edelabgefunkt.de · Episode 46 · Transkript

Tod, Teezeremonie – und trotzdem nicht im Moment?

Edel Abgefunkt · Folge 46 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 22. Juni 2025 · Dauer: 39:06

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

Programm: Tod, Im-Moment-sein, Retreat, Mönche – und Nicco kam vom Begräbnis. Folge 46: Angst vor dem Tod vs. zufrieden leben, Teezeremonie als Präsenzübung (auch wenn’s „strange“ klingt), Alkohol-Selbstverantwortung und eine kurze Atem-Praxis am Ende.

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Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 46?

Um Tod und Präsenz: wie man dem Thema begegnet, was Retreats und Rituale (Tee, Atem) damit zu tun haben, und warum Im-Moment-sein Übung braucht – ohne Hochglanz-Spiritualität.

Warum starten sie mit dem Thema Tod?

Nicco war auf einem Begräbnis; das Thema liegt nah. Ideal: zufrieden durchs Leben gehen und keine panische Angst vor dem Tod – ein Gedanke, den sie an radikale Ehrlichkeit und Lebenshaltung knüpfen.

Was soll die Teezeremonie bringen?

Präsenz und bewusste Verlangsamung – auch wenn viele „Teezeremonie“ erstmal als Schrott abtun. Sich drauf einlassen kann mehr bedeuten als das Wort suggeriert; parallel: jeder entscheidet selbst (auch bei Alkohol).

Wie endet die Folge?

Mit einer kurzen Atem-Übung: Einatmen, Pause, Ausatmen wahrnehmen, Gedanken bemerken und zurückkehren – dann Augen auf und die Welt wieder sehen.

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Also ich bin voller Energie. Ja, wir haben gesagt, wir müssen jetzt die Podcasts anders starten. Genau. Mit 'nem Businesscoaching siehst Du, kannst nicht weitergehen. Wir sollen unser Set-up ändern, das haben wir uns da haben wir uns verwaltet, das haben wir uns noch nicht gemacht.

Wir haben uns nicht verweigert. Ja, wir hatten aber keine andere Möglichkeit. Genau. Aber es gibt immer Möglichkeiten im Leben. Das stimmt.

Deswegen schneiden wir jetzt einfach mit anderer Energie. So, was haben wir heute aufm Programm? Tod und? Im Moment sein. Und Retreat und Mönche.

Tod, Mönche. Moment, Präsenz, Retreat. Warum bist Du so schick? Ich war halt aufm Begräbnis. Das ist eigentlich nicht so.

Lustig? Nee, ist nicht so lustig. Ich muss ja auch nicht immer alles lustig sein, Nee. Aber passend zum Thema Tod. Das Leben ist auch nicht lustig.

Doch. Aber nicht nur. Nee, eben, nee, nicht nur. Sondern auch. Wie geht's dir damit?

Ja, es macht schon was mit mir. Also ich find das, ja, auf eine Art wird einem so die eigene Vergänglichkeit halt irgendwie auch wieder bewusst und dass es nicht selbstverständlich ist, dass man die Liebe sich hat, die wir uns haben, dass denen so gut geht. Also ja, ist eigentlich interessant, weil eigentlich 'n Begräbnis ja, also man macht das ja für den verstorbenen Menschen, wobei der nichts mehr davon hat. Mhm. Und insofern ist das eigentlich 'n Ritual finden, die noch übrig geblieben sind.

Mhm. Ja, absolut. Und der nach Also so was zum, also das ist ja 'n 'n Abschluss in mir eine Klammer, die man schließen kann. Mhm. Wir haben über, ah, ich glaub, so viel immer noch nicht so geredet, aber das war eine meiner Wiedererkenntnisse, diese dieser Zusammenhang von Ort und Zeit, dass Dinge einen Ort und eine Zeit brauchen.

Mhm. Also sowohl Dinge, die man machen will, braucht man einen Ort und eine Zeit, sonst werden sie nicht gemacht. Aber mir jetzt wär ja auch auf diesem Retreat, dass man einfach einen Ort hat und Zeit hat, Mhm. Dass gewisse Sachen einfach entstehen können oder sich setzen können oder rauskommen oder eher schlaue Laune zugesagt hat, dass der der Schlamm im im Wasser sich absenkt und das Wasser klar wird. Mhm.

Und so ist 'n Begräbnis ja auch 'n Ort und eine Zeit und der Ort bleibt. Mhm, mhm. Und ich find es schon tröstlich für den Verstorbenen, dass er oder sie geehrt wird und an ihn oder sie gedacht wird, dass der oder diejenige gefeiert wird und geliebt wird. Ich find das ich find das schon sehr schön. Also ich find das beides für den Verstorbenen und für uns.

Darfste eigentlich mal 'n Film oder 'n Buch oder 'n Konzept, das man Bestimmt. Mit Sicherheit. Wir müssen 'n bisschen lauter reden, Nico. Wir sind wir sind so immens zurückgekehrt. Ja, in Sicherheit.

Ne. Nein, aber dass man dass man den Leuten das schon zu Lebzeiten sagt. Ja, ja. Also dass das Absolut. Ja, aber das, also wie oft macht man das?

Das ist das, was man dann am Grab sozusagen Genau, genau. Das kommt, das sagt man vorher nicht, weil man, weil man, weil man wieder im Doch. Wir sagen das ständig und immer und auch unseren Kindern. Ja. Ich war vorhin so dankbar, dass es funktioniert hat, diese dieser Plan.

Der eine holt die andere ab und ich hab beide Kinder vorgefunden, Du hast das andere Kind abgeholt. Und dann hab ich ihnen auch gesagt, so, ich bin so glücklich, grade mit denen zu sein, bei ihm zu sein, alles gut. Also ich finde, jetzt hatten wir vorhin so, es gibt so viel so viele Lapalitäten, die wir uns, sag ich mal, im Alltag Alltag reden, die so unbedeutend sind. Und das ist, Aber die gesagt, ist es sehr, sehr dumm, sich damit aufzuhalten. Ja, oder andersrum auch, die sind die sind ja das, die sind ja das Leben.

Die sind ja das, was dann die Lappanität, nach denen man sich zurücksieht, wenn man's nicht mehr hat, wenn man im Krankenhaus liegt, ja. Ja, genau. Das hatten wir ja schon mal, ne. Ja. Dass Du dich eben im Alltag sehnst.

Ja, ich finde, das das darf auch tatsächlich eine Folge sein, die Präsenz geht, ne. Ich hab vorhin noch mal zu den Mäusen gesagt, vielleicht machen wir dann noch mal eine Tee Zeremonie und beide so, also ich war eben immer mit den Zweien unterwegs. Oh ja, das war schön gestern. Und eben Du hast gestern einfach inspiriert vom Retreat hast Du uns, hast Du dir deine 3 Mäuse geschnappt, sie schön an den Counter gesetzt, schönes Räucherstäbchen angemacht. Ich kam da nur sozusagen, als alles schon war.

Und dann und dann wart ihr präsent und das das, glaube ich, haben wir ja unglaublich genossen beim Retreat, ne. Wo man am Anfang auch denkt, also ich kann mir vorstellen, dass jeder, der jetzt hört, hier so Tee Zeremonie denkt so, Gott ey, wer braucht sonen Schrott? So ja, ich Weiß ich gar nicht, ob jeder denkt. Na ja, das kann eigentlich viele Leute überhaupt wissen, was eine Teezeremonie ist. Aber ich zum Beispiel, ich ich hab ich fand das jetzt nicht so bedeutend irgendwie so, okay, wir gehen jetzt aufs Dach und haben da eine Teezeremonie.

Das war so für mich, okay, kann man schon machen, ich lass mich drauf ein. Aber dass das sozusagen eigentlich der Kern des Retreat wars, das, sorry, ich kann halt irgendwie nicht reden, der Kern des Retreats war eben tiefer zu gehen. Das fand ich so spannend. Also eben auf eine Art, nicht zu sprechen, auf eine Art auch, ne, also nicht zu denken, ist schon wieder irgendwie zu groß, aber Stille erlauben. Und dann kam mir unglaublich viel zum Vorschein.

Sowohl Emotionen, die rausdurften, wir haben alle geweint, als auch eben sozusagen diese Essenz von sich zu finden. Also das fand ich schon sehr, sehr krass, was da so entstanden ist. Weiß ich nicht, ob man einem der schuld war, aber Nein. Ich glaube, ja. Sicherlich nicht.

Ich mein, also ich werde, glaub ich, nicht vergessen, ich hab heute sogar beim, wir hatten heute eben Aufnahmerekording mit und das war jetzt 'n Stück. Das würde jetzt nicht in die Weltgeschichte eingehen, aber ich hab's ich hab mich so voll inspiriert gefühlt durch diese Momente beim Sonnenaufgang. Also ich finde wirklich auf eine Art regelmäßig, wir haben jetzt 5 Tage lang oder 6, ich habe 6 Tage lang, jeden Morgen einen Sonnenaufgang erlebt.

Das das prägt sich bei mir schon so ein, ach so, genau, hier dieses Bild und ich finde, das wird Also das sieht schon sehr schön aus und in echt ist natürlich immer noch sehr, sehr viel magisch, auch wenn man quasi alles ist Claudi davor und dann irgendwann sieht man so son kleinen Ministrahl und kannst auch nicht so richtig einschätzen. Und dann auf eine Art auch dieses, was Du mal beschrieben hast so, man kann eigentlich kaum erkennen, diesen Übergang von Tag zu Nacht oder so, ne?

Wann ist es plötzlich dunkel und das war dann so, okay, plötzlich war die Sonne da und es war irgendwie echt magisch und das passiert irgendwie jeden Tag, ne? Und das war hat auch eine Rolle gespielt. Komm, hat gar nicht zu Wort. Ach so, Entschuldigung. Nein, nein, alles, ich freu mich, ist ja mega.

Du hast jetzt zum Glück beim Retreat sehr viel gesprochen? Schön, wie Du bitte das alles abfeierst. Ich verhält das nicht an. Ich muss auch gleich tanzen. Ja.

Also jetzt nicht hier. Ja, und dann ist natürlich wieder die Herausforderung, also ne, wie integriert man das in den Alltag? Kannst halt, also kann das reden und wenden Was sagst Du? Wie integriert denn man das wieder, wenn ich 'n bisschen Frosch im Hals. Wie wie integriert man das in den Alltag?

Weil Du kannst halt, also Du kannst ja noch so sehr wollen, dass man den Sonnenaufgang jeden Morgen liegt oder irgendwie so. Also kann uns nicht beschweren, wie wir wohnen, aber Ja. Das ist nun mal etwas, was wir grade einfach technisch schwer sehen können. Du meinst jetzt 4 Uhr 20? Ja, einfach um's Das zu Ende.

Nähe, einfach die Sicht ist nicht frei. Aber wenn wir da rübergucken würden? Da ist die Sicht nicht frei. Da sind Ach so. Okay.

Wir, das heißt, wir sehen sie erst, wenn wir über das Genau. Ja, das macht Sinn. Ja. So und das Dafür sehen wir den Sonnenuntergang. Vielleicht machen wir das son bisschen als Gefahr.

Ja, also das meine ich halt. Dann guckst halt, was davon kannst Du mitnehmen? Ja, klar. Und was ich halt an diesen Müssen dann meine Stimmen einfach nachher hochpegeln. Ich kann nicht lauter reden.

Was ich an dieser T-Zell-Monihalt so schön finde, ist, im Endeffekt ist es auch son 'n Vehikel, so. Mhm. Also was ich ja nach wie vor einen einen einen sehr schönen Gedanken find, ist diese Erkenntnis, dass sozusagen unser Atem auch ein Vehikel ist, uns nach innen zu bringen, weil das sozusagen der einzige Teil ist, den Du sowohl unbewusst, also der unbewusst abläuft, wenn Du dich nicht drum kümmerst, Mhm. Der aber auch, wenn Du dich sozusagen bewusst damit befasst, kannst Du den Steuerpassarten anhalten. Du kannst irgendwie verschiedene Atemtechniken, verschiedene Länge ein, aushalten, alles dazwischen irgendwie.

Und das hat sozusagen 'n Effekt auf deinen auf deinen auf dein Nervensystem. Und sozusagen den Fokus da drauf zu legen, ist halt auch ein Vehikel, ruhiger zu werden oder dein paar sympathisches Nervensystem zu aktivieren, wie man das jetzt nennt. Ist auch egal, was ich mal, von esoterisch bis bis hochschulmedizinisch. Aber allein schon sozusagen diese Aufmerksamkeit hinzubekommen und den Fokus zu bekommen und die Disziplin auf eine Art, mit der Aufmerksamkeit beim Atmen zu bleiben, ist ja manchmal schon zu viel. Mhm.

Und deswegen finde ich ja diese Idee so schön, dass Du halt zum Beispiel dann Yoga oder Bewegung nutzt, erst mal diese ganzen kreisende Energie rauszukriegen und dann bist Du ruhig genug, bis Du sozusagen mit dem Atem sitzen kannst. Und das ist aber auch schon manchmal schwer oder auch manchmal so vermittelbar. Mhm. Und deswegen find ich diese Tezeremonie halt Mhm. So schön, weil das halt auch wieder 'n Tool ist, Mhm.

Dahin zu kommen. Wenn Du jetzt zu allen gesagt hättest, wir setzt uns jetzt hin und jetzt beobachtet jeder seinen Arter, Ja. Dann hätten die alle nach 5 Minuten hätten wir alle keinen Bock mehr gehabt. Ja, ja. Außer Du gehst jetzt, also war ja auch eine wie passender, ein in was, wie passender Mensch, außer Du gehst jetzt in 'n Kloster, wo Du das lernen willst, die Technik, dann hast Du, sage ich mal, 'n anderen Incentive und dann willst Du das lernen.

Aber ansonsten brauchst Du irgendwie 'n Einstieg dahin. Mhm. Und das ist halt das Schöne bei dieser T-Zäremonie, ist ja total simpel. Ja. Und Du kannst es sozusagen nehmen, etwas total Simples und das so reduzieren auf die, darum geht's im Endeffekt, darum geht's ja mir tatsächlich, auf die Sinneseindrücke, die das macht.

Mhm. Dass Du dann diesen Fokus entwickelst, so wie man ja auch sagt, man kann irgendwie Geschirr abwaschen als Meditation nehmen. Alles, was Du halt mit Aufmerksamkeit und Bedacht machst, kannst kannst Du sozusagen meditativ machen. Und dann wird halt, sag ich mal, ein langsames Einschenken zur Meditation, ein Reichen von dem Tee, ja, dass Du's dann in der Hand hältst und die Temperatur fühlst und das Gewicht fühlst. Mhm.

Und wenn Du dann versuchst, ihn so langsam wie möglich ihn nach oben zu legen, dann wird dir erst bewusst sozusagen, was Du alles für Muskeln aktivieren musst, son Arm nach oben zu heben. Mhm. Und dann riechen und bisschen schmecken und so. Und das, ja, so, also das ist jetzt meine Interpretation davon, ob das jetzt stimmt oder nicht. Ist auch egal, aber deswegen fand ich das so schön und deswegen find ich das auch als son schönes Ritual, ja, auch von so Kindern.

Also wenn Du zu den Kindern sagst, ja, wir meditieren jetzt, ja, manchmal machen sie mit uns so, aber grundsätzlich ist das son sehr verkopftes Konzept und sehr auf eine Art schwer vermittelbar, aber son Ritual ist ja so so was, wo wo dann alle mitgehen können. Ich hab 3 Gedanken. Die erste der erste Gedanke ist, möchtest Du bei meinem Teacher Trainingwochenende eine Teezeremonie leiten? Sehr gern. Du wirst übrigens auch DJ sagen.

Jetzt wollt ich dich auch nachfragen, aber wir Es ist alles Frage Nummer 2. Nee, aber wir sehen uns ja nicht so viel. Die das Zweite ist Kannst Du meinen, schreib uns schreib einfach mal 'n V a. Das Zweite ist, ich verstehe, dass man sich, dass man auch Vorurteile haben kann gegen Yoga und Meditation und Atem. Ich weiß noch, wie meine erste Yogastunde Ich kann mich an die erste Yogastunde erinnern.

Ich kann mich aber grade momentan sehr dran erinnern, dass es in dem Fitnessstudio, wo ich war, gab's oben sozusagen den Yogarau. Und ich hab mich einfach, glaube ich, Monat, wenn nicht sogar jahrelang nicht getraut, da oben hinzugehen, wo Yoga stattfindet, weil ich weiß ja nicht, wie's ist und ich hab ja irgendwie eine Idee, dass es irgendwie so, oh Gott, voll weird ist. Also geh ich lieber nicht hin, wie auch immer. Ja, oder auch mal diese Idee, dass man irgendwas können muss, wo man das machen kann. Das sagen ja sowieso alle, ich bin flexibel genug, deswegen bleib ich lieber weg.

Es geht überhaupt gar nicht darum. Aber tatsächlich, weil ich weil ich diesen Atem so so praktisch finde, ne? Ich ich hab gestern war wirklich viel los. Ich hab mich 5 Minuten, ich hab ihn weggestellt, hab mich 5 Minuten aufs Sofa gesetzt und oder sogar gelegt und hab tatsächlich geatmet und hab also quasi einatmen. In die Luft anhalten und dann sozusagen, wenn's gar nicht mehr weitergeht, ausatmen so.

Und das kann man eben, deswegen sage ich das jetzt so, wenn ihr grade im Auto sitzt, dann macht das. Einatmen, Luft anhalten und lange, lange, lange, lange ausatmen oder wenn man eben grade was auch immer tut. Und das bringt einen einfach krass im Moment und natürlich, wie Du sagst, Nervensystem und alles Parasympathikus. Also es funktioniert halt so, ne. Da kann man sich noch so sehr dagegen sträuben.

Man kann's tatsächlich auch mal ausprobieren, versuchen, sich einzulassen. Und vorhin saß ich kurz im Café. Ich war tatsächlich 5 Minuten früher fertig mit dem Chor, als ich dachte, ich hab einfach nur geatmet, ich hab nicht mein Handy in der Hand gehabt und das ist halt schon ganz geil, wenn man auch, ja, einfach in diesem Moment ist, weil was wir ja tun, ist sozusagen Also ich finde tatsächlich, eigentlich kann man sagen, das Telefon ist eigentlich quasi die neue Zigarette. Also früher war so, oh, ich bin voll gestresst, oh krass, das ist mal passiert und so weiter, so. So hast Du eine Zigarette, ich muss sozusagen Stress abbauen.

So und das ist so voll logisch, nicht logisch und Telefon ist ja genauso so, okay, ey, ich bin voll bis oben hin. Ich hab megaviele Reize grade. Was mach ich, irgendwie versuchen runterzukommen, ich nehm mein Handy und guck mir alle möglichen Reels an. Mit dem Unterschied, dass Du halt nicht sagst, zu 'nem anderen, Du, kann ich mal kurz kann ich mal kurz scrollen. Ja.

Aber so macht ja nicht so viel Sinn eigentlich, ne? Kein Problem hier zu sehen. Ja, wenn man reflektiert. Und noch tragischer ist es, wenn man nebeneinander sitzt und beide scrollen, dann ist eigentlich auch 'n cooler zusammen. Da redet man wenigstens miteinander.

Genau. Das und das Dritte. Dankbarkeit. Glück. Liebe.

Ich hab's tatsächlich, ich hab mir doch 'n Finger Fingerregel gemacht. Was hast Du jetzt noch gesagt? Kannst Du's noch mal sagen? Ich hab ja im Endeffekt nur als als Vehikel beschrieben. Mhm.

Also Mhm. Tägliche Meditation, Kinderritual. Mhm. Oh Gott. Ich komm grade nicht mehr drauf.

Ja. Ach so, und das Dritte war, weil wir haben ja auch sehr gute Freunde, die unseren Podcast hören, die Alkohol trinken. Wundervoll? Genießt es? Genießt es?

Nein, ich mein, jeder kann es ja für sich entscheiden, wie es ihm guttut und was und ideal. Also jeder trägt ja Selbstverantwortung, so genießt es. Aber ich glaube letztendlich, wenn man sagt so, okay, Teerritual klingt superstrange für mich, so macht das halt, ja, macht das halt mit gemein. Also was ja viele auch machen oder mit dem nächsten Cocktail oder Campari oder so weißt Du? Also das ist ja auch so, okay, krass schmeckt, so und das, also ich glaub, es geht ja darum, irgendwas bewusst zu machen und das machen wir ja alle, mich eingeschlossen.

Also was Essen angeht, so, ja, idealerweise isst man so voll bewusst jeden Bissen und so. Das kann ich jetzt Gerade wenn Du alleine isst, ist das schon echt herausfordernd so, ne. Ja, aber grade dann müsste eigentlich, oder, ne? Aber Nee, natürlich, ich sag nur. Aber das, also idealerweise, ja, hat man einfach mehr davon, ne?

Kann man ja einfach so sagen. Ja. Ja. Ja. Also sozusagen diese diese diese Mönch oder ehemalige Mönch, ne.

Der war, er hat irgendwann in seinem Leben war er Mönch. Das klingt irgendwie so Ja, das gibt so mega, aber der ist der coolste Typ, den man sich vorstellen kann. Könntest Du das abtören? Ja. Warum?

Ich finde, es es hebt ihn so aufn Sockel und was ich was ich meine, er ist so, er ist so krass weltlich und er ist so toll lustig. Das ist ja eigentlich genau der Grund war, warum er aufgehört hat, Mönch zu sein, dass er auf 'nem Sockel gegessen werden wollte, dass er sozusagen mit den Leuten reden sollte und nicht Und wir waren halt ehrfürchtig, Herr Mönch. Genau und wir waren halt mit dem jeden Morgen nach den 3 Stunden Meditation, haben wir erst mal mit dem Moment Kaffee. Er hat dann schön Cappuccino getrunken und Croissant reingetunkt und so. Und er war halt so unglaublich lustig, oder?

Wir haben schon sehr viel gelacht, muss man sagen. Das stimmt. Das deswegen, einfach nur son Bild zu haben. Ja, aber was ich Ja, auf eine Art, für mich fand das schon auch wieder so, ne, ich mein, das ist jetzt auch fast 14 Jahre her, dass ich das letzte Mal in dem diesem war. Mhm.

Schon eine lange Zeit auch so, ne. Ja. Natürlich vergisst man Sachen und Sachen wetzen sich ab, die irgendwie mal 'n gutes Habit waren und verändern sich. Und dann, wenn das ist ja wieder sone schleichende Veränderung, so merkst Du das nicht so richtig eben. Und jetzt einfach auch noch mal so das als Reflexion zu bekommen und sich noch mal sozusagen auch aufn Arzt.

Ich hab mich zurückbesonnen. Mhm. Und ich hab mich mega gefreut, dass er da war, weil Du auf eine Art eine Einführung in diese Meditationstechnik bekommen hast, die ich dir so in der Form irgendwie nicht weitergeben konnte. Wo Du dich vielleicht auch 'n bisschen gesperrt hast, oder? 2 Sachen.

Erstens wollte ich mich bei dir entschuldigen, weil ich, glaub ich, nie so ganz verstanden hab, wenn Du zu mir manchmal gesagt hast, ich möcht wieder mehr meditieren. Ich möchte wieder regelmäßig, also Du hast immer 'n bisschen meditiert jeden Tag, aber dann war's halt eine Minute und nicht 15 Minuten oder länger. Und Du hast es immer, also sozusagen immer, immer wieder gesagt, ich möchte mehr meditieren und ich konnte das so nicht nachvollziehen. Ich, weil für dich auf eine Art, dein Meditieren ist mein Yoga, finde ich son bisschen, wenn ich wenn ich so sag Also für mich ist dieses Praktische sehr, sehr wichtig und es fehlt mir unglaublich, wenn ich's nicht hab. Und ja, auch ich mach das, letztendlich zu meditieren, aber für dich hat quasi dieses Meditieren son Riesenstellenwert und ich kann's jetzt verstehen.

Und ich hab ja auch schon zu dir gesagt, ich möchte, dass wir dass wir das jetzt mehr länger auch machen. Und ich finde es ehrlich gesagt, selbst, obwohl ich das erlebe, kann ich's unglaublich schwer beschreiben, was das mit einem macht. Das muss ich mir auch gar nichts. Das ist ja ganz wichtig auch, dass man das nicht beschreibt. Ja und letztendlich, das hatten wir ja schon mal so.

Also quasi für jeden ist es unterschiedlich und trotzdem hilft es der Menschheit, glaube ich, wenn man manche Dinge ja auch erklären kann. Weißt Du, wie Du wie dass Du sie physisch erklären kannst, sonst würde tatsächlich Meditation nicht son Ruf haben, wenn nicht bestimmte Forscher rausgefunden hätten, dass es was mit deinem Gehirn macht und so weiter, mit deinem Nervensystem. Das ist da, kann man so sagen. Also das ist mehr der westliche Gedanken, den die Leute aus den Aussagen schon immer, ja, dass alles, was sie beschreiben, müssten wahrscheinlich längst. Aber manche ausm Westen brauchen das.

Und Es ist ja 'n persönlich, ist 'n Persönlichkeitstyp. Es gibt Leute, die brauchen für alles eine Erklärung. Es gibt Leute, die brauchen keine Erklärung irgendwie. Ja, stimmt. Und ich, also am Ende des Tages ist es ja, ja, auch natürlich ist Meditation auch 'n aufgeladener Begriff, genauso wie Yoga mit also fortähnliche Assoziationen.

Was es im Endeffekt ist, ist es eine Anleitung durchs Leben zu gehen. Im Idealfall zufrieden, nach durchs Leben zu gehen und im Idealfall keine Angst vorm Tod zu haben, wenn Du's ganz bis zum Ende nimmst. Und der Grundgedanke ist einfach so, wir haben das bei radikal ehrlich schon 'n paarmal angesprochen, aber es ist einfach, dass Du wahrnimmst, was ist Mhm. Mhm. Und wenn Du nicht magst, was ist, dann hast Du ja irgendwelche Gefühle dazu oder irgendwelche Sendungen oder irgendwelche Interpretationen.

Bist dann enttäuscht oder sauer oder was auch immer. Und das dann wahrzunehmen, hilft dir da halt wieder rauszukommen und wieder gelassener durchs Leben zu gehen. Und allein dieses, sich bewusst zu machen, dass wir einfach zu allem eine Meinung haben, 'n Gedanken, Gefühl, eine Emotion. Interpretation. Eine Interpretation.

Und dass und dass das okay ist. Dass man nicht wieder anfängt, sich dann sozusagen aufn Kopf zu schlagen, warum hab ich so viele Gedanken, warum hab ich so viel Interpretation? Ich muss besser werden. Mhm. Und 'n Scheiß musst Du musst gar nichts.

Du musst einfach nur nur wahrnehmen und sagen, ah ja, okay, das war jetzt eine Interpretation. Ah ja, okay, das war jetzt 'n Gedanke. Mhm. In dem Moment, wo Du dich sitzen und wieder unter Druck sitzt, hast Du das nächste Konzept. Ich muss jemand sein, der keine Gedanken hat.

Ich muss jemand sein, der keine, so. Und das, ich finde das so befreiend auf eine Art, weil Du überhaupt einfach Regel Nummer 1, es gibt keine Regeln. Du musst gar nichts. Du musst, genau, Du musst einfach gar nichts, so. Und das sozusagen, er nennt das halt auch Freestyle wie Passana, weil er das quasi auch aus diesem ganzen, weil's jetzt natürlich über dem Lauf der Jahrtausende auch da wieder so was wie eine wie eine Kirche oder eine Sekte oder 'n Kult oder drumrum entwickelt hat, wo's halt 'n bisschen mehr gab.

Und dann gibt's eine Schule, so wie der das unterrichtet. Und aus 'ner Schule entstehen umgesprochene Regeln, dann muss man das so machen und wieso darf man's machen. Und dann bist Du, sobald Du das hast, bist Du schon wieder komplett weg von dem Original, was eigentlich sagt, es gibt keine Schule, Du musst gar nichts machen. Mhm. Es gibt keinen Lehrer, der sagt, Du hast recht oder nicht.

Und einfach sozusagen dieses Freestyle Ding sozusagen und das an an das Leben, was wir jetzt aktuell haben, an Ja, zu viel. Zu sagen, wir müssen alle ins Kloster gehen, das ist illusorisch zu sein. Wir müssen alle wieder aufm Land leben und die Bau. Oder auch alle 4 Stunden Medizin am besten. Ist es nicht das bessere Leben.

Mhm. Und zweitens ist es auch nicht praktisch. Ja. Und das einfach in die Praxis zu überführen. Ja.

Zum beim Teetrinken, beim Abwaschen, beim über die Straße gehen, beim was auch immer. Mhm. Präsenz. Genau. Ich möchte dich bitten, dass Du nachher eine kurze Meditation leitest.

Für wen jetzt? Für mich? Okay. Und nein, natürlich, für uns alle. Ich möchte nur kurz klarstellen, weil Du gesagt hast, so, ja, ich hab mich immer dagegen versperrt.

Du hast mich schon von, ich weiß nicht, ob Tag 1, aber Du hast mich sehr, sehr, sehr früh dahingehend inspiriert und hast von Veapassana erklärt erzählt und erklärt. Und ich bin damals schon aufgestiegen und fand das damals schon spannend und hab das auch schon sehr, sehr viel unterrichtet. Das möchte ich noch mal ganz kurz klarstellen, dass ich von unser erster Madeira Urlaub schweinekalt, wir kannten uns 3 Jahre, Ich hatte Bauchschmerzen und Du legst mich auf 2 Jahre. Mhm. Ich glaube, keine Ahnung.

Ich glaube schon. Wie lang? Ein Jahr. Ein Jahr. Du legst mich aufs Sofa.

Ich hatte Bauchschmerzen und wann sagst Du, wie fühlt sich der Schmerz an und welche Farbe hat der Schmerz und bewegt der sich schmerzlich? Und ich hab nur gesagt, flieg dich weg mit Damenscheiß, welche Farbe hat mein Schmerz? Von diesem Stadium hab ich mich durchaus weiterentwickelt und erzähl jetzt allen möglichen mich herum, jetzt schau dir halt mal den Schmerz an. Jetzt guck halt mal, wie er sich bewegt. Was sagt denn die mit?

Und es funktioniert, okay? Ja, ja. Das sehen. Ich hab's nicht ich hab's nicht böse gemacht. Ich hab eigentlich was Ich wollte das nur dir auch klarmachen.

Also weil Du immer, das ist ja immer dieses von wegen Schubladen denken und Bilder machen und so weiter. Du Du hast tatsächlich son Bild, dass ich so voll mit wie Passaner, so voll im Krieg stehe und so, entweder ich oder wie Passaner. Das hält sich jetzt auch schon wieder anders son Discycle, wer überhaupt nicht, das mein ich dir gar nicht. Genau. Irgendwie auch, dass ich jetzt derjenige bin, der jetzt sozusagen der, wie son wie son Okay.

Wie son wie son Schlangenölverkäufer in mir rumlaufe und sagt, das muss jetzt jeder machen. Was ich gelernt hab am Retreat, Ja. Was ich eigentlich Was möchtest Du Was ich eigentlich sagen wollte, dass ich mich sehr gefreut hab, dass Du sozusagen jetzt auch einen anständigen Lehrer dazu kennengelernt hast. Ja, so. So.

Und das das und dass ich mich gefreut hab für mich selber, dass ich mich sozusagen wieder dran erinnert hab und ja, mir das einfach sozusagen entweder 'n Bewusstsein, ins Bewusstsein zurückgerückt wurde. Mhm. So. Und das, das ist eigentlich alles, was ich sagen wollte. Sehr schön.

Und das sozusagen halt wieder in den Alltag zu integrieren und mitzunehmen. Mhm. Und ja, diese Reise unseres Lebens mit dem mit diesem Werkzeug quasi fortzusetzen. Und das unseren Kindern mit aufn Weg zu gehen. Mhm.

Ohne, dass das halt irgendwie verbrämt ist oder dass es Aber dass sie das auch, ja, frühzeitig mitnehmen einfach und für sich haben, wenn sie's brauchen. Und sie werden's wahrscheinlich auch in dem Zeitpunkt wieder vergessen und dann ist irgend eine Grundlage vielleicht da, wo sie's dann schneller wiederentdecken, wenn sie älter werden. Und vielleicht noch nicht. Ich find das voll schön und ich finde ich finde das schon tatsächlich 'n Lebenrezept. Also ich frage mich gerade in letzten Tagen schon wieder, wie auch neulich und vor einigen Monaten, wie kann das miteinander einhergehen, dass sich Menschen bekriegen, töten das Grausamste auf der Welt passiert und ich irgendwie in die Kamera lächel und sag, live ist gut?

Wie kann es miteinander einhergehen? Und meine Antwort ist tatsächlich, ja, wir sollten nicht wegschauen und ja, wir müssen Verantwortung ergreifen. Ich sag tatsächlich immer wieder zu meiner Mutter, die sehr politisch ist, dass meine Politik eben so aussieht, dass man, so wie 'n Kollege zu dir mal gesagt hat, also sozusagen, Du musst nicht auf die übernächsten sozusagen ausstrahlen. Reicht, wenn Du auf deine Nächsten sozusagen scheinst. Und ich finde eben, es ist keine Lösung im Leben aus Angst zu handeln, aus Wut, letztendlich Aggression, Frustration, Negativität.

Ich glaube nicht, dass es irgendwas bewegen wird und deswegen passt es eben doch zusammen. Und ich fand es auch schön, dass dass wir auch eben mit mit drüber gesprochen haben, also über diese Gleichzeitigkeit in dieser Welt. Und was uns, glaub ich, jetzt in unserem privilegierten, großartigen, schönem Leben und ich glaube, alle, die diesen Podcast hören, können von sich sagen, ja, sie sind sicher. Was, glaub ich, wichtig ist, ist, dass wir das sehen und dass wir das wertschätzen und dass wir das genießen, weil wir wissen nicht, wie lange das ist, wie lange das sein wird. Und wie ich schon vorhin gesagt hab, fällt kein anderes Wort ein, außer dumm Es wäre dumm, es nicht auszukosten oder nicht?

Ja, ist auch wieder bewerten, ne, aber Ja, es ist bewertend. Also es wäre Nein, kannste ja ruhig sagen. Ja, Herr Maine Ich kann's ja ich kann's ja über mich sagen. Ich kann's ja über mich sagen, dass ich sozusagen es traurig fände, wenn wir nicht jetzt genießen würden, wo es jetzt allen Grund gibt zu genießen. Ja.

Ja, am Ende des Tages, ne. Diese ganzen diese ganzen Binsenweisheiten, die halt einfach doch Mhm. So wahr sind, ne. Gestern vorbei, morgen ist noch nicht da, was wir haben, ist jetzt so. Ja.

Und das ist halt so einfach jeden einzelnen Moment. Und ich hab ja sozusagen einige von den von von seinen immer wiederkehrenden Sätzen, die die sehr schön waren genommen und daraus 'n einen Link gebaut als Erinnerung. Können wir das vielleicht danach ansprechen? Dass man das immer, dass man sich das immer und immer wieder anhält. Ja.

Wir können das auch als Song für die Folge nehmen. Mhm. Ist ja schon eine Idee. Ich glaube, wir, die diese ganzen Sätze immer und immer wieder gehört haben, von Art Ausszitieren noch viel, viel mehr und natürlich auch ganz viel Erinnerungen an dieses Retreat mit diesem Song. Und danach kann man, glaub ich, viel rausholen rausnehmen.

Wenn man, ja und wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man, wenn man nicht, ist einfach 'n schönes Hammer, einfach 2 Minuten 54 Ruhe zu haben oder zur Ruhe zu kommen. Magst Du uns kurz in einen Moment bringen? Ja, wir können's ja alle einmal hinsetzen. Rücken ein bisschen aufrichten, Hände irgendwo locker hinlegen. Einmal tief ein- und ausatmen.

Noch mal tief ein- und ausatmen. Wenn wahrscheinlich alle irgendwo sitzen, kann man mal versuchen, unseren Hosenboden zu spüren. Da, wo der Po oder die Oberschenkel auf der Sitzfläche sind. Vielleicht kann man das Gewicht wahrnehmen. Also bis nach rechts und links schaukeln, zu merken, wie richtig verändert.

Vielleicht gibt's ja schon eine Sensation, vielleicht fühlt sich das schon irgendwie an. Vielleicht pocht es oder vielleicht pulsiert es oder vielleicht drückt es. Ich komme irgendwelche Bilder hoch, vielleicht noch nicht. Vielleicht kommen irgendwelche Gedanken und Gedanken einfach zur Kenntnis nehmen wegschicken und einfach wieder mit dem der Aufmerksamkeit zurückgehen. Dann können wir unsere Aufmerksamkeit mal an den Atem gehen und versuchen, das Einatmen durch die Nase wahrzunehmen.

Das Ausatmen durch die Nase wahrzunehmen, Pause wahrzunehmen, das Einatmen wieder wahrzunehmen, Pause, das Ausatmen. Gedanken kommen, Pause sagen. Vielen Dank für den Besuch und einfach wieder, Aufmerksamkeit zurück zum Atem gehen. Dann haben wir mal versuchen, die nächsten 5 Atemzüge keinen Atemzug zu verpassen, jeden einzelnen Atemzug wirklich wahrzunehmen. Dann kann man sich jetzt fragen, ab wann man den Fokus verloren hat.

Wann man dann von allen Gedanken auf den nächsten, als heute, morgen oder gestern gerutscht ist. Ganz egal. Mal die Augen aufmachen, bisschen rumgucken. Die Welt wieder wahrnehmen. Selber auf die Schulter klopfen.