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Haftanstalt Vipassana – was bringen zehn Tage Schweigen?

Edel Abgefunkt · Folge 24 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 12. Januar 2025 · Dauer: 1:06:37

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

Neujahrs-Show-Feeling und der Vergleich Retreat/Gefängnis: Folge 24 über zehn Tage Vipassana mit Schweigegelübde, warum Nicco hingetrampet ist, Akzeptanz statt Hassen der Übung – und alltagsnahe Reminder (Löffel, Schneidersitz).

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Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 24?

Um Vipassana-Retreat als „Haftanstalt“-Gefühl: Schweigen, Regeln, Selbstbegegnung – und was man für den Alltag mitnehmen kann.

Was war das Retreat?

Zehn Tage Vipassana: starke Regeln, Schweigegelübde, kaum Ablenkung. Nicco vergleicht das Gefühl mit Gefängnis – und empfiehlt es trotzdem aus Neugier.

Was ist ihre Kernüberzeugung dazu?

Je mehr man akzeptiert, desto leichter wird’s. Wer die Übung hasst und nur wegwill, lernt wenig; Sich-Einlassen ist Teil der Praxis.

Gibt es Alltags-Transfers?

Kleine Reminder (z. B. Löffel-Gedanke beim Essen), Aufmerksamkeit üben, Schneidersitz-Training – und die Idee, Schweigen/Meditation auch weicher (z. B. mit Yoga) zu denken.

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Und wir sind? Live? Ah, wieder zurück? Auch wieder zurück. Happy New Year.

Ja. Ich komme ja froh wie Thomas Coachscheich mit soner Talkshow. Gott. Mit einem Sakko. Ja.

Umso eher die erste Show im neuen Jahr. Ist nicht die erste ausgestrahlt, aber die erste aufgenommen. Ja, stimmt. Ach so, ah, da hätte ich ja schon happy, wie ihr vorher wünschen. Ja, das haben wir ja auch schon.

Ach so, ah ja, Entschuldigung. Ich vergesse immer, was ich sag. Ja. Wir sind jetzt Wir bleiben immer die gleichen, musst trotzdem nicht angucken, ist die Kamera. Okay.

Ja. So ist es. Wir sind jetzt nicht mehr der abgefangen Teil unserer Show, ne? Ja, wir haben beschlossen, dann wird noch 'n bisschen edel. Bis wir keine Lust mehr auf Edel haben.

Genau. Und dann wechseln wir, dann muss einer abgefangen und wir haben gesagt, dann edel sein. Also wie immer eigentlich. Ja, schön. Wir wir waren 'n bisschen, wir haben uns nicht so viel aufgenommen über die Feiertage, wie wir uns vorgenommen haben, weil Komisch.

Weil halt auch Feiertage waren. Ja, vor allen Dingen, weil ständig Menschen uns zu machen. Ja, das stimmt. Wir haben ja auch keine nichts dabei hatten und keine Equipment und nix. Ja.

Und jetzt kommst Du die Ecke und sagst, wir dürfen nicht über Familie reden. Wir dürfen nicht über Frauen reden, die wir getroffen haben. Wir dürfen eigentlich, also bleibt eigentlich nicht mehr so viel. Müssen wir wieder über uns reden. Ja, oder über Schnee?

Über Schnee. Wieso. Ja, aber wir haben Schnee erlebt und Wir sind so unter die Inuid gegangen. Nee, aber das stimmt. Ich hab ihr nur gesagt, wir dürfen jetzt keine, das das ist ja alle, also, ne, ich möcht jetzt nicht, dass unsere Freunde denken, wenn wir uns treffen, erzählen wir dann auch alles im Wort Nein.

Das haben wir ja auch schon gesagt. Also das geht ja gar nicht, natürlich. Nein, aber ich finde, wir haben ja auch gar nicht viel so, oder? Haben wir gar nichts? Nee, ich geh auch uns.

Bring. Genau. Wir wollen ja nicht anderer Leute Wäsche waschen. Oh Gott, bloß nicht. Also auf jeden Fall Panik in den Augen.

Auf jeden Fall. Nach fünf Waschmaschine nach dem Urlaub. Ja, was. Nee, ich bin einfach total happy, wo wir waren, wie wir waren. Ja.

Find's immer total faszinierend, hab ich ja gestern Abend zu dir gesagt, wenn Pläne aufgehen, also ja, wir kamen zwei Stunden später an als geplant, aber ansonsten dieses Ganze, was man sich im Kopf so ausdenkt Du meinst auf dem Rückweg. Genau. Weil der Zug ausgefallen ist, damit die Brust durch die Gegend gefahren sind, dann wieder mit dem Zug zu fahren. Genau, dieses schöne Band. Ja, genau.

Wo alle Hast Du's ruhig sagen, wie's ist? Du musst es nicht eupimierenisieren. Nee, es war echt grau War schon eine Herausforderung. Ja, vor allen Dingen, weil es sich jeder setzt der nächste Mal. Wir ja auch natürlich.

Na ja, aber dann, wenn sich im einen strömenden Regen alle so drei Ersatzbusse prügeln irgendwie, das ist dann. Wir hatten zum Glück drei kleine Joker dabei. Ja. Das hat uns dann den Arsch gewertet. Und das war dann gut.

Ja. Aber was ich sagen wollte, wir haben uns halt vorher ausgedacht, ja cool, dann machen wir das, dann fahren wir dahin. Dann sehen wir die, dann sehen wir die Familie, sehen wir die Freunde und die Freunde und dann passt das auch perfekt mit der Auto. Cool zwischendurch und wir nehmen ein Auto und geben sie dann an der andere Stelle zurück und Pipapo. Genau.

Das ist auch toll. Ja, das war wie son mega wie son mega Polis spielen deshalb. Weißte? Ja. Und das Universum war irgendwie auch für uns.

Ja. Schon so gesehen, ja. Und sonst fand ich immer sehr fasziniert. Meine Auszeit war sehr, sehr schön. Ich hatte nur Zeit für mich drei Tage lang.

Was für ein krasser Luxus, muss ich sagen. Ich übersehen? Nicht auch. Ich kann gerne sagen, dass es Ein krasser Luxus war. Ein krasser Luxus war.

Es war halt Die Zeit nur für dich selber halt. Also es war echt 'n krasser Luxus. Ich war drei Tage nur für mich. Nein, tatsächlich, was ich genossen hab, ist, mich niemanden zu kümmern, außer mich selbst gekocht zu werden und zwar ziemlich fantastisch, auch je wieder, richtig gesund und super, superlecker. Sehr, sehr bewusst zu sein.

Also gefühlt ist man irgendwie sehr viel satter, wenn man bewusst ist, was für ein Wunder, also wenn man nicht bewusst ist, ne. Also so einfach so Ich ich hatte irgendwelche Erfahrungen auf eine Art son bisschen da in meinem Ja. In meinen zwei Erzähl mal gleich dann. In den Tweets, ja. Nee, weil ich grade noch so in sonem Nebensatz Ja, ja, Entschuldigung, natürlich.

Die Stimme gesenkt Ja. Kurz, weißt Du? Natürlich. Erzähl mal die Frau Doktor. Ich fand's total schön, dass es so still war und es war so still, weil ich auch die Stille so hörte, irgendwie so komisch war.

So Weil Du selber still warst, auch. Ja. Und ich liebte es, still zu sein, dass ich nicht so viel spreche. Also da hab ich ja schon zu dir gesagt, wir saßen dann so mit son paar Leuten am Tisch und also immer quasi dieselben Leute, morgens mittags abends und hast Du schon so, kurz denkt, oh Gott. Ich wollte eigentlich allein sitzen.

Aber ich hab mich nicht verpflichtet, gefühlt eine Konversation zu führen. Ich hab mich nicht verpflichtet gefühlt, irgendwelche Stillen zu füllen, irgendwie empathisch zu sein. Ich hab niemanden nach irgendwas gefragt. Das das hat Das war ja auch keine unangenehme Stille, also, oder? Nee, genau.

Es war total, es war total Also alle waren ja so okay mit sich. Genau, man hat mal kurz vielleicht so irgendwas irgendwie so, oh, ich mach lecker, aber wir haben jetzt nicht, nein. Kurz mir mal 'n Pfefferei. Ja, genau. Ja.

Nein, aber wir haben, zum Beispiel, ich hab nichts zu mir erzählt, außer ganz zum Schluss. Deswegen bin ich ja dann zwanzig Monate so spät gekommen, zu euch. Ja. Da war's dann, da hat man dann gemerkt, okay, wir sind uns voll sympathisch, eigentlich könnten wir uns jetzt auch noch drei Stunden hinsetzen. Aber wir haben uns selbst nicht die Möglichkeit gegeben, zu sprechen und ich hab zum Beispiel nicht erzählt, dass ich Geigerin bin, wo alle immer so, ah toll, oh cool.

Und ich hab auch nicht erzählt, dass ich Yogalehrerin bin, wo dann, weiß ich nicht, ich hatte einfach keinen Bock. Ich hab auch nicht erzählt, dass ich Kinder hab. Ich hab einfach nichts von mir erzählt. Ich hab auch nicht erzählt, wo wir leben. Ah cool, den kommt 'n Hammer, cool und da, da wollt ich auch mal so.

Das war superangenehm. Fand ich sehr gut und Du wusstest von uns alle nicht den Beruf, was total gut war, find ich. So was ist wie wir uns kennengelernt haben. Man weiß einfach nicht voneinander. Ja, genau so.

Ja. Wie war das bei dir damals? Ich fand es auch mega. Also ich hab am Anfang ja beim allerersten Mal Sag noch mal kurz, wo Du warst. Nee, ich war in diesem, ein Vipassaner Retreat.

Zehn Tage jeweils, ne? Wird's zehn Tage, ja. Das find ich krass. Und da also da waren die Regeln, also es war einfach was für dich, also Mhm. Ähnlichkeiten, aber natürlich der Ansatz 'n völlig anderes gewesen, eine Meditationstechnik zu lernen.

Und also beim ersten Mal habe ich schon gedacht, wo bin ich denn da hingeraten? Ich bin auch hingeschrieben damals. Ach klar. Also ich hatte auch keine mögliche, also ich hatte Fluchttendenzen. Das war in Italien?

Nee, das war in Deutschland. Ach so. Thüringer. Und ich konnt sie nicht abhauen, weil ich Also ich hatte Du hattest kein Geld zum Abhauen? Nee, ich hatte kein Auto, ich hatte nix.

Das ist ja mitten in der Pampa, da war ich so zwanzig Kilometer, bist Du im nächsten. Und aber hingetrampt mit irgend Mit Autos. Ja, schon klar. Aber bis hingekommen hätte er's doch zurückgekommen, aber nein. Ja, also das letzte Stück hab ich Anna mitgenommen, der da selber auch war.

Ach so. Du bist getrampt? Ja, so mutig war ich damals. So. Lebensmilieu.

Ja, genau. Ich bin auch mal getrampt. Ja, siehst Du uns. Sogar Zeit Es gibt nicht immer noch. In Zürich.

Nicht dumm. Und dann? Vom Hauptbahnhof. Ja, irgendwie schon? Ja, ist ja nicht so richtig.

Das war voll Trampen. Ja. Ja, ja, finde ich. Es war voll gefährlich. Ja, ja, ja.

Es war auch voll mutig. Das stimmt, in einer weltgefährigsten Stelle. Das war ziemlich dumm, finde ich. Auf jeden Fall und damit wolltest Du weg, aber Du konntest nicht weg und dann hast Du Na ja, Du musstest ja, also Du musstest ja, ich hab ich hab das ja damals mit 'nem Freunden vorhin bekommen und hab mal wieder die Verpackungsbeilage halt nicht gelesen bis also bis kurz vor bevor es losging und wusste im Endeffekt eigentlich gar nicht, worauf ich mich einlass. Das kenn ich von dir, ja.

Und ja. Nein, aber das ist ja, wenn ich dich frag, Du fährst aufm Kongress nämlich so und wie sieht dein Hotel aus? Ist es cool? Wie heiß ist Hotel? Keine Ahnung.

Weiß ich nicht. Drück ich mir da an, wenn ich im Flughafen bin, wo ich irgendwie hin muss? Und ich Ja, ich weiß, Du hast schon vier Wochen vorher gecheckt, ob's irgendwie Körner beim Frühstück gibt. Ja, oder 'n Pool oder nicht? Ja.

Pugelsachen mitnehmen musst Du, oder? Ja, das halt, ich schwimme halt nicht so gern. Ja, stimmt. Außer hier draußen natürlich. Lass mir noch mal eine Geschichte erzählen.

Ja, auf jeden Fall, ich musste dann, ich musste ja alles abgeben. Telefon. Ja, das ist krass. Also Du durst kein Buch haben, Du durst kein Du durst kein Notizbuch haben, Du durst nicht mal 'n Stück Papier und 'n Zettel haben, Du durst gar nichts krass. Dass Du einfach nur mit dir selber beschäftigt bist und dann gab's halt noch 'n Schweigegelückt.

Das heißt, Du durfte auch mit niemandem reden, also nicht nur sozusagen Gefängnis? Was denn Gefängnis? Ja, ich hab versucht, das Deswegen bin ich auch hingetrampt. Und deswegen war's auch so schwer, wieder abzuhauen, als ich nicht da sein wollte. Fluchttendenzen.

Okay, Nicole. Ich hab's wirklich dann in Einzelhaft genommen, als sie meine Fluchttendenzen irgendwie festgestellt hat. Der eine geilste ist es raus. Ich hab's eigentlich immer als sonen Erleuchtungsglück verkauft. Unwähnt.

Krass. Ja, aber das find ich krass, nicht schreiben zu dürfen. Ja und also Du rufst ja auch nicht Also und das ist das auf eine Art Es ist ja schön, wenn Du nicht reden Aha, mhm. Wenn Du nicht reden musst, wenn Du nicht willst, aber wenn Du nicht reden darfst, Ja. Dann wird es halt dann ist es halt schon noch mal eine andere Nuance auf eine Art so, ne.

Du darfst auch nicht sagen, guten Morgen. Nee. Und einer der Hintergedanken ist also zum einen neben diesen ganzen, was Du auch aus dem Yoga kennst, dieses sozusagen Inwärtsgewandte und so, dass Du halt die Reize halt so gering wie möglich hältst. Ist halt auch eins der anderen ist, Du sollst nicht lügen bei dieser Zeit. Und es ist halt einfach extrem viel einfacher nicht zu lügen, auch kleine Lügen, wenn Du einfach an die Klappe hältst, so.

Wahnsinn. Und aber da fand ich auch, da hat man nur zweimal 'n Tag was zu essen bekommen. Wow. Was gab's da? Porridge?

Da gab's halt dieses, da bin ich überhaupt auf dieses Porridge hier damals auch gekommen, mit so warmen Rosinen und so, Frauen, die ich megageil finde eigentlich auch so, ne, als sozusagen so, so. Ach ja. Das weiß wie son bisschen mit dem Apfel machen irgendwie auch. Was ja auch alles sehr viel intensiver schmeckt, wenn Du eben weniger Reiz und Wie total. Also Du denkst ja auch, ist das geilste Essen in der Welt in der offenen Art.

Und dann gab's halt Mittagessen gab's halt auch sone Art Kechiari halt und so heiß Dings mit Gemüse. Und das war's dann für den Rest des Tages. Und in der ersten Phase, beim ersten Mal, wo ich da war und noch son Danu war, wird's nachmittags noch 'n bisschen Obstheim und wenn Du sozusagen das zweite Mal kommst und schon der Erfahren bist, dann gibt's nachmittags, gibt's dann auch nix mehr, gibt's dann nur noch Tee. Und hattest Du dann mal so Abende Nächte, wo Du Hunger hattest und da und da flach lagst? Ja, da hat er aber auch schon 'n bisschen Knut am Anfang, aber jetzt nicht schlimm.

Also nicht so, dass Du das Gefühl hat, oh mein Gott, ich verhungern, ne. Also ich find dir zum Beispiel Abendessen für mich persönlich nicht so wichtig bis zu dem Punkt, wo man nicht schlafen kann vor Hunger oder so. Ja, nee, das war nicht. Nicht schlafen aus anderen Sachen, irgendwie aus anderen Gründen. Ja, krass.

Also wegen extrem Mind Coussell einfach irgendwie. Das heißt, Du hast meditiert und Tags, also genau, Du stehst ja, vier Uhr morgens wirst Du rausgeschnitten. Wie viel? Vier. Vier fünf, glaub ich, beginnt die erste Session, die sind halt wie schon mal zwei Stunden, ne.

Und ihr durftet aber auch nicht oben machen? Nee, genau. Du sollst, also Du sollst auch, also Du sollst halt, na ja, was heißt fürn Schwachsinn? Also, ne. Entschuldigung, das war völlig unangemessen.

Für mich wär das schwer. Ja, aber das ist ja auch Teil Ja, natürlich. Darum geht's ja im Endeffekt, dass es schwer ist, dass Du aus deinen ganzen Routinen rauskommst. Das ist dieses ganze Dein Normal sozusagen. Ja, und dass Du aufm auf eine Art, wie soll man sagen, dass Du dir selbst und deinem Geist ausgeliefert bist.

Also die sagen natürlich auch, Du sollst nicht hingehen, wenn Du psychisch instabil bist, Probleme mit dir rumträgst, also sozusagen in Therapie oder Behandlung bist oder weißt, dass da vielleicht irgendwas irgendwie an der unter der Oberfläche schlummert, weil da, also da gibt da gibt's jetzt kein psychratsisches Fachpersonal oder so was, wenn wenn Du da sozusagen Es hilft dir auch nicht, wenn Du nicht sprechen darfst. Nee, aber wenn dir dann da die Schrauben lockern irgendwie so, das ist dann einfach wirklich 'n Ungut. Also das ist nicht der ideelle Ort dafür, so, ne.

Und das das war schon sauintensiv, weil Du hast halt, also Du hast halt auch diese ganzen, ja, weißt Du denn, hast Du deine Routinen, dass Du joggst oder dass Du Yoga machst oder irgendwas, was ja auch wieder sozusagen auf eine Art dazu dient, ja auch, wenn Du deinen Kopf son bisschen runtersetzt, ne. Also auch wieder son bisschen runterzufahren und Ja, oder deine Bestimmung hochzufahren.

Was auch immer, ne. Und aber da hast Du im Endeffekt, Du hast ja diese angeweihten Meditation und dann und dann hast Du halt Essen und Pausen dazwischen, wo Du halt rumwachst und einfach wie son Idiot bisschen in die Natur rumguckst. Also Du bist Und war das eine schöne Natur son bisschen? Ja, also es ist halt, es gibt dann so, es ist ja, Männer und Frauen sind getrennt, das wär auch quasi kein. Also Du siehst dich in der großen Halle, aber Du sitzt sozusagen getrennt.

Mhm. Dann hat halt jeder so seinen Wandelbereich, dass Du dir nicht da übern Weg läufst. Mhm. Und dann hast Du halt 'n kleines Bällchen, wo Du halt durchlatschen in Italien bist. Vor allem, glaub ich, in der Toskana, das war schon, ah, es ist jetzt ist jetzt nicht hässlich.

Ja. Ist schon schöne Natur, aber ist jetzt auch nicht so, dass Du dasitzt und irgendwie, also voller Ergriffenheit sozusagen in dir sind Natürlich, Du bist Du bist ja in dieser Reizarmut wirst Du wieder sehr viel sensibler und dir fallen natürlich viel mehr Sachen auf und Du hörst irgendwie Dinge, die Du halt sonst normalerweise halt überhaupt nicht wahrnimmst, so, aber Ja, ja. Trotzdem muss man das jetzt auch nicht das überglorifizieren, dass Du irgendwie das Bedürfnis hast, jeden Baum zum Arm, wenn Du draußen unterwegs bist dann irgendwie, ne. Und bist Du, hast Du eine Einzelzelle gehabt, oder? Nee, ich hatte 'n, also das ist 'n im Bettzimmer, wo ich mal zu viert aufm Zimmer oder so.

Wow. Ich freu mich jetzt schon, Nico, wie wir die Podcastfolge ankündigen. Nico erzählt aus seiner Zeit In aller Zeit, in Einzelhaft. In der Einzelhaft. Ja.

In der Zelle. Und Katharina erzählt von Ihrer Zeit in der Zelle. Mhm. Das war nicht Das war nicht los. Na ja.

Bisschen. Na ja. Kleines bisschen. Aber zurück zu dem, was ich wo ich eigentlich hinwollte und das war dieses, Du musst essen nämlich, weil Du weil Du nämlich anfängst, wenn Du Also Du hast ja auf eine Art hast Du rationiertes Essen auch. Ja, es ist Es ist jetzt nicht so, dass Du dir fünf Also theoretisch kannst Du dir wahrscheinlich sogar als Also als Anfänger kannst Du dir sicher fünfmal nachnehmen, aber wenn Du gleich mal schon auskommst, dann wird irgendwie auf eine Art auch erwartet so.

Also Ja. Ne. Jetzt genießt halt mal deinen Löffel. Na ja, also auch der Gedanke ist ja auch da wieder, dass Du halt 'n halben Sack zubindest, dass halt auch, ne, also dass nicht wieder sozusagen dein ganzes Blut, dein ganzes, das ist halt irgendwie, ne, postbrandiadis Vegansdefizitsyndrom, Fresskoma, ne, auf Deutsch, dass Du halt dann einfach unfairst mental, weil halt irgendwie alles sich im im Gedärm sammeln. Aber das fand ich da auch extrem spannend, wenn Du anfängst, langsam zu essen.

Mhm. Also wie anders das schmeckt und dann löst sich das ja auch auf und wird süßer und also und und also sozusagen Essen kann halt auch eine Meditation sein irgendwie, ne. Und ich hatte damals schon sozusagen die die Idee, dass ich unbedingt eigentlich mir son Löffel oder sone Gabel herstellen lassen wollten, so, also die drei d, keine Ahnung, oder graviert. Mhm. Auf der halt steht.

Mhm. Also mit der Idee halt auch, dass Du Weil ich hab danach tatsächlich angefangen, ich komme ausm Arzthaushalt, es ist ja unseren Kindern auch schon aufgefallen, wo wo man schon schnell isst. Mhm. Also alle bis auf einen meiner Brüder. Mhm.

Sind wir halt auch ziemlich ziemlich zackiges Tempo drauf gehabt, so, ne. Aber Du meinst jetzt, weil Arzt, weil man nicht so lange Pause hat Nee, weil Du das da übernimmst. Ja. Also mein Vater hat's von seinem Großvater übernommen, weil der quasi nach Hause kam irgendwie, also die Praxis unten im Haus. Er kam dann nach oben irgendwie, hat halt irgendwie in Viertelstunde oder so was, ist da irgendwie das Mittagessen reingeschaufelt und ist dann wieder runter so.

Mhm. Mein mein Vater hat das teilweise übernommen und dann halt selber auch halt Jahre in der Klinik, wo wenn Du halt Zeit hattest zu essen, Mhm. Dann hast Du jetzt halt nicht eine Dreiviertelstunde Zeit, sondern dann gehst Du halt und dann hoffst Du, dass Du halt irgendwie noch irgendwie von der Wärmelampe noch irgendwas halt halt wenigstens Warmes irgendwie abgreifst. Mhm. Schaufelst dir das halt irgendwie dann schnell rein.

Mhm. Klingt sehr meditativ. Das ist unglaublich, ist meditative Erfahrung. Was ist hier tatsächlich ja schon 'n Die sitzen hier und essen. Ja.

Weil er ist in Italien, weil das ist auch total crazy, der die fahren teilweise halt nach Hause. Die Ärzte. Ja. Erzähl. Außenkrankenhaus.

Außenkrankenhaus. Ja, zum Beispiel. Und was ist für 'n Notfalles? Jetzt. Schon jemand da.

Dann nehmen sie die natürlich mit. Ist ja klar. Cool. Zu Mama. Komm.

Wir fahren zu Mama. Ja, aber da siehst Du ja schon die Wertigkeit in denen und das haben wir auch schon oft drüber geredet, so, kann man sagen, glaub ich, schon eine Esskultur. Ja, ja. Ja, also in gewissen Kreisen so schon, aber jetzt eine. Ne.

Ja. Also jetzt Essen hat nicht den Stellenwert, den sie hat in Frankreich und in Deutschland. Ja, richtig. Also das kann man schon einfach mal so Ja, ja. Sagen.

Ja. Ja. Ja. Was mich interessiert, ist Ich will noch kurz den Löffel noch aussagen. Ach so, ich wollte jetzt grade sagen, vielen Dank, Martin.

Ich hab neulich diese Folge noch mal gehört. Martin? Also Weil ich weil ich auf irgendwas, von der ich eingegangen bin. Ja, mit dem Löffel? Ja, aber also wie ich drauf gekommen bin, ist, dass ich danach dann halt angefangen hab, mich selber zu beobachten und alle Leute mich rum zu beobachten.

Mhm. Und es ist eine absolute Unart, die wir alle machen. Und Fakt ist, eigentlich müsst ich bei unseren Faktis, müsste ich bei unseren Kindern eigentlich auch mal 'n bisschen mehr drauf achten. Ja, ah ja. Dass man Mhm.

Achte mal drauf, Mhm. Wie viele Leute sich den nächsten bisschen in den Mund schaufeln, also schaufeln, aber einfach den nächsten Bissen nehmen, während sie den Mund noch voll haben. Mhm. Also jetzt, das muss jetzt nicht so Stopfganz Stopfganz sein, aber guck mal, wie viele wirklich den Mund leer haben, wenn Oder den das immer hinlegen. Also ich würd's über neunzig Prozent machen das nicht.

Mhm. Und das ist halt auch einer dieser Gründe, warum Du auch gut gute Daten dafür sozusagen, dass er auch dieses Setigkeitsgefühl Zeit braucht, ne. Also sehr hormonelle Schleifen, bis es dann ausgeschüttet wird, bis es im Blut sozusagen 'n gewissen Spiegel erreicht irgendwie und so. Und wenn Du zu schnell zu viel isst, dann hast Du quasi die Menge längst überschritten, Ja. Bevor das überhaupt einkickt.

So und ich ich fand das eigentlich megainspirierend für mich selber halt son Löffel zu haben, auf dem halt steht, darfst dich nur benutzen, wann der Mund leer ist, einfach. Also so einfach nur als kleine Reminder und deshalb wahrscheinlich wie so viele Sachen, dann steht's drauf und nach zwei Wochen weiß ich's nicht rein, ne. Wollt ich grad sagen, aber Du kannst jetzt trotzdem meinen Shop packen. Ja. Irgendjemand möchte Ich pack's in unseren Shop.

Komm, ich pack's einfach in unseren Shop. Mach das. Ja. Das ist, glaub ich, dann grentendreich mit diesem Dorf. Ja.

Und wir machen einen mit Elektroschock. Der misst es dann, der sieht, sondern der macht's definitiv. Der der sieht, wenn der Mund nicht leer ist, dann kriegst Du sonen kleinen Schock. Großartig Idee. Ich glaub, Du bist berühmt.

Das Ich bin mir sicher. Weight Watchers warten schon. Mich würde interessieren, wie Du reingingst und wie Du rauskommst. Also ich ging mit Haaren rein, kam ohne Haare raus. Zum Beispiel.

So. In welchem Zustand? Ist gebrochener Mann. Genau, und dann kam, nehm ich einmal, kamst Du so mit so eben Monkey Mind rein und bist da so voll durch die Hölle gegangen und dann kamste so voll als Mönch wieder raus, weil Du ja, also nein, wie auch immer Du das beschreibst. Was ich mich glaube zu erinnern, ist, dass Du ja sagst, diese Meditationsrejeets haben ja eben zur Folge gehabt, dass dein Lifestyle sich verändert hat.

Alles. Also das war. Neben dem radikal Ehrlich Buch hat das quasi die größte Kerbe geschlagen in mein in mein Leben. Termin Moore. Ja.

Termin Moore. Schön mit dir, Damals im Jahr zweitausendacht, weiß ich das erst mal. Zweitausendacht und dann? Zehn. Und dann haben wir uns getroffen.

Nee, ich mein, zehn war ich und elf, warum. Sag ich ja. Ja, genau. Und dann haben wir uns zwölf getroffen. Ja, ich wir konnten uns erst treffen, nachdem ich da war.

Ich glaub auch. Ohne Witz. Ja? Ich hab dich ja immer gefragt, warum haben wir uns jetzt so spät getroffen? Warum mussten wir so komische Pseudobziehungen davor Ja.

Haben und dann hast Du Mir lag's nicht. Ich war bereit. Also ich glaub, Du hast Du hast dich ja in sechs, sieben Jahren gebraucht. Bis Du so weit bist, denn Mhm. Und Du brauchte es halt dein Internet sonst, ne?

Ich war schon beim Vorfeld fertig. Okay. Ja. Ja, wie bin ich reingegangen? Naiv.

Und neugierig? Ja, der tut mir Also wie gesagt, 'n Freund von mir, der hatte das von 'nem Freund von ihm auch. Wer war das? Wir haben ja gesagt, wir nennen keine Namen. Aber der Freund, von dem ich auch das radikal ehrlich buchen vorhin bekommen hatte.

Ach so. Und der hatte das erzählt und meinte irgendwie, einer seiner Freunde war da und meinte, das war total gut und er ist dann auch da hingegangen und dann hab ich ihn auch gefragt, ja, wie wie's denn Also wie Ich hab ihn schon gefragt, wie's ist und wie's wird. Und er sagt, er will dir nix verraten, er will nix sagen. Ja. Und das hab ich danach auch immer gesagt, Ja.

Weil weil Du auf eine Art, Du Du ruinierst es nicht, aber wenn ich dir, also ich erzähl's jetzt, ist ja, ist jetzt nicht so, dass Du nächste Woche da hingehst irgendwie, aber das Problem ist, alles, was ich erzähl, sind meine Erlebnisse. Ja. Und wenn Du das hörst, dann dann macht das, also Du machst dir ein Bild davon und dann kommst Du dahin und auf eine Art bist Du nicht mehr vorurteilsfrei, weil Du's gegen meine Version misst. Entweder ist es halt toller oder ist genauso teuer oder ist es halt deutlich beschissener. Es trifft auf viele Sachen zu.

Ja. Geburt. Wir kommen ja auch Zum Beispiel, ja? Ja? So dieses Fett Wo wir auch gesagt haben, wir wollen's nicht, wir wollen eure Geschichten.

Es tut uns furchtbar leid, wenn's schlimm war, wir wollen es nicht hören. Einfach Ja, beziehungsweise vergleichen generell ist nicht immer sinnvoll. Also Nee, aber das ist ja auch Sachen, die Du gehört hast, kannst Du ja nicht mehr Ja. Umhören. Ja, aber trotzdem trotzdem irgendwo in deinem Hinterkopf.

Aber trotzdem finde ich schon spannend, mit der Masse an Dingen, mit denen man sich vergleichen kann, an Menschen, mit denen man sie vergleichen kann, grade auch durch Social Media oder plastisch gesagt, auf der Yogamatte ist jemand neben dir, der tont irgendwie leichter und schneller und toller und sieht alles toller aus. So, es bringt halt einfach nichts, sich damit zu vergleichen. Es ist halt einfach, Du kannst es Du kannst sagen, ach, gut, der kommt jetzt irgendwie tiefer in die Vorwärtsbeuge, kannst Du sagen. Und dann aber dann sozusagen halt bei dir zu bleiben, das ist, find ich, ja die Kunst, ne. So wie ich auch schon Post geschrieben hab, so, okay, jeder teilt halt seine stärksten Momente bei Social Media und Du kannst nicht den stärksten Moment von jemand anderem mit einem schwachen Moment vergleichen.

So. Okay. Also so und das glaub ich zum Thema, wie geht man mit der Erfahrung anderer So mag er sein, so so subjektiv, aber auch, hat eigentlich eben nichts mit mir zu tun. Genau. Und auf der anderen Seite kannst Du auch nicht kannst Du nicht nichts sagen, vor allen Dingen, wenn das Sachen sind, die Du ja gut findest, ne.

Also ich kann jetzt nicht sagen, ich verrat dir nix, aber geh mal hin. Also ich so, also entweder vertraust Du mir so sehr, dass dir das reicht tatsächlich, was ja, ne, so war's ja jetzt auch so war's ja jetzt auch bei mir, so, wo Du gesagt hast, also ich werd dir nicht sagen, wie's für mich war, Das war ich ganz witzig, der meinte, also das Einzige, was dir sagen kann, irgendwie Du, also übe mal im langen Beschnalndes zu sitzen so irgendwie. Aber hattet ihr Blöcke? Nee. Ihr durftet nicht aufm Block sitzen?

Nee, da gibt's kein, also Du kannst, glaub ich, so decken oder so. Aber das ist auch, ist das völlig egal. Wenn Du lang genug sitzt, ist das völlig wurscht, ob Du Bock hast oder dich ab irgend 'nem Zeitpunkt hast Du das Gefühl, wir werden glühen besägen durch die Beine gefahren und alles Mögliche. Es ist völlig wurscht, wie Du sitzt. Klingt echt gut.

Ich glaube, Du solltest da son sone Page Page Recommation Ja, ja, ich werd ich werd eine Werbung Page machen, Sales weiter. Ja. Ja. Und das Und dann zu dem Zeitpunkt, als ich ihn gefragt hatte, ja, gibt's irgendwas, was ich auch nicht vorbereiten kann oder soll, irgend mir meinte, ja, im Beschnnest ist das ja auch son Ich weiß noch, ich war da zu dem Zeitpunkt mit meinem Bruder in Australien unterwegs, weil ich ihn so war mit in 'nem Buchladen, wo ich dann irgendwie Ja, Du hast Bocks about. Ja, tatsächlich.

Ich hab nach Anatomie und irgendwie so Nein. Wenn ich geguckt, gibt's irgendwelche Übungen, wie man irgendwie länger nach Schneidersitz sitzt, also wenn man da irgendwie das trainiert oder so, weil ich gedacht hab, vielleicht gibt's irgend 'n Hack oder so was und damals war jetzt, also mobiles Internet war noch nicht son Ja, stimmt. Ding irgendwie. Ja, also vor allen Dingen in Australien im Outback und da hab ich versucht, da irgendwie so Schneidersitz irgendwie, jetzt irgendwas überhaupt nichts gebracht. Also sozusagen, das kannst Du halt nicht auftrainieren irgendwie darum geht's ja auch gar nicht.

Na ja, auf jeden Fall bin ich dahin, Hab nicht viel erwartet, hab dann am Anfang, als diese ganzen Regeln und alles da, hab ich gedacht, meine Güte, was ist das denn für eine Sekte? Wo bin ich denn hier gelandet irgendwie, ne? So wie son Mind Wash Programm irgendwie. Und die ersten drei Tage fand ich's zum Kotzen. Es war einfach nur anstrengend sozusagen, also zu behaupten, dass es jetzt irgendwie sone, es ist wirklich Arbeit, so.

Ja. Es war schon was anderes als da, wo ich war. Ja, also also die Idee ist, Du lernst halt eine Meditationstechnik und was Du lernst, ist halt, so wie ich das immer für mich beschrieben hab, ist, dass deine Aufmerksamkeit, mit der wir so tagtäglich durch die Gegend rennen, ist wie sone wie sone wie diese goldene Lampe, die wir hatten, sone große Lampe mit warmem Licht, son bisschen funzelig, bisschen diffus, die halt so in den Raum rein scheint irgendwie so. Man könnte die 'n bisschen bewegen und so, aber es ist doch ziemlich grob am Licht so. Mhm.

Und was Du lernst, ist deine dass deine Aufmerksamkeit quasi, das ist wie son Muskel im Endeffekt. Mhm. Dass Du deine Aufmerksamkeit so fokussierst und so bündelst und hältst, dass dass dieses Licht zu sonem Laserpointer wird, mit dem Du sozusagen zielgenau auf einen Punkt hoch hoch konzentrierte Aufmerksamkeit. Also eine der Übungen, wo Du hinkommst, was Du wertst, ist sozusagen, lernst dich halt auf einen Punkt hier unter unter dem unter dem Nasenbein sozusagen hier an der Oberlippe zu fokussieren. Und halt einfach den, Du sitzt halt am Schluss den ganzen Tag da und spürst halt nur, was da passiert.

Mhm. Nur da an dieser einen Stelle, sonst gar nix. Mhm. Und ich hab gedacht, ne, jetzt Geht's nichts wichtiger? Als wann was, ne ne, und dann lernst Du halt sozusagen diesen Laser, ist ist als ich mal als bildlich gesprochen, dass Du den wie son flächigen Laser, weißt Du, wie kennst Du aus den aus der aus den, was was war das bei dir, a acht Diskotheken?

Was ist das a-acht? Ja, diese Autobahndiskotheken in diesen großen Lasern irgendwie so. Warum Autobahn? Die Billo Diskotheken unserer Jugend. Was ist das Billo?

Billig. Ach so. Warst Du nie? Also einfach Diskotheken meinst Du unserer Jugend. Ja, aber halt schon diese also dieses bisschen Trashigkeit.

Na ja, dabei. Ja, ja. Für diesen Grusel Ich wusste es doch. Ich hatte Freunde, Ja. Die hat mir meinen Bruder verboten.

Ja. Ich war ich war eine Zeitlang in München im Club, der hieß reich und schön billig und billig. Man hat's auch Bescheid. Das glaubt mir auch noch als Podcastname. Eigentlich schon, ne?

Ja. Edel abgehackt, reich und schön. Ja. Billig und dünn. Ja.

Ich war mehr der letzte Teil. Du warst billig und billig. Also reich war ich nicht. Schön. Schön war ich zu dem Zeitpunkt, glaub ich, so rückblickend, wenn man die Bilder Fotos anschaut.

Ich bin jetzt schöner. Okay. Greift. Mhm. Sarton Pepperspray, alles so.

Zu viele Worte, die ich hier kenne. Also auf jeden Fall zurück zur a acht Autobahndisko. Ja. Über diese diese flächige Laser, weißt Du, mit denen dann immer diese durch die Menge dann so. Und so hatte ich mir das dann immer vorgestellt, dass Du halt diesen also dass diesen Laser dann sozusagen flächig machst und dann lernst halt sozusagen den Körper zu scannen und sozusagen im Endeffekt halt auch, wenn man's jetzt physiologisch nimmt, anatomisch, also sozusagen also Verspannungspunkte.

Mhm, mhm. Also Du merkst einfach, wenn Du dann durch, dass da irgendwas hängt, so. Nennst Energie, nenn's Verspannung, Durchblutung. Mhm. Und dann kannst Du dabei mit diesem fokussieren, dann bleibst Du dabei, bis sich das löst.

Und das macht das und und das macht halt im Endeffekt Schmerzen, weil das wehtut, wenn dann so Das ist wie wenn dir einer in diese Knubbel reindrückt irgendwie, ne. Da hängen Emotionen drin, Mhm. Die Du dann auf einmal hast. Mhm. Da sind Erinnerungen drin, Bilder, Assoziationen, die dann hochkommen.

Und die Kunst ist sozusagen Dabeizubleiben. Dabeizubleiben und das halt, also das das halt wie so Züge sind, Mhm. Die an dir vorbeifahren. Und dass Du halt, normalerweise ist das wie son Gütervaggon, wo Du dich immer dran hängst und Du so halt zu dem, dass es halt 'n ICE ist, wo Du halt dich nicht festhältst einfach, der einfach durchrauscht so. Und das Und Du hattest aber bestimmt auch Tendenzen, quasi eine, wie sagt man, Abneigung dann loszulassen.

Also nur, weil jemand sagt, ja, bleib halt bei dem Schmerz so lange, bis es weniger wird. Das hat das hat keiner das hat keiner so richtig gesagt. Weil das kann ja nur passieren, wenn man akzeptiert, dass der Schmerz grade da ist. Ja, ja, also im Endeffekt hat hat keiner gesagt, was Du dann mit diesem Laser mit dir selber anstellen sollst. Aha.

Also es ging darum, dass Du lernst, diesen Laser, Mhm. Also diesen Fokus auszubilden. Mhm. Und danach ging's sozusagen darum, sozusagen schon also angeleitet auch, dass Du halt lernst sozusagen diesen den Körper zu Ging's Chakren auch? Nee, gar nicht.

Überhaupt nicht. Ach schon. Also überhaupt kein überhaupt kein esoterischer Überbau oder spirituell, philosophische. Im Endeffekt ist es wie sone ist wie sone Bauanleitung. Das war das, was ich so geliebt hab, weil ich davor ja wirklich auch mich Jahre mit Meditation beschäftigt hab und immer, was weiß ich denn auch, wie heißt der?

Edward, Edgar, genau. Eckardt. Eckardt. Eckardt. The Power of Now und so, ja, ja, wie.

Mhm. Sag mir einfach, wie. Weil dieses Wie hat mir immer gefehlt. Das sagen wir mal so blumig, wie toll das ist und die Kraft des Moments und so. Ja, glaub ich, alles sofort.

Und das, was ich da halt gelernt hab, haben wir auch schon ganz drüber gesprochen, ganz oft drüber gesprochen, ist halt einfach, dass der Kopf entweder in der Zukunft oder in der Vergangenheit ist oder irgend 'nem Zug in irgendeine Richtung fährt. Mhm. Und die einfachste Möglichkeit, den Kopf ins Jetzt zu kriegen, ist ihn im Körper zu verankern. Und das, wie Du es halt am besten machen kannst, ist, wenn Du halt dich mit deinem physischen, mit den Sinnen, Du hast ja fünf Sinne plus noch deine Gedanken, das ist der sechste Sinn sozusagen, die dir genau die gleichen Effekte haben können. Und dass Du sozusagen ein Teil, immer einen Teil deiner Aufmerksamkeit, egal was Du machst, da hast Mhm.

Verankert sozusagen. Mhm. Dass Du wie son wie son Anker im Wasser, dass Du halt nicht von 'nem Zug weggerissen werden kannst, so, ne. Und das und das hast Du da halt strukturell gelernt. Du hast halt erst gelernt, diesen Fokus auszubilden und dann sozusagen hast Du eigentlich nichts anderes gemacht, als dazusitzen und deinen Körper zu scannen und im Moment zu sein, ne.

Also das waren angeblich auch Bruders letzte Worte, als er dann irgendwie mit achtzig irgendwie auf 'nem Hügel lag und gestorben ist und irgendwie tausendweise gesagt hat, er wird es von der Welt gehen und irgendwie tausend Leute kamen, sich zu verabschieden. Und irgendeiner noch angerannt kam, ich ich muss will auch noch deine Lehre irgendwie und so. Und dann, angeblich ich's am letzten Atemzüge, er dann gesagt hat, die Quintessenz all seiner seiner Lehren. Ja, voll. Alles gut.

Wenn wenn wenn Du das lernen willst, setz dich hin, schließ deine Augen, beobachte deinen Atem. Und wenn Du nur diese Also wenn Du das einfach machst, dann landest Du über den Atem, landest Du über den Fokus, landest Du bei all diesen anderen Sachen. Und der Gedanke dieser Meditationstechnik gibt jetzt tausende andere, aber dieses ist quasi Aufmerksamkeitsmeditation, ist, wenn Du das halt lang genug machst, dann gehst Du immer tiefer rein und immer tiefer rein, bist Du halt dann, kann man glauben oder nicht, aber Buddha ist dann quasi dabei gelandet, wie er dann sozusagen mit seinem Fokus irgendwie bei, wie Atome aufgebaut sind und Quanten, wie das halt alles zusammenhängt und irgendwie bla bla bla. Okay. Zwei Fragen.

Erstens, warum sollte man so was machen? Umzug oder eben nicht, zu? Also einfach nur, zu sein, zu lernen, das ist ausreichend, zu sein oder sollte man so was machen, fokussierter zu sein, konzentrierter zu sein, glücklicher zu sein, zufriedener zu sein? So, wenn ich jetzt an dich denk, Du bist ja schon 'n sehr schneller Arbeiter. Du bist ja sehr effektiv.

Du hast deine Habil gefühlt sozusagen im Handumdrehen geschrieben, ja, gefühlt für Außenstehende. Weißt Du, also Du bist ja schon sehr umsetzungsfähig und und einfach kannst dich gut fokussieren. Also ist es quasi quasi macht man so was zu oder macht man das eben, ja, also jetzt komm ich schon wieder oder unglücklicher zu sein oder eben gar nicht, weil's dir Spaß macht? Also ich liebe ja Meditation. Ich frag dich einfach nur, was deine Antwort ist.

Ich glaub, wir haben wir haben wir haben ja schon 'n total verqueres Verständnis von Meditation irgendwie. Es hat ja immer diesen Ja. Feel Good ESO Charakter irgendwie und dann hast Du irgendwie eine App und dann hast Du Regengeräusche. Aber das ist sicher auch eine Form von Meditation. Das ist auch sicher gut.

Es gibt einige. Spannend und Stress. Man kann das wahrscheinlich, man kann das machen, zu. Mhm. Du kannst das sicher, das ist sicher eine Fähigkeit, die, da ist mir dann auch attestiert worden, wenn wir jetzt nicht zurück in die Klinik kamen, Mhm.

Wie absurd ruhig ich irgendwie gewesen sei, so. Also sozusagen wie son. Fest. Ja, ja. Man kann es sicher umzumachen.

Ich glaube nicht, dass das der richtige Ja. Motor ist und ich weiß auch nicht, wenn Du das umzumachst Andersrum, Du kannst hingehen mit dem Ziel, es zu, dich zu, dich zu optimieren, dein Leben zu optimieren, besser zu werden, besser fokussiert zu sein. Du kannst mit dem Anspruch hingehen. Mhm. Wenn dir das als Motivation ausreicht, das durchzuziehen, Mhm.

Wirst Du anders rauskommen. Ja. Du wirst es es wird nicht mehr das Umzug für dich sein. Ja. Es wird was mit dir machen.

Was es mit dir machen will, weiß ich nicht. Ja. Aber Du kannst Du Also ich war und bin nach Ich bin immer auf der Suche nach, oh, was soll's jetzt kitschig an, irgendwie Wahrheit, so. Also Verständnis auf eine Art. Und ich hab's primär aus Neugier gemacht und ich fand's sauhart und wollte am Anfang fliehen.

Ich konnte am Anfang nicht fliehen und dann habe ich mich drauf eingelassen und dann Ich hab ja früher immer gesagt, ich bin jemand, der Sachen nicht durchzieht, was überhaupt nicht stimmt. Und dann war ich schon, wie soll ich sagen, ich hab dann eine intrinsische Motivation entwickelt, die, ich glaub, dass ganz viele ganz viele Leute, die da waren, ganz andere, ja, ganz andere Erfahrungen rausgegangen sind. Ich weiß auch, dass viele das scheiße fanden, die danach gesagt haben, also was weiß ich, mein Sohn hat mir das empfohlen irgendwie. Oh je. Oh, das ist immer das Schlimmste, ja.

Aber die Hölle, das mache ich nie wieder irgendwie und so. Weil also sozusagen, wenn Du dann da sitzt, je weiter Du in diesen zehn Tagen vorankommst, desto mehr ist halt auch sozusagen die Empfehlung, es sind alles nur Empfehlungen, dass Du halt auch während diesem Sitzen dich weniger und weniger bewegst. Mhm. Das heißt, auch wenn's unangenehm wird, dass Du nicht deine Position veränderst. Dass Du nicht reagierst.

Genau, dass Du nicht reagierst und Also der eine Bill haben wir den, den hast weg getroffen, ne? Son son son Musiker, auch son son bisschen son Aussteiger. Muss ab werden. Nein. Nein.

Son Musiker. Musiker. Son Musiker. Son Musiker. Son Musiker.

'N cooler Typ. Mhm. 'N aus, son kalifornischer Aussteiger Typ halt irgendwie, der war da, ob ich sechzig oder so. Ich glaub, seine Tochter oder wer auch immer, hat ihm gesagt, er soll da mal hinfahren. Den hatte ich damals dann in in in Italien getroffen und der der meinte zumindest, das ist, das ist, das ist, das ist, das ist, das ist, er meint er halt irgendwie, dass weil halt dann viele dann doch mal zwischendurch irgendwie so geguckt haben, was die anderen so machen.

Man sieht sich einfach null bewegt irgendwie. Und Wahrscheinlich. Und das Ich hab das dann als Ansporn oder persönlichen, als persönliche Herausforderung genommen, ob ich das halt kann einfach so. Und das es es war wirklich, es, das kann ich schon so sagen. Also es war wirklich Schmerzen.

Ja. Es war wirklich, wirklich Schmerzen. Mhm. Aber das lernst Du halt auch, dass das halt auch nur eine Sensation ist. Und wie Du weißt ausm Yoga, es gibt halt den Schmerz, der Genau.

Ne, über durch den Du hindurchgehen kannst. Und es gibt, Du kannst dir halt faktisch nichts kaputtmachen beim Sitzen. Aber Du durftest auch wenn Du zwei Stunden sitzt, kannst Du kannst nicht, Du brichst dir keinen Knochen, das wird Du wirst keinen Muskelfaserriss bekommen. Aber darfst Du zwischendurch, Du dürftest dich bewegen? Nee, Du, also natürlich, Du darfst Weil ich finde, ich, also man kann ja schon auch mal, kann ja schon auch es zu neigen, dann mega zu verkrampfen.

Und das ist, glaub ich, jetzt Ja, aber das Ziel. Ist falsch mal aufgeräumt. Wenn Du verkrampfst, dann gehst Du dahin Genau, wenn man das schafft Ja, aber das ist eine Übung. Aber wenn man's hasst. Also wenn jetzt irgendjemand seinen seinen Vater dahinschickt und man hasst es die ganze Zeit und will die ganze Zeit wegrennen.

Ja, natürlich, dann bewegst Du dich, dann machst Du die Augenaugen oder machst Du halt nicht das, was wir sagen, ne, das sind so halt dann, ja. Und das und da sind wir eigentlich beim beim also einem meiner auf eine Art Kernüberzeugung, je mehr wir akzeptieren, desto leicht ist es. Das heißt, wenn Du da sitzt und es hasst und dich halt nur drauf einlass, dann wird's halt fünf oder fünfzig mal oder fünf oder fünf Es gibt auch es gibt auch Leute, die dann nach vier Tagen gesagt haben, bisschen was sie können. Das einfach machen. Genau.

Okay und meine zweite Frage. Und dann hab ich noch das Dritte. Wie kamst Du von Willst Du dir so viel Zeit haben? Ja. Wie kamst Du von, ich hab's gehasst, so, das hab ich dann geliebt, so hast Du vorhin gesagt.

Gab's irgend 'n Moment, wo dein Bruder so in dir erschienen ist? Nee, überhaupt nicht. Es hat überhaupt nix. Es hat überhaupt nix Xingpingartiges gehabt, so. Das war einfach Ich fand's einfach so spannend, das zu erleben und das zu lernen als Tool und als Technik.

Und also ich bin ich bin auch, also die ersten Nächte waren, also ich hab da auch, ja, kann man jetzt ins Detail gehen oder nicht, aber irgendwelche sexuellen Issues aufgearbeitet irgendwie in irgendwelchen echt weirden Geträumte, die so. Ja, ja. Und es ist sozusagen, da hat sich ganz viele komische Sachen halt irgendwie verarbeitet. Was ja auch gut ist, was was ja auch der Mensch an sich Aber Du weißt nicht, was es ist, ne. Es kann auch in welches Kindheitstraumata Du würdest.

Keine Ahnung, was hochkommt. Das ist ja für jeden völlig, völlig anders irgendwie. Und danach fand ich's halt einfach so ab Tag fünf, sechs, sieben, glaub ich, fand ich's einfach nur noch geil. Krass. Und dann hab ich gedacht so, ja, voll geil, wie tief man kommt und was da Also wie so wie so kindliche Neugier, was da so entsteht.

Und es entsteht halt einfach, es entsteht im Alltag nicht. Es entsteht nicht, also einfach diese Zeit, die Du da hast, einfach nur zu sitzen und wahrzunehmen. Es gibt unser Leben nicht her. Wir sind ja keine Mönche irgendwie so, ne. Und ich weiß noch so, am achten, neunten Tag wollte ich verlängern.

Süß. Und das darf man aber nicht. Krass. Musst Du dann gehen. Also es gibt tatsächlich auch zwanzigtägige Retreats.

Und ich glaub sogar dreißig, musst Du noch mal nachgucken. Aber dazu musst Du irgendwie, ich glaub, drei oder vier zehntägige schon gehabt haben. Mhm. Und ich bin mir sicher, dass es dann da auch noch mal irgendwelche Auf und Abs gibt. Natürlich.

Und beim Zehnten dachte ich dann auch wieder, na ja, dann war son bisschen irgendwie son, also das ist ja eine allgemein, ne, also eine allgemeinnützige Organisation, wo Du im Endeffekt spendest, Du so viel Durst wert findest. Kannst Du sagen, das war zehn Euro wert. Kannst Du sagen, das war zehntausend Euro wert. Viele, die da, also ganz viel sind so freiwillig da und helfen so. Kochen und alles Mögliche.

Und dann haben die aber irgendwie auch so, also diese übergeordnete Organisation hat dann ja auch wieder Geld eingesammelt und irgendwelche, was weiß ich, Buddha Pagoden und so, wo ich's auch da hab, so, ja. Krass. Muss man jetzt irgendwie eine vergoldete Pagode war das jetzt irgendwie das war jetzt, glaub ich, noch so ganz Buddha Ding. Wo man halt auch wieder sagen muss und dann kam diese Geschichte mit dem Reis, was wir schon mal hatten, Sag mal. Wo die wo die Mutter irgendwie den Schweiß hinstellt mit dem kleinen schwarzen Stein, wo ich dann auch gedacht hab, komm gut, muss ja jetzt das nicht spenden.

Ach so. Also ich ich hab jetzt keine Lust Aber hast Du nicht dafür gezahlt? Doch, ich hab schon was dafür gezahlt, aber ich hab so hab das irgendwie so gespendet, dass es jetzt nicht irgendwie die Parkode in in in in Bali irgendwie finanziert hat, so. Und dann und das Absurde war halt irgendwie, dann, das ist son bisschen wie, wie wenn man junge Kinder hat oder wenn man Geburt hat, irgendwie so, dieses die Erinnerung an diesen Aufenthalt irgendwie verändert sich im Laufe der Zeit. Also ich hab diese Geschichte ganz oft erzählt, aber auch Kraut wollten gesagt, sie sollen da hingehen und so.

Und und irgendwie in meinem Kopf ist irgendwie mehr dieses, ich sag jetzt mal nicht, das Rosane, aber schon dieses der geile Teil geblieben. Und ich weiß noch genau, als ich's zum zweiten Mal gemacht hab, Mhm. Hab ich angefangen und die ersten Tage hab ich viel gedacht, meine Fresse. Ja. Was fürn, war das beim letzten Mal auch so scheiß anstrengend und so hart.

Warum? Ich müsste doch jetzt eigentlich, weil ich hab ja auch, also ich hab das ja auch kontinuierlich weitergemacht. Ach, da gibt's wieder Vergleich zur Geburt. Ja? Aber ist ja echt, wo ich gedacht hab, so Ja.

Warum warum warum genau? Von dem wenigen Urlaub, den ich hab. Warum genau bin ich jetzt wirklich noch mal hierher komplett? Also das war Du arbeitest wahnsinnig So geil war das so. Also Ja.

War's wirklich so geil, dass sich das lohnt irgendwie und nach neun Tagen war's wieder so, ey, ich will die nicht weg. Ja. So. Und das Ja. Aber es gibt keine Garantie, wenn ich das nächste Mal hingeht, dass es halt, ne, also so.

Ja. Falls ich jemals die Erlaubnis bekommen hab, dafür hinzugehen. Merci. Du Was ja? Über deinen über deinen Ja, ich hab mir son kleines bisschen erzählt und dann hast Du einfach den Podcast gefüllt.

Auf jeden Fall. Entschuldige, sorry. Nein, also was ja wieder dafür spricht, so manchmal muss man auch durch Widerstände durch, find ich schon manchmal sehr spannend. Das uns selbst immer wieder zu sagen, den Kindern zu sagen, so, jetzt hör aufzurichten, sondern es muss, ich bin ich bin grade hier. Auf jeden Fall, aber ich wollte dich noch eine Sache fragen.

Wie war's dann auch wieder zu sprechen? Also ihr durftet dann dann euch miteinander da unterhalten, oder? Ja. Es sind die, es sind Ist ja lustig. Es sind wieder diese Dinge, die auf 'ner Art in deinem Kopf Ja.

Du hast son Bild gemacht. Die wären so heilig dann irgendwie und so besonders und das ist so total profan irgendwie auf eine Art. Und ich weiß noch, nach dem zweiten Retreat sind wir nach, sind wir als Gruppe nach Mailand gefahren, weil, ich glaub, da ist dann mein Zug ist ja von Mailand gefahren. Und dann waren wir im Dom in Mailand. Mhm.

Da waren wir beim letzten Mal nicht, weil die Schlange so lang war. Ja, ja. Und irgendwie war das, keine Ahnung, da war nix los, ne. Morgens da vormittags rein, weil wir eben noch 'n paar Stunden hatten. Glaub ich, so vier, fünf Leute.

Und sind in diesen Dom rein und da ist mir schon noch mal bewusst geworden, dass also diese großen alten Kirchen sind schon irgendwie energetische Orte. Kann man sagen, was man will. Da ist irgendwas, wie die das geometrisch, architektonisch irgendwie Und dann saßen wir da relativ weit vorne und dann hat son, dann hat 'n Chor geprobt. Und das war, als ich dann da die Augen zugehabt, das war schon eine absurde Erfahrung auf eine Art. Hast Du das Gefühl gehabt, dass diese Schallwellen sozusagen, dass Du das spürst physisch irgendwie, ne.

Also weil einfach diese, wenn man sensibel so ausgezehrt war, dass Du halt irgendwie so viel mehr wahrgenommen hast auf 'ner Art. Und das war schon eine das war schon eine abgefahrene Erfahrung. Gleichzeitig ist natürlich dann sone Stadt wie Mailand eben, wenn Du so sensibel da rauskommst, ist schon auch 'n Brecher. Mhm. Ja, absolut.

Und und dann normalisiert sich das eigentlich superschnell wieder. Und wie war das mit dem Sprechen? Es war nicht so spektakulär, wenn man mir Nee, ich glaube, Du hattest mal zu mir gesagt, man hat sich dann schon son gewisses Bild gemacht von irgendjemandem, so, ah, der sieht voll intelligent aus und dann kommt so irgendwie so, also gut, das hab ich jetzt nicht erwartet, oder? Ja, ja, voll. Voll.

Man hat natürlich bis zehn Tage in der Stimme, bis es so voll ist. Unbedingt, genau. Und nix halt auch so. Oder die Weißt Du, Herr Henker warst so genau irgendwie, das ist ja unglaublich Intelligenz. Ja, oder voll interessant.

Genau. Und Du bist so bis maximal andere Uhr und so, ne. Ja. Ja. Aber Klingt spannend.

Ja, auf jeden Fall. Also total, das war ja schon sone Initialzündung für mich. Ich weiß, dass ich dann da einen kennengelernt hab, der Frankie, der war Yogalehrer aus den Niederlanden oder so. Und der hat mir dann von Yoga erzählt, das erste Mal Und hat mir erzählt, dass er irgendwie halt das kombiniert mit Yoga und und danach meditieren und dass er auch Kopf schon macht. Und ich dachte, meine Fresse, was ist, wie krass ist das?

Und hab's überhaupt nicht getroffen und dann hab ich irgendwie Yoga Hier Google? Hast Du 'n Buch über Nein. Oder Witz? Und hab halt irgend sone Yoga Abhandlung irgendwie so über diese diesen theoretischen überbauen. Und ich dachte, was ist 'n das, was ist 'n das?

Und konnte damit überhaupt gar nichts anfangen und hab dann hab dann da irgendwie, wie son Samen, der da irgendwie gesetzt wurde, aber ich hab da überhaupt nicht also das hat keinen, das hat nicht, war der Falsche, sozusagen, ich hab kein keine Hilfestellung oder so gehabt. Und ich glaube, ich hab dann sogar zu irgendeinem Zeitpunkt hab ich den Franky dann mal kontaktiert und meinte, so, kannst Du das noch mal irgendwie, jetzt mal irgendwas empfehlen oder so irgendwie und dann irgendwie bin ich dann über irgendwelche Yoga Videos dann Ziemlich. Hab ich mir das, ja, ich hab mir das ja selber beigebracht im Endeffekt. Und dann haben wir uns kennengelernt, dann bin ich mit Slime Yoga näher und da. Ach so, echt?

Hab ich hab ich den ins Spiel gebracht? Ja. Na cool. Ja, ja, Du hast mich damit geschafft, klar. Sehr gut.

Sehr spannend. Also wir verlinken auf jeden Fall das Retreat, also dieses, wie pass haben wir? Ja, das machen wir. Also ich ich kann ich kann's trotzdem jedem nur empfehlen. Mhm.

Aus aus Neugier. Ich hab keine Ahnung, was passiert. Kann man's nicht Ich würd's auch nicht. Kann man's nicht in 'ner Stunde lernen? Ja, natürlich.

Ja, klar. Wir können natürlich auch son, machen einfach 'n Onlinekurs draus, dreißig Minuten Oder? Wie Passana Das wär gut. Fast Track. Ja.

Fast Track. Ja, okay. Ja. Find ich gut. Vielleicht kann man das auch machen, während man isst.

Kannst Du ganz kannst Du ganz entspannt beim Abwaschen? Einfach ist kein Problem. Ja, das wär cool. Kannst Du da Mhm. Oder aufm Weg zur Arbeit.

Ja. Ja. Oder bei der Arbeit. Oder beim Job. Im Meeting, als Du das zum Beispiel machen.

Ja. Okay. Ich glaub, das ich glaub, das ist das, was die Leute Man muss den Leuten auch geben, was sie wollen. Genau. Nicht so sehr, was sie brauchen, sondern eigentlich das, was sie wollen.

Ja. Find ich gut. Das glaub ich. Ja. Grundsätzlich können wir auch in unserer Erziehung 'n bisschen mehr machen.

Das ist einfach das machen, was unsere Kinder wollen. Nicht so sehr, das, was die brauchen. Ja, interessant. Es gibt ja so Menschen, Eltern, die Kennst Du Menschen, Eltern. Die führen Unterkategorie von Menschen.

Die führen die führen dann Jahr Tage, mein ich mich nennen. Was für 'n die? Jahr Tage. Womit zu allem, was die Kinder sagen, ja sagen muss. Ist 'n Cheat Day oder was?

Na ja, Du, wenn die sagen, lass uns jetzt aufm Dach klettern, dann muss sie ja sagen oder wenn die sagen Ist das wieder Quatschtag, eine achte Tage? Nee, ist einfach, nee, ist halt 'n richtiger Tag. Ja. Also so, Mami, können wir heute acht Schokokuchen essen? Ja, mein Schatz.

Und das Zum Beispiel. Ja, okay, cool. Mhm. Können wir auch noch machen? Total nicht.

Halt mit son paar Zwischenregeln. Ja. Wir können auch mal einfach 'n Nein Tag einführen. Auch das. Können wir einfach nur Nein sein zu einem.

Ah, mir ist das schlimm, wenn ich acht Schokofilme esse. Ja. Schön gegähnt. Abgefahren wäre jetzt irgendwie heute. Also ich hab überhaupt gar nicht damit gerechnet, dass wir jetzt Aber ja, ist auch 'n guter Vorsatz fürs Ich ich Das ist auch einer, was ich Find's ja auch, fänd's ja auch mega, wenn wenn Du das mal geben würdest oder wieder zusammen hinfahren.

Ja, das fand ich richtig schrecklich. Ja? Wieso? Ja. Dann bist Du in diesem Eintrag, ich in dem anderen, dann musst Du mir die ganze Zeit von meinem Gesicht ablesen, wie sehr ich leide.

Ich kann dich, ich kann dich ja nicht angucken, ich hab mir die Augen zu, meditier. Ja, aber dann guckst Du hoffentlich immer blindes und guckst, wo ich bin. Ja, ja, natürlich. Das ist die Idee. Du guckst, ob ich wie sone Statue sitze oder die ganze Zeit so mein Körper sich voll nach dir sehnt, das würdest Du ja dann auch sozusagen Ja.

Ich flüster dann immer heimlich so zu. Kann ich ja nicht so auf, nicht so auf. Das muss ich anders hinsetzen. Mhm. Damit Du auch damit Du auch Fleischkärtchen bekommst.

Weil ich möchte ja auch, dass Du Ja. Gelobt wirst dann. Es geht dann Leistung, ne. Es geht Leistung. Wer siehst vorne einer auch mit der Peitsche?

Okay. Ja gut. Auf jeden Fall. Ich habe diese drei Tage als großen Notfall gefunden. Da war ja was, richtig.

Du hast drei Tage nicht geredet, weil Du nicht wolltest. Ja, ich meine, deswegen sag ich das gerade, weil nachdem Du dein Lebensatz geendet hast. Nein, aber drei Tage, das hab ich jetzt angefangen und dann willst Du mich zehn Tage irgendwo hinschicken. Das das würdest Du nicht erleben und das bin ich auch ähnlich erlebt, wie Du dann da völlig so, ist von Anfang. Ja, aber es ist was Ja, gut, das ist die Frage, ob man das mit 'ner Reise kombiniert oder ob man das irgendwie in 'nem anderen Setting macht irgendwie.

Ich würd ich würd das, ich würd mir beinausreisen, dass Du gleich hinfahren kannst, auf jeden Fall. Okay. Also ich find Weil ich find das, dass Du hast das Du hast es auch kurz gesagt gehabt irgendwie, nicht heute, aber zu mir, dass es und wenn man drüber nachdenkt, dann ist es halt tatsächlich einfach so, dass wir, seit wir mehrere sind, Ja. Das nicht mehr hatten. Genau.

Ist schon. Also weißt Du, das eine ist Paarzeit und alles Mögliche und mal 'n halbes Wochenende und Ruhe und Aber selbst wenn wir, selbst wenn wir irgendwie jetzt unsere Eltern da haben und wir sind irgendwie auf 'ner Hochzeit oder irgendwas, ist ja trotzdem nicht das Gleiche. Genau. Und einfach dieses sich selber rausnehmen aus dem System und einfach mal Ja. Einfach mal die Klappe halten.

Total. Und das hab ich zum Beispiel genossen, keine Verantwortung tragen zu müssen für nichts und jemanden. Ja. Einfach abgemeldet zu sein. Und ich kann mir vorstellen, dass ich, glaub ich, die weichere Version von deinem Depasana Retreat wählen würde.

Was ist die weichere Version? Wenn ich den zehn Tage hätte, dann würd ich für mich erst 'n Schweiger Retreat machen, aber ich würde sehr gerne Yoga mit einführen. Ich hätte sehr gerne 'n Einzelzimmer. Und was noch? So was zum Beispiel.

Ja, ja, also ich Aber wir auch Ich glaube, es sind es sind halt zwei Ich glaub, ich hab's nicht verstanden. Nee, ich glaub, es sind einfach zwei völlig verschiedene Dinge, Ja. Die sozusagen zwei völlig verschiedene Sachen machen. Und das eine ist, sag ich mal, jetzt, also Du hast ja quasi eine Ausbildung damit, ist da auch so gehabt, ne? Ja.

Na ja, also, was Du beschreibst, ist ja im Endeffekt eigentlich mehr son, also wie, ja, eine Kuh sozusagen eine eine physisch seelisch emotionale Auffrischung. Mhm. So. Mhm. Und das andere ist ist eine Technik der Selbsterkenntnis.

Es sind einfach zwei Also gehst Du nicht hin, damit Du Es kann sein, dass Du völlig geläutert da rauskommst. Kann sein, dass Du sozusagen Kein Mensch kann dir sagen, wie Du rauskommst hinterher. Denn wenn Du zu 'ner Kur gehst, ist die Wahrscheinlichkeit schon relativ hoch, dass alle alles dafür tun, dass Du hinterher in 'nem psychosozial physisch physisch besseren Zustand rauskommst, so. Ja. Und das sind halt zwei völlig, das sind halt zwei völlig unterschiedliche, ist halt klassisches Konzert 'n ACDC Konzert.

Danke, fünf, fünf. Ja. Ja. Ich hab grade gefragt, ich hab mich grade gefragt, wo was dann eine Version wär, ACTC. Der Roman.

Auf jeden Fall Ich weiß gar nicht, ob ich ACTC gesagt hab. Doch, weiß warum. ACTC. ACTC. Alles War das Freunde von uns, glaub ich.

Dich? Genau. So, jetzt gehen wir mal schlafen. Jetzt haben wir doch was über Freunde gesagt. Die haben nämlich noch aCD c gesagt, aber ansonsten haben wir schön die Klappe gehalten, haben unsere Freunde genossen, haben unsere Familie genossen, haben uns genossen.

Ja. Und wir wünschen uns Hat wieder was gelernt übereinander? Was? Also Du kennst ja die ganzen Geschichten schon, aber Ach so, jetzt das sowieso. Mhm.

Ja. Wir können auch mal 'n Schweigen Podcast machen. Mhm. Oder als Affe nur eine halbe Stunde dann einfach nur anschweigen. Und dann?

Was macht der Zuhörer? Mit Schweigen. Also Meditationspodcast. Ja. Kannst Du dir mal an, an, an, an, an, an, an, an, an, an, an, an, an, an, an, an welcher Folge die ist.

Aha. Ja, die ist großartig. Kam da Zuschriften, ja? Nee, das ist jetzt noch nicht. Ich wollte die auch noch mal richtig aufnehmen.

Aber die die war schon gut. Ja. Also natürlich können wir das mal Du weißt ja, dass ich dich immer einbinde in alle meine Retreats mit Inspiration, dann machst Du mal son richtige schöne Meditationssession. Neben Kommunikation, in meinem Teacher Training. Gern, aber Neben allem Zurück zu den Alle, die sind's nicht freuen.

Ja. Das ist halt nix, was Du Also Du kannst Natürlich. Nicht in 'ner Stunde Ich weiß. Weißt Du? Also man kann drüber reden und eine Einführung geben, aber das ist halt nicht Ich weiß.

Da da das ist ja auch wieder sone Erkenntnis, es hilft halt nichts, irgendwas zu wissen, wenn man es nicht tut. Und das dann auch richtig. Und was ich aber auch interessant finde, dass irgendwie immer wieder hier auch in diesem Podcast deine, wie hast Du nicht gesagt, esoterisch, sondern spirituelle, spirituelle Seite rauskommt. Und ich wurde nämlich, glaub ich, gefragt, ah, der Mann macht auch Yoga, aber der ist auch Arzt und so. Und das das ist ja schon irgendwie kontrollbiers.

Ja, aber das ist völlig Für mich jetzt gar nicht mehr. Völlig absurd, weil Du im Endeffekt all das, also Du kannst Yoga, Physiologie unterbrechen. Ja. Und Du kannst Du kannst natürlich, also man kann diese spirituellen Sachen als eine andere Art, eine auch eine Bildsprache vielleicht Mhm. Nehmen, Sachen zu erklären, die man vielleicht einfach damals noch nicht und teilweise jetzt noch nicht physiologisch erklären kann.

Ich glaube, ja. Wenn es aber eine Erklärung gibt, weil hat da 'n Infekt. Mhm. Und das Gleiche kannst Du halt mit mit, jetzt das, worüber wir heute geredet haben, Meditation im Endeffekt, das ist das ist eine das ist wie eine Lego Anleitung. Mhm.

Mach das, dann mach das und dann passiert, also dann passieren Dinge und die kannst Du beobachten, ohne dass jetzt jemand sein kann, welche Dinge passieren. Aber dazu brauchst Du deshalb überhaupt nix. Genau. Das hat überhaupt nichts Esoterisches, aber 'n aber 'n Narrder, so. Ja.

Ja. Ja. Und ja, auf eine Art, also entsteht die die Spiritualität beim Machen. Ja. So wie beim Yoga ja auch.

Ja, klar. Oder beim Musizieren. Mhm. Ja, ich glaub, wir nehmen was anderes. Der passt irgendwie nicht so nicht.

Ich glaub, wir nehmen wir machen das heute anders. Jogi Tee Organic. Okay. Vielen Dank fürs Teil. Ja.

Vielen Dank auch fürs Zuhören. Mögen wir neugierig bleiben? Ja. Alle gesund? Das doch vielleicht Das find ich ehrlich gesagt 'n schönen Vorsatz.

Mhm. Dass wir neugierig sind in zwanzig fünfundzwanzig. Mhm. Und Du hast Weil das da vielleicht, finde ich, mehr Möglichkeiten als jetzt schon wieder irgendwelche spezifischen Ja. Ja, wir haben ja schon 'n paar Ideen.

Ja, natürlich. Aber neugierig ist gut und ich hab dir ja leicht geschrieben in unserem Weihnachtsbrief, weil wir schenken uns ja nichts. Lieber. Ich kenn mir das Interview. Also ich hab dir 'n Weihnachtsfeld geschrieben.

Auf jeden Fall auf jeden Fall hab ich geschrieben, dass es sich nicht so persönlich, dass sich das als mein Weihnachtsgut freuen ist. Dass er sich lohnt, mutig zu sein. Ja, das stimmt. Das darfst Du sagen. Weil Weil wir keine Angst vorm Fallen haben müssen.

Ja. Ja. Das war ein schöner fünfter Schlusssatz. Okay. Danke.