edelabgefunkt.de · Episode 21 · Transkript

Alles ist schwer – wo bleibt dann noch Leichtigkeit?

Edel Abgefunkt · Folge 21 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 22. Dezember 2024 · Dauer: 55:05

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

Wohnung wie Sau, kranke Kinder, Stöhnen-Wettbewerb: Folge 21 nimmt den Satz „Alles ist schwer“ ernst – Mental Load, immer wieder neu Vertrauen, und warum Kontraste (Tod/Leben, hell/dunkel) den Wert des Alltags schärfen, statt nur Bequemlichkeit zu maximieren.

Jetzt hören

Spotify / Podcasters Audio (RSS Enclosure)

Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 21?

Um den Zustand „alles ist schwer“: Haushaltschaos, kranke Kinder, knappe Energie – und wie man trotzdem neu Vertrauen fasst und Kontraste nutzt.

Warum heißt die Folge „Alles ist schwer“?

Einstieg mit Stöhnen und der Frage „Was ist alles schwer?“ – Antwort: Alles. Wohnung, Alltag, Belastung. Der Titel fasst diese Alltagslast zusammen.

Was sagen sie zu Vertrauen trotz Rückschlägen?

Immer wieder neu vertrauen und glauben, dass es gut wird – und trotzdem reflektieren, was man ändern kann, statt blind „voller Vorfreude gegen die Wand“ zu fahren.

Warum kommen Kontraste (Tod und Leben) vor?

Wenn man Kontraste bewusster macht, schätzt man den Wert des anderen mehr. Sie kritisieren auch, dass Gesellschaft oft nur Bequemlichkeit maximiert und Kontraste abmildert.

Haben kranke Kinder mit dem Thema zu tun?

Ja: Die Kinder waren krank; sie beobachten, dass Kinder sich oft wenig beklagen – Kontrast zur Erwachsenen-Erschöpfung im gleichen Haushalt.

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Du hast also immer noch Muskelkater jetzt. Nee, es sind, glaub ich, andere Schmerzen jetzt, Männerschmerzen. Oh je, tut mir sehr leid. Man muss sich eigentlich immer beim blöden Faden sitzen. Jetzt aber nicht so argroh.

Ich wünsch dir auch einen schönen guten Abend. Sollen wir den Sitz tauschen? Nee, ist okay. Okay. Ich muss mich beklagen können.

Gut. Wie geht's dir? Wir hätten vorher schon 'n Wettbewerb gemacht, wer wer mehr stöhnen kann. Ach, Ach stimmt. Schon schwer.

Ja. Was ist alles schwer? Alles. Was? Alles.

Wohnung gehört. Wohnung sieht aus wie sauer. Das macht doch der Geist in der Nacht. In diesem Video. Ja.

Ja. Wie von Zauberhand. Immer, wenn man morgens aufwacht, ist es sauber. Wie ist es Das denken unsere Kinder, glaub ich, immer noch. Ich halt's nicht mehr aus.

Ich trenn mich von dir. Ich krieg's nicht mehr hin. Ja, war echt lustig. Ja. Aber wolltest Du mir jetzt das sagen?

Nee, aber ich hätte dir neulich von diesem Sketch erzählt. Ich weiß. Dass ich die Frau trennen will und sein Mann ihr dann dieses Geheimnis erzählt, dass nachts irgendwelche Heizungmännchen kommen und die Wäsche zusammenlegen, worauf sie völlig die Fassung verliert. Nein. Zum Glück legen wir zusammen die Wäsche zusammen.

Immerhin. Oder? Ja. Immer viel zu spät, aber immer mit Freude auch. Nun, nur mit Freude.

Ja. Ja. Ja. Kann ich mal sone Umfrage starten? Welche Wäsche zusammenlegen?

Haushalt macht sich von Anleihen. Sagt's meine Frau. Ja. Ja, gut, haben wir das auch schon geklärt. Mhm.

Also wir lieben Haushalt. Du wolltest wolltest über große Themen sprechen, heute. Wirklich? Hab ich dich vorgefragt. Ja.

Hast gesagt, Kinder. Ja, ich glaub Ich fühl mich grade sehr, ach nee, unsere Kinderschützer sind schon sehr süß. Die sind, die waren jetzt halt krank Wow, sie können die wir beide gespürt haben. Ja. Und das haben sie gut gemacht, finde ich.

Krank, das Kranksein. Ja. Ja. Na, die haben jetzt sich nicht so beklagt. Ja.

Ja, aber das ist ja eigentlich ganz spannend. Das machen ja Kinder sowieso relativ wenig, finde ich irgendwie. Das stimmt. Das haben wir die diese diese Dieses Ich wähle. Diese Erkenntnis oder diese Einsicht hatten wir da irgendwie schon, glaube ich, auch als die noch kleiner waren oder so wie die einfach Stoosch.

Wie die einfach stoosch vor sich hinzaffern. Mhm. Das stimmt. Und dann trotzdem also zur Arbeit gehen und spielen. Ah ja, stimmt.

Die sitzen da, alles läuft, denen geht's wahrscheinlich. Die fühlen sich wahrscheinlich auch dreckig. Mhm. Also relativ im Sinne von also kaputt. Ja, deswegen hab ich nicht gelacht.

Ja. Aber Und und spielen halt einfach trotzdem. Und wir sind halt dann immer ganz schnell dabei, dass man sich beklagen muss, dass es anstrengend ist und dass es scheiße ist und dass man lieber gesund wär und warum das warum man jetzt krank sein muss und das ist unfair und das passt einem überhaupt nicht. Ja. Und es ist halt das Klassische, nicht akzeptieren wollen.

Ja. Und sobald man akzeptiert, ist es immer wieder so simpel und so schwer, Sobald man akzeptiert, wird's leichter. Ja, es wird leichter, aber es wird ja nicht Also ich glaub, da muss man auch aufpassen, dass das dass man das nicht verkauft sozusagen, also Mhm. Quacksalberate, ne. Mhm.

Jetzt nur, weil Du's akzeptierst, wird's ja nicht toll, ne. Aber aber ich finde tatsächlich von meinem Erleben her jedes Gefühl, was, sag ich mal, in der Gesellschaft kein Gutes ist, wie Traurigkeit, wie Wut, wie enttäuscht sein, wie auch Trauer ist zwar immer noch perfekt hart. Freulich. Aber wird trotzdem leichter, wenn man sich den hingibt. Also ich will damit sagen, wenn man mal so richtig weint, dann kann es auch richtig gut sein.

Ja. Während wenn man all das in sich hat, aber nicht rauslässt, dann ist es ja deswegen nicht weg. Das hab ich, glaub ich, auch schon mal gesagt. Sondern es ist ja da, aber hat halt eben keinen Kanal. Ja.

Da sind wir wieder bei unserer Emotionfolge. Genau. 16. Und ja. Schlechte Soundqualität trotzdem.

Ah ja, die ist echt leider. Ja. Und also eben und Erwachsene, wir neigen ja dann dazu auch, ja, so wenn man krank ist, dann irgendwie kenn ich ja von mir selbst, oh nein, an der kann man sich ja das absagen und Also das passiert jetzt nicht so oft, weil ich schaff's ja dann trotzdem meistens da zu sein irgendwie, aber natürlich hab ich das auch schon erlebt. Und dann ist es wieder mit Ärger verbunden und mit bereuen und ne und hätte ich und ach wie schade und jetzt geht mir das durch die Lappen und so. Und das macht's ja noch mal schwieriger.

Mhm. Weil ja, also letztendlich ist, glaub ich, mit tatsächlich mit diesem mit dieser Fähigkeit zu akzeptieren, tut man sich trotzdem einen Gefallen im Leben. Ja. Und ich glaube auch, ja, jetzt sind wir wieder folgende Klischees drin. Mhm.

Und Stereotypen. Mhm. Aber ich glaube, dass Frauen das trotzdem auch noch besser können als Männer. Und was? Dinge, also krank sein zum Beispiel jetzt akzeptieren und stoisch weitermachen.

Männer können auch großartig krank sein. Deswegen, ja, die können, genau, die sind die sind sozusagen das, was mir als als Männergrippe bezeichnet, dass dann Ach so, ich dachte, wir sind besser im akzeptieren. Nee, wir sind besser im Funktionieren. Na ja, weil also akzeptieren, also funktionieren ist ja eine Funktion auch von akzeptieren. Wenn wir mal bei Klischees bleiben, würde ich sagen, als Mann, dann schmeiß Du dich hin und dann kannst Du gar nichts mehr.

Genau, kann ich. Ja. Mhm. Und Das heißt, kennst Du? Also nicht von mir natürlich Das hat man nicht von jemanden gehabt.

Ja. Ja. Und bei Frauen ist es so Also 'nem Freund von mir ist das mal Patient. Also und bei Frau wird nicht krachen, ey. Oh, Du Armer.

Nick Speaking speaking of rich. Ja. Ich hab's jetzt schon schwer. Ja. Muss jetzt akzeptieren.

Ja. Auf jeden Fall, ja, ich hab das nicht ganz verstanden, was Du meintest. Na ja, also, weil wir's davon hatten, dass Kinder halt sozusagen das viel mehr annehmen und dann halt trotzdem zur Arbeit gehen und spielen. Und Frauen auch. Ja.

Ja, stimmt. Weil wir auch zum Teil nicht anders kennen. Ja. Und das sag ich ja schon auch. Und ich finde, das haben wir schon lösen können, dass ich nicht immer nur mich ausruhen darf, wenn ich krank bin.

Das hab ich ja immer vor Jahren gesagt, dass es ja absurd ist, dass man sich als Frau nur ausruhen darf, wenn man krank ist. Mhm. Also wenn's wenn's gut läuft, ausruhen darf, wenn man krank ist. Weißt Du, das, also ich mein, das ist ehrlich gesagt, warum Frau Mann was fürn Schwachsinn. Eben jetzt für dich, also wenn bei ihm das natürlich völlig Jeder sollte sich, genau, jeder sollte sich in 1 Partnerschaft, die vielleicht auch mit Kindern ist und auch ohne Kinder, sollte sich den Freiraum geben, unabhängig von Krankheit und sozusagen offensichtlicher Schwäche die Möglichkeit zu geben, offensichtlicher Schwäche die Möglichkeit zu geben, auszuruhen und schwach zu sein und abzuhängen und weich zu sein und zu weinen und und und und.

Wobei wir auch beide wissen, das abhängen allein auch nicht immer Regeneration bedeutet, ne? Nee, genau. Aber das ist noch mal 'n schönes Lobisch abhängt halt. Ja. Ist noch mal, ja.

Aber ich wollte jetzt die Uhr heute eigentlich nicht mit reinbringen? Natürlich nicht. Ich hab ich hab eine eine wilde Theorie, ich weiß es nicht. Wollte mich fragen. Meinst Du, komm 'n bisschen vom Thema ab.

Mhm. Bevor die, bevor mich das jetzt gut. Meinst Du, dass die Tatsache, dass, ja, als Frauen ab ab frühe Jugend sozusagen einmal im Monat heraus sozusagen einmal im Monat herausgefordert seid, körperlich. Mhm. Hast Du sonst abhärtet?

Ja, auf eine Art schon. Also, weil das ist ja was, Du kannst ja nichts dagegen tun. Mhm. Du, also 'n Stück weit musst Du's akzeptieren. Mhm.

Es es verändert dich sozusagen emotional und körperlich, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Und irgendwie muss er im Laufe deines Lebens 'n Weg finden, damit klarzukommen. Mhm. Und wir haben schon mal drüber gesprochen, es gibt auch so was wie 'n männlichen Zyklus, der aber sozusagen viel länger ist und Na ja, es sind wahrscheinlich keine Unterleibschwert. Nee, genau.

Also nicht so, also es gibt's jetzt so so männlichen hormonellen Zyklus, ne, aber das hat nicht so die Na ja. Es hat nicht die sichtbaren, also die so sichtbaren Effekte. Mhm. Oder zumindest sind wir uns, glaube ich, als Gesellschaft darüber nicht bewusst und als Männer auch nicht. Und ich könnte jetzt auch nicht sagen, dass ich jetzt sagen würde, oh, bei mir ist jetzt grade Ja, also ich kann dir das ja schon vorstellen, dass es auch hormonell und emotional 'n bisschen was mit dem Mann macht.

Jetzt gar nicht runterspielen. Ja, ja, aber das ist ja Aber tatsächlich ist es ja sozusagen gegeben, dass eine Frau alle 4 4 4 Wochen blutet, Ja. Ne? Und das ist, glaub ich, schon was anderes. Auf jeden Fall.

Also nee, definitiv, gar keine Fragen. Und Aber deswegen meine meine meine Frage an dich, glaubst Du, dass das dass das da mit reinspielt? Mhm. Ja. Ich hab so tatsächlich noch nicht drüber nachgedacht, aber klingt für mich total plausibel.

Es wird ja in verschiedenen Ländern darüber nachgedacht, dass eben, wenn man seine Tage hat, dass man da dafür sozusagen Krankheitstage mehr bekommt als Frau? Also alle oder nur, wenn Du sozusagen Also es gibt manche ja wirklich nicht Das weiß ich nicht. Genau. Ne? Genau.

Und bei mir hat sich das auch, also sozusagen erst im Laufe Spanien, glaube ich, ne? Ja, ja, Spanien, Frankreich irgendwie so. Bei mir war das ja also so, ich ich hab ja auch immer mega funktioniert. Ich weiß gar nicht mehr, wie das damals war und Was meinst Du damals? Wie er vor Jahren, wie ich vor Jahren funktioniert hab mit meinem Zyklus.

Ich weiß nur, dass es beschwerdelos war und auch jetzt ist es, würd ich sagen, beschwerdelos, außer dass ich halt merke, dass man sich vielleicht 'n bisschen mehr zurückziehen möchte. Ja. Ne, und dann gibt es ja natürlich ganz andere Level, wenn man sozusagen jetzt nur noch ja, einfach nur noch Schmerzen hat, so solche solche, genau, ja, Frauen gibt es ja dann. Auch da glaube ich, dass man sehr, sehr viel was im Lebens, im Lifestyle ist. Ja, ja, natürlich.

Das hängt ja ambitioniert dran, aber das ist natürlich eine Behauptung, also ne, wenn man irgendwie dann noch irgendwelche anderen Krankheitserscheinungen hat und so weiter, wie auch immer. Aber das gibt natürlich viele Frauen, die dann Schmerztabletten einnehmen und weiter funktionieren. Und das hab ich ja mal zu dir tatsächlich gesagt, dass bei so Konzerten, bei jeglichen Wettbewerben, bei Probespielen, dass es echt 'n krasser Nachteil ist. Ja. Was was eine Frau auch noch?

Wann, also wann ist quasi, wenn das jetzt sozusagen direkt auf Weißt Du? Ja, auf das Datum fällt. Dann bist Du irgendwie emotional. Das merken wir immer schon, dass ich emotional sozusagen anders drauf bin und mich selbst nicht so ernst nehmen sollte. Und ich glaube, da bin ich nicht die Einzige.

Und und dann eben natürlich körperlich und ne, also was ist unfair, was ist fair? Natürlich kann jeder Mann und Frau bei 'nem, sag ich jetzt mal, Wettbewerb, kann jeder irgendwelche Scheißbedingungen grade im Leben haben mit irgendwelchen Unfällen und Todesfällen und so weiter, nur dass eben sozusagen die Wahrscheinlichkeit, dass die Frau halt dann doch hormon man ist es rein Mann, fraumäßig, ist es einfach schon 'n Unterschied. Also Na ja, alle können Todesfall haben, Genau. Aber sozusagen Genau. Den Teil haben jetzt nur Frauen Genau.

Und das ist ja unfair. Ja, ja, natürlich. Ja, und ich mein, Du hast ja, ist auch nicht zu sehr persönlich irgendwie Aber ich glaube schon, Du bist Du bist ja schon auch sensibler geworden über die Jahre irgendwie, was das angeht. Mhm. Ne?

Das heißt also, ich glaub, da kann man ja auch, also, weiß nicht, ob man sich dann da abhärtet oder Ja. Also ich würd sagen ja auch, ich bin ich bin im Vergleich zu vor 20 Jahren, krasser Satz irgendwie. Du bist schon 20? Ja, ja, man man halt unser Kind mit Eltern? Ja, theoretisch, also gefühltlichen Teenager.

Wir fühlen uns ja schon krass jung. So. Nein, aber Oder so fitnessmäßig hast Du gesagt, bist Du so fit wie schon noch nie. Genau, ja. Aber jetzt Außer jetzt gerade heute nicht.

Weil sonst Weil sonst ja. Aber vor 20 Jahren würde ich schon sagen, dass ich viel weiter weg war von mir, von meinem Körper und von meinen Bedürfnissen und Empfindungen und allen möglichen als jetzt. Mhm. Sehr schön. Ja, ja.

Mhm. Also es macht jetzt keinen Unterschied zu dem, wo wir jetzt grade gesprochen haben, aber ich glaube, auch eine Art, wenn man schon sozusagen besser mehr Bewusstsein dafür entwickelt und ja, es ist, ich hasse es immer, wenn man so diese diese Pauschalitäten, wo man sagt, die Gesellschaft. Weil wir wir sind alle die Gesellschaft sozusagen. Das ist das ist irgendwie, als ob da sozusagen 1 sitzt und quasi mit 'nem Masterplan das dann alles genau steuert, wie die Gesellschaft sozusagen zu laufen hat. Aber vielleicht ist es dann so was wie 'n kollektives Bewusstsein, wenn man sagt, die Gesellschaft, ne.

Dass man, wie Du sagst, dass dass dass das keine Berücksichtigung, Berücksichtigung findet auf eine Art, genauso wie's ja, ich glaub, in Ansätzen mal eine Diskussion gab und dann ist die wieder völlig untergegangen, dass zum Beispiel halt der Schlafbedarf von Kindern, wenn sie, zurück bei Kindern, aber wenn sie sozusagen dann in die Pubertät kommen, dass sich das halt ändert, der Schlafbedarf, dass sie dann sozusagen auch teilweise länger schlafen Müssen chronologischiologisch, es gibt ja Chronobiologie, also ganz viel, also Biorhmen, die von der Sonne gesteuert werden und von also Licht eine Fall, wie bei allen anderen Tieren auch. Und wir haben das ja völlig ausgeschaltet irgendwie. Also wir funktionieren ja quasi, egal ob Sommer oder Winter ist, ob's morgens oder abends ist, ob Du Mann oder Frau bist. Mhm. Auf eine Art sind die Anforderungen, Mhm.

Die die Gesellschaft oder die wir an uns selber stellen, Mhm. Immer gleich. Und ich glaube, das schafft, wenn man das jetzt medizinisch betrachtet, auch schon extrem viel mehr Belastung für den Körper, was dann vielleicht in Schwäche übergeht, was dann vielleicht in höhere Empfänglichkeit sozusagen übergeht. Also wir akzeptieren das, dass halt so was wie eine Winterkrippe, ne, oder Erkältung ist halt normal. Warum ist das normal?

Ja, das habe ich tatsächlich noch gehört. Wär das wär das, ne, also auch dieses, wenn's kalt draußen ist, also warum warum sozusagen warum ausgerechnet dann sozusagen kriegst Du eine Virusinfektion, weil Viren theoretisch in der Kälte jetzt auch nicht besser funktionieren. Klar, mit Sonnenlicht werden die auch deaktiviert und alles Mögliche, aber trotzdem ist das Und wir wir akzeptieren das halt einfach so, so ist es, Mhm. So bin ich halt, ne. Mhm.

So ist es halt. Und man kann sich schon fragen, wenn wir das Ja, aber es lässt Mhm. Wie wie wie wie implementiert man das sozusagen als Teil 1 Gesellschaft, in der Du dich natürlich auch Unverletzbar. Nee, auch ja auch ein eingliederst. Mhm.

Ist ja gar nicht mal müssen, aber sozusagen, wenn Du Teil sein möchtest, dann musst Du dich 'n Stück weit zumindest eingliedern. Du kannst nicht ständig gegen alles sein, also kannst Du schauen, aber dann lebst Du halt auch mit allen Nachteilen sozusagen irgendwo in deinem Waldhäuschen, ganz halt ein, wenn Du dann glücklich bist, auch schön, ne? Keine Frage, aber sozusagen zu sagen, ja, wir schicken unsere Kinder halt irgendwie erst 10 in die Schule, Mhm. Weil wir der Meinung sind, dass das chronologisch sozusagen ihnen also besser tut, dann können wir halt die Katharina Nico Schule alleine ausmachen sozusagen und in in Bornholm vor Anker gehen und alleine sozusagen unterrichten, wenn wir das wenn wir das möchten irgendwie. Und gleichzeitig auch, wenn wir sagen, ja, im Winter ist 'n Arbeitstag halt nicht 8 Stunden, ist 'n Arbeitstag halt 6 Stunden.

Mhm. Damit man noch 'n bisschen Tageslicht hat. Nee, damit 'n bisschen Tageslicht hat und dann geht man halt nicht dann geht man halt nicht ins Bett 11 oder 10 wie im Sommer, wenn wenn das Licht draußen ist, sondern dann gehst Du halt neben ums Bett oder 6. Ja. Macht macht aber keiner.

Machen wir machen wir ja auch nicht, ne. Also Ja. Ja. Also ich glaube, 2 oder Du hast sehr viel gesagt. Also ich glaube, dass es dass es richtig ist, über die Dinge zu reden und Dinge anzusprechen, so was wie eben Mann, Frau, so was wie hormonelle Belastung, sag ich jetzt mal.

Weiß ich nicht, bei Jugendlichen, die mehr Schlaf brauchen, könnten auch einfach sagen, okay, dann zock halt bitte nicht bis 2 Uhr nachts, dann gehst Du halt 'n bisschen früher ins Meer. Ja, aber das Also Kinder brauchen auch sehr viel Schlaf. Und die gehen halt Ja, ja, aber das ist Ja, aber das natürlich ist auch wieder übern Kamm geschont und Klischee Natürlich. Ne? Also das ist jetzt Okay.

Also es gibt, es gibt, es gibt relativ gute Daten dazu. Ja, ja. Ja, okay, gut. Dann gibt es dazu Daten. Ich glaube, dass man trotzdem, also es einerseits thematisieren darf und eben ansprechen sollte und zum anderen aber auch einfach sich innerhalb der Gesellschaft ja smart verhalten sollte, weißte?

Im Sinne von, wie kann ich angepasst sein und trotzdem mir selbst gerecht sein? Und das ist ja, glaub ich, so der Livehack schlechthin. Wie kann ich Gefühlt ist Nee, wenn ich sag allen recht mache, das riecht überhaupt nicht. Aber wie eben kann ich mich anpassen? Zum Beispiel jetzt, wenn man speaking of Zyklus, dass man sagt, okay, ich guck irgendwie, wenn ich sauschlecht drin, ich guck irgendwo, wie dass man den den ersten Tag des Zyklus zum Beispiel so irgendwie plant, dass man da nicht irgendwie 'n das wichtigste Ereignis des Lebens hat oder so.

Was halt natürlich nur kaum möglich ist. Hängt ja 'n bisschen davon ab, wie gesagt, wie wie wie wie Ja, aber es gibt Menschen, die das zu machen. Steuerungsmöglichkeiten Du in deinem in deinem beruflichen Leben hast. Aber einfach so eben, das ist ja so so die Frage, also wo ich selbstwirksam sein kann, selbstwirksam zu sein, ist, glaub ich, unglaublich zufriedenstellend. Und wir haben jetzt schon oft gesagt, der Abend fängt halt einfach hier in Dänemark 4 Uhr abends, 4 Uhr nachmittags an.

Also jetzt im Winter. Ja. Dann ist halt einfach Nacht und das macht den Abend unheimlich schön lang, was ich irgendwie total schön find und gemütlich find, wenn's dann so 6 ist. Alle sind schon sonnmüde und man denkt so, krass. Und auch wir hätten die Möglichkeit, früher ins Bett zu Genau.

Weißt Du? Also ich find das total schön, dass man sagt, hey, wir sind einfach im Sommer viel leistungsfähiger und im Winter ist man ein bisschen weniger leistungsfähig. Und ich, auf der Art machen wir das auch. Wir schaffen's nicht immer 5 Uhr grade aufzustehen, weil's einfach so krass dunkel und gemütlich drinnen dunkel draußen gemütlich drin ist. Was aber auch daran liegt, dass wir nicht früh nur ins Bett gehen.

Ja, genau. Aber das ist sozusagen unser, ja, das ist unser Herz Aber ich mein, ich mein, jetzt kann ich mehr ist doch anpasssendfähig zu sein, ist doch sozusagen überlebenswichtig Ja. Oder nicht? Doch, aber also Evolution hat Schlaf schon ziemlich ziemlich hoch prioriert. Okay.

Also deswegen gibt's ja bei Tieren auch Winterschlaf. Genau. Das haben wir ja gesagt, das füllen wir jetzt auch bei uns ein. Winterschlaf. Mhm.

Dass wir jetzt ins Bett gehen und im März wieder aufwachen. Zwischendurch kurz Weihnachten peilen? Für Weste? Haben wir wieder weiterschlafen. Ja, stimmt, das hat die Ebene, glaub ich, auch so vorgesehen.

Ich weiß. Weihnachtsgehen. Ja. Kurz Party machen, die Leiste durchmachen. Freuste dich auf Weihnachten?

Ja, natürlich. Das klammern wir aus, glaub ich. Das sind das ist 'n gefährliches Thema. Echt? So schlimm?

Nee, aber Aber? Hä? Was hab ich denn für die gehören? Nee, ich find's, also ich find's Meinst Du jetzt dieses Jahr oder? Nee, ich find gerne, ich find's, das find ich tatsächlich so, ja.

Ich dachte, Du feierst gerne Weihnachten. Okay. Also ich fahr jetzt nicht ungerne Weihnachten, so, ne, aber ich bin jetzt nicht so der Weihnachtshypetyp, wie ich auch nicht sehr, sehr bester Hypetyp bin. Aber ich find das eine 1 von diesen, ich find's 'n sehr emotional persönlich besetztes Thema irgendwie so. Mhm.

Warum? Warum? Ja, ist eine gute Frage, weil ich jetzt immer doch dabei, was mich was mich halt sozusagen geht. Weil Ich weiß nicht, was Du sagen willst, wo wir dabei sind. Ja, dass wir drüber reden jetzt.

Ach so, ja klar. Ja. Weil's 1 von diesen Dingern ist, die die finde ich von Sehr erwartet. Allen Seiten emotional sehr aufgeladen sind, wo ein wo ein ein ausgesprochener und ein unausgesprochener Erwartungsdruck liegt. Mhm.

Und das finde ich, das finde ich tatsächlich schwer zu navigieren. Mhm. Da ist mein persönliches Erlebnis. Mhm. Aber Du Du Aber wir hatten doch jetzt nicht so viel Weihnachtsfest, wo alle in Tränen ausgebrochen sind aus lauter Enttäuschung, oder?

Nee, nicht am Weihnachtsfest, aber allein sozusagen schon dieses, wo feiert man wann mit wem? Mhm. Wie, dass alle befriedet sind, allein schon das. Mhm. Also wenn's nach mir geht, das weißt Du, ich würd am liebsten einfach hier eine 5 Meter Tonne reinstellen.

Hier ist 'n bisschen schwierig. Das haben wir gemacht. In der alten Wohnung besser. Ja, ich durfte nicht von, ich durfte keinen Klug feiern mit ihr, aber Ausm Dachgeschoss wolltest Du sie runterschmeißen und irgendwelche Menschen erschlagen. Ich hätt's nachts gemacht.

Aber das, verstehst Du? Und das das das mein ich irgendwie Ja, das versteh ich, ja. Was was da dranhängt irgendwie. Ja, das versteh ich. Mhm.

Und da kommt da kommt man jetzt, finde ich, halt schon sehr schnell in in sehr persönliche, familiäre Sachen irgendwie. Deswegen find ich das Ja, schön. Ja. Mhm. Das meinte ich damit.

Nicht mehr. Da stehst Du gar nicht mehr dahin per so. Ja. Ja, verstehe ich. Aber.

Ich hab mich gefragt, was ich denn für konkrete Erwartungen hab. Also ich glaube, meine Erwartung ist, dass man eine gute Zeit zusammen hat und den Moment miteinander genießt. Genau, aber das sind ja schon 2, sag ich mal, sehr schwammige Variablen und gute Zeit. Mhm. Und zusammen.

Was ist gute Zeit und wer ist zusammen? Ich glaube, dass man eine gute Zeit zusammen hat, wenn jeder bei sich ist, Womit wir wieder beim Jura sind. Nein, nein, aber ja, wenn jeder wenn jeder im Reinen mit sich ist, dann hat man doch eine gute Zeit, oder? Das ist ja, also Natürlich, bisschen sehr Wir sind jetzt zurück zurück zur letzten Folge irgendwie, Also als ob alle im Reinen mit sich sind. Stimmt.

Nein. Als ob alle im Reinen mit sich sind und ob alle im Reinen miteinander sind. Ja. Und dann gerade in der Weihnachtszeit kommen ja diese ganzen irgendwie wieder wieder hoch, irgendwie mit Onkel, Tanten und Verwandten und weiß, der Henker war und wer wer wann nicht im Leben? Wem war's, ja.

Wer keine Karte geschrieben hat, wer eine Karte so geschrieben hat, ob's jetzt 'n blaues Emoji war oder 'n gutes, ob wer jetzt zuerst anruft oder nicht oder wer zu spät angerufen hat oder keine Ahnung. Das finde ich alles 'n bisschen überflüssig. Genau, aber es ist ja sozusagen Ja. Ist ja trotzdem da. Ach, ich freu mich auf Weihnachten.

Ich weiß. Ich weiß. Wir hatten auch immer schöne Weihnachten. Ich kann dir Ja, wir haben auch immer schöne Weihnachten, aber Du hast auch immer wieder Fruchttendenzen. Fruchttendenzen und, sage ich mal, Ernüchterungstendenzen.

Jedes Jahr auf Nummer. Das Schöne ist, Du hast da, wie heißt das? Ich hab 'n Kurzzeitgedächtnis. Ja. Es war nicht Alzheimer, Bonimit oder was anderes.

Ja, wie auch immer, aber ja. Irgendwie so was. Irgendwie so was, genau. So eine Krankheit hab ich, ja. Ja.

Was, dass ich mir, dass ich mir Du Du freust dich, wirst enttäuscht, vergisst es und freust dich einfach wieder. Ist doch genial, oder? Das ist genial. Wenn ich drüber nachdenke, ist das ist das jetzt Feature. Ja, natürlich.

Ist 'n Talent, was Du hast, keine kein Problem. Ja, das ist 'n megaes Talent. Wir haben neulich gesagt, wir wollen naiv sein oder ich glaub, ich hab gesagt, ich will weiterhin naiv sein. Mhm. Und Du hast gesagt, oh ja.

Ja. Oder? Jedes Jahr aufs Neue. Dieses Mal klappt's. Auch zu mehr Naivität im Leben, nein.

Ja. Ich mein Natürlich, Du hast ja recht. Also ich ich würde mich ja schon als Idealistin bezeichnen und das finde ich gut und warum soll man mal pessimistisch sein? Nein, natürlich, nein, überhaupt nicht. Ich geborene dir ja völlig recht.

Also das ist ja auch keine Das ist ja auch eine Maxime, die wir eigentlich haben, dieses irische Sprichwort, ich weiß es nicht, singen, als ob keiner zuhören würde, Tanz, als ob keiner zuschauen würde und lieber, als ob Du noch nie verletzt worden wärst. Dieses immer und immer wieder neu Vertrauen, immer und immer wieder neu dran glauben, dass es gut wird. Mhm. Aber trotzdem und da, da haben wir auch schon ganz, haben wir auch schon drüber gesprochen, trotzdem kann man ja reflektieren, was was man was gemacht, was man gemacht hat, was passiert ist, ob man vielleicht diesmal irgendwie was anderes macht, damit man nicht voller Vorfreude wieder voll gegen die Wand fährt. Also ich bin jedes Jahr.

Ich bin überhaupt nicht gegen die Wand gefahren, jetzt behaupte man nicht über viele Sachen. Nein. Ich bin jetzt auch viel allgemeiner. Ich rede jetzt gar nicht über dich im Konkreten. Ich fahre nicht gegen die Waren.

Ich weiß gar nicht, was Du meinst. Nein, aber also, vielleicht kann man sich eben merken, das hast Du in der letzten Folge auch gesagt und das fand ich ganz gut oder ich glaube, dass Du's gesagt hast, auf jeden Fall sag ich's jetzt, dass man halt Erwartungen auch ausspricht. Ja. Ich erwarte, dass Du dein ganzes Weihnachtsfest, wenn Du glücklich bist. Das erwarte ich.

Kriegst Du das hin? Nein. Nein. Wenn man, ja, wenn man seine, das hast Du ja auch schon so schön gesagt, wenn man sich seiner Erwartung überhaupt bewusst ist, weil manchmal muss man erst enttäuscht werden, damit man weiß, was man eigentlich erwartet, ne. Und Na.

Ne. Und aber dafür sind ja so Reflexionen ganz gut. Mhm. Ich weiß gar nicht, zum Beispiel, da war ich auch war ich auch schon mal besser. Immer schön, selbst 'n bisschen kasteien.

Diese Weihnachtsbücher. Ich hab mir Ja, Mechanismus für? Doch, aber Du hast jetzt auf deiner Rückreise, hast Du ganz viel Zeit. Das stimmt. Auf meiner Rückreise.

Auf meiner Hinreise. Auf deiner Hinreise, Du darfst alleine fliegen oder Du darfst alleine im Zug fahren? Ja. Weil mich keiner abholt, weißt Du, ja. Ist Sein Geschenk.

Da ich hol dich schon irgendwo abgesprochen. Ja. Ja. Und jetzt An der Bushaltestelle. An der Bushaltestelle, in An der letzten.

Nee, ich kann alte Stelle versprochen. Dann kannst Du das so alle Zeit deinen Weihnachtsfried machen. Ja, mach ich, sollte ich mal, also mach ich wirklich. Weil das fand ich für mich zum Beispiel einfach eine schöne Tradition, weil ich's meistens gemacht hab aus der Not heraus, weil ich über Jahrzehnte, kann man schon sagen, immer die Wahl hatte, zwischen Weihnachten oder Silvester. Zu arbeiten, weißt Du?

Ja, weil irgendwann musste ich immer arbeiten und seit wir dann Kinder haben sozusagen noch mehr, hab ich halt versucht, immer Weihnachten frei zu haben und Silvester zu arbeiten, aber auch umgekehrt. Ich musste immer zwischen denen quasi, zwischen Weihnachten und Silvester euch verlassen und halt in irgendeiner Form zur Arbeit fahren oder zu euch fahren und hab Macht nicht so viel Sinn, aber ich weiß, was Du meinst. Wieso? Du musstest uns verlassen, zu uns zu fahren. Na ja, also entweder war ich nicht bei euch, weil ich noch Dienst hatte und bin dann zu euch gefahren oder ich musste quasi von euch zum Dienst fahren.

Ich weiß. Ich hab ja gesagt, ich hab's verstanden. Aber danke, dass Du's noch mal gemacht. Ja, sehr gerne, natürlich. Klar, Klarheit.

Ja. Und dann, ja, da habe ich diese Zugfahrt genutzt, sozusagen das Ja zu reflektieren. Mhm. Und hab dann immer, in den letzten Jahren habe ich tatsächlich das Telefon, diese diese Fotoapp benutzt, dass man Ah ja, stimmt. Das ist eine gute Idee.

Also ich mein, wie ich den Monat angeguckt und die Fotos halt durch einfach der Erinnerung bisschen auf die Spunde zu helfen, weil das ist tatsächlich teilweise beschämend und erschreckend, an wie wenig man sich, wenn ich dich jetzt frag, was war im Januar? Da war, glaub ich, Silvester. Nee, ich hatte viele Konzerte, weiß ich, entweder stolz. Können ja das Nix Januar auch wieder. Aber ja, ich weiß, mach's gerne.

Ich hab den ich hab den Wink. Nein, aber das fand ich tatsächlich 'n einfach 'n eine schöne Hilfe, Ja. Sich die Bilder anzugucken und über die Bilder sozusagen sich zu erinnern und dann halt, da ja dann auch andere Erinnerungen, die von den anderen Erinnerungen getriggert sind. Und da sozusagen einfach immer so paragrafenweise kurz halt zusammengefasst, Mhm. Was ist in dem Monat passiert?

Und so das ganze Jahr durchzugehen, einfach sich immer bewusst zu machen, was das fürn Jahr ist. Und dann hab ich immer die letzten 2 Briefe davor gelesen an mich, was in dem Jahr war. Und ich hab dann immer noch so sozusagen nach diesem monatlichen Beschreiben, also wie sonen kleinen Ausblick ins nächste Jahr, was ich erwarte und irgendwie so 'n paar größere Ziele. Aber hast Du auch die Dankbarkeit oder nur Gespren? Nee, schon.

Also ist schon auch, da kommt viel Dankbarkeit hochautomatisch irgendwie, ne, für die Und ja, uns auch interessant zu sehen, so diese, wenn man dann auch mal son bisschen, jetzt kann ich so, 5, 10 Jahre zurücklesen, wie, also was waren dann die Ziele? Mhm. Das ist Und wann sind die Ziele eingetreten irgendwie? Das ist megaspannend, sich das so So, ne, wenn man dann noch liest, ja, ich hätt gern irgendwie eine Beziehung oder ich hätt gern eine Familie oder gern Kinder und dann kommt so 1, 2, 3 irgendwie und diese und manche von den Zielen sind die gleichen erstaunlicherweise wie vor 10 Jahren, weil sie immer noch nicht erreicht sind. Ja, ja, ja.

Andere sind einfach weggefallen, weil sich herausgestellt hat, dass die überhaupt nicht mehr relevant sind, weil das überhaupt mir überhaupt gar nicht mehr wichtig ist auf eine Art. Und das ist aber spannend. Also wenn Du immer noch dieselben Ziele hast wie vor 10 Jahren, dann ist es ja nicht nur, seh ich halt beschämend, sondern es ist ja großartig, weil Ja. Dann sind die ja relativ konstant und weißt Du Ja und vielleicht einfach auch hart. Das sind einfach schwere Ziele so, ne?

Ja, ja, ja, ja, ja. Und andere natürlich auch, ja, auch spannend zu sehen, welche Ziele hat man früher erreicht? Welche hat man dann erreicht, wenn man's sich ungefähr vorgenommen hat? Und welche, wo also wo hat man sich quasi ratlos überschätzt irgendwie? Und das ist jetzt, wenn ich so drüber nachdenke, eine schöne Tradition.

Ich hab mir eine Zeit lang auch mal vorgenommen gehabt, dass ich sozusagen das schon monatsweise mach, son Monatsrückblick und das dann zusammensetzt, wenn ich diesen Weihnachtsbrief schreib. Mhm. Aber ich mach's nicht. Mhm. Ja, ich find es manchmal ganz schön, im Jahr kurz zu realisieren, wo es eine ist.

Ja. Also eben wirklich zu realisieren. So, ja, also eine eher eben innezuhalten und und nicht nur sozusagen, oh krass, ist ja, ist ja schnell vorbeigegangen, sondern halt, nee, im im Juli nehm ich halt wach, jetzt ist Juli und es geht nicht schnell vorbei, ne. Also eben dieses kurz pausieren. Man denkt immer, es ist so kurz, ne, aber wenn man dann so drüber nachdenkt über diese einzigen, Mhm.

Dann ist 'n Monate ja trotzdem 30 Tage Echt? Im Schnitt. Ja. Nee, nee, nee, nee, also Du weißt, was ich meine? Das ist so Ja.

Und 'n Tag hat auch viel Es ist so schnell es ist so schnell vergangen. Ja, ja. Ja, aber wenn man drüber nachdenkt, was man bekommen hat dafür Ja. Zeitlich. Ja.

Boah. Und die Momente, also ich find, in dem Moment, wo Du dich an die einzelnen Momente erinnerst Mhm. Dann ist es plötzlich ganz Dann wird's wieder lang. Ja, ja. Das ist wie so wie son Ziehhhhonika Ding irgendwie oder so, ne.

Also es sieht so kurz aus, aber eigentlich ist es wieder so Ja, stimmt. Und Stimmt. Gespickt vor Erinnerung. Darf ich kurz was sagen? Ja.

Danke. Aus dem Fall. Ich wollte noch was sagen zum Thema Erwartungen und dass man eben glaubt, dass es, dass die dann auf jeden Fall erfüllt werden an Weihnachten und an so großen Tagen und so weiter. Und ich weiß noch, wie ich im Studium, wenn ich dann nach Hause kam ab und zu, wie ich mich so drauf gefreut hatte, alle meine Verantwortung abzulegen und quasi verwöhnt zu werden und dann gekocht zu werden und nichts mehr entscheiden zu müssen. Und dieses dieses Gefühl, Verantwortung abzugeben, hat, ich glaube, so ein bis 2 Stunden gehalten, also so nach dem Motto, solange man ist und erzählt.

Und danach hab ich gemerkt und das ist überhaupt nicht die Schuld von irgendjemand, sondern hab ich einfach nur gemerkt, nee, in dem Moment, ich ich also, ich kann nicht meine Verantwortung abgeben. Ich kann ja jetzt nicht, während ich jetzt jedes Wochenende bin oder weiß ich nicht, eine Woche bin, kann doch nicht jemand anderes plötzlich mein Leben führen, sondern jetzt halt, jetzt nie, die halt für sich sorgen muss. Und ich ich wiederhole mich immer wieder auch in gewissen beruflichen Bereichen, wenn ich sag, so Sorge für dich, weil ich glaube, das ist letztendlich die die Quintessenz auch, auf eine Art, verlässlich glücklich zu sein. Also ich hab tatsächlich heute gesagt im im, so ist es wunderschön, wenn andere Menschen sich einen kümmern, wunder, wunder, wunderschön. Und es ist aber halt auch wunder, wunder, wunderschön, wenn wir uns selbst uns kümmern.

Und ich glaube, das geht in solchen großen Events manchmal unter, weil man so große Erwartungen hat, dass dann wirklich alle Probleme von angenommen werden und dass man sich nicht nur sich selbst kümmern muss. Und ne, also ich finde zum zum körperlichen Wohlgefühl gehört zum Beispiel für mich jetzt persönlich gehört, dass ich mich, wenn ich mal, ausreichend angemessen bewege, dass ich ausreichend angemessen atme, dass ich ausreichend angemessen gesund und frisch esse und so weiter. Das sind für mich halt alle diese Parameter und das muss ich mir halt selbst nehmen. Und wenn ich erwarte von jemand anderem, dass er oder sie oder mehrere Menschen das alles für mich übernehmen, dann ist es halt, glaub ich, sehr unrealistisch. Weißt Du?

Und ich glaube, das führt dann halt manchmal zu zu so Unzufriedenheit und letztendlich vielleicht auch Streit, weil man irgendwie glaubt, irgendwas abzugeben, was was vielleicht gar nicht so sein kann. Mhm. Und ich glaube, das ist, dass eben dieses dieses dieses Selbstwirksame, ich glaube, dass das eine Riesen-, Riesenchance ist. Und das erleben wir auch bei den Kindern, weil wir wollten ja heute auch über Kinder sprechen, geht so. Nein, wie gut denen das tut, wenn die ihre Selbstwirksamkeit spüren.

Das ist ja schon so bei so kleinen Babys, wenn die irgendwie realisieren, dass wenn sie jetzt auf 'n Knopf drücken und dann passiert irgendwas damit. Dass sie Macht haben, einfach nur gemacht, aber dass sie, ja. Besser, dass sie halt eine eine Wirksamkeit haben. Und das ist ja, glaub ich, vielleicht so was sehr Zufriedenstellendes. Und ja, das und das, find ich, zieht sich schon so durchs Leben, was man manchmal irgendwie, ja, auch ernüchternd realisieren muss, ne.

Also so, ich find's großartig, wenn Du da bist und dich mich kümmerst, aber Du bist halt manchmal auch nicht da, verstehst Du? Sag ich dir, Mum, wenn Du nicht da bist, soll ich dann heulen oder was? Und das und das Find ich jetzt eine angemessene. Genau. Und das, ne, dann ich wurd mir wurde schon im Studium gesagt, ja, wie krass, Kater, Du bist jetzt alleine schwimmen.

Ich so, warum will ich denn nicht alleine schwimmen gehen? Wenn ich immer drauf warte, bis irgendwie mit mir schwimmen geht, dann sitze ich heute noch da und warte, weißt Du? Also auch als Single kann man und muss man eben das so selbst in die Hand nehmen. Ja, dann in die Sauna gehen. Zum Beispiel?

Dass man gefunden wird. Ja. Ja, ich finde, Du triffst da was was ganz Elementares, finde ich. Es geht fast noch noch tiefer. Also weil wir sie auch von Zielen hatten und dass man Ziele erreicht oder auf Ziele hinarbeitet, ne, dass sie dann und also als Seiteneinschub mir hilft ja dieser kleine Planer, den ich mal gebastelt hab, weil der immer nur 3 Monate läuft mit Absicht.

Da musst Du sozusagen einen neuen nehmen und dann schreibst Du auch noch mal auf, was sozusagen dein Jahresziel war oder Dreijahresziel oder dein Monatsziel. Einfach, dass man sich das noch mal bewusst macht irgendwie und das noch mal innehält und guckt, wo bin ich irgendwie, wo kommt man hin. Und aber was eigentlich das, wo wo Du auch abziehst, was auf eine Art das Beruhigende und gleichzeitig das Frustrierende und Beängstigende ist, dass Du kannst auf das absolute Jahrhundertsziel hingearbeitet haben und Du kannst auf den schönsten Tag im Leben, blödes Konzept auch, aber also dieses diese Vorfreude auf etwas ist völlig egal, was es ist irgendwie.

Ob das jetzt dann sozusagen zu Weihnachten nach Hause zu kommen und alle Vierer von sich zu strecken und sozusagen magisch, fallen alle Sorgen von einem ab, Ist Ist halt eine Illusion. Ja, und das ist dieses das ist diese diese Unerbittlichkeit des Lebens, das ist einfach, es läuft einfach, es läuft einfach weiter.

Und Du hast den Höhepunkt und Du stehst auf der Bühne und Du hast den Applaus und Du ziehst diese Energie in und Du hast Du hast sozusagen diese ganzen Hormone, die sozusagen ganzen Körperflut und das ist einfach nur geil. Mhm. Und 3 Minuten später bist Du hinter der Bühne, die ist kalt. Nee, nicht 2 Minuten später, aber 'n paar Stunden später ist es dann so. Ja, es kann auch, wie gesagt, es kann, also kann ja auch schneller abflauen oder wie gesagt, also es ist ja es ist ja sozusagen, es ist ja bei mir genau das, ne, das Gleiche bis nach irgend soner OP irgendwie komplex, irgendwie megageil, fertig euphorisiert und da ist, die Wirklichkeit ist einfach immer noch da.

Genau. Deine ganzen anderen Probleme. Klar. Also es war für eine Zeit einfach ausgeblendet. Hast Du so viel Probleme?

Nein, aber das Du meinst, Du hast dann Hunger, weil Du 'n ganzen Tag nichts gegessen hast. Ja, den hat, das merk ich ja gar nicht mehr, aber Genau. Ja, genau. Aber es ist halt wieder wie diese Sehnsucht. Genau.

Diese Sehnsucht nach nach Vakuum voller Ja, vor allem auch, dass es Geborgenheitheit. Vor allen Dingen nicht nur, also ich glaube, die Hoffnung ist, also es ist ja einem für das Gefühl natürlich, Mhm. Dass es auslöst. Und dann ist diese diese Hoffnung, dass es diesmal länger hält. Mhm.

Das ist und vielleicht für immer. Mhm. Dass Du jetzt jetzt hast Du jetzt hast Du keine finanziellen Probleme mehr. Mhm. Jetzt hast Du keine, jetzt hast Du's beruflich geschafft.

Mhm. Jetzt hast Du die ganzen Hollywoodfilme irgendwie. Ja, jetzt ist gut. Ne, 90 Minuten lang sozusagen kompliziert es ist, jemanden kennenzulernen. Das ist das Hauptproblem.

Hast Du das Problem gelöst? Dann sind die am Schluss in denen, dann küssen sie sich endlich und dann irgendwie, Kathi ist ganz, ganz arg glücklich und jetzt jetzt sind sie einfach zusammen und jetzt ist alles gut. Ja, dann ist zum Glück der Film auch Und dann heißt der Film aus. Ja. Und dann geht, ne, dann geht's ja erst, dann geht's nicht, dann geht's richtig los, aber es geht halt einfach weiter und es geht immer weiter und das kann auch eine Art, finde ich, Entschuldigung, nur ganz kurz, das noch fertig zu sagen, das ist auf eine Art total beruhigend sein kann, weil es sozusagen Mhm.

Dieser Einspruch auch, den machen wir auch aufm aufn oder vielleicht schaffen wir das gar aufn Ring zu machen, wo der ursprünglich herkommt. Das ist das ja. Mhm. Das, was wir am Anfang fanden, das Du ja total doof auch diesen Spruch, aber dieses, es es geht weiter. Und sozusagen auch wenn Dinge wenn Dinge schlecht sind, die Beruhigung zu wissen, es bewegt sich einfach weiter, es ändert sich, es wird anders sein, es ist irgendwie Ich hab in den Mäusen auch neulich drüber geredet, irgendwie so, könnt ihr euch noch, was arschkalt war, irgendwie alle gefroren haben, es war dunkel, es hat geregnet irgendwie.

Haben gesagt irgendwie, so, ne, könnt ihr euch noch erinnern, als wir im Flugzeug waren? Mhm. So, das das ist sozusagen jetzt das graue Dunkle hier unten. Das nur die Unterseite von den Wolken, wo man, wenn man oben drüber ist, irgendwie am liebsten rumhüpfen würde, irgendwie die Zuckerwatte rumschmeißen würde und oben drüber scheint die Sonne. Und das ist im Endeffekt nur, also eine Perspektive und es geht einfach weiter.

Es reißt wieder auf, die Sonne kommt wieder raus, was auch immer. Aber dass das einfach sozusagen motivierend sein kann und es kann aber auch krass erschöpfend sein, weil dieses ist es denn nie genug? Ja. Und die Antwort ist, nein. Ja.

Es ist nie genug. Ja, Und also ist ja son total pauschaler Satz. Also finde ich natürlich total schön, dass Du gesagt hast. Applaus. Genesis für diesen Satz. Danke. Danke. Karte. Danke. Ja.

Es gibt ja diesen Satz, ja, so ist das Leben. Das ist das Leben. Und das wär so irgendwie, ich weiß nicht, weißt Du, so ernüchternd? Du musst Du musst ihn schon Zuschleben. Du musst ihn schon im Akzent Zuschleben.

Zuschleben. Soschleben. Es hätt jetzt halt keine Verstand. Ja. Hat sich gleich viel attraktiver an auch.

Ja, ich Viel tiefgründiger auch. Ja, ich weiß. Ach so, sehr durchleuchtet und respektiert, gell. Essen, tu, weißt, so, ich lebe. Da da kann's da kann's nix machen.

Da kann's nix machen. Voll lauter lassen alle, ne, so, das leben. Ja, auf jeden Fall. Das ist halt so. Das Leben ist halt So ist es halt.

Jetzt akzeptier's halt. Jetzt akzeptier's halt. Es ist halt ein Auf und Ab. Das Leben ist halt eine Was ist das? Jetzt bin ich gespannt.

Nee, es sind halt einfach diese diese Gegensätze, die das Leben ausmachen. Wir würden nicht das Essen genießen, wenn wir nicht Hunger hätten. Und wir würden auch nicht den Schlaf genießen, wenn wir nicht müde wären und so weiter. Das kannst Du alles. Wir würden nicht genießen, wenn's jetzt dunkel wär, dann wären hier diese Lichtecketten, dann wird's nämlich affig.

Was habe ich gesagt? So sind sie nicht. Wenn sie hell draußen wären sie wie so. So sind sie überhaupt nicht affig. Nein, aber weißt Du, also das Ja, sonst wären sie tot, ganz einfach.

Genau. Und die Seine Bewegung ist halt das. Ich hab, das hat mein Vater auch immer gesagt, ich weiß, ich kann ihn ja so so sinngemäß. Sinngemäß, ja. Ja.

Ja. Und das, find ich, hilft schon, auf eine Art auch das zu erwarten. Ich glaube, das hilft. Mhm. Zu wissen, dass Diese Imperermanements meinst Du.

Ja. Und also auf eine Art, ich ich fand ja diesen Satz so doof. Warum? Ich fand den, ich ich ich konnte Weil das das das gute kaputt Genau. Also Weil Du musst das auf eine Art.

Ja, auf eine Art, also nur das noch mal so dahingehend zu durchleuchten. Du Du sagtest ja vorhin eben, ne, weiß ich nicht, wenn Du jetzt durch 'n Hagel fährst oder so, kann man sagen, okay, Oder halt auch dieses Realisieren von ein wunder-, wunderschöner Moment zu wissen und das find ich eben ernüchternd, aber es hilft halt auch im Moment zu sein. Und ich unterhalt mich ja mit den Mäusen sehr viel über den Tod. Und und natürlich tauchen dann solche Fragen auf wie, warum muss man denn überhaupt sterben? Was macht das denn fürn Sinn?

Und wenn halt niemand sterben würde, dann dann würden wir auch weniger genießen. Und wir würden auch weniger lieben. Weißt Du, wir werden wir waren alle alle 'n bisschen weniger intensiv. Und das ist, also vielleicht ist es der Sinn des Todes, ich weiß es nicht. Aber weißt Du, also Das Erleben ein Leben an dir.

Ja, zu wissen, dass das Leben endlich ist und dass dass alles eben letztendlich endlich ist. Weißt Du? Und wenn wir uns verabschieden, weil ich verreise oder Du verreist, dann ist es irgendwie 'n trauriger Moment und aber auch 'n schöner Moment, weil wir wissen, okay, diese diese dieses Zusammensein endet jetzt bald und dann freuen wir uns halt wieder aufs nächste Mal. Mhm. Es macht's halt intensiver.

Und das ist ganz wichtig. Ja, es streicht den Wert halt heraus, ne. Also von einem, also Ja. Was hat Wert? Wert hat das, was selten ist irgendwie, ne?

Und das hatten wir auch schon mal irgendwie Oder wann was der Wert beisteuern? Der Wert deiner Gesundheit wird dir klar, wenn Du nicht genau Und zum Beispiel nur kurz, weil Du fängst jetzt gleich wieder an, 20 Minuten zu reden, nur kurz. Wenn wir ins kalte Wasser gehen, Ja. Dann dann ist es das, was uns unheimlich lebendig macht. Und ich glaube, das fehlt uns in der Gesellschaft, dieses dieses Spüren von Lebendigkeit, weil halt die Gegensätze immer so sich so annähern.

So wann ist es bitte schon dunkel und wann ist es bitte schon hell und wann hab ich bitte schon Hunger, wenn ich den ganzen Tag esse und so weiter. Und das ist halt so, okay, wenn's halt wahnsinnig, ich ich versuche das Wort nicht zu sagen, kalt ist, dann Mhm. Ja. Ich durfte das ja vorhin nicht sagen, deswegen, aber jetzt darf ich sagen, wenn's perfekt kalt ist, dann ist halt perfekt kalt, so. Spürst Du das halt.

Und das macht uns unheimlich lebendig. So, jetzt bitte. Jetzt muss ich was Neues sein, was heißt wieder Warum? Du hast neue Impulse gesetzt. Entschuldigung.

Was denkst Du, als ich die ganze Zeit mach ich mir so Notizen Notizen? Können son kleines Brettchen. Mhm. Was sagt eigentlich die Uhrzeit? Ja, ich ich sag ich sag ich sag 2 Sätze und dann hör mal auf.

Okay. Das eine ist, ich ich geborene dir völlig recht, das ist ja sozusagen auch 'n Vorwurf, also auch hinsichtlich psychischer und auch physische Gesundheit, dass wir, dass unsere Gesellschaft danach strebt, Mhm. Diese Kontraste abzumildern, soweit's geht. Mhm. Das ist So bequem.

Genau. Sozusagen 'n Großteil unserer Entwicklungen zielen auf Bequemlichkeit hin. Mhm. Aufzug und Allein schon 'n Telefon. Du musst nirgendwo hinfahren.

Du kannst sozusagen jemanden anrufen irgendwie. Du hast 'n, ne, also Autos werden, Du hast 'n Massagesitz irgendwie. Also und und das ist alles schön, wenn Du's nutzt und das andere aber nicht sozusagen sein lässt. Da haben wir, glaub ich, auch schon mal drüber gesprochen, dieses Buch The Comfort Crisis von 'nem Typ, der dann irgendwie, was weiß ich, 'n Monat lang in Alaska irgendwie Elche gejagt hat, wieder irgendwie mit den bloßen Händen quasi, dann rauszukommen. Oder er hatte ich dir auch mal erzählt, hat mir, glaube ich, auch schon mal im Podcast drüber gesprochen über diese Verrückten, die über den Atlantik gerudert sind, sozusagen back to the bär, sag ich mal, und so, die dann aber im Alltag nicht mehr klarkamen, weil ihnen diese diese Kontraste, dieser Kick durch die Kontraste dann auch gefehlt hat irgendwie, ne.

Und das ist dann schon beziehungsweise dann holt man sich halt diese, was sind Drogen? Das ist ja auch quasi das, der Versuch, diese Kontraste abzumildern und sich in sozusagen eine angenehme, bequeme Welt zu flüchten. Und wenn's fürn kleinen Moment ist Ja, ich dachte, Drogen sind eigentlich Teilweise hängt davon ab, welche oder? Also son Trip zu laden? Dann hast Du ja auch 'n krassen Kontrast.

Ja, ja gut, kannst Du so sehen, ne, weil dann ist der Kontrast zur Normalität wieder so hoch, dass Du wieder Alkohol brauchst. Was auch immer. Ja. Aber Kennen wir uns eigentlich auch nicht aus, muss man was sagen. Doch, aber da können wir die ganze Folge sozusagen jetzt noch drüber machen, dass das, glaub ich, das das war ja, das sozusagen nur dazu und das, was ich davor noch sagen wollte, Weil mich das daran erinnert hat, an diese dieses Meditationsretreat, was ich da zweimal hatte, war auch das Gleiche jeweils, wo wo es ja viel Buddhas Teachings, also Weisheiten ging.

Und da ging's auch ganz viel darum, die Kunst zu sterben. Und dass die Kunst zu leben, die Kunst zu sterben, beinhaltet. Mhm, mhm. Und diese diese Idee ja auch, ich glaub, das war Stephen Covey, egal, Buch auch, 7 Prinzipien hocheffektiver Menschen, wie auch immer. Prinzip Nummer 2, dass Du dein Leben vom Ende her denkst.

Mhm. Also wenn Du gehst, wie möchtest Du gehen? Was soll auf deinem Grab stellen sehen? Also vom Ziel her dann rückwärts rechnest, was fürn Mensch möchtest Du gewesen sein? Was sollen Menschen an deinem Grab sagen?

Mhm. Und also wenn Du stirbst, wie möchtest Du Mhm. Wie wie möchtest Du von dieser Welt gehen? Und das beschreibt eigentlich, wie Du dein Leben gelebt haben möchtest. Mhm.

Und sich darüber Gedanken zu machen und das können wir eigentlich auch noch mal machen, so. Mhm. Das hört sich vielleicht mal, also einfach so als Reflexionsübung, Mhm. Weil sich das ja auch erinnert im Laufe der Zeit, Jetzt auch, wo Tod irgendwie präsenter ist und so was, ne. Aber ja, das das ist ja das im Endeffekt, finde ich, was Du was Du so schön beschrieben hast vor in seiner Gänze irgendwie, dass Du, wenn Du dir diese Kontraste sozusagen gegenüberstellst, Tod und Leben, dass das dass das eine, dass Du den Wert des einen mehr schätzt, Mhm.

Wenn Du das andere sozusagen dir bewusster machst, ne. Und ausfüllst. Ja. Mhm. Hab ich schon.

Vielen Dank dafür. Ebenso. Eben so. Schön. Ja.

Ja. Haben wir einen abschließenden Satz? Und Du hast schon alle abschließenden, also hättest Du gesagt. Ich würde sagen, dass es so schön steht. Verabschieden uns in die Nacht, in die Dunkelheit, auf dass es morgen wieder hell werden