Vollständiges Transkript
Andere darüber lachen. Das heißt nicht.
Wir haben gesagt, wir wollen das Ganze 'n bisschen ernsthafter betreiben. Haben wir das? Deswegen sitzt Du das hier auch in der Badehose.
Du hast gesagt, ich soll das heute anziehen. Das sieht so schön maritim aus. Mein maritimer Style.
Vielleicht noch eine Möwe einladen auch. Das ist auch nicht lustig. Warum haben wir son abstraktes Bild? Probier mal was Neues. Mhm. Das ist quasi der visuelle Hook. Ja, genau. Jetzt müssen wir halt Stellung nehmen.
Ja, das hat tatsächlich unser Sohn gemalt. Könnte sein. Ja. Hat er nicht, aber Stimmt. Hätte er können. Ja.
Also was war der beantworte an, Podcast? Genau. Wir wollten mal wieder über Padawange. Reden.
Ja, wir wollten eigentlich das 3 p Framework vorstellen heute. Mhm.
Mit dem wir, also dass uns einfach wahnsinnig geholfen hatten in den letzten Jahren. Mhm. Ist unsere Methode quasi Runterzukommen.
Es ist unsere, ja, schon kann man schon sagen, selbst entwickelte Methode, mit dem stressigen Leben als Familienoberhäupter, hochprofessionelle High Agiver, wertvolle Mitglieder der Gesellschaft, mit diesen Entspannungsfeldern klarzukommen. Mhm.
Und wir haben das, manchmal fällt einem das ja nicht auf, dass man so entwickelt im Alltag für sich selber als Hilfsmittel. Mhm. Und wir haben neulich wieder. Und dann Ist das entstanden?
Haben wir einfach so dieses Journal durchgucken und dann ist es uns entgegengesprungen, dieses Pattern, dass dass diese 3 p Methode sozusagen, diese 3 p, uns einfach zu helfen. Und die wollten wir heute vorstellen. Erzähl mal, was sind denn 3 p? P?
3 p sind, also können wir sozusagen nach einem harten Abend runterkommen wollen, dann machen wir die 3 ps.
Das ist 'n Podcast aufnehmen, wir gehen in die Badewanne und danach schauen wir im Film.
Es ist genauso dämlich, wie wir uns das vorgestellt haben vorher.
Okay, auch nicht Laune alle anderen Augen. Und denken nicht nur so, oh mein Gott. Sieht lustig. Ja. Oh, der aber wir hatten uns das Spaß. Eintragen lassen, die 3 p Methode TM0, 'n t m? Ach so, das ist das macht man so, ne? Ja, angeht, ja, ich glaub. Genau. Okay, dann haben wir das geklärt. Der erste Lache. Das tut gut. Was tut noch gut? Was haben wir heute gemacht?
Kann auch nicht jeder machen, ist jetzt auch unfair, wenn wir's sagen. Das Zeigen wir's lieber nicht.
Wir waren mit dem nicht abgepumpten Stand up Hallowort, was 'n bisschen lustiger aussieht.
Ja, es war der eher abgefangen Teil unseres Lebens, weil wir Also erstens sind wir nicht gestanden aufm Stand up Paddel, sondern wir haben einfach gekniet, diese heutige Anfänger. Diese heutige Anfänger.
Dann war das nicht richtig aufgepumpt, sodass das in der Mitte quasi so geklappt ist und Wasser überall von den Seiten reingehauen. Und der Po wurde auch sehr richtig, der wurde nass.
Und dann sind wir auch noch von 'nem, dann sind wir in eine Kajakgregate reingeraten und wurden mit dem mit dem Megafon vom vom Uferrand angeschrien, wir sollen gefälligst aus der Fahrbahn rausfahren.
Ja, wir wurden eigentlich nur gebahnt, aber es war wirklich ziemlich gefährlich. Ja.
Waren wirklich, da haben man's eigentlich voll gefreut, ach, guck mal, wie geil das aussieht. Ja.
Also wenn sone in sonem Rudel vollprofis geraten, die Vollgeschlinger. Mit 180 KMA an uns vorbeigekeiert sind. Das stimmt. Ja.
Es war 'n voller Erfolg, würd ich sagen. Aber es hat uns, es war wirklich gut. Ist megaschön. Also falls ihr ein Kajak habt.
Na, ich glaube, was tatsächlich dahintersteckt und das das kann man ja schon generalisieren, weil was es ist, ist eigentlich im Endeffekt völlig egal. Es lohnt sich immer kurz rauszugehen.
Ja, und nee, einfach auch die Dinge, die man weiß, die man machen könnte, Ja. Auch tatsächlich zu machen.
Und das ist ja, also und das kann ja für jeden unterschiedlich sein.
Natürlich gibt's auch Menschen, die vielleicht denen das überhaupt nicht sozusagen so unmittelbar, was sozusagen vor der Nase ist, aber wie viele wie viele haben, sage ich mal, einen Wald oder 'n Naherholungsgebiet nicht so weit weg. Mhm.
So und nicht so weit weg meine ich irgendwie sone Viertelstunde oder so was.
Dass man sich aufs Fahrrad schwenkt, über neulich 'n Freund besuchen, der auch erzählt halt irgendwie so, die Donauauen die Ecke sind und man jetzt halt, ja, dann einfach sozusagen sich 'n Fahrrad und da fährt. Mhm. Oder Grüße gehen raus. Herzliche. Oder in
einfach, ja, ich bin jetzt kein Lauffreund, aber Du bist 'n Lauffreund. Mhm. Einfach kurz joggen gehen oder Mhm.
Inhalt skaten oder im Endeffekt ist es völlig egal.
Ja, was eben meistens 30 Minuten eine Stunde saß, ist eine Stunde sein.
Es kostet 'n bisschen Zeit, aber es gibt eben sehr viel mehr als zu glauben, der niedrigste Aufwand ist, mit dem Handy dazusetzen und da so reinzustarren, so, ja, da kriegst Du halt auch Sie sind die die die niedrigste Energie, die da
Aber ich glaub gar nicht, dass das so Ich ich glaube, keiner setzt sich hin und sagt, ah, also ich ich bräuchte jetzt irgendwas zum Entspannen, lass mal Handy. Mhm.
Ist ja auch Und das ist ja nicht das, sondern das ist ja sozusagen mehr dieses, ah, das ist so viel Aufwand, das zu machen.
So und obwohl, also der Aufwand ist, die Schuhe anzuziehen, irgendwie das Fahrrad rauszuholen, irgendwie das ins Wasser zu schmeißen.
Also völlig egal, was es ist, aber ich glaube, so diesen Mini diese Mini Überwindung dann doch immer wieder einfach zu machen.
Und ich glaub, das ist das ja mehr als als jetzt, dass dass man, ich glaub, man wählt das andere, einfach weil man, weil das weniger Energie kostet. Und wenn Du
Das hab ich ja gerade gesagt, aber danke, dass Du heute erholt hast.
Ach so, dann hab ich das missverstanden.
Ich dachte, Du hast gesagt, dass man aktiv das wählt. Wie auch immer.
Also Du hast natürlich recht, das ist oft unbewusst, aber trotzdem haben wir dann dasselbe gesagt. Ja. Also das eine ist gut.
Also Du hattest eigentlich schon viel mehr Recht als ich früher. Ja. Eigentlich. Andeutig. Ja.
Und ich glaube, es hat auch was mit Erlaubnis zu tun.
Das find ich spannend, dass wir da heute drüber reden.
Weil man muss sich erlauben, kurz Pause zu machen und wirklich eben die Schuhe anziehen, kurz rauszugehen. Man hat ja so viel zu tun. Ich hab's heut selbst gespürt.
Ich so, okay, ich wollte noch üben, ich wollte noch das und das schreiben, ich wollte noch hier und da.
Aber ich geh trotzdem raus, weil ich wusste, mein Kopf ist voll und ich bin auch sehr im Kopf tatsächlich und das war grade für meinen Status nicht gut.
Und quasi, man muss sich weniger erlauben, eben unbewusst kurz mit dem Handy rumzudaddeln. Das dauert dann genauso lang. Mhm. Aber das ist weniger Erlaubnis so, ne.
Also quasi in allen Richtungen ist sozusagen die Hemmschwelle, mit dem Handy rumzuaddeln, halt sehr viel geringer als bewusst was zu tun, ne?
Ja, ist ja dieses, worauf das ja ausoptimiert ist, ne, dieser Dopamin Kick, so dieses Gefühl, Du hast was geschafft, obwohl Du eigentlich gar nicht, also Mhm. Ist das so? Ja. Echt? Ja, dieses ist ja eine Aktion. Ach so. Und das Krass? Ist. Voll die Arbeit.
Na ja, also da gibt's da da gibt's eine eine Arbeit, die sozusagen in die Grundlagen gelegt hat, diese ganzen Social Media Algorithmen, wo die das genau das halt rausgefunden haben.
Dass das das Ich krieg die Formel nicht mehr genau hin, aber es ist eine Mischung aus sozusagen, also 'n Trigger, Mhm.
Eine Aktion, eine physische Aktion und dann sozusagen in irgend 'n. So.
Und das löst dann diesen Dopamin Release aus und das ist halt im Endeffekt wie diese Ratte, diese, dieses Experiment aus der Siebzigerjahren, wo sie der Ratte immer sone Elektrode in den Kopf gesteckt haben und dann son son an 'n Flusszentrum. Mhm.
Und und das mit sonem Knopf verbunden haben und die die Leute dann da saß und die ganze Zeit nur diesen Knopf gedrückt wird, nichts anderes Mengen gemacht hat, weil Schluss gestorben ist.
Weil sie sozusagen sich die ganze Zeit nur sozusagen son Krass. Fürn Orgasmus verschafft hat. Oh Gott.
Ja, und also wir sind nicht wir sind nicht viel besser.
Also jetzt keine Elektrode im Kopf, noch nicht. Mhm.
Aber wie dieser Film, den wir da geguckt haben Ja, genau.
Hatten wir den hatten wir den schon mal temporär?
Ja, ja, wir haben da drüber gesprochen gehabt. Also das das war echt
Weiß nicht, ob's den auf Deutschland auch MUKE ist ja schon sehr, wahrscheinlich sehr dänischer Film von 'nem dänischen Zeichen Duo auch.
Wurde schon ziemlich hart Kritik eigentlich an der Gesellschaft geübt.
Ja, Gesellschaft ist immer so nah, im Endeffekt sind wir ja alle die Gesellschaft. Ja, klar.
Aber was ich eigentlich Worauf ich noch mal zurückkommen will, weil ich das Erlauben.
Ja, war das tatsächlich son Thema, an dem ich gerade herumdenke, wenn ich das auf meiner Zuschreiben Liste habe, ist dieses, ja, Du hast gesagt, sich selber Erlaubnis geben und und dass das eigentlich der schwere dieser schwere Teil ist. Mhm.
Also allein schon die Tatsache, dass man eine Erlaubnis braucht. Mhm. Also dass Du Dass man nie aber macht. Ja, genau.
Also dass Du irgendwie unterbewusst nach 'ner Erlaubnis suchst, wer sie dir dann gibt. Mhm.
Das ist die nächste Frage und das sind natürlich gesellschaftlich und auch familiär bedingt.
Also ich ich denke auch viel über uns als Familie nach. Mhm.
Wie sehr man bewusst und unbewusst auch seine Kinder dahin erzieht, dass sie sozusagen halt, also wohlerzogen sind oder sich benehmen können, dass man noch mal Erlaubnis fragt.
Und dass das zu 'nem gewissen Graz wichtig ist, einfach damit einfach eine Gesellschaft auch gut funktioniert und nicht alle irgendwie egoistisch nur ihr Ding machen, ohne Rücksicht auf Verluste.
Und obwohl sozusagen diese, also obwohl ist die Grenze Zu angepasst sein.
Zu so angepasst sein, dass Du sozusagen nichts mehr machst, ohne Erlaubnis gefragt zu haben und dich sozusagen selber selbst reglementierst und das dann mehr aus 'ner, also ne, aus 'ner Angst heraus, Mhm. Weil ist ja nicht erlaubt, so. Mhm. Ne, also
Ja, und das wäre ja eine große Angst, was falsch zu machen. Und Genau.
Ich hoffe nicht, dass wir jetzt unseren Kindern ständig mitgeben, dass sie tendenziell was falsch machen. Nee, genau. Genau, das hoff ich auch nicht.
Aber ich glaube, manche Sachen davon laufen auch unbewusst ab irgendwie.
Grade wenn man dann drauf besteht, dass halt irgendwie, da wird immer Erlaubnis gefragt irgendwie und Findest Du, wir sind streng? Ja, auch, aber finde ich auch gut.
Also ich find, es braucht die Grenzen auch, also Ich find auch ist ja auch verstanden, dass Kinder Grenzen brauchen, so.
Und das das eine ist, ja, aber wie gesagt, ich ich ich Aber
wir sind in manchen Bereichen, manche sind nämlich auch milde, weißt Du?
Also ich meine, wir sind nicht so, wir sind nicht so kategorisch streng.
So, das ist jetzt die Regel und das ist für immer jetzt die Regel und da machen wir keine Ausnahme. Ja. Das ist richtig.
Wir haben ja auch, also es haben ja auch schon mal dieser wichtigste Regel, Regel Nummer 1, es gibt keine Regeln.
Alle Regeln sind menschgemacht und damit sind alle Regeln auf eine Art auch hinterfragbar und müssen auch hinterfragt werden.
Und aber gleichzeitig frage ich mich trotzdem, manchmal, ich hab keine Antwort da drauf, das ist sone Frage, weil auch wir natürlich irgendwie, also Du bist ja nicht jede Sekunde im Leben reflektiert, kannst Du nicht, ist auch okay.
Weil, bei wie viele Sachen sozusagen schleifen halt einfach, ne, weil's halt konstant ist über 'n längeren Zeitraum so, so mit, wo man dann vielleicht doch, manchmal, 'n bisschen zu kategorisch ist oder wo's Ich glaube nicht, dass es dass das Problem ist aktuell, aber ich will einfach aufmerksam bleiben da, was das angeht.
Weil man merkt ja schon, es gibt ja schon diese kleinen Tendenzen auch an sich selber, Polizei fährt vorbei irgendwie, bis er angespannt hat. Mhm. Ist das erlaubt. Mhm. So. Ja, ja.
Weißt Du und so Ja, und es ist halt eine Frage, ist das jetzt eine Frage Erlaubnis einfach der Gemeinschaft wegen?
Also zum Beispiel, wenn ich in meiner Heimat bin, dann frag ich auch, hey, ist es okay, wenn ich jetzt joggen gehe, weil es eben in dem Fall nicht nur mit mir zu tun hat, sondern im Zweifelsfall sind da 3 Mäuse, die dann bewacht werden müssen, ne?
Also oder ist es tatsächlich Bei mir find ich schon auch noch eine Tendenz von, nee, das ist aber auch noch, das steckt noch 'n bisschen im System, statt das einfach zu machen.
Dass man, ja, das haben wir auch schon auch thematisiert, dass wenn man zurück nach Hause kommt, desto teilweise unbewusst halt, ist halt deine prägende Umgebung für was 20 Jahre, 15 Jahre, egal wie lang. Ja.
Aber dass Du dann halt in alte Muster zurückfällst irgendwie, ne?
Ja, und ich finde, also ich hab da schon relativ viel mich damit beschäftigt und ich hab's Gefühl, ich hab schon sehr, sehr viel überwunden.
Es ist eigentlich krass, dass man das überhaupt noch hat mit, ich weiß nicht, jetzt 40, ne, oder manche haben das mit 60 so, dann irgendwann hört's auf, weil dann die Eltern nicht mehr da sind.
Aber ich finde eben Teile davon habe ich wirklich schon so, dass so, ja, meine Routinen tatsächlich auch, was Essen angeht und so, sie sich quasi da auch wohlzufühlen und nicht in alte Muster zu fallen und so weit. Find ich hab ich durchdrungen.
Aber so was wie Erlaubnisfragen, wo ich zum Beispiel, auch wenn ich dann war, ich glaub, ich war auch genau nach der Beerdigung letztes Jahr war ich ohne die Kinder bei meiner Mama.
Und dann war das, ja, hab ich eben trotzdem immer Erlaubnis gefragt.
Und dann eben ist die Frage, ist es einfach, würd ich zu, ich würde jetzt zu dir auch sagen, so wie Du vorhin, hey, ich hab doch noch 'n Call, es ist okay.
Oder ist das okay, wenn ich jetzt rausgeh?
Also ist es okay, hast Du's in unseren Plan, ne? Aber
Ist das wirklich Erlaubnis oder ist das ja mehr 'n Abstimmen Genau, das ist die Frage. Ne?
Also sozusagen, es ist ja nicht so, dass ich jetzt nicht gefragt hab, ich grundsätzlich telefonenne auch mit fremden Leuten. Doch. Und dann Also
ich hab mehr, also ne, das ist ja meine Frage, ob das jetzt zeitlich passt, aber ist ja jetzt nicht so Aber ich weiß, was Du meinst, aber ich glaube, da gibt's schon noch so so Unterschiede, aber also
Ja, aber vielleicht hat man als Kind auch Angst vor vor zurückgespritzt zu werden. Ja, ja, das ist Und das
ist ja eben, das ist ja was Evolutionäres, dass wir angewiesen sind auf die Liebe unserer Eltern letztendlich.
Ja, und ich, Also ich hab das neulich irgendwo gelesen, das fand ich eigentlich auch 'n ganz interessanten Gedanken, dass Du sozusagen anstatt also irgendwas kategorisch abzulehnen. Mhm.
Also es ist irgendwie mehr so, nicht jetzt, aber frag mich noch mal, wenn oder sozusagen das halt irgendwie auch, Mhm.
Weißt Du, mit 'ner Handlung irgendwie verknüpft, wo man wo man auch wieder Agency bekommt, also sozusagen Handlungsmöglichkeiten. Mhm. So.
Und nicht einfach nur son kategorisches Nein.
Aber das das nur so am Rande, dass Ja, mit diesem Also ab wann sind dann auch Kinder alt genug, dass man Also dass man sie, sag ich mal, jetzt als, ja, wie soll ich sagen, jetzt nicht als vollwertigen Erwachsenen respektiert, aber also das Na ja, eben respektvoll.
Ja, das Und das hat man ja gesagt, das ist ja eigentlich von Anfang an, dass dir unsere Kinder auch respektvoll Genau.
Und dass man dass dass halt einfach auch, wenn 'n Kind dann nein sagt, Ja. Möcht ich jetzt nicht. Ja.
Ja, und das ist aber dann wieder eine Frage.
Ich will jetzt heute gar nicht so viel nur über über Kinder sprechen.
Das ist ja eine Frage, wenn's dann ums Zähneputzen geht, dann muss man sich manchmal durchsetzen.
Und ich weiß, dass bei uns die Strategie dann funktioniert hat, als ein Kind sich eine Zeit lang nicht die Zähneputzen hat lassen, dass wir gesagt haben, nee, wir können dies, wir können das jetzt nicht sozusagen körperlich festhalten.
Also wir haben das sozusagen mal probiert und das ging ging einfach moralisch nicht.
Und dann haben wir gesagt, gut, wir lassen's 3 bis 5 Tage ruhen und danach ging's. Genau. Ja, aber das ist immer die Erfahrung. Natürlich. Ja.
Ne, also das ist ja auch die Sinnhaftigkeit dahinter. Ja. So und das, ne. Aber es
Nee, aber die Frage ist ja, also wann ist der Mensch bereit, selbst verantwortlich zu sein, Verantwortung zu ergreifen?
Und ich finde, soweit man das bei seinen Kindern sieht, dass die beispielsweise, unser Mittlere ist dann alleine von der Schule nach Haus gefahren in Absprache mit uns.
Das haben wir gesehen, es funktioniert, er musste aber 'n kleinen Umweg in Kauf nehmen, aber so so wächst ihr Vertrauen. Natürlich. Ne? Natürlich, ja.
Also das ist ja ein Prozess, wo man immer wieder hinterfragen muss irgendwie, ne? Mhm.
Aber ja, ich finde es auf jeden Fall spannend, sozusagen da drüber nachzudenken und auch Also was diese selber, sich selber die Erlaubnis geben irgendwie, manchmal ist ja ganz oft, was ja dann da drin ist ja auch ganz viel so implizit, wo man so vorauseilenden Gehorsam hat. Ja.
Es gab überhaupt keinen, der gesagt hat, das darfst Du nicht. Ja.
Aber man denkt irgendwie, es wär besser, wenn man das nicht macht oder irgendwie.
Das ist das ist unhöflich, wenn man das macht.
Und ich hatte das, ich hatte eine Phase ja so in meiner in meiner Quarterlife Crisis irgendwie mit 25, wo ich sag, ne, das radikal ehrlich und alles auseinandergebaut, also.
Und da habe ich damals auch, mein Mitbewohner hat mir auch so Übungen gemacht sozusagen, also aus dieser alten eigenen Komfortzone raus, wo Du, keine Ahnung, leg dich aufn aufn grünen Streifen in der Öffentlichkeit einfach mal hin, so. Mhm. Mhm.
Was, es fällt dir total schwer, weil's irgendwie Ja.
Es hat keiner gesagt, dass Du das nicht darfst, so. Oder gut angezogen betteln. Mhm.
Einfach so dieses diese Und das ist generell, das fand ich irgendwie, es gibt 'n Buch, das heißt ja Ask, glaube ich, heißt nur Ask, ja.
Und da haben wir auch noch auch schon mal drüber gesprochen, ne?
Wenn Du 1000 Leute fragen würdest, ob sie dir ein Haus schenken oder was auch immer, aber diese diese unglaubliche Mhm. Würde beim Fragen.
Kraft, die da drinsteckt, wenn man sich traut, zu fragen.
Und da steckt ja auch ganz viel dieses Erlaubnisding drin. Darf ich fragen? Ja.
Also also Fragen sollte überhaupt gar nicht mit irgendwie mit mit mit Verbot, weil Du forderst ja nix, Du fragst dann nur irgendwie. Mhm.
Und warum warum fällt es so schwer zu fragen? Mhm. So und Ja.
Wenn es aber Erlaubnis geht, dann hat es ja auch was damit zu tun, dass wir uns nicht arbeiten erlauben müssen.
Und das ist ja eben, wie wir auch schon gesagt haben, quasi, frag nicht, ich bin so besy, ich hab so viel zu tun, so, das ist jetzt normal.
Aber zu sagen, dass wir, das war jetzt nicht heute, aber dass man mitten am Tag einfach mal fährt, weißt Du, das ist ja schon, das muss man sich erlauben und ich weiß, dass ich hier einmal, weil ich eben, ich hab am Wochenende gearbeitet, guck, sag ich schon wieder.
Und dann war ich mitten am Tag hier im Felel zum Joggen wahrscheinlich und dann kamen mir so 2 entgegen.
Und ich dachte nur so, hoffentlich denken die jetzt nicht, dass ich arbeitslos bin oder dass ich nichts zu tun hab oder so.
So, das war das war 'n Gedanke, ne, wo ich so wo ich so denk, also erstens kann's mir egal sein, was sie denken, zweitens, Punkt.
Also so, es kann's kann mir einfach egal sein.
Aber es war gleich son, boah, es ist mitten am Tag, ich muss mich irgendwie rechtfertigen, dass ich jetzt grade nicht am Schreibtisch sitze hinter der Geige sitzt und so weiter und so fort.
Ja, aber das das ist, glaube ich, das ist ja der eine Punkt ist sozusagen das, was wir denken.
Das andere denken und was sie aber Und das andere ist halt ins Haus gemacht, ne? Auch dieses Genau, natürlich.
Ihr seid nicht da oder jetzt unsere Kinder gerade nicht da.
Jetzt müssen wir aber alles schaffen, was für uns, für was wir sonst irgendwie nicht genug Zeit haben. Mhm. Und dann Waren wir uns die Woche mehr voll? Noch voller. Mhm.
Und ja, das ist Stimmt, hausgemacht, ja. Das ist hausgemacht.
So, da da kann man jetzt auch niemanden anders zeigen und sagen, ja, das ist jetzt irgendwie die Gesellschaft, die das möchte oder Ja, wobei das böse Schulsystem oder so.
Aber Arbeit ist ja schon hoch angesehen. Arbeiten Leistung ist hoch angesehen. Ja, aber das ist ja,
ich, also ich Also generell zum Z hat ja genau damit 'n Problem, dass Sie sagen, ja, Arbeit ist gut, aber halt Freizeit musst Du auch. Und das wird denen vorgeworfen. Natürlich.
Aber die, also wenn man jetzt uns selber nimmt, Mhm.
Dann steckt der auch, sag ich mal, kannst Du jetzt Ehrgeiz nennen oder was auch immer Du das nennst, aber also Du hast ja 'n, Du hast ja 'n intrinsisches Ziel. Mhm.
Du hast jetzt nicht nur, Du arbeitest jetzt nicht nur Arbeit wegen, sondern Du willst ja irgendwas erreichen, so, oder?
Und wir haben ja mega Freude am Kreieren. Ja, ja, das ist Ich finde, das Aber das ist ja auch, also Ja.
Es hat gar nicht was mit Ehrgeiz zu tun.
Also ich würde nicht sagen, dass ich ehrgeizig bin. Ich bin megararbeitspassioniert.
Aber Ehrgeiz, also geht's mir wirklich die Ehre?
Geht's ja darum geizig, die Ehre zu sein? Sind das ganz wörtlich sozusagen, aber ja.
Aber wir spielen ja schon mit den Worten hier. Ja, ja, schon. Der Wortspielpodcast.
Ja, aber trotzdem, also am Ende des Tages erinnert es ja nächstes, dass Du eine Erwartung an dich stellst. Mhm. Die Du dann Ja. Versuchst zu erfüllen. Das stimmt.
Aber ich habe auch Freude, über mich hinauszugehen, an meine Grenzen zu gehen.
Ich hab, wie gesagt, Freude zu kreieren.
Und ja, als Musikerin kann man schon sagen, so das, was ich jetzt grade vorbereite, als als Kammermusik, das ist alles schon sehr gut.
Ich will trotzdem mich aufnehmen, ich will trotzdem gucken, dass es noch besser als sehr gut ist, so, ne.
Das das haben wir schon auch tatsächlich im Studium mitbekommen oder vielleicht ist es auch was vielleicht ist es auch was Natürliches, was in uns liegt jetzt und die, die das mehr haben, werden vielleicht erfolgreicher, kann auch sein. Also beides wahrscheinlich, oder?
Dass Du so was Imprinisches hast hast, aber gleichzeitig auch, dass es einem halt einfach anerzogen ist, Disziplin. Ja, mit Sicherheit.
Also eine mit Sicherheit ist es, dass jetzt jemand 1 explizit natürlich ist also ich mein, in dem Moment, wo Du anfängst sozusagen, Menschen miteinander zu vergleichen, auch im Leistungsniveau, hast Du quasi Leistung definiert als Ziel. Mhm. Stimmt.
Also führst Notensystem ein und es gibt nur 'n bisschen besser als die anderen.
Und dein Weiterkommen ist davon abhängig, wie gut deine Noten sind.
Also das ist die das ist die Definition von von 'nem von 'nem leistungsorientierten. Ah ja,
Aber daher ist es ja eigentlich krass, dass so was wie Waldorfschule oder auch hier in Dänemark, wo's, glaub ich, Notenabdachtenklasse gibt, dass es offensichtlich doch funktioniert, sonst würde es nicht weiter beibehalten werden, oder? Dass was funktioniert.
Na, dass die trotzdem was lernen und auch bereit sind zu leisten, obwohl sie nicht mit Noten bewertet werden? Ja, aber das ist es.
Also das ist ja, wie Du selber schon gesagt hast, der Mensch hat ja intrinsisch sozusagen Neugier und 'n Interesse daran, etwas zu lernen.
Und damit was zu leisten, wenn wenn halt wenn das Ziel gerichtet ist.
Also wenn dein Ziel ist, ja, Musik zu machen mit 'nem Orchester, Dann wirst Du automatisch sozusagen lernen, regelmäßig zu üben.
Da haben wir auch schon drüber geredet, dass Du freiwillig dich hinsetzt und Skalen rauchen runter spielst. Mhm. So.
Wo ich ich hab das immer als Verpflichtung aufgefasst, so.
Das war halt Hausaufgaben, deswegen habe ich's nicht gemacht, weil ich nicht das übergeordnete Ziel hatte oder das übergeordnete Interesse oder Motivation.
Wenn ich das gehabt hätte, dann wäre das sozusagen, hätte ich das gerne gemacht oder dann wäre das halt einfach klar gewesen, dass das einfach Teil der Teil des Packages ist, so wie ich jetzt, sage ich mal, das Ziel für mich definiert hatte, ne, als plastischer Chirurg sozusagen an die Spitze zu kommen.
Und alles, was sozusagen dann Teile von Schritten auf dem Weg dahin waren, ja, das sind halt Dinge, die Du dann machst oder die Du dann lernst, weil Du einfach eine intrinsische Motivation hast, das zu machen.
Ich glaube, das haben ja alle Menschen haben irgendwie Neugier und damit ja irgendwo, wenn ich irgendwas wenn ich irgendwas triggert, also nicht triggert als den Negativen, sondern sozusagen Ja. Inspiriert. Inspiriert.
Irgendwas, was Du cool findest oder was deine Neugier weckt, ja, dann sitzt Du da wie unser Mittlerer und Zeichnest. Mhm.
Oder hängst halt 4 Stunden im Pletterturm oder was es halt ist, was Du da Die jaderweise sind alle neugierig. Ja.
Weil ich glaube, dass man kann, glaube ich, sich auch so zumühlen, dass man irgendwann 'n bisschen apathisch da so rumhängt.
Ja, aber ich glaube, wenn Du das wenn Du das alles entfernst Ja, genau. Diesen ganzen Ja, genau.
Diesen ganzen Du das Zimmer einmal aufräumen würdest, Ja, ja.
Dann würdest Du unten eine Pflanze finden, die wie bei Walley irgendwie sone kleine, son kleiner Keimling, so. Der der ist bei allen da. Mhm.
Und vielleicht hast Du mehrere auch, das ist ja meine Theorie. Das bist Du? Das bin ich.
Vielleicht hast Du auch nur einen, ist auch egal, da gibt's überhaupt keine Bewertung, ob jetzt das eine besser oder das Schlechte ist, aber ich glaube grundsätzlich ist das da und dann in einem in einem idealen Setting besserst Du den und fokussierst dich halt auf den. Mhm.
Und ich glaube, dass Und dann sind wir ja wieder bei diesen dieser alten Diskussion, wo ich ja sehr uneins bin mit diesem, was ja er dieses Jahr find, den Setzling. Mhm.
Und wenn Du nur genug Übungen machst, dann findest Du den schon.
Und ich glaube, ich glaube, dass das dass das so klar und offensichtlich nicht ist, dass es deine Passion ist. Mhm.
Sondern ich glaube, dass das eine Neugier ist oder ein Interesse. Mhm. Und das ist genug. Mhm.
Du musst nicht sozusagen, Du musst nicht schon wissen, was ist das wofür ich Sterne
Mega, jetzt können wir den Podcast allen schicken, die so vorm Studium stehen und nicht wissen. Ja. Sie tun. Na ja, das Genau, also Ja.
Das halt basierend auf diesem Buch So Good the Candy knoryy, diese Theorie, die ich damals irgendwie, nachdem alles andere nicht funktioniert hat, habe ich das Buch gelesen. Mhm.
Das, was ich rausgezogen hab, war, nimm irgendwas, arbeite 10 Jahre hart dran, so gut da drin zu werden, dass Du nicht ignoriert werden kannst und dann kriegst Du all das, was Du dir eigentlich gewünscht hast von diesem Passionsding.
Und ich glaube sozusagen, ich glaube da wirklich fest dran, nimm irgendwas, was dich einfach interessiert, was dich gut, was dich genug interessiert, dass dass Du eine Grundmotivation hast, mehr da drüber zu lesen oder zu lernen. Mhm. Und dann beißt ich da rein. Mhm.
Und guck dann nicht noch irgendwie nach 20 irgendwie anderen Möglichkeiten, wie's Das kann man dann später machen, aber sozusagen.
So und da, wenn Du Und dann wächst das, wenn Du das einfach gießt und wächst, so, ne, diese, das habe ich ja auch schon mal erzählt gehabt, diese Geschichte von 'nem Freund von von uns, der mal eine Zeit lang was Volkswirtschaft studiert hat.
Dieses Bild, was ich einfach auch 'n schönes Bild finde, mir erzählt hat von dem Z-Baum. Wer war das? Die in Oldenburg. Oh, man hat Ja.
Und der hat der hat erzählt, dass sie im Wald, wenn Du Förster bist, dann guckst Du nach sogenannten z-Bäumen. Mhm. Ein Zentralbaum.
Das ist 'n Baum, der, also noch wenn er 'n Jungbaum ist, der sehr gerade wächst, nicht sehr viele Seitenäste unten hat.
Und dieser Baum, das ist dann der z-Baum und dann schlägst Du alles drum rum weg, Alles Unterholz, alle anderen Bäume. Damit der wachsen kann.
Damit der das Maximum an Sonnenlicht kriegt, das Maximum an Wasser kriegt, keinen, also dass der nicht konkurrieren muss mit irgendwie Nährstoffen. Nährstoffen und allen anderen Sachen. Und das ist das ist dieses Interesse. Mhm. Das ist dieses Interesse.
Du nimmst das Interesse, schlägst alles andere drum und weg, kümmerst dich dieses Interesse.
Und der wächst dann sozusagen megaschnell, megastark, mega weit nach oben.
Und wenn Du 'n Baum hast, der dann, dass dieser das dieser Baobab Baum, der in Amerika grade nicht so geil findet, der der ausschaut wird und man den umgedreht, den Boden gerammt hätte, der dann oben so ganz weit sozusagen sich ausfächert.
Wenn Du dann nach oben kommst, dann dann siehst Du sozusagen, dann kannst Du weit übers Land schauen, dann siehst Du diese Grenzflächen da, wo Innovation stattfindet, diese Sachen, die in andere Bereiche übergehen, das, was Du dann mit, ne.
Und Du hattest mehrere z-Bäume, zum Beispiel Du hattest 'n Yoga z-Baum, Du hattest den Geigen z-Baum und siehe da, soweit Du bei beiden weit genug nach oben warst, war das dann irgendwie klar, dass sie sich verbinden, so.
Und das, ja, das finde ich irgendwie sehr, und Du kannst den ganzen Baum, also den ganzen ganzen Wald bauen, so.
Du hast Ein Set Baum und dann kannst Du den nächsten nehmen. Mhm.
Das sind irgendwie diese Biografien, die mich ja schon faszinierend, irgendwie, gibt's da mehrere Beispiele, was weiß ich?
Arnold Schwarzenegger zum Beispiel, der, Also erst irgendwie, das kann man halten von ihm, was man will, ist ja auch völlig wurscht.
Aber der war weltbester Bodybuilder, dann irgendwie war, wie tollste, teuerste bezahlter Schauspieler und dann war Gouverneur.
So, das sind schon 3 Hardcore Karrieren, 3 z-Bäume wirklich bis ganz nach oben irgendwie Mhm. Gewachsen, so.
Ist ja kein Mensch, dass man das so machen muss. Mhm.
Aber das finde ich irgendwie 'n schönes Mhm. Beispiel für was möglich ist Ja. In 'ner Lifetime. Ich fand, ja.
Danke für diesen kleinen Except aus deinem Buch. You can hab it or why the way, ja. Ja.
Ich hab ja die Coronapandemie neben allem Leib, was in der Welt in dem Moment da war, hab ich ja als, also wenn ich jetzt sage Erleichterung, dann ist es ne, nicht ganz Kann man auch sagen, Du darfst Ja, nicht ganz alle Gedanken Gedanken und negativen Genau.
Und das haben mir auch einige gesagt, dass es irgendwie die die Welt entschleunigt hat und so weiter und alle so, ah geil, wir machen genauso weiter, keine Termine mehr, nur noch Familienzeit und danach alle wieder genau back to Business.
Aber ich hab das als Erleichterung empfunden insofern, dass ich mich nur auf Yoga und Musiker konzentrieren konnte.
Und es gab ja in dem Moment Keine Geige. Keine Geige. Genau.
Es gab ja dann zum Glück Onlinekonzert und das war auch, finde ich, gut.
Ich hab das genossen, das zu machen und zu wissen, dass die Liebsten sozusagen vor dem PC sitzen und das miterleben und das war auch zum Teil echt schön.
Aber ich konnte sozusagen diesen diesen anderen Zeitraum tatsächlich wachsen lassen. Das hab ich sehr genossen. Das war, glaub ich, ziemlich wichtig. Mhm. Ja, gutes Bild.
So, wir kommen jetzt da wieder mit die Erlaubnis. Ah ja. Ja, klar.
Und bei vielen Sachen, Du kannst ja halt die Erlaubnis nur Weißt Du, grundsätzlich, glaube ich, ist das Ziel, dahin zu kommen, dass man nicht für alles die Erlaubnis selber gibt. Ja.
Und dann gibt's auch diesen Satz, Ja, ist, glaube ich, manchmal schwierig, dass man dass man diese diese Bröckchen an Weisheiten oder so an an schlauen Sätzen, dass man die nimmt und da anwendet, wo sie Sinn machen und dass sie nicht sozusagen stellvertretend werden für, das ist jetzt immer so, ne.
Oder das ist das ist die goldene Regel, die jetzt alle anderen Regeln ablöst. Den Satz, den ich meinen muss Ja. Und. Mhm. So.
Dass Du dass Du halt Dinge erst mal machst und wenn das irgendjemanden sozusagen auf die Füße, wenn Du eben auf die Füße kriegst, dann sagst Du, Entschuldigung, anstatt dass Du fünfmal vorher fragst, ob Du das jetzt sagen darfst.
Ja, find ich 'n sehr befreienden Satz und der, finde ich, da steckt sehr viel drin, auch sehr viel Der gibt ja einem sehr viel Macht wieder oder Handlungsmöglichkeit und gleichzeitig halt auch der seine Grenzen. Genau.
Weil Du kannst nicht und das ist ja dann sozusagen auch berechtigter Vorwurf sozusagen an diese ganzen Techfirmen in Silicon Valley zum Beispiel dieses. Mhm.
So, mach erst mal mach erst mal alles kaputt, völlig egal und danach guck mal im dies, da verursachst Du schon auch sehr viel Schaden und Leid und das, zum Beispiel im Medizinsystem kannst Du so nicht, kannst Du das nicht Ja. Ja.
Sie können jetzt nicht durchs durchs Leben gehen und sagen, ja gut Wir haben's jetzt dann gemacht. Wir sagen gemacht.
Dann sagst halt hinterher zum Patient, ach so, das war jetzt nicht das, was Du wolltest. Genau. Ja.
Ja, deswegen auch da wieder alles mit einem, wie sagt man, einem? Ja. Darf ich darf ich was sagen? Wie gesagt, kann man dann aber?
Ich bin noch nicht fertig, dass Du mich immer unterbrechen musst. Genau.
Ich muss mir die ganze Zeit so Stichworte merken, damit ich irgendwie weiß, wo ich mich eigentlich bin.
Könnten eigentlich so wie früher, können wir son Taschentuch, haben wir gesagt, wenn wir son Knoten ins Taschentuch machen.
Wenn wir das Taschentuch rausziehen und Knoten siehst, dann erinnerst Du dich wieder an das, was Du sagen wolltest. Das glaube ich nicht. Ja. Aber machen wir weiter, aber
Nee, ich bin jetzt, sitz bin ich vielleicht. Möcht ich auch nicht mehr.
Also ich glaube, sehr viele möchten Dinge richtig machen.
Und ich glaube, darin liegt der Fehler begraben.
Entschuldigung, aber es ist schön, dass Du dich grade gemeldet hast und Erlaubnis gefragt hast, ob Du dich sagen kannst. Das passt richtig gut. Oder?
Ja, weil kannst Du nicht fertig und frag dich ja alles. Ja.
Darauf basiert ja der Erfolg unserer Beziehung zum Beispiel, Nee, klar.
Dass Du mich einfach immer Erlaubnis fragst. Genau, genau. Alle haben's verstanden. Richtig machen.
Also letztendlich ist ja sozusagen Ernährung ist ja so, okay, es gibt 1000 verschiedene Theorien, ich versuch's irgendwie richtig zu machen.
Ich versuch mich irgendwie an die eine Ernährungspyramide zu halten und dann aber hier irgendwie Proteine am Abend und Kohlenhydrate am Morgen und aber hier nicht und dann hier diese Phasen, wie heißt es, dieses Fastengedöns. Ja, und dann Heißt das?
5000 Reels, die dann ja alle erzählen, was alles sozusagen gefährlich ist. Genau, genau.
Was Ne, und sozusagen, dann bist Du sozusagen verloren im Strudel von Wichtigkeit.
Also letztendlich muss man eben finden, dass Also letztendlich muss man eben finden, was zu einem passt und wir lernen, angepasst zu sein.
Und das ist eben zum Teil auch sehr wichtig, dass man sich natürlich an Regeln hält und alles.
Und dann lernt man aber plötzlich wieder, dass es eigentlich viel schöner ist, wirklich im Regen zu tanzen, egal ob jemand zuschaut oder nicht und so voll seine sozusagen ausleben darf und irgendwie, weiß ich nicht, hellgrün mit blass lila rosa zusammentragen, obwohl's nicht zusammenpasst.
Also ne, das ist ja so meistens so der Weg, dass man irgendwie angepasst ist, dann zu merken, nee, ich darf mir das und das und das und das auch erlauben.
Und die Frage ist eben, müssen wir komplett verbieten, bevor wir erlauben oder können wir zum Beispiel unsere Kinder einladen, jetzt schon sich auszuleben?
Das ist ja, das habe ich heute schon mal beim Podcastinterview gesagt, das ist mein Einspruch, dass sie ihre Verbindung zum Körper zum Beispiel nicht verlieren auf dem Weg zum Erwachsenwerden, weil als Kinder hast Du eine mega Verbindung zum Körper, hast Du eine mega Intuition und dann irgendwann wirst Du älter und dann lernst Du ganz, ganz viel und musst dich überall einboxen Und dann wird ihm irgendwann nur vernünftig gesagt, ja übrigens, Du darfst dich hier ausleben, dass dich da spüren und so. Und das muss ja so nicht sein, oder? Sehr.
Ich hab auch meine Knoten jetzt mal 'n Taschentuch wieder von auch unterwegs, oder so viel gesetzt. Ja.
Ich hab keine Sorge, dass hier nicht irgendwas einfällt. Ich bin völlig leer.
Was mich irgendwie grade, wo Du das gesagt hast, so berührt hat, war, sie versuchen, es alle richtig zu machen.
Und dieses, das ist ja auch dieses Bild, dass wir auf eine Art alle irgendwie innerlich eigentlich noch kleine Kinder sind. Mhm.
Und auch dieses, dass kleine Menschen einfach auch nur versuchen, alles richtig zu machen.
Und und im, ja, und das Leben einfach so intense und viel und das, ne.
Und also wenn sie's nicht hinkriegen, dann werden sie vielleicht wütend aus Verzweiflung oder aus allem Möglichen.
Aber diese ganzen Negativemotionen sind ja meistens eigentlich nur Ausdruck davon, dass sie irgendwas nicht so machen können, wie sie gerne möchten, dass sie's nicht richtig machen können. Ja, das stimmt schon. Verzweiflung. Eigentlich ist es Verzweiflung.
Und unsere Aufgabe ist eigentlich, sie 'n anzunehmen und zu sagen, so. Und
das haben wir ja zum Beispiel durchdringend mit diese durchdrungen mit dieser Situation, wenn irgendwas runterfällt. Ja.
Dass dir, ne, beim Erwachsenen, wenn dein Freund da ist und sagst, ey, kein Problem, das war ja aus Versehen, ich wisch's auf und beim Kind sagst Du, sag mal, muss es sein? Kannst Du nicht aufpassen?
Ja, weil's halt einfach die Frequenzfühl höher ist, passiert halt dreimal am Tag, ne. Aber trotzdem
Ja, aber man unterstellt mit anderen Bösfälligkeit und dann, das haben wir für mich voll durchdrungen, dass wir's einfach wegwischen und sagen, wahrscheinlich wolltest Du's nicht. Außer
Ja, außer weil oder wir scheißen uns halt gegenseitig dann aus Spaß an, damit die Kinder sehen, dass es jetzt noch nicht Also wenn's uns passiert, ist es halt Ja. Ne? Ja. Gerade den ganzen Pass doch mal auf. Genau.
Und ja, aber und eigentlich, dass wir trotzdem nach wie vor alle noch genauso trotz dem ganzen Wissen Mhm. Und der ganzen Erfahrung. Und Reflexion.
Und Reflexion und der nie da gewesenen Informationsflut.
Also ich mein, verstehst Du das, was vor 20 Jahren Universitätsforschungsniveau war, dann hast Du jetzt in der Schule. Mhm. So.
DNA und CRISPR und was weiß ich alles irgendwie. Mhm.
Dieses immense Wissen, dass dass wir auf Knopfdruck jetzt zur Verfügung haben mit all diesen Sachen, trotzdem stehen wir immer noch da und wissen's trotzdem auch Also also wir haben wir wissen's ja auch nicht. Wir haben's ja auch nicht Genau.
Wir haben's ja auch nicht rausgefunden, wie auch wir sozusagen stehen immer wieder da und versuchen Es besser. Einfach nur es gut zu machen. Genau.
Und das ist so gut wir irgendwie können. Genau.
Und dahinter steht doch meistens auch der Wunsch, geliebt zu werden oder nicht? Ja, mit Sicherheit.
Mit Sicherheit ist das auch 'n großer Teil
Und dann, Entschuldigung, kommen wir wieder dahin, dass die Erfüllung sein kann, dass man sich selbst liebt. Genau.
Also Selbsterlaubnis, Selbstliebe, Selbst Wertschätzung. Ja.
Und ich finde, darin liegt schon sehr, sehr viel Kraft. Ja.
Und ich glaube, also das ist nicht nur, geliebt zu auch, aber ich glaube, es ist auch einfach, Du willst sagen, einfach auch gut machen, weil Du's gut machen möchtest.
Also wir wollen ja wir wollen ja gute Eltern sein, jetzt nicht nur, damit wir von unseren Kindern geliebt werden später oder nicht, was weiß ich, dann von denen Vorwürfe bekommen oder wir wollen einfach gute Eltern sein. Mhm. So, als als als ein Beispiel. Ja.
Und und wir tun halt das, Zeugen Gedanken dazu, wir tun das wir tun das mit dem, was wir wissen, so gut, wie wir können.
Und diese Einsicht hat mir auch hat mir persönlich zum Beispiel auch sehr geholfen mit mit meinen Eltern.
So, weil ich schon auch mal Phasen hatte, wo ich, wenn ich mal, mehr Vorwürfe hatte und gesagt hab, warum habt ihr das so gemacht?
Das hättet ihr eigentlich besser machen sollen, das hättet ihr besser machen können. Mhm. Und Genau. Ja. Ja. So, also Mhm. So, also Mhm.
Wir, ne, wir, hinterher sind wir alle schlauer. Genau.
Und wenn man das Wissen, was wir irgendwie jetzt haben gestern gehabt hätte, hätten wir Sachen anders entschieden, vielleicht. Genau.
Aber wir haben zu dem Zeitpunkt jetzt nur das Wissen, was wir jetzt haben und die Erfahrung, die wir jetzt haben.
Und damit versuchen wir immer, das Bestmögliche zu machen.
Was ich neulich auch noch mal gelesen hab und das geht auch in die Richtung, das ist dieses, dass kein Mensch, jeder, der noch so, das ist ja eine streitbare These, jeder noch so böse Mensch im Grunde seines Herzens nichts Böses will, aber irgendwelche Gedanken und Weltansichten und Konstrukte im Kopf machen, dass diese Handlung, diese böse Handlung ein entweder übergeordnetes, häres, gutes Ziel hat oder irgendwas Nickeliges, aber eigentlich ist der Anspruch, also irgendwas, ne, also auch irgendwelche Leute, die, sage ich jetzt mal, Terroristen sind, machen das ja oft aus einem religiösen
Ja, die glauben halt, es ist gut und richtig. Genau, deswegen, das meine ich.
Also sozusagen, Es ist halt eine Die Handlung die Handlung ist ist verwerflich, aber die Überzeugung oder der der der, wie soll man sagen, der Driver ist eigentlich gut, fehlgeleitet, aber eigentlich gut.
Und das, ja, ich weiß nicht, das und dann sind wir wieder bei dem, was Du gesagt hast, was der zweite Punkt war, dieses Verzeihen. Genau, darum wollte ich auch, genau.
Also selbst Selbsterlaubnis, Selbstliebe, dieses Selbstvergeben ist, glaube ich, auch krass. Genau. Ja.
Und was das ist wahrscheinlich auch der der mächtige Kern in der eigentlichen christlichen Botschaft, so dieses Verzeihen und auch anderen Verzeihen, ne? Also Du hast ja schon sehr
viel Ich vergebe, ja, wie heißt Ersatz, gestern vorgestern zitiert. Wie wie auch wir vergeben? Genau.
Auch wie wie auch wir vergeben unseren sündigen. Und das ist das ja im Endeffekt, ne.
Und und das und das Allerschwerste, weil's einem keiner beibringt und ich glaube, das ist das auch eine Hauptaufgabe, eigentlich, wenn ich so drüber nachdenken, an uns Eltern, dass wir unseren Kindern helfen, sich selbst zu verzeihen. Ja.
Sich selbst zu vergeben, sich selbst zu vergeben, wenn Du was falsch gemacht hast, wenn Du was nicht erreichst, wenn Du was Böses gemacht hast, wenn Du was Böses gedacht hast, ne.
Bist ja kein schlechter Mensch, wenn Du böse Gedanken hast.
Wir haben alle Gedanken, ein Gedanke per se hat noch keine
Mir ist schon, wenn Du sagst böse, finde ich schon, es ist ja schon mega die Wertigkeit, wenn Du was Böses gemacht hast, soeben wahrscheinlich war es nicht böse. Weißt Du, also streitbar, böse. Ja, ja, aber also wie auch immer.
Aber sozusagen sich das sich das selbst zu verzeihen Ja. Ja.
Und aber trotzdem nicht den Anspruch zu verlieren.
Also ich finde es ja trotzdem schön, auch nach Höherem zu streben. Ja.
Also Du musst ja nicht, Du musst ja nicht aufhören Genau.
Nach nach Gutem zu streben oder nach Perfektion zu streben Ja.
Und dir trotzdem währenddessen zu verzeihen, Ja. Wenn Du unterwegs scheiterst. Ja, ist mega mein Ansatz.
Vielen Dank, dass heute meine Liebe zu Philosophie und Psychologie so bedient wurde. Danke dafür. Ich würde sagen, wir atmen tief durch. Machen wir das jetzt immer.
Nein, aber das war jetzt grade so tiefgehend.
Man muss ja auch einfach voraussetzen, dass alle, die uns zuhören, uns wirklich folgen können in unserem Können wir uns selber folgen. Thank you for lesing. Ich glaube schon. Oder? Find
ich auch tatsächlich manchmal, das hört sich jetzt mega selbstverliebt an, aber ich find's tatsächlich manchmal schön, auch unsere eigenen Folgen anzuhören. Ja, das hab ich heute auch gesagt.
Weil Dass es, man weiß auch manchmal nicht, was man gesagt hat.
Ja, oder man hört sich Also man hört, ich finde, nicht mehr, findet man die Bedeutung von unserem Gespräch erst, wenn man wenn man uns nachher noch mal Ja.
Zuhört, weil wir teilweise Also, das hatten wir ja jetzt beide grade son bisschen, Mhm.
Dass man das Gefühl hat, man muss jetzt auch noch was dazu sagen und beitragen und dann ist man automatisch 'n bisschen mehr bei sich als bei dem anderen. Stimmt.
Ohne, dass das jetzt irgendwie schlechter sein muss. Das ist ja auch nicht schlimm ist, ja. Genau. Es darf ja auch nebeneinanderstehen. Ich verzeih mir das. Ich verzeih mir das auch krass. Verzeih mir das total.
Aber das ja auch dieser Satz irgendwie, woher so ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage.
Ja, ich hab das ja auch zu meinen Titees gesagt, dass man auch im Unterricht unglaubliche Weisheiten von sich gibt und dass man das manchmal auch als Mantra sich selbst gegenüber sagt.
Ne, also man sagt das nicht nur für die anderen. Mhm.
So akzeptiere, was jetzt grade in dir ist, dass Du jetzt irgendwie grade dich so und so fühlst.
So das Akzeptanz ist schon eine relativ schwierige Tugend, die man immer, immer, immer wieder lernen darf. Es gibt ja auch diesen diesen Ansatz.
Ich weiß gar nicht, das hattest Du hattest Du uns ja auch mal Zeit lang gemacht für deine Yogastunden?
Ist im Endeffekt Yogastunde auf dein Bedürfnis Mhm. Zumindest ausgegeben ist
und dadurch, wenn das jetzt, sag ich mal, physisch im gleichen Raum ist, dann kommen alle aus dem gleichen Wetter. Genau. Ja. Wir haben alle ähnliche. Ja.
Also man kann schon in den Raum fragen, aber durchaus macht das total Sinn.
Na, also dass sozusagen vieles, wenn wenn Sachen sind, die dich beschäftigen, die Du dann sozusagen auf der Matte verarbeitest durch die Stunde, die Du dann halt dir, die Du dann unterrichtest, wenn's jetzt nicht ultraprogrammatisch ist, heute machen wir nur sozusagen Sonnengruß und was weiß ich, bla bla bla, Standardrunde 2, Mhm.
Dann dann ist es ja das halt programmatisch.
Aber ansonsten, wenn Du das so nimmst und dich selber behandelst damit, dann hilft es ja trotzdem auch den den meisten.
Und Ja, nicht nicht nicht nur immer auf mich bezogen, aber ich weiß, was Du meinst. Also auch authentisch sozusagen. Ja. Ja. Ja, absolut.
Ja, weiß ich jetzt nicht mehr, wie ich Irgendwie wollt ich's da noch 'n Bogen spannen, hab ich jetzt Soll ich 'n Bogen
Wenn man von sich selbst ausgeht, dann hilft es auch anderen. Ja. Ja, irgendwie so.
Ja, das hört sich das hört sich doch gut an. Oder?
Und wir haben das ja sowieso gelernt mit den Jean Kean Keys, dass wir von uns Was haben wir dann noch mal genannt? Oh je, Nico. Wir sind Ja. Nummer 1.
Ja, dass wir, genau, dass wir da so nach uns handeln und dann Aber nach unserer Erfahrung. Ja. So. Ich glaube, da kam jetzt keiner mit.
Ich glaub, jetzt machen wir jetzt jetzt haben wir auch Das ist Cut. Cut.
Sonst glauben die wirklich, dass wir Räucherstäbchen anmachen?
Okay, also es war sehr schön, wir gehen jetzt in die Badewanne. Ja. Guck mal nach dem Film. Ich freu mich.
Wir erlauben uns das einfach krass, oder?
Und danach verzeihen wir uns, dass wir viel zu lange gucken können.
Ja, wir erlauben uns jetzt alles und danach verzeihen wir uns alles. Viel Spaß. Ja. Cool.