Vollständiges Transkript
ist nicht ihr Porsche. Genau. Und wenn es ihr Porsche ist, dann ist es, weil sie einen reichen Mann hat. Und dann ist es, weil sie blond ist. Ich bin abgestoßen, dass du solche Sachen denkst. Wie viele positive Beispiele kannst du nennen, der sozusagen in allen Lebensbereichen, wie man immer auch Erfolg definiert, hat? Naja, also ich mein, du kannst ja inzwischen auch Businesse führen, wo Menschen dahinterstehend sagen, ich arbeite aber auch nur drei Stunden am Tag. Wenn du das smart machst, hat sie trotzdem viel Geld für dich. Wie viele Leute, die wirklich viel Geld verdienen, arbeiten wirklich so wenig? Die meisten können dann nämlich auch gar nicht mehr. Da mal auf. Nico ist derjenige, der alles mögliche, was er sich anhört, in Dreifach-Geschwindigkeit hört.
Beide effektiv und so weiter. Ich kaufe mir jetzt ein Porsche, ich mache mir die Haare schön. Und dann sehen wir uns wieder, oder? Wo kann ich eigentlich die Beine hochlegen? Ist das okay? Ja, natürlich. Das ist ... Jetzt ernsthaft? Schon, oder? Ja, das ist in unserem schwangeren Studio, es ist erlaubt. Es ist schwanger und freundlich. Ich mich heute so krass schwanger fühl. Ja, das ist nachdem ich die Arbeitssicherheitsbegehung hier hatte. Und die geguckt hat, dass es sozusagen in unserem halben Studio mit rechten Dingen zugeht. Ist gut. Kennt jemand eigentlich, der uns zuhört, noch Badesalz? Ich glaube nur du. Dammit. Und ein Puder. Ja. Aber du kannst es ja gerne für ihn zu lieben, sozusagen. Ein Puder hört unseren Podcast nicht.
Ich weiß nicht, warum. Warum? Versammlich. Aber ich kann nicht behaupten, dass meine Geschwister meinen Podcast hören. Doch, ich hab's schon erzählt. Ich hab mein Puder irgendwie früher genug ge-podcastet. Immer so ungefragt. Du warst lange nicht auf Sendung bei ihm. Ich glaub schon. Dass er für den Rest seiner Tage ... Sehr gut. Ähm, ja. Also, zum Thema des Tages. Dir uns ist neu nicht eine Observation aufgefallen. Kann man nicht sagen, eine Observation fällt nicht auf. Das ist ein ... Zutage gekommen. Ja, wie nennt man das, der weiße Schimmel? Ah. Es ist nicht ein Handyrion. Ja, es ist noch mal ... Genau. Doppelt gemobbelt. Auf Lateinisch halt. Aber deine Mutter wird stolz auf uns. So viele sind stolz. Also ... Das Thema.
Jetzt haben auch alle gegrüßt aus unserer Familie. Hallo. Mach mal, wenn du das hören kannst. Worüber wir reden wollten, ist ... Oxymoron vielleicht? Ja. Ich dachte, ja, ich sag das, wo ich's 100 Prozent sicher weiß, dass es nicht ist, wo mir nicht die Blöße zu geben. Was Falsches zu sagen. Ich muss ja meinen akademischen Nimbus hier aufrechthalten. Ja, auf jeden Fall. So, jetzt komm halt mal auf den Punkt. I'm trying. Es ging um unterbewusste Stereotypen. Kann man ja so nennen. Ja, ja. Also, Grund der Observation war ein Sportwagen aus Zufenhausen. Mhm. Auch Porsche genannt, der an uns vorbeifuhr mit einer ... Ich glaub, geparkt hat, ich weiß es nicht mehr. Mit einer Blondenfrau drin. War das jetzt noch nicht, oder?
Mhm. Wo du dann danach erzählt hast, dass du in deinem eigenen Gedankenkaustür zugucken konntest, wie als erste Assoziation hochkramm. Also, das ist nicht ihr Porsche. Genau. Und wenn's ihr Porsche ist, ist es, weil sie einen reichen Mann hat. Genau. Und dann ist es, weil sie blond ist. Ja, und ... Also, sie hat ... Nee, es ist echt interessant, weil ich hab dir das ja so erzählt. Ich bin ja schon quasi emanzipiert ohne Ende und glaube an finanzielle Freiheit von sowohl Mann und Frau. Und finde, das muss gelebt werden. Und überhaupt. Und glaube nicht, dass Mann und Frau das Einteil irgendwie minderwertiger ist oder weniger talentiert oder weniger intelligent ist. So, das wieder meiner Überzeugung. Und dennoch hab ich eben dir dann erzählt, dass ich immer, wenn eine schöne Frau in so einem schönen Porsche, und ich liebe ja Porsche, sitze, dann denke ich als Erstes, dass der eben eine Mann gehört.
Und auf eine Art, je schöner und auf eine Art angreifbarer diese Frau im Sinne von so die Haare gemacht und so voll perfekt. Wieso ist man dann angreifbar? Unangreifbar, meine Entschuldigung, unangreifbar. Dann denk ich so, ja, die ist aber bestimmt auch oberflächlich und bestimmt auch dumm. Echt krass. Sau krass. Ich find das wirklich krass. Oder? Ja. Also ich bin ein bisschen abgestoßen, dass du solche Sachen denkst. Ja, auch ich. Also ich bin etwas enttäuscht, auch muss ich sagen, dass du so einfach auch so nieder und auch so niederträchtig denkst. Ja, das stimmt. Ja, zu einem Mann würde man das genau so sagen. Ich find das fast schon ein Scheidungsgrund. Ich hab das nicht so lange drüber nachdenken. Ich weiß, dass du dich nicht scheiden lassen möchtest.
Ich hab dir keine Sorge. Also es ist vielleicht nur rum, aber ich find es tatsächlich wahnsinnig spannend, was man so ... Also wo das herkommt und was das ... Ich finde, es sagt ja noch viel weniger ... Also das eine ist, was sagt es aus, was man über andere denkt, aber ich finde, es sagt noch viel mehr aus über einen Selbst, was vielleicht auch so das Selbstbild angeht. Ja, natürlich. Weil du kannst ja noch so oft auf den Spiegel schreiben, was du alles möchtest. Wenn deine Assoziation mit dem, was du eigentlich möchtest, ist, dass es irgendwie dumme oberflächliche Menschen sind, die von anderen das leben, dann ... Und ich meine ich jetzt nicht persönlich auf dir, sondern aber grundsätzlich generell gesagt ...
Also ich hab ja schon in diversen Coachings auch tatsächlich Manny Mindset zum Thema gehabt. Und das ist ja schon ganz interessant, immer wieder hinzuschauen. Was bekommt man einfach in der Kindheit so mit? Was wird so gesagt? Ich kann mich zum Beispiel daran erinnern, dass es dann um Neu-Reiche ging und weißt du, die haben mir Geld quasi nicht auf der Straße gefunden, aber nicht selbst verdient oder wie auch immer. Es ist ja eigentlich nur, es ist ja ganz viel Neid, ne? Ja, natürlich. Das heißt ja, als ob alte Reichtum jetzt besser ... Whatever, aber auch, also Menschen zu unterstellen, dass es irgendwie nicht richtig verdientes Geld ist, nur weil sie halt geil investiert haben und sehr jetzt mal finanziell völlig frei sind oder was auch immer.
Also es ist ja trotzdem eine gewisse Art von ... Ich finde, Mühe ist das falsche Wort, also eben dieses Effort. Also so, es ist ja eben dennoch verdient so. Manchmal ist es auch geerbt. Ja, natürlich, aber das frühe Denken ist so scharfischer für Häuslebraue. Also du musst halt wirklich hart dafür arbeiten. Und ich glaube, unsere Generation ist ja schon so, ja gut, aber wenn es zu mir fließt, weil ich halt einfach smart bin, weil ich halt einfach gut mach und gut drehe, so wen stört es. Und ... Sag doch mal, nee, weißt du nicht, was man so damit? Na ja, also ich mein, du kannst ja inzwischen auch Businesses führen, wo Menschen dahinter stehen und sagen, ja, ich arbeite aber auch nur drei Stunden am Tag.
Und wenn du das smart machst, kannst du ja trotzdem viel Geld damit verdienen. Ja, wobei das wirklich extrem wenige. Und auch das würde ich immer in Anführungszeichen setzen. Also wie viele Leute, die wirklich viel Geld verdienen, arbeiten wirklich so wenig, die meisten können dann nämlich auch gar nicht mehr. Wahrscheinlich. Oder du machst dann doch auf dem Erse, dann ist es halt nicht, du bist halt ständig in welchen SMS und E-Mails beantworten. Also ich glaube, da muss man auch aufpassen, was da so ... Und natürlich ist auch immer die Frage, was verstrebt man an. Also so mag man seine Arbeit, dann mag man vielleicht auch ein bisschen mehr arbeiten, weißt du? Da haben wir ja schon mal so eine Rede.
Dass Arbeit ja auch Spaß machen darf und Arbeit auch erfüllen kann. Aber gleichzeitig, also dieses, nur weil du gesagt hast, schaffe schaffe Häuslebauer, das ist ja ein Gesellschaftsversprechen, also du konntest zu Zeiten von unseren Eltern, konntest du dir sozusagen Wohlstand erarbeiten. Also das kann man effektiv nicht mehr so leicht. Ich sag nicht, dass es nicht geht, aber ich sag es lang nicht mehr so leicht. Du konntest in den 50er-Jahren, konntest du mit einem Einzelverdiener-Gehalt, also ein Haus kaufen und ein Auto finanzieren. Und jetzt hast du ja in vielen Familien sozusagen heute Tag gedoppelt einkommen. Weil es, wo ist es, beide wollen natürlich alles. Aber sozusagen mit Reallohnentwicklung eigentlich eher negativ über die Zeit, mit Inflationsausgleichen, all diesen Sachen.
Und steigende, also du kriegst halt einfach viel weniger für das Geld. So, weißt du aber trotzdem nicht, heißt das man nicht viel Geld verdienen kann. Und was ... Es geht jetzt ein bisschen weg von dem, wo wir eigentlich reden wollten. Also was, wie denken wir halt über Reistum, ne? Und das ist ja schon so, ist ja schon auch so ... Genau, wie du sagst, Geld stinkt oder ist das irgendwie so ein ... Also sag nicht, wie man ... Ja, aber es hat auch die Frage, wo man dann herkommt. Tut er. Wie viel ... Also jetzt völlig übertrieben und auf die Spitze getrieben. Aber wie viel Sozialismus ... Mhm. ... als Schlachtworte, man auch sozusagen mitbekommen hat. Und auch wie reflektiert, das war ... Ja. Es spielt ja alles damit so rein, ne?
Und wie du sagst, manche Sachen nimmt man ja einfach völlig unbewusst auf. Auch in Filmen, ja, oft auch total. Also reisen ja oft Machtgeil, Geldgeil in irgendeiner ... Ja, asozial. Asozial. Also die Bösewichte. Also eigentlich jemand, der ... Also nichts erstrebens wäre. Nee, also du kriegst ja immer wieder. Und das ist auch das, worüber ich ja viel schreibe auch. Danke, dass du vom Nebensatz in den Nebensatz kommst und ich einfach nicht zu Wort komme. Ja, sofort lass mich noch diesen Eingedanken ... von mir über mich hier noch anbringen. Aber wie viele positive Beispiele ... kannst du nennen aus deiner Kindheit oder sozusagen aus dem Sozialen Schatz? Von jemandem, der sozusagen ... in allen Lebensbereichen ...
wie man immer jetzt auch Erfolg definiert hat. Also in der Kindheit kann man das nicht so reflektieren. Nein, aber jetzt als wenn wir jetzt erwachsen und darüber reflektieren. Weil es ja eigentlich immer die Geschichte irgendwie ist, also du kannst nicht alles haben. Es geht einfach nicht akzeptiert, dass wenn jemand, wenn das so scheint, als ob jemand alles hat, dann hast du noch nicht die dunklen Seiten gesehen. Dann hat er das Geld irgendwie sich ergaunert, irgendwie das Versicherungsbetrug. Oder er betrückt seine Frau. Oder ... Die Kinder werden drogenabhängig. Genau, also es ist nur ertragbar, wenn irgendwas sozusagen ... es muss irgendwie ein Counterweight sein. Weil es darf, es kann nicht sein, dass alles gut ist.
Und dagegen wärst du dich ja in deinem Schrei. Ja, und als ob immer alles gut ist ... Ja, genau. ... über lange Zeitperioden, das ist ja immer so. Und als ob der Weg dahin ... Also man sieht ja, es ist ja dann immer nur die Ergebnisse, die da bewertet werden. Der Weg dahin, die schlaflosen Nächte, die ... keine Ahnung, die unzähligen Business Failures oder die Nachtdienste oder so, das sieht ja kein Mensch. Ja, ja. Das wird nicht aufgewogen dagegen. Aufgewogen wird nur das Sichtbare. So, und das ... finde ich, hat ja schon ... Dann sind wir schon wieder bei diesem Selbstbild. Weil das hat schon was damit zu tun, was du überhaupt denkst, was überhaupt möglich ist. Und das hat ja eben wie so oft viel mit Erlauben zu tun.
Das finde ich auch ganz spannend. Das ist jetzt eine These, die, ich weiß nicht, ob die mit Studien belegt ist. Alles pseudo-wissenschaftlich, was wir hier vermeiden. Ja, ja, aber ... Ich glaube, dass Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugendscheidung erleben mussten von den Eltern, wo die Eltern geschieden sind, dass die ... ein Quäntchen weniger an die Liebe glauben, weil sie es so vorgelebt bekommen haben. Und ich glaube, das ist ein ganz bewusstes ... ja, eine Entscheidung braucht und vielleicht auch reflektieren und weiß ich nicht, vielleicht Therapie oder whatever, diesen Weg nicht zu gehen. Das ist jetzt so meine Behauptung und wie gesagt, gibt es vielleicht Zahlen dahinter. Aber es fällt mir manchmal auf, dass das quasi eine Option ist, die eher gedacht wird, als von Menschen, wo vielleicht die Eltern jetzt noch zusammen sind.
Und natürlich immer, wenn ich das dann so sehe, bestätigt das halt meine These und so. Deswegen, I don't know. Aber ... Das, was man kennt, will man irgendwie bewusst oder unbewusst quasi reproduzieren. Wie habe ich da jetzt drauf? Ja, vielleicht auch wegen Kindheit, was hier vorgelebt wird und was du erlebt hast, oder was du als normal ... Genau, was man erlebt hat. Und das ist ja auch ... Also genau, Entschuldigung, aber eben so zum Thema Erlauben, also ... Erlaube ich, was ich kenne? Oder erlaube ich mir eben auszubrechen? Erlaube ich mir dies oder jenes anders zu machen? Und das hat ja nichts mit Kritik am Elternhaus oder an der Vergangenheit zu tun. Sondern so erlaube ich es mir so zu tun, wie ich für richtig halte.
Und weil du sagst, so viele Menschen ... sind dann vielleicht da quasi erfolgreich und da, aber man quasi das Bild ist, das ist, weiß ich, nicht die reiche Banker, man muss ja dann irgendwie gescheitete Liebe und so weiter leben. Also, die Frage ist, ist es wirklich unmöglich oder hat es eben sehr, sehr viel mit Erlauben zu tun, dass man sagt, hey, aber mir ist es eben auch wichtig, in Beziehung zu investieren und Zeit zu investieren und Ehrlichkeit zu leben. Und bei mir ist es eben auch wichtig, neben allem beim beruflichen Erfolg gesund zu sein. Also, das ist ja einfach ... Ja, letztendlich eine Priorität, eine Frage im Sinne von nicht, was ist am wichtigsten, um trotzdem nicht hin runterfallen.
Ja, also ich bin ja ein ganz, ganz, ganz großer Verfechter von diesem End und weder. Also, mach noch mal ganz kurz Werbung für deine News-Sette. Du hast ja quasi eine News-Sette, den du wirklich schreibst. Auf Englisch. Das ist eigentlich quasi ein halber Podcast, weil das ja wirklich lang ist, was du schreibst, find ich. Ja, es sind Essayis im Endeffekt, ne? Es gibt es aber auch in Audioformen. Es gibt auch in Audioformen. Ja, Karina hat mich gezwungen, es auch vorzulesen, wie du selber sagst, weil es einfach lange Texte sind. Ja, ja. Und ein busy Alltag ist die Zeit nicht da, in langen Text manchmal zu lesen. Und deswegen ist es einfacher, sich den dann anzufernen, wenn man unterwegs ist zum Beispiel.
Das ist ja auch ein fairer Punkt. Klar, mal auf, Nico ist derjenige, der alles Mögliche, was er sich anhört, in dreifach Geschwindigkeit hört. Weil effektiv und so weiter. Sag mal so. Ja, ich ... Du hast ja auch nicht viel Zeit. Ja, ich habe nur alte Bücher, als ich tatsächlich Bücher liese. Insofern ... Ich bin ja gar nicht der Gegner. Wie findet man so dieses Newsletter? Der heißt The Renaissance Protocol.com. Wenn wir auch verlinken hier in der Episode. Das machen wir nie, wenn wir das sagen. Ja, aber jetzt haben wir ja Unterstützung, die uns daran erinnern können, dass wir es machen. Ähm ... Ja, genau. Und da beschäftige ich mich genau mit diesen Themen. Also auch, dass ich mich verweiger zu akzeptieren, dass es nicht möglich sein soll.
Glücklich, verheiratet zu sein, ein Leben voller Vater zu sein, ein Leben voller Ehemann zu sein, erfolgreich zu sein, beruflich. Und auch noch Sachen neben dem eigentlichen Beruf nachgehen zu können. Und dabei erfüllt zu sein. Ja, und wie man das halt kombinieren kann. Ich habe auch nie gesagt, dass es leicht ist, aber sozusagen, ich versuch das auch durch unsere Gespräche, aber durch reflektieren, rauszufinden, was das für so mentale Modelle sind, oder womit ich, was mir dabei hilft. Mhm. Und ähm ... Genau. Ich möchte noch mal ... Also, du weißt, ich find's gut. Ich möchte noch mal ... Hammer endorsement. Ich möchte noch mal ... ... zu diesem eigentlichen Gedanken zurückkommen, was ich irgendwie für absurde Bilder hab.
Und ich find es insofern ja auch so krass. Und so erschreckend, als ich das auch zu dir gesagt hab. Weil ja wiederum meine Überzeugung der Andere ist. Ja. Weißt du? Also, ja, wirklich Diskrepanz. Ja, aber es ist auch ganz, ganz spannend. Wir hatten da irgendwann auch schon mal drüber geredet. Denke, Hirn kann keine Negation denken. Ja. Also, dieses Denk nicht an ein Rosaelefanten. Du musst erst an ein Rosaelefanten denken, damit du sozusagen nicht an ihn ... Und dieses ... Wir haben ja ganz viel auch so, wie wir nicht werden wollen. Ich will nicht werden wie X. Ich will nicht sein wie Y. Ich will nicht so arm sein wie ... Und dann hast du halt ... Also, nicht ist nicht denkbar. Und dann denkst du es halt trotzdem.
Und das, was du halt viel denkst, das haben wir auch schon mal drüber geredet, dass wir irgendwie, keine Ahnung, 60 Prozent, 80 Prozent, die gleichen Gedanken haben. Das heißt, wenn wir immer das gleiche denken, auch was wir nicht wollen, das ist auch eine Realität, die wir eigentlich gar nicht haben wollen. Ja, ich stimme zu. Und dennoch bin ich davon überzeugt und erfahre das, sowohl bei mir selbst als auch bei anderen Frauen, dass wir natürlich durch unsere Fähigkeiten auf eigenen Beinen stinken können und viel Geld verdienen können. Also, deswegen ist es ja schon so ein bisschen absurd, woher kommt diese, ich weiß nicht, was wir mit Blondinen zu tun. Natürlich gibt es Frauen, die Autos selbst finanzieren.
Und natürlich gibt es auch sehr viele hübsche, attraktive Frauen, die trotzdem Krips haben. Ich finde jetzt zum Beispiel die Barbara Hennigan, mit der ich gespielt habe. Die finde ich so, ist so ein Exemplar für ... Exemplar, sagt man das, so ein Beispiel, ja. Exempel? Ein Beispiel. Ich weiß, zum Beispiel, für ... Kind of having it all. Ich bekomme jetzt keine Kinder, aber ... Also, ich finde sie eben sehr schön, als Mensch auch sehr gepflegt, aber halt so megageil in ihrer Kraft. So, und ... und fantastisch ... bisgelt, gefähigt. Also, befähigt, Gott, ich kann echt gut sprechen, gell? Also, so sie beeindruckt tatsächlich, durch ihre Singkunst und auch die Regierkunst inzwischen, und hat sich da so eine megageile Nische aufgebaut.
Also, sowas fasziniert mich total. Und natürlich gibt es ... abertausende Millionen Frauen davon so. Ja, ja. Was ich schön finde, dass du sagst, dass das ein schöner Mensch ist. Also, auch wieder dieses schön ... ja, auch wieder schnell so ein Label wird, und subjektiv ist. Ja, eben, sie hat ja auch Charisma natürlich. Genau. Sie kann sich gerne schauen, gerne zuhören. Und, ja ... Natürlich, also, natürlich gibt es ... Wir wollen jetzt die Oberflächlichkeiten hier abdrücken. Nee, genau, und natürlich gibt es auch Schönheit, wo du dich, ob der Perfektion irgendwie auch langweilt, wenn du da ins Gesicht guckst oder so, ne? Weil du vielleicht auch nicht dahinter schauen kannst, was für ein Mensch dahinter steht, weil du irgendwie nur perfekt siehst oder so, also ...
Ja, was auch immer Perfektion ist. Aber da gibt es ja auch relativ gute Studien zu, das sozusagen, wenn ... gewisse Asymmetrie viel schöner wahrgenommen wird als ... Warum ist das so eigentlich? Weil das halt menschlich dann aussieht. Mhm. Also, weil wer oft nicht so stark ist, da kommen wir ein bisschen vom Thema ab, aber das ist sozusagen eine der wichtigsten Fähigkeiten, die wir lernen, als Säuglinge ist, Gesichter zu erkennen und Gesichtsausdrücke zu lesen. Und da gibt es ja auch ein Zeitfenster, wo man sehen kann, wo du halt ... Also, du lernst extrem gut die Gesichtsausdrücke deiner ... ... Piergruppe, also sozusagen auch dann, also ins Rasse, also die, die um dich rum sind ... Mhm. ... zu lesen. Und nach diesem Prägungszeitfenster, wenn du dann ...
Deswegen fällt es uns manchmal sehr schwer, andere Kulturen zu lesen. Ja, total. Weil du eben nicht diese Gesicht, weil die sind Nuancen. Ja. Und das ist dann einfach unterschiedlich, auch skulturell unterschiedlich. Manche zeigen halt, manche sind sehr expressiv mit dem Gesicht, andere nicht, wo du dann halt mehr durch ... Oder was auch immer das dann ist. Aber das gibt's halt auch eine Prägungsphase dafür, was ja dann auch ... Also, das hängt ja alles damit dann zusammen. Aber schlussendlich ist sozusagen das Gesicht einer der wichtigsten Punkte ... ... für uns. Emotionen zu lesen. Es ist ja unsere Interface, es ist ja unsere Kommunikationsfläche, es ist ja unser Gesicht. Und deswegen ist da halt sozusagen, sind wir da ganz, ganz, ganz sensibel für ...
Mhm. Feinheiten und Unterschiede und alles, was halt sozusagen ... ... komplett gerade ist ... ... gibt's ja in der Natur so nicht. Und damit sieht's unnatürlich aus. Und in dem Moment ... Na, und wenn du das dann versuchst, z.B. künstlich herzustellen, auch durch mein Fachgebiet teilweise, dann kommst du jetzt zu so einem Punkt, wo du es dann ... Also, wenn das gut gemacht ist, dann behält man sozusagen eine gewisse ... Imperfektion. Imperfektion. Ja, das ist ja also ... ... viel, das dann wieder so pseudo-wissenschaftlich, aber irgendwie so Supermodels ... ... also, als wir klein waren oder jünger war so Cindy Crawford ... ... mit den Laborflecken oder so was. Was halt genau eben dieses so ein bisschen ... ...
alles perfekt, bis auf diesen einen Punkt oder so ... ... war es dann eigentlich erst perfekt. Ja, ja, verstehe. Hattest du mir nicht mal erzählt von so ... ... Gesichtstranzplattierten, die ... ... du hast doch irgendwas erzählt, von ... ... dass die irgendwie die Mimiken ... Ja, ich hab zu Studien gemacht tatsächlich auch, ich würde sagen, also wie gut die Basisemotionen ... ... ausdrücken können. Mhm. Ja, wieder sechs Grundemotionen. Und es ist schwer. Also, manche zum Beispiel können es halt nicht richtig gut ... ... ausdrücken und dadurch ... Und woran liegt es? Also, sag mal kurz, also sind quasi Menschen, die haben warum auch immer ... ... Gesicht, du weißt ja nicht, bist du? Ja, meistens Schlußverletzung oder ...
... Tierwissen oder Stromverletzung. Das ist ja absurd, sich das als Leid tatsächlich ... Ja, das ist wirklich krass. Also, man verliert quasi seinen Ansicht und dann ... ... Gesicht eines anderen Menschen ... ... draufgelegt und idealerweise ... ... sehr gut verbunden. Mhm. Auch krass, dass man es nicht abschießt. Aber es sieht ja doch passiert. Aber es sieht nicht aus wie ... ... es sieht nicht aus wie der andere Mensch. Weil du ja eine ganz andere Struktur hast. Weil die Knochenstruktur da drunter anders ist ... ... und die Kopfform und alles. Und was ist, also was fällt schwer? Also, weil eigentlich hat man das ja quasi in sich ... ... einen Ausdruck zu machen ... ... aber was fällt dann schwer? Du hast ja extrem viele Muskeln in deinem Gesicht bewegen.
Und die müssen alle sozusagen ... ... gleich gut ... ... innerviert sein wieder. Und dann ist auch die Frage, wie war die Verletzung? Gibt es die Nerven überhaupt noch, die diese Muskeln versorgt haben? Aber wechselst dann automatisch an. Du wirst ja nicht alles zusammennehmen. Doch, du musst die Nerven wieder verbinden. Ja, ein bisschen ab vom Schuss jetzt. Aber ... ... nicht, dass du mindestens spannend ... ... aber wo wir gerade von Kindheit auch noch mal kurz geredet haben ... ... und weil du meintest, wie ein Grundin ... ... also ich meine, es war bei uns gang und gäbe ... ... Blondinen-Witze zu erzählen. Ja, ist ja heute gar nicht mehr so, oder? Nee, nee, nee. Aber also Ostfriesen-Witze und Blondinen-Witze ...
Total. Das war voll lustig. Also zu Hauf, so. Ja klar. Also ... Nee, aber ist echt absurd. Darf man nicht so mal lachen, wenn wir wieder zwei eingefallen sind. Mir ist auch gerade einer eingefallen. Das ist keine ... ... dürfen es jetzt aus politisch korrekten Gründen ... ... dürfen jetzt keine Witze erzählen, keine Blondinen ... ... und Ostfriesen-Witze erzählen, muss halt jeder jetzt ... ... ganz kurz sich im Moment nehmen ... ... und über seine eigenen Blondinen-Witze ... ... und so ein bisschen vor sich hinschackeln. Aber heutzutage ist ja nichts mehr erlaubt, muss man ja auch sagen. Man darf ja nichts mehr sagen. Man darf ja nichts mehr sagen. Oder? Also ist ja so. Ach, Schmarrn. Na ja, ist doch so ... Trigger-Worn-Witze.
Also da bin ich tatsächlich ... ... da bin ich dagegen gegen diese ... Ja, aber stell dir das mal vor. Bratschen-Witze, und du bist Bratschist. Stell dir das mal vor, wie hart es sein muss. Ja, natürlich. Du brauchst ja nicht meinen, dass irgendwie im Krankenhaus ... ... in wie gewisse Fachgruppen ... Gibt es das auch? Wer ist ja der Bratscher im Krankenhaus? Ich weiß nicht, wer der Bratscher ist, aber sozusagen ... ... es gibt schon Stereotypen für alle Fachgruppen. Aber das kannst du jetzt mal erzählen. Das wär jetzt fair. Was? Wenn du ... Ja, versteht. Du kennst jetzt z.B. Dr. Glau-Kom-Flecken, was ich dir mal gezeigt habe. Das ist so ein Augenarzt, der so sein eigenes ... ... YouTube-Universum aus imaginierten ...
... medizinischen Fachpersonalen ... ... auf das unglaublich wützlich ist. Also das für Leute, die was mit Medizin zu tun haben. Und das sind schon genau die Stereotypen so. Also alle mal googeln. Der ist ja für eine Medizinität. Der ist Amerikaner oder Kanadier. Warum nennt der sich so? Glau-Kom-Flecken ist ein ... ... das ist ein terminologischer Begriff ... ... aus der Augenheilkunde. Und das klingt aber schon sehr deutsch. Ja. Also tut mir leid, dass ich heute so neugierig bin. Ja, du kannst ja gerne neugierig sein. Nein, ist ja auch gut. Haben wir wieder was gelernt? Ja. Wir haben jetzt ein paar Videos gemacht, überpublizieren. Oder The Golden Weekend. Ich sag, ich hab Samstag und Sonntag frei. Der Quest und Medizin hat ...
Sag jetzt mal, also quasi ... Ja? Also das ist ein Autopädenbild immer nachgesagt ... ... oder Unfächerungen, das ja halt eher ... ... Tumbehandwerker sind. Wenn man sie natürlich sehr gut kennt, ... ... alles nicht der Fall ist. Wenn man sie sehr gut kennt, ... ... was für dich auch nicht wahr ist. Ja. Und so weiter und so fort. Aber was ich eigentlich damit sagen wollte, ... ... also ich verwehre mich gegen dieses ... ... weil das ist auch so ein ... ... damit kann man sich es auch sehr einfach machen, finde ich. Dieses Jahr darf man nichts mehr sagen. Stimmt einfach nicht. Weil ich finde, dann verbringt man sehr viel Zeit, damit zu sagen, was man nicht sagen darf. Das ist ja jetzt nichts von dir, das ist jetzt auch keine Meinung, dass man sagt, alle Bratscher sind langsamer und ...
Das ist keine Meinung. Wenn du jemanden kritisieren möchtest, dann kritisieren, aber dann steht dazu. Aber was wir auch alle gelernt haben, ... ... zuverallgemeinern, ... ... macht ja einfach gar keinen Sinn. Genau. Deswegen ist es ja so absurd, meine Aussage, ... ... die ich getätigt habe und ja auch so empfunden habe und ich bin weiterhin so empfinde, ... ... so nach dem Motto alle. Genau. Nein, natürlich nicht. Und auch nicht jeder Porsche-Fahrer ist ein Arsch. Spätestens wenn wir da den Porsche haben, dann ... Nein, aber ... Dafür haben wir zu viele Kinder, das wird nichts mehr. Ja, das stimmt, so langsam. Wir wollen ja nichts großem. Aber eben diese Stichmatter, die man dann im Kopf hat, die sich halt manchmal bestätigen.
Sobald sie sich bestätigen, ... ... so, ja, das ist halt ein arroganter Schnödel, ... ... wie auch immer, ... ... dann ist das halt quasi wieder so ... Ja, aber die Hersteller sind die ganzen Stereotypen ... ... Basine da drauf, dass du sozusagen ... ... es gibt ja Repräsentanten dafür ... ... und dann wird das halt vereingemeinert. Genau. Es ist ja genau das Gleiche. Und ja, also wenn man möchte, ... ... das darf man nicht mehr sagen. Also ich meine, dass man halt ein Bewusstsein dafür hat, ... dass man halt nicht zu sehr vereingemeinert. Was ja generell spannend ist, ... ... ich finde, Menschen zu begegnen, ... ... von denen man vielleicht ein Bild hat ... ... und dann unterhält man sich mit denen ... ... und ist auch so verwundert, ...
... dass sie voll nimmt und herzlich ... Und da liegt das eigentliche Problem, ... ... finde ich, von diesem ... ... also von wegen man darf nichts mehr sagen, ... ... ich finde sozusagen, ... ... was mir fehlt, ... ... ist, dass man sich zuhört ... ... und überhaupt ein Interesse daran hat, ... ... zuzuhören anstatt sozusagen ... ... sofort zu Maßregeln, ... ... weil du ... ... grüner bist, ... ... hör ich dir nicht zu, oder weil du ... ... also ... ... und was heißt auch, ... ... weil du hinter einer Parteipolite stehst, ... ... heißt es noch lange nicht, ... ... dass du hinter allem stehst, was ... Ich glaube halt, die Menschen zu kennen. Das ist wieder eine Vereingemeinerung ... ... und diese Differenzierung, ... ... dass du halt mehr bist, ...
... als du schreibst, ... ... dieses Clubdenken irgendwie. Und das hat mich schon, ... ... als ich jünger war, ... ... hat mich wahnsinnig aufgeregt. Also entweder musst du den gesamten Club kaufen, ... ... oder ... ... oder du darfst halt nicht dabei sein. Also so als Beispiel, ... ... ich hab irgendwie auch so Halfpipe ... ... in deinen Skaten irgendwie gemacht ... ... und ich hab mir dann auch ... ... eine Baggy Pants gekauft, ... ... und das war sozusagen, ... ... das war so noch an der Grenze dieses, ... ... okay, also wenn du das halt machst, ... ... dann brauchst du auch diese Hosen, ... ... aber dann hätt ich auch irgendwie anfangen müssen, ... ... so irgendwie Blink 182 ... ... und diesen ganzen komischen ... ... Schrammelpop-Punk irgendwie, ...
... das ist einfach furchtbare Musik. Und da wurde aber nur das gehört so. Und dann, wenn du aber was anderes hören willst, ... ... dann darfst du da aber nicht mitmachen, ... ... weil du dann nicht rumgammeln willst ... ... und irgendwie kiffen und sowas, dann ... ... also entweder du nimmst das ganze Paket, ... ... oder du bist halt irgendwie in der Nerd-Gruppe, ... ... wo dann halt Brillepflicht ist und irgendwie so ... ... oder du bist halt ... Woher kommt denn euer Therapiestunde hin, oder? Aber darum geht's ja im Endeffekt, ... ... dass diese ständige, ... ... also jede Gruppe definiert sich ja über ... ... Gemeinsamkeit. Und zu sagen, ja, ich find den Teil gut ... ... und ich find aber den Teil auch gut. Und ich hätte gerne ein bisschen was von allem.
Und das wird dann aber sanktioniert auf eine Art. Und das, finde ich, ist so ein bisschen so eine Tendenz dieses ... ... okay, wir sagen jetzt mal ... ... basierend auf den Äußerungen, die du getätigt hast, ... ... wie du aussiehst ... ... und was wir sonst noch von dir annehmen zu wissen, ... ... bist du in dieser Schublade ... ... und deswegen ist alles, was du sagst, sozusagen ... ... schade. Das geht ja um Zuhören, eigentlich. Das versuche ich, 1,5 Minuten zu sagen. Danke, das ist sehr schön. Jetzt höre ich dir zu. Wir haben ja das auch schon mal für uns ... ... auch mit ... ... uns nahestehenden Menschen ... ... für uns versucht zu erklären. Es geht dir ganz oft ... ... darum, Dinge zu verstehen. Also wie du sagst eben, ...
... Kinder möchten quasi einschätzen können, ... ... welche Emotionen das gegenüber hat. Und deswegen tun wir uns ja so leicht ... ... und so schnell damit, ... ... Menschen in Schubladen zu stecken, ... ... weil wir dann glauben, die Welt besser zu verstehen. Ah, der ist wie der. Ah, das ist der. Okay, jetzt weiß ich Bescheid. Dann habe ich meine Ordnung. Und ich lasse sie in der Schublade. Hör mir eben nicht zu, was vielleicht ... ... ansonsten noch da ist. Aber jeder Mensch hat nur Oßen. Natürlich. Und das ist ja das, glaube ich, ... ... was wir uns immer mehr erlauben ... ... und schon seit Jahren erlauben, ... ... uns selbst eben nicht in Schubladen zu stecken. Und ich glaube, das hat ja ganz viel ... ... mit älter Wert zu tun, ...
... dass man idealerweise sich freimacht von, ... ... was man individuell gelegt bekommen hat. Was man, was für einem vorbestimmt war, ... ... wo andere einen erwarten zu sein und so weiter. Das ist ja das, dass man irgendwann realisiert, ... ... ja, gut, früher wurde ich gemobbt, ... ... weil ich habe halt nicht dazugehört, ... ... das erzählen ja ganz viele, ... ... so, ich habe voll die Mobbing-Historie. Und irgendwann realisiert man, ... ... okay, das ist aber eigentlich das, ... ... was mich besonders macht und was ... ... was ich eben viel mehr ausleben darf. Und ich finde, dieses viel mehr ausleben, ... ... das hört ja letztendlich nie auf. Immer wieder neue Seiten auch an sich ... ... zu entdecken, die vielleicht eben ...
... in der Norm nicht entsprechen. Natürlich, ich sag mal, im Verhältnis von ... ... Legalität und allem, ... ... aber sich da zu entfalten oder wie du immer so schön sagst, ... ... entwickeln. Mhm. Das ist ja eigentlich ein schöner Prozess ... ... und hat dann eben wieder was mit Erlauben zu tun. Erst mal, dass man sich selbst erlaubt ... ... und dann muss man halt auch noch gucken, ... ... dass irgendwie andere einen damit zumindest dulden. Sie müssen ja vielleicht nicht erlauben, ... ... aber so quasi ... ... das Umfeld zu haben, ... ... dass sie ... ... ja, dass sie vielleicht mitwachsen ... ... und vielleicht wachsen sie auch nicht mit ... ... oder was heißt wachsen, aber ... ... bewegen sie sich vielleicht nicht mit und dann ...
... ist es vielleicht eben quasi ... ... sind es Menschen für den Zeitraum. Ich finde, ... ... was ich schön vermisse, ... ... weil ich finde, alles, was du gesagt hast. So reden wir eigentlich immer miteinander, ... ... dass wir dann erst mal anfangen zu wahlen. Ich fühle dich, ich höre dich auch, ... ... weil es folgt. Ich fühle auch, was du meinst eigentlich. Ich spüre auch die Sachen, die du nicht gesagt hast, ... ... aber eigentlich ... ... auch sagen wolltest du. Ja, das ist das Problem, dass du mir immer Dinge uttest. Nein, Stuck. Ähm, ja, immer und nie. Was ich interessant fand, was du gesagt hast, ... ... dass man ... ... dass man sich von den Erwartungen ... ... seiner Umwelt löst, ... ... weil es ja so ein Abnabelungsprozess wird, ...
... was ja eigentlich ... ... eigentlich die Definition auch von Erwachsen werden ist. Mhm. Ähm ... Und da, das fällt mir nur sozusagen ... ... Side note ein, ... ... find ich ganz spannend, habe ich neu nicht gelesen, ... ... dass wir, dass wir so ... ... eine der wenigen Kulturen sind, ... ... was sagen wir, westliche Kultur, ... ... ähm, die quasi diesen Ritus des Erwachsenwerdens ... ... abgeschafft hat. Mhm. Aber ist nicht Konformation quasi da, sonst? Ah, also Konformation ist, du kriegst ein Geschenk. Ich weiß. Du stehst vorne, ... ... sagst, was du sagen solltest, ... ... was du im Kurs gelernt hast, ... ... kriegst ein Geschenk. Die ganze Familie ist da, ... ... alle knalfen in die Backe, ... ... und dann geht jeder wieder seiner ...
Mhm. Und die wichtigste Vorbereitung ist deine Geschenkelisse, ... ... deinen Amazon Einkaufsliste klarzuziehen für alle. Also ... Deswegen hast du dich dann nicht konzentriert. Was es ja früher war für Männer zum Beispiel, ... ... was ja schon auch wie, ... ... also schon auch wichtig ist, ... ... auch für das Selbstverständnis, ... ... also kommen wir wieder in irgendwelche Stereotypen ... ... von Mann und Frau und so, ... ... aber ... ... ist was auf jeden Fall dran. Ähm ... ... aber sozusagen ... ... also so eine Aufgabe ... ... zu übernehmen und eine Mission zu haben und selbstständig, ... ... also du wirst ja oft ... ... es gibt ja so, ... ... sag ich mal noch, ... ... mehr so eingeborenen Völkern, ... ... also dann wirst du losgeschickt in Wald ...
... und musst halt irgendwie, ... ... musst halt klar kommen ... ... und musst halt wieder zurückkommen, so. Und wenn du es geschafft hast, ... ... dann bist du ein, ... ... man, dann kannst du klar kommen im Leben und ... Aber es ist dann das Ponder zu Frauen, ... ... ist doch damals, ... ... dass die ja quasi, ... ... die durften ja erstes Haus verlassen, ... ... wenn sie irgendwo anders einziehen und so. Ja, das ist jetzt, ... ... dass es aber nicht Frau werden, ... ... hat ja noch was, äh, ... ... ist ja ganz oft auch mit der Männerarche verbunden gewesen, ... ... also mit der ersten Blutung. War es ja schon eine sehr einschneidende körperliche Veränderung, ... ... ist der Körper, ist dann fruchtbar, ... ... du bist dann offiziell quasi Frau, ...
... nicht mehr Kind, so. Und das haben wir ja nicht, ... ... also Männer haben ja keine ... Ja. Blutung, die irgendwie sichtbar ist und so, ... ... aber das war auch institutionalisiert ... ... auf eine Art, dass du, ... ... wann bist du, wann bist du ein Mann? Und das ist ja schon auch etwas, ... ... es war eine psychologische Abhandlung, ... ... es fand ich eigentlich sehr spannend, ... ... die meinten, dass halt dann ist, ... ... dass uns das verloren gegangen ist, ... ... sehr viele, jetzt sagen wir mal Männer, ... ... for the sake of the argument, ... ... eine sehr lange Zeit in ihrem Leben suchen. Nach der Mission oder nach der offiziellen Erlaubnis, ... ... also nach, nach, dass irgendjemand sagt, ... ... jetzt bist du, jetzt bist du erwachsen, ...
... jetzt musst du selbst Verantwortung übernehmen, ... ... weil, weil offenbar, es kann schon sein, ... ... also du bist jetzt nicht genug Entwicklungsbiologe ... ... oder Entwicklungspsychologe, ... ... um das, um das jetzt untermauern zu können, ... ... aber es gibt ja, also es gibt ja ... ... Entwicklungsschritte, die quasi ... ... zwingend sind auch in der, also in der, ... ... also sowohl in der Menschwerbung, ... ... wie wir gerade ja beobachten können. Bei der Geburt zum Beispiel ist ja auch ganz wichtig, ... ... zum Beispiel bei Katzen. Abnabelung? Ja, aber als Beispiel, wenn Katzenmutter, ... ... die Bauch von den Babys nicht lecken, ... ... dann startet der Darm nicht und sterben die. Das ist sozusagen so ein Kern, ...
... Element sozusagen in der Entwicklung. Und wenn, wenn sozusagen ist ein Teil unseres Erwachsen, ... ... während es beinhaltet, dass halt irgendjemand, ... ... ein Stammeshäubling oder wer auch immer, ein Vater, ... ... in irgendeinem Adleritus, aber dir offiziell sozusagen sagt, ... ... und jetzt bist du Erwachsen und jetzt übernimmst du die Verantwortung, ... ... und das ist halt nicht irgendwie so, ... ... 18. Geburtstag, Pratich ist dein Auto her von, ... ... sondern halt schon was Existenzielles auf einer Art, ... ... wo du wahrscheinlich geht es auch um Spüren irgendwie, ... ... wo du dich erlebst, ... ... dass du das dann suchst. Und das ist ja schon ein Gefühl, was man viel beschrieben findet, ... ... dass die Leute ...
... Richtung suchen, Hals suchen, Orientierung suchen, irgendwie und, ... ... da wollte ich eigentlich gar nicht hin, ... ... ich wollte eigentlich ganz woanders hin. Ich wollte nur über Klischee und ... ... Frausalitäten sprechen und du gehst jetzt hier mega in die Tiefe. Ja, du mir leid. Jetzt habe ich bei diesem ganzen Monologue auch noch den Faden verloren, ... ... weil da wollte ich eigentlich gar nicht hin. Was habe ich davor gesagt, ... Gut, dass wir alle mitgekommen sind. Bevor ich über ... Also ich kann mich schon lange nicht mehr erinnern. Genau. Es kommt wieder. Aber es war auf jeden Fall sehr genial. Es können wir dann bei unseren Söhnen dann anders. Ja, das habe ich mir tatsächlich vorgenommen. Ja, toll.
Fühlst du dich denn jetzt erwachsen? Ja, jetzt weiß ich es wieder genau. Wir hatten es von, ähm, danke. Ab wann hast du dich denn erwachsen gefühlt? Also im Sinne von Reif, im Sinne von Verantwortung ... Ja, aber das ist genau das, so bin ich draufgekommen. ... dieses sich freimachen von Erwartungen, ... ... dass das sozusagen erwachsen werden Prozess ist. Und bevor ich jetzt auf deine Frage antworte, ... ... nur damit ich das jetzt nicht gleich wieder vergesse, ... ... was ich eigentlich spannend fand an dem Deine Monologue davor, ... ... das sich freimachen von den Erwartungen von anderen ... ... und dann als nächster Entwicklungsschritt, ... ... was du ja sozusagen beschrieben hast, ... ... auch etwas, was fortlaufend ist, ...
... sich das fremachen von den eigenen Erwartungen. Immer und immer wieder, oder? Also was du von dir selbst erwartet, wann bist du ein guter Mensch, ... ... wann bist du eine gute Tochter, wann bist du eine gute Ehefrau, ... ... wann bist du eine gute Mutter, ... ... wann bist du alt, das ist ja alles selbst gemacht. So, und da spielt ja auch sozusagen die Porsche-Geschichte ... ... auch wieder rein, ist ja auch eine Erwartung sozusagen. Aber auf deine andere Frage sozusagen einzugehen, ... ... wann ich mich erwachsen gefühlt habe, ... ... also ich habe ja sozusagen nicht so ein, ... ... ich habe ja nicht so ein Pubertieren abnahebelungsprozess gehabt, ... ... der glaube ich, also ich glaube Pubertät ist ja schon diese Zeit, ...
... wo das Entwicklungsgeschichtlich eigentlich so stattfindet, ... ... und das halt die Frage, wie wir das begleiten, ... ... und ob man das fördert oder institutionalisiert, ... ... retuanisiert oder was auch immer, ... ... aber ich habe das nicht, ich habe nicht diese ... ... Rebellionsphase da gehabt, ... ... aber ich habe die dann mit Mitte 20 gehabt, ... ... meine Eltern können ein Lied davon singen. Aber das können glaube ich alle Eltern, egal, ... ... ob das sozusagen mit Mitte 20 oder mit Mitte ... ... 15. 15 ist. Nee, Mitte 10. Ja, da bin ich gerade hingeblieben so, Mitte 10, ... ... sag mal nicht, was sagt man? Ich weiß es nicht. Teenie Zeit. Ja, Teenie Zeit, genau. Aber wann auch immer das kommt sozusagen, und da habe ich, ...
... also das war das, wo ich für mich definiert habe, ... ... das ist das, was ich will, ... ... und ich übernehme diese Verantwortung für mich, ... ... und wir haben ja dann, als wir uns kennengelernt haben, ... ... das ja auch dann auch noch mal durchgemacht, ... ... auch wo wir uns als Paar dann auch abgenabelt haben, ... ... also ohne zu sagen, ... ... und dieses Abnabeln muss ja nicht beinhalten, ... ... dass man mit seiner Familie bricht, ... ... wie das ja auch manchmal fehlt, ... ... interpretiert wird heutzutage, ... ... dass sozusagen dann alles schlecht, ... ... und zwar alles scheiße, ... ... und irgendwie alle haben nur Fehler gemacht, ... ... und nichts mehr mit zu tun haben, ... ... sondern dass man, ... ...
also, dass man sich abnabelt und als eigenständige Einheit ... ... existiert, erwachsen ist sozusagen, ... ... und ja dann trotzdem Relation zu allen haben kann, ... ... aber trotzdem zu sagen, ... ... und das auch zu formulieren, ... ... das ist unser Leben, ... ... und das ist, was wir möchten, ... ... und ich höre, was du sagst, was du vielleicht möchtest, ... ... dass ich möchten soll, ... ... aber ich will nicht, ... ... und ich mach's nicht, ... ... so, und das, das, ... ... das war bei mir zum Beispiel extrem, ... ... also ein ganz wichtiger Prozess dann auch, ... ... dann sind wir wieder bei Erlauben, so. Und dann fängt's ja auch an, ... ... wenn man selbst Kinder in die Welt setzt, ... ... sich zu fragen, wie möchte ich denn eigentlich, ...
... und das darf dann entweder bewusst sein ... ... oder, oder ... Wie möchte ich was? Intuitiv, ja, wie möchte ich diese Kinder, ... ... ich mag ja das Wort Erziehen nicht, aber, ... Begleiten. ... was ist mir wichtig? Ja. Und wie gesagt, das ist manchmal was sehr ... ... intuitives aus sich selbst heraus, ... ... und manchmal ist es auch bewusst, ... ... Moment, jetzt habe ich gerade das gemacht, ... ... aber da stehe ich ja gar nicht dahinter, ... ... sei es irgendwas ... ... zum Kind zu sagen, ne, ... ... und irgendwas, was man halt so kennt, ... ... was man halt so macht, so. Scher, wo wir auch in alte Muster reinfallen, ... ... Dinge, die wir halt gehört haben, ... Natürlich. ... und nicht hinterfragen und dann einfach wiederholen, ne.
Und, also da fängt es ja dann noch mal an, ... ... Spanern zu werden, ... ... immer und immer wieder, ... ... ja. Ja, und ich glaube auch jetzt, wo wir, ... ... wir gucken jetzt, ... ... sind so die eigenen Werte. Ja, die sich ja auch anpassen und ändern, ne. Tut er. Aber also wir gucken jetzt bald dann auf eine Bandbreite, ... ... von sehr klein bis nicht mehr so klein. Wo ich finde, dass er dann schon auch, ... ... vielleicht hilft uns das auch, ... ... weil ich, ich, ... ... dann sind wir dann wieder bei dem Erwachsen werden, ... ... so ihr, ihr Eltern, unsere Kinder werden, ... ... desto mehr ... ... müssen wir uns auch zurückziehen. Ja, ja. Und, also sozusagen, wir sind ja ... ... grundsätzlich immer unterstützend sozusagen, ...
... dabei diese Menschen ins Leben zu begleiten, ... ... aber am Anfang halt extrem, ... ... in allen Bereichen, ... ... was glaube ich ganz oft dazu führt, ... ... dass man einfach den, ... ... dass man den Absprung verpasst oder sozusagen, ... ... also das ist so mein Kind, ... ... und ich weiß, was das Beste für das Kind ist, ... ... und trust me, I know, ... ... so, ja, you don't know nothing, eigentlich. Und so dieses, ... Ja, man ist halt am Anfang, sehe ich mir, ... ... 100 Prozent Beschützerin. Ja, und am Anfang weißt du es auch, ... ... also weil der weiß halt nicht, ... ... wenn du gerade ausläuft und ins Wasser fällst, ... ... nicht gut, wenn du nicht schwimmen kannst, ... ... aber wenn die halt älter werden, ...
... sonst dann müssen die auch kalkulierte Risiken eingehen, ... ... müssen die auch Fehler machen, ... ... müsst du und du musst dein Leben stehen, ... ... also wir haben ja, jetzt haben wir ja immer gesagt, ... ... unsere Wohnung war nie, ... ... fallsicher, wir haben nirgendwo in welche Kanten, ... ... also in welche Kanten mit Plastik abgeklebt, ... ... so, wir haben immer gesagt, ... ... wenn du dagegen läufst, ... ... lern draus, so, ne, du läufst halt einmal dagegen, ... ... du tust weh, ... ... du läufst halt nicht mehr dagegen danach. Und aber sozusagen, ... ... sich dann auch wirklich zurückzuziehen. Und das kann ja manchmal schmerzhaft sein. Genau, das kann schmerzhaft sein, ... ... und ich glaube aber, was ich eigentlich sagen wollte, ...
... meine Hoffnung ist auf eine Art auch, ... ... für uns jetzt, ... ... dadurch, dass wir sozusagen diesen extremen Gegensatz haben, ... ... dass man auch ... ... diesen Unterschied dann besser wahrnehmen kann. Weil da siehst du extrem, ... ... wie viel jemand deine Aufmerksamkeit braucht. Und da siehst du halt wie jemand ... ... auch extrem deine Aufmerksamkeit braucht. Ja, natürlich, deine Aufmerksamkeit braucht du, ... ... das war vielleicht der falsche Begriff, ... ... aber nicht mehr diese 24-7- ... Genau. ... Vollzeitbemutterung und ... ... Bevaterung und ... ... wir wissen schon. Schade, das ist das Wort nicht gebetet, Bevaterung. Ja, schon. Ja, und das hat ja ... ... was mit Bewusstsein zu tun, ... ... von Seiten der Eltern, aber auch ...
... ja, mit Vertrauen. Also ich meine, ... ... wir müssen ja vertrauen, ... ... dass die behütet sind ... ... und richtige Entscheidungen treffen, ... ... im Kleinen und im Großen und ... ... was anderes bleibt uns nichts und ... ... natürlich hilft es, finde ich, ... ... mit ihnen darüber zu sprechen, ... ... über diverse Gefahren, oder ne? Natürlich. So oder auch über ... ... seine eigenen Ängste. Es geht ja nicht darum, naiv zu sein, ne? Ja. Ich glaube, es wird dann vielleicht die nächste Folge ... ... ich wollte, wie gesagt, ... ... heute eigentlich nur über Plondin witzemachen. Ja. Ähm, jetzt sind wir irgendwie mega ausgeraten. Es tut mir furchtbar leid, ... ... du wolltest nur 20 Minuten reden, ... ... wir sind schon bei.
Ja. 1,5 Stunden. Also ich kauf mir jetzt in Porsche, ... ... machen mir die Haare schön ... Ja. ... und dann sehen wir uns viele, oder? Das finde ich ein guter Plan. Okay. Okay. Ehm, man, zippiert. Ich bin gebildet. Ich glaube, was ich glaube. Mein Verstand macht einen Sekunden ... ... heimlich und still. Was das über uns sagt, über die Seiten, ... ... den man selbst nicht an sich mag. Doch erst das Aussprechen bringt es ans Licht, ... ... was sich von ihr denkt, sagt über sie fast nichts. Es zeigt mehr das Bild, ... ... dass ich von Frauen trag. Ich sind und alles, was ich auch gern ... ... bildglaubt. Dann darf ich Wild sind dumm und will ich nicht werden Heimlich und still Mit Wunsch nach mehr und Ich bin geb... Ich glaube was ich glaube Mein Verstand, mein Gefühl, all der stürzt Heimlich und still Dein Film kann keine Negation denken Ich will nicht werden wie sie Und sie steht hier auf der Stirn Ich will nicht so reich sein Und du sortierst die Reichen ein Ich will nicht so schön sein, dass es weh tut Und du tust dir weh Weil du schön sein willst Der Rosa Elefant tanzt durch dein Wohnzimmer Du machst Augen zu, er tanzt weiter Du sagst, ich denk grad nicht an ihn Er sagt doch Anzipier, Klischee Stunde Es ist was mich lenkt Heimlich und still Dafür zu viele