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Besser ging’s nicht – reicht wirklich „mein Bestes“?

Edel Abgefunkt · Folge 22 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 29. Dezember 2024 · Dauer: 43:08

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

Wintermüdigkeit, Depressions-Einstieg und Zeichen-Raster: Folge 22 über Wahrnehmung vs. Realität, Pareto (20/80), und die Frage, ob „ich hab mein Bestes gegeben“ Milde erlaubt – oder auch Ausrede sein kann. Titelimpuls: besser ging’s nicht.

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Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 22?

Um Leistung und Selbstnachsicht: Wann „mein Bestes“ reicht, was Pareto damit zu tun hat, und wie Wahrnehmung uns täuscht.

Was meinen sie mit „besser ging’s nicht“?

Die Haltung nach Anstrengung: Es ging nicht besser – verbunden mit der Frage, ob man wirklich alles gegeben hat oder sich bequem herausredet.

Was ist das Pareto-Beispiel hier?

20 Prozent Einsatz für 80 Prozent Ergebnis – und umgekehrt 80 Prozent für die letzten 20. Hilft, Ziel und Aufwand ehrlich zu kalibrieren.

Wozu das Zeichen-Raster?

Durchs Raster sieht man anders: Was man sieht, ist nicht zwingend „was es ist“. Bild für Wahrnehmung, Übung und dass Tools/Perspektiven Ergebnisse verändern.

Warum kommt Depression vor?

Als offener Einstieg (Müdigkeit/Winter), den sie streifen und bewusst nicht zum einzigen Thema machen – Lifestyle, Lows und Weiterreden gehören dazu.

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Warum sitzen Du eigentlich immer auf diesen Blöcken, dich einfach aufstühlen? Keine Ahnung, ist eine gute Frage. Echt? Wer hat sich das ausgedacht? Wahrscheinlich, weil die Uhr in Mathe mal zu Hause ist.

Wahrscheinlich. Oder? Ist ja deine Idee. Nee, ist für deine. Erleuchtet werden.

Alle deine alle witzigen, lustigen, strange, verrückten Ideen sind deine. Ach, sehr, ist die witzige Idee, ist der witzige Podcast. Ist der der sitzende Witz Witz Podcast. So, hi. Hi.

Du stirbst jetzt hier extra erst mal ins Mikrofon rein. Ja. Sehr gut. Na? Ja.

Wie geht's? Boah, müde, irgendwie. Mhm. Verstehe. Winter und so.

Weißt Du, Danke. Weißt Du, wie's ist? Ja. Frag mich. Schrecklich, ja.

Wir machen's uns hier mega hügelig immer. Ja. Die meiste Zeit machen wir uns das mega hügelig. Mhm. Hattest Du jemals Depressionen?

Oh, was fürn Einstieg. Da 'n bisschen drum rumgeplinkelt und dann bäm. Nö. Hatte ich das Nee, ich glaube nicht. Hattest Du mal son, na ja, ich mein, ich habe 'n 'n Low Tag kann man dann ja nicht irgendwie in die Richtung sagen, ne.

Ein Low Tag kann man sagen, ne. Ja, Low Tag kann man ja alle mal Genau. Das ist, glaub ich, ja, ja. Ich glaub, ich kann da gar nicht mitreden tatsächlich. Und ich glaub auch alles, was ich dazu sag, ist falsch und ungebildet.

Ja, ich glaub, auf eine Art ist es schon schwer, über Sachen zu reden, wo man einfach wo einem die direkte Erfahrung fehlt. Ja. Und dann Und tatsächlich oder es zu bewerten auf eine Art sozusagen. Ja, das sowieso nicht. Nee, bewerten, ich glaube, darum geht's gar nicht.

Ich, für mich ist, glaub ich, das Problem, dass ich's halt von meinem Naturell schlecht nachempfinden kann. Dass man das, also dass man jetzt krankeinhalb bewertet, bekomme ich mich auf die Idee. Aber dadurch, dass ich's schlecht nachempfinden kann, kann ich's mir halt auch vorstellen oder weniger vorstellen. Ich weiß noch, dass ich irgendwann mal in der Schwangerschaft untere Rückenschmerzen hatte und dann hatte ich, also so ums ESG und dann dachte ich, ah ja, danke Universum, jetzt weiß ich, wie untere Rückenschmerzen sich anfühlt, was ja für mich jetzt als auf der Matte wie ich nicht so witzig war, ne. Also das tut mir so nett an, aber es ging ja bisschen Bewusstflüssigkeiten.

Stimmt. Wo Du mein Leben gerettet hast, ne. Ein Video. Ja, aber das ist ja Tourette sag ich immer mein Leben, wenn ich bewusst was hätt. Ja.

Oder? Mein Job. Ja, ich finde es auch meine Masche. Aber ist tatsächlich, na klar und das, ich mein, ist ja ist ja schon auch die Frage, also wie weit kann man empathisch sein? Also Du kannst mitfühlen, aber Du kannst es halt nicht Kannst nicht nachfühlen.

Genau. Das auch die Frage, ob man das muss. Nee, genau. Muss man nicht, aber das ist auch, glaube ich, einfach extrem schwer, weil wenn Du sozusagen selber drüber nachdenkst, also wie wie vermittelst Du so was? Was jetzt?

Ja, ja, ja, superschön, megaschw. Ich kenn das ja wie Verstehst Du, also das ist ja wie Keine Ahnung, ich weiß nicht mehr, wer das mal gesagt hat, ging's auch die Diskussion, dass wir als Männer ja nicht nachfühlen können, Mhm. Wie sich die Geburt anfühlt. Natürlich können wir das nicht. Ja.

Ich hab's das auch, dieses Und dann und dann ja, das ist wie, ja, wie wenn dir jemand den Hoden an den Hinterkopf tackert. Ja, das daran habt ihr hoffentlich keine Erfahrung. Nee, genau. Aber das ist halt wieder so was Ja, aber es gibt ja auch so Messungen, wo dann son Mann, wo das so nach, also es simuliert wird, der Schmerz der Frau unter der Geburt wird dann am Mann angewandt und dann sterben die halt fast. Was ja manche Frauen auch tut.

Ja, was aber auch unfair ist in dem Fall Das ist mega unfair. Du hast ja auch nicht so Hormone dahinter und die Freude aufs Baby und den Sinn dahinter. Da da ist ja ganz viel isoliert nur den Schmerz zu nehmen, ist ja irgendwie total dämlich auf dem Arm. Ich und wie gesagt, ich halte davon sehr wenig. Was soll das denn?

Ich mein, ihr seid in anderen Bereichen, fast jetzt gerade nicht so, heldenhaft. Folge 15, 14, keine Ahnung. Nein, aber ja, das also das ist ja, ich hab jetzt, ich hab mich sehr schon oft gefragt irgendwie, dass er wie wir hätten so jetzt neulich doch wegen diesem Buch. Mhm. Davon, dass man nicht alles so, also wenn man wenn man die deutsche Sprache wörtlich nimmt, Mhm.

Wie blöd's, also wie blödsinnig das ist, irgendwie esst deinen Teller auf Ach so, herrscht. Ja. Auf der Bank arbeiten. Ja. Irgendwie so all diese ganzen Sachen irgendwie, die die eigentlich, wenn man sozusagen so wörtlich wörtlich nämlich keinen Sinn gibt.

Das haben wir also doch auch im Deutschen. Wir fluchen immer über das Dänische, dass es keinen Sinn macht. Ja, ja, das stimmt. Ja. Mit den Präpositionen mal so.

Ja, ja, ja, das ist total. Ja, und ich hab damals, ich hab schon immer als als als Kind hab ich mich gefragt, aber das heißt, ja, das schmeckt wie Schuhsohle. So. Süß. Wer hat's ausprobiert?

Keine Ahnung. Das liest Du ja auch an den Büchern irgendwie. Da schmeckt wie eine alte Schuhsohle oder? Wer hat's ausprobiert? Woher weißt Du?

Also ich hab eine Vorstellung davon, wie's wahrscheinlich ist irgendwie, da Ja. Drüber Fleisch, sagt man das. Ja, ja, ist so, das ist erzähl. Erzähl wie Schulsohle. Ja.

Und aber ich find das tatsächlich eine extrem, wenn man so drüber nachdenkt, eine extrem spannende Frage. Mhm. Wie wie vermittelst Du Mhm. Wie vermittelst Du eine Sensation. Wie vermittelst Du überhaupt irgendwas?

Von dir Was heißt denn schon vermitteln, weil das ist ja auch so was von subjektiv, dass Du ja dann 'n Durchschnitt vermitteln würdest. Also klar, kannst Du Nee, wenn ich jetzt sag, zum Beispiel, wie vermittelt man einem Mann, wie alle Frauen im Durchschnitt dann Ach so, klar, ja, klar. Sone Geburt Ja, das kannst Du nicht erleben oder was dein eigenes irgendwie. Ich hab ja immer gesagt, Urgewalt hab ich zu dir gesagt, aber sone gute. Ja, ja, ja, Aber die durch dich durchgeht irgendwie so, ne.

Ja, ja. Ja, ich also ich find's auch auf eine Art, ich beneide euch ja auch 'n Stück weit so. Ist ja auch großartig. Ich sehe, hab ich dir immer gesagt? Ja, ja, ja.

Du bist, nee, doch, Du bist eine der wenigen Frauen, die ich kenne. Ich kenn natürlich noch eine Frau. Okay. Dummes Eis. Dann bin ich ja beruhigt.

Nein, aber die sozusagen von 3 Geburten positiv erzählt. Ja. Und also auch da sozusagen müssen wir natürlich aufpassen. Da sind wir sehr dankbar da drüber, Natürlich. Dass das unser Erleben ist.

Natürlich. Und und auch, also man kann auch sagen, wir haben Glück gehabt. Man kann auch sagen, wir haben wir haben viel getan dafür, dass es so sein kann. Ist keine Garantie, dass es so sein wird natürlich, das wissen wir auch. Wir haben auch immer genug Demut und Respekt gehabt zu sagen.

Mhm. Wir sind offen für alles. Wir haben keine, genau. Wir haben keine Ahnung, aber wir wollen uns auch sozusagen positiv, also potenziell negativen Sachen irgendwie jetzt nicht verschließen und das sozusagen mit auch mit unserer Regeln und mit einbeziehen. Du meinst jetzt potenziell negativ wie PDA oder?

Ja, nee, das mein ich jetzt noch gar nicht mal, sondern wie, dass man halt irgendwie zum Beispiel irgendwie eine Kinderhandstände Station braucht oder so was, ne. Mhm. Ja. Ja. Aber das, ja, zurück zu diesem zu diesem Beschreibending, Auch sone Frage, die mich selten, aber doch immer wieder beschäftigt, ist ja auch Also jetzt haben wir grade gesagt, kann man denn, also wie kann man sozusagen Gefühlszustände adäquat kommunizieren?

Mhm. Aber also wir haben uns halt in unserer Sprache drauf geeinigt, dass wir halt auf irgendwas zeigen und sagen, das ist der Name dafür. Mhm. Ist 'n Stuhl, der Stuhl ist schwarz. Aber woher weiß ich, dass Schwarz für dich ausschaut wie für mich?

Weiß ich nicht, ne. Ich weiß. Und aber wir haben uns ja geein Also es gibt ja schon es gibt jetzt schon so was wie eine, sag ich mal, objektive Realität, weil wir ja alle sozusagen auf das gleiche Referenz haben. Eine versuchte Realität. Genau, aber und und dann, also, ich zähl mir nur grade deswegen noch mal ein oder auf, ist halt, weil ich grade heute wieder auf der Arbeit halt erlebt hab, dass einfach die Realität so extrem unterschiedlich wahrgenommen werden kann.

Mhm. Also selbst wenn wir auch das Gleiche zeigen Mhm. Und sagen, so heißt das, Ja. Kann das sozusagen völlig anders interpretiert und wahrgenommen werden. Und sozusagen Großteil dieser ganzen Probleme Mhm.

Ist im Endeffekt, ja, also Die das das das diese Interpretation. Wobei Ja oder Kommunikation im Endeffekt darüber, ne. Aber Du kannst ja jetzt 'n Gegenstand nicht so krass interpretieren. Doch, kannst Du natürlich sehr. Aber also es ist ja eher eine Situation als Gegenstand oder nicht?

Nee, also ich find zum Beispiel Oder was war bei der Arbeit? Mhm. Da kann ich jetzt nicht drüber reden, aber Ja, aber so beispielhaft? Nein, einfach also sozusagen wie wie wie eine Situation an einem Patienten unterschiedlich wahrgenommen werden kann von verschiedenen Fachgruppen innerhalb der gleichen Fachgruppen von verschiedenen Menschen. Ja.

Was dann halt auch zu gefährlichen Situationen führen kann. Ist nicht häufig, aber Ja, richtig. Kann. Und eine spannende Erfahrung find ich, die ich da gemacht hab, war, ist jetzt gar nicht Medizin, aber ich war 2013 bei dem verrückten Markurs da im Jahr. Mhm.

Und wollte dann eine Woche, es war schon extrem der Unterschied. Ich hatte diese Vor- und Nachher Bilder, die haben ja neulich irgendwie auch Mhm. Im Keller für die diese Nach- und Bilder im Kopf. Und eine diese Übungen war sozusagen, also da, der Kurs heißt oder hieß irgendwie, mit der mit der rechten Gehirnhälfte zeichnen lernen. Und die Idee ist halt, dass wir, wenn wir zeichnen, oder malen, grafisch abbilden, dass uns die linke Gehirnhälfte immer wieder sozusagen in die Quere kommt und reinfunkt.

Und deswegen ganz viele Menschen denken, sie können nicht zeichnen. Mhm. Oder diese diese diese Selbsterzählung haben, wie ich bin schlecht in Mathe, ich war immer schon schlecht in Mathe, ja, ich kann halt nicht zeichnen. Und ein, also sozusagen die, und deswegen ist das sozusagen der Unterschied zwischen Wahrnehmung und Interpretieren, ist diese Übung sozusagen einfach, 'n geraden Stuhl Mhm. So wie den da hinten, zu zeichnen.

Mhm. Also und die Aufgabe ist, zeichne, was Du siehst. Mhm. Und ich Und Du siehst 'n Stuhl. Und Du weißt, dass 'n Stuhl, dass die Beine gleich lang sind und dass die Sitzfläche eben ist Mhm.

In den meisten Fällen und die Rückenlehne irgendwie auch in 'nem Winkel mehr oder wie. Das weißt Du. Und dann versuchst Du, das so zu zeichnen und dann sieht's einfach total nicht Weil Du versuchst, etwas, was in deinem Kopf ist, eine Interpretation von einem Stuhl, hinzuzeichnen. Denn wenn Du hinguckst einfach dadurch, dass es dreidimensional ist und von deinem Blickwinkel aus ist der eine Fuß kürzer, der andere 'n bisschen schräg. Die Sitzfläche sieht nicht gerade aus, sondern die ist halt schräg und verkürzt, Mhm.

Weil das halt so aussieht im dreidimensionalen Raum. Mhm. Und Du weißt aber trotzdem, dass 'n Stuhl ist und dann funkt dir quasi die linke Gehirnhälfte die ganze Zeit rein und sagt, nee, nee, Du kannst das nicht schräg malen. Mhm. Das ist, die Sitzfläche muss gerade sein, sonst kann man nicht drauf sitzen.

Mhm. Und da kommt die ganze Zeit dieser dieser Quark zustande. Und eine dieser Übungen war, dass man 'n 'n Foto hat von dem Stuhl und das umdreht. Mhm. Und dann sozusagen aufn Kopf mal abzeichnet.

Und es klappt viel, viel besser, weil dein Gehirn weiß zwar, das ist 'n Stuhl, aber das kann's irgendwie nicht so richtig greifen, weil's aufm Kopf ist. Abzeichnet. Und die andere ist, dass man son, kriegst Du dann da also auch sone, ist auch wieder, es war auch sone Einsicht für mich, da denkt man immer, ja, diese ganzen Künstler, Picasso so, die brauchen keine Tools mehr, die kommen einfach und malen da diesen Stiel mit 1 Hand und so. Ja klar, nach irgendwie 25 Jahren. Und da hast Du son son Raster, Mhm.

'n Plexiglas, auf dem son son quadratisches Raster gemalt ist. Und das legst Du quasi über das, also sozusagen, Du guckst auf den Stuhl durch dieses Raster Mhm. Und hast das gleiche Raster auf deinem Papier. Und dann kopierst Du quasi das, was Du in jedem Viereck siehst einfach nur. Und dann kommt so ziemlich eine perfekte Kopie raus und dann guckst Du, dann gibt's so, dann gibt's so Drucke von wie den 17, sechzehnten, 17, achten Jahrhundert gemalt.

Und ihm auch son Raster benutzt. Also diese Tools benutzen auch Ja, krass. Alle. Mhm. Also das ist wie, wenn Du, weiß ich nicht, irgendwelche Ja, ja, danke.

Ich lass das mal mit Du würdest dich ja immer auf geigerisch erklären. Ich krieg's jetzt grade nicht geigerisch über das. Aber das das finde ich, das hat, finde ich, schon auch noch mal geholfen zu sehen, dass halt das, was ich seh, nicht zwingend das ist, was es ist. Mhm. Sondern das, was ich denke.

Mhm. Das ist das. Ja, sehr spannend, sehr spannend. Darf ich noch mal drauf zurückgehen auf Depression? Sehr spannend, sehr spannend.

Man hört ja echt drauf zu reden. Kannst Du nicht noch einen Satz irgendwie dazu sagen vielleicht, was das mit dir gemacht hat oder irgendwie, keine Ahnung, irgendwie son bisschen Bezug drauf nehmen, dass das nicht so völlig gegen die Wand fährt irgendwie. Jetzt komm ich mir son bisschen vor wie in sonem Kindergarten irgendwie so, schön schön, Martin. Ja, kann man auch so machen. So, jetzt reden wir wieder über was anderes.

Ich find es sehr spannend, dass Du weg bist. Ja, okay. Vor allen Dingen, dass Du in New York warst. Ich ich hab mich gefragt, wo Du diesen Kurs gefunden hast. Ich kann mich an diese lebhaften Bilder erinnern.

Ich fand die wirklich gut. Wahnsinn. Spannend. Lass, wir lassen's einfach. Schön, danke Katharina.

Schön, schönen Dank für deinen Beitrag. Meine Herz, ich hatte ungefähr seit 20 Minuten diesen, ich will aber da noch mal zurück Das kann ich ja nicht wissen, dass Du das dass das Depressionsthema noch nicht abgeschlossen ist. Nein. Ja, genau und deswegen rede ich ja mit dir. Jetzt unter bei dir halt nicht, sondern hör halt einfach nur zu, okay?

Ich find's großartig, Punkt. Ja. Und jetzt gehen wir noch mal dahin. Ja. Was möchtest Du denn zum Thema Depressionen sagen, das noch nicht gesagt wurde?

Ich möchte gar nicht auf Depressionen an sich eingehen. Ich will auf eine Art weitergehen zu der Überlegung, was ist denn nicht auch, also unabhängig von Depression, aber was ist im Leben nicht auch Lifestyle? Was ist nicht auch Und ich komm deswegen darauf, weil Kinder so oft in so Schubladen gesteckt werden wie Zappel Philipp Zappel Philipp und überaktiv und ADHS und so weiter.

Deswegen, also deswegen, ich will Depression einfach stehen lassen und möchte dann weitergehen zu, aber was ist denn was ist denn letztendlich im Leben, also sozusagen Mangel an Balance, woher das hören kann, was man eben durch richtiges treatment einfach auch lösen könnte versus, man gibt halt diesem Kind zum Beispiel Tabletten und stigmatisiert dieses Kind als das und das bist Du. Und ich weiß nicht, ob's dazu jetzt heute eine Antwort gibt, ne, weil ADHS und so, das ist ja irgendwie auch anerkannt und ich will jetzt auch überhaupt niemandem zu nahe treten und auch da sozusagen bin ich viel zu sehr, viel zu wenig sozusagen in der Materie drin.

Ich find's aber spannend, darüber nachzudenken. Du weißt, warum ich darüber sprech, was so Zappel Philipp angeht und so weiter. Und ich glaube eben, dass wir, vielleicht sind wir dann eben auch wieder sehr schnell im Bewerten und eben, okay, so ist es und das wird manchmal Menschen, glaub ich, nicht so sehr gerecht, als dass man halt diesen Menschen unterstützt, weißt Du? Ja. Ich weiß, das ist jetzt irgendwie sehr vage und Na ja, also dann spricht ja mit mehrere Sachen an.

Das eine ist ja diese alte Diskussion zwischen Nature und Nerdure. Mhm. Also das ist sozusagen angeboren, was ist sozusagen erzogen oder, also sozusagen erzogen oder Lifestyle, was auch immer. Mhm. Und die Antwort ist halt immer beides.

Du hast Sachen, die sind halt einfach, die sind halt einfach, mit denen kommst Du halt auf die Welt, nennen das genetische Prädisputionen, nennen nennen das Konstitution, was auch immer. Ja. Und dann ist halt die Frage, wie Du damit umgehst, so. Genau, das zum Beispiel. Es gibt halt und das ist ja, glaub ich, da bist Du ja jetzt nicht uneinig, es gibt halt manche Sachen, die manchen Leuten leichter fallen.

Also Mhm. Lifestyle technisch als anderen, wo wir auch stehen, wo wir ins Bett gehen, manche vertragen das besser, manche vertragen das andere besser. Das kannst Du jetzt sozusagen auf Pater Peter Kaffa Ja, und das kann man ja auch gar nicht pauschalisieren, dass jetzt ein Lifestyle für alle soundso gut sein muss. Das das will ich ja auch gar nicht. Nee.

Und ich glaube, dass ganz oft diese diese Schubladen helfen, einen Stresszustand zu beenden, der, oder nicht zu beenden, aber vielleicht zu zu zu vereinfachen. Wenn Du nicht, und das das können wir schon auch von unseren eigenen Kindern können wir das schon auch nach vollziehen oder nachspüren. Wenn halt irgendwas nicht passt Mhm. Oder Du merkst, dass irgendwas nicht gut ist, Mhm. Dann willst Du ja wissen, warum ist das nicht gut?

Mhm. Und dann machst Du ja alles Mögliche. Also wir haben ja auch teilweise Tests und so. Absurde Tests gemacht. Ja.

Irgendwie, weil wir Ja, es war ja eher wegen Ernährungsunverträglichkeiten oder so. Egal, ne. Aber also sozusagen Jetzt hab ich übrigens diese Plädoyer. Ja, ich meine streifen mich auch schon die ganze Zeit. Das hab ich mich nicht getraut hier unsere unsere, bin nicht so mutig wie Du.

Tja. Diese Einrichtung hier anzupassen. Ich dacht, das muss jetzt so sein. Aber Ja, sowieso. Aber das also das es ist dann halt schon schwer, also beziehungsweise wo wo ziehst Du die Grenze, dass Du sagst, also jetzt bleiben wir mal bei 'nem Kind.

Mhm. Ja, das ist halt so. Mhm. Das das müssen wir jetzt halt einfach akzeptieren, dass das so ist. Ja.

Also wenn Du merkst, dass Du leidest oder dein Kind leidest und Du möchtest ja irgendwas ändern und dann hilft es halt manchmal, dass Du dass Du 'n Label drauf heben kannst und sagen kannst, ah ja, pass mal auf. Ja. Das könnte das sein. Verstehe ich. Und dann, wie Du damit umgehst.

Genau und das ist die Frage, find ich und Genau. Was für mich zumindest ziemlich einleuchtend ist, ist, dass wenn jetzt jemand 'n Zappel Philipp ist und ich setz ihn die ganze Zeit vor sone Kamera und oder vor son vor son Screen und sozusagen betäube dieses Kind und geborene dem die ganze Zeit Zucker und so, dass das sozusagen nicht ideal behandelt ist im besten Sinne. Weißt Du, dass wenn also wenn Kinder irgendwie stillgehalten werden, die eigentlich 'n unglaublich natürlichen Bewegungsdrang haben, dass die irgendwie dann ihre Energie auch irgendwohin bringen müssen, ist ja, finde ich, ziemlich ziemlich realistisch und ziemlich, wie sagt man, offensichtlich. Ja. Ne?

Ich bin ja nicht, ich bin überhaupt nicht uneinig. Und das das ist so das und und dann natürlich eben, wie gesagt, ich ich will Depressionen nicht mit ins Spiel nehmen. Ach so, die gab's jetzt schon. Ja und und kann ja auch nichts behaupten aus meiner Position heraus. Ich kann mir trotzdem vorstellen, dass gewisse Routinen in sonem Zustand einem helfen könnten.

Ich kann mir vorstellen, dass auch Bewegung hilft, ne. Also Daten dazu. Ja, genau. Und das das ist, glaub ich, das, wo ich so meine Schwierigkeiten hab, wenn man wenn man sich halt in was, jetzt blöd gesagt, badet, was zumindest verbessern werden könnte. Ja.

Und das kannst Du ja auf jeden Lebensbereich übertragen. Wobei es natürlich, weil man da halt wirklich aufpassen muss, weil es gibt halt einfach auch Zustände, wo Du nicht kannst. Genau. Und das ist ja das Gute Du kannst nicht. Natürlich.

Du kannst nicht reflektieren dann und aussteigen und sagen, ja, pass mal auf, mit Abstand müsste ich jetzt das machen, das würde mir gut tun. Ja. Genau und ich sag ja auch nicht, dass es immer die eigene der die eigene Kraft sein kann und muss auch bei 'nem Kind. Das Kind wird auch nicht in erster Linie wissen, was gut für für ist ist und wird auch erst mal nur weiter genau das machen, was was gewohnt ist. Das kennen wir auch ausm Algeveder.

Da zieht man dann eher sozusagen die Dinge an in dieser Onbalance, die einem eigentlich richtig nicht gut tun. Weißt Du? Und dann braucht es eben jemanden. Ich will einfach nur sagen, ich glaube, das ist halt, es ist halt nicht leicht. Es ist halt nicht leicht, über einen Kamm zu scheren, es ist nicht leicht, da sind wir wieder bei westlich fernöstlich.

Es ist nicht leicht zu sagen, wir nehmen jetzt nur die Tabletten und dann wird alles gut, sondern es braucht halt eben sozusagen was Ganzheitliches. Ja. Und ich will jetzt hier keine Diagnose irgendwie, also ich denk ja auch an niemanden bestimmten, aber ich will überhaupt nichts irgendwie absprechen oder verharmlosen oder so, ne. Ja. Das ist ja auch Aber Du weißt Du weißt ja genauso gut auch, dass halt, ja, das zeigt sich halt dann auch leicht, ja, dass es dann, also diese Zeit dann zu geben, diese Sachen zu machen Mhm, natürlich.

Kostet deine Zeit Mhm. Mehr als vielleicht irgendwie bei 'nem anderen Kind zum Beispiel irgendwie. Das also das eine ist, das zu erkennen, das andere ist, das halt auch tatsächlich leben zu können, ne. Und das, ich ich glaube schon, dass dass die meisten Menschen wahrscheinlich in der uns eingeschlossen, in der Situation, in der sie sind, das Bestmögliche tun mit den Tools, die sie kennen. Ja.

Oder mit den Informationen, die Sie haben. Und wenn die Information besser ist oder die Tools oder die Unterstützung, dann kann man dann kann man auch vielleicht Sachen besser machen. Mhm. Aber ja, es ist, also ich Ich find es gut, das so zu sagen. Ich find das eine sinnvolle Haltung im Leben generell, sich selbst gegenüber zu sagen, man tut das Beste, was grade eben in seiner Macht steht.

Ich find, das hilft ja schon auch, wenn man zum Beispiel mit seiner eigenen Vergangenheit sich konfrontiert. Du meinst jetzt mit Eltern? Ja, zum Beispiel. Ja, ich meinte jetzt tatsächlich. Also auch auch die haben ja versucht Genau und ich meinte tatsächlich, sich selbst gegenüber.

Ja. Also sich selbst gegenüber zu verteilen, weil ich Also auch wenn Du selber hast sozusagen zum damaligen, also was weiß ich, dann guckst Du jetzt Nee, nee, einfach über 'n Tag auch, ja. Also übern Tag allein schon zu sagen, okay, das und das lief nicht gut, das und das hab ich verpasst. Jetzt, wenn's meine Mutterdasein angeht im Sinne von irgend 'n Termin oder so, das und das hab ich nicht hingekriegt, zu wissen, okay, ich hab mein Bestes getan, nee, ging nicht so. Also Ja, ja.

Es geht, weißt Du? Also das ist für sich generell immer wieder diese Milde auch entgegenzubringen bei allem, wo man diszipliniert sein möchte, wo man auch als Musiker perfektionistisch sein möchte und so weiter. Und trotzdem am Ende des Tages eben, wie Du gesagt hast, sagen, okay, ergehe mal fest. Mhm. So und Du wolltest auf Eltern?

Nee, nee, gar nicht. Das kann man ja abhalten. Ist ja egal, dass er sozusagen, wie Du sagst, ob man's jetzt auf sich selbst oder auf andere. Man kann ja grundsätzlich allen Leuten unterstellen, dass sie sozusagen halt in der Situation, also das ist, sie können's nicht besser in der Situation. Wenn sie's besser könnten, würden sie's anders machen, weil sozusagen die dümmste Aktion ist, und das ist dann auch schwer, glaub ich, dass dann kommen wir auch wieder in den in den Bereich von Verzeihung, Mhm.

Ne. Weil wie wie kann man ihm manchmal schlimme Sachen verzeihen irgendwie? Mhm. Ne, also sozusagen, das er hat, also, soll natürlich keine, das soll keine Pauschalentschuldigung sein für Scheißverhalten, weder von anderen Leuten noch von sich selber. Und das ist das ist ja auch 'n schmaler Grat.

Also es ist wichtig, dass man sich selber nicht die ganze Zeit mit dem Nudelholz über über über über oder mit der Bratpfanne über den Schädel zieht und sagt, wie wie scheiße bist Du doch, als hast Du das wieder nicht hinbekommen irgendwie so. Und gleichzeitig, das andere Extrem ist, dass man sich selber die ganze Zeit kumpelhaft auf die Schulter haut und sagt, ja, hast Du's schon gut gemacht, bleibst mal schön auf der Couch sitzen so, weißt Du? Mhm. Weil es ist okay, weil ich mein Bestes gegeben hab, okay. Aber hast Du dein Bestes gegeben, oder weißt Du, was ich mein?

Also sozusagen, man kann das genauso schnell halt nutzen, sozusagen zu sein. Also einfach, dass man sich nicht bewegen muss und dass alles gut ist, wie's ist und man muss sich jetzt nicht anstrengen, weil Genau. Und das kommt aber auch darauf an, was das Ziel ist. Ich hab heute Morgen kurz in unsere Folge reingehört, die jetzige 19. Hast hält wild begeistert?

Natürlich, sowieso. Ja. Ich konnte kaum stoppen, aber ich musste da leider üben. Und dann hast Du gesagt eben, es braucht 20 Prozent, 80 Prozent zu erreichen und dann braucht es 80 Prozent, 20 Prozent zu erreichen. Ja, das ist dieses Paretoprinzip, ja.

Fand ich noch mal, also ich kenn das natürlich. Es fand's für mich noch mal so, dass ich's mir dann hinter die Ohren geschrieben hab und dann ist halt die Frage Ja, ja, ja, und dann ist aber die Frage, muss ich jetzt überall wirklich 80 Prozent noch Aufwand haben, damit ich diese fucking 100 Prozent hab, weißt Du? Ja, ja. Eben nein. Und das ist ja, das ist ja da, wo's halt wert ist, auch Genau.

Diese 100 Prozent zu erwarten. Deswegen kommt das eben aufs Ziel drauf an. Genau. Und dann kann ich sagen, okay, ich werd jetzt noch nie, dann reichen halt meine 5 Prozent und so weiter. Weil wenn Du 120 Prozent investierst, kriegst Du ja, bist Du ja bei 80 Prozent.

Ja, die investierst Du ja zum Glück dann auch mit dazu und dann sind wir bei 150 Prozent. Du bist 5 Prozent und 15 Prozent Thermi und dann passt es doch. Termin, ja stimmt. Ja, das ist echt gut. Der hat mich schon echt erleichtert.

Schleichwerbung. Ja. Ja, ist ja schon, können wir dann irgendwann können wir uns mal sponsoren lassen, was wir alles irgendwann mal noch irgendwann noch haben werden. Ja, muss halt alles geben, jeden Tag. Ja.

Und dann halt sagen, mehr mehr war nicht drin. Mehr als die Folge haben wir heute nicht zustande bekommen. Das ist das beste, das sind die beste 20 Prozent, die wir heute geben können. Ja. Es ist noch mal 'n kleiner Themawechsel, weil's mir grade einfällt, es ist die letzte Folge in diesem Jahr.

Oh. Es ist die es ist die Folge. Gut, dass wir bisher noch nicht so Bezug darauf gemacht haben. Es ist die Folge zwischen Weihnachten und Neujahr. Und dann haben wir aber noch gar nicht frohe Weihnachten gewünscht.

Nee, wir müssen jetzt wünschen frohe Weihnachten gehabt zu haben. Okay, wir wünschen frohe Weihnachten gehabt zu haben. Es kommt 'n bisschen spät, aber wir wollen auch nicht so kommerziell sein. Nee und, ja, sehr, also wir können ja in der Ankündigung dann überall Weihnachten lesen, aber das also Behind the Scenes. Behind the Scenes, ja.

Also ich, Du kannst jetzt noch mal sozusagen Oh, oh. Deinen deinen Kurs hier ankündigen natürlich, dein Restartprogramm, dein Du meinst, da dürfen alle teilnehmen. Ja. Ja, wenn man wenn man Musiker ist im Herzen. Also unter der Dusche singen zählt auch, ne.

Ja. Wenn man Musik gerne hört. Oder sie, unser Sohn, die gestern Topf schlagen. Oh Gott. Mit 5 Schlegeln.

Ja, lautstark 2 ECTS. Bis es nervig wurde. Willst Du was? Du musst auch nix sagen. Das ist ja dann auch die Folge sehr für die Ewigkeit.

Das heißt Ja. Das gibt ja dann immer erst wieder Preach Autonomie einfach. Im neuen Jahr dann, jedes neue Jahr. Stimmt. Es gibt irgendwie Start.

Also, aber was wollen wir denn für Gedanken mitgeben zum Ende des Jahres? Ja. Eine sehr gute Frage. Welchen Gedanken möchtest Du mitgeben? Du befasst dich ja grade sehr mit sozusagen.

Ja, neuer Start ist neue Jahr. Mhm. Ist ja, also ist ja auch, haben wir ja schon ganz oft drüber gesprochen, völlig absurd und artifiziell, dass sozusagen ab ersten Januar ist alles Spam irgendwie. Mhm. Kann theoretisch jeder Tag sein, aber ich glaube, es ist trotzdem wichtig, dass man solche Zäsurdaten hat.

Ja. Dass also, wo man das aufhängen kann, irgendwie son, oft drüber gesprochen, alles braucht eine Ordnung, eine Zeit. Sachen, die Du planst müssen irgendwie, wenn die keinen Ort haben und keine Zeit haben, dann finden sie in die Stadt. Mhm. Und das ist wie son großer Nagel an der Wand, wo man sozusagen seine ganzen Vorsätze Mhm.

Hinhängen kann. Dann haben sie 'n Ort zumindest. Ja, und dann geht's schon auch darum, sich nicht sofort selbst zu enttäuschen. Das ist auch kein gutes Gefühl. 100000 vorsätze.

Wie wie würdest Du das vermeiden, dass man sich selbst enttäuscht? Ist das zu viele Fortsetzungen? Also was ich erst mal, Du, Mediziner, Du. Was ich erst mal am Ende des Abends, am Ende des Tages, wie auch am Ende des Jahres sehr schön finde, weil es in weil es uns einen oder weil es uns Schrägstrich einen in einen unglaublichen Reichtum bringt, ist sich bewusst zu machen, wie reich man ist, nicht finanziell, sondern was alles gut ist, was alles Glück ist, was, also die kleinen Momente, ich ich kann das nicht irgendwie hoch genug erwähnen, viel genug erwähnen. Ja, irgendwie letztendlich auch Normalitäten und natürlich auch, ne, natürlich darf man auch dazu zählen Erfolge, was man irgendwie so erreicht hat, auch Meilensteine, wo man irgendwie auch eben die letzten 80 Prozent gegeben hat, bei den 100 Prozent gewesen zu sein, das sich alles bewusst zu machen.

Und ich glaube, das geht irgendwie unter. Also auf eine Art ist es so total gängig, dass man dann alles nach außen postet und dann so, ah, guck mal, wie geil ich bin, am happy to annown, bla, bla. Aber Das ist son Post. Ach so. Start.

Und dann. Das ist 'n neuen Job, bla. Genau, dass ich das und das und dann wurd ich da gefragt und so. Dieses Feiern nach außen ist oft sehr offensichtlich, aber feiern den Leute sich selbst auch? Also kann man wirklich zu Hause sitzen und sagen, wie geil, ist das krassgeil, sich das bewusst zu machen?

Finde ich unglaublich Also ohne, dass man's nach außen posten Ja, also man kann's ja nach außen posten, aber ich glaube, viele, die's nach außen posten, haben eben diesen Stolz gar nicht oder diese Zufriedenheit für den Moment. Und ich bin ja eben große Fan von Zufriedenheit im Moment, dann weitergehen zu können. Ja. Und das finde ich am Ende des Jahres super super schön, weißt Du, also was ist das denn? Ende des Jahres und wir sehen uns nur unsere Unzulänglichkeiten und dann sehen wir, was wir noch alles müssen.

Und dann haben wir irgendwie einen Riesenberg vor uns voller Vorsätze, weil wir ja alles nicht geschafft haben. Und dann irgendwie so, oh Gott, also ich ich bin so nicht, finde Berge vor mir zu sehen nicht so motivierend. Schön, Martin. Das war jetzt eine schöne Geschichte. Aber vielleicht kannst Du noch mal was zu den Vorsätzen tatsächlich sagen.

Mhm. Vielleicht reicht ja auch reicht's ein Vorwärts? Muss es müssen das Vorsätze sein? Wo hättest Du ja noch deine Antwort sagt? Nee, überhaupt ich hab keine Antwort.

Ja. Ich hab überhaupt keine Antwort. Ich könnt mir vorstellen, dass es 'n großer Steckt was in dem Wort Vorsatz drin? Soll's vielleicht 'n Wunsch sein oder 'n Ziel? Ich weiß es nicht.

Ich könnt mir vorstellen, dass es was übergeordnet ist, Übergeordnetes ist, was sich dann auf einzelne Steps sozusagen definieren lassen kann. Also zum Beispiel, jetzt völlig pauschal, ich möchte mich wohler fühlen. Ich möchte weniger gestresst sein. Das ist son netter Vorsatz, der hat ja noch nichts Warte ganz kurz, der hat ja noch keine Aktionen sozusagen, die mit sich gezogen. Und das ist, glaube ich, wichtig, das so klein wie möglich runterzubrechen, dass man's eben gleich am ersten Tag auch beginnen kann und auf eine Art, das hab ich auch von dir gelernt, ne, so am besten schon die Joggingschuhe hinstellen, so damit die die Hemmschwelle einfach so gering wie möglich ist.

Sich feiern für alles, was man dann auch umsetzt, glaube ich, spielt eine Riesenrolle. Du willst eigentlich nur feiern. Ja, ich Also es ist egal wie, Du kommst einfach immer wieder nur aufs Feiern zu. Ja, natürlich. Und?

Partynudel. Was ich neulich von dir noch mal zitiert bekommen hab als wunderschönen Spiegel, den Bitte ich gespannt. Die Quote von Albert Einstein. Es ist ja die Definition von Wahnsinn, wenn Du immer wieder dasselbe tust und glaubst, einen anderen Ausgang damit zu haben. Wie definiert man das?

Wie wie zitiert man? Genau. Ja. So, das fand ich noch mal noch mal gut und das können wir uns auch noch mal für Ende des Jahres. Und haben wir jetzt neulich schon gemacht, dass wir das noch mal überdacht hatten mit Routinen, aber weißt Du, sich das immer wieder zu überlegen, okay, was mach ich denn immer wieder gleich und was find ich aber eigentlich gar nicht so gut?

Ja. Find ich sehr spannend. So. Und Du? Also diese ganzen Habits noch mal zu besuchen.

Ja, natürlich. Hab ich Nee, ich fahr nicht. Du bist ja The Master of Habits. Ja, das sagst Du immer so schnell gar nicht. Bist ja genauso.

Ich weiß. Und genauso auch ein Nicht Master auf Ja. In Anfänger. Genau. Was sind deine Gedanken zum Jahreswechsel?

Markus Lanz machen. Das ist spannend, da müssen wir noch mal reingehen. Diese diese Idee, wie Du gesagt hast, dieser Gedanke, also welche Person man sein will oder die die Person ist, die ist ja eine der, ich glaub, wir haben ganz am Anfang mal drüber gesprochen irgendwie, VW 3, über Habits und so, über dieser absolute Bestseller der letzten paar Jahre, Atomic Habits, also sozusagen so ganz kleine Habits irgendwie. Und wie man wie man die sozusagen, also das kleine Veränderung Großes sozusagen bewirken und dass man halt mit dem Kleinen anfängt und nicht zu viele auf einmal so, diese ganzen, das haben wir ja schon tausendmal gehört. Und was aber den Unterschied macht, ich glaub's auch, Charles Du, da gibt's auch noch 'n anderes Buch über Herpes, ist auch egal.

Aber sozusagen die Quintessenz ist, dass Du, das ist, glaub ich, auch, wenn man das so betrachtet, wahrscheinlich auch das, was mit Visualisierung gemeint ist. Dass Du dir, also diese Person von dir in der Zukunft vorstellst, also wie ist die Person, die einen, die diese macht? Ja. Was ist das für eine Person? Weil es muss ja eine andere Person sein.

Also die die ausführt, meinst Du? Ja, oder jetzt lass nicht immer nur Habits. Das ist auch mal son Diese Aktion 'N ausgelutschtes Wort. Wie ist die Person, die das machst, was Du dir gerne vornimmst für das nächste Jahr? Was ist das für eine Person?

Weil das muss ja offenkundig eine andere Person sein als die, die Du jetzt bist, sonst würdest Du's ja schon machen. Mhm. Ja. Und was, also was ist was ist der Unterschied? Was ist das für eine Person?

Ist das eine Person zum Beispiel, die halt morgens aufsteht, früher? Mhm. Oder keine Ahnung, ne? Aber dass man sozusagen nicht so sehr, weil das ist auch wieder son linkslastiger Gedanke, dieses Checklisten. Was sind die was sind die Items?

Was sind die Gold Posts? Was sind die, das alles schön ordentlich, was muss ich sozusagen machen, damit das sozusagen alles wird? Und was anderes mehr son bisschen dieses fluffige, gefühlige, lass uns ruhig sagen, jeder Neurologe schreit, rechtshirnlastige. Du bist son Künstler. Durch und durch.

Ja, ich mahne mit Worten. Mhm. Diese Kannst Du doch jetzt nicht in meinen in meinen pathetischen Neujahrstag Schön. Frivol hineinstöhnen. Das ist doch irgendwie Hab ich Machen wir noch nicht.

Jetzt hör mal weiter. Was sollen denn die Leute denken? Zum Glück ist das 'n Videopodcast, ne? Bin ich sicher. Okay.

Aber jetzt hat mich völlig ins Konzept gebracht. Entschuld. Ich hab nur gesagt, Kühn ist klar. Ja, nein, wie auch immer. Also, man muss es ja auch nicht, die Sachen werden ja nicht besser irgendwann fünfmal wiederholt mit anderen Worten.

Das stimmt. Einfach noch mal kurzer Freplay drücken und man hat sich anhören. Ja. Also, ich glaube, vielleicht ist das unser Vorsatz. Mhm.

Genau, dann nur einladen, weil's unser Vorsatz ist, dass wir bisschen mehr Zeit darauf verwenden, drüber nachzudenken, was für Personen wir in 20 25 sein möchten. Und das werdet ihr dann erfahren? Das werdet ihr dann, das ihr werdet das schon noch erfahren. Aber gehörig, spätestens mit mit der nächsten Folge. Irgendwie dann so als Punkster.

Okay. Offensichtlich gibt es da Dinge, die ich von dir noch nicht weiß, über die wir nach dieser Folge reden müssen. Ja. Ja. Schön. Happy New Year. Happy New Year.