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Heldengeschichten – warum erzählen wir lieber Opfer?

Edel Abgefunkt · Folge 11 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 13. Oktober 2024 · Dauer: 49:40

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

Arzt vs. Musikerin, „einmal darf ich das Opfer sein“ und Heldengeschichten: Folge 11 fragt, warum man lieber Opfergeschichten erzählt als Größe zuzulassen – plus Homöostase im Sozialkreis und den Schlusssatz, sich selbst zu feiern und stolz aufs Sein zu sein.

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Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 11?

Um Heldengeschichten vs. Opfergeschichten: warum man sich lieber als Opfer erzählt, obwohl Größe und Stolz auch dazugehören – im Paaralltag von Arzt und Musikerin.

Warum „Opfer sein“ in der Folge?

Sie spielen mit der Vereinbarung, wer heute „das Opfer“ sein darf – und stellen fest, dass Opfergeschichten („wie schwer ich’s hab“) ein vertrautes Muster sind, obwohl es ihnen global betrachtet gut geht.

Was hat Homöostase damit zu tun?

Nicco überträgt medizinische Homöostase auf Freundeskreis/Familie: Wer plötzlich anders leben will, löst im Netzwerk oft Panik oder Rückholversuche aus.

Was ist mit Stolz und Feiern?

Celebration und Stolz auf sich selbst fallen schwer – früher war Stolz eher abwehrend. Der Schlusston: dich selbst feiern, stolz auf dein Sein sein.

Wer sind die „Helden“ der Folge?

Sie reden über Heldengeschichten (u. a. Alltagstaten) und die Spannung, nach außen oft Opfer zu spielen, obwohl – so die RSS-Linie – alle Helden sein können.

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Ersten Anfang eigentlich, ins Groth. Ich auch. Wir schneiden's zusammen. Was sollen nur die Nachbarn denken? Dass wir hier mitten in der Nacht mit hellem Licht sitzen?

Ja. Ich möchte meinen Gast heute vorstellen. Ich war nicht klasse. Ja. Guten Abend.

Guten Abend. Oder guten Morgen, wir wissen ja nicht, wann die Leute hören. Stimmt. Schön, dich wiederzusehen. Danke.

Ich hab's Gefühl, wir sehen uns in letzter Zeit dabei nicht so viel. Freu mich auch sehr, hier zu sein. Oder wir sehen uns nicht so viel. Doch, also schon, meistens bewusst, aber mir ist es grade dicht. Also wie soll ich das jetzt formulieren, ohne dass es vorwurfsvoll klingt.

Aber Du bist nie da. Ja. Ich liebe dich auch. Wenn ich Konzerte habe, dann freu ich mich, würde ich mich wahnsinnig freuen, Montags morgens mit dir einfach frühstücken zu Die Leute haben mich gewarnt. Lass dich nicht mit 1 Musikerin ein.

Okay. Was ist schlimmer? Mit einem Arzt verheiratet zu sein oder mit einem Ich glaube, beides gleich schlimm, oder? Nee, ich leide schon sehr viel mehr. Na nee, also Eigentlich wollte ich, eigentlich wollte ich das Opfer sein heute.

Das so. Werden eigentlich ausgemacht, einmal darf auch ich das Opfer sein. Das so. Noch 'n bisschen 'n Opfer. Ich glaub, das, also man erzählt ja generell irgendwie gerne Opfergeschichten, so.

Mhm. Erzähl, erzähl. Schwierig. Wie schwer wie schwer ich wie schwer ich's hab, einfach. Ja, so.

Mhm. Erzähl, erzähl. Wie schwer ich's wie schwer ich's hab einfach im Leben. Okay. Warum?

Hab ich eigentlich nicht. Aber es ist ja ist ja schon Vielleicht immer son vom Hinfiedel? Nee. Nein, ich mein, generell einfach ist ja, also das ist ja schon 'n Muster, vielleicht als Deutscher sogar noch mehr. Mhm.

Dass man's halt schon schwer hat. Mhm. Einfach so generell eigentlich. Okay. Eigentlich eigentlich hat man's ja, also wenn man's jetzt, sag ich mal, global betrachtet geht uns ja unvollständig gut Das stimmt.

Allen. Und von allen, wo's gut geht, geht's uns auch mal besonders gut. Und das darf man ja, ja, aber Ja, aber ist halt ja schon sone Scham auch sozusagen, einfach zu sagen Das stimmt. Dass es gut ist. Ja.

Und das ist irgendwie sozial auch, also es ist viel gefälliger, ist man's auch schwerer. Ja, ist nicht zu beschweren. Wie klassisch, wie geht's dir? Ah, frag nicht. Ja.

Frag nicht. Ja, ist doch so. Ja, ich weiß. Ist doch so. Und dann findet man, dann muss man irgendwie manchmal aus Sympathie schon irgendwie Katze.

Was Es witzigerweise ist mir vorgestern wieder passiert, wo wo ich mich dabei auch noch, also diese absurde Situation, wenn man sich selber dabei beobachtet, wie man was macht. Mhm. Wo man eigentlich sich fragt, warum mach ich das eigentlich gerade? Und saß ich draußen irgendwie aufm Spielplatz und hab Stücke komponiert? Stücke komponiert.

Ich hab da 'n bisschen 'n bisschen 'n bisschen 'n bisschen Hit geschrieben. Und dann kommt der Vater von 'nem Sohn. Mhm. Und einem Freund unseres Sohnes. Mhm.

So. Und erzählt mir ungefragt von seinen körperlichen Leiden und Bestand. Weil Du weißt, Du so Arzt bist? Ja, das hab ich mich dann auch gefragt, warum. Weil das ist ja oft so nett.

Ja, das ist tatsächlich 'n Fluch. Also Ja, ja, ich weiß nicht. Ich hab erzählt von diesen ganzen Mitfahrgelegenheiten, wonach 5 Minuten mir die Leute irgendwie erzählt haben, dass der Großvaterpegel am Zeh hat. Das waren die harmlosen Geschichten. Aber, und dann, ja, und dann driftet das son bisschen ab in dieses Jahr, wenn man halt älter wird, dann hat man, also so dieses klassische Jahr ist halt normal, wenn's, wenn ich halt Beschwerden hab, dann wird halt alt.

Meint das der Fußballer oder nicht? Nee. Nee, der nicht. Der ist ja Ah ja, okay. Ist ja jung und dynamisch, ne.

Ach so. Ich dachte schon, ja. Er ist schon ein älterer. Der nicht alt, aber älter. Und aber halt schon wieder diese diese klassischen, es sind ja diese klassischen Geschichten, die wir uns alle ständig wiederholen und alle erzählen, ja, ist halt anstrengend mit Kindern, weiß der, wie's ist.

Mhm. Ja, da hat man halt Zipperlein jetzt, wenn man älter wird. Wird man nicht mehr. Und Und dann habe ich mich tatsächlich dabei erwischt, wie ich ihn dann halt auch erzählt hab, wie ich mir meinen Fuß da mit dieser dumm dummen Rennaktion irgendwie, das hat halt nix mit Altwerden zu tun, ist halt einfach dumm mit schlechtem Schuhwerk irgendwie. Bist Du halt 'n bisschen Lust.

Ja, es war echt. Wie Du halt einfach dem Taxiboot hinterhergerannt hast und plötzlich auch getauft hast. Ja. Als Held, als wahre Held mit einem kaputten Fuß. Aber da sind wir wieder dabei eigentlich wegen Helden- und Auffanggeschichten.

Das ist eigentlich das, was ich eigentlich erzählen wollte oder was heißt erzählen wollte. Aber was mir noch mal so eingefallen ist jetzt grade zu unserer Thematik, also dass es ja eigentlich nur Heldengeschichten gibt. Mhm. Also, wir zählen ja eigentlich am liebsten, also jetzt ja auch Kino und alles, also eigentlich diese, ne, der der hier, wie heißt das Buch? Oder so was.

Mhm. Megabuch auch über halt sozusagen. Die Urgeschichte des Menschen, die, auf denen alle erfolgreichen Filme, alle erfolgreichen Bücher alles aufbauen, The Heroes Journey, Entschuldigung. Mhm. Und warum Das ist sozusagen, Du Du hast, Du wirst gerufen, Du hast ein Calling, Du wirst gerufen.

Erst lehnst Du's ab. Du willst es nicht, dann kannst Du nicht widerstehen, ziehst los, hast Herausforderungen, hast Bösewichte, hast Mentoren, die dich sozusagen auf deinem Weg unterstützen, diese Herausforderungen zu lösen. Dann löst Du das Problem und kommst sozusagen als weiserer Mensch, als besserer Mensch zurück und bist geläutet und, ne? So, das ist die klassische Held Geschichte. Ich fang mich bei uns.

Und das ist ja eigentlich das, was wir am liebsten von uns erzählen. Mhm. Und das ist aber, ich glaube, das ist zum Beispiel kulturell tatsächlich unterschiedlich. Mhm. Also, ich glaub, Amerika ist son absolutes Heldengeschichten Dings, Herr Wine.

Also Du, diese diese Geschichte von dem von dem Handwerk, das haben wir's hier schon immer mal Ja, ja, aber das muss jetzt auch nicht. Ja, aber das ist ja auch so, ne, also wo der Handwerker irgendwie so, als absolute Heldengeschichte erzählt. Das stimmt. Jeder ist 'n Held, also. Und und und ich glaube schon, dass wir so als Kulturkreis Deutschland und Dänemark ist ja sehr ähnlich auch mit dem Genzelore und so.

Man soll sich nicht über andere stellen, ne. Also was irgendwie nicht so cool ist irgendwie. Wobei Dänemark da sehr viel extremer ist, sich nicht über andere zu stellen als Deutschland. Ja. Auch von der Hierarchie.

Ja, ja. Ist ja schon sehr viel krasser. Ja. Aber Dass alle gleich sind und alle gleich verdienen und, ja. Und ich ich hab ich hab die Theorie für mich aufgestellt, dass, wenn wir sozusagen uns nicht trauen, eine Heldengeschichte zu erzählen, dann erzählen wir eine Opfergeschichte, weil eine Opfergeschichte eigentlich eine Heldengeschichte ist, Klar.

Wo man halt nur verhindert ist. Also eigentlich ist man 'n Held als Opfer, wenn da nicht halt irgendwie ein, also man man hängt sozusagen in dieser Geschichte noch einen Schritt tiefer, aber ab wie möglich ist es eine Heldengeschichte. Aber es ist schon Wenn nicht die Umstände wären, wenn nicht der Bösewicht wär, wenn nicht die Kindheit wär, wenn nicht Aber es ist ja Die Ehe, ja. Generell. Sag mal.

Es ist ja generell schade. Jetzt hast Du Angst, ne? Ja, ich hab's genau gehört. Es ist ja generell schade. Wir sind auf Video, Du kannst mir nix tun.

Ja, ja, dass man nicht zu seiner Größe stehen darf und dass man nicht, ja, einfach sozusagen seine Großartigkeit auch tatsächlich verbalisieren darf. Das ist ja eigentlich das, Ja. Was zumindest eben in Deutschland eigentlich uncool ist. Zu sagen, hey, mir geht's gut. Zu sagen, ich hab mein Leben im Griff weitestgehend oder ich finde immer wieder zur Balance.

Zu sagen, ich hab geile Kinder, ich bin ich bin 'n geiler Typ, ich hab geile Kinder, ich hab eine tolle Beziehung, ich ich bin zufrieden und so. Das oder auch man, dass man Geld, dass man Geld verdient, viel Geld verdient oder so. Das sind ja alles letztendlich Tabuthemen, weißt Du, die irgendwie per se dann und So, man mehr will von irgendwas, ne? Ja, ja. Ja.

Oder ne, also so von wegen Geld verdienen dann so, oh ja, gleich die Neureichen und so weiter. Und also so bloß, wie Du immer sagst, das das hab ich ja eigentlich auch, diese Theorie hast Du ja so, ja, in mein Brain gebracht. Geiles Englisch. Geil, ne? Ich weiß, ich sag schon jetzt sorry für alles Englisch, was ja, auf jeden Fall.

Ja, diese diese Theorie von Homöastasis. Homöastasien. Magst Du kurz erzählt? Das finde ich nämlich sehr spannend. Können auch mal.

Du könntest ja erzählen, wie Du es verstehst. Oh Gott. Nico hat ein sehr gutes in diesem Jahr eine Lernumgebung. Nein, aber Du bist ja voll gut im Bild. Ich beschreiben, auch wenn's so Krankheiten geht, können die Kinder immer sagen, das ist der Polizist und der macht jetzt hier sauer und er sucht dann die Angreifer und Und schweifen ab.

Ist. Ich weiß. Okay, also Homestase, oh mein Gott. Oh Gott, nee, ich kann es echt nicht gut erklären. Ich glaub, ich hab's grade verstanden.

Also, was ich verstanden hab, ist, dass eigentlich, also es hat irgendwas mit Chemie zu tun, oder? Nee, ich weiß nicht. Aber doch mit irgendwie Gleichgewicht. Ja. Auf jeden Fall, dass alle sich eigentlich sehr wohlfühlen, wenn sie gleich sind und die, die da raustanzen, die sind halt unklar und fühlen sie nicht so gut.

Ja, das ist ja nicht ganz falsch. Nee. Nee, aber also was sozusagen in der in in im Umfeld tatsächlich, auch so, wenn man davon spricht, Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, die dich umgeben und so weiter, dann ist es ja sehr viel leichter, sich mit Menschen zu umgeben, die, sag ich mal, ja, ähnlich bequem sind oder ähnlich zielstrebig sind oder ähnlich viel verdienen, ähnlich, ja, weiß ich nicht, sogar Lifestyle Ernährung oder so haben, weil man dann nicht aus der Reihe tanzt. Und das kann halt entweder megamotivierend sein, sich mit, sag ich mal, ja, irgendwie jetzt dann in dem Fall vielleicht Zielstreaming Menschen zu umgeben oder halt mega auch zufriedenstellend sich in seiner eigenen Bubble zu bewegen und dann ja vielleicht auch da einfach weniger aus seiner Komfortzone rauszugehen oder so. Genau, dann kann man halt sich die gleichen Geschichten erzählen und sich beschweren.

Genau, genau. Und dann ist man so im Durchschnitt, lass mich das noch zu Ende erklären, dann ist man so im Durchschnitt und so total normal und eben nicht auffällig. Und was ich schon spannend find, was Du damals gesagt hast, dass letztendlich aber die Menschen, die dich umgeben, eben manchmal bewusst oder unbewusst auch tatsächlich auf der Ebene am liebsten halten wollen. Und dann braucht das zumindest Bewusstsein, wenn nicht auch sogar Aussprache oder vielleicht sogar auch sich trennen von manchen Menschen, sich eben, wenn man sich denn dazu entschieden hat, andere Ebenen zu gehen oder sich da und da weiterzuentwickeln, während die Bubble das nicht möchte, ja, dann braucht es sozusagen diese Reflexion, vielleicht dann auch weiterzugehen. So.

Ja. Ja, also ich glaub, der also der Grundgedanke ist, also Hungersdaten heißt Gleichgewicht, nicht mehr ganz wenige. Und das ist ein, also 'n physiologisches Prinzip, mit dem biologische Systeme oder alle Systeme im Endeffekt ein Gleichgewicht regeln. Mhm. Also 'n Thermostat hat auch eine Homoostase.

Mhm. Also Sag mal noch 'n Beispiel. Also eine Heizung. Okay. Also Du stellst eine Zieltemperatur in der Heizung ein, wenn's jetzt nicht, sage ich mal, Modell neunzehnhundertvierundzwanzig ist, wo Du nur quasi 'n Drehschalter hast.

Aber wenn Du eine gesteuerte Heizung hast, dann stellst Du eine Zieltemperatur ein, dann hast Du 'n Messfühler und der misst die Temperatur. Und wenn die Temperatur höher ist als die Zieltemperatur, dann reguliert's halt runter und wenn's niedriger ist, dann reguliert's hoch. Mhm. Und das hast Du im Körper auch. Du hast sozusagen eine Zieleinstellung, wie hoch der Blutdruck sein soll.

Und dann, wenn Du rennst, dann steigt dein Blutdruck und wenn die Anstrengung sozusagen ab ebbt, sozusagen, dann sagt der Messer, Blutdruck ist zu hoch und dann schütdest Du halt Hormone aus, dass der Blutdruck wieder runterkommt. Wenn der Blutdruck, genau, wenn der Blutdruck zenidos ist, dann schüttelst Du Hormone aus, dass der Blutdruck wieder steigt. Mhm. Was ja eine schlaue, 'n schlaues System ist. Wenn der Körper gut funktioniert quasi.

Genau. Und aber sozusagen, das kann ja auch, das, ne, das was was das System kann, jetzt wenn man beim Körper bleibt, dann ist es auf akute Veränderungen reagieren. Mhm. Was, wo das System sehr schlecht ist, ist sozusagen auf schleichende Veränderungen Mhm. Zu zu zu reagieren.

Ne? Und das ist ja im Endeffekt auch 'n Beispiel, kein kein Mensch wird übergewichtig über Nacht. Mhm. Ja? Sondern Du wirst es ja sozusagen langsam, Schritt für Schritt.

Und das das gilt ja für alles Schleichend, ohne dass sonst auf eine Art wahrnehmen zu haben, ja. Genau, ne. Also dann bist Du wieder bei Habits. Du baust halt Sachen auf, Gutes wie Schlechtes über Zeit. Ne?

Und Du kannst Du kannst halt diese diese, also das Interessante ist ja eigentlich sozusagen nicht so sehr dieses System rauf- und runterschrauben, sondern wo liegt dieser Schwellwert? Also, wo liegt dieser Zielwert, wenn wir? Und wenn Du Also, woher wollen wir uns immer wieder hinlassen. Ja, worauf, genau. Also, was ist das denn die Baseline?

Ja, ne. Was ist dein Normal? Genau, was ist dein Normal? Und Du kannst halt diese Baseline, wenn Du die halt, Du kannst die schleichend anpassen, Mhm. Ja, und das sozusagen, also krankhaft ist, wenn dein Blutdruck halt immer einen Millimeter HG steigt.

Mhm. Jede Woche, jeden Monat, so. Das kriegt deinen Körper nicht mit, sozusagen und dann adjustiert sich sozusagen. Das ist kein akutes Ding, das heißt, da ändert sich jetzt, da werden nicht groß Hormone ausgeschüttet. Das heißt langsam, aber sicher steigt er und irgendwann hast Du, passt sich sozusagen dein Zielwert, passt sich immer sozusagen an den momentanen Istzustand an.

Und wenn normal 120 ist, ja, und dann ist es irgendwann 160 und dann ist das aber deine neue Basis und dann kommt der Arzt und sagt, ja, Moment mal, Ihr Blutdruck ist viel zu hoch. Hier haben Sie ein Medikament. Dann drückst Du den runter. Aber dann funktioniert sozusagen, dann arbeitet dein Körper gegen diese Therapie. Weil in dem Moment, wo das Medikament absetzt, versucht dein Körper dann wieder auf den alten Schwellwert hochzukriegen, der halt ungesund ist.

Mhm. Aber der ist halt sozusagen über auf der Zeit ungesund geworden. Das heißt, Lifestyle wäre sinnvoller zu wechseln, als Medikament ernst nehmen. Ja, ja, also kannst Du sozusagen eine Kombination aus beidem machen, weil manchmal das Produkt halt so hoch, dass Lifestyle halt zu lange dauert und dann brauchst Du 'n Medikament, damit der unten bleibt, dass Du nicht 'n Risiko für Schlaganfall oder sonst irgendwelche Sachen hast. Aber also, wenn man das jetzt auf andere Lebensbereiche überträgt, so wie Du gesagt hast, Du kannst halt eine Homöostase auch haben mit deinem Freundeskreis oder mit deiner Familie.

Mhm. Oder halt deinem sozialen Netzwerk. Und wenn Du wenn Du dann, wenn Du derjenige bist, der dann sagt, das Leben so möchte ich nicht mehr haben, ich möchte jetzt was anderes und das machst Du dann akut, dann löst das in deinem Sozialkreis halt eine Reaktion aus. Vielleicht Panik, vielleicht Angst, vielleicht Recht zurückholen. Reminder, dass sie das vielleicht auch wollten, aber sich nicht trauen oder so.

Und dann versuchen sie sozusagen, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen, indem sie dich wieder runterholen zu gehen, ne. Und sagen, das ist eine blöde Idee oder was weiß ich, was da für Argumente kommen. Irgendwie. Und das also einfach, dass man sich das bewusst macht, dass da halt manchmal sozusagen Prozesse im Gange sind, die dich zurückhalten, Mhm. Dich auf das auf das alte Niveau zurückzuziehen irgendwie.

Was ja auch manchmal einfach sein kann, weil entweder man selbst oder der andere oder die anderen einfach Angst haben, weil's eben unbekannt ist, so, ne. Ja, und wie Du sagst, manchmal führt das halt zum Bruch. Manchmal kann eine ganze Gruppe mitgehen. Mhm. Manchmal kann man das auch tolerieren, dass halt 1 sozusagen auf einem anderen Niveau ist und dann einfach da unten trotzdem noch, da, wie auch immer.

Ja. Und ich glaube, was halt, ja, was man sich, es sind ja diese ganzen Konzepte oder Bilder, es sind ja nur, es sind ja nur Krücken sozusagen, im Leben irgendwie 'n bisschen einfacher klarzukommen. Und das hilft mir und dir ja auch manchmal, sich das einfach bewusst zu machen, dass, wenn man sagt, ja, man hat Ziele, ne, dann kannst Du diesen Ziel, dieses Ziel halt peu à peu, Schritt für Schritt, bei unserem ursprünglich geplanten Einstieg für diese Folge zu bleiben, irgendwie. Wir haben jetzt für die letzte Folge innerhalb von 3 Tagen 30 Zuhörer gehabt. Mhm.

Das kann man lächerlich finden. Ich find's fantastisch, wenn man überlegt, wie bei der ersten Folge nach 14 Tagen 30 Leute waren so, ne? Nee, komisch, Du bist ja sehr süß. Ein schleichender. Ja.

Du freust dich nämlich über jeden einzelnen Listen. Ja. Und freut mich mega. Und eben, genau, Du hast ja vorhin gesagt, weil ich ja noch ein bisschen erkältet bin und dann wollte ich mich gleich wieder aus der Affäre ziehen und irgendwie den Podcast auf irgendwann vertagen. Dann hast Du gesagt, nee, wir müssen wir, wir müssen da jetzt dranbleiben und nimm dir das ernst nehmen und bam.

Und wenn Du dich einmal für Dinge entscheidest, dann ziehst Du's auch durch. Und jetzt hab ich auch mein allerletztes Hobby, nämlich das Podcasten an deine Passion von hoch. Geige war mein Hobby, hab ich gemacht. Hast Du auch wegen mir verloren? Nee, das hab ich wegen mir verloren.

Yoga war mein Hobby, hab ich auch zum Hof gemacht. Ich lieb's beides noch, Welchsegen. Ja. Und jetzt Andere Leute von dich beneiden dafür, dass Du beneiden dich dachte, dass Du das Hobby zu berufen hast. Ja.

Oh, wie schön. Ja. Ist ja nur schön. Ja, natürlich. Das stimmt.

Es gibt auch sehr Ja, es gibt nix, was natürlich nur Schönes. Ja. Aber das noch abzuschließen. Natürlich kann man diesen Zielwert auch mit Gewalt massiv nach oben verändern. Wie wie würde Gewalt aussehen?

Na ja, also wenn Du jetzt sagst, ich fang ab morgen an aufn Marathon zu trainieren, obwohl Du in deinem Leben noch nie gelaufen bist. Mhm. So. Und dann hilft es aber, wenn Du halt sozusagen vielleicht deine Peer Gruppe änderst auf Leute, die halt schon Marathons laufen, weil die dir dann helfen können, oder Du dann sozusagen auch die den Rahmen hast, weil sonst fällst Du halt nach dem ersten Rückschlag und nach dem ersten Regen oder so was. Dann Mhm.

Also ich, das geht schon. Ich muss dann halt einfach nur anpassen und wir haben ja auch schon drüber gesprochen, wenn wir unsere Habit Folgen und so. Ja. Also genug Daten dafür, dass wenn Du eine Sache 30 bis 40 Tage lang durchziehst, Mhm. Dann hast Du quasi, und darum geht's ja im Endeffekt diesen Zielwert, auf 'n neuen Zielwert geändert und dann ist das deine Baseline.

Also so wie quasi wir uns inzwischen jetzt nach 355 Tagen jeden Tag morgens ins Wasser gehen, uns komisch fühlen und schlecht fühlen, wenn wir's nicht tun. Mhm. Als Nicht moralisch schlecht, aber körperlich fehlt's mir zum Beispiel. Also Du merkst es. Ja, total.

Ne, also sozusagen, der Körper hat sich drauf eingestellt, das ist sozusagen, es ist Ach so, wie stimmt, die haben ja noch nicht in ein Jahr, das müssen wir dann feiern. Ja, ja. Und erst Oktober. Erst Oktober. Okay.

Sehr gut. Das das zelebrieren wir. Müssen wir dann aber eine Stunde schwimmen. Ja, wir hören uns. Während, oh Gott.

Wir haben unsere Celebration. Aber was ich schon echt faszinierend finde, ist dieses, was dieses ständige Tun eben auch machen kann. Also das find ich irgendwie echt wunderschön zu sehen. Ich hab mal irgendwo bei Insta son Video gesehen, wie eine schwergewichtige Frau sich irgendwann angefangen hatte, aufs Laufband zu stellen und gelaufen ist. Und dann hat sie sich halt immer dabei gefilmt und dann irgendwie über Monate und über Jahre ist, also ich ich nehm das manchmal auch so wahr, wie wenn sich dann sozusagen ja, was Definierteres einfach so raus schält und dann eben hat sie irgendwann angefangen, so Martha zu laufen.

Und also ist ja, soll von mir jedem egal sein, wie man aussieht, aber wenn man sich dabei gut fühlt und sozusagen dann fit dabei ist, dann Also ich fand das echt eine krasse Verwandlung irgendwie so. Ja, ja. Das hab ich ja vorhin zu dir abgesagt, dass ich jetzt irgendwie mein Business ja auch schon einfach eine Weile am Laufen hab und weitermach und find ich irgendwie faszinierend, was dann auch entstehen kann. Und wir müssen unbedingt jetzt bald noch mal unsere ganzen Visionen wirklich aufschreiben, weil wir immer auch Visionen haben. Und ich hab's Gefühl, seitdem wir in Kopenhagen sind, sind wir so glücklich, dass wir durchaus noch mal die, wir haben die weiterhin, aber die noch mal krass definieren können, oder?

Ja. Noch mal rein für nachschärfen. Ja, klar. Es gibt auch, also da gibt's ja viel, gibt auch dieses Video von dieser Oma, die ist irgendwie über 70. Mhm.

Irgendwie auch über 7 Jahre in meinem Film geht, die sozusagen ins Fitnessstudio geht. Und am Anfang kann sie irgendwie sone 200 Gramm Hantel heben irgendwie am Schluss. Drückt die irgendwie echt krass krass die Gewichte und ist voll strahlend und irgendwie so. Oder wie 'n ehemaliger Freund oder 'n ehemaliger Freund oder Bekannte irgendwie auch erzählt hat, irgendwie deutscher Meister war, 'n anderer Sportart. Stimmt.

Für mich damals schon beeindruckt, weil ich ja sportlich, sag ich mal, nicht in Meistergraden unterwegs war. Du glaubst, Du sagst nicht sportlich, dabei bist Du ein Athlet. Ja. Ja. Ja.

Ja. Nee, klar. Und der hat gesagt Er hat auch gesagt, also, es gab nichts Besonderes auf eine Art. Er war halt am Schluss der Einzige, der noch übrig war, alle anderen. Es gab viele, die besser waren.

Mhm. Aber die haben halt aufgehört aus, keine Ahnung. Der eine hatte in der Jugend dann angefangen, irgendwie zu feiern und zu rauchen und zu laufen, der Nächste weggezogen, der dritte weiße hängt. Mhm. Er hat halt einfach weitergemacht und am Schluss war er halt noch da.

Ist echt Und das das ist dieses, ja, diese diese unendliche Kraft eigentlich von Persistenz und dieses auch 'n Satz, an den ich mich immer wieder auch selbst erinnern muss, auch teilweise, ist halt dieses, wir überschätzen maßlos, was wir in einem Jahr schaffen. Ja. Und wir unterschätzen maßlos, was wir in 5 Jahren schaffen. Total. Also im Endeffekt denken wir immer, das, was wir in 5 Jahren schaffen, schaffen wir in einem Jahr.

Dann sind wir maßlos enttäuscht, dass es nicht klappt. Mhm. Und schaffen aber das Doppelte sozusagen, dann in 5 Jahren. Und das ist Das ist schön. Find ich schon, ja, immer wieder ein guter Reminder, einfach am Ball zu bleiben und dabei zu bleiben und wenn's halt anstrengend ist.

Halt nicht die Flinte ins Korn zu schmeißen oder das nächste das nächst bessere zu suchen. Das klingt ja alles sehr plausibel und ich glaube, jeder würde dir da zustimmen, was würdest Du zu Menschen sagen, die was verändern möchten, aber gefühlt keine Kraft aufwenden können oder denen's eben schwerfällt, ja, auszubrechen, denen's schwerfällt dranzubleiben, weil Ängste, weil Zweifel, weil, weiß ich nicht, Umfeld, weil auch einfach Kraftmangel oder nicht Wissen. Wie? Weißt Du, das klingt ja immer alles so, ja klar, voll, Aber wie kann man's denn machen? Mhm.

Sind gute Fragen. Ich glaub, ich glaub, es sind so 3 Sachen, die irgendwie gut sind oder wichtig sind oder hilfreich sind. Also jeder hat natürlich auch andere Herausforderungen. Nee, nee, jeder hat auch, ja, sicher auch. Jeder hat andere Motivatoren auch aufn Arzt oder Trigger.

Also, ich hätt jetzt erst mal sozusagen, spontan auf deine Frage zu antworten, gesagt, so was wie Umfeld, Das würde ich halt, ne, also wie hier son Running Club hier bei uns die Ecke irgendwie. Es ist schon leichter, wenn dann son Pool grenzt, als wenn Du dich jeden Morgen alleine Ja, komm, ja. Und wenn dann sozusagen 20 Leute fragen, wo war wo war Heike heute Morgen? Irgendwie, Das ist das eine. Das andere ist, dass ich, also wir alle machen Sachen routiniert.

Das haben wir auch beim letzten Mal schon gesagt. Wir machen halt ganz oft Sachen, die uns halt nicht helfen routiniert. Ja. Aber was ist Wir haben Gewohnheiten, ich find, Gewohnheiten ist halt son deutsches Wort, was irgendwie so Ja. Was ich was ich früh schon angefangen hab, ich hab das damals irgendwie genannt für mich.

Mhm. Also, im Englischen heißt das, wenn Du sozusagen jemand huckepack nimmst. Mhm. Jetzt irgendwie vor 'n paar Jahren, hab das den neuen coolen Begriff bekommen irgendwie, nach dem Erfolg von Atomic Habits dem Buch. Aber im Endeffekt ist der Gedanke, dass man Sachen, die Du sowieso schon machst, nimmst und da ein neues, was Du gerne machen möchtest, dran hängst.

Also jedes Mal, wenn Du Zähne putzt, meditierst Du. Oder jetzt Also danach. Also Du kannst dir zum Beispiel, dich auch dran zu erinnern, legst Du die Zahnbürste aufm Meditationskissen, so. Einfach, dass Du dir das sozusagen bewusst machst. Also Du hängst quasi 2 Sachen aneinander.

Das guck mal, wenn Du übst, trinkst und schluck warst. Ja, zum Beispiel. Aber das ist halt, wenn Du sagst, ich hab keine Kraft, dass Du's halt dann machst mit etwas, was Du, was Du nicht so schon sowieso schon die Kraft eigentlich aufgewendet hast und aufgestanden bist oder wie auch immer. Jedes Mal, wenn Du podimon gehst, gehst Du halt joggen. Genau.

Ne. Und und das Dritte hab ich jetzt vergessen, aber was was halt, es funktioniert halt für verschiedene Leute verschiedentlich, also es gibt ja auch Leute, die sozusagen mit mit Negativ Druck Ja. Gut arbeiten. Ja. Ja, also Das stimmt.

Das ist ja auch Das ist ja auch ist ja auch richtig. Weiß ich, ich weiß nicht, als als als ich mich da die ersten Male damit beschäftigt hatte, dann gab's irgendwie auch son Typ, der hat dann irgendwie auch gesagt, also ja, wenn Du's öffentlich postest irgendwie, ich mache jetzt die nächsten 100, also sozusagen so irgendwie, ne, dass sich dann Leute sozusagen dafür zur Rechenschaft ziehen. Also Du hast gesagt, Du machst das jetzt irgendwie, wenn Du's öffentlich postest, dann schreiben die Leute, ja, was ist denn nun irgendwie? Weiß nicht, ob das funktioniert, ist nicht so, ist jetzt nicht so irgendwie Ist jetzt wahrscheinlich, wenn Du mega die Public Figur bist und sagst, Du bist ja immer vegan. Ja.

Dann wird sie halt vorgeworfen zum Beispiel. Ja, ja, ja. Oder wenn Du halt, sag ich mal, deinen Freundeskreis online hast, das hab ich nicht irgendwie. Aber so, wenn er das, wenn das so ist, dann kann das schon sozusagen hilfreich sein. Oder dann gab's den einen, der gesagt hat, ja, wenn er's nicht macht, dann muss er irgendwie einen schmerzhaften Geldbetrag an, was weiß ich, die Partei von George W.

Bus spenden oder so. Und das sind so Sachen, also so, da, es gibt auch, es gibt vielleicht auch Sticky Habits oder irgendwie sone Website, wo Du Geld einbezahlen kannst. Und wenn Du halt, und dein Freund verwaltet es. Mhm. Und wenn Du das dann halt nicht machst, dann kann er sozusagen das Geld halt dann an, da musst Du vorher definieren, ja, es wird an, keine Ahnung, die Waffenlobby Oh Gott.

Gespendet oder so. Das ist der Aber Oh Gott. Wenn das halt, wenn das für dich sozusagen emotional genug ist, dass Du sagst, ja, ich will auf keinen Fall irgendwie schwer verdiente 500 Euro an die Waffen Bobby spenden, Mhm. Dann Dann machst Du halt dann ist das gut. Ja.

Ja. Und ich, ich weiß noch, ich hab das damals mit 'nem Freund haben wir irgendwie auch, als wir uns motivieren mussten, zu lernen, Frauen anzusprechen, irgendwie, da war dann auch irgendwie eine, da war, ich weiß nicht mehr, was es genau war, ich weiß noch sozusagen, aber dass wir gesagt haben. Also, und wenn wir's nicht machen, dann lassen wir uns 'n, dann lassen wir uns 'n Piercing stechen. Oh Gott. Wo?

Brustwarzepiercing. Oh Gott. Und es so real wie möglich zu machen, sind wir dann in son Tattoostudio gegangen und haben uns halt so echte so Piercings irgendwie angeguckt irgendwie, dass es, dass sozusagen halt die Angst vor dem Negivevent höher ist, als die Angst vor dem eigentlichen Kind. Gut, dass Du angefangen hast, Frauen anzusprechen. Kann ich ein Lied davon singen?

Sonst hätten wir uns nicht kennengelernt. Das hätten wir uns nicht kennengelernt. Aber Du hast es jetzt hier so im Nebenfall Nebensatz fallen lassen, dass Du ein Pick up Artist bist. Ich glaube, das musst Du noch mal kurz in einem kleinen Nebensatz erklären, sonst fällt jeder vom Glauben ab und kann nicht damit anfangen. Wieso, da hab ich ja jetzt gar nicht gesagt.

Du hast es gesagt, ich spiel da jetzt gar keine Rolle. Ja, Du hast gesagt, als wir uns geschworen haben Na, als wir, ich hab gesagt, als wir gelernt als wir gelernt sind. Ja. Genau. Ja, weil wir halt so 2 Sozialkläuse waren, die's halt irgendwie nicht in der in der Schule gelernt haben, die Wie wie man Frauen anspricht?

Lernt man so was in der Schule? Ja, also Du lernst ja Umgang, also sozusagen sozialen, also wenn Du bei den, also was ist denn Also Du meinst in deinem Umfeld damals. Ja, aber, also was ist denn, das ist ja wie, das ist ja wie, also was ist Talent? Wow, ey, das sind echt, ja. Was ist Talent?

Talent ist eine frühzeitige, und dann sind wir wieder bei, eine frühzeitige, langfristige Exposition mit 1 Sache. Also wenn Du mit 3 irgendwie anfängst, dich halt von dir aus mit Musik zu beschäftigen und irgendwie aufm Klavier rumzuklimpern, dann bist Du mit 5, 6 irgendwo, wo halt die ganzen anderen Kinder das nicht gemacht haben, dann sagt man, der hat 'n Termin. Also Oder wenn Du 'n Opa hast, der dir halt mit, weil er Spaß dran hat, mit Buch Spaß dran hat, mit 3 irgendwie Mathesachen bei so. Oder Schach oder so. Oder Schach.

Dann hast Du an dem Alter, also da ist es noch spielerisch, aber dann hast Du in dem Alter, wo's dann sozusagen für andere Leute auch irgendwie klar wird, dass da vielleicht eben, dann bist Du derjenige mit Talent. Aber es gibt ja auch so Studien, wo gesagt wird, dass sozusagen, ich geh jetzt sicherlich falsch wieder, dass Kinder sozusagen eine, sagen wir mal, achtzigprozentige Chance haben, genial zu sein und Genialität und hochbegabt und einfach so unglaublich viel Potenzial mitbringen.

Und wenn Du die dann sozusagen in 10, also wenn sie 10 sind, noch mal testet, dann sind's eben, wie gesagt, völlig falsch zitiert, 50 Prozent und wenn Du das mit 14 noch mal testet sind's noch mal weniger und so weiter. Das ist eben, wie Du sagst, eine Frage auch von Umfeld, Förderung, Ja, Du hast dich, also Du hast dich ja eine genetische Inklination für irgendwas. Also, Du hast eine Neigung, dass dich irgendwas mehr interessiert als anderes.

Ja. Und was ja eben dann doch leicht wird und auch Spaß macht. Das ist ja ganz klar. Ja, aber nur wenn Du halt dir, also und je frühzeitiger Du jemanden findest, der das bewusst oder unbewusst erkennt, desto mehr sozusagen entwickelst Du das. Und dann hast Du quasi halt, dann hast dann hast Du ein Talent.

Und das kann man halt fördern oder man kann's halt auch nicht fördern. Mhm. Aber im Endeffekt, ja, kann man sagen, dass natürlich dein Umfeld bestimmt, wie Du, also was Du lernst und wie Du's lernst. Und wenn Du halt in deiner prägenden Phase in der Jugend nicht zu den coolen Jungs gehörst, Mhm. Die und ich hatte 'n, ich hatte 'n Freund später dann, der hatte halt 4 Schwestern.

Mhm. Der hat halt einfach spielerisch, natürlich hat der gelernt, wie man, wie man mit wie man mit Frauen umgeht, ne. Aber Ja, der hat der hatte zumindest Frauen sich. Ja, er hatte Frauen sich. Ja, er hatte Frauen sich.

Das ist auch nicht, natürlich, Du kannst auch 'n anderer Charakter sein und was auch immer, aber ja, also sozusagen, der der war Der war son Held, sone Frau. Ja, was heißt Held? Er war halt einfach, er konnte gut mit Frauen kommunizieren, was Du dann da draus machst und ob das die Art und Weise, wie Du mit Frauen dann umgehst, ob das gut ist und erstrebenswert ist. Das ist wieder was anderes. Aber sozusagen, wenn Du wenn Du's schon schaffst, sozusagen, allein, also jetzt mal, ohne irgendwie dir in die Hosen zu machen, irgendwie 'n Gespräch anfängst, so, ne.

Also ich bin quasi nur das Ergebnis 1 Challenge. Unsere Ehe ist nur das Ergebnis 1 Challenge, 1 1 Wette. Nee. Gar nicht. Unser unser Kennenlernen ist das Ergebnis, dass ich etwas, was ich vorher halt nicht konnte und nicht gelernt hab, gelernt hab halt.

Also Abendschule, so. Mhm. Quasi vom Opfer zum Helden. Ja. Kann ja.

Ich hab halt 'n Volkshochschulkurs gemacht, ne, weiß. Okay. Ist schon recht süß. Ja. Das war aber Schön.

Also was lernen wir? Wir haben unser Leben selbst in der Hand. Ja, sowieso. Also, ja. Ziemlich gut.

Ja, auf eine Art sich bewusst sein, was möchte ich? Sich bewusst sein, wo möchte ich investieren? Eben, was ist mir wichtig? Wo möchte ich Zeit investieren? Und und dann gibt es sicherlich Abertausende Ausreden so, ne?

Also ich muss mich korrigieren. Wir haben unser Leben nicht in der Hand, natürlich nicht. Mhm. Aber? Aber was wir in der Hand haben, ist unsere Reaktion auf das Leben.

Mhm. Ja, Du hast nicht in der Hand, wir haben, wir wir keiner von uns hat in der Hand was sozusagen Nee, natürlich. Nein, also wir haben, ich sag mal so, wir haben das Universum überhaupt gar nicht in der Hand. So gar nicht. Also in welche Familien wir geboren werden, welche Krankheiten und also so, wir haben sehr Das kann man jetzt auch wieder philosophisch sehen, ne, dass Du das Universum bist und das, also, ja.

Ja, also wir haben sehr viel in der Hand, aber wir haben sehr viel nicht in der Hand, aber was wir, als ja was wir auf eine Art Na ja, wir wir können ja trotzdem Entscheidungen treffen. Darum geht's ja. Aber das meine ich. Du kannst halt entscheiden, also Du kannst Das Leben präsentiert dich mit 1 Situation. Mhm.

Und was Du in der Hand hast, ist, wie Du da drauf reagierst. Mhm. Was danach kommt, ist sozusagen, er hängt wieder nicht von dir ab. Mhm. Er hängt auch von der Reaktion von deinem Gegenüber oder von anderen Sachen ab.

Ja. Aber dann hast Du wieder die Wahl, wie Du drauf reagierst. Also Du hast jeden Moment aufs Neue die Wahl, wie Du reagierst. Und dafür müssen wir uns ja erst mal bewusst sein. Ich trink jetzt einen Tee.

Okay. Wie wir wie wir, dass wir reagieren, dass wir die Wahl haben, ne. Ja. Also ganz bewusst eben aus dem Opfermodus in den, ich will jetzt nicht sagen, Täter klingt wieder so meganegativ, aber in den Aktionsmodus Ja, in den Heldenmodus. Ich hab, ja.

Und das und das, das wollte ich vorhin noch hinzufügen zu deinen zu deinen deinen Ideen, wie man sich eben selbst unterstützen kann. Ich persönlich, also ich persönlich reagiere so ziemlich gut auf Druck, schon damals nicht, auch beim Geigen. Es hat mich immer eher klein und kaputtgemacht. Aber was ich unglaublich, ja, beflügeln finde, ist tatsächlich Celebration, sich selbst zu feilen, sich selbst zu loben, stolz auf sich zu sein, auch wenn ich, ich hatte früher, glaube ich, gar keinen Zugang zum Stolz, zu diesem zu diesem Gefühl und hab mich da eher son bisschen wieder gegen gewehrt, aber ich sag ja auch immer wieder so, hey, feier dich dafür so.

Großartig, weil das ist ja das, wie wir irgendwie quasi für uns dann auch so, wie sagt man, implementieren, dass das jetzt eben der kleine, vielleicht große Erfolg war und das ist ja letztendlich was, ne, was sozusagen dann Glückshormone ausschüttet und dann wollen wir eigentlich wieder mehr davon von diesem kurzen Glücksgefühl von, ah geil.

Wir sind trotz, dass es kalt draußen ist, sind wir ins Wasser gegangen. Es, ja, es hat uns bestärkt, so. Und das sich dann auch wieder bewusst zu machen, das ist, glaub ich, auch schön. Mhm. Das schmuckelst Du vor vor dich hin.

Ja, aber ich versuch 3 Gedanken. Ich hab irgendwie drauf zu jonglieren, während ich dir natürlich aufmerksam zuhör. Mhm. Ist klar. Ja, weil ich hab mehrere Gedanken dazu zu lehnen, dass Du gesagt hast.

Und das eine ist, man sagt, man sagt ja auch, in dieser habit Forschung. Das sollte jetzt eigentlich 'n Schlusswort von dir gewesen sein. Ja, es tut mir leid, aber das kann ich nicht so stehen. Das war 'n sehr schönes Schlusswort, aber Mhm. Dass man sich halt auch, weil das spannt den Bogen zurück zu Visionen, dass man sich, auch bevor man jetzt was ändert oder, sag ich mal, diese Zielmarke hochhängt, dass man sich einen Gedanken dazu macht, welcher welcher Typ Mensch ist das, der so was macht?

Also Mhm. Wie wie wie möchte ich sein, also dass es mehr sozusagen nicht nur diese diese eine Handlung ist, sondern sozusagen das ganze Paket sozusagen, ne. So wie wir gesagt haben, wenn Du neidisch bist auf jemanden, bist Du neidisch auf sozusagen sein gesamtes Leben oder nur auf diesen einen Teil. Aber dass Du dir, welcher, was für ein Mensch ist das, der so was der so was regelmäßig macht? Dass man sich das dann so ausmalt und Ja, ja, aber sozusagen, genau, dass man sich das sozusagen halt als als, als dass es son bisschen rausgelöst wird von dieser einzelnen Aktionen, sondern das ist halt sozusagen wie eine Vision deines, dein deine neue Version sozusagen deiner Ja.

Deiner selbst dann ist irgendwie, dass man sich das vorstellt. Und je konkreter dieses Bild ist, desto leichter fällt es dann halt auch, diese Umstellung zu machen, weil das ja dann, wir können uns jeden Tag von 1, Sie hatten auch schon drüber Scheiße. Von einem Moment auf den anderen ändern. Wir können eine andere Person sein. Wir uns das halt nur entscheiden.

Wir haben die Wahl. Wir haben jeden Moment die Wahl. Und ich glaube, das ist der andere Punkt, den ich sagen wollte. Was manchmal halt anstrengend ist, ist, dass wir nicht die Wahl haben wollen. Mhm.

Wir wollen nicht wählen. Es soll jemand anders für uns wählen. Man will diese Entscheidung jetzt nicht treffen müssen. Warum muss ich das jetzt Dann muss ich ja Verantwortung tragen. Ja, oder ich, ne, dieses, möchte nicht, dass es ist, wie es ist.

Warum kann's nicht anders sein? Was ja sehr nachvollziehbar Natürlich. Natürlich. Ist ja nicht so, dass wir Sehr nach, ja. Ja.

Absolut. Und das, mir jetzt noch mal eine letzte Sache auch zu sagen, die auch wieder den Bogen zurückspannst, Du weißt, Klammern schließen oder so. Weil wir's von Heldengeschichten hatten am Anfang und wie schwer das ist, dein, ja, also auch zu dem zu stehen, dass wir, die sind alle Helden im Kleinen, im Großen. Wir können uns, wenn wir unseren Tag anschauen am Ende des Tages, dann gibt es Geschichten, wo wir sicher nicht zufrieden sind. Aber es gibt jeden Tag, das ist 'n bisschen wie so Dankbarkeitsjournal, kann dankbar sein, muss man auch.

Wo wo war man, was ist eine kleine Heldengeschichte so, ne? Total. Das sind wir sind wir sind alle Helden und ich fühl diesen Einspruch, der der geht mir schon auch nahe, wenn ich drüber nachdenke, weil er, wie soll ich sagen, alles, worüber wir gesprochen haben, eigentlich zusammenfasst und ganz tief in einem drin rührt, oder zumindest in mir, kann ich für andere sprechen, aber das ist dieses, also wir haben, also wir haben, das ist mir das gut übersetzt irgendwie, aber Zeig mal auf Englisch. Oh, scheiße. Ja, Also dieses, dass wir sozusagen, dass also diese, dass wir Angst haben vor unserer, das war auch nicht das richtige Zitat.

Ich krieg's grade nicht richtig hin, aber was ich, ja, kennst Du ja wieder das nicht mehr isst. Du möchtest Nee, aber ist das nicht aber ist das nicht mit dem Treasure Your 4? Nee, das ist wieder was anderes. Das ist doch auch 'n bisschen. Ja, der Cavior 4 4, 4, you 4 to Enter house the Treasure Musik, auch richtig gut.

Aber was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass, also dass wir Also dass wir eher Angst haben. Wir haben Angst vor unserer Größe. Wir haben mehr Angst vor unserer Größe als vor unserer Kleinheit. Mhm. Ja.

Und wir tun aber immer so, dass wir Angst vor der Kleinheit haben, aber in Wirklichkeit haben wir viel, viel mehr Angst davor großartig zu sein, zu scheinen, zu leuchten, toll zu sein. Mhm. Weil und damit schließen wir wieder einen schönen Bogen zum Anfang, weil es eben nicht so normal oder ja, willkommen ist tatsächlich, das zu sein so, oh geil, ey großartig, dass Du und so weiter. So, das ist ja nicht so kommen. Ja.

So. Ich such das Zitat noch mal raus fürs nächste Mal, dass es 'n bisschen flüssiger läuft. Das war jetzt nämlich schlecht vorbereitet. Aber wir können Feier der Schatz, wir sind auf die Matten gegangen. Wir haben hier den Podcast gemacht, obwohl ich noch erkennt bin.

Und ich hab mich schon obwohl es später mich getraut, ein Zitat zu zitieren, dass ich's nicht richtig zitieren kann. Genial. Jetzt weiß ich, wie's dir geht. Das stimmt. Oh mein Gott.

Aber was ich, meine Idee, weil wir müssen jetzt wirklich aufhören. Ja, genau. Wir können schließen mit 1 Übung, also wir machen sie nicht, aber wir können sie in den Raum stellen. Mhm. Die die wir, glaube ich, am Anfang unserer Beziehung auch, eine Zeit lang, glaube ich, sogar häufiger gemacht haben, die ich auch mit meiner Kollegin auf der Arbeit am Anfang gemacht hab.

Mhm. Interesting. Interesting. Interesting. Und das ist, dass man, also, 'nem Partner oder 'nem guten Freund oder was auch immer Oder der Kollegen.

Einen Kollegen, sich hinsetzt gegenüber und die Zeit stellt. Mhm. Und man sich gegenseitig 3 Minuten lang nur Komplimente macht. Also, aber jetzt nicht irgend, also, kann, man, am Anfang ist das manchmal 'n bisschen holprig, dann ist es irgendwie äußerlich, aber sozusagen, dass man nur positive Sachen sagt, dieses, also dieses Die haben ja neulich eigentlich gemacht, oder? Genau.

Aber dieses groß, also das dieses großartig sein, also das Und der andere muss es aushalten. Und der eine, Du darfst nichts sagen. Du darfst nichts sagen und Du willst Darf ich Danke sagen oder aber? Genau, weil und das und das ist eigentlich auch echt spannend, sich das sozusagen bewusst zu machen. Da kommt sofort eine kleine Stimme, die versucht, das runterzusetzen, dass man, ja.

Ist ja genau so, das das waren das war nicht so oder Wenn jemand zu mir sagt, oh, Du hast schöne Ohrringe, das so, ah, voll die schönen Ohren, dann sage ich, ja, die machen aber gar nicht so toll oder so. Genau. Und wenn jetzt jemand Man sagt, ja, die haben 1500 Euro Nee, ich sag einfach nur danke. Ja. So, wenn jetzt jemand grade alleine zu Hause ist, Ja.

Dann darf derjenige oder diejenige sich das selbst aufschreiben, Ja. Ohne zu widersprechen. Ja. Ist vielleicht noch schwer ehrlich gesagt, sich das selbst zu sagen. Ja, das ist auch schwer.

Oder also wenn das jetzt, so weit sind wir noch nicht. Wie? Ja, ich hab gedacht, dann wir können auch sonst machen wir sone irgendwie sone Art, keine Ahnung, diese Ja, gegen die Frage. Wo man, sagt, vielleicht findet man dann Spaceballbild des in der Zukunft. Genau.

Man kann uns ja auch immer schreiben Ja. Und auch Fragen stellen. Das wollen wir so so. Ja. Genau.

Du bist ja nicht erreichbar, leider. Ja. Das ist ja Inne Sphäre und so weiter. Sehr gut. So, jetzt müssen wir noch Du wolltest nicht das, Du wolltest das Habit wieder aufnehmen.

Wir haben es wieder aufgenommen. Mhm. Du bist eine Heldin, wir haben unser Habit wieder aufgenommen, mit einem Spruch zu enden. Du hast die ja hier leider abgerissen. Warum denn?

Weil Du daraus irgendwie wieder 'n Kunstwerk machen hast. Ja, das Also, Nico entfaltet sich jetzt 'n Künstler. Ja. Punkt. Soll ich den kurz holen?

Spruch. Nee, nee, nee. Er muss, der muss aus der, aus der Tiefe kommen. Ja, das wird's einfach nie vorbereiten, gell. Schickt uns mal alle Sprüche, die ihr so kennt.

Also ich will ich will jetzt nicht dein Mojo killen, aber Aber? Die Interaktion mit unserem Podcast ist noch son bisschen Du meinst, wir dürfen jetzt nicht an die Nee. Nach außen sprechen oder? Doch schon, aber sozusagen bis jetzt ist, haben sich die weiß nicht. Ja, kann ich hin, jetzt Nee, ich sag gern nur.

Du konntest ja dich mal 'n bisschen nach außen hin öffnen. Ja. Schatz, ich ich trag mein Herz auf der Zunge. Noch mehr kann ich mich nicht öffnen. Okay.

Kannst Du mal deine Handynummer drunter schreiben? Da wünsch ich alle anrufen. Kommentiert. Ja. Genau, ohne krank.

Kommentieren. Obfeier dich selbst, sei stolz auf dein Sein. Jeder kleine Schritt bringt dich ans Ziel allein. Visionen mal die Zukunft gestalten in hellen