Vollständiges Transkript
Die zehnte Folge. Ja. Ohne Fraute. Wer alle Folgen gehört hat, weiß, was dieses Bild mit sich bringt. Ja, das haben wir uns zur zehnten Folge geschenkt.
Ja. Du hast es natürlich gleich in die Tat umgesetzt. Mega gut. Welcome back. Bald auch im Shop, das sagen wir über alles.
Neben der Vierhundertachtundsechzig Schritt Methode. Genau. Als gebundenes Buch in echtem Schweinsleder. Vegane. Veganen Schweinsleder.
Habe ich dir schon erzählt, dass ich bei anderen Podcast Episoden immer vorspulen, wenns Meditation am Anfang geht? Bei anderen Leuten? Okay. Ich wollte jetzt eigentlich mit Atmen anfangen und dann tut so megageil in den Mormonen kommen und so. Und es gibt diverse, die immer ihren Podcast mit Atmen und Meditation anfangen und na ja, ich atme dann mal son bisschen, aber ich Ist auch irgendwann die Frage, wann man's hört.
Ja. Wir haben ja beim letzten Mal drüber geredet, wenn Du irgendwie gerade dabei bist. Ja, man kann immer atmen. Aber wer immer Jetzt hättest Du euch alle mal kurz aufregen. Nein.
Aber einfach mal kurz checken, wo bin ich gerade? Wie geht's mir gerade, bin ich gerade, hab ich überhaupt gerade Lust, mir sowas anzuhören, andere Impulse aufzunehmen oder höre ich wieder auf? Du bist voll aufgetreten und motiviert. Total. Ja.
Ich war den ganzen Tag voll müde. Ja. Bis vor fünf Minuten warst Du eigentlich total müde. Typisch macht Minuten. Typisch tofi, Backstage rumhängen und rumjammern, während der Roody hier alles aufbaut und dann Snap.
Es ist stimmt. Ja. Das ist son bisschen jetzt, das erinnert mich 'n bisschen an den denkwürdigen Auftritt. Weiß nicht mehr, das war irgendeiner deiner Kollegen bei der Hochzeit eines deiner Kollegen. Der mit dem Wischmopp auf dem Kopf.
Ja, vergott später unten, ne. Ich weiß nicht mehr was. Aber er hat Toll Dirigent, ja. Er hat 'n Dirigent gegeben. Das war Das war megageil.
Ja. Geheiratet wird heutzutage auch nicht mehr. Stimmt nicht. Ja. Langzeitpaare, die sich doch unendlich für eine Grund der Ehe entscheiden.
Was wir sehr schön finden. Ich möchte heute über die, oh Gott, wie sagt man das? Unerträgliche Leichtigkeit des Seins. Egal Haltung sprechen. Die misst egal Haltung?
Darf ich das ja scheißegal, darf man nicht sagen? Doch. Doch doch. Nicht unsere Kinder, die das hören und dann sind Ja, sehr. Du hast das S-Wort gesagt.
Selbst unsere Kinder sagen das ja. Ich halte mich bei unseren Kindern ordentlich zurück. Ah ja. Also. Ich hab Okay.
Ich hab heute wieder gedacht, ich will noch mehr diese lieben. Also scheißegal, Attitude meinst Du? Also erklären wir's damals. Also es gibt ja Momente, wo scheißegal nicht okay ist und dann gibt's die, wo's vor der Strebenswert ist, das nur 'n bisschen mehr. Mhm.
Mhm. Mhm. Also ich glaub, die Tatsache, dass wir überhaupt diesen Podcast gestartet haben und schon wieder der zehnten Folge sind. Wir werden's mindestens noch zwanzig Mal erwähnen bei jeder Folge. Ja, auf jeden Fall.
Zeigt ja, dass wir überhaupt mit dieser Scheißegal Attitude, ja, gestartet sind. Also, dass wir's tatsächlich einfach gemacht haben. Wir wir haben immer wieder solche Aktionen wie zum Beispiel unsere Alle sind scheißegal, Entschuldigung, ist ja nicht scheißegal. Nein, aber dieses Machen und irgendwie nicht so viel drüber nachdenken, also mir ging's einfach letzte Woche, daher rührt es so, mir ging's letzte Woche so, dass ich mir ein bisschen Gedanken gemacht hab über einen meiner Klienten und mich dann in sone Situation begeben hab, wo ich mich, ich weiß nicht, so abhängig gemacht hab von einer Antwort oder wie die Antwort ausfallen wird und so weiter.
Und letztendlich, wir haben so wenig Einblick in das Leben von den anderen, die irgendwie sone große Rolle spielen manchmal in unserem Leben, dass man immer sagt, ja, aber ich ich will nicht irgendwie den es den anderen irgendwie, dass sie dann von mir denken und so weiter.
Also hatte ich ja neulich schon mal gesagt, wer sind die anderen und denken die wirklich so viel über uns oder sind wir denen nicht einfach total egal? Und es geht halt einfach darum, was entspricht mir, was entspricht uns. Ja. Ja, genau. Mhm.
Ist ziemlich unkonkret, erlaubt. Nee, genau. Ich bin auch, eigentlich bin ich ganz beide. Mhm. Aber und und.
Da müssen wir auch irgendwann noch drüber reden, nicht aber sagen soll, sondern und. Ich stör mich an dem Wort egal. Mhm. Ich finde es im Deutschen immer nicht so passend. Mhm.
Das ist ja wie, das hatten wir auch schon mal beim Meditieren irgendwie, wo wo man sozusagen den den Unterschied hat zwischen gleichgültig und gleichmütig. Gleichgültig ist, wenn's dir egal ist, gleichmütig ist, wenn Du's machst Oder wenn, also wenn Du's wahrnimmst, aber es nicht deine Handlung beeinflusst. Oder deinen Mut. Also, wenn Du's dann trotzdem machst, so zum Beispiel. Ist ja eher gleich, also egal finde ich, ist so, als ob man's nicht, also so.
Weißt Du, was ich meine, diese diese kleine Unterscheidung? Und ich find da, manchmal sind ja andere Sprachen, das ist ja das Schöne an andere Sprachen, dass man dann manchmal Ausdrücke hat, die das irgendwie anders oder besser wiedergeben irgendwie und. Und das können wollt vielleicht ja ein? Na ja, ich, während Du das erzählen hast, hab ich, hab ich mich erinnern, es gibt diesen, ja, es gab diesen einen, ich glaub, 'n kanadischer Comedian, auch schon zehn Jahre her, hab ich sie, glaub ich, damals auch mal gezeigt. John Lagois, manchmal auch 'n bisschen Derber und Moore.
Mhm. Aber der hat einen ziemlich witzigen Sketch auf Youtube, wo er wo er, also sozusagen wie son wie son Werbevideo so promotet, not giving a fuck. Das ist ja das, was Du Ja. Meistens, ne? Halt so, wie so Fake Statistiken zeigt irgendwie Also wie wie son wie son Produkt quasi, das Du kaufen kannst.
Und das finde ich, gibt es son bisschen besser wieder. Also sozusagen, es ist son bisschen mehr, sich nicht drum kümmern, was die anderen sagen, ohne dass es sozusagen diese Wertung hat von, es ist mir egal, was Du denkst. Ja, ja, verstehe. Sondern ich mach's trotzdem in Also eben dieses. Ja?
Ja, Ida okay. Wenn Du sagst, sich nicht drum kümmern. Ja, ja, ja, ich weiß, ich aber ich, wie gesagt, ich find eigentlich sozusagen das, also das ist doof, weil das Wort halt drin strecken irgendwie. Ist tatsächlich eine recht gute Muss ich das jetzt immer sagen? Ja, vielleicht können wir's ja abkürzen.
IIDGA eatgav. Ist mir total eatgav. Ist total eatgav. Oh Gott. So mit 'n T-Shirt machen wir das nächste Mal.
Oh mein Gott. Diese ganzen Produkte werden so was von krass gekauft. Ja. Ja. Oder oder nur Gaff mit gäbing Erfolg.
Ja. Oder vielleicht auf Englisch. NGANGR. Ja. Ja.
Weiß dann so wie mit Google, es kam nicht feinde aus. Ich glaub das dann. Ich weiß, das hast Du oder bist Du voll allergisch. Ja. Okay, also wir entschuldigen sowieso schon.
Nein, wir entschuldigen uns nicht. Aber ich weiß, dass wir in unserer Sprache tatsächlich ja sehr viel denken. Unser Sohn hat neulich 'n Satz zu uns gesagt und hat halt einfach alle drei Sprachen immer miteinander sehr gut. Das war schon sehr süß, ne? Aber ist ja super, also wenn wenn Du Sprache so verwenden kannst.
Das ist quasi so der rauspikst, was Du brauchst. Noch mal darauf zurückzukommen, es gibt auch 'n Buch von 'nem von 'nem anderen, wie heißt der Natürlich gibt es einen Wunsch. Von einer mit Gendup. Die Annie oder irgendwie so was. Ist auch son Typ, wo ich mir nicht so ganz sicher bin, was ich von ihm halte.
Aber er ist son bisschen New Age Stuff irgendwie auch so in sonem, ja, die schnürt hier, Kind Berlin, Marketing Also grundsätzlich bin ich ja schon offen für viel auch, was wirklich Paranormales und alles möglich, was irgendwie so wichtig ist, ja. Bis zum Beweis des Gegenteils, warum nicht? Wenn's hilft, ist ja schön. Da finde ich immer, dass die Wirkung son bisschen auf sich warten, das ist dann, aber egal, sei es drum Warum auf jetzt hinaus? Dass der auch 'n Buch geschrieben hat mit dem Titel.
Gut. Also jemand, mit dem nicht gefuckt werden kann. Ah, witzig. Was? Das ist ja auch wieder son bisschen ausgedrückt.
Also wir wir haben heute schon eine krasse Sprache. Ja, ich kann ja nix dafür, wenn die Leute hier Aber das ist ja gar nicht von mir. Ist ja gar nichts dafür, wenn er son Buch schreibe. Mhm. Aber das das ist noch mal 'n bisschen anderes Das ist ja witzig.
Ding, weil das ja nicht so sehr dieses aktive ist am notgiving Afag, weil dieses, also das hat son bisschen an Fuckpfable Bau, ist jemand, der sich halt nicht durch nichts aus die Ruhe, aus der Ruhe bringen lässt. Also so rumgesehen kannst Du sagen, jemand, der n g, ib GAF ist, der ist halt quasi am Farbwürfelbauch. Geiles Wort. Ja. So.
Und ich find das, oder also korrigiere korrigier mich für mich, wenn ich das falze. Aber das ist son bisschen das, was Du meinst eigentlich, wenn Du sagst, ist irgendwie so, soll mir scheißegal sein. Ja, ich hab neulich in 'nem eins zu eins habe ich darüber gesprochen, ja, dass wir natürlich alle geliebt werden wollen und so weiter, aber dass es halt einfach nicht möglich ist. Also es ist nicht möglich, ich hatte dann das Beispiel genommen, so wir können nicht vegan, überzeugt vegan sein und überzeugt Fleisch essen. Wir werden sozusagen immer in der einen Ecke oder in der anderen Ecke anecken und das macht überhaupt gar keinen Sinn, sich zu gar nichts zu bekennen.
Dann sind wir quasi nichts oder sind irgendwie, ja, irgendwie son Fähnchen im Wind. Und deswegen glaub ich, ja, also ich, Du das weißt Du ja von mir. Ich mag's ja irgendwie unabhängig zu sein und ich fand das zum Beispiel, das geht mir ja jetzt in unserer Beziehung überhaupt gar nicht mehr so, aber zu Beginn mit unserer unserer Beziehung oder als sie noch keine Beziehung hatten, das ist ja, kann vielleicht jemand auch verstehen oder nachvollziehen. Das fand ich immer so anstrengend immer Weil Du da keine Beziehung? Als wir also noch nicht In den Kennenlernen fahren damals, okay.
Ja, das weißt Du ganz genau, wie ich dann auf deine SMS gewartet hab und so was. Und so was, dieses oh, dieses Warten, ob er jetzt schreibt oder nicht schreibt und was er schreibt und ob er irgendwie 'n Herbst dazu schickt oder nicht und so, das, ich weiß gar nicht, wie ich da jetzt drauf komm, aber das ist so, das ist so zermürbend. Ja. Und in unserem Fall legte ich natürlich einen Riesenwert darauf, dass Du mir irgendwann auch zurückschreibst oder irgendwann schreibst und das ist jetzt zum Glück alles sehr gut ausgegangen und jetzt ist es mir egal, ob ich dir dreimal hintereinander schreib und Du mir den ganzen Tag geschreibst, das habe ich gelernt, weil Du Arzt bist und da muss man eigentlich gar nicht mehr dazu sagen. Und weil Aber dieses weil dem großen Buch der Ehe auch steht, dass man als Mann der Frau nicht immer sofort zurückscham.
Ist klar. Okay. Darüber müssen wir noch mal sprechen. Auf jeden Fall diese Abhängigkeit, das finde ich meganervig. Sich in eine Abhängigkeit selbst zu begeben.
Und ich finde, manchmal muss man Also jetzt in meinem Fall, da muss ich immer so sagen, Ich distanziere mich und dann war auch alles fein und super und gut. Aber das das hat mich schon immer 'n bisschen fertig gemacht, dass man halt tatsächlich, man isst halt einfach manchmal von Menschen, vor allen Dingen, wenn man sie jetzt in unserem Falle wiegt, dann dann ist es irgendwie eine, ja, das ist natürlich eine falsche Bezeichnung Abhängigkeit, aber das das Ich versuche ja schon immer wieder auch unabhängig zu leben, genau. Das ist irgendwie was, was mich schon manchmal beschäftigt. Ja, total, also unmenschlich, glaube ich, so dieser Struggle auch, ne. Dieses, diese Idee, auch ja der Einzige, der dich der dir Liebe geben kann, bist Du selber.
Also wenn Du sie bei anderen suchst, Mhm. Und dann dazu, das hab ich dir ja auch schon mal gesagt, ja. Und ich stehe ja auch irgendwie, das hab ich irgendwie nie bewusst so angestrebt, aber zum Beispiel bei Instagram steh ich ja schon auch für Selbstliebe und ich glaub, ich kann viel darüber erzählen. Und trotzdem braucht man manchmal auch Impulse von außen, sich selbst aus diesem Winkel auch zu sehen, aus dieser Seite auch zu sehen. Also, dass Du zum Beispiel mir Also als Spiegel meinst Du jetzt nicht, ja.
Ja, als Spiegel, aber auch, dass Du zum Beispiel mir gegenüber, ja schon, wie wir gesagt haben, wie sagt man, bedingungslose Liebe sozusagen mir schenkst. Das Also da konnt ich quasi in 'ner Beziehung schon einfach noch quasi meine, sag ich mal, schwachen Seiten und so weiter irgendwie einfach noch mehr, ich will gar nicht sagen, wertschätzen, aber einfach respektieren und auch akzeptieren. Deswegen braucht es manchmal, glaub ich, diesen Impuls von außen, überhaupt was kennenzulernen oder zu lernen, was man so eben sich selbst entweder nicht erlaubt hat oder einfach so noch nie gesehen hat. Ja. Ich hatte noch einen Gedanken, den habe ich dir aber mit zuhören jetzt, weil die sind wir leider verloren.
Mhm. Weil, also, jetzt weiß ich nicht. Was da ja auch mitschwingt, ist dieses, was hast Du denn, ich versuch grad das richtige Wort dafür. Es ist ja schon, also Begehren ist es nicht, aber es ist ja was, es ist ja was wollen, also ein ein Wunsch oder Desire, wie Du auf Englisch immer, ne? Sehnsucht.
Sehnsucht ist vielleicht, also Sehnsucht ist ja sehr extrem, aber sozusagen, wenn Du dich, also wenn Du sagst, Du bist abhängig von jemandem, dann ist es ja, weil Du willst etwas Mhm. Und Du kannst ja irgendwie nicht selber holen oder kreieren oder irgendwas, sonst würdest Du es ja machen. Mhm. Sondern Du bist davon abhängig, dass jemand anderes dir das irgendwie gibt. Genau, es ist halt was Passives.
Und das ist das ist ja sozusagen Ziemlich schwer. Urbudistisch das Urproblem allen Unglücks, etwas zu wollen. Mhm. Weil in dem Moment, wo Du's nicht willst, bist Du frei. Mhm.
Und das liegt ja sozusagen jeder jeder Verhandlung auf eine Art zugrunde und und auf eine Art, ja, ist es ja auch, glaube ich, bei vielen Beziehungen auch schwer, wenn einer mehr will als der andere. Mhm. Und sozusagen dann dieses diese Abhängigkeit dann entsteht, ich brauch dich irgendwie, Du musst mir das geben, oder also, ne. Wenn man sozusagen davon ausgeht, ja, dass nur zwei halbe Töpfe, zwei halbe Tassen irgendwie die dann zusammenfinden und so. Ja, das ist wirklich ein schwieriges Bild, der Deckel und der Topf.
Deswegen, also, nur zwei halbe Tassen, aber auch das ist ja falsch, weißt Du, ne? Das sind so zwei Tassen, die halt als Set gut sind, aber das sind trotzdem zwei einzustehende, vollständige Tassen, so. Und und dieses, Wenn Du, also, das das find ich ja auch immer faszinierend bei diesen Verhandlungen, also was weiß ich, wie in so einem Marokko im Basar oder so was, ne. Wenn Du Je weniger man es selbst will, also wenn Du bereit bist weg, also wenn Du bereit bist, es loszulassen, dann bist Du dann bist Du in dieser starken Position dann, also wenn Du sagst, ich will es, aber wenn ich's nicht krieg, ist auch okay für mich. Ja.
Ja. Dann kriegst Du deine Kraft wieder zurück. Genau. Das es und das ist auch manchmal wirklich, finde ich, also sozusagen the Key, finde ich. Also in meinem Fall hat das total gewürgt.
Die Frage ist halt nur, also jetzt mal im Falle, man ist halt unsterblich in jemanden verliebt so, wie kann ich denn da bitte sagen, ja, es ist mir einfach alles egal, ich brauch dich gar nicht, ich will dich gar nicht. Also das das macht dann der Intellekt und das hilft manchmal. Das ist ja nicht egal. Es ist ja nicht egal. Sondern, aber ich erwarte nichts von dir.
Es ist, ich ich bin ich bin in dich verliebt, aber also wenn Du dir sozusagen darüber klar bist, welcher Teil ist emotional, also ist sozusagen wirklich sozusagen hingezogen sein und welcher Teil ist dieses dieser Nini Teil, wo Du vielleicht auch noch 'n bisschen Arbeit mit dir selber zu tun hast. Warum sozusagen, glaubst Du, dass irgendjemand sozusagen dir etwas geben muss, damit Du glücklich sein kannst? Also wenn Du das hast, dann kannst Du dich quasi schon sozusagen an der Nase ziehen und sagen, okay, da hast Du 'n bisschen Eigenarbeit, dass Du diesen Teil, also weil dem wird dir keiner geben können. Und wenn Du das hast, wenn Du das gelöst hast für dich und wir haben ja beide irgendwie mehrere Beziehungen oder halt Beziehungen oder Nicht Beziehungen oder jemand im anderen gebraucht, sozusagen das zu lernen, irgendwie. Ja, und aber auch zusammenzulernen, finde ich.
Auch zusammenzulernen. Für mich, also für mich war dieses radikal Ehrlich Buch da, ne, Rosskur quasi dahingehend. Und dann, also dann zu sagen, ich find dich toll und ich kann mir das gut vorstellen, aber wenn's nicht sein soll Ja, ja. Dann bin ich traurig Ja. Und dann darf ich diese Emotion auch haben und dann sollst Du auch durch diese Emotion durchgehen.
Aber es zerstört nicht dein Leben und das ist nicht Ja. Du bist gleichmütig mit der mit der Emotion, aber Du bist nicht gleich. Also wenn Du sagst gleich, hier ist es mir egal, Ja. Ist es ja nicht. Ist ja auch Blödsinn, sich das zu sagen, wenn Du nicht zu jemandem hingezogen fühlst, ne.
Also das find ich einen guten Punkt, den man ja auch tatsächlich auf Arbeitsklima, Arbeitsjobsuche und so weiter total übertragen kann, ne. Dass man sagt, okay, ich Auf Angst. Es wär fantastisch, wenn ich das bekomme. Ich weiß aber wiederum meinen Wert. Ich brauche euch nicht, wenn, dann braucht ihr mich und wenn das mit uns quasi nichts wird, dann gehe ich meinen Weg und das kann man manchmal schnell realisieren und manchmal dauert es halt seine Zeit, es zu realisieren, aber das sehe ich tatsächlich, also mir mir fällt es nicht immer leicht im eigentlichen Augenblick, aber ich kann das total sehen von außen, dass ich sag, okay, also tatsächlich, es soll nicht sein, so, ne.
Und das kann man natürlich eben auf die Beziehung übertragen oder eben auf Job oder auf was immer. Ja. Also wir haben ja manchmal auch son, also nicht, also so strahle ist auf jeden Fall zu viel gesagt, aber Du findest es manchmal gar nicht so leicht, wenn ich Erwartung habe, konkrete Erwartungen habe, weißt Du? Kannst Du spezifischer sein, ohne Also weil das Intimstes aus unserem Leben preiszugeben? Mir fällt jetzt grad nichts Konkretes an.
Ich kam nur darauf. Ja, zum Thema Desire und einen Wunsch zu haben. Und ich bin ja schon so, ich bin quasi die Queen in Die Vorfreudekind. Die Vorfreude Queen. Ich liebe es, mich fortzufreuen und ich also genau, ich ich muss dann gar nicht so unbedingt aus dem Moment rausgehen, mich fortzufreuen.
Also ich bin quasi nicht nur in der Zukunft, aber wenn ich jetzt zum Beispiel an Weihnachten denk, dann kann ich jetzt halt eine Vorfreude spüren so. Oder wenn ich an unseren nächsten Paartrip denke nach Berlin im November, dann spüre ich eine Vorfreude. Ja. Und Du spürst so was ja nicht. Sag ich.
So viel zum Thema Stereotypen, ne. Auf jeden Fall liebe ich es, mich fortzufreuen. Und ich würde gar nicht sagen, dass ich immer so konkrete Erwartungen hab, aber irgendwie ist doch Erwartungen manchmal son kleines Konfliktthema bei uns. Nee, also ich, ja, weiß nicht ob's 'n Konfliktthema ist, aber ich glaube, es ist ja auch ganz oft so, dass man eine Erwartung hat unbewusst. Erst wenn die Erwartung enttäuscht wird, sieht man, dass man eine Erwartung hatte eigentlich.
Mhm. Also ich ich glaub manchmal, das ist auch ganz normal. Also wenn es jetzt große Sachen sind, dann hat man vielleicht irgendwie 'n konkretes Bild oder ein konkretes, aber ansonsten ist es ja manchmal auch so, wenn wir irgendwie Sachen besprechen, wie irgendwas läuft in der Woche. Mhm. Und dann hat jeder einen Gedanken dazu, wie das dann ist, ohne dass man's jetzt groß ausformuliert, weil's jetzt auch nix Großes ist.
Und dann sind es aber zwei unterschiedliche Vorstellungen, die wir haben. Wir reden aber nicht über diese Vorstellung, weil's vielleicht so nickelig ist, dass wir, also und ehrlicherweise ist auch oft eine Zeitproblematik oder irgendwie dann Na ja, ist ja auch immer Kommuniziert man über SMS, wo da manchmal irgendwelche auch Zwischentöne verloren gehen, irgendwie. Und dann kamen wir an und haben beide gesagt, verloren gehen Ja. Irgendwie. Und dann kommen wir an und dann beide so, hä?
Also, es war doch völlig anders irgendwie abgesprochen. Also, da kommt dann diese Erwartung raus. Mhm. Wieso? Nee, war doch eigentlich ist immer doof, wenn man das so theoretisch irgendwie abhang.
Das ist immer viel besser, wenn man einen Ja. Konkretes Beispiel halt, aber, ja, also ich mein, das ist, ich glaube, es ist ganz normal und da muss man auch wieder aufpassen, dass man nicht mit der Moralkeule auf sich selber einhaut. Ich darf keine Erwartungen haben. Ich darf keine Erwartungen haben. Ja.
Nein, aber was tatsächlich, also was wir inzwischen, glaub ich, gelernt haben, ist, dass wenn ich beispielsweise eine klare Erwartung habe, dass ich manchmal schaffe, es sie auch zu formulieren Ja. Oder? Ist ja schon so, dass ich sag, ey, das ist und das ist mir jetzt echt wichtig. Ist mir einfach total wichtig, dass da einfach eine Kerze aufm Tisch steht, wenn ich nach Hause komm und dann steht da einfach eine Kerze aufm Tisch, wenn ich nach Hause komme. Magic.
Magic. Hast Du es manifestiert? Das ist unglaublich. Ja. Ja.
Oder das kriegen wir schon manchmal auch hin. Ja, nein, ich also ich finde immer das schon gut. Ja. Also so das Ja. Aber nichtsdestotrotz ist es, glaube ich, eine der größten Herausforderungen, einfach dieses Sachen ziehen lassen zu können.
Und manchmal entwickelt sich das ja auch Mhm. Spannenderweise also hinterher irgendwie, ne? Das ist ja so wie, ich weiß gar nicht, da war das 'n irgend 'n Tisch oder es war irgend 'n irgend 'n Gegenstand, wo ich mir irgendwie vorgenommen hab, ich will voll handeln, so. Und da, wo man dann sagt, keine Ahnung, sagen die, der kostet zweitausend Euro und dann sagst Du, ich zahl tausendfünfhundert. Mhm.
Und im Kopf Das ist mir. Und im Kopf erwartet man, dass das halt wie son Mhm. Orientalisches ist. Dann sagt der, na gut, irgendwie tausendneunhundertfünfzig und dann sagst Du tausendsechshundert. Dann sagt er, ja, aber ich hab Frau und fünfhundert Kinder irgendwie.
Ich muss meine Schwiegermutter noch aushalten. Ich kann maximal tausendachthundert machen, bla bla bla. Und so kommt man auf Mhm. Tausendsechshundert machen. Und wie war's halt faktisch?
Und faktisch war's halt so, dass er sagt, ja kann man nichts machen an dem Preis. Und dann ist er ja Und dann ist er so, ja, aber Sie können ja mal schauen oder irgendwie so, können Sie mit Ihrem Vorgesetzten reden oder? Und dann so. Und er war halt so in dem, deshalb wieder dieses, in Deutschland ist dann halt auch oft der Kunde nicht König, ja? Da ist es, er ist halt völlig gleichmütig, ob ich tatsächlich gleichgültig, ob ich den Tisch jetzt kaufe oder nicht.
Ja. Je nachdem auch, was das fürn Laden ist. Mhm. Oh ja. Und dann wollte ich aber den Tisch haben, so.
Oh ja. Ich wollte halt diesen Tisch haben. Genau. Und nicht irgendeinen anderen Tisch. Ja, hab ich dann ja während des Tages, wollte ich's halt mehr als eher, so hab ich den Preis bezahlen.
Ist ja echt gut gelaufen. Ja, voll die geile Geschichte. Ja. Aber eigentlich, eigentlich könntest Du mir bedanken, dass wir den Rabatt draußen gehandelt haben. Ja.
Ich hab auch gleich danach das Buch rausgetrieben, erfolgreich verhandelt. Genau. Ja. Aber nur noch ganz kurz dazu, irgendwie, wir kommen heut nicht weiter, glaube ich, und bleiben bei dem Thema hängen. Mhm.
Aber nur, weil ich mich gerade daran erinnert hab, wie, manchmal kann man ja total in diesem gleichmütigen Zustand sein. Mhm. Und dann kommt irgendwas und dann Mhm. Und dann haftet man sich dran, auch wenn man's vielleicht gar nicht so sehr will. Also Beispiel diese Wohnung jetzt.
Also ich würd sagen, zum Beispiel unsere letzte Wohnung in Hannover, da war ich, das ist fantastisch, gar keine Frage. Aber da war ich nicht gut, vielleicht auch, weil's nach zehn Jahren ist oder was auch immer, aber so richtig angehaftet waren wir dann nicht mehr. Und da gab's ja dann auch in den letzten Jahren, haben wir immer wieder mal geguckt, einfach so, geht irgendwas, was uns vielleicht irgendwie Und bei der Wohnung jetzt Und und ich hab das mit der Wohnung hier festgestellt, irgendwie, dass es halt diesen Moment gab, wo ich wo ich gesagt hab, ich bin hier nicht weg, so. Und wenn ich nicht weg will, Also was heißt das dann so? Und dann heißt das, dass wir die Wohnung haben, haben müssen.
Können wir das, wollen wir das, alles. Mhm. Und auf einmal ist halt sozusagen nicht mehr diese Freiheit da so. Ja, mein Gott, ist das eine Wohnung, ist das eine fantastische Wohnung. Und das war's tatsächlich Wir haben ja nur geredet, dann warst Du das tatsächlich, die gesagt hat, ja Tatsächlich, ich Tatsächlich.
Und ich glaub nicht. Ich kann auf die Ich bin auch vom Glauben abgefahren. Ich Bist Du wie gesagt? Ja. Ja.
Also Schließ Du. Ich hab's auch an dem Tag ins Tagebuch, Genau. Nein, ich hab zu dir gesagt, selbst wenn Ja, wir raus müssten. Genau, wir diese Wohnung quasi verlieren und raus müssten, dann würde das Universum uns was Großartiges, anderes offenbaren. Ja.
Also dieses Vertrauen zu haben, einfach, dass es dass es gut sein wird und dass es sicherlich in manchen Situationen im Leben das Allerschwerste, also ne, mit irgendwie Schicksalsschlägen und so, kann man jetzt auch nicht sagen, ja, geil, das irgendwie werden wir halt immer was total Tolles für mich vorbereitet, so, ne. Ja, ja, nein, absolut. Also, aber aber eben, ich, das hat Dirk, hab ich schon geholfen, da nicht so anzuhaften irgendwie so, so, es ist jetzt, also kann man ja schon sagen, es ist eine Wohnung von sehr vielen tollen Wohnungen, also ne. Und und natürlich, wir lieben's jetzt hier und wir wissen es mega zu schöpfen, aber wir müssen uns nicht unfrei fühlen. Da gibt's doch auch diese Geschichte, dieses Gleichnis.
Jetzt ist ganz schlecht, ich krieg's nicht mehr genau hin. Aber im Endeffekt auch diese Idee halt, also Anhaftung oder Interpretation, was heißt das irgendwie, wie ein Vater hat, ein Sohn und dann sollen alle irgendwo hin und der ist krank und kann nicht mit. Und dann sagen alle Nachbarn, oh, wie furchtbar und Duarmer und dein Sohn und irgendwie Pipapo und dann, da wo alle anderen sind, gibt's 'n Unwetter, keine Ahnung, alle anderen Kinder sterben, nur sein Sohn ist noch da. Und dann sagen sie, ach, wie bist Du glücklich, dass dein Sohn, was was für 'n Glückspilz bist Du, dass dein Sohn noch da ist und irgendwie so. Und dann so geht das irgendwie fünfmal auf und ab.
Immer passiert irgendwas, wo alle sagen, irgendwie, ach Gott, ist das schrecklich und dann kommt irgendwas. Mhm. Also nur, wo Du gesagt hast, irgendwie so Schicksalsschläge und so. Wo sich dann hinterher zeigt, dass es eigentlich gut war, weil weiß der Henker was und dann ist es sozusagen, ach wie toll, dass das so war. Weil es einfach nur zeigen soll, Ja, ja.
Dass sozusagen ein Event primär erst mal einfach nur ist. Ja. Ja. Und ob das jetzt gut oder schlecht ist, wirkt von der, hängt von der Situation ab und auch von der Person, die sozusagen, die drauf schaut und in welchem Zusammenhang und aber so grundsätzlich Mhm. Sind halt Ereignisse weder gut noch schlecht.
Und das ist, glaube ich, extrem schwer, Mhm. Sich das im Alltag immer wieder bewusst zu machen oder? Und das lehre ich ja auf der Yogamatte. Und das kann man ja schon echt gut leben auf der Matte, dass man halt nicht die ganze Zeit jetzt hier so in sonem inneren Karussell sich jetzt bewertet, ob man jetzt ach so tief in die Taube sich niederfalten kann oder nicht. Und wenn nicht, was es dann bedeutet, weil man ja so unflexibel ist und man ist ja so unflexibel, weil man schon seit so Karuselle fahren können, statt halt Ja, die fangen ja gar nicht an damit, weil Sie Ja.
Denken, ne. Ja. Aber aber wie auch immer, also das ist ja wirklich son Struggle, der einem, sag ich jetzt mal, auf der Juromatte auch begegnen kann, einfach weil's dann meistens halt 'n bisschen still außen rum ist und man sein Telefon vielleicht grade nicht vor der Nase hat und dann kommen solche Gedanken. Schrecklicherweise mit sich selber und seinem eigenen Gehirn irgendwie. Genau.
Und der so ist halt zu sagen, okay, also eben dieses zu beschreiben halt erst mal, ne, zu beschreiben, wie fühlt sich's an? Was fühle ich? Wie ist es körperlich die Sensation und wie kann ich da rein atmen und so weiter? Ist ja schon sehr spannend und das hilft einem ja schon auch am Leben. Also dann ist immer hier son bisschen Schleichwerbung ist es jetzt drin.
I know. Aber das ist Das ist nicht Schleichwerbung. Das ist halt einfach immer Das ist das Gegenteil, das Trampelwerbung. Das ist Schleichwerbung wäre mir so, das ist Schleichwerbung, ja. Okay.
Nee, das ist doch nicht Schleichwerbung. Also, es ist halt einfach nur mal mit meiner Person verknüpft. Ich kann die nicht wehren. Es tut mir wirklich leid. Auf jeden Fall.
Du bist jünger, als junger bist Du. Nein. Auf jeden Fall, ich wollte das sagen. Schöner Schlusswort. Ich bin gleichmütig mit ihm, was Du sagen möchtest.
Was ich noch mal ganz spannend fand, was Du gesagt hattest, sich selbst dann zu hinterfragen. Warum korrigier ich so? Warum ist es mir grade so wichtig? Also grade jetzt im Beziehungsthema brauch ich tatsächlich diesen Außenwert, mich wertvoll zu fühlen als eine von vielen Fragen. Find ich schon sehr spannend.
Ja, und das ist ja, glaub ich, irgendwie so, sag ich mal, die Herausforderung für jeden Menschen, diese ganzen Schichten irgendwie, ja, ich will nicht sagen, es zu sortieren, aber also was jetzt so emotional angeht, was dann Verstand angeht, also quasi dann rapsio und dann denkst Du wieder irgendwie, also fühlst Du halt nur mit dem Herzen und es ist so diese ganzen verschiedenen Ebenen, da dann irgendwie sich, sag ich mal, mit der Rat zu über reden, aber mit dem Herzen was anderes zu fühlen und weißt Du, also das ist ja, das hilft einem zwar manchmal, Dinge zu erkennen, es heißt aber nicht immer, dass dass es irgendwie emotional was ändert, genau. Was ist dein was ist dein Lösungsvorschlag?
Entweder Abstand, zurücktreten, sich seines Wertes bewusst zu sein oder Kommunikation, Ehrlichkeit darüber sprechen. Aber so was wie Therapie oder so, meinst Du jetzt nicht, dass man irgendwie Also, ich glaube, jedem Menschen würde wahrscheinlich Therapie gut tun, oder? Also, finde ich irgendwie Also, Therapie kann ja viele Formen haben irgendwie, aber also Also lass mich lass mich anders sagen irgendwie, also der Therapie ist so so.
Also würdest Du würdest Du sagen Therapie, ja, auf jeden Fall, oder? Also ich hab mich neulich tatsächlich gefragt, was ist denn bitte ein Kriterium für Therapie und wann ist was 'n was ist 'n Kriterium für Coaching? Was ist 'n Kriterium für einfach nur in der Beziehung reden? I don't know. Na ja, also wie Du vorher so schön beschrieben hast, irgendwie Du brauchst ja manchmal 'n Gegenüber, der dir das, der dir dir gewisse Sachen spiegelt und Du brauchst manchmal, manchmal musst Du halt Sachen sehen aus 'nem anderen Winkel und das hilft dann, Sachen loszulassen.
Mhm. Und also ich glaube, jeder also jeder, der aus einer in unserer Gesellschaft, das kannste auch global sehen irgendwie, aber der sozusagen aus der, in die Adoles, also in die, ins Erwachsenleben entlassen wird, hat ein Päckchen dabei. Mhm. Auf jeden Fall. Ob Du das willst oder nicht, ist völlig egal und Die Frage ist, bist Du dir das Päckchen Manche haben ein Riesenpäckchen, manche haben 'n kleines Päckchen.
Mhm. Da sind viele schöne Sachen drin, da ist aber auch viel Unerfreuliches drin und Du kannst es halt mit dir rumtragen, Du kannst es ignorieren oder Du kannst es halt auspacken. Mhm. Und ich glaube, man, ich glaube, jeder kann Hilfe gebrauchen beim Auspacken Mhm. Und beim Verarbeiten und beim Anschauen.
Mhm. Und dann, also ich glaube ja, und ob das jetzt sozusagen 'n Coach ist, 'n Therapeut ist, 'n Partner ist, 'n Freund ist, 'n Großvater ist Oder nee, Pfarrer? Nee. Ja, brauch nicht, natürlich, selbstverständlich. Also so so da irgendwie das meine, ja.
Das ist wahrscheinlich gar nicht so wichtig. Mhm. Und, also ich glaube, das ist der eine Teil, das ist das Erkennen und der andere Teil, das hast Du auch schon gesagt, ist aber, glaube ich, auch noch mal wichtig, dass man das laut sagt, viele dieser Sachen, die uns belasten, sind ja Sachen, die im Zwischenmenschlichen liegen. Mhm. Und entweder sozusagen mit Leuten, die noch leben oder Leuten, wo wir keinen Kontakt mehr haben, vielleicht auch mal wenig mehr haben wollen.
Und diese Sachen lösen sich nicht auf, nur weil Du's erkannt hast, sondern die lösen sich nur auf, wenn Du drüber redest. Mhm. Und zwar, wenn Du drüber redest auf der Empfindungsebene, Mhm. Nicht auf der Interpretationsebene. Also nicht auf dem, was bedeutet es, was passiert ist oder was jemand gesagt hat, sondern wie hat es sich angefühlt?
Mhm. Weil das ist das, was sozusagen da betrifft. Vorsicht. Ja. Ja und sozusagen, also man kann über Interpretationen kann man immer streiten.
Aber wo Du nicht streiten kannst, ist, wenn ich zu dir sag, was Du gemacht hast, war scheiße. Das? Dann können wir darüber streiten. Aber das ist doch eine Interpretation. Genau.
Das meine ich. Dann kannst Du sagen, ja, also Ja. Wars nicht, ja, weil bla bla bla. Wenn ich zu dir sage, das, was Du gemacht hast, hat sich für mich nicht gut angefühlt, weil ich mich gekränkt gefühlt hab oder noch besser, wenn Du beschreibst, irgendwie, was weiß ich, ich hab Hitze in meinem Bauch gespürt oder was Also, je je je näher Du an deiner physischen Empfindung dran bist, Mhm. Da kannst Du nicht sagen, nee, das hast Du nicht.
Mhm. Das hast Du nicht gespürt. Für alles, was ich getan hab, es tut mir leid, dass Du das alles spüren musstest. Danke, ja. Nein, aber das ist tatsächlich Das finde ich total, das hab ich auch wieder so lernen dürfen.
Und das ist das ist dann das, was hilft, es aufzulösen, weil dann ist es raus. Mhm. Und dann kann man als Gegenüber auch tatsächlich darauf eingehen. Das ist ja auch schon Oder auch nicht, ne. Und das ist dann manchmal sozusagen triggert das halt so lange hin und her, bis es sich auflöst.
Das ist Idealsszenario. Haben wir beide auch erlebt, sozusagen. Man sagt, also man hofft auf sozusagen dieses Gespräch, wo sich der Gegenüber vielleicht auch drauf einlassen kann und kann es oft nicht oder triggert selbst irgendwas, was Sie nicht anschauen wollen. Das muss man natürlich akzeptieren, aber trotzdem kann man seinen Teil dafür tun. Mhm.
So. Jetzt sind wir son bisschen abgekommen, aber im Endeffekt ist das Ja, ist ja Sport. Ja, glaube ich schon das, was was hilft sich selber besser kennenzulernen und ich glaub, darüber sind wir hingekommen, dass es da darum geht, dass man, ist das nicht auch, wie so 'n urchristliches Know how dy self. Also, dass Du und ich weiß und dich's selber kennenlernst, also eine Urempfehlungen. Mhm.
Sehr schön. Ja. Ich glaube, wir haben haben alles, was in uns drin war, rausgeholt. Also ich glaub, mir geht nicht. Wir könnten noch ewig weiterreden, aber ich glaube, wir bewahren uns das alles weiter.
Ja. Für die nächsten hundert Folgen, die noch folgen wären, oder? Was ist sonst unsere Challenge? Also wir haben gesagt, auf jeden Fall bis Weihnachten. Erst mal haben erst mal haben wir gesagt bis zehn, weil neunzig Prozent aller Podcasts schaffen keine zehn Folgen.
Gerne. Danke, dass ihr zuhört. Wenn ihr bis hierhin wirklich zugehört Wenn's noch jemanden merkt, der bis hierher zugehört hat, danke. Danke. Ja.
Ja. Ja, ich würd sagen, wir peineneln erst mal die hundert an. Mhm. Nicht gut. Dann, wir haben ja gar kein Ziel damit, ne.
Wir haben irgendwann zurück zu fangen an und dann mal schauen. Aber nächsten Hunde sind einfach zwei Jahre schon 'n Commitment. Oh mein Gott. Ja, ich find's schon krass, muss ich sagen, wie ehrlich wir sprechen, aber anders geht's auch nicht. Nee. Mhm. Sonst hätten wir auch keinen Bock