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Alles hinbekommen – und trotzdem die Illusion vom perfekten Leben?

Edel Abgefunkt · Folge 45 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 8. Juni 2025 · Dauer: 46:30

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

„Wie kriegen wir alles hin?“ – die Frage des Tages. Folge 45: Familie, Beruf, Beziehung ohne Perfektionsdruck; warum Aufgaben den Raum füllen, den man ihnen gibt; Handy als schnellste Pseudoentspannung; und dass weniger Zeit manchmal besser funktioniert als Illusion von Monster-Puffer.

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Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 45?

Um die Illusion vom perfekten Leben: Zeitmanagement mit Kindern, digitale Medien, Prioritäten in Familie und Beruf – und warum „alles hinbekommen“ oft die falsche Messlatte ist.

Warum füllen Aufgaben den Raum, den man ihnen gibt?

Ihr Beispiel: Drei Wochen für eine Präsentation brauchen drei Wochen; eine Woche braucht eine. Mehr Puffer heißt nicht automatisch bessere Ergebnisse – oft nur mehr Ausdehnung.

Was ist mit dem Handy als Pseudoentspannung?

Es ist immer da und die schnellste Ablenkung. Echte Entspannung (Matte, Pause ohne Scroll) braucht mehr Absicht – deshalb landet man so oft am Screen statt bei Erholung.

Was wollen sie statt Perfektion?

Bewusst wählen, wie sie mit Kindern, Beziehung und Beruf sein wollen – geduldig mit sich, ohne sich zu verrennen oder Multitasking zu verklären. Weniger Illusion, mehr ehrliche Priorität.

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Hi Katharina. Hey Nico. War schön dich zu sehen, nachdem ich dich heute den ganzen Tag nicht gesehen habe. Es tut mir leid, wie jeden Tag. Ja.

Ja, schön dich zu sehen. Hab ich das Haus verlassen muss. Stimmt. Wie kriegen wir alles hin? Ich hab mich auch dran erinnert, dass das die Frage ist, die wir heute beantworten wollen.

Ich hab eine Antwort dazu. Ja? Mhm. Ich auch. Sag mal deine.

Nee, tut zuerst. Ich hab mich einfach nur dran erinnert, als ich vorhin Yoga unterrichtet hab. Ich fand ja, dass wir halt heute im Anfang 5 Uhr aufgestanden sind, damit wir dieses Workbook schreiben, was wir fürs Street brauchen. Also wir haben uns quasi 5 Uhr zum Arbeiten verabredet. Das ist zwar schwer ein Beispiel.

Ja. Das ist deine Antwort sozusagen und die Frage, wie wir's hinkriegen. Nein, das ist nur ein Beispiel. Ja. Weil wir gestern Abend gesagt haben, mit ähnlichen Energie und dann sind wir lieber morgens so viel Energie.

Nein, aber ich fand das wirklich, ich glaube, das wär so voll meine Zeit, morgens nichts anderes zu machen, als 'n warmes Wasser zu trinken und sofort ganz gut zu schreiben zum Beispiel. Oder ich habe ja auch, ich übe auch manchmal morgens sehr früh morgens. Ja, ich hab bisher jetzt auch angefangen aufzustehen. Ja, ich glaub, ich glaub, dass Du morgens immer gewusst hätte. Ja.

Ja. Und das hat in letzter Zeit sogar ganz gut geklappt, wenn wir wirklich auf jeden Fall stehen, dass die Mäuse schlafen. Mhm. Richtig gut. Ja.

Ich hätte eine ich hätte eine andere Antwort gehabt. Und zwar? Ich, weil ich, also ich glaub, deine Antwort stimmt, aber ich glaube, sie macht doch Angst so auf eine Art. Ja, Du, wir kriegen ja nicht alles hin. Nämlich, das ist genau das meine Antwort.

Eigentlich. Das dänische schleicht sich ins Deutsche. Das hab ich ja schon mal in 'nem Instagram Post so formuliert, deswegen hab ich, glaub ich, nicht einmal gesagt, wir bringen lange nicht alles hin. Nee, ich glaube aber, das ist ganz wichtig zu sagen, Natürlich. Weil dieses dieses diese Frage, die wir dann doch ab und zu kriegen, wie wie kriegt ihr das alles hin?

Und wir kriegen überhaupt nicht alles hin. Wir kriegen eigentlich gar nichts hin. Ja, das stimmt auch wieder nicht. Wir kriegen sehr viel hin, aber wir kriegen auch sehr viel nicht hin. Mhm.

Und ich glaube, was man auch was man auch nicht sieht oder vergisst und woran ich mich selber auch immer wieder erinnern muss, ist, dass manche Sachen einfach lange brauchen und lange liegen und lange nicht fertig sind und lange nicht vorangehen. Und dann sind sie irgendwann fertig und Und dann sieht man's wieder und dann sagt man, ja, wie kriegt ihr das alles hin?

Aber man sieht dann wieder nur diesen einen Moment und aber nicht die die Monate, also die Podcasts irgendwie, ne, wir machen das jetzt fast 'n Jahr, was weiß ich, irgendwie die erst, was weiß ich, das erste Musikalbum oder was auch immer irgendwie, aber Konzert oder was es ist, irgendwie, man sieht ja immer nur sozusagen diese diese Piks irgendwie. Und zugegeben, ja, wir haben, ich glaub, wir haben einige Piks. Das ist ja auch sehr schön, aber was man, glaube ich, nicht sieht, ist, wie viele, ich weiß gar nicht, wie viel wie man das beschreiben soll, also wie viele, vielleicht wie son Blumenbeet.

Also wie viele Samen wir gesät haben und wie viel wir gewässert haben. Nee, bitte bischunternehm ich das Boombild als Beispiel. Wir sind so miserabel mit Pflanzen. Du? Ich hab ein, ich hab ein hervorragendes Boombild hier Verboten?

Ist 'n verbotenes, aber Communitygarten, verboten. Wurde alles wieder rausgerissen? Nee, wir dürfen's behalten bis zum Herbst. Aber, weißt Du, ich mein, irgendwie so, man sät das und dann gießt man das, aber wie viele Samen haben wir gesät und was wächst tatsächlich sozusagen bis zu 'ner, ja, sinnvollen Frucht heran so, ne. Und wie viel stirbt unterwegs und wie viel wächst gar nicht und wie viel verdörrt und wie viel weiß der Henker was so.

Und ich glaube, das ist mehr so das, worauf ich eigentlich hinauswill, ist nicht so sehr dieser Fokus auf, oh mein Gott, wie schafft man das alles? Weil erstens, was ist alles? Zweitens Genau, was muss alles. Zweitens muss kein Mensch irgendwie das machen, was wir machen. Guck, jetzt machst Du das hier schon wieder.

Das hab ich dir heute kennengelernt, dass Du immer so zählst. Das ist nämlich geplant. In seinem Podcast hab ich dir gesagt. Also, jetzt hab ich schon wieder auf Video. Erwicht.

Ja. Von wegen so. Entschuldigung, also was ist alles, dass wir immer alles hinkriegen? Ich mach dich ja nur nach. Ach so.

Ich mach das nie. Ja. Nein, aber dass es nicht so wichtig ist sozusagen, was ist es, das wir hinkriegen, sondern ich glaube, dass es wichtig ist, dass man für sich überhaupt definiert, wieder mal irgendwie, was ist das, was was man selber möchte, dass man sich nicht darüber definiert, was andere machen. Aber, und das zu sein, dass man einfach auch geduldig mit sich sein darf, das Ding ja einfach Zeit braucht. Wir haben sogar wir haben sogar 'n Podcast darüber.

Erst passiert lange nichts und dann ändert sich plötzlich alles. Zum Thema eher, oder? Ich weiß es nicht mehr, wie es jemals war. Doch, doch. Das haben wir in Berlin doch aufgenommen, glaube ich.

Das kann sein. Ich glaub, es ging Ich werd die Folge verlinken, auf jeden Fall. Aber ich dachte, dass das klar sei, dass man nicht das das Leben von anderen leben möchte. Ah, ich glaub, das muss man immer wieder hören. Ja.

Das müssen wir auch immer wieder hören. Ja, aber also wenn ich jetzt andere angucke, dann denk ich vielleicht, also dann fühl ich mich wahrscheinlich manchmal inspiriert so, cool, die reisen grade dahin oder also so oder oh, das könnte auch was Schönes sein. Aber dass ich jetzt das Leben von denen nachleben müsste, wär völlig völlig Dafür weiß ich noch ehrlicherweise viel zu wenig von dem Leben von anderen, weil also wieder, Du siehst ja die polnischen Moments und Du siehst nicht die Ja, aber Momente der Verzweiflung. Also idealerweise machen wir uns doch Gedanken, was wollen wir denn aus unserem Leben machen? Weißt Du?

Ja. Wie wollen wir mit den Kindern sein? Wie wollen wir in unserer Beziehung sagen? Wie wollen wir beruflich sein? Und das kann sich natürlich verändern und das kann natürlich durch Einflüsse auch entstehen, dass sie sich verändert.

Du hast gegaten grade, ich hab's genau gesehen. Geht ja heute nicht. Nein, hingeht gar nichts. Ja, aber also ich dachte, wir sind eigentlich in 'nem Alter, wo man jetzt nicht das Leben von anderen lebt, oder? Nein.

Für andere. Ja, natürlich nicht, aber gleichzeitig sozusagen. Das wäre sehr anstrengend. Mhm. Das wäre sehr anstrengend.

Das wäre sehr anstrengend. Ja, auf der anderen Seite sind wir ja schon, ist ja schon auch 1 unserer Motive auch für diese Gesprächsrunde hier, dass wir gerne inspirieren möchten. Klar. So. Aber inspirieren heißt ja nicht, dass man das 1 zu 1 auf sich selbst überträgt, sondern dass man sozusagen zum Gedenken angeregt wird, dass man vielleicht eben nachdenkt, dass man vielleicht mit jemand anderen noch mal spricht und so weiter.

So, das absolut. Aber ich finde, das kann ja auf Also wenn wir das Beispiel von Also wenn wir ein Beispiel nehmen, dann kann dieses Beispiel Okay, sei konkret einfach damit's kreist. Ja, aber eben auch grad, ich hatte so komische. Aber sag nichts aus unserer, sag nichts Privates von uns. Ja, ja, klar.

Nein, aber das kann man ja hoffentlich dann übertragen. Ja. Die wollen ja auch nicht mit dir zusammen sein, hoffe ich. Dazu kann ich mich jetzt nicht äußern. Ich halte meine persönliche Fanpost daheim.

Hast Du 'n konkretes Beispiel? Ich hab auch nicht ein konkretes Beispiel gedacht. Nee, das hat sich grad so angehört, aber so ist total komisch. Nee, ich hatte irgendwie so was mit mit so Tieren im Kopf. Nur weil ich jetzt 'n Meerschwein liebe, muss ja nicht jemand anders sagen.

Es ist wirklich weird. Okay. Also das von jemandem, wo sozusagen Tiere auf der auf der Überlebensrangordnung gleich nach Pflanzen kommen irgendwie. Also ich klar immer, dass ich eine großartige Tiermama wäre, wenn ich nicht schon die Mama von 3 Kindern wäre. Könnt ich mir schon vorstellen.

Machst Du Fische, in sonem Aquarium. Ja. So alles, was mehr oder weniger 90 Prozent der Zeit hat sich selber aufpassen kann. Ich habe gerade gesagt, ich kümmer mich, zu beleben unserer Kinder. Deswegen, ja, ja.

Ich pflanze sie, ich gieße sie, ich meere sie, ich säubere sie. Das stimmt, bis jetzt noch keins verdorrt. Ich mach sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel mit ihm. Ich liebe sie und das ist, glaub ich, okay. Und ob ich dann jetzt eine Pflanze auch noch gieße oder nicht, das steht auf meiner Prioritätenliste leider nicht so weit oben, womit wir wieder bald Prioritäten sind.

Ja. Und ja. Ich hab neulich wieder 'n Artikel drüber gelesen, wie was für abgefahrene Pflanzen irgendwie es gibt, die so, weil die crazy Raumreinigungsfunktionen haben irgendwie. Ja, drüber. Es ist billiger als son Dyson, irgendwas, Luftfilter.

Mhm. Also wir haben beides nicht, aber Ja, könnten wir machen. Ich glaube, dass wir tatsächlich sehr effektiv sind, sehr gut fokussiert sein können. Ich glaube, das spielt zum Beispiel eine Riesenrolle. Also hab ich, weiß ich nicht, 3 Stunden zur Verfügung und muss ich mich in diesen 3 Stunden darum kümmern, dass ich irgendwie ins klare Denken komm, dass ich irgendwie, ja, in den Fokus komm.

Sozusagen hab ich ganz viel noch an Hintergrund gelaber. Du hast schon wieder gegän? Es ist einfach so spannend. Ja. Und kann ich sozusagen gar nicht einlassen auf die Materie oder meditiere ich gut?

Nein, also weißt Du, ich glaube schon, dass wir relativ effektiv Dinge abarbeiten können. Das heißt nicht, dass wir nicht auch schnudern können und und alles so, keine Frage. Aber ich glaube, darum geht's ja schon, dass man, wenn man die Zeit hat, das dann auch idealerweise macht. Und dann haben wir ja auch schon festgestellt, manchmal ist es einfacher, je weniger Zeit man hat. Mhm.

Oder? Ja, es ist ist, also Also ich glaube schon so, also Familie und so diesen ganzen Verpflichtungen machen, dass man so fokussiert ist dann. Ja, das ist einfach mal, wo wir sie früher aufgestanden sind. Deswegen gehen wir jetzt hier sone Genebällen rum. Dass Du's mal weißt, aber also er gibt ja 2 Sprichwörter dazu, irgendwie das eine.

Mhm. Also jemand, der schon beschäftigt ist, so. Oder Woman? Ja, natürlich. Aber das hast Du ja mit einbezogen.

Genau. Genau. Und das andere ist, ich glaube, das ist auch Pareto, der das gesagt hat, aber dass jede Aufgabe den Raum füllt, den man ihr gibt. Ja. Also wenn Du wenn Du 3 Wochen Zeit hast, eine Präsentation vorzubereiten, dann brauchst Du 3 Wochen, diese Präsentation vorzubereiten.

Wenn Du eine halbe Stunde Zeit hast, sie vorzubereiten, dass die Qualität nicht die gleiche ist, darüber müssen wir nicht diskutieren. Aber Du wirst irgendwas hinkriegen in dieser Zeit, so. Ja. Deswegen ist es ja schon auch 1 der Hacks, Mhm. Ja, dass man sich selber sozusagen 'n bisschen mehr Restriktionen setzt.

Mhm. Ich hab heute son Reel gesehen, so nach dem Motto sitze so beim Tee und Haptions war sozusagen, ich warte darauf, dass es so spät ist, dass ich mich beeilen muss und sozusagen irgendwo hinhetzen muss. Das hab ich irgendwie sehr gefühlt, dass man Also ich hab, ich warte nicht darauf, aber ich mach schon eher die Dinge, die halt so lang wichtig sind, bis was anderes sehr wichtig wird und dann auch sehr, sehr dringend wird. Aber das ist ja wieder 'n anderes Prinzip. Ja.

Gut, ich weiß trotzdem was genau. Ja, ja, aber ja, klar. Also Du meinst, das zu unterteilen ist dringend wichtig und so weiter. Genau, das ist ja die, ne, die Eisenhower Matrix irgendwie, wo man eigentlich die Dinge, die einen nach beides nach vorne bringen, die Dinge sind, die sozusagen wichtig sind, aber nicht dringend und man ständig damit beschäftigt ist, irgendwelche Sachen zu lösen, die Also im Idealfall sind sie wichtig und dringend, das sind die Sachen, die man wirklich machen muss, Aber wir verbringen auch relativ viel Zeit mit Sachen, die dringend sind, aber eigentlich nicht wichtig. Zum Beispiel.

Den müssen wir brauchen. Nee, zum Beispiel. Ja. Also Wenn ich so krass trinke, aber jetzt Na ja, ab 'nem gewissen Punkt wird's dann dringend, ne. Ja, beziehungsweise wenn Du's halt die Terrasse stellst, dann nimmt es halt ein Vogel mit und zerstrot es halt über, wie wir beide neulich erleben müssen.

Tragisch. Ja, wobei ich's nicht auf die Terrasse gestellt hab. Ja. Nicht? Nee, nicht dieses Mal.

Ich hab's auch schon gemacht. Ja. Ich hab ja, wie macht man ja immer wieder auch? Der Vogel der Vogel wartet einfach draußen und kann sein Glück immer nicht fassen. Mhm.

Geil. Ja. Wobei ich grade überlegt hab, ich finde, das klingt ja auch son bisschen abturnenern so, boah, hör dir diesen Podcast an und Du kriegst ganz viel hin. So, geht es im Leben überhaupt darum? Nee.

Oder geht's nicht darum, in Ruhe morgens seinen Tee zu trinken statt effizient zu sein und am Nachmittag in die Sonne zu schauen, in die Himmel zu schauen oder weißt Du? Also Zeit mit den Lieben zu verbringen und das ist, sind sie auch megakrass wichtig, oder? Ja. Ja, ist eine relevante Frage, was ist wichtig so und was ist wichtig, in welcher Lebensfahren Sie? Stimmt.

Also, also kann man nicht auch sagen, beides ist sehr wichtig, weißt Du? Also ich finde, wir leben ja schon so, dass wir beide sagen, unser Job, unsere unser Schaffen ist uns sehr wichtig und unsere Kinder sind uns halt krass wichtig und unsere Familie und unser Zusammensein und wir beide Zeit verbringen. Was möchtest Du denn? Ja, genau. Und dann kommt wieder die Frage und wie sozusagen, wie kriegt man das dann alles unter einen Hut?

Und die Antwort ist dann, die ehrliche Antwort ist mal so, mal so. Mal so, mal so, absolut. Also vielleicht ist das unser neues Motto, so. Voll gut. Ist total schade.

Vielleicht heißt der Volk gerade das jetzt mal mal so, mal so. Ja, ja. Ich hab vorhin auch noch ein weiteres Ried gesehen. Es tut mir leid. Ich hab diese 2 Früher hat man ganz diesen Song meine Bildung hab ich aus dem Fernsehen.

Das kann man bei dir jetzt anpassen. Danke. Das ist jetzt weiß ich, was Du von mir denkst. Vielen Dank dafür. Hast Du ein Reh gesehen?

Hat sone dänische Ärztin, die kannst Du auch gepostet, dass jetzt ihre Tochter quasi den Kindergarten verlässt und in die, in die Mai Bahn wird. Und dann sieht man halt die Kinder natürlich nichts wirklich, aber man sieht den die pädagogische Hilfspädagog, die sie hat, die Kinder so krass umarmt. Und sie schreibt halt dazu so, das Wort Fremdbetreuung ist einfach 'n falsches Wort. Ist einfach, es es gibt's nicht Fremdbetreuung im Sinne von, Du wirst von einem Fremden betreut, der dich nicht liebt, der dich nicht sieht, der Weißt Du? Also so, worauf ich hinauswill, ist Das sind jetzt nicht Familienfreunde von uns, aber wir Also man ist schon sehr nah mit den Leuten.

Ja, das ist auch mir nicht so wichtig, ob wir jetzt nah mit denen sind, aber die Kinder sind nah mit denen und vertrauen denen und haben die als Vertrauenspersonen. Und worauf ich hinauswill, ist, ja, wir haben 3 wundervolle entzückende Kinder, die sind auch betreut, ne. Also es ist nicht so, dass diese 24 Stunden uns rum sind, sondern wir haben auch Zeit zum Arbeiten. Und ich finde, das ist schon relevantes Argument, relevantes Argument ist ja der dänische genannt. Oder nicht?

Ja. Der war relevant? Ja, ein relevantes Argument, dass also sich auch dazu, also auch so, also sozusagen damit Zeit zu schaffen, meinst Du? Ja, ein Argument dafür, dass wir ohne Probleme viel hinbekommen, weil wir ganz normal arbeiten, die andere Menschen auch arbeiten besser. Also wir haben auch Zeit ohne die Kinder und die Zeit muss aber nicht schlecht sein, sondern die ist im Idealfall für alle Beteiligten gut.

Also schlecht jetzt für die Kinder, meinst Du? Ja. Ja. Wir haben jetzt Ist total logisch, würde ich sagen. Doch, total.

Ne, wir wiederholen uns auch, weil wir haben, glaub ich, auch noch nicht da wo schon drüber gesprochen. Das ist halt nicht sozusagen, also, wir ja schon die Auffassung haben, dass unsere Kinder mehr davon haben, wenn es mehr Einflussspersonen in ihrem Leben gibt als nur uns. Das ist mal so. Ja. Das sind andere Kinder, das sind andere Erwachsene.

Mhm. Und alles dazwischen. Genau. Find ich sehr schön. So.

Ja. Aber ja, das sind natürlich, was sind sicherlich 'n das relevante Punkte irgendwie. Also wann hat man, also wann wann wann wann hast Du Zeit überhaupt so, die Du überhaupt verteilen kannst, die Du frei einteilen kannst. Und wenn Du's einfach jetzt da, also jetzt dann da arbeitest oder nicht, wenn Du das wählen kannst, ist ja gut. Und dann ist natürlich die nächste Frage, also woran arbeitest Du, wenn Du das dann machst, so.

Fängt ja spannend. Ja, ist total spannend, Ist auch total konkret so. Ja, gut. Ja, mit seinem Block dann im Sitz. Ich arbeite.

Wenn wir so das 5, nach 15 Minuten haben wir so irgendwie Fragezeichen, noch mal Fragezeichen. Reden die eigentlich? Kommt zum Punkt. Vielleicht reden wir über Sachen, wo wir wirklich Ahnung haben. Wir haben voll Ahnung von denen.

Ja, nein. Na ja, sagen wir mal so, es funktioniert bei uns soweit und wenn's nicht funktioniert, dann ändern wir was. Genau, oder? Ich glaube, ich glaube, dass das, seh ich aufpassen mit diesen dänischen Miniwörter. Wieso, was wollt Du sein?

Ja, wär ich jetzt so. Juhu. Ich Ich hab immer noch nicht mein Ergebnis von der Sprachprüfung irgendwie jetzt fällt mir grade ein. Hab ich da eigentlich auch dran gedacht. Vielleicht hast Du ja nicht bestanden.

Ja. Dann krieg ich per Post 'n Zugticket. Das ist wirklich voll. Ja, leider, leider wurde Nico abgeschoben. Oh Gott, das ist eigentlich voll unwitzig, gell?

Man darf darüber gar keine Witze machen heutzutage. Ja, also ich glaub jetzt für uns persönlich, also über uns können wir schon Witze machen. Ja, über uns schon, okay. Das ist schon, also ich, das find ich jetzt schon okay. Okay, gut.

Ich kann damit leben. Okay. Ja. Ich weiß, wer von uns beiden zuerst abgeschoben werden würde. Wenn, ja, hier flötle.

Ja, Du hast dich selbst unterbrochen. Ja, ich und ich find den Weg nicht zurück, dass das, was wir eigentlich Sorgen macht. Wir hatten's von Warte? Genau. Das war noch 'n drittes, was wir sagen wollten.

Das waren die ersten 2. Ich 3 Säulen. Wir können uns leider an die 2 Ersten erinnern. Aber die dritte ist Ja. Das ist, wie man merken kann, eine der Gründe, warum wir so erfolgreich sind, ne.

Wir haben uns krass gut Sachen merken können und aber so stringent einfach auch 'n Unterhaltung führen können, die wirklich logisch von a nach b führt irgendwie und jemanden an die Hand nimmt und einfach. Genau. Ja. Und sogar ich kann jetzt schon Powerpoint Motivation und hättest, können wir's zunächst noch beobachten. Das ist gut, wir machen's tatsächlich, ja?

Das machen wir's. Aber ja, es wäre möglich. Technisch wäre es möglich. Wir machen wir machen einfach Zeitdruck. Du hast 10 Minuten Zeit, unsere unseren Podcast vorzunehmen.

Dann wird's funktionieren. Dann kannst Du dazu ein paar Slides präsentieren. Mhm. Die sind ja grafisch einfach nur schön. So, kann uns mal jemand helfen, live Einspruch?

Ja, wir machen noch mal 'n Cut. Bitte? Nee, mental einfach nur. Einfach nur mental. Wie geht das?

So. Ja. Und jetzt reden wir einfach über was völlig anderes. Das ist vor allen Dingen, ja. Ist das so dein Lebensmotto?

Pattern. Ja. Nee, ich halt es tatsächlich für eine, also auch das halte ich für eine gute Strategie, dass man, also manchmal kommt man ja an son Dead End, Mhm. Wo Du, wo Du nicht weiterkommst oder wo Du dich im Kreis drehst oder irgendwie vielleicht irgendwas zum vierhundertsten Mal machst oder schreibst oder was ist auch. Und dann was völlig anderes zu machen, ist ist tatsächlich für dich eine eine gute Möglichkeit, damit was anderem weiß.

Zu deinem Beispiel. Ja, also auch anstatt sich dann verrückt zu machen oder selber irgendwie Vorwürfe zu machen oder ja, sich da zu verrennen auf eine Art. Und das ist ja, also man muss natürlich aufpassen, dass man nicht dieses dieses Hin- und Herspringen, dieses Pseudomultitasking, weil das Ja, bin ich auch Künstlerin drin? Ja, weil das das tatsächlich, da gibt's auch richtig richtig, da gibt's auch richtig gut wissenschaftliche Untersuchungen dazu. Ist richtig bescheuert.

Ja, weil das, also es gibt de facto gibt's kein Multitasking. Also Du kannst nicht mehrere Sachen gleichzeitig machen. Das, was Du dann machst, ist sehr viele Sachen nacheinander einfach hin- und herswitchen und dann machst Du halt bisschen keinem irgendwas richtig gut. Und es gibt eine interessante Studie, wo die gezeigt haben, dass Du wirklich auf eine Sache fokussierst. Also jetzt sagen wir mal zum Beispiel schreiben, Du schreibst irgendwas.

Mhm. Dann musst Du dich ja, also das hier mit irgend 'ner Form mit dem Thema befassen und da drüber nachdenken, was Du da zu Papier bringst. Das heißt, Du bist ja in irgendwie in 'ner, ich sag jetzt mal, eine Art Welt Mhm. Dafür. Und wenn dich dann jemand unterbricht und Du machst irgendwas anderes oder wenn Du dich selber unterbrichst oder Du checkst irgendwie aufm Telefon irgendwelche Ja.

Nur mal kurz gucken oder so, dann bist Du raus aus dieser Welt. Mhm. Und wieder dahin zu kommen, wo Du schon mal warst, braucht's 15 bis 20 Minuten. Krass. Also die Tiefe wieder zu erreichen, aus der Du dich dann sozusagen rausgerissen hast.

Wobei mit der Theorie von Pattern Interuption würde man ganz kurz woanders hindenken, damit man dann wieder in die Materie reingehen kann. Nee, das meint ich eigentlich nicht. Ich will dann tatsächlich was völlig anderes machen für 'n Periode und dann wieder zurückkommen. Und Du weißt aber schon, dass die Beschreibung von Eltern genau das ist, was Du grade gesagt hast. Ja, ja.

Dass man Multitasking und sozusagen alles macht. Deswegen sind ja Eltern auch in 'ner gewissen Lebensphase ihrer Kinder auch maximal entspannt und sozusagen, das war 'n Witz. Also nicht. Ich dachte keine Hände. Und also, ne.

Wir wir haben uns alle schon dabei erwischt irgendwie die Gurke ins ins ins Gefrierfach. Ins, ja. Das Gefrierfachste passt ja noch, sag ich mal, halbwegs thematisiert, aber irgendwie im Kleiderschrank irgendwie zu verräumen haben. Ja, das stimmt. Oder dass Du irgendwie plötzlich irgendwo stehst und so Ja.

Gar keine Ahnung mehr hast, warum Du eigentlich da stehst und was Du eigentlich gerade wolltest so, ne. Dass einfach zu viele Informationen in kurzer Zeit sind. Ja. Und das, aber umso mehr, wenn Du diese diese Momente hast, wo Du dich auf irgendwas fokussieren kannst, das dann halt auch zu machen und sich dann nicht selber mit dieses, weißt Du, wir hatten irgendwie durch, hatte irgendwie regelmäßig gegen diese Telefon? Telefon, ja.

Ja, das ist einfach auch mega die Gefahr natürlich. Das wissen wir doch alle. Weil. Also, das sind mega die Waffe. Ich hab das noch nicht zu unserem Dänisch Lehrer gesagt.

Auf Dänisch. Ist ja krass. Also Hab ich zu ihm gesagt. Und hast Du volle Punktzahl bekommen dafür. Na ja, es wird erst mal in den ersten Klassen noch nicht so bewertet, wie Du weißt.

Jetzt eben gesagt, dass sozusagen es völlig offensichtlich ist, wenn Eltern die Kinder schlecht behandeln. Was meinst Du mit schlecht behandeln? Im Sinne von gewalttätig sein, Also Alkohol. Das ist eine völlig offensichtliche Vernachlässigung. Und was aber nicht so völlig offensichtlich ist, ist, wenn dein einjähriges Kind im Kinderwagen mit einem Telefon in der Hand durch die Gegend fährt oder nur essen kann, haben wir auch schon erlebt von amerikanischen Freunden, nur essen kann, wenn es eine guckt aufm aufm Telefon.

Das ist das ist nicht sone, also da denkst Du nicht, ah ja, da läuft jetzt jemand grade mit 'nem Messer in der Hand durch die Gegend, Weißt Du? Das ist ja eine Gefahr, die sieht ja erst mal völlig harmlos aus. Aber wenn Kinder mit einem Jahr an diese an diese an diese Gefahr tatsächlich gewöhnt werden, wie sind sie dann mit 10 Jahren? Wie sind mit 20 Jahren? Das ist ja schon krass oder nicht?

Hieß Du, das geht auch so? Doch, ja, gut, jetzt kommen wir auf 'n heißes Thema, endlich. Da hab ich gar nicht, wo ich anfange soll, so viel so viele Meinungen hab ich dazu. Aber also es gibt ja den den die Theorie der verlorenen Generation, so, dass die Welche ist denn? Also die jetzt so was, 15 bis 20 sind oder so, ne, und durch Covid auch mit diesem Lockdown und sozusagen vor die Screens gezwungen, mehr oder weniger und einfach diesen diesen ungehemmten Algorithmen, also mit erhöhten Suizidraten, erhöhten Depressionen, Einsamkeit, Selbstzweifel, Aufmerksamkeitsdefizite.

Das, glaube ich, ist richtig. Gibt's, das hätten wir auch nicht in Artikeln gelesen von sonem, damals von diesem, wie sind das, College in USA, glaube ich, nach der nach der High School, wo wir erst mal ins College gehen, wo er meinte, er ist 'n Durchschnittskollegelehrer in 'nem Durchschnittskolleg in 'ner Durchschnittsstadt. Das ist nicht High End, das ist nicht, das ist Baseline, Baseline. Mhm. Und er sagt, es ist nicht zum Aushalten.

Die die Schüler, die können keinen, also Du kannst denen kein Buch mehr geben zum Lesen. Sie können ein Buch nicht von Anfang bis Ende lesen. Hausaufgaben kriegst Du sozusagen offensichtliche ChatGPT Zusammenfassung ein oder wenn, also selbst geschrieben, ein völliges Wirrwarr, Orthographie ist zum Davonlaufen und und allein schon sozusagen, also dann sitzen Du Ahnung, mit irgendwelchen Laptops da, ja, wo offensichtlich ist, dass sie nicht irgendwelche Notizen machen, ja. Die Erwartung ist, dass Du alles sozusagen digital hinterher zur Verfügung stellst, deine ganzen Slides, nicht, dass Du da noch irgendwie selber was denkst oder mitschreiben musst. Krass.

Und er hat gesagt, er gibt auf, er meinte, teilweise wird auch, was ist sie, geghostet, kommen dann einfach nicht mehr zur Schule. Mhm. Also sie kommen nicht mehr in die Klassen, die antworten nicht mehr, die sind dann einfach, die fäden halt weg, wie dieses Ghosten halt, wenn Du Krass. Halt aus 'ner Beziehung, also anstatt miteinander zu reden, dann auf einmal bist Du halt nicht mehr zusammen, weil offenkundig hast Du ja auf, Du antwortest einfach auf die SMS nicht mehr und damit ist ja klar, dass Du irgendwie nicht mehr in der Beziehung bist. Er meinte, er er ist auf eine Art verzweifelt, weil er nicht weiß, wie, also Du kommst nicht mehr mitm normalen, also Du kannst Er kommt dir nicht mehr an die Wand.

Ja, Du kannst nicht mehr mit an Anstand appellieren oder es sozusagen, es gibt, Du wirst einfach wurscht, das ist so, ja. Und das ist jetzt sicherlich mal, glaube ich, jetzt noch nicht so extrem hier. Auf der anderen Seite haben wir, ehrlich gesagt, keine Ahnung, da haben wir nicht so richtig Kontakt zu dem, zu zu der, zu der Generation. Das stimmt. Und da da steckt nur die eine, nee, nee, nee.

Da steckt so krass viel dahinter irgendwie mit, was ist da auch son kurzen Abriss gelesen von dem von dem Typ, wie hieß die Namen? Sag mal, Brix, irgendwas. Ja, Brix oder irgendwie, hab ich mal son Stanford Professor, der der die, ja, wie soll man sagen, psychologischen Grundzüge gelegt hat für diese, worauf diese Algorithmen basieren, wie Du halt Leute abhängig machen kannst. Und das ist halt sozusagen Sensorik und dann so was, dass Du 'n 'n Trigger hast, wo Du mit 'ner Aktion verknüpft. Mhm.

Also dass Du das, Du bekommst 'n Input und dann hast Du eine, dann kannst Du was machen. Mhm. Und das macht dann diese diesen Handlungsimpuls mit dieser Dopaminminieausschüttung, irgendwie. Und das ist das, was, also diese Spielautomaten. Mhm.

Mhm. Das würde alles nicht so gut funktionieren, wenn Du nicht manuell irgendwas drücken würdest. Mhm. Deswegen haben die ja auch die ganzen Knöpfe. Mhm.

Oder also, dass Du, dass Du dieses dass Du dieses Feedback kriegst, dass Du eine Handlung und daraus sozusagen, dann passiert was. Swipen. Mhm. Swipen. Und das konnten die, das haben die gezeigt auch bei bei Ein- bis Zweijährigen, die noch nicht mal, also die haben, die können noch nicht mal sprechen.

Mhm. Da funktioniert das schon. Mhm. Dass sie dann Also es gibt so es gibt so wirklich absurde Videos, wo so Kinder im Schlaf irgendwie Dinge machen. Krass.

Ist völlig, also Eben deswegen, ich finde, es ist eine Gefahr und wir haben jetzt auch festgestellt, dass wir am Abend, also wir versinken nie in diesem Telefon komplett, aber wenn sozusagen die Kinder eingeschlafen sind, dann Wenn man nicht aufpasst? Genau. Genau. Kann das schon sein, dass wir gesagt haben, nee, das das ist einfach das ist einfach Lebenszeit. Wir wollen uns das nicht Ja, ja, und das ist dieses Pseudoentspannen oder siehst Du was gönnen, das ist so.

Es ist halt die schnellste Pseudoentspannen, die Du dir geben kannst, weil dein Handy ist immer unterwegs, ist immer neben dir, mein ich. Ja. Und alles andere, weiß ich nicht, sich auf die Shakti Matte zu legen, ich hab's noch nie ausprobiert. Was ist die Shakti Matte? Das ist sone Matte mit so kleinen Stacheln.

Da liegt man richtig so Nagelbett, ne? Ja. Und dann kann man sich so 3 rein entspannt. Das müssen wir mal kaufen. Sollen wir's kaufen?

Das ist sone Matte. Ja, aber nicht so nicht so richtige Nadeln, sondern so soft soft lightnadeln sozusagen. Kann man ausholen. Das soll sehr entspannt sein. So, also das Ja, man muss halt machen.

Genau. Es braucht ein gewisses Maß an sich überwinden, Spazierengehen, was auch immer. Ich will jetzt nicht das Wort mit Y0GA nennen, aber auch das würde Ja. Gelassen, aber das ist ja schon ab und zu auch, wo ich's, ich hab, mach dir Erfahrung immer und immer wieder, dass ich manchmal auch so, zu erschöpft bin gefühlt, noch Yoga zu machen und dann zwingst Du mich zum Beispiel halt mitzumachen bei deinen Onlinesessions und dann mach ich's mir dann geht's mir hinterher richtig gut. Ach, aber das ist jetzt 'n verstecktes Kompliment.

Ja, es war 'n offenes Kompliment, erzählt ich. War da so schöne Stunden, glaub ich, das kann ich nur warm anbefehlen. Oh Gott, bitte. Aber ja, ich, also das ist tatsächlich diese diese Und das ist ja schon eine Diskussion, die wir auch mit unserer Tochter zum Beispiel haben, wo wir sagen, wir möchten nicht, dass dass es sozusagen, dass sie ein Smartphone hat. Weil diese weil diese Gefahren einfach nicht, das das können die überhaupt gar nicht überreißen.

Überhaupt nicht. Und das Ja. Und ich finde, das hat auch nichts damit zu tun, wie man bei Süßigkeiten, weißt Du, dann, also wir sind ja jetzt nicht so der Süßigkeitenhaushalt, aber theoretisch würden die sich einmal über futtern, dann würden die Bauchschmerzen bekommen und dann über futtern sie sich im Idealfall nicht noch mal. Und dann muss dein Kind auch nicht Heroin probieren, einfach noch mal einfach mal so. Ja.

Also deswegen werden wir irgendwann bei Gelegenheit ein altes Wer noch altes Nokia aus der Ja, irgend eine Form von Dampffond so. Erreichbarkeit ist ja schon 'n Argument, das seh ich ja schon auch ein. Aber alles drum rum ist sozusagen, ist wirklich ja, da haben wir oft schon drüber gesprochen irgendwie. Was ist das ist 'n, jetzt kann man natürlich irgendwie den ganzen Firmenvorwurf machen, die diese Algorithmen sozusagen ausoptimiert haben irgendwie, damit sozusagen Geld zu verdienen, ja? Aber es gehören ja immer 2 dazu.

Also es gehört einen, der das sozusagen zur Verfügung stellt und es gehört einen dazu, der das sozusagen runterlegt und in Anspruch nimmt. Genau. So. Und das Telefon selber kann nix dafür, das ist wie 'n Messer. Das kannst Du auch für irgendwie mächtig tolle Sachen verwenden.

Mhm. Absolut. Ja, so. Und halt musst halt lernen, damit umzugehen und das im Endeffekt ist ja die Aufgabe, wie man wie lernt man, damit umzugehen und das zu navigieren. Und ich finde allein schon die Tatsache, dass wir selber manchmal an die Grenzen kommen mit dem, was ich selber als gesunden Umgang bezeichnen würde, zeigt ja, wie schwer das ist Total.

Für jemanden, der also jetzt mal reflektiert irgendwie versucht, damit umzugehen, ne. Und wir sind ja sogar so aufgewachsen, dass wir's nicht haben. Das kommt noch dazu. Das heißt, uns wir wir sind noch nicht mal so gepimet Genau. Mit diesen ganzen Screens.

Also ich bin tatsächlich ganz froh, dass dass für uns damals das Handy keine Rolle gespielt hat und Keine Rolle würde ich nicht sagen. Das hat ja schon so mit 15, 16 auch. Ja, aber also als wir Kinder waren ja nicht, oder? Nee, Kinder nicht, das stimmt. Ich ich weiß es nicht, wann das alles angefangen hat, aber Aber ich war auch ausgestoßen, weil ich keinen Snack zum Beispiel hatte.

Ja, ich hatte keinen Tamagotchi. Ich hatte auch keinen Tamagotchi. Ah da, guck, da hätten wir uns schon begegnet. Hab ich doch. In der Tamagotschi, in der keine Tamagotschi Selbsthilfe kommen.

Irgendmehr irgendwer, wir werden hier überhaupt heute keine Tamagotschi. Dass meine Eltern irgendwie Witzig und das kennt heute auch niemand mehr oder wie Du neulich zu dem Ja, ich glaub, unsere Hörerschaft kennt das schon. Ja, ja, aber natürlich. Aber Du hast mal neu zu dem Morgen gesagt, sieht aus wie Teeloftubis und die so, hä? Was sind denn Teeletubis?

Ja, ja, total. Das ist so eine Gelatze so. Ja, aber auch wo meine Eltern meinten, also ich geh's, die haben das auch überhaupt so gar nicht irgendwie so, Willst Du 'n Display haben, auf dem irgendwie so Pixelhaufen ist und das muss dann Ja, das ist schon schön. Das macht dann in die Ecke und Du musst es wegräumen und füttern und irgendwie so, da fehlt, bist Du 'n Haustier, dann reden wir über 'n Haustier, aber nicht so nicht son Aber das wurde wahrscheinlich erfunden, weil man sich kein Haustier anschaffen wollte? Weiß nicht, es kam aus Japan.

Die haben ja sowieso sehr, eigentlich gesblins teilweise, mal wieder 'n bisschen mit der Klischeekeule irgendwie uns zu schwingen. Ja, aber also, und auf der anderen Seite und das das wollt ich noch sagen, ist es ist ist ja diese ist das Telefon ja schon sone Art Extension auch geworden, so. Also der Im Sinne von? Im Sinne von auch, also von Wissen und Zugang, als man das Internet hat, ist in unserem Leben eingewoben, ob man das jetzt gut findet oder nicht. Ja.

Aber es ist halt einfach Aber das ist auch effektiv, muss man sagen. Ja, natürlich, aber also das auch das hat wieder gut und das Schlechteste. Aber es ist halt, also das Faktum, es ist halt wie Straßen. Du argumentierst ja auch nicht, ob jetzt das gut ist oder nicht, dass Straßen da sind, sind halt da, so. Und wir haben halt irgendwie, wir beide können uns auch noch an Zeiten erinnern, wo's sozusagen Enzyklopidin gab.

Mhm. Also halt einfach eine Reihe von schweren, dicken Büchern, wo halt, wenn Du irgendwas wissen wolltest, ich kann mich noch erinnern, dass man halt dann Stimmt. Guckt man in der Enzyklopidin nach, was das ist in Ja. Oder halt Wörter, Bücher, ne? Ja, gerne, weil es Oder eben Landkarten, ne?

Also das gibt's das gibt's jetzt halt noch aus Nostalgie so, aber de facto gibt's es halt nicht mehr. Das heißt, das hat ja schon auch 'n einen einen kulturellen Wert und das ist ja auch dann was, was für unsere Kinder auch noch 'n gewissen Grad auch wichtig ist, dass sie dann auch dazu Also Du hättest ja damals auch nicht gesagt, nee, Du bist jetzt 'n Kind, Du kannst lesen, aber Du darfst nicht in die Enzyklopädie gucken, das darfst Du nicht. Ja. Ne, also Du den Zugang zu Wissen bekommst Du nicht. Ja.

Ne, Ne, und Du sozusagen das einfach kategorisch dann wegzuschneiden, geht geht ja geht ja auch nicht und Wenn man konsequent ist, dann hat man Enzyklopidin zu Hause dann. Ja, wenn man auch der Meinung ist, dass es dass das halt wirklich sozusagen die zeitgemäßste Art ist, Wissen zur Verfügung zu stellen, ja, klar. Also ich find's ganz gut, dass wir ohne KI aufgewachsen sind, gelernt haben. Ja, weil. Ich glaube, es macht uns 'n bisschen unabhängiger.

Also ich seh schon an, dass es auch echt praktisch ist, sich 'n bisschen auch anzueignen, ne. Ich hab auch mal, beim Dänisch hab ich dann auch mal so eingegeben, was ist der Unterschied zwischen grade nicht ein Andertiert? Nee, doch tatsächlich hier dieses men und menz zum Beispiel. Mhm. Und ich hab's einfach vorher nicht gewusst, dass es einfach auch eben was, also Unterschiedliches heißt, so und dann und dann so, möchtest Du, dass ich dir das noch in eine Tabelle und so?

Und das ist ja schon genial, wie schnell man tatsächlich auch an Wissen, an an sinnvolles Wissen kommt und so. Ja. Wobei das halt immer das Problem ist, dass Du das nicht, also Du kannst es nicht 100 Prozent glauben halt, ne? Ja, verstehe. So.

Ich hab's in dem Fall geglaubt bei 'ner, ja. Ja, was jetzt, glaube ich, in dem Fall vertretbar ist. Ja, klar, ne? Aber also die halluzinieren ja nach wie vor irgendwie Sachen auch, gibt's auch viele Beispiele, wo ich wilde Biografien erfunden haben von Leuten, die die leben und irgendwie was weiß ich, Strafverfahren, die nie stattgefunden haben und irgendwie Also es ist jetzt besser geworden, aber trotzdem irgendwelche Paper zitiert, die es nicht gibt und so, also Ja, ja, klar. Da muss man schon Also blind vertrauen kann man da auch nicht, aber auch wieder sozusagen, wie lernst Du dann sozusagen, Critical Thinking, Mhm.

Desto dass Du überhaupt, deswegen hinterfragst Du das dann oder wie überprüfst Du das? Mhm. Also nein, das schon wieder zu lernen, ist ja auch noch mal 'n Schritt, 'n Schritt für dich selber. Also so und ich, also ich glaube schon, dass das, da steckt extrem viel Potenzial drin und ist auch eine Entwicklung, die nicht aufzuhalten ist sozusagen, da können wir jetzt hier sitzen und unsere Meinung haben. Jetzt reden wir darüber nicht, dass wir uns erklären.

Keine, keine Dunk State Szenarien, keine Was ich damit nur sagen würde, es ist sozusagen, wir müssen uns damit anfreunden, dass es in irgend 'ner Form sozusagen ins Leben Einzug hält, mehr oder weniger und auch das wieder, ja. Und auch da wieder sozusagen lernen, wie, also wie lernen wir selber damit umzugehen und was möchten wir für unsere Kinder oder was denken wir? Und ab 'nem gewissen Grad werden die uns dann auch abhängen. Und dann sind wir die Idioten, die nachfragen müssen, wie man jetzt irgendwie Ja, dann sind wir jetzt schon im Hintergrund erinnert. Also, ja, ja.

Erst nach, vor echt. Das war schon irgendwie nicht schockierend, aber Was bei der Mama? Ja. Ja, ja. Das stimmt.

Dass sie uns die Bilder eingestellt Ja, da sind unsere Tochter auf einmal den Bildschirmschoner irgendwie, also mit mit wechselnden Bildern aus aus unserem Bilderfundus, was halt eine süße Idee ist tatsächlich. Mhm. Ich hab keine Ahnung, wie sie das rausgefunden hat. Ich weiß auch gar nicht, wer sie's guckt hat. Ich kann's auch gar nicht ändern.

Ja. Und das, ich glaube, dieses Gefühl Aha. Werden wir öfter noch, also das das ist sozusagen der mit dem mit dem Grad, wie wie die Selbstständigkeit und Kontrolle erlernen, werden wir 'n gewissen Grad 'n Kontrollverlust erleben. Ja, so. Das war jetzt ein sehr schönes Gespräch.

Wir sehen uns morgen früh 5. Ja. Ich war grade im Redefluss, aber ich sag ich jetzt auch. Was Was wolltest Du denn Nee, jetzt hab ich auch gar nichts mehr. Vielen Dank, liebe Hörerschaft, dass ihr euch wieder auf die Sehr eingeschaltet habt.

Auf die Wege begeben habt. Jetzt sagt man auch nicht mehr eingeschaltet, falls Du beim Radio, glaub ich, irgendwie vorhin. Schalten Sie wieder ein. Wo keiner inklusive uns weiß, wohin's denn heute wieder geben wird. Ja. Das war eine schöne Reise. Vielen Dank.