Vollständiges Transkript
Einen schönen guten Abend. Wieso, freut mich sehr. Aus unserem aus unserem kleinen Studium. Studium. Sehr gemütlich.
Weil's hier echt mega, kuschelig, das kann man hier jeden Abend noch zu machen, ne. Ist hier so auf die Yogamititz, Niegelnagel, brandneu. Vielleicht seht ihr es ja. Bei dem Job. Einer mit.
Ja, bald im Job. Ja. Ist halt noch nicht leider unser Zimmer. Deswegen können wir das nicht jeden Abend haben. Stimmt.
Erst mal Tee trinken, nehmt euch 'n Tee, setzt euch in Ruhe hin, legt euch auf die Couch oder putzt. Ja, beim Putzen kann man immer Podcasts hören. Nein. Ja, doch, doch. Geht mir genauso.
Mach ich immer beim Auto. Oh Gott, sind wir im Klischee drin. Nein. Aber tatsächlich, nee, ich mach das ja schon abends nicht, Küche aufräumen oder dann höre ich auch Ich weiß. Manchmal Podcasts, manchmal aber auch, also man hört irgendwie Sachen.
Ja, oder Türfilme. Ja, das stimmt. Alles gut. Ja. Wie geht's dir?
Mir geht's gut. Vielen Dank. Tschüs. Und dir? Mhm.
Ja. Sehr gut. Wie haben wir immer ein Startproblem? Stimmt. Also für alle, die bis jetzt durchgehalten haben, was sind wir jetzt Folge einer neuen?
Neun. Unglaublich herzlichen Glückwunsch. Ihr seid großartig, dass ihr uns so viel Geduld immer wirklich schenkt in unseren Wortfindungsstörungen, mit unserem schwierigen Anfang, nicht jedes Mal. Wir hatten auch schon sehr flüssige Folgen. Ja.
Ich glaub, die wird auch flüssig, aber ja, ich find's ja auch immer interessant, was entsteht, wo das wo das Leben mal so hinführt. Ja. Und wir haben wir haben auch noch mal die Liste angeguckt, wie immer eigentlich. Mit genialen Themen dran. Genial.
Die alle auch irgendwann drankommen. Ja. Im Terrorgriff der Konsumtrag ist nach wie vor mein absoluter Favorite Titel. Okay. So Vote dafür, dass das der nächste Titel sein wird.
Ja. Aber Du möchtest nicht über den Terrorgriff der Kundengrad besprechen. Ich wollte nicht. Freut nicht. Okay.
Worüber möchtest Du heute sprechen? Heute ist mir nach Simplizität. Das heißt? Ich hab eine Nachricht bei Instagram bekommen, da hab ich son kleines, kleinen Einblick in unsere Wohnzone gegeben. Und einfach, weil's gestern sehr, sehr, sehr klar war.
Also, ich wollt grad sagen, Vor- oder nach Kindern? Vor oder nach Kindern? Auf jeden Fall vor Kindern. Ja. Ich bin tatsächlich noch nicht ganz real genug bei Instagram, all unser Chaos.
Was sehr schnell einfach entstehen kann mit drei Kindern, die ungefähr von morgens bis abends essen und krümeln. Das zu teilen. Ja, aber auf jeden Fall hab ich ein mega klares Bild gegeben, weil ich's einfach sehr geliebt hab. Ich hab danach geübt, alles ja aufgeräumt, klar. Für mich ist es unglaublich wertvoll.
Ich kann daraus unglaublich Kraft schöpfen. Ich hab schon gemerkt, ich schöpfe Kraft in Schönheit, also wenn ich an guten Orten bin, neulich in diesem Edelhotel. Wisst ihr in Heiligendamm mega geil, kann ich mega Kraft schöpfen. Auf jeden Fall Klarheit, am besten sehr wenig Ablenkung fürs Auge, für den Geist. Auf jeden Fall hab ich diese Nachricht bekommen, oh, sieht voll schön aus bei euch.
Wo sind denn eure Bücherregal, wo habt ihr eure Sachen? Und was hast Du gesagt? Verkauft wahrscheinlich. Ah ja, ist jetzt so. Also mit unserem Umzug vor einem Jahr waren wir unglaublich glücklich darüber, wirklich ein Großteil der Dinge tatsächlich wegzugeben.
Ich glaube, ohne dich wär ich nicht ganz so gnadenlos radikal gewesen. Du hast ja einfach, standest ja mit der Mülltüte neben mir und hast einfach nur den Kopf geschüttelt und irgendwann nicht gesagt hab, aber, dann hast Du eigentlich, ja. Das ist 'n Traum meines Tiefsetzen. Das war zweitausendzwölf, als wir nach Hannover gezogen haben. Ja, da durfte ich mal 'n bisschen Sachen mitnehmen, aber letztes Jahr durfte ich nichts mitnehmen.
Nein, ich fand's dann wirklich sehr, sehr, sehr befreiend. Ich mache auch keine Dinge, die mir nicht guttun oder die ich nicht gut finde. Das klingt immer so, als ob Niko nicht zu anderem zwingen würde. Nein. Und ja, das hat sich eben gut angefühlt.
Ich fand es sehr befreiend und es war ja auch unser großer Wunsch irgendwie einfach, wirklich mit wenig Dingen unser neues Leben zu starten. Ich sitz nach wie vor gut und nach wie vor kommen einfach Dinge in unser Leben, ja, braucht man nicht. Also kann man einfach regelmäßig machen, dieses auch son bisschen aussortieren. Oder Du warst ja bisher immer 'n bisschen stolz, dass wir mit wie viel sechs Kisten mit fünf Menschen umgezogen sind? Fünfundzwanzig.
Ich finde ja nicht viel, aber Ja. Bei den meisten machst Du nur eins davor. Ja. Ja. Wir können ja auch mal von uns ausgehen.
Ja, ja, natürlich. Die haben uns auch wieder für sich selber entscheiden, natürlich, aber Andere sagen auch, es ist kühl hier oder keine Ahnung, zu clean oder? Ja, ich glaub, also 'n bisschen was. Also, ich glaub, wir haben beide auf 'ner Art schon schon 'n sehr starkes Gefühl für Ästhetik, auch 'n Wunsch und Drang danach. Aber so dieses, ja, ich weiß auch nicht, rum, also dann einkaufen gehen und so diese kleinen Ja.
Diese kleinen Teile irgendwie, so dieses eine Farbeelement an der Wand, dieses, das ist uns nicht wichtig genug, als dass wir's dann machen würden. Also ich glaub, wir fänden's schön. Ja. Also wir haben wir haben ja zwei, drei, ja, meistens Freundinnen in unserem Bekanntenkreis, wo wir wo wir schon mehrmals so scherzhaft gesagt haben, ja, dann kommt ihr mal zu uns und dann gehen wir mal zusammen einkaufen und ihr helft es, uns einzuziehen. Mein Traum wär ja nach wie vor, auch son, also tatsächlich mit sonem Innenarchitekten mal zusammen zusammenzuarbeiten.
Also generell würde ich ja gerne mal 'n Haus konzipieren und bauen und so. Aber Hausboot. Ein Hausboot, ja, hab ich auch schon nachgeguckt. Ja. Aber jemanden sozusagen, wo man dann, ja, in soner Explorativphase erst mal über Werte spricht und Farben, was einem irgendwie so.
Und der dann sozusagen das in eine interne Vision gießt, also der einem hilft, das quasi zu real werden zu lassen, was sozusagen in einem drin ist. Also son bisschen wie Ja, spannend. Ich weiß nicht, ob ob man Also Du komponierst ja nicht selber. Mhm. Aber ich weiß nicht, ob Du theoretisch zum Beispiel auch Musik in dir hättest, die Du, wenn Du sie jemandem erklärst, der gut genug ist, das quasi so transkribieren könnte.
Mhm. Ja, das wär spannend. Also, ja, ich finde dieses Wohnelement, also kann auf jeden Fall mega ausgebessert verbessert werden, ne, mit diesen auch verschiedenen Elementen. Das hattest Du ja in deiner Leipzig Wohnung. Mhm.
Da war's aber 'n bisschen gewollt, finde ich. Also mit dem grünen Bart fand ich's zum Beispiel einfach nicht schön. Also das, also es fing Shui einfach von vorn bis hinten durchdekliniert, ja. Verschiedene Farben, verschiedene Räume, verschiedene Räume, verschiedene Räume und Und Metall sind Ja, wo die auch sind, also man links, rechts, irgendwie so, ja. Ja.
Also auf jeden Fall kann man das optimieren und ich finde die Dänen haben schon wirklich Hüge mit der Muttermilch eingesaugt und überall siehst Du Hüge. Ich will am liebsten einfach jede Tasse aus ihrem Café mitnehmen und einfach, also ich find, wir haben wunderschönes Geschirr, aber jedes Mal denke ich, boah, die ist aber auch geil. So, wir haben zum Beispiel noch nicht so was mit, dass wir so mit Licht spielen, finde ich. Mhm. Ich persönlich bin ja gerade einfach unzufrieden mit den Terrassen, aber es ist halt einfach alles, ja, also es kommt alles zu seiner Zeit, finde ich so, ne?
Ja, und ich glaub, also, es hat ja ganz viel auch Also 'n bisschen aprogetisch so wär da schon, oder, also, vielleicht Erklär es Wort. Ja, also, also sozusagen so, nicht zwanghaft, aber das ist sozusagen schon sehr, sehr, also, sagen wir mal so, ich hab sehr direkte Vorstellungen und wenn ich die nicht erreichen kann, dann will ich's lieber nicht haben. So. Jetzt haben wir ja immer gesagt mit dem Auto. So, eigentlich von dem Porsche und alles andere ist ist uns ist uns egal.
Ja. Ja, auf 'ner also, jetzt haben wir ja noch mal, also, am Betrachten unserer Familiengröße natürlich muss man sich da schon auch. Na, jetzt haben wir gar kein Auto. Jetzt haben wir gar kein Auto. Ja, aber dann halt lieber gar nicht.
So. Und das das, glaube ich, zieht sich schon son bisschen durch, dass, also bevor es jetzt mäßig ist oder billig, also billig im Sinne von billig gemacht, nicht schön, dann lieber gar nicht, so. Und das, ja, wegen Einfachheit natürlich. Ja, ich hab irgendwann mal dieses Einmeter Regal für mich angefangen, wo ich gesagt hab, ich hab irgendwie ein Meter Buchregal, ein Einmeter Bücher, die ich so gut finde, dass ich sie mehrmals lesen würde oder dass ich sie weitergeben möchte oder dass ich sie Und dann diese Regel, also ja klar, kann man sagen, auch zwanghaft natürlich, dass wenn ich 'n Buch ab, also jemandem schenke oder weitergebe oder leih, oder dann kann 'n neues Buchdenken kommen, irgendwie und so. Ich komme aus einer Familie sozusagen, die, also das ganze Haus bis und das Dach voller Bücher und ich weiß nicht, wie viel zehntausend Seiten Bücher ich gelesen hab.
Mhm. Und ich glaube aber auch, dass das schon 'n Stück weit 'n Generationending ist, schon son Boomer Ding. Ja, ich mein muss ehrlich sagen, ich hab tatsächlich bei dieser Nachricht, hab ich auch gedacht, also wir haben ja total, also wir haben ja sogar CDs weggegeben, wo ich einerseits komplett okay damit bin, weil wir keinen CD Player mehr haben und weil unsere Generation eben einfach alles, also eben, wir haben auch keine Wörterbücher mehr natürlich, weil wir fehlten einfach alles bei diversen Anbietern. Und und dann hab ich's aber, ja, das war das, dieser Bereuungsgedanke, weil ich eben gerne diese CDs auf dem Segelbucht meiner Eltern sozusagen eigentlich 'n paar gehabt hätte. Und dann war's dafür zu spät.
Ja. Ja, aber wie auch immer. Aber unsere Generation, ja, braucht es ja faktisch nicht, dieses Ja, es ist, also ich mein, Medien entwickeln sich ja weiter. Also, ich mein, ganz früher hattest Du halt Musik null Live, so. Und dann musst Du in deinem Herzen halt speichern, weil es gab halt einfach nix zum Aufnehmen.
Und dann irgendwann hat man angefangen auf irgendwelchen festgestellt, dass wenn das halt in eine Kerze zum Beispiel eingraviert ist mit so einer Nadel irgendwie, dann kann man das wiedergeben. Es ist zwar schlecht, aber man kann es wiedergeben und auch, es hat dann eine Schallplatte und allem möglichen Sachen. Das ist ja alles weiterentwickeln und Du kannst ja genauso nostalgisch sagen, ja, die Schallplatten, irgendwie, das hat ja auch 'n Revival so, ne. Also es gibt ja auch diesen, ja, wie soll ich sagen, diesen diesen diese Sehnsucht nach dem Vergangenen, weil früher war alles besser irgendwie. Also diese Sehnsucht nach, machen wir möglichst authentisch.
So wie wir uns vorstellen, man früher in weißen Leinen gebärt hat, zu Hause irgendwie und eine, so war's ja nie irgendwie und so. Dann hat man jetzt irgendwie, was weiß ich, sein Elektrozeug halt auf Vinyl, weil's coole Also ist ja auch wieder son Individualismus Ding irgendwie, womit man sich ja auch, ist ja auch 'n Bild, was man von sich selber macht, so. Also haben wir ja teilweise auch, auch 'n Liebträger, ist ja auch son. Ja, ist einfach lecker. Ja, natürlich, ja, klar.
Aber Du kannst es ja für alles argumentieren. Du kannst ja sagen, ja, ich brauch 'n, also richtige Musik. Auch da haben wir Leute im Bekanntenkreis, da muss jedes Kabel aus Goldfasern sein und Du brauchst son Verstärker und sone Box, sonst hört man's, hört man's nicht so, wie's sein soll und jedes MP3 Pfeil ist quasi Gewalt an an Musik. Mhm. Also zum Thema Simplizität und zum Thema Bild haben.
Ich glaube, wir haben schon das Bild von uns, dass unser Leben leicht sein darf. Ich fand's neulich sehr schön, wie Du das so gesagt hast, dieser Unterschied zwischen einfach und leicht. Magst Du das noch mal wiederholen? Einfach und simpel. Mhm.
Ja. Ja, das finde ich, ist, glaub ich, 'n ganz entscheidender Unterschied so, irgendwie das ist ja schon auch eine Sehnsucht von allen, dass irgendwie, dass das Leben, also dass es Ein Zufällt ohne Ja, nicht nur Zufällt, sondern dass es halt nicht so schwer ist, dass es nicht so kompliziert ist. Und das Leben ist, das ist ja 'n, also die Absurdität, finde ich, ist ja auf der einen Seite ist das Leben sehr viel ein, also es ist sehr viel simpler, als man so denkt. Und gleichzeitig ist es extrem viel komplexer. Also so, die die die Kernelemente sind unglaublich simpel, aber wenn Du genau, also wenn Du genug Kernelemente zusammenpackst, dann wird's einfach irgendwann Mhm.
Komplex und und also so wie, nimm unsere Wohnung, die ist simpel, aber wir haben auch Schränke und Sachen und wo alles Mögliche ist. Und Du kannst es noch verschrien sortiert haben. Ja. Dann kommt son fröhlicher Zwerg. Mhm.
Und der macht halt aus simpel Chaos. Ja? Und das ist, das ist, glaube ich, und das ist ja diese Sehnsucht danach, ich, ah, da haben wir auch schon mal in einem Podcast gewohnt. Ja, dass dass die Dinge halt, dass sie simpel und einfach sind. Mhm.
Aber sozusagen nur, weil ein Grundprinzip simpel ist, heißt es nicht, dass es einfach ist zu machen? Also ich glaub, im Gegenteil, das ist sozusagen Kunst, egal Musik, Chirurgie. Also das, was, oder dieses, ist ja dieses klassische Beispiel von von Picasso, wo eine Frau zu ihm im Restaurant kommt und irgendwie einfach auf sonem, auf soner Serviette ein Stier mit einem Handding irgendwie so gezeichnet hat. Irgendwie diese, darf ich das haben? Und dann sagt er, ja klar, Zwanzigtausend Dollar.
Und ich so, was? So, was ist das in zwei Minuten da hingekritzelt irgendwie so. Also, nee, ich hab zwanzig Jahre. Mhm. Das ist zwanzig Jahre Arbeit.
Das ist ein sehr gutes Beispiel für den Wert, den ein Musiker tatsächlich auch sich bewusst machen darf, eine Musikerin. Ja, zum Thema Konzerte geben, unterrichten, ne. Also diese Erfahrung, die ist ja, die macht's einfach so krass wertvoll. Ja. Alles, was wir so investiert haben.
Und daher werden wir einfach jeden Tag wertvoller, weil wir jeden Tag in uns investieren. Merkst Du selbst, ne? Was? Wie ich mir widerspreche? Nee, nee.
Oder was meinst Du? Nee, weil Du wieder, weil Du jetzt wieder mehr in Richtung Kamera geredet hast, als Nein, erfüllen in der Art und Weise. Aber ich geborene dir völlig recht. Merkst Du selbst. Okay, Aber ich, ja, das ist es.
Also das ist ja schon Mhm. Und das ist das ist dann gleichzeitig auch die Kunst. Mhm. Diese Erfahrung und Expertise, also auch von zu vermitteln. Mhm.
Also von einem selbst, ne. Also sozusagen, wir sind ja beide große Fans von Bescheidenheit, aber gleichzeitig halt, also bringt dir das auch nichts, wenn Du deinen deinen, wenn man 'n Bericht und deinen Chefel stellst, Chefin und natürlich. Egal, wenn Du wenn Du sozusagen, ja, halt so bescheiden bist, dass halt auch keiner weiß, was Du kannst, so. Und dann kannst Du auch niemandem helfen und dann Ist ja schön, auch wenn man sozusagen gefragt wird, oder wenn die eigene Erfahrung irgendwie, also jemandem hilft oder gewünscht ist oder so, ne. Und das ist ja, ist ja 'n schönes Kompliment.
Ja? Aber es ist ja unheimlich schwer. Also, ich weiß nicht, ob's manchen Menschen leicht fällt, tatsächlich, also beziehungsweise, es ist sone Diskrepanz. Ich hätte dachte vorhin, ich weiß gar nicht worum's ging, dachte ich so, eigentlich könnt ich mich sehr gut selbst feiern. So, solup rate yourself.
Ich kann das wirklich gut. Ich kann das für mich. Aber jetzt jemand anderem davon zu erzählen, was ich alles feier oder was ich alles geil mach, was ich alles kann, das ist zum Beispiel für mich total schwer. Und ich glaube, manchen fällt's sehr schwer, auch sich selbst zu feiern. Vielleicht fällt's ihnen wahrscheinlich auch noch zusätzlich schwer, vor anderen zu zeigen, was alles gut ist.
Ich glaube, jeder Mensch hat auf jeden Fall Grund, sich zu feiern. Also, weil ich nicht schwerverbrecher, ja, Annabar. Vielleicht auch für seine Verbrecherkunst. Ja. Vielleicht dann.
Ja. Kannst Du dich gut selbst heilen? Das ist eine gute Frage. Wahrscheinlich nicht so gut wie Du. Mhm.
Warum? Wahrscheinlich, weil, ja, also, können wir uns meine Kindheit auseinanderklapp wie sein. Aber Selbstverantwortung. Ja, natürlich. Also das ist ja das, sagen wir mal so, das sind die Lektionen, die ich für mich mitgenommen hab.
Das war mit Sicherheit, sind niemandem so intended. Also ich hab dich ja schon wirklich, ich feier dich ja jeden Tag. Eigentlich musstest Du das auch verinnerlicht haben, oder nicht? Ja, aber ist trotzdem noch mal was anderes, so. Ja, klar.
Also und, also, ja, ich glaub, es ist besser geworden, aber ich hatte früher schon auch son, ja, son Bild, dass man halt nicht, also nicht, also man darf auch nicht zu großartig sein oder zu sehr scheinen oder zu, also zu sehr ist gut, ist nicht gut. Mhm. So. Ja, das kriegen ja, wie gesagt, Künstler zuhaufzuhören, zu viel, zu wenig, zu laut, zu leise, zu schnell, zu eben zu, ja, also viel persönlich und Kinder hören das auch ziemlich viel, ne. Ja?
Ich glaub schon. Teilweise wahrscheinlich unser auch. Schon so zurecht zurecht bei diesen. Ja, dass man halt sagt, so, ey, das ist, hier gibt's eine gesellschaftliche Box irgendwie so. Ja, wobei wir schon verstehen.
Ja, natürlich. Aber klar, was man umsowisser macht und Natürlich. Aber da spricht ja manchmal die eigene Vergangenheit mehr aus einem, als einem lieb ist irgendwie so, ne? Ja, das ist ja immer so, wenn man zehn. Und wenn man müde und erschöpft ist, dann, sage ich mal, wird die Box auch kleiner.
Mhm. So. Da ist dann sozusagen nicht mehr so viel Toleranz manchmal, wie man vielleicht eben eben in ruhigen Zeiten sich gerne wünscht. Das hab ich ja heute zu dir gesagt, wenn wir uns tagsüber sehen, dann, weil Du heute Homeoffice gemacht hast, dann ist es durchaus, ja, also war einfach 'n anderer Mut, als gestern sehr, sehr spät am Abend, wo Du durchaus nicht so positiv warst. Und das, es gibt, sag ich auch immer, zu meinen Menschen, die ich betreue, wir dürfen das schon auch sehen, diese äußeren Umstände und uns selbst da sozusagen, ja, also einordnen, das Bild sozusagen gerade rücken, also bei Frauen, wenn sie ihre Tage haben, nicht, dass es immer katastrophal sein muss, aber das Spielen hat Hormone, eine Rolllitz, dürft ich auch lernen, dass ich mich, Du mich manchmal 'n bisschen weniger ernst nehmen darf.
Das heißt nicht, dass Du mich nicht ernst nimmst, aber es ist nicht alles irgendwie wahr sozusagen an Emotionen. Was ist überhaupt wahr an Emotionen, ne? Aber sozusagen unausgeschlafen, beziehungsweise müde, erschöpft am Abend, diverse Themen zu besprechen, führen halt zu 'nem anderen Ergebnis, als wenn wir uns mittags zwölf irgendwie zum Land treffen und darüber sprechen oder so. Ja. Wir sind aber trotzdem der Mann, als man trotzdem drüber sprechen muss.
Das ist aufgelöst. Natürlich. Haben wir ja auch. Ja. Männer haben auch vier Tage.
Ja? Tatsächlich, ja. Alle sechs bis acht Wochen auf so Echt? Ach, krass. Ich Also ich ich hatte davon gehört, aber dass diese sechs bis acht Wochen Ja, das Problem ist, es ist halt nicht sichtbar wie bei euch und es ist nicht so extrem.
Und wie, also ist das hormonell bedingt drin? Ja. Aber ich hab, also, es es gibt auch keinen richtig guten Test, also es ist unter Laborbedingungen, nämlich müsste jetzt die Stunden noch mal rausfinden, irgendwie, aber Wo wohnst sich das? Also Ja, also halt auch, dass Du sozusagen, also es sind auch emotionale Wellen quasi, die, aber halt der Abstand ist einfach größer. Mhm.
Und ich weiß nicht, wovon der gesteuert, also es wird auch gesteuert, aber Weil es ist auch quasi mit Sexualhormonen, überhaupt gar nicht? Ja. Ich will das nichts Falsches sagen. Ja, aber ich glaub Den ganzen Tag, ja. Es gibt keinen, wir haben keinen Test dafür, wir haben keinen Eisprungtest.
Wir haben keinen Temperaturtest oder so was. Also das ist ja einfach viel identter für Frauen. Bei Männern, ja, dann bist Du halt irgendwie mehrmals alle sechs bis acht Wochen komisch, dass der Abstand ist halt auch so groß, dass es irgendwie, das kann man nicht im Gedächtnis halten irgendwie so. Also wenn Du jetzt Buch führen würdest und Journals jeden Tag, wie's dir so geht, dann kann man diese Schwankungen wahrscheinlich irgendwie Mhm. Auch besser sehen, ne.
Dann kannst Du, also ist ja auch wie son Health Journey, kann man dann auch gucken, also wenn Du, wenn ich fünf Espresso am Tag trinkst, dann bist Du ja auch anders. Also natürlich hat das alles Ja, ich find das total spannend, was der Körper einfach mit dem Geist macht. Also man, es gibt ja eben diese Theorie, dass der Geist einfach nur unglaublich stark sein kann und damit kann man dann ja auch den Körper einfach zu Höchstleistung bringen und so weiter. Und gleichzeitig, wenn der Körper aber schwach ist, sprich, wir sind krank oder wir haben Hunger oder wir haben vielleicht negativ geschlafen oder irgendwas ist körperlich nicht schwach sein, aber Ja, aber irgendwas ist körperlich oft Balance, dann macht das halt einfach wahnsinnig viel mit dem Geist. Mhm.
Ne, also das Wir wollten ja heute nicht über Ayurveda sprechen, einfach ganz weit rauszuholen, als einfach auch komplexes, machen wir aber noch, finde ich. Aber im Ayurveda gibt's ja eben diesen einen Typen, der sozusagen, also, Typ, wenn da sozusagen diese gewisse Inbalance ist, dann neigt dieser Menschheit einfach zu Angst und zu, ja, also dahingehend mental gestresst zu sein. Und wenn man darum weiß und vielleicht dann auch diese Inbalance weiß, kann man schon auch einfach das beeinflussen. Find ich sehr, sehr spannend. Sehr, sehr großartig.
Ja. Ich wollte mir noch zwei Sachen sagen, eins hab ich vergessen. Aber weil wir's von von Simplizität vorher hatten, jetzt sind wir auch noch mal diese gibt, kriegst die Tat auch nicht mehr hin, von wem's war, aber im zweiten Wort verstehe ich wieder. Einstein oder Michel Angel oder wie heißt der andere, da Vinci. Arnoldy.
Aber das Perfektion ist, wenn man nichts mehr wegnehmen kann. Mhm. Ja. Ah ja, das war aber nicht Albert anscheinend zwei, Künstler. Das ist ja.
Ja. Aber Schweizer. Ja, ja, das finde ich, das finde ich sehr Und das das ist ja, glaube ich, schon das, also wenn Du dann noch was wegnimmst, dann merkt man's dann, ist zu wenig. Und das das ist ja, glaube ich Und auch nichts mehr hinzufügen können? Nee, also dann ist es halt noch, also Perfektion ist andersrum gedacht halt sozusagen.
Nicht so sehr dieses Hinzufügen, sondern dieses Wegnehmen. Sodass dieses Bild halt auch mein, eins meiner Lieblingsbilder irgendwie diesem diesem Marmorblock. Ja. Oder diesen Block. Das Es wird immer noch 'n Projekt von dir.
Ja. Irgendwann wird das auch noch zu leben anfangen, aber sozusagen dieses, also unser Leben ist quasi 'n Stück. Also man kommt ein Marmorblock, wenn man geboren wird, so. Und dann, manchmal ist der auch schon 'n bisschen runtergefahren, ist 'n bisschen gebrochen. Mhm.
Oder, also, nicht alle, nicht jeder Block sieht gleich aus, aber jeder hat einen Block und die Aufgabe des Lebens ist sozusagen, das, was in diesem Block drin ist, diese Statue Mhm. Rauszuholen. Mhm. Und da gibt's verschiedene Techniken, wie man das machen kann. Man kann das, ne, mit Drogenmeißel machen, mit 'ner Säge, mit allen möglichen Sachen, wie 'n Wasserstrahler, weiß der Henker was.
Und das ist sozusagen die Aufgabe des Lebens, diese Tools kennenzulernen und auch zu lernen, wann man Niveau Mhm. Braucht. Und dann kann man dann kann man sich halt aussuchen, ob man sozusagen die ganze Figur raus rausholt oder nur Teile. Mhm. Also wenn Du dir zum Beispiel den David anguckst von Michael, das ist zum Beispiel, ist der, ist alles relativ detailliert oder sehr detailliert, aber manche Sachen sind halt sehr viel detaillierter.
Mhm. Oder hinten am Fuß, irgendwann muss ja dann befestigt sein. Also ist da halt irgendwie son Mhm. Block gelassen irgendwie. Und es gibt ja so Marmorbüsten auch von diesen italienischen Bildhauern teilweise über so Schleier Mhm.
Reingemeint. Das ist unvorstellbar. Mhm. Also Du kannst unglaublich filigran werden. Das kannst Du dir aussuchen im Endeffekt, welche Teile willst Du entwickeln, welche Teile willst Du rausholen?
Mhm. Und Du kannst aber deinen, also, das kannst Du machen. Mhm. Oder Du kannst dich natürlich dein Leben lang drüber beschweren, dass Du halt 'n Marmorblock hast, dass Du keinen Bock drauf hast, dass das unfair ist, dass die falsche Figur drin ist. Dass Du nicht drum gebeten hast, dass dir keiner hilft, dass Du irgendwie nicht die richtigen Tools kriegst oder so.
Und dann bleibt der halt grob. Ja. So und das das ist halt auch, das ist halt auch eine Wahl oder und dann gibt's irgendwie, gibt's ja diese japanische Technik, krieg's nicht hin, ist mir irgendwo aufgeschrieben. Aber diese Kit Technik, also diese Idee, dass wenn etwas zerbricht, dass es dann nicht kaputt ist, ne, dass es schöner werden kann oder anders werden kann. Also dieses, da benutzen die so Goldklitt.
Mhm. Oder Du kittest das so, dass man sieht, dass es gekittet ist. Mhm. Also, aber weil dann sozusagen diese dieser Bruch an golden ist und das hat sonst hat seinen eigenen japanischen. Das finde ich auch voll 'n schönen Gedanke, so.
Also Du sagst ja auch, bricht was auf und das kann aber auch total schön werden. Ja. Also dann dann bild haust Du was aus deiner Stadt und dann brichst dir irgendwie der Finger ab. Mhm. So.
Also irgendwas Dooges passiert halt in deinem Leben irgendwie so. Ja, dann kitte ihn halt dran, aber dann mach ihn halt schön wieder, also man kann's auch schön wieder dran machen. Ja, halt kommt dann wieder der drastische Europa. Ja, ja, vielleicht. Gestern haben wir auch davon gesprochen, dass Entschuldigung, nur ganz kurz, es noch abzuschließen, mal so bin ich draufgekommen.
Und deine Statue ist dann, also perfekt, das sowieso schwierige schwierige Ausdruck und eine Statue als Bild ja auch, weil das Leben ja nicht statisch ist, sondern dynamisch, aber man braucht ja irgendwelche Bilder. Aber es ist dann perfekt, wenn Du nichts mehr wegnehmen willst. Ja. Also wenn, also sozusagen von diesem wegnehmen gegangen. So, Entschuldigung, gestern haben wir.
Sehr schönes Bild. Ja, wir hatten ja davon gesprochen. Ich weiß gar nicht, wie wir drauf gekommen sind. Dass wir uns verändert haben, seitdem wir uns kennen. Und dass es aber eben nicht so ist, dass Du mich verändert hättest oder ich dich verändert hätte, sondern dass wir uns halt einfach verschärft haben, entwickelt haben.
Ja, oder gegenseitig geholfen haben halt Ja, total. Aus diesem Block. Und bestärkt haben, ne. Ja, ja. Dann zu trauen und finde ich total spannend.
Ja, das das erinnert mich auch. Also es es gibt ja dieses, ich glaub, da haben wir auch mal drüber geredet, diese andere Idee ja auch, dass dass wir so, also wie so kleine Statuen auch, also weil Du vorher auch gesagt hast, welches Bild hat man von sich selber? Welche, wie feiert man sich? Was ist so? Und ich finde diesen Gedanken irgendwie auch so plastisch auf eine Art, dass wenn man jemanden kennenlernt und sich selber auch natürlich irgendwie, dass man von sich Also wie son wie son kleines Abbild hat aus Ton.
Mhm. Das ist der Nico, der hat ihr die Vorlieben, der ist so. Mhm. Das ist ja dieser dieser klassische Satz. Hat sie ja nicht den energisch?
Ich bin halt so. Mhm. Verliger Blödsinn ist. Man hat sich so entwickelt und man kann sich auch irgendwo anders sich auch so entschieden sozusagen, zu teilen. Genau.
Also man kann sich natürlich entscheiden, ich will so bleiben, wie ich bin. Mhm. Aber einfach zu sagen, ich bin so, ist ist eine sehr passive Art, damit umzugehen. Aber diese Idee, dass man halt sone, wie sone Tonfigur hat, da schmilzt man dann das Gesicht rein, irgendwie, eine als ähnliche Erkennungsfiguren und und das mache ich, wenn ich dich, wo ich dich kennengelernt habe, habe ich das auch gemacht. Und dann hat man dann hat man son Regal, son Figurenregal, da sind die alle drin.
Und wenn wenn man sich dann wiedersieht, dann, wenn man jemanden erkennt, dann sag ich mal, einmal, das ist die Kategorien, dann holt man seine Figur raus und dann weiß ich, wer Du bist. Mhm. Und das ist gut auf eine Art, weil das natürlich 'n schneller Prozess ist, Mhm. Wiedererkennung und das ist aber, es wird aber auch gefährlich, gerade wenn man sozusagen sich sehr viel sieht, so. Also in einer Ehe zum Beispiel.
Mhm. Weil das Risiko besteht, dass sozusagen beide einfach nur sozusagen eine Tonfigur rausnehmen und dann sozusagen man nur mit den Tonfiguren redet, aber das Leben eher weitergegangen ist und Will ich mal jetzt sagen. Nee. Also ich will dir was sagen, aber nicht mehr. Und weil ich finde genau das, was wir gerade machen, genau dieser Prozess ist.
Dass man diese Tore, also regelmäßig diese Figur nimmt und sagt, stimmt das denn überhaupt noch? Also ist das noch, ist das noch das richtige Bild von dir als Person, die ich dich damals kennengelernt hab? Mhm. Oder hast Du dich entwickelt? Bist Du, ist deine Figur schärfer geworden?
Ist das ist das noch die gleiche? Weil die wahrscheinlich, also Du bist das nicht die gleiche? Oder habe ich Teile von dir vielleicht noch gar nicht gesehen gehabt, die ich hinzufügen muss oder andere Sachen, die sich vielleicht gegeben haben, oder Aber ich glaube, aber dass man das halt anpasst, so. Ja, also finde ich, finde ich 'n gutes Bild. Idealerweise bräuchten wir bei der Begegnung nicht immer wieder in den Schrank schauen oder nach der Figur schauen, sondern ich kann dich halt idealerweise jetzt so anschauen, wie ich dich jetzt gerade anschaue, oder?
Ja, aber das meinte ja, ist ja genau dieser Prozess jetzt das, was wir jetzt gerade machen. Ja. Dass nur Du und ich uns gegenüber sitzen Und wir reden Mhm. Über Gott und die Welt. Random Sachen.
Ja. Und uns dabei kennenlernen und sozusagen, also Alle, alle mal 'n Podcast schaffen. Ja? Zum Beispiel, na ja, aber Ich hab das vorhin auch gedacht. Aber neu kennenlernen, ne, sozusagen über über Dinge, die wir über Teile davon reden wir so und dann sind wir, ah, das wär vielleicht was für 'n Podcast.
Aber über andere Sachen kommen wir halt jetzt drauf. Und dazu muss ich sagen an alle Eltern, mein absoluter Hundert Prozent Herzenstyp ist, verbringe Zeit mit deinem Partner ohne Kinder. Ich finde, das ist immer so krass viel wert. Und das kann irgendwie eine Stunde Kaffee trinken sein, das kann, weiß ich nicht, drei Stunden ohne Kinder sein, das kann 'n ganzen Tag sein, das kann 'n ganzes Wochenende sein. Wie lang waren wir mal zusammen allein?
Ich glaub son paar Tage irgendwie. Also wo ich nicht gearbeitet hab? Ja. Ich glaub, Max zwei Tage so. Echt?
Nee. Ich glaub, über vier Tage oder so. An mal. Da in, als wir da in Lutpold hoch waren. Und es waren also wegen Schneesturmes.
Das war drei drei Tage, weil wir eingeschneit waren und sind, weil die Passstraße zugeschneit war. Ja. Ja, so. Aber auf jeden Fall wirklich unabgelenkt, ja, sich begegnen, finde ich unglaublich wichtig. Weil aber das ist genau das schwarz einem den Paartherapeuten nicht.
Gucken wir auf die Uhr. Ja, aber das machst Du im Alltag halt nicht. Ja, nicht so viel. Also im Alltag sozusagen begegnen wir uns ja schon in schnelleren, ja. Na ja.
Wir sind sehr bewusst miteinander. Natürlich. Wir sind sehr bewusst miteinander. Natürlich sind wir das, aber trotzdem. Aber sich diese Zeit zu nehmen.
Ja. Das Zeit nehmen generell. Und sozusagen, wo wir bei Pro Tipps für Eltern sind. Also, wenn man mehrere Kinder hat, vielleicht auch mit einem Kind, weiß ich nicht, verbringen diese Zeit auch allein mit deinem Kind. Weil, also die verändern sich Das ist ja nicht so krass.
Ja, aber die verändern sich ja noch viel schneller, also die sozusagen Ach so. Und das ist ja auch einer meiner Maximal Trigger. Ist, wenn jemand kommt und sagt, dein Kind ist wie Mhm. Anstatt sozusagen halt mein Kind anzuschauen, Mhm. Die es gerade ist.
Es ist nicht wie ich damals, es ist nicht wie mein Bruder, es ist nicht wie, keine Ahnung wer, es ist einfach mein, es ist halt einfach das Kind, so. Und das Ist nicht mal dein Kind, sondern es ist halt einfach ein Mensch. Ja, Genau. Der ist nicht mein Kind, ja. Absolut.
Aber das ist ja genau das Gleiche sozusagen, ne. Und Mhm. Das ist manchmal, finde ich, auch augenöffnend zu sagen, also dann zu sehen, okay, was dieser Mensch inzwischen schon alles kann, was dieser Mensch für beeindruckende Gedanken denkt. Und dass er halt, ja, dass dieser Mensch jetzt zum Beispiel vier ist und nicht mehr zwei oder so, ne. Oder Ja.
Ja. Aber siehst Du Ist schon krass, ja. Na ja, schon, weil man ja nimmt und dann ist sozusagen, ja, der Kleine ist halt immer der Kleine, aber der Kleine, sondern denkt man halt zurück, wer so klein war und so, aber so ist er nicht mehr. Ja, und das ist ja das, was uns hilft, zu leben, also bewusst hier zu sein, ne. Es gibt ja voll viele, die so sagen, oh ey, krass, wo ist die Zeit geblieben?
Und plötzlich sind sie achtzehn, so. Okay, aber was hast Du in den letzten achtzehn Jahren gemacht, ne? Also natürlich gucken wir auch unsere Kurse an und sagen, ah krass, die ist schon jetzt bald neun. Aber ich finde, also im Idealfall nimmt man halt den Zeitpunkt dazwischen auch wahr, ne und und und mit sich gegenseitig war und das braucht natürlich, also es ist natürlich in sonem Familienalterchaos auch immer wieder eine Herausforderung, aber wenn wir das ab und zu machen, ja, mit mit allen Menschen, die uns wichtig sind, ist, glaube ich, unheimlich viel wert. Ja.
Ja, ich glaub, diese von Tim Urban, son Ach Du, zitiere, ey. Blogger. Ja. Der diese der diese großartigen, elend langen Post schreibt mit so Stickfiguren. Mhm.
Hab ich auch mal gezeigt in dem in Generation Z und dem Mhm. Monikon, also über die über die Wiesetanz und so. Und da gibt's auch 'n, hat auch echt 'n schönen Artikel geschrieben über, dass, also über die die Zeit, die man mit seinen Eltern verbringt. Und jetzt, also umgekehrt sozusagen für uns, Wie mit unseren Kindern. Wenn Du achtzehn bist, also hören wir mal, Du bist achtzehn und ziehst aus, Ja.
Dann hast Du Die längste Zeit. Die längste Zeit mit deinen Eltern verbracht. Ja. Also außer Du wohnst im gleichen Dorf und bleibst. Aber selbst dann, wenn Du ausziehst, dann siehst Du dann, dann siehst Du dich halt einmal die Woche.
Mhm. Das, wir sehen uns nicht einmal die Woche. Klar, man telefoniert und so, aber das ist nicht das Gleiche. Also die meiste Zeit ist verbracht. Und Du weißt auch niemals aufhören.
Du weißt niemals Du weißt niemals aufhören für keinen. Und und sich das bewusst zu machen, dass die Zeit, die man hat, jetzt ist. Und ich hab tatsächlich gestern die Idee gehabt oder den Gedanken, also es gibt ja, jetzt hab ich den, den haben wir auch einmal gekauft, diesen diesen einen Kalender, dieses. Also die Idee, dass man im Durchschnitt Mhm. Viertausend Wochen Leben hat, also wenn alles gut läuft, so, ne.
Die Lebens erwarten, glaub ich, so auf fünfundsiebzig oder achtzig Jahre. Hast Du denn noch den hin? Der hängt, der hängt immer Ach so. Der Aufsicht ich den, ich weiß nicht. Ja, an der Seite von dem.
Da hab ich ja unser Alter, Durchschnittsalter genommen sozusagen zwischen uns beiden und das dann ausrechnen. Also dann, da kannst Du sozusagen, hast Du son son Kalender, wo sozusagen, und alle Wochen, die Du schon verlebt hast, sind schon schwarz und dann kannst Du halt die Wochen abkreuzen. Haben wir nicht gemacht. Aber es macht die eigene Vergänglichkeit auf eine sehr brutale, aber Ja. Auch heilsame.
Aber heilsame, gute Art sichtbar. Und ich hab mir das überlegt, ob man nicht son Kalender macht, wo man sozusagen das Geburtsdatum seines Kindes halt eingeht und dann rechnet ihr das aus bis zum achtzehnten Lebensjahr, wie viele Wochen das halt sind, die man schon verbracht hat. Einfach nur, sich das bewusster zu machen und das, es ist halt jetzt der Moment, wo sie nerven, wo sie quengen, wo sie Hunger haben. Also bei den guten Momenten ist das ja für alle einfach und easy ja natürlich großartig, dass die Zeit Aber es ist halt auch die Zeit, wo es halt vielleicht gerade nicht großartig ist, wo man irgendwie halt keinen Bock hat oder so. Das ist ziemlich Zeit.
Das hab ich ja neulich schon gesagt, dass eben in diesen Sorge Momenten man sich zum Alltag zurück sehnt, wo man einfach nur völlig unspektakulär mit seinen Lieben am Tisch sitzt, irgendwie unspektakuläres Essen ist, danach auch unspektakulär. Ich frag das wieder Einfachheit. Ja, einräummus gemacht. Ist ja auch wieder das, Du willst immer feiern, ne? Ja.
Ich bin ja zum Glück alkoholfrei. Darüber müssen wir noch sprechen. Ja. Ein kurzes Thema. Ja.
Über deine Vergangenheit. Ich komme aus Bayern, ja. Ja und jeder hat seine Entschuldigung. Ja. Und ja, so, neununddreißig Minuten.
Haben wir dem noch was hinzuzufügen? Vielleicht etwas Positiveres, als jetzt irgendwie auf Alkohol zu enden. Feier. Feiern, ja. Feier dich gesund.
Nee. Einfach feiern. Einfach feiern. Einfach feiern. Einfach das Leben feiern.
Oder halt auf Kapitel. Womit wir bei den zurück bei unserem Ich ich Wir hatten den nicht benutzt bis jetzt, ne? Ne? Ja, ich hab den einmal vorgeschlagen. Stimmt.
Gerard, das sind dir einmal unterstellt. Ja. Ja, ich mein, das ist ein echt guter Spruch, auch wenn's wirklich, megagenärisch, inflationär verwendet wird. Ja. Kapidieren, lebe den Tag, genieße den Tag?
Lass es einfach stehen. Einfach. Wann sagst Du noch mal? Kapidieren.