Vollständiges Transkript
Na. Willkommen zurück. Ja. Wie fühlt sich das an? Lange nicht gehört.
Ja. Wir haben uns eine Woche lang nicht gesehen. So dein Deutschlandschock überwunden. Und das Erste, was wir tun müssen im Podcast auch nicht. Na klar.
Mein Deutschlandschock überwunden. Nein. Unüberwwendbar. Nee, aber sag mal, also Die Mäuse sagen ja dann immer, oh, jetzt verstehen wir uns alle wieder. Ja.
Und dann sprechen sie manchmal Dänisch, aber eigentlich nur, wenn sie zusammenspielen. Ja, es ist wird irgendwie Deutschland nicht gerecht, wenn man pauschal sagt, alle in Deutschland sind irgendwie unzufrieden. Tatsächlich, also so Wir wollen ja unser Publikum auch nicht vergraulen, ne? Nein. Und nein, das stimmt auch gar nicht.
Tatsächlich in dem Dorf, wo meine Mutter lebt, wohnen schon sehr Das erste Mal ist dies, dass es ein Dorf ist. Was hab ich sonst gesagt? Der Staat. Ja. Kleinstadt.
Kleinstadt. Städtchen. Städtchen. Städtchen. Stettle.
Weißt Du nicht, was die Definition von dem Dorf ist, ehrlich gesagt. Dorfsle. Ja, ist ja schon echt 'n Dorf. Wie auch immer. Komm schon vom Land.
Das stimmt. Ich komm echt vom Land. Sieht man das noch an? Wart ich jetzt nicht. Ja, dass da jeder halt 'n eigenes Haus hat.
Das kennen wir von hier in München. Also jeder stimmt ja auch nicht. Da gibt's ja auch Häuser mit so. Das stimmt. Aber schon Wohnungen.
Also 'n Haus haben ist ja schon, also das, keine Ahnung, kann man sagen, in Deutschland hat man eher 'n Haus. Nee, es kommt total Nee, überhaupt nicht. Deutschland ist ganz schlecht mit Eigenhausrate eigentlich. Vielleicht zu anderen Ländern. Mhm.
Ach so. Also hier haben also hier haben viel mehr Leute Eigentum. Ja, Eigentum. Ja, aber guck mal, wie viele Leute hier auch im Saal. Mit mit Ja, aber sozusagen, hier ist jeder seinen Sommer.
Also nicht jeder ist ja auch wieder in in Deutschland. Genau, jeder. Aber grundsätzlich ist die Eigentumsrate, ja gut, ist auch wieder die Frage, ob Eigentum oder Haus, okay. Ja. Aber es ist jetzt nicht besonders hoch in Deutschland, sagen wir's mal so.
Okay. Also andere Länder haben, USA zum Beispiel haben viel höher. Nein, es war schön. Es war schön. Wir haben's genossen.
Es ist vertraut. Ja. Ja. Aber trotzdem, also ich mein, jetzt ist ja schon langsam, jetzt bald 2 Jahre. Mhm.
Ist ja schon eine gewisse Zeit auch jetzt, wo man einfach, wo der Alltag einfach woanders ist, ne. So und ich, also ich persönlich, man merkt's schon son bisschen, jetzt nicht. Inwiefern? Ja, also auf dem Niveau warst Du deine Gewohnheiten. Also ist ja schon das Lebensmuster quasi.
Was man hier hat, ist jetzt das Normale Ja. Für uns. So und das, ja. Also ich komm schon unheimlich gerne immer wieder immer immer wieder nach Hause hier. Ich liebe es, nämlich dann auf der Fähre diesmal oder sonst im Zug eben Dänisch dannhöhe oder auch im Flugzeug natürlich.
Was absurd ist, ne? Was völlig absurd ist. Weil wir am Anfang so gedacht haben, oh Gott. Was ist das für eine Sprache, ey. Oder?
Ja. Ja, ja, ich, also ich hör's ich hör's tatsächlich inzwischen nicht mehr. Welche Sprache es ist quasi oder Nee, also ja Oder wie komisch es ist. Ja, also sozusagen, ich hör ich hör's ich hör nur noch die Sprache. Ja.
Also das, was gesagt wird, aber nicht mehr dieses, was man halt davor immer so hatte, irgendwie so, okay, ist eine komische Sprache. Ja, ja. Also, dass Du Du hörst, dass es eine andere Sprache ist, irgendwie das ist jetzt weg. Was schön ist, aber was auch gleichzeitig irgendwie, ja, auch auch weird ist, weil es ist ja auch wieder, ganz viele Leute sagen ja auch, dass Deutsch für Leute, die nicht Deutsch sprechen, eine eine unglaublich harte Sprache ist oder irgendwie Aber das kann auch echt schön flohen, muss man halt Ja, aber das kannst Du, glaub ich, man muss das ja nicht zu hart aussprechen. Nein, aber trotzdem ist, glaub ich, die Anzahl von Ach so, von Konsonanten oder Konsonanten und harten, also harten Lauten irgendwie ist sehr viel höher als in anderen Sprachen.
Also Ja. Das ist ja wieder das, also für uns hört sich's halt eben nicht so an. Genau, ich wollt grad sagen. Aber nur, weil wir halt Genau. Und wir hören halt, ich sag mal, wir hören die Poesie dahinter, wenn's jetzt irgendwas Poetisches ist, weil ich finde, Deutsch kann ja eine megaschöne Sprache sein.
Aber wenn Du nur Ein wunderschönes Wort Sprache. Ja, gut. Also da ist, da da float nicht so viel in dem in dem Ort allein. Stickfolge oder was? Wer auch immer.
Es ist vertraut und ich freue mich zurückzukommen. Ich ich liebe unser Leben hier. Ich liebe, ja, ich liebe es. Ich geh zu sein. Ich liebe die Stadt.
Ich liebe auch unsere unsere Routine. Ich liebe unsere Wohnung. Ich hab mich auch 'n bisschen gefreut, dich zu sehen, wie Du gemerkt hast. Also Oder? Ich hab, glaub ich, einmal gesagt, ist schon okay.
Son bisschen jetzt wie dieses San Diego Ding, wie lang dauert's, bis Du sagst, dass Du dich selber liebst? Das ist ja schon auch, wie lange dauert's, bis Du deinem Partner sagst, dass Du eben liebst, bevor Du all die anderen anderen Sachen auch Nico, ich glaube, Du warst gestern dabei, oder? Ich freu's dir noch. Ja. Ja.
Na ja, ich, es ist echt manchmal schön, sich auch mal nicht zu sehen, sich dann wiederzusehen. Ja, also es gibt gibt gibt auch Verfechter sozusagen davon, dieses, dass man sich selber füreinander rar macht, damit man sich mehr übereinander freut. Und das war ja schon immer so in Hannover, als Du noch Nachtdienste hattest, war das ja schon immer besonders, wenn wir's nachm Art Nachtdienst dann wieder gesehen haben. Ja, das fehlt dir quasi, meinst Du? Ja.
Ich finde, Du könntest ab und zu nachts nicht da sein. Nee. Vielleicht muss ich heut noch weg. Ich wollt grad, so wie gesagt, das jetzt nicht laufen. Nein.
Okay. Ja. Nein. Aber es ist, so wie ich ja festgestellt hab, wenn ich nicht da bin, zu erleben, dass die Mäuse einen vermissen, ist auch 'n gutes Gefühl. Neben dem, dass man natürlich nicht möchte, dass es ihnen schlecht geht und so weiter, wo ich auch weiß, dass sie ihnen nicht schlecht, wenn Du da bist oder auch wenn die Großeltern da sind.
Aber es ist auch 'n schönes Gefühl, vermisst zu werden und dass die auch realisieren, was fehlt und dass man selbst auch realisiert, was man für sie ist und so weiter. Ich find das ich find das wertvoll tatsächlich. Ja, ist ja auch, das ist ja schon echt diese dieses spannende Erleben immer wieder, dass wenn's halt sehr viel ist manchmal und wo man sich dann einfach irgendwie son Moment auszahltd allein sein wünscht irgendwie. Und es ist aber eigentlich gar nicht, ist gar nicht so viel, wie man denkt, dass man braucht so, ne. Dann hast dann hast Du irgendwie, sag ich jetzt mal, 'n Tag Alleinsein gehabt und dann dann merkst Du irgendwie so, krass, alle fehlen mir irgendwie so, wo sind alle?
So, ist jetzt nicht so, dass Du dann Ja. Ja. Also, dass dieses dieses Bedürfnis nach Alleinsein so groß ist, dass wir jetzt irgendwie eine Woche lang irgendwie Mhm. Mhm. So hattest Du ja auch auf deinem Retreat.
Ja, glaub ich, auch son bisschen irgendwie. Ja. Kam's vielleicht nach 2 Tagen, aber weiß ich nicht. Ja, ich weiß, was Du meinst. Es muss nicht so lang sein.
Aber Also das das Bedürfnis ist manchmal, das Bedürfnis ist Ja. Ist manchmal so groß, Ja. Dass es dass man denkt, das ist halt eine lange Zeitspanne, aber mit ganz vielen Sachen ist es ja so, dass man denkt, dass Dinge sehr viel mehr Zeit brauchen, einfach vom Bedürfnis her, als sie real brauchen, eben. Das ist ja auch so auf Aufgaben, die man ewig vor sich herschiebt, weil die im Kopf so riesengroß sind und dann setzt Du dich hin und nach 'ner halben Stunde hast Du's gemacht und denkst so Krass. Also warum hat warum hab ich jetzt 2 Wochen gebraucht, das jetzt geschwind zu machen?
Das will ich auch schon viel früher haben. Und manchmal braucht es ja auch diese innere Reife, weil Du währenddessen darüber nachdenkst, find ich, ne. Also so, Du machst das dann in 'ner halben Stunde, aber Du hast auch 2 Wochen bisschen überlegt, okay, wie geh ich das strategisch an? Vielleicht Manchmal. Aber ich weiß, was Du meinst, Deswegen also in Bezug niemand auf die Folge, was die Entspannung geht.
Verletzte. Ja, das Vorletztes. Vorletztes. Eben, es braucht nicht so, es braucht nicht immer 'n Riesenurlaub. 3 Wochen Urlaub, damit man wieder zu Kräften kommt, sondern Ja, ja gut.
Und so, darüber haben wir 3 Wochen. Darüber haben wir natürlich auch schon mal gesprochen, ne. Also wie, also wie lang lädst Du auf sozusagen, ne? Du kannst auch von 8 bis 50 Prozent aufladen, dann ist ja theoretisch grün. Ja, aber wenn Du dann über 100.
Wenn Du dann deine komplett auflädst, aber die ganze Familie sich gegenseitig vermisst. Ist auch gut. Also wie war's dann für dich? Schön. Schlimm.
Ich hab gesehen, Du hast den Salat nicht gegessen, der seit 1 Woche im Kühlschrank ist. Er sieht auch okay aus. Kann er auch irgendwann essen, aber Du isst zum Beispiel kein Salat ohne mich. Was ich jetzt nicht sage Hase, Anschuldigungen, ne. Das klingt jetzt so, das klingt jetzt so, als ob mein Mann keine Vitamine ist.
Ich hab mein Gemüse nicht gegeben. Wenn ich nicht hab. Carina hat die Spinatsößchen gezählt. Nein, nein, das ist mir aufgefallen, weil Du halt als Wartertyp Ja, mir brauchst tatsächlich brauchst Du nicht so Salat. Nee, mir gibt's tatsächlich einfach nicht gut, nur Salat zu essen.
Genau. Deswegen mach ich's halt auch nicht. Ja. Schon okay. Ja, wie gesagt, ich hab ich hab's son bisschen getrackt.
Es ist hier so in der in der Runde gelaufen. Ist das ja nur die zu geben. Genau, okay. Eigentlich. Also wie war's für dich?
Du hast nicht für dich gekocht? Nicht so übermäßig für den Nee. Tatsächlich, das fand ich auch ganz interessant so zu sehen. Also ich bin eigentlich eigentlich koch ich ja gern. Ich koch aber gern für Leute auch.
Mhm. Und das schon, ja, also so wie Du das ja auch erlebt hast und beschrieben hast, dass halt sobald, wenn man weg ist von zu Hause irgendwie, dass man halt raus ist aus seinen Routinen und es ist einfach eine Herausforderung, ist die Routinen woanders. Mhm. Also Du kannst nie die gleichen haben, aber zumindest in in in den Prinzipien beizubehalten. Und ich find's tatsächlich auch interessant zu sehen, so wie wie sehr die Routinen auch von den Menschen abhängen.
Mhm. Also die hier sind, so, weil einfach Mhm. Klar. 'n Teil meiner Routinen nicht so gut funktioniert hat ohne euch. Zum Beispiel?
Also mein, also absurderweise dadurch, dass unsere Morgen manchmal so so krass getaktet sind, funktionieren Sachen dann einfach besser, weil sie einfach müssen und 'n gewissen Ablauf haben. Und wenn Du dann denkst, Du hast irgendwie Monster viel Zeit irgendwie, dann stulderst Du halt da 'n bisschen rum und stulderst Du hier 'n bisschen rum und irgendwie plötzlich so, jetzt muss ich doch los, jetzt hab ich doch gar nicht alles geschafft, was ich sonst normalerweise eigentlich schaff, obwohl ich nicht allein bin. Mhm. Also ist jetzt weder schlimm noch gut, sondern aber einfach interessant zu sehen, so und ja, tatsächlich ist es ist es halt leicht leichter gesagt, irgendwie als tatsächlich umzusetzen und zu sagen, so, wenn Du alleine bist, sorgt gut für dich. Mhm.
So. Mhm. Ne, weil, ja, weil das, glaube ich, für jemand oder mit jemandem anderen zusammen einfach eine andere interne Wertigkeit hat. Ja, beziehungsweise es ist ja dann auch eine Absprache, dass man sagt, okay, ja, jetzt ist 11, ich fang jetzt mal an, was zu kochen. Oder am Wochenende ist halt so, okay, die Mäuse, die haben halt zwangsweise hoch.
Ja, gut. Ne, und also da haben wir schon viel regelmäßigere Zeiten, glaub ich, zum Essen durch die Kinder. Ja, na gut, ich war jetzt auch unterwegs währenddessen. Also ich weiß nicht mehr hier, ne. Insofern war das jetzt auch nicht alles ganz Ja, aber auf jeden Fall.
Aber Du hast dich 'n bisschen austoben können mit deiner Ja, ich hab Komposition, Komponierung. Ja, ich bin 'n bisschen ausgegeek, ja, ich hab, glaub ich, 3 Alben veröffentlicht an den Wochen. Muss ich noch verlinken. Ich hab keine Zeit gehabt, sie zu announcen. Das machen wir noch.
Alles, was wir noch alles machen müssen. Ja, passt auf keine Kuhhaus. Keine vegane Kuhhaus natürlich. Du wolltest noch irgendwelche Sachen, Du wirst noch irgendwas erzählen oder das noch irgendwas speziell. Dir vorgenommen für die heutige Folge.
Echt? Ja, ich glaub schon. Nee. Ich war ich hätte eigentlich gedacht, dass ich so voll voll das Material mitbringen. Ja.
Oder gestern war ich das so. Ja, deswegen. Ich dachte, Du hast voll die Agenda so. Ach, ich freu mich, so nach Hause zu kommen und dann irgendwie 'n Podcast zu machen. Nichts?
Das wär eine kurze Folge heute. Also, wir sind wieder zurück. Na ja, sagen wir mal so, ich möchte jetzt auch nicht so viel ausm Nähkästchen plaudern. Es war eine gute Fahrt. Es ist immer auch intensiv, wenn Menschen aufeinander kommen, so Dahingehend, ja.
Und eine Möglichkeit ist eben, es oberflächlich zu belassen und harmonisch zu sein und die andere Möglichkeit ist, in die Tiefe zu gehen, vielleicht auch ineinander zu geraten, vielleicht auch zu eskalieren, vielleicht kommen dann die Emotionen hoch und dann ist es im Idealfall danach tiefer. Zumindest beim letzten Mal hatten wir das Aufbrechen, ne? Genau. Also das gilt ja natürlich für alle allerlei Beziehungen. Genau und Kann man das forcieren?
Fossieren? Ja. Gute Frage. Soll man Also ist ja immer die Frage sozusagen, Zeitpunkt, ne? Also sozusagen Also insofern in so in so, ne, Frage Drive by Shooting und so was, also Ja, nein.
Das nicht Drive by Shooting Ist, glaub ich, ganz, ganz schlecht. Das hatten wir ja auch schon mal mit deiner Du kannst sagen, was ist? Mit deiner also Drive by Shooting, dass man halt sozusagen vorbeifährt, kurz schießt und weiterfährt und sich nicht die Zeit nimmt, dem gegenüber auch die Möglichkeit zu geben, darauf zu reagieren, dass man sich sozusagen dann eben Pingpongmäßig hin- und herschaukelt. Also dass man nur guckt, dass man sein eigenes Bedürfnis stützt, sag ich, Sachen loszuwerden, ohne dann den Geil, das ist ja, glaub ich, sehr gefährlich, weil das hatten wir auch bei deiner Familie, dass wir dann irgendwann abgefahren sind. Ja, das war bisschen immer glücklich.
Zeitlossten. Und dann saß es da so und hatte keinen keinen keine Zeit in dem Moment. Wir hätten die Nacht tatsächlich nutzen können, das zu besprechen. Ich weiß gar nicht, warum wir das nicht gemacht haben. Also ich glaube, ja, auch da wieder so, bevor man ins Bett geht, Dinge ansprechen ist sicherlich sinnvoll, wichtig, gut.
Ja, und da ist natürlich auch wieder eine Frage, also wenn man das halt gewohnt ist, das dann so zu machen, Mhm. Dass man dann auch die Nacht durch Aber es gehören, It takes to to tango. Ja, ja, total. Ne, wenn man wenn der, also Du kannst halt niemanden, Du kannst ja niemanden zwingen. Genau.
So, also Du kannst ja niemanden auch zu tiefen Gesprächen zwingen, also Nee, genau, aber welche Menschen sagen auch so bis hierher und nicht weiter. Genau und das habe ich dich ja letztes Mal auch gefragt, so was macht man denn, wenn der anderen nicht sprechen möchte? Ich glaube, was für mich zum Beispiel letztes Jahr, ja, das war eine Thematik mit der Beerdigung von meinem Vater, wo es eine Sache ging, die ich ansprechen musste. Es ging letztendlich wer wo sitzt und das anzusprechen war total sinnvoll. Wenn ich das nicht angesprochen hätte, dann wär das vielleicht wie son wie son traumatisches Ding für mich gewesen.
Ja, ich saß aber nicht neben meiner Mutter bei der Beerdigung oder so, weißt Du? Und dann wär das so voll riesig gewesen, obwohl das tatsächlich eine auf eine Art Unaufmerksamkeit war. Also es war nicht, es war nichts Gebäudees so, nee, ich möcht jetzt keiner neben Katharina sitzen. Und für mich war das eben in dem Moment verletzend. Ich hab das angesprochen, es war völlig fein.
Wir haben das alles geregelt, alles gut so. Weißt Du? Und manchmal braucht es eben dieses erstens entweder zu fragen und im Idealfall halt eben in 'nem in 'nem Zustand von, warum hast 'n, also von eben nicht, warum hast Du wieder das und das gemacht, sondern halt irgendwie so, hey, darf ich kurz fragen, warum machen wir das jetzt so? Oder auch eben, das verletzt mich, ne? Also so dieses dieses wirklich sanftmütige Ansprechen.
Ja, ich wollt noch was anderes sagen, aber sag mal Du. Ja, ich find das eigentlich ganz spannend, dass Du das grade sagst, weil da Also das eigentlich 2 Sachen, die da drin stecken, finde ich. Das das eine ist ja sozusagen so was wie dieses Drive by Shooting ist, dass man ja über Dinge redet, die schon passiert sind, die ja drin sind und irgendwie loswerden loswerden, loswerden wollen wollen, haben müssen. Und dass man halt das nicht im Vorbeifahren macht, sondern sozusagen im geordneten Rahmen, wo man irgendwie auch Zeit hat für sozusagen alles, was dann kommt. Und das und das, was Du aber eigentlich beschreibst, ist das ja eine Übung sozusagen, das live und akut in dem zum Moment zu machen, wenn's entsteht, was ja viel besser ist.
Mhm. Was also was man ja auch sagt irgendwie zum Beispiel mit Kindern irgendwie, es macht überhaupt keinen Sinn, nur die für irgendwas auszuschimpfen, was irgendwie vor 'ner Woche war. Aber Hunde. Ja, Hunde, ja. Da muss ich im Vergleich, aber.
Nein, aber Ja, aber gibt das bei Hunden auch? Also die, also bei Hunden ist es noch offensichtig, aber ja. Ja, klar, wenn die aufn Boden pinkeln, dann muss die ihm dann die Nase reindrücken, nicht eine Woche später irgendwie, damit Das ist ja 'n Erziehungsmachler. Ich bin absolut kein Hundeexperte, aber ich meine, das gelesen zu haben, dass man das damit sie sozusagen verstehen, dass sie das nicht machen sollen. Aber dass man halt in dem Moment sozusagen reagiert und das machen wir ja ganz oft nicht, weil man dann irgendwie schlechtes Wissen hat oder irgendwie denkt, muss man nicht akut akut sein, aber es es sollte im Zusammenhang Ja, in 'nem zeitlichen Sinne.
Ja, aber und das ist tatsächlich, ich hab, ja, ich auf der Arbeit auch grad auch eine Personalsituation, wo das im Endeffekt auch darum geht, dass viele, dass die Zusammenarbeit schwer ist, weil viele Sachen nicht angesprochen wurden in dem Moment, wo sie sozusagen, also akut 'n Problem waren. Und dann simmert das irgendwie in den Leuten drin und dann kommt das halt einfach zu völlig anderen Situationen raus oder man dann werden irgendwelche Sachen missbraucht, sozusagen irgendwie Die sind so was, ja. Jemandem was heimzuzahlen, was der dann irgendwie da gesagt hat oder gemeint hat.
Und das ist im Endeffekt eine Übung, durch die wir gerade sozusagen durchgehen halt, dass man, dass man sozusagen das a lernt, das wahrzunehmen, b sich traut, das zu formulieren und halt auch zu gucken, wie man das formuliert natürlich irgendwie, ne. Und ich hab Nämlich wieder sozusagen vom eigenen Gefühl ausgehen, nicht von der Interpretation.
So, was Du im Endeffekt grade gesagt hast. Genau und ich hab mir das, also wenn ich sag angewöhnt, dann ist es zu regelmäßig, aber also was ich tatsächlich manchmal mach, wenn ich verunsichert bin, was andere in dem Moment denken, die mir jetzt, sag ich mal, am Herzen liegen oder oder aber auch im professionellen Bereich. Also irgendwas, was eine eine gewisse Rolle spielt. Also es ist mir egal, was jetzt, weiß ich nicht, wenn jemand an mir freiläuft, es ist mir egal. Aber wenn ich so das oft gibt, das Gefühl hab, jemand guckt mich so misstrauisch an und also und es ist nicht klar, es kann ja auch einfach vielleicht offensichtlich sein, man ist sich nicht sympathisch, okay, aber es ist nicht klar, ist es jetzt wirklich so?
Dann kann, also dann hab ich echt oft gesagt, hey, ich hab's Gefühl, Du findest Aber das ist ja schon Interpretation dann, ne? Aber ich hab das Gefühl, bist ja schon von sich ausgesprochen. Nee, weil Du sagst ja dann, ich hab das Gefühl, dass Du, Du kannst ja sagen, ich das fühl dich irgendwie, also Aber Ja, weil wie Du mich anguckt. Das stimmt. Aber es ist jetzt so, ich hab das Gefühl, dass es dass es, ich kann ich kann jetzt gar grade gar kein Beispiel, aber so Na ja, ich finde, man kann ja schon fragen Ja, ja, natürlich, ja, ja.
Sag mal, ist es was, was was grade gegen Gang Strich geht, so. Ja, okay. Und das ist ja eigentlich auf 'ner Art ist es schon Interpretation, aber dadurch, dass es eine Frage ist, ist es ja wirklich, hey, ich deute mich vergewissern, sehe ich das deute ich das richtig oder? Und dann ist es also immer so gewesen, okay, ob das jetzt ehrlich ist oder nicht, I don't know. Aber es war immer so, dass es so, ach so, nee, nee, ich hab grade dran nach drüber nachgedacht, dass meine Großmutter bla bla.
Weißt Du dieses Beispiel auch mit sozusagen von dieser ein Frau im Konzert, die dich irgendwie voll böse anguckt während 'nem Konzert, wo Du denkst, ich find's total scheiße und danach Genau. Hast Du sie, glaub ich, sogar gefragt. Weil sie kam und hat Oh, sie hat sie kam und hat gesagt, das ist mir gepasst. Fand's so toll. Ja.
Und ich hab das tatsächlich neulich beim bei dem Workshop angesprochen. Da hast Du das Konzert unterbrochen, hast gesagt, Moment, Entschuldigung. Genau. Geht's Ihnen gut? Finden Sie das scheiße, soll ich aufhören?
Nein, aber bei dem einen Workshop, den ich gegeben habe, hab ich auch gesagt, von dem einen Musiker, hab ich gesagt, ey, ich dachte immer, Du findest es so urlangweilig, was ich erzähl, so, dass ist, dass Du einfach, dass Du diese eine Yogastunde machst und dann werde ich dich für immer verloren haben. Und der musste herzhaft lachen, weil er ist halt so derjenige, der halt einfach sehr regelmäßig praktiziert mit mir oder auch generell Yoga und und ja und auf eine Art, das voll angefixt ist von von all diesen und Gesundheit und Aber ich hab das, also wenn wir das interpretieren hätte müssen, hätt ich gesagt, auf keinen Fall. Der der ist ja hier Der ist emotional abgemeldet so. Genau. Deswegen so.
Ja, aber das ist ist ja, das ist ja auch son, ist 'n Buch, das ich vor Jahren mal gelesen hab irgendwie. Ich glaub, man kann auch da wieder sozusagen das auch wieder 1 von diesen Büchern, wo eigentlich alles schon im Titel steckt. Und das Müssen wir auch was bei deinem bei deinem Buch. Ja. Aber Ja, da darf man nicht zu viel rausgeben, ja.
Antteaser nur. Genau. Besser leben, ja. Echt, heißt also das Buch? Zwar mein Arbeitstitel, ja.
Mhm. Ja. Schon. Aber als Hat dann halt? Na ja.
Englisch, man kann nicht immer alles 1 zu 1 machen. Aber ich dachte, das würde auf Englisch? Ja, ja, deswegen ist, müssen wir auch gucken. Toomorren Life. Das find ich gut.
Okay, erzähl. Und das Buch heißt. Mhm. Und die Argumentationslinie ist, dass Du also dass Du im Endeffekt alles in deinem Leben haben kannst, Mhm. Wenn Du einfach genug Leute fragst.
Stimmt. Also erst zum Beispiel, also theoretisch kann dir jemand 'n Haus schenken. Mhm. Du hast halt noch nicht genug Leute gefragt. Mhm.
Wenn also wenn Du 1000 Leute fragen würdest, schenkst Du mir dein Haus. Mhm. Das ist vielleicht nicht bisschen mehr als 1000, aber Ja, gut, aber Ja, ja. Also verstehst Du, ist ja 'n Die Nummer ist ja, die Anzahl ist ja im Endeffekt egal bei mir, aber, also hast Du die, also Mhm. Hast Du die die Persistenz sozusagen und den Mut, halt einfach 1000 Leute zu fragen und dir halt 9999 abholen einzuholen irgendwie?
Und son bisschen war das ja auch dieses Prinzip von diesem Ansprechkurs, den ich dann da irgendwie gemacht und entwickelt hab und so was, dass Du halt diese Angst verlierst, weil Du's einfach oft genug gemacht hast irgendwie, dass es dann, also dann fragst Du halt einfach irgendwie, bist Du jetzt 'n Sonieren oder bist Du halt so? Ich war dann eine von 1000000, die halt einfach Ja, Du warst halt dann die eine, die ja gesagt hat. Alle anderen haben mir, ich war war völlig ausgedörrt, saß in dieser Sauna schon irgendwie, 1000000 andere Frauen gefragt irgendwie. Du hast gedacht, mir ist nur rot, aber ich hab echt die ganze Zeit eine ins Gebarscht bekommen irgendwie, deswegen hatte ich so rote Backen. Ich hatte schon immer 'n Herz, ja.
Das ist eigentlich die eigentliche, das ist eigentlich die Jetzt kann ich dir ehrlich sagen, so war's eigentlich. Ob das jetzt immer alles stimmt, muss man auch aufpassen bei diesen Ja, ich möchte auch sagen, ich bin auch sehr naiv gewesen von Ja. Ich bin's auch immer noch, manche. Auch von gut an. Ist auch gut.
Ja. Aber wie auch diese Geschichte, ob das jetzt stimmt oder nicht, weiß ich nicht. Kann auch sein, dass er aus dem Buch kommt, dass dieser Kentucky Fried Chicken Typ, Mhm. Dass der angeblich auch irgendwie, als er seinen ersten Laden eröffnen wollte, in seiner Special Chicken Soße irgendwie oder so, auch 6000 Leute gefragt hat, ob sie das finanzieren. Mhm.
Und halt 5999 nein gesagt haben. Danach hat er halt KFC genannt. Ob er's jetzt gut findet oder lecker findet, spielt ja keine Rolle, ob die Geschichte stimmt. Auch egal. Aber vom Grundprinzip her, glaube ich, können wir grundsätzlich viel mehr fragen.
Mhm. Also nicht nur sozusagen, was die Leute denken oder weil sie, seine eigenen Interpretation zu hinterfragen, sondern grundsätzlich auch. Also kannst Du mir helfen? Kannst also, ne, also Hilfe bitten irgendwie. Und da sind Kinder ja schon besser.
Das stimmt. Bis zu 'nem gewissen Grad und ne, kommt ja auch dieses Scham und Scheu und so was. Mhm. Teilweise auch eine Persönlichkeitsfrage natürlich, aber grundsätzlich sozusagen ist das ja schon, also nicht also nicht nur die Warum Fragen, sondern aber einfach auch Hilfe bitten und Hilfe bitten. Also ich hab Hilfe gebeten.
Ich kann grade mich an 2 Situationen erinnern, wo Schwäche auch Stärke war. Erlaubt war. Einmal durch mein Schulterumfang und einmal, indem ich vorzeitig Wehen hatte mit unserem dritten Mäuselchen. Und tatsächlich, als ich dieses Schulterding hatte interessanterweise, weiß ich nicht, da waren deine Eltern da und ich konnte einfach, also es klingt jetzt irgendwie so wie so Hausfrau pur, aber ich konnte tatsächlich 'n Wäschekorb nicht tragen, weil ich konnte halt mit diesem linken Arm nichts machen. Und ich hab, ich weiß, ich hab deine Eltern, ich hab mich gefragt.
Also ich hab quasi, ich hab das ertragen irgendwie an den Verband, irgendwie zu versuchen, diesen Korb zu tragen. Da haben wir dir son Geschirr gebastelt und son Haken, dann wo Du's einhängen, dich einhängen kannst und den dann sozusagen so hinter dir durch die Wohnung hinkend gezogen hast, dir die Scham zu ersparen, zu fragen, ob dir jemand helfen kann. Aber manchmal macht man tatsächlich so völlig 'n Blödsinn, also man macht so völlig absurde Sachen, bloß nicht zu fragen, irgendwie, ne? Ja, und ich weiß Nee, nee, ist kein Problem. Ich ich schaff das alleine.
Auf dem Boden kriechen. Aber als ich dann wirklich mich schonen musste, tatsächlich auch zum höheren Zweck nicht nur für mich, ich glaube Jetzt, also wegen vorzeitig wen. Ja, ja. Ich glaube, das hat schon auch viel mit noch Verantwortung für jemand anderem natürlich. Also weil ich ich kann ja mega an meine Grenzen gehen.
Ich kann ja auch an meine Grenzen gehen, wenn ich verwundert bin tatsächlich, weißt Du? Ja. So, aber ich kann nicht an die Grenzen gehen, wenn es tatsächlich die Gesundheit unseres Kindes geht. Und da hab ich gelernt, Hilfe anzunehmen, komplett anzunehmen. Ja, das ist ja noch ist ja noch mal 'n anderes Thema.
Also das eine ist ja sozusagen Zu fragen? Also Hilfe zu erfragen. Das andere ist dann auch sozusagen, sich helfen zu lassen tatsächlich, ne. Und ich weiß, Du hast 5 Wochen organisiert, wo nonstop jemand da war. Meine Eltern, deine Eltern, mein Bruder und Freundin, weißt Du?
Ja und Bekannte und andere Menschen oder Tante. Ja. Ja. Genau. Nanny natürlich auch.
Ja, das war son Learning für mich zu ruhen, nichts von mir selbst zu erwarten, außer ausruhen langsam, nicht höher schnellerweise. Ist aber vielleicht auch wieder 1 von diesen Sachen, die man vielleicht auch immer wieder neu lernen kann. Wahrscheinlich immer wieder neu lernen muss, ne. Also so Reden gibt einem eben Weil also so, wie Du das grade beschreibst, sozusagen, weiß ich das ja schon so an und so, ob das manchmal ja trotzdem noch auch eine gute Erinnerung auch wär, oder? Ja, aber ich finde, ich kann schon sehr viel mehr meine Weichheit zelebrieren.
Stimmt, ja. Ja, ja, auf jeden Fall. Und auch so, ja, so so so ab ablos nur quasi. Also das klingt jetzt so schon wieder bewertend, wollt ich eigentlich gar nicht. Aber ich finde zum Beispiel auch so Samstag sind ja schon so, okay, wir versuchen wirklich Bestimmt.
Alles stehen liegen zu lassen son bisschen. Mhm. Wo ich eigentlich jetzt mehr nachgedacht hab als jetzt dieses Hilfe annehmen, ist schon auch dieses Hilfe bitten. Mhm. Und da werden wir jetzt so drüber reden, würd ich jetzt, wenn ich jetzt so jetzt mal ehrlich sozusagen das betrachte, glaub ich schon auch, dass wir da vielleicht mehr 'n Hemmschuh haben, auch hier, weil's einfach Ausland ist.
Mhm. Teilweise auch wegen Sprache am Anfang. Mhm. Und was für eine Art von Hilfe? Ja, generell viel mehr.
Also man könnte ja viel mehr einfach auch, also ich glaub, man wir Fragen. Ja. Also bei vielen Sachen Stimmt. Wir kriegen's irgendwie hin. Mhm.
Wir lösen's irgendwie, aber man könnte auch jemanden fragen. Also Aber deswegen haben wir uns auch unsere tollen Freunde, wo wir uns immer wieder gegenseitig hier fragen, weil wir sagen, wir sind beide nicht gebürtig von hier. Wir haben hier beide keine Familie und wir helfen uns gegenseitig. Ja, ja. Man Ist schon wunderschön.
Natürlich. Aber auch das sozusagen, aber man könnte auch, glaub ich, noch Gibt noch mehr fragen. Können noch mehr fragen. Könnt ihr uns 'n Kuchen backen? Ja, auch andere Leute.
Also jetzt, also Könnt ihr uns 'n Kuchen backen? Also andere Leute hier. Könnt ihr uns was zu essen vorbei? Ja, könnt ihr uns 'n Haus schenken. Kannst Du mal?
Ja. Mach sonen kleinen Strichliste. Jeden Tag, allen Fragen. Entschuldigung, kannst Du mir die Wohnung hier bezahlen? Also also ja.
Okay. Also Mut zum Fragen. Ja. Ja. Doch, definitiv.
Ja. Aussprechen, ansprechen. Ja. Ist absurd eigentlich, dass man so, also warum das so schwer fällt zu fragen. Ja, das ist so verlernt.
Ich hab grad gedacht, Kinder sind wirklich so, dass die Dinge tatsächlich ansprechen. Neulich aufm Spielplatz hat unser Kleinster hat dann gesagt, Mama, guck mal, das sieht lustig aus. Und dann hat er 'n Mädchen, hatte irgendwie, ich glaub, die hat eine Operation am Mund gehabt, das sah irgendwie anders aus. Sie hat das, er hat das angesprochen. Und unser 1, das ist ja schon so, wir gucken ja eher weg.
Weißt Du, also bei egal welcher Behinderung gehst Du eigentlich seltenst hin und sagst, sag mal, was ist dir passiert? Kann ich dir helfen? Kannst Du mir das erklären? Also auf eine Art offensichtliches Sprechen wir nicht an aus der Angst auch zu verletzen. Ja, aber ich, also viele leiden auch da drunter, weil Du dann sich Ja, natürlich.
Das schafft ja, Das genau das schafft ja Genau. Exklusion. Und die Stadt. Ja, na ja, also und also ne, sprechen wir von Inklusion, was dir hier schon sehr viel mehr leben irgendwie, was weiß ich, dass da 1 mit mit mit Ohrenschützern dann irgendwie in der Klasse sitzt, weil Ach so. Ja, aber das ist ja auch überall in 60.
Ja, ja, ja. Aber ich finde, die sind hier schon sehr, also Na ja, dort schon ist auch 'n geiles Inklusionsland. Ja, ich glaub, da gibt's noch genug Arbeit zu tun auf jeden Fall. Ach so. Aber egal.
Ich hab hier ich hab hier in England keinen keinen vollständigen Überblick über Inklusion tatsächlich. Außer dass ich Ich hab eine Theorie darüber, also basierend auf, sag ich mal, stichprobardigen Erfahrung und viel Wissen aus der Zeitung oder Wissen. Also Info, ist auch egal. Muss auch gar nicht sozusagen in die Bewertung gehen, wer jetzt irgendwie besser ist oder nicht. Aber das ist ja, sag ich mal, das Grundprinzip und irgendwie, dass Du halt, dass dass Du's halt nicht anders anders behandelst.
Ja. Und also Du schaust selber an, also, ne, genau dieses halt offen sein, ne, tatsächlich. Und ja, ich find das irgendwie einfach 'n schönen guten 'n guten 'n guten Reminder einfach auch für sich selbst. Aber was ja halt irgendwie sehr viel machen, ist, glaube ich, dieses, was eine Form von Empathie natürlich auch ist und von, teilweise emotionaler Intelligenz, dass Du dich reinversetzt in jemanden anderen und dir vorstellst, wie wär das Also ich würd mich ich würde mich vielleicht doof fühlen. Keiner will jemand, dass jemand anders sich doof fühlt, also fragt man nicht.
Aber das ist auch wieder, Das sind ja alles, das ist ja alles nur Theorien im Endeffekt. Du kannst am besten überprüfen dadurch, dass Du wie Du einfach fragst. Ja. So. Ja, tatsächlich eben auch dann, wenn man was, also so was wie Behinderung sieht, fragen, hey, wie kann ich dir helfen jetzt grade?
Oder also so Ich muss ja vielleicht auch gar nicht helfen, ne? Nee, aber Na, also das ist ja auch wieder das Ja, na, also wenn jetzt was nicht möglich ist, wenn man, weiß ich nicht, nach Rollstuhl hochkommt oder Was ich noch sagen wollte, ich glaube, was finde ich auch son lebenslanges Learning, ich finde, das Wort Lernen passt da irgendwie nicht. Na, von mir aus. Lebenslanges Lernen ist Ja, ich kann auch gerne Learning sein. Multikulturellen Familie.
Lehrling. Lehrling. Das was in meinem Kopf vorgeht, geht halt nicht in meinem Kopf vor. Und wie ich wünsche, angesprochen zu werden und je alles Mögliche ist halt nicht auf einen anderen Menschen übertragbar, weißt Du. Also das hattest Du ja schon mal dieses Beispiel so, dass man sich gar nicht vorstellen kann, wie unterschiedlich Menschen sind, Menschen denken, Menschen sehen, wahrnehmen.
Ja, jetzt ist also wie unterschiedlich man ist im gleichen Raum, die gleiche Situation einfach Weißt Du? Und deswegen, also von sich auszugehen ist ist, glaube ich, nicht so richtig. Ja, es ist ja, es ist einfach, es ist halt unsere Natur so, ne. Das ist einfach, es ist, es erfordert Extraaufwand, sich darüber bewusst zu sein, wie, also wie man's selber grade wahrnimmt und dass man's halt auch anders wahrnehmen kann. Ja.
Und das halt einfach auch steht, ne. Also das ist auch nicht zwingend immer zu 1 also man muss nicht zwingend zu 1 Lösung kommen, wo der eine halt Rechte hat als der andere, sondern dass man das halt einfach auch stehen lassen muss Stimmt, ja. Und akzeptieren, lernen muss, dass halt man einfach auch einfach unterschiedliche Meinungen hat, ohne dass es jetzt sozusagen an einem Kompromiss muss, wo der eine dann sagt, ja, Du hast recht, eigentlich komm, also eigentlich muss man's eigentlich muss man's mehr so sehen. Das stimmt, das ist gut. Das ist, glaube ich, eine große Hilfe in Diskussionen, diesen Anspruch zu haben, dass es, dass man nicht einig sein muss.
Und in Erziehungsfragen generationsübergreifend könnte das eine gute Lösung sein. Dass man das auch stehen lassen kann, dass das nicht 1 stehen lassen kann. Ja. Dass man schon auch sehen kann, ne, also ich finde, man kann schon diskutieren, ich sehe das so, ich sehe das so. Ich kenne das so aus meiner Generation vielleicht und so weiter, aber heutzutage und so weiter.
Und ich glaube, das hilft schon, sich sich zu erklären tatsächlich. Ich glaube, das ist total sinnvoll, weißt Du? Also wenn ich jemanden erkläre, warum wir Dinge mit unseren Kindern machen oder nicht machen, dann ist es in der Fall danach klarer. Wobei es nicht alles immer logisch ist irgendwie, ne, was wir machen. Na, in Anführungszeichen.
Aber wir sind ja schon bei manchen Sachen reflektiert, Ja. Was diverse Einheiten von den Mäusen angeht, oder? Ja, ja, auf jeden Fall. Das ist immer alles so total Theoretisch. Ja, ja, ich weiß, ich könnte das jetzt alles ansprechen, aber Ja, der haben mir gesagt, unsere Kinder bleiben außer vor.
Genau. Ja, unsere Arbeit sowieso. Das prima hat er auch. Ich hab einen Satz gelesen heute, in den ich's ja gut finde, der sagt, dass wir das Beste machen aus den Informationen, die wir zum jetzigen Zeitpunkt haben. Ja.
Und dass dass natürlich sich Informationen ändern können und dann hinterher sagt man, ja, wenn ich das gewusst hätte Hast Du den heute gelesen einen Satz? Ich hab den wieder gelesen. Also 1 von mir hat ja noch gestern eben darüber gesprochen, dass ich es vielleicht hätte anders machen können, dann hast Du genau das gesagt. Ja, siehst Du? Hab ich schon wieder vergessen gehabt irgendwie.
Und dann hab ich ihn heute zufällig irgendwo gelesen und hab mich gedacht. Aber weil ich hab den auch schon davor schon mal gelesen, aber im Endeffekt ist es, finde ich, auch 1 der besten Sätze, auch mit seiner eigenen Vergangenheit ins Reine zu kommen und zum Beispiel gerade Sich von Vorwürfen zu lösen. Sich von vor Ja, aber auch zum Beispiel, ich find's auch einen unglaublich vergebenen Satz, weil das ist ja auch 1 der, sage ich mal, Herausforderungen oder Hauptkritikpunkte, dass man seine eigene Biografie, seine eigene Kindheit vor allen Dingen auch interpretiert mit seinem jetzigen Zustand und Wissen und auch dem eigenen Blick auf seine eigenen Eltern sagt, ja, ihr hättet mal, warum habt ihr, warum habt ihr nicht? Und daraus ja auch für, sich Vorwürfe generieren und also Familienzerwürfnisse entstehen und alles Mögliche. Mhm.
Und es ist ein ein extrem vergebener Satz, wenn man sagt, unsere Eltern haben zu dem Zeitpunkt mit dem Wissen, das sie hatten und der Biografie, die sie hatten und den Umständen, das für sie Bestmögliche gemacht. Ja. So, das ist wieder 'n bisschen auch dieser Satz, den unsere unsere Freunde aus Hannover damals gesagt haben, die vor uns Kind bekommen haben, wo wir sie auch gefeiert, ja auch herausgefordert waren, weil irgendwie nachts nicht geschlafen und alles Mögliche und man selber gestresst und irgendwie dünnhäutig. Wo wir auch gesagt haben, sie unterstellen dem Partner, egal was der sagt, die bestmöglichen Intentionen mit dem Satz, weil Du kannst 'n Satz ja immer so oder so hören und sich daran zu erinnern, dass man versucht, immer die bestmögliche Interpretation zu wählen von dem Satz. Der wollt mir keinen reinwürgen, sondern Ja.
Und das ist ja im Endeffekt nur eine andere Art, das zu formulieren, dass unsere unsere Eltern das die besten Absichten hatten. Ja. Und das, so gut sie's konnten und mit anderem Wissen hätten sie's vielleicht anders gemacht, hatten sie aber nicht.
Und gleichzeitig sozusagen so so wie das vergebend ist für die Vergangenheit und für die eigene Biografie, wo man sagen kann, ja, das war halt das Bestmögliche, ist es auch im Endeffekt eine ein ein, ich seh ich will's nicht sagen, ein Freibrief, weil das ist es nicht, aber wir setzen uns ja heutzutage als Eltern auch unglaublich unter Druck, dass man, also was wir alles eben wegen diesem ganzen Wissen und diesen ganzen Theorien da draußen sind, was man alles machen muss, damit ist sozusagen für die Kinder irgendwie ideal und perfekt.
Und also, also wenn Du wenn Du da nicht aufpasst, haben wir auch schon drüber, wir reden geredet, wie viel Meinungen und Deinenungen und was Du alles irgendwie beachten sollst.
Wir haben halt auch eine begrenzte Anzahl, wir haben eine ganze Menge an Wissen und Theorien, die wir aufgrund von diesem Wissen entwickeln und wir geben unser Bestes basierend auf diesen Ja. Auf diesen Informationen. Ja. Und mit 100 Prozent Sicherheit, wenn's überhaupt so was gibt wie eine objektiv richtige Handlung, liegen wir oft daneben dann. Und mit 100 Prozent seiner Sicherheit daneben klingt zu hart, aber ich glaube, dieser Anspruch, also diesen Anspruch zu haben, dass es perfekt sein wird.
Vielleicht tut's mir leid. Richtig, das ist wahrscheinlich nicht angemessen. Genau. So so gut wir können mit dem, was wir was wir jetzt wissen. Genau.
Und ich finde Und auch unsere Kinder werden uns irgendwas vorhalten. Und ich finde, man kann das noch allgemeiner sagen, es gibt auch diesen Satz, ich krieg den nicht mehr so zusammen, aber quasi Lebewesen. Also zu wissen, dass man jeden Tag sein Bestes gegeben hat. Und wenn das Beste jetzt war, dass man den ganzen Tag im Bett gelegen hat, dann war das an dem Tag das Beste, was man tun konnte. Weißt Du, was ich mein?
Also da auch da milde und vergebend mit sich zu sein? Wobei man natürlich dann reflektier, also man kann das natürlich reflektieren und sagen, das war für heute gut, Ja. Aber wenn das noch mal kommt, würd ich's anders machen. Ja. Zum Beispiel.
Das stimmt. Ja, na ja, weil sonst hast Du ja keinen, also sonst Ja, aber ich finde einfach so diesen Ansatz zu haben, dass man sich schon sehr viel Mühe gibt. Ja, ja. Und dass es eben, ja, das Aber deswegen kann ich auch keinen Freibrief, dass Du quasi halt einfach auf eine Art nichts machst und sagst, ja, besser geht's halt nicht. Ja, aber es ist ehrlich gesagt, wahrscheinlich ist es auch typbedingt.
Also ich kann nur mal sagen, ich geborene sehr oft. Am besten ist natürlich ist es manchmal auch gut, von sich selbst oder von jemand anderem 'n Tritt in den Hintern zu bekommen oder so, ne. Also aber so diesen, für sich selbst, ja, zu wissen, dass Also, vielleicht ist der Unterschied, vielleicht ist der Unterschied schon auch, also Du weißt ja selber, hast Du dein Bestes gegeben oder nicht? Vielleicht. Weißt Du?
Genau, vielleicht ist das Also, ich glaub, ich glaub, der Unterschied liegt darin, dass wenn Du wenn Du weißt, dass Du dein Zweitbestes gegeben hast oder dein Drittbestes, dann ist es vielleicht nicht der richtige Moment, sich selber auf die Schulter klopft zu sagen und das war schon das Beste, was Du konntest. So. Ja, und dann kann man dann kann man wieder fragen, muss man jeden Tag das Beste? Mit dieser Überfragen. Mit dieser mit dieser mit diesem ungelösten Quiz.
Ein Quiz. Schreibt uns die Antworten. Wir sind wir haben wir wissen nicht mehr weiter. Wir haben uns jetzt in eine Sackgasse geredet, in eine logische Sackgasse. Aber wir haben unser Bestes gegeben?
Wir haben unser Bestes. Ich hab heut nur mein Zweitbestes gegeben. Echt? Ja. Warum?
Ah, ich glaub, ich hab schon mal, ich hab schon mal 'n besseren Geburtstag. Machst Du heute nicht eloquent? Das weiß ich nicht. Wir können ja mal abstimmen. Ja.
Wir brauchen auf jeden Fall Feedback. Wir brauchen Hilfe. Also auf jeden Fall, sähste gut aus. Das reicht ja manchmal auch. Ja, ist jetzt, darf man Wenn man das zu 'ner Frau sagen würde, dann wär alle so, what?