oder Ja. Selbst Reflektion bleibt ja. Ja oder auch dieses dieses Tief stapeln oder sozusagen sich immer unseren Scheffel stellen oder bloß nicht, Also zu sagen, ja, ich bin gut in dem, was ich mach oder ich bin ich bin gut. Es es darfst, also es darfst ja echt nicht erwähnen.
Das ist ja, glaub ich Haben wir da schon mal drüber gesprochen, Herr? Dass das ja schon auch aus unserem Schulsystem kommt? Also Streber ist ein Schimpfwort im Deutschen. Ich bin mir grad ganz sicher, wenn das Zum Beispiel in Frankreich oder USA auch, gibt's ja so, also auch so Schulwettbewerbe, wo's aber, also wo das gefeiert wird bis zum gewissen Alter natürlich irgendwie, ne? Aber da wird es halt gefeiert, wenn Du der buchstabierweltmeister bist irgendwie oder Schulmeister irgendwie.
Also auch kurz was sagen zu dürfen. Ich find's total erfrischend, dass Du das jetzt grade so gesagt hast, weil Hättest Du das anders gehört? Im Grunde meines Herzens geborene ich dir total recht. Und ich neige trotzdem dazu, ja, eben grade aus den Gründen so was wie, ah ja, ich mal wieder als als vergessliche Mom, hab mal wieder das. Oder also ich ich neige schon auch dazu, 'n schlechtes Gewissen zu haben.
Oder Haben Sie zu? Und das ich meinte so als Mich nicht, also mich nicht, also wie sagt man, unzureichend mich unzureichend zu fühlen. Aber wenn Du mich wirklich fragst, glaubst Du, dass ihr das gut macht als Eltern, dann sag ich 100 Prozent ja. Also so ja, auf jeden Fall. Ich glaube, dass wir auch, also ich glaube auch, dass wir sehr gute Eltern sind.
Und trotzdem, also wiederum, wenn ich gefragt werde, glaubst Du, dass Du perfekt bist erst mal, dann sag ich, nein, nein, nein, nein, nein. Was ist die für Debatte Frau? Weil Perfektion einfach unmöglich ist, oder? Die nächste Debatte Frau. Sag mal.
Ja, wir definierten perfekt. Ja. Also wo kommt 'n das her? Ich weiß. Verstehst Du, also Ich glaube, also für mich son Bild von perfektem Mom ist, dass was natürlich aufgeräumt ist, dass immer sozusagen sofort was aufm Essen aufm Tisch steht, wenn man nach Hause kommt.
Das ist das, worunter ich auch als Kind gelitten hab, dass andere Eltern schon, wenn dann warum auch immer, als als Kind dann 12 Uhr 30 nach Hause kommt und dann war, warum auch immer, die Mutter zu Hause und hatte was gekocht. Und bei mir war halt so, nee, die Mutter ist halt nicht zu Hause. Ich mach mir was bei Woofrost, von Woofrost war. So, also deswegen ist es, glaub ich, son Bild von, wo ich jetzt sagen kann, meine Mutter hat mir Großartiges vorgelebt, großartige Eltern zu sein und dennoch arbeiten und verwirklichen sich auch beide und so weiter. Und die Bofrostskills.
Und die Bofrostskills? So wie Du Die hättest Du nicht, die hättest Du nicht Ja, stimmt. Entwickelt, sonst. Ich kann mir alleine Müsli zubereiten. Ich mein, das ist Überlebenstools.
Also zum Beispiel eben Essen steht aufm Tisch. Immer gut gelaunt, okay, das sind wir eigentlich auch. Immer perfekt gedresst, das sind wir manchmal, manchmal auch gar nicht. So auf eine Art eben dieses Aber wo kommt 'n her das her? Das Na, das kommt wahrscheinlich aus irgendwelche Werbung oder tatsächlich auch aus Instagram oder so.
Also das ist ja wirklich, also Ja, schrecklich. Ja. Ja, schon auf eine Art. Das ist sone sone gelckte Genau, geleckt, ja. Ja.
Hochglanzmagazin. Also wer hat sich das denn ausgedacht? So, und wenn Du, also wenn Du jetzt mal zurückgehst sozusagen, also was heißt denn, also für wen, für wen, also wen geht's denn überhaupt? Für wen soll Das Kind. Genau.
Für wen soll's denn perfekt sein? Und von all den Sachen, die Du aufgezählt hast, dann frag mal sozusagen unsere Kinder oder frag mal Kinder, Mhm. Worauf die Wert legen, so. Wie die Mama ausschaut, nein. Wie die Wohnung ausschaut, sicher nicht, ja?
Und wenn, dann gucken wir, dass sie ganz schnell wieder ganz anders ausschaut, nämlich, viel gemütlicher. Genau. Überall Höhlen, alle Sachen total schnell erreichbar aufm Boden. Richtig. Nicht irgendwo blöd weggeräumt irgendwie.
Mhm. Und das, ja, Essen ist vielleicht, sag ich mal, so der das ist vielleicht noch so der einzige Punkt so, wenn ich Hunger hab, dass ich gleich was zu essen krieg. So, das ist, glaub ich, noch der das erste Kriterium für Kinder. Also alles andere, also es, wenn man jetzt sozusagen was definiert, was was heißt perfekte Eltern irgendwie? Ich schau mir grade unsere Lichtbeleuchtung an.
Das ist echt großartig, wie wir heute ausgeleuchtet sind. Wieso? Weil die Tür angeleuchtet ist und hier irgendwo ins ins Longburg. Ja, wir sind halt perfekte Eltern, aber wir sind halt keinen perfekten Ausleuchter. Das stimmt.
Ja. Kann sich alles haben, ne. Und wenn und wenn ich natürlich reflektiert das zusammenfassen sollte, dann finde ich, was Kinder brauchen, ist Zuwendung. Sone irgendwas oder? Also Und darf doch manchmal kurz, wenn man denkt, irgendwohin schau.
Also Sie brauchen ungeteilte Aufmerksamkeit, Sie brauchen Liebe, sag ich jetzt mal, in nicht gefilterte Reihenfolge jetzt. Sie brauchen ein offenes Ohr, Verständnis, natürlich auch Regeln. Also das ist jetzt total, ne, unvollständig, diese Auflistung. Ich versuch grade einfach so ein bisschen und also dieses Gefühl, dass jemand da ist, dass dass sie wichtig sind, dass sie gesehen sind, wie gesagt, Liebe. Und ich glaube, das, was wir Ich glaube schon, bevor wir Kinder bekommen haben, hast Du das, glaub ich, zu mir gesagt, dass Du denen dieses Grundvertrauen mitgeben möchtest.
So und also und was ich finde, was wir total schön machen, ist, dass wir sehr bewusst sind. Wir sind auch sehr reflektiert und wie So, wenn's hakt, ne, ne, dann gehen wir da schon hin und gucken, okay, was was war, was können wir anders? Wie können wir uns allen helfen und so weiter? Ja. Aber wir arbeiten halt beide.
Und wir arbeiten auch viel. Warum sagst Du das so? Also was was Weil das weil das Zeit ist, weil das Zeit ist, die Die will nicht mit den Kindern verbringen. Ja. Und wiederum, das sage ich auch immer wieder, ist, glaub ich, ein ausgeglichener Mensch, der auch erfüllt ist für das Umfeld durch oder ja, ist eine Behauptung, ist, glaub ich, auch ein Gewinn fürs Umfeld, das jetzt mal völlig allgemein auszutönen.
Ja, ich hab so viele 1000 Sachen, die ich dazu sagen hab. Genau. Also wir leben, glaube ich, in 1 Generation, wenn ich jetzt sag, so noch nie in der Geschichte der Menschheit, das ist natürlich völliger Blödsinn, weil nicht wissen, was wahrscheinlich in der Geschichte der Menschheit war. Aber wir leben gerade in 1 Zeit, in der extrem viel Fokus auf Eltern sein, Kind sein ist, wo es so viele Meinungen und Deinungen und also Konzepte und Bücher und wie es zu sein hat und Ja, das Wort Ist das von dir? Nee.
Ach so. Alter nicht. Und was weiß ich, irgendwie Kinderpsychologen und Influencer, Mumsen, Ja, ja. Influencer und jeder hat hier den nächsten Hack und irgendwie keine Ahnung. Und was weiß ich dann irgendwie, ne, irgendwelche Rückschauen, wie es war, in den Siebzigern Eltern gewesen zu sein, Achtzigern, Neunzigern, was heißt jetzt so auffällig unvollständige.
Und ja, oder, also natürlich, das sind Klischees, aber davon sind natürlich schon Elemente irgendwie richtig so dieses, also wirklich, dass jeder jeder Pup sozusagen ernst genommen wird und man sich hinsetzt und drüber nachdenkt, irgendwie war das jetzt 'n bewusster Pups? Irgendwie liegt dir irgendwas quer? Oder auch tatsächlich diese Tracking Manier schon bei Säugram. War das war das Kinderkimchi jetzt irgendwie falsch oder so? Ja, ja klar, ich mein, wir haben's auch eine Zeit lang irgendwie stillen.
Also das da fängt's ja schon an, irgendwie stillst Du richtig? Stillst Du in der richtigen Frequenz? Hast Du irgendwie in der Still App eingetragen, jetzt wie lang Du rechts gestillt hast, wie lang Du links gestillt hast? Ja, es gibt jetzt auch Schlaf, Siehst Du das? Natürlich.
Siehst siehst Du das Du vorher schon angezeigt bekommst, wann dein Kind müde sein wird? Wir wir haben's doch auch mal versucht zu tracken irgendwie und dann dann siehst Du das Pattern. Ja. Es sah einfach aus wie son Jackson Pollock Gemälde, da war überhaupt kein Pattern. Und das, was halt wie früher quasi irgendwie am meisten funktioniert hat, war das, ne, der Haargummi am Handgelenk, wo Du zuletzt gestillt hast, einfach nur, dass sie Mhm.
Dass sie kein Mehlstau kriegst. Also bei Stillfragen einfach, Nico. Fragen. Ja, Ja, tatsächlich, Du hast ja eine volle Ahnung, Ja, ich weil Du halt mitgemacht hast. Genau.
Also es ging ja manchmal auch nicht alleine. So, ja. Und ja, ich also ich glaube, es ist einfach heutzutage noch noch mal viel schwerer, Eltern zu sein, eben wegen dieser ganzen wegen dieser ganz und dann sozusagen noch irgendwelche moralischen Dinge und Du willst natürlich das Beste für deine Kinder. Jeder wollte schon immer das Beste für seine Kinder, aber heutzutage gibt's noch so viel mehr Wissen, was das Beste ist und irgendwie Klingt schrecklich. Und ja und auch wieder dieses, ja, wir arbeiten beide.
Also das haut ja auch schon wieder in son Ding hin. Also was steckt dahinter? Dahinter steckt das das Beste für das Kind wär, wenn das sozusagen mit den Kindern ist, Glaube ich nicht. So. Und wenn Du zurückgehst irgendwie, ja, man muss auch nicht immer alles natürlich irgendwie mit den Steinzeitmenschen vergleichen irgendwie, aber wir sind früher in 'ner Gruppe, es werden in 'nem, in welcher Formation auch immer irgendwie, aber in irgend 'nem in 'ner größeren Gruppe zusammengelebt.
Da sind die, dann bist Du morgens aufgestanden, dann sind die Kinder mit den anderen Kindern rumgerannt oder mit irgendwem. Dann hat irgendwie, was weiß ich, Helga aus TP 5 dann an dem Tag aufgepasst, weil alle anderen irgendwie gerade auf Jagd waren oder wären zusammen oder keine Ahnung, ist ja auch vielleicht irgendwelche Klischeegeschichten. Aber am Ende des Tages haben halt irgendwie auch viel mehr Leute aufgepasst mit wechselnden Dingern. Da hat dann auch mal 1 gesagt, lass das Mhm. Ohne dass das die Eltern waren, ohne dass das jetzt gleich 'n großes Problem war.
Und ich, wie gesagt, ich glaube, dieser dieser extreme Fokus aufs Kind und dieser extreme Fokus auf sich selber und der extreme Fokus auf die anderen Eltern, was die so machen und ob das so okay ist und irgendwie, ja. Also ich glaube, also wir haben wir haben das damals schon in Bezug auf Schwangerschaft gesehen und ich glaube, es kommt genauso auch für Kindererziehung im Endeffekt, ist einfach so, hör auf zu lesen. Ja, hör ich, ja. Hör auf dir irgendwelche Ratschläge anzuschauen. Mhm.
Also wenn Du 'n Problem hast, okay, dann kann man auf die Suche gehen, so. Ja, und das finde ich, das hätte ich jetzt auch noch dazu geführt. Weil das hatten wir schon Auch wenn man Fragezeichen hat und die sich selbst beantwortet hat. Genau, wir hatten auch so Situationen, wo wir gedacht haben, was machen wir denn jetzt irgendwie da so, ne? Und dann find ich das auch total okay, aber einfach nur mal so richtig vollzuladen mit irgendwelchen Aber ich finde ich finde, Du solltest aufpassen, weil ich möchte nicht, dass diese Folge sone General quasi son wie son Schlag an an alle ist, Nee.
Die's anders machen. Ich finde das ehrlich gesagt völlig falsch, das zu behaupten, dass wenn es jemand anders macht als wir, dass es falsch ist. Das das möcht ich wirklich betonen. Ich glaube, wir können erzählen, wie es Ja, ja. Für uns funktioniert und wovon wir überzeugt sind.
Was aber nicht heißt, dass alles andere eben unsinnig ist und verantwortungslos oder was auch immer, so solange eben, sag ich mal, dieses Gefüge an Familie glücklich ist. Und ich glaube eben, ne, also bedürfnisorientiert sagen ja auch viele, also das ist ja natürlich mega, der Trend, hat sicherlich seine Sinnhaftigkeit. Und bedürfnisorientiert ist ja, wissen vielleicht auch alle, eben nicht nur aufs Kind fokussiert, sondern eben bedürfnisorientiert, dass alle Bedürfnisse in dieser Familie Aber auch die eigenen auch. Genau, auch die eigenen. So und also deswegen, ich will jetzt noch mal betonen, so, wir wir wir erzählen quasi unsere Überzeugung und wovon wir jetzt, ja, was bei uns funktioniert.
Und dann sozusagen sind wir auch so, okay, das funktioniert vielleicht nicht so, dann müssen wir das und das anpassen und so weiter. Ich möchte aber nicht jetzt irgendwie verurteilen, weil dann sind wir nämlich genau in dieser in diese in dieser Geschichte drin. Das, ne, also gibt's auch einfach unzählige Beispiele so, weiß ich nicht, die Mama oder der Papa, die waren irgendwie hundertmal am Tag waren sie megagesuldig und dann erlebst Du sie beim hunderteinsten Mal, wie sie halt ihr Kind anschaut und sagen, jetzt kommst Du aber mit. Und dieses jetzt kommst Du aber mit wird megabeurteilt. Und das ist einfach nicht so Hast Du das Gefühl, dass ich das gemacht hab, oder?
Ich möchte ich möchte das wirklich betonen, dass dass es, weißt Du, dass man ja Also wenn wenn wir davon reden, dass dass man sozusagen zu sich hinhören soll, dann kann ja alles, was man hört und was man sieht, eine Inspiration sein, weißt Du? Aber das soll jetzt nicht son Ja übrigens, also wenn ihr's nicht genauso macht wie wir, dann ist es falsch. Das ist ja mega der Falsche. Du meinst das, unser Dogma ist, kein Dogma zu haben. Ja, das hast Du ja schon niedergeschrieben in unserer Nein, nein, nein, aber ich mein, also das wär ja eben, also das ist ja dann auch wieder 'n Dogma, kein Dogma zu haben.
Also wenn Du kein, musst, Du darfst kein Dogma haben. Nein, aber unsere, wir haben doch 'n Buch, wo die Regeln des Kindergroßzins und die erste Regeln Das ist ja dann auch wieder geteilt worden. Genau. Die erste Regel ist halt? Keine Regeln, es gibt keine Regeln.
Genau. Ja. So. Na ja, ich bin ganz weit. Natürlich natürlich dürfen wir jetzt Stellung nehmen.
Das ist ja keine Frage. Ich finde nur dieses pauschal, alles, was anders ist, ist falsch, finde ich einfach Das meinte ich aber gar nicht. Nicht so ganz. Dass ich eigentlich damit nur sagen wollte, dass ich glaube, dass es sehr schwer ist heutzutage. Ja.
Ich glaub, es war früher sehr viel einfacher Weil's auch nicht so viel Möglichkeiten wäre. Es war auch früher gesellschaftlich viel klarer, was ist richtig und was ist falsch? Ob das jetzt nach heutigem Maßstäben richtig oder falsch ist, ist sicher dahingestellt und viele würden sagen, das war falsch Oder viele Sachen waren falsch, nicht alles natürlich, ne. Aber ich glaube, es ist heutzutage einfach, es ist heute einfach so viel sehr mehr, so viel mehr akzeptabel und möglich und Du findest für alles heutzutage halt 'n Argument dafür Mhm. Oder dagegen.
Und ich, was ich eigentlich sagen wollte, worum es mir geht, ist, dass ich Meine Theorie ist, dass wir, dass es eine gewisse Art von Hartwired Mhm. Den Erziehungsinstinkt auch gibt. Ob man jetzt Zugang zu dem hat immer, sei dahingestellt so. Aber ich glaube, es gibt so was wie 'n wie 'n Grundgefühl dafür, was richtig und was falsch ist. Und ich glaube, man kann man kann es sich schwerer machen, dieses dieses Grundgefühl wahrzunehmen und zu hören, wenn man sich ständig Also vielleicht hörst Du's nicht richtig.
Mhm. Und das ist ja sowieso, finde ich, auch sone Grund Wahrheit irgendwie die Antwort für viele Sachen, die meisten Sachen ist nicht da draußen, die ist da drin. Ja. Und wenn's halt schwer ist, in sich reinzuhören und das zu hören, was für einen selber gerade richtig ist, so, dann sucht man vielleicht im Außen und das macht's aber nicht immer leichter, was man von außen so bekommt, Mhm. Sage ich mal.
Das ist das, was ich eigentlich sagen wollte. Ich wollt nicht sagen, dass das von Es gibt auch Sachen, wo ich manchmal auch denke, witzig, irgendwie können wir vielleicht mal ausprobieren oder so was, ne? Aber ich hab, das auf deine Grundfrage zurückzuführen, ich habe keine Zweifel an meiner Vater, nicht Funktion, wen ich mein, an Fähigkeit, oder? Ja, also ich ich hab nicht das Gefühl, dass ich irgendwie, dass mir Wissen fehlt, eine Erziehung zu gewährleisten, hinter der ich stehen kann. Wobei wir ja auch schon oft gesagt haben, das Wort Erziehung ist ja auch schon so.
Ja, ja. Ja. Also zum Beispiel auch noch mal, darauf zurückzukommen, dass ich sag, lass uns nicht verurteilen. Was ich zum Beispiel von mir sagen kann und das hab ich dir quasi gesagt, bevor wir Kinder hatten. Mhm.
Die sagt, ich werde es nicht lassen können, Geige zu spielen. Ich werd's dir jetzt schon ankündigen. Ich werde es nicht lassen zu arbeiten und ich möchte, ich ich ich bin Musikerin, ich bin Künstlerin, ich bin kreativ, ich bin Schaffende. Und das, ich glaube, Du hast damals keinen Widerstand gehabt und Du hast jetzt 0 Widerstand. Und was ich immer wieder sage, ich sag so, hey, also ich hab mit den Kindern angefangen, wieder Konzerte zu geben.
Da war unsere große Maus, 4 Wochen alt Und unsere mittlere war, ich glaube, auch 6 Wochen oder so. So, das hat für uns funktioniert. Ja, das muss natürlich nicht. Das war für uns großartig. Das war für mich großartig.
Es war auch für die Kinder absolut gut, weil sie waren beim Papa, was ist daran so, ne? Also so wie auch immer. Und wenn das aber jemand anders empfindet, gut, schön, warum nicht? Und wenn man wenn jemand empfindet, dass man sozusagen, dass die Kinder 3 Jahre zu Hause sind und nur mit einem Elternteil gut, so. Also wir können unsere Meinung dazu sagen, ne.
Das ist so zum Beispiel, dass ich glaube, da ist zum Beispiel so was wie Kindergarten und und all diese, wie man das auch immer nennt, Krippe oder wie auch immer, dass es megacool fürs Kind ist, dass es einfach auch mit Freunden umgeben ist und auch andere Bezugspersonen hat. Weißt Du, das kann man ja sagen, dass es so unser, also erstens unser Erleben ist, aber auch Ja. So, ne. Und also wir wir haben halt erlebt, dass es den Kindern megaguttut und ihnen gut geht dabei. Und wenn aber jemand anderes dann sagt, so, nee, niemals.
Das so, dann wenn denn dieses ganze Gefüge von Familie damit einverstanden ist. Schön, wunderbar. Ja, ja, natürlich. Ne? Also Aber wenn dann auch jemand 1 vielleicht aus dieser Familie vielleicht leidet oder so, dann würde ich schon wieder sagen, okay, guck's dir an.
Was was kann irgendwie optimiert werden? Ja, optimieren finde ich, also Ja. Ey, ich weiß, was Du meinst. Ja. Ja.
Ich hab, Du hast es ja schon angesprochen, ich glaub ich wenn ich so drüber nachdenke, ja, natürlich hat man auch irgendwelche Ideen und Konzepte, ne, geht ja gar nicht anders automatisch, ob man will oder nicht. Aber das eine ist sozusagen schon dieses Ziel, die haben ja schon auch viel vorher drüber geredet gehabt, was sind so Grundwerte für uns, was ist das, also wenn wir Kinder haben sollten, was wäre wichtig für uns? Weil das, glaube ich, sollte man, darüber sollte man schon auch mal reden irgendwie, weil man kann da auch da völlig unterschiedliche Auffassungen haben und dann ergehen sich daraus ja auch durchaus Spannungen irgendwie.
Und das eine war, glaube ich, schon, wo wir uns einig waren, dass Also eine der, ne, zurück zu dieser Frage von Einstein, ist das Universum 'n guter oder schlechter Ort, dass man Also das ist unsere Aufgabe ist, denke ich, als Kindern, als Eltern, den Kindern zu helfen, ein eine Einstellung zu entwickeln. Mehr kann man nicht machen, ob sie es tun oder nicht, ist ja liegt nicht in unserer Macht, aber dass sie ohne dass dass die Welt 'n guter Ort ist, trotz aller Schrecklichkeiten.
Weil am Ende des Tages ist sie, wie sie ist und ob man jetzt davon ausgeht, ob sie schlecht ist oder gut ist, ändert nix an den Tatsachen, dass es ist, wie's ist. Also will ich lieber haben, dass man denkt, sie ist gut als Ehrlich. Und das zu unterstützen sozusagen, dieses Urvertrauen, dieses Grundvertrauen und da hängen viele Sachen für uns dran, wo wir gesagt haben, irgendwie Co Sleeping und wie man's jetzt alles nennt. Das fördert das unserer Meinung irgendwie und also, ne, man kann ja viele Sachen, die wir tun, zurückbringen auf aufgrund Überzeugungen irgendwie. So wie ich auch gesagt hab, eine meiner Grundansprüche an an an unsere Elternschaft ist, dass unsere Kinder in der Lage sind, mit 'nem Stock glücklich zu sein, also als Spielzeug.
Mhm. So, also dass es dass es möglich ist, dass sich 'n Kind einen Ast freut und irgendwie Sachen spielen kann, einfach unabhängig von irgendwelchen Jetzt auch bei einigen der Kinder der Fall. Ja, bei allen dreien. Ne, also das heißt nicht, dass sie sich nicht auch langweilen können und in der Fresse ziehen können und solche Sachen, aber grundsätzlich ist diese Fähigkeit vorhanden so. Und das und deswegen, das würde ich schon als Erfolg auch verbuchen.
Mhm. Und noch 2 Punkte, die ich irgendwie noch loswerden muss. Das eine ist, also streitbare Menschen können ja auch schlaue Sachen sagen. Mhm. Mit Jett Branson ist ja auch son, wie der Dean auch irgendwie sicher irgendwie, find ich jetzt kein kein Vorbild so als Mensch grundsätzlich.
Das war der Verrückte, der dann seine Frau entbunden hat mit dem mit dem Katamaran von USA nach nach England gesegdelt ist. Ja. Ach so, als sehr gut. Ja, ja. Ah, da hätte ich mich als Frau drauf drübergebracht.
Genau, aber deswegen, aber der hat auch gesagt sozusagen, dass auch auf die Frage irgendwie, was Elternschaft angeht oder so was irgendwie, ne, dass man seine Kinder Liebe ertränkt. Mhm. Und das fand ich irgendwie, das ist mir geblieben irgendwie, so als Satz fand ich irgendwie 'n Satz, den ich den ich sehr gut fand oder irgendwie von von einem meiner Mentoren, ja, Bo. Mhm. Dieses auch dieser auf die Frage sozusagen Mhm, das fand ich auch schön.
Wie das Wie es ist, wenn's wie es ist, wenn wenn die Kinder älter werden. Und sein Satz war, es wird einfach immer noch schöner. Ja, es wird jeder immer noch schöner. Und das war ein und das hab ich davor so nicht gehört und man hört's auch tatsächlich selten. Ich stell ganz oft zu, ah, es war so schön, als ich so klein war.
Oder Kinder, große Probleme. So diese Und das sind so Sätze, ich ich mag die einfach nicht. Und deswegen, so wie wir das auch schon bei Schwangerschaft gesagt haben, ich finde, also ich ich ich wähle gerne lieber die Sätze aus, die mit mir bleiben sollen oder die mit uns bleiben sollen, als die einfach sozusagen zu übernehmen, weil Ja. Das ist halt son Satz, den muss man halt so sagen. Ja, wie Du halt sagst eben zu sagen, dass alles gut ist oder dass man die Dinge auch im Griff hat, das Leben im Griff hat, dass man gerne lebt ist und glücklich ist.
Das ist ja schon so was, das sagt man ja nicht. Es ist ja einfach, das ist halt einfach, das halt schon Wobei ich nicht sagen würde, dass wir dass wir unser Leben im Griff haben. Das haben wir nicht, definitiv nicht. Ja, die Formulierung ist jetzt alles so was hab ich noch gesagt. Ich weiß es nicht, aber Ja, ja, aber Ja, ja, ja.
Ich weiß, weißt, was Du meinst. Okay, wir haben das Leben nicht im Griff. Das heißt, wir schwimmen im Chaos. Oh, das Nee, ich glaub, Du kannst das Leben nicht im Griff haben. Nee, das stimmt.
Also, es ist so, ja, es kontrolliert das Chaos, ne. Und ab und zu sozusagen kriegt's halt wieder durch. Ja, ja, ja. Nee, das, ich weiß auch gar nicht, ob er das Leben im Griff haben möchte. Nee.
So. Deswegen. Ist ja auch schön, wenn man also müsse Ja. Son bisschen. Und das das Letzte, was was für mich auch schon eine, ja, weiß nicht, Kernerkenntnis oder so was war, das war von von Brad Landon, also hier, dem Rhein Karl Ehrlichmann.
Mhm. Auf jeden Fall das Buch. War, also er ist ja auch Psychologe und hat son bisschen aufgearbeitet irgendwie, ne, also keine Ahnung, so Kindheitstraumata, wo die dann so herkommen und Trauma ja, beladender Begriff. Aber im Endeffekt und es ist mir da bewusst geworden, ist es ist ja die Kindheit Also erstens ist sie die unser Alltag, die Kindheit unserer Kinder. Mhm.
Das finde ich eine schon eine sehr wichtige Geheimnis. Ja. Und es ist aber so viel mehr und sich sozusagen diese Bürde aufzuladen, dass nur Du allein für, sag ich mal, die Kindheit Oder auch das Leben. Und das Leben deiner Kinder verantwortlich bist. Das ist einfach too much.
Das kannst Du nicht. Und das Beispiel war, wie, also weil er hatte ja auch Leute behandelt als Psychologe und hat Psychiater und hat hat dann sozusagen halt Teile von diesen Cases irgendwie halt in dem Buch aufgearbeitet, halt so sein seine Argumente vorzubringen und ich ich kriege jetzt nicht mehr ganz, kriege es nicht mehr ganz hin, aber so, Pi mal Daumen.
Geschichte war, irgend eine irgend 'n Mann, die bindungsgestört und hat immer wieder irgendwelche, da kamen immer irgendwelche, ja, irgendwelche Emotionen hoch, die halt nicht kontrolliert waren, die nicht klar waren, nicht bewusst waren, die dann dazu geführt haben, dass sie sie immer wieder aus den, in welche Beziehungen abgebrochen hatten, was auch immer. Summa summarum, worum's irgendwie ging, in der Kindheit irgendwie 'n Fahrradsturz gehabt, weil eben den Hund gesehen, dann kam der Hund an, hat irgendwie übers Gesicht geleckt irgendwie oder so was, so.
Und das war aber dann, ne, wegen Stresssituationen in dem Moment und sozusagen, wir haben ja schon mal wegen Allergien drüber geredet, ne, also dass dann sozusagen in Stresssituationen der Körper alles, also das Gehirn alles labet, was in dem Moment sozusagen drum rum war und das dann sozusagen Hippocampus und Amygdala, also sozusagen diesen Stresszentren und zentralen Gehirnanteil besonders abgespeichert wird als sozusagen zentrale Erinnerung und dass halt dann teilweise auch irgendwelche sehr auf sehr aufreibenden, im Nachhinein Erlebnis in Frankreich, bei meiner Gastmotor, die irgendwie 'n Hirnschlag hatte, was mir vorher keiner gesagt hat, irgendwie und Kontrollverlust und alles Mögliche irgendwie und, ja, wo ich danach irgendwie mit 'ner Ver-xfachung von meinen Allergien zurückkam irgendwie, ne.
Und als ich das dann aufgearbeitet hab, ist großer meine Allergien weggegangen. Geht in die Richtung Pseudos Science, auf der anderen Seite, egal. Ich will jetzt gar nicht irgendwie Der Löw hat recht. Ja, ja, also aber worauf ich hinauswill, ist irgendwie, also Du kannst in der in deiner Kindheit Also wie wie war da wie das Beispiel? Also dann mit dem Unfall?
Und Ja und dann war sozusagen jedes Mal, wenn die eine Frau geküsst hat oder so was, also irgendwie so dieser dieser Reiz im Gesicht hat das irgendwie diese diese Stresssituation ausgelöst und er konnte das aber nicht erinnern oder verbalisieren, hat sich's dann von der Frau getrennt irgendwie. Aber weil's nicht klar war, was es war, weil dein Gehirn ja sozusagen eine gigantische logische Mach Sinn Maschine ist, das hast Du ja, also das weißt Du ja auch von deinem Coaching. Ist 'n irgendwelche Emotionen oder irgendwelche also Gefühle, Mhm. Sensoren, die die eigentlich dem zugrunde liegen, warum Du Sachen machst oder nicht machst und hinterher rationalisierst Du, warum Du's gemacht hast. Interpetierst.
Du findest dann immer, also Du findest ja immer irgend 'n Grund, warum Du jetzt nicht joggen gegangen bist, warum Du nicht das Ding gemacht hast. Der Grund war eigentlich irgend 'n Gefühl Mhm. Und dann findest Du halt eine logische Erklärung, weil es total sinnvoll war und gar nicht anders hätte es sein können, dass Du's so gemacht hast. Und das das war halt da auch so, ja. Da hat sich seine eine Beziehung nach der anderen abgebrochen irgendwie und da hat immer 'n Grund gefunden und bis dann halt rausgekommen ist, das hört sich jetzt absurd an so, aber macht schon Sinn, wenn man das dann so liest, dass man halt irgendwie als siebenjähriger 'n Hund ins Gesicht gelegt hat, so.
Was ich da mal eigentlich sagen will Aber es könnte aufgelöst werden. Es konnte aufgelöst werden, ja. Und Und der war dann glücklich verheiratet. Happyly Air Be after, genau. Warum es mir aber Also was für mich hängen geblieben ist und warum ich das überhaupt irgendwie so langatmigungs verwirrend erzähle, ist, dass das ja etwas ist, was völlig außerhalb der der Einflussfähigkeit der Eltern ist.
Mhm. Das heißt, wir können uns aufn Kopf stellen und sozusagen versuchen, das Übel der Welt oder sage ich mal, die die Interpretationen, die dann zu späteren Traumata und komischen Verhaltensweisen im Unglück führen. Das wollen wir als Eltern, das ist ja das. Du wirst ja deine Kinder beschützen. Richtig, total.
Du möchtest ja nicht, dass sie leiden. Das ist ja, sag ich mal, der Ursprung von der Weg zur Hölle ist gepflastert von guten Intentionen irgendwie, ne? Das ist auch klassisches Beispiel irgendwie, was weiß ich. Du versuchst, deine Kinder vor dem Einfluss von von Medien und Fernsehen fernzuhalten und bist so restriktiv und sozusagen verbietest alles, dass sie dann hinterher eine Essstörung entwickeln, weil das das Einzige ist, wo sie noch irgendwie Kontrolle haben. Mhm.
Weil halt kein Witz im eigenen Bekanntenkreis erlebt sozusagen. Aber und und das ist, glaube ich, auch so und das das hab ich dabei gelernt, dass Du's nicht, Du kannst es nicht verhindern. Mhm. Wir werden's nicht verhindern. Wir werden nicht verhindern, dass dass unsere Kinder irgendwelche Situationen erleben, Mhm.
Die in ihrem Kopf oder in ihrem Unterbewusstsein irgendwelche komischen Interpretationen zur Folge haben, die dann hinterher in ihrem Leben ihnen Herausforderungen bereiten. Und wir können versuchen und hoffen, dass 'n Großteil dieser Situationen nicht von uns ausgeht, aber auch das können wir nicht Es kann irgendwas sein, was wir machen. Also absolut. Ich geborene dir vor Recht und ich find das total schön. Und ich glaube, diese Erkenntnis als Eltern einfach zu realisieren, wir können Leid nicht verhindern und wir können die Schmerzen nicht verhindern, Sei es, wir schneiden die Banane falsch rum oder irgendwie, ich hab den, keine Ahnung, was das alles für Beispiele gibt, warum Kinder jetzt irgendwie traurig sein können.
So, wir können dieses Leid nicht von ihnen nehmen, wir können mit ihnen durchgehen. Und ich glaube, das ist das, was ich was ich beides wichtig finde. Also ich finde es auch wichtig, seine Kinder nicht zu verhätschern. Beispielsweise, ja, also sozusagen mal angenommen, die würden jetzt 10 Jahre nur bei uns leben, damit sie nicht mit irgendjemanden konfrontiert werden, der vielleicht auch unangenehm ist. Und zum Beispiel in die Schule zu gehen, ist manchmal auch unangenehm, mit fremden Menschen wieder jetzt hier neu in Kontakt zu kommen, Freunde zu, weißt Du, also Freundschaften zu knüpfen und so.
Das ist auch, das ist schon auch eine, zum Teil eine schwere Aufgabe und das erleben wir auch. Und ich glaube, was mein Anspruch ist, ist eben, die durchzubegleiten. Und deswegen, ich bin ja son bisschen, ja, so nicht so ganz hundertprozentig mit diesem mit diesem Ansatz hier in Dänemark, dass alles gerecht sein muss für die Kinder. Weißt Du, dass also zum Beispiel Beispiel Ostereier, alle Sachen Ostereier, dann wird alles in eine Schüssel gepackt und dann wird es gerecht aufgeteilt. Das finde ich am am am Anfang fand ich so, okay, krass, wen werden jetzt unsere Kinder regeln?
Okay, sie finden's okay, zumindest oberflächlich okay. Dann finde ich's wiederum großartig, weil's halt einfach wahnsinnig gerecht ist und dann denke ich wieder so, okay, aber Wir haben die meisten gefunden. Genau, also also unsere Kinder waren eindeutig schneller als eure. Nein, aber also wo erleben Sie denn dann, dass es ungerecht ist? Es es wird nicht fair weitergehen, so.
Und ja, Dänemark hat den Anspruch, dass es auch im Erwachsenenalter ein bisschen fairer ist mit Gehältern und so weiter. Aber so, also auf eine Art blöd gesagt, so ist die Welt nicht, ist auch wieder leicht gesagt. Ich glaube, was mein Anspruch eben ist, ist, mit ihm durchzugehen und Aber es gibt ja noch genug, also es gibt ja noch genug Erlebnisse, wo ich mein, wo man's anders erlebt muss, ne? Ja. Und aber das ist halt auch wichtig tatsächlich, weil das Leben ist halt kein Ponyhof.
Klingt irgendwie scheiße, aber ist halt irgendwie auch wahr. Das Leben ist auch in erster Linie nicht fair. Und ich glaube, das ist halt eine ganze Zeit. Und und aber durchzugehen im Sinne von, und das fand ich neulich noch mal so schön zu lesen, es geht auch nicht darum, immer das Kind sofort zu trösten, so. Nee, nee, ist alles gut.
Also so, ich glaube, wir wir neigen ja schon dazu, wenn die sich jetzt verletzen, wir warten erst mal, Wenn die nicht heulen, dann ist auch alles gut, sondern müssen wir's jetzt nicht schlimmer machen, als es eigentlich war. Aber was ja eben schon son sone ja, fast vielleicht automatische Reaktion ist so, nee, nee, Du musst nicht weinen, ist alles gut. So, aber vielleicht geht's auch darum Es ist eigentlich alles gut. Also nur Nee, vielleicht geht's auch darum, das Gefühl, das Gefühl erst mal, also im Raum zu geben, das Gefühl, dass man da da sein darf. Wie heute zum Beispiel, als 1 unserer Kinder erbost war, weißt Du, dass dass ich da dieses Ostergedings da dann irgendwann, bevor es verschimmelt, auch versucht habe, zu entsorgen.
Und das war erst mal großes Drama. Ja. Genau, ich hätt's natürlich erst mal komplett gut. Es durfte erst mal, er durfte erst mal traurig sein. Ja.
So und da und damit war's dann eigentlich auch sauber auf sich sein, ist ja auch okay. Ja, genau. Also weißt Du, das ist auch kaputt gemacht. Ja, ich hab ja auch die Schuld auf mich genommen. Ja.
Das nächste Mal lass ich's einfach verschimmeln. Das ist schon okay. Ja, ich musste grade dran denken, während Du geredet hast, dieser Satz, an dem ich mich ja auch immer wieder aufgehangen hab, aber dieses. Und das gilt halt auch für die eigenen Kinder. Mhm.
Und das klingt erst mal so, also als Du mir das zum ersten Mal Freibrief irgendwie, ne. Du kannst ja sagen, was Du willst. Genau so. Was kümmern nämlich die anderen? Das ist, aber das ist es ja nicht.
Und das ist ja auch das, wo wir auch mit unseren Kindern drüber geredet haben, irgendwie, also Du kannst nichts Du kannst nichts dagegen machen, was andere Leute sagen oder machen. Mhm. Du kannst dich vor die Kinder stellen schon. Ja, aber jetzt mal so grundsätzlich, ne. Also wenn jemand sagt, Du bist 'n Idiot, Mhm.
Das kannst Du ja nicht verhindern. Mhm. Und Du kannst unter Umständen auch nicht verhindern, dass Du dich gekränkt fühlst oder sauer bist oder wütend bist, wenn jemand sagt, Du bist 'n Idiot. Also wir haben natürlich darüber geredet, auch in unseren Kindern, dass, was weiß ich, wenn dir jemand irgendwie einen den Mittelfinger zeigt, dass es auch absurd ist, sich drüber aufzuregen. Das ist halt eine gesellschaftliche Vereinbarung, ist, dass wenn dir jemand den Mittelfinger zeigt, dass Du dich dann aufregen musst.
Genau. Weil eigentlich ist es nur 'n Finger. Genau. Ja. Aber Und so was zum Beispiel, also ich finde, wir reden mit den Kindern schon sehr viel und geben ihnen damit ja auch Werkzeuge an die Hand.
Und das find ich schon sehr gut. Sehr guter Coachinggespräch. Hier mein Sohn, hast Du ein Werkzeug, mit dem Du arbeiten kannst? Ein Tool. Ein Tool.
Ja, jetzt hab ich den Faden verloren. Ach so, genau. Aber wegen dem, genau. Also Du hast keine, Du hast keinen Einfluss auch auf deine Primärreaktion, aber worauf Du, und das finde ich, ist dann wieder was, was man, ja, was ist was ja vielleicht irgendwie 'n bisschen Ziel ist, mit unseren Kindern auch zu besprechen oder dein Umzug. Und das gilt ja für uns genauso, als ob es so erleuchtet werden im Sinne.
Also oft genug ist sozusagen, die lohnt er dann bei uns irgendwann auch kurz genug. Aber dass sozusagen die deine Reaktion auf dein Gefühl etwas ist, worauf Du 'n Einfluss hast. Ja. Ne, also nur weil Du wütend, also nur weil Du Wut spürst, heißt das nicht, dass Du gut ausreden musst. Genau.
Ne? Ja. So. Und wenn das Boot ausleben, dann lieber mit dem Fuß auf den Boden stampft, als den anderen 1 reinzuhauen. Genau.
Das da an dieser an dieser Übergangsphase sind wir gerade, genau, ne, so. Das stimmt. Bei dir. Ja, wie gibst Du? Du?
Ja. Ja. Ich find das ich find das schön, ja, einfach da reflektiert zu sein und Ja, und dann muss man auch wieder ehrlich sein, ne? Dann kommt halt der Alltag, dann kommt das Leben. Mhm.
Und irgendwann ist einfach sozusagen der Reflexionsrucksack auch leer. Ja, natürlich und man ist natürlich auch erschöpft und so, das sagen wir ja auch, denke ich. Dann, ne. Ne. Natürlich.
Aber was ich zum Beispiel schön finde, ich weiß gar nicht, ob Du das mal gesagt hast, als die Kinder klein waren. Also letztendlich ist ja, finde ich, unser Ansatz mit Babys Säuglingen so, man lernt einander kennen. Das fällt ja nicht auf. Das, genau. Das Baby lernt uns kennen, wir lernen das Baby kennen.
Wir versuchen Zeichen, ja, einfach, sage ich mal, angemessen zu sehen und so weiter, darauf einzugehen und eben darauf wollte ich hinaus. Es hört mich auf. Und wir werden Sollte auch bei uns nicht auf? Bei uns gegenseitig? Ja, also sollte es auch, also im besten Fall sollte es nicht aufhören, sonst machen wir irgendwann mal auf und Kennen Sie.
Ja. Das wär traurig. Ich würde sagen, wir machen eine Fortsetzung raus, oder