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Fresh Start – Disziplin als Selbstliebe oder Selbstknechtung?

Edel Abgefunkt · Folge 25 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 19. Januar 2025 · Dauer: 44:39

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

Mitte Januar, Vorsätze oft schon gerissen: Folge 25 über Basic Habits, „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, Easy-Decisions/Hard-Life und Disziplin als Akt der Selbstliebe – statt sich nur zu knüppeln. Untertitel: Fresh Start.

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Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 25?

Um Fresh Start nach dem Jahreswechsel: Vorsätze, gesunde Habits und das richtige Maß an Disziplin – zwischen Zuckerbrot und Peitsche.

Warum scheitern Vorsätze so oft?

Sie rechnen sich zu den vielen, die Vorsätze nicht abhaken – trotz äußerem Perfekt-Image. Hilfreich: stabile Basic Habits statt nur neuer Listen.

Ist Disziplin Selbstliebe?

Ihre Pointe: Disziplin kann Selbstliebe sein (z. B. stehende Vereinbarung einhalten), wenn sie nicht nur Knechtung/Knüppeln ist. Maß und Motivation aus Fürsorge statt Strafe.

Was bedeutet „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ hier?

Ungeduld, alles sofort „Herr“ sein zu wollen (auch als junger Chirurg). Lernen braucht Zeit – Fresh Start heißt üben, nicht sofort meistern.

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Leute also alleine sprechen, ja? Ja. Ich möchte auch mal zu Wort kommen und auch mal was sagen dürfen. Was möchtest Du mir sagen? Jetzt hab ich Warte, Herr Wu.

Okay. Ja. Was ist jetzt? Für uns ist son bisschen Mitte Januar. Ja, also ungefähr.

Hast Du alle deine Vorsätze schon erfüllt? Waren Du schon abgehakt fürs Jahr? Ah, ja. Nicht? Nee, alle gar nicht irgendwie.

Dann bist Du wie 80 Prozent aller Menschen? Ja, mindestens wahrscheinlich. Wie 90 Prozent aller Menschen. Obwohl eigentlich alle wahrscheinlich von dir denken, dass Du alles hinkriegst, perfekt bist und keine Vorsatzprobleme hast, woran liegt's? Ja.

Denken das alle. Es sind alle. Menschen, die dich bewundern, inklusive mir und die Menschheit. Sich vor Verlegenheit nutzen. Nö, also ich glaub, ich hab tatsächlich 'n paar ganz gute, sag ich mal, Basic Habits, auf die ich zurückfall.

Ja. Aber das ist nicht notwendigerweise die, die ich eigentlich gerne sozusagen weiterentwickeln würde. Du meinst die, die dich noch weiter aufbringen würden? Ja, ja. Ja.

Weil eben, also unsere Habits sind ja schon gesund, ne und und auch total routiniert. Ja, ja, total. Ja, das ist Darüber hinaus aber sozusagen Ja, wobei wir auch festgestellt haben, mal wieder sozusagen, wie viel besser es ist, wenn man halt einfach früher aufsteht, weil da einfach dann, ne, so. Ja, absolut. Und manches ist aber dann auch eine Energiefrage ab 'nem gewissen Punkt, wo man dann halt auch aufpassen muss, dass man jetzt nicht nur damit sozusagen das Habit erfüllt, dass man sich selber so knechtet und knüppelt, dass, ne, also dass man die Zeche dann hinterherzahlt, so, ne.

Ja, das find ich so. Und das ist echt 'n Balanceakt, weil dann, ne, natürlich muss man sich manchmal auch 'n bisschen was, sag, werd ich jetzt mal entschuldigen, ne, oder vergeben, ohne dass das dann das neue wird, ne. Und man dann wieder zurückfindet in das Alte und Ja. Ja, ich glaub, also ich glaub, was es ist kein Fehler so an und für sich, aber ich glaub, was ich schon immer wieder mache in meinem Kopf ist, dass ich so diese Ferienphasen oder so. Also da, wo ich nicht arbeite, das ist in meinem Kopf oft irgendwie einfach, da ist irgendwie viel mehr Zeit für mich Mhm.

Drin im Kopf als real dann ist. Mhm. Und das führt immer wieder zu Diskrepanzen zwischen dem, was ich plane und dem, was ich dann tatsächlich Tun jetzt die Zeit, wo Du mit deinen 3 Kindern unterwegs bist, deiner lieben dann Ehefrau und sozusagen Ja. Wie wir jetzt grade zwischen Weihnachten und ersten Januar, ich glaube, an 5 oder 6 verschiedenen Locations Freunde und Familie besucht haben, die Zeit meinst Du, wo Du dann ganz viel Zeit für dich hast. Genau.

Genau. Genau, die Zeit meine ich. Ja. Ja. Das sind so quasi Parallelwelten, die Du gleichzeitig verkaufst.

Genau, auch eine Art, eine Art, eine Entschuldigung und Ja, genau. In meinem Kopf ist halt, wenn sozusagen die Arbeit wegfällt, dann hab ich mal interessanterweise noch mal 24 Stunden mehr Zeit. Mhm. Mhm. Aber überraschenderweise ist das dann nicht so.

Ja. Ja. So und das Ja, das können wir, glaub ich, noch besser einplanen, oder? Das wär Ja, ich glaub, es hat halt auch wieder mit Aufmerksamkeit und Bewusstheit zu tun und Und wir wollen ja auch den Mäusen megagerecht sein. Eben, deswegen, ne?

Zeig, ja. Das meine, das das war mein Start ins neue Jahr. Ah ja. Und deiner? Nee, was ich noch sagen wollte?

Nee. Nee. Nee, ist ein verrat sich jetzt nicht. Was ich sagen wollte, dass es irgendwie unglaublich schwer ist, diese Balance zu finden, beziehungsweise auch vielleicht superleicht, aber quasi dieses das richtige Maß an Disziplin. Ich hab neulich son Spruch gelesen, Easy Decitions, hard life.

Ja. Also beispielsweise, ich entscheide mich jeden Tag eben Find ich den Spruch, ja. Ja. Jeden Tag 5 aufzustehen, mega die harte Entscheidung, dann macht's mir aber danach alles leichter. Jetzt in unserem Fall, das kann man eben wiederum nicht auf jeden übertragen und so weiter.

Jeder muss für sich das finden, Eisbahnen ja, nein, bla bla, hier und das. Wie auch immer, welchen Ernährungsstil und so. So, es gibt 100000000 Optionen. Aber sozusagen eben da durchzugehen, durch die Disziplin durch zu, also eben mit Disziplin durchzugehen, aus 'nem Akt der Selbstliebe find ich total spannend, so wie ich neulich zu unserer Tochter gesagt hab, zum Beispiel Thema Handy. Das ist jetzt grade gar nicht so akut 'n Thema, aber ich hab zu ihr gesagt, vieles, wenn nicht sogar alles, ich würde sagen, alles, was wir entscheiden, was wir auch verbieten, machen wir aus 'nem puren der Liebe.

Ja. So, wir verbieten die fünfte Süßigkeitentüte, vielleicht auch die zweite oder die erste. So, wir verbieten, weiß ich nicht, Binge Watching. Wir verbieten Diverses, das ist nicht Das ist voll das Verbieterin, ne? Ich ich liebe zu verbieten.

Nein, aber eben nicht. Es ist eben nicht aus einem Akt des Tabietens und es ist, ich finde, unser Lifestyle hat für mich persönlich 0, wirklich 0 mit zu tun, dass ich mir jetzt irgendwas hier, das und das nichts zu essen erlaub und das nichts erlaub und so voll diszipliniert bin, sondern es hat mit mir eben total was mit Selbstliebe zu tun. Natürlich hab ich noch nicht erwischt im Badezimmer, wie Du mit der Sahne da saß. Ja, genau. Und was hab ich da gemacht?

Da hab ich endlich die die voll genossen und endlich mein wahres Ich Endlich. Aus Sahne pur. Ja, oh ja. Ja. Auf jeden Fall, glaub ich, vergisst man, dass manchmal, dass Disziplin Selbstliebe ist, dass Selbstliebe auch Disziplin bedeuten kann.

Und das Richtige war dann zum richtigen Maß, ne, dann dann sagt man sich, okay, bam, ich steh jetzt dieses Jahr jeden Tag die Uhrzeit auf und dann mach ich irgendwie so und so viel Sport und so. Und dann kommt aber halt der Körper und dann kommt irgendwie das ganze System und sagt, hey, aber heute nicht, weil sonst ist es zu viel und ich brauch jetzt aber 'n bisschen mehr Schlaf. So, wann geben wir nach und wann sind wir voll strikt im Geist? Weißt Du? Und dann Ist die ewige Frage, auf die's keine Antwort gibt.

Es gibt keine, weißt Du, alle alle Suche nach Gib mir gib mir die Checkliste, woran ich erkennen kann, wann ist das Pferd tot. Hatten wir auch schon mal drüber gesprochen, ne? Das ist Wie hieß unsere Regel 580 Schritt Methode? Die einfache 465 Schritt Methode. Ja.

Ja. Genau. Das, ja. Du bist fast fertig übrigens. Ah ja, geil.

Bin, glaub ich, bei 453 Schritten. Okay. Wir fragen dich einfach nicht mehr, wann Du irgendwas machst. Wie auch immer, superspannend und eben, das ist ja immer wieder diese harte Erkenntnis, es gibt's nicht. Und selbst wenn wir die Lösung für jetzt gefunden haben, dann wird es morgen halt leider nicht mehr zutreffen.

Ja. Ne? Und deswegen bin ich halt son großer Fan von wirklich körperlicher Weisheit, von Intuition, von natürlich sich belesen, sich auch einfach Hilfe holen in Tausenderlei Bereichen. Ja. Punkt.

Ich musste irgendwie noch ein anderes Zitat, das ich noch nicht gelesen hab, wo ich auch drüber nachdenken musste, denken, wo Du das gesagt hast. Glaubst Du John Peace und das ist auch egal, wer's gesagt hat. Aber dass die die Aufgabe im Leben ist zu finden, was die schwerste Bürde ist, die man tragen kann und die tragen. Krass. Und dass das Da haben wir ja schon auch ganz oft drüber gesprochen Mhm.

Über sozusagen diesen Trend zum Komfort hin und Mhm. Wenn auch diese Folge, alles ist schwer, glaub ich. Dass, man dieser Widerstand sozusagen, dass wenn's halt schwer und anstrengend ist, dass das die Höhle ist, in die man rein Also eigentlich sozusagen, dass man die Anstrengung sucht, Ja. Ne, nicht vorher davonläuft so. Und das also wenn's anstrengend ist, dann sind wir aufm richtigen Weg.

Ja. Das möcht ich damit sagen. Sag noch mal diese diesen Spruch mit dem Treasure. Die Höhle, vor der Du Angst hast, reinzugehen, beinhaltet den Schatz, den Du suchst. Wow, war sone richtig gute Übersetzung, fand ich sone Douglas.

Ja. Und aber diesen Spruch, den Du zuerst zitiert hast, ich finde, der war der hörte sich 'n bisschen traurig an, das zu suchen, was man schafft zu verkraften, oder? Auszuhalten. Auszuhalten. Und das find ich, das klingt ja schon so, als ob's als ob man sozusagen, also jetzt auch was Schicksal angeht, was diverse Schicksalsschläge angeht, dass man sozusagen da an die an die an die gehen muss, an die Grenze gehen muss, was man aushalten kann.

Das ist ja voll hart. So hab ich das jetzt kennengelernt. Ich weiß nicht, wie man das Ja, vielleicht verstehst Du das anders als nicht. Ja, ja. Aber ich versteh das mehr im Sinne von sozusagen, also das Leben präsentiert dir Schläge, Schicksalsschläge, Ratschläge kann er im im Nachhinein auch das, was so als Schicksalsschlag und sie ist, eigentlich ein Ratschlag gewesen sein so, ne.

Mhm. Das kann sich ja hinterher auch anders darstellen. Mhm. Ich glaube, also weiß nicht, was er damit gemeint hat, weiß man ja nie, aber was ich für mich da raus interpretier oder rauszieh, ist sozusagen, wenn Du halt etwas hast zu tragen, Mhm. Trag es bewusst.

Also Ja. Trag es. Ja. Also, ja. Nicht renn nicht davon weg, sondern aktiv, ne?

Und ertal nicht Nimm das also absolut, dass Du schwer das heil ist. Genau. Ja. Darum, so, ne? Und dann und dann wirst Du halt rausfinden, dass Du also wenn Du das machst, dann wächst Du, ne, also sozusagen so funktionieren biologische Systeme.

Mhm. Also Du also entweder geht's kaputt oder es adaptiert und wird stärker. Also funktioniert Muskelaufbau, so funktioniert jede Form von Training. Das ist ja wie, also ich dir nicht erzählen irgendwie. Mhm.

Wenn Du dich an irgend 'nem Zwölftonstück irgendwie Die Zähne ausbeihst? Ja. Dann adaptier ich mich Dann adaptierst Du mich und dann ist das nächste Also weißt Du? Dann ist es, Du entwickelst ja einen Skill, eine Fähigkeit, ein Kraft. Was auch immer Du entwickelst, entwickelst Du ja nur, wenn Du sozusagen dich an einem Widerstand sozusagen aktiv reibst oder sozusagen aktiv da reingehst.

Also Du lernst ja keine Paginanyaprintin, wenn Du wenn Du quasi nur Tonleitern. Also sozusagen, wenn Du immer in der in der Song of Comfort bleibst und diese Herausforderung halt dein Schicksal und was auch immer nicht annimmst, dann so. Und dann und ich glaub, und nur das mal fertigzubringen, und ich glaube, wenn man das oder das ist ja meine Interpretation von diesem Zitat, dass Du halt, wenn Du das machst, Du halt siehst, dass Du so viel stärker bist, so viel fähiger bist, so viel mehr bist, als Du denkst und das kannst Du aber nicht sehen, weil das halt die übernächsten Dinge sind, bist Du halt nicht Ja. Das Los, das Du jetzt zu tragen hast, trägst. Mhm.

Mhm. Ich find das insofern Vielleicht so. Ja, so interpretiert find ich schön und ich bin da tatsächlich auch 'n Riesenfan von, immer wieder an seine Grenzen zu gehen, allein schon sich selbst zu spüren. Ja, wie wir jetzt am Wochenende quasi Ja. Ja.

Als mit dem Handel stand. Ja. Genau. Ich find Oder anders, das war ja genau das, was Du sozusagen gesagt hast, so. Ist so voll jetzt mein neues Hobby.

Das hat nichts mit meinem Beruf zu tun und das ist irgendwie auch angenehm. Oder mit meinen Berufen eben, dass wir da hingehen und 'n bisschen Playground sozusagen, Balance auf den Händen. Wirklich sich so aussuchen, an seine Grenzen zu kommen, über sich hinauszuwachsen, natürlich dann Erscheitern. Ja, natürlich und und erschrickt Neid, neidisch auf andere Ritzen gucken, die im freien Raum hat schon Liegestützen machen, ne? Genau, auf 1 Hand so.

Ja. Find, aber Oder eben so was wie Eisbaden, so das ist doch Lebendigkeit, wo auch immer man da sozusagen aus seiner Komfortzone geht, ne. Also für, weiß ich nicht, jetzt beispielsweise eine achtzigjährige Frau ist aus der Komfortzone gehen, da 'n Spaziergang zu machen, sich lebendiger zu halten. Also das ist ja das, was uns jung hält, was uns frisch hält, was uns motiviert hält, was uns eben am Leben hält. Und ich glaube, davon fehlt sehr vielen eben, wie wir neulich gesagt haben, in dieser dann doch auch verweichlichen Gesellschaft, allgemein gesprochen, fehlt uns halt dieser Reiz, ne.

Und das ist aber dann wiederum das, was finde ich auch zum Glück Ich glaub, ich weiß nicht, ob's der Reiz ist, der fehlt. Also es kommt drauf an, wie Du reiz definierst. Reiz ist für mich 'n Impuls. Ja, ich glaub, die Impulse sind da. Okay, aber?

Ich glaube, es macht Also man will's nicht machen, weil's nicht Spaß macht und man davon aus, also sozusagen Oder weil man Angst hat auch? Ja, wahrscheinlich. Aber ich glaube, der Grundansatz ist, es muss es muss halt Spaß machen. Mhm. Also es muss von von Beginn an Spaß machen.

Du meinst, das Oft kommt der die Erwartung von dir, ja? Ja, weil oft kommt der Spaß halt beim Machen. Ja. Also wenn Du gestartet hast, das ist ja dieses Durch's auch den durch den Widerstand gehen. Ja.

Ja. Also das ist ja auch diese Idee gewesen, dieses, haben wir auch schon mal drüber gesprochen, dieses. Also dass Du halt auch bei 1 Sache so lang bleibst, bis Du halt so gut bist, dass dass sich dann Möglichkeiten eröffnen, dass dann sozusagen der Spaß anfängt auf eine Art, dass es dann Du all das bekommst, was Du gerne hast. Aber halt bis dahin heißt das nicht, dass alles immer schlimm sein muss, überhaupt nicht. Aber es ist halt, der Weg dahin ist jetzt halt nicht Mhm.

Also das ist 'n Satz, über den ich mich früher maßlos aufgeregt hab, wo ich, je älter ich werd, desto mehr vielleicht versteh ich ihn auch einfach besser, aber dieses Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Ja, ich will mir das so eine Scheiße. Warum nicht? Also warum warum darf ich nicht gleich Herr sein, ne? Ja, ja.

So warum, hab ich auch, also als junger Chirurg aufgeregt, warum also warum man, warum dauert das so lange? Warum muss man so, warum wird man nicht viel schneller da reingelernt? Warum darf man nicht die großen Sachen gleich machen irgendwie und so? So, ja, weil Du halt nicht weißt, was Du tust, ne. Und das ist halt die von dem Recht hängen am am Menschen.

Am Menschen so, ne. Ja. Und das will man halt ja, also man überschätzt sich ja auch am Anfang immer oft maßlos, ne. Das ist ja, gibt's ja auch diese ganzen Kurven und Grafen, irgendwie das diese diese diese Anfangsophorie und dann kommt, dann stürzt man das mal ab. Die absolute Erkenntnis ist so, ich kann halt einfach gar nix.

Ich kenn gar nix, ne. So, das ist dann, wie wie heißt das? Ja. Das Tal der Verzweiflung und dann arbeitet man sich dann sozusagen zu der neuen Höhe raus, genau. Und dieses Tal der Verzweiflung ist aber eben wichtig auch als Motivator so, ne.

Ja, aber ist halt die Frage, wie Du Also wenn Du das wenn Du das reflektieren kannst, dass das 'n Motivator sein kann oder wenn Du in deiner Grundstruktur oder nicht deiner Grundstruktur, sondern Grundstruktur ist ja so zweifelhaft, aber basierend auf den Erfahrungen, die Du gemacht hast, wenn Du sozusagen gelernt hast, dass das 'n gutes Ding ist, wenn Du in einem Teil der Verzweiflung bist, weil's quasi Tiefpunktes erreicht, ab jetzt geht's nur noch aufwärts, dann ist es 'n Motivator. Wenn wenn Du halt eigentlich nur diese Euphoriephase irgendwie toll findest, dann sagst Du halt, ja, gut, dann dann ist es das nicht. Dann ist es das Falsche, dann ist was anderes.

Und dann ist es aber ja auch immer wichtig, immer wieder wichtig, diese Erkenntnis, die man ja auch oft sieht, ne, dieses, wenn Du eben 'n Eisberg siehst, dann siehst Du halt quasi die Spitze und siehst halt unterhalb der Wasseroberfläche hier nicht alles, was eben als Aufbaufarbeit schon war so, ne. Und das ist für jeden, find ich, immer wieder wichtig zu realisieren, dass das, was man halt sieht, bei anderen auch diese Leichtigkeit und so, das stimmt halt einfach nicht.

Du siehst nicht die 10000 Überstunden. Du siehst nicht Du siehst auch diese ganzen Widerstände, durch die jemand anderes durchgegangen ist. Siehst Du nicht. Das teilen wir idealerweise miteinander, weißt Du, als Information und so. Und ich kann ja jetzt teilen, dass ich als Queen of Yoga, wie Du's so schön betitelt hast, als wirkliche wahre Liebhaberin, Connaisseur vielleicht auch.

What? Eine Connaisseur. What ist denn? Ja, so ein Kenner, eine Ja. Wertschätzungin.

Genau, auch das und irgendwie so Yoga ist ja meine Religion und überhaupt. Ist es. Na egal, sag mal, dein dein Satz. Ich glaub ja schon an die Heilung von Yoga. Auf jeden Fall haben wir ja oft genug Momente, jetzt nicht im täglichen, aber ich glaub, Du kannst dich auch dran erinnern, wo ich irgendwie so auf eine Art nicht balancieren war und Du gesagt hast, komm, jetzt geh halt noch auf die Oma Matte.

Und ich so, wick dich weg mit deiner mit deinem Yoga so, ne. Also so, wo selbst Du mich zwingen musst und natürlich gibt es auch in solchen Momenten immer noch andere Heilungsmethoden Ja, ja, aber das ist natürlich so. Aber so auch auch ich hab ja immer wieder diesen Widerstand oder alle haben immer wieder, würde ich jetzt behaupten oder viele oder es ist okay, es ist normal, dass man auch da immer wieder Widerstände hat. Und manchmal ist es halt dann trotzdem Lösungen, manchmal ist es aber auch nicht die Lösung und so. Walk to talk, ne.

Also sozusagen, dass man seine eigene Medizin halt nimmt, ne. Das ist ja oft Aber natürlich ansonsten 500000000 Prozent außerhalb dieses 0 Komma und so weiter will ich natürlich absolut gut tun, Yoga. Ich glaube, ich muss nachher diesen Satz in der Episode noch mal anhören. Ich glaub, ich hab irgendwo eine Stelle Ach komm, Du weißt noch, was ich sagen. Ist verloren gegangen, aber ich glaube, Du wolltest sein, dass die Yoga gut findest.

Ja, genau. Ja. Okay. Ja. Ja, also zurück zu deinen Jahresvorsätzen.

Das wolltest Du zuerst nicht beantworten. Das ist eine sehr elegante, lange, ja. Stimmt. Meine Jahresvorsätze sind bisher, also das Wichtigste hab ich grade durchgezogen. Das find ich gut.

Das für mich Wichtigste, was ich priorisieren will, was ich auch vor allem auf eine Art vor allem Dienen priorisieren möchte. Es hat ja ganz viel mit Grenzen zu tun, mit Grenzen, zeitlich Grenzen zu setzen, dass für mich persönlich jetzt zum Beispiel ja, einfach was mir wichtig ist, dass ich das als Erstes mache und nicht irgendwie als Letztes. Und alles, was dringend ist, ist dann irgendwie sozusagen, hat Priorität. Dabei ist es mir halt einfach 0 wichtig oder einfach nicht wichtig. Die gute Einhauer Matrix, weißt Du?

Genau. Ja. Das find ich, hab ich jetzt, ja, gut durchgezogen. Es macht mich auch sehr zufrieden. Das ist gut.

Balanciert? Balanciert bis auf Ausnahmen. Wenn dann 3 Kinder gleichzeitig auf mich einreben, mir ihre Wichtigkeiten zu erzählen, wo ich mir davor auch schon, nein, ich nehm mir wirklich sehr viel Zeit und sehr viel Aufmerksamkeit und manchmal hab ich zu dir gesagt vorhin Ist ja Aufmerksamkeit kein Rucksack ein bisschen leer, ne? Ne? Ja, beziehungsweise oder zu voll, also wie auch immer man's nennt.

Ja, oder Du guckst halt leider, sag ich, muss sagen, ich hab leider kein keine Aufmerksamkeit für dich mehr übrig jetzt grade, das tut mir leid. Kannst Du kurz bei Daddy Aufmerksamkeit bekommen? Ja, nein, es ist ja, jeder Meinung Kannst Du mir suchen helfen, ich verliere grade meine Nerven. Genau. Jeder Frau ist jedes Kind's Recht.

Und ja, ich glaube, dieses Grenzen setzen für sich selbst auch ist ja total wichtig. Und auch zu kommunizieren, wenn einem Also kannst kannst Du kannst Du 'n bisschen genauer sagen, was Du mit Grenzen setzen meinst? Also nein sagen als Grenzen setzen oder was was was kannst Du Ich hab das ja auch, also jetzt in dem in dem Das ist auch eine der, also eine der schweren Herausforderungen vielleicht, glaub ich, fast alle von uns, ne, nein sagen. Genau. Also in der in dem Beispiel jetzt eben, wenn ich sag, okay, ich merk dann, dass ich grade nicht mehr so viel Ruhe hab zuzuhören den Kindern gegenüber oder so weiter, weil ich dann einfach grade bei meinen eigenen Gedanken bin.

Das ist sozusagen, also jetzt als Beispiel von Grenzen setzen und ich glaube, Grenzen setzen und darin darin auch zu scheitern, sag ich jetzt mal ganz böse, fängt ja dabei an, dass man sich oft gar nicht bewusst ist, dass es grade die Grenzen schon berührt. Es ist Ja, oder überschritten sie, ne? Also Du merkst manchmal erst hinterher Mhm. Genau. Dass irgendwas grenzüberschreitend war, ne?

Genau. Weil Du in dem Moment, also, ne. Also das eine ist bei dir bist. Das eine ist Aufmerksamkeit, das andere ist Es geht auch zu schnell manchmal. Ja und wir sind, ich mein, wir sind natürlich auch gesellschaftlich schon auf eine Art auch ja, trainiert, dass man jetzt nicht, also dass jetzt nicht sofort jede Emotion, die hochkommt, irgendwie sofort rauslässt, sondern Genau.

Erst mal, ne, also erst mal Das ist ja auch fein, aber Anstandwahn oder beruflich Professionalität. Im Beruf ist es ja auch oft so, ne, wo Du dann hinterher merkst, Du Moment mal, das, also das war halt einfach Ja. Nicht okay, ne. Aber idealerweise gibt es eben dieses vorher und hinterher. Ja, genau.

Und deswegen machen wir so was wie auf der Art sich, ich find, Vorsätze kann man ja schon fast gar nicht mehr sagen, weil jedem sagt jeder, ich mach mir keine Vorsätze. Ich mach mir jede, ich kann jederzeit mein Leben ändern. Das muss ich ja nicht am ersten Januar machen. Ja, ja, ja. Stimmt.

Wir können jeden Ja, bei manchen macht man's halt nicht. Genau. Macht man's an 'nem anderen Tag. Genau. Natürlich ist es völlig egal, ob's erst im Januar ist.

Und da ist Aber machst Du's am siebzehnten Februar? Genau. Und da ist aber eben dem Jahreswechsel ist es Tradition, das zu machen, davor zu reflektieren, wie war das Jahr Wenn man auch so viel Zeit hat, natürlich. Son bisschen. Genau.

So wie Du mit den 6 Locationbäckels zu dir gesehen hast. Genau und da ist es Tradition und das ist eben die Frage, wie oft schenken wir uns diese Tradition? Deswegen bin ich eben doch auch ein großer Fan von am Abend reflektieren, Journal, am Morgen reflektieren, Journal machen wir auch nicht immer. Wir machen das immer mal. Zwischendurch kann man alles noch noch schöner machen, wie auch immer.

Aber dieses Kurz, dass Du immer sagst, Du kannst halt einen Reifen nicht wechseln auf der Autobahn mit fahrenden Reifen. Wie sagst Du das Buch? Also ich hab Eiseichen, es ist halt schwer, bei Tempo 180 den Sitz neu zu beziehen, aber Genau. Oder das. Sondern wir müssen eben manchmal auch online.

Und dann ist es sehr viel effektiver und schöner und Oder langsamer Fahrrad zumindest. Ja. So, ne. Und das spricht dann halt natürlich auch für wieder für Urlaub und komplett freimachen und nicht irgendwie halb freimachen und so weiter und so fort. Aber dieses kurz innehalten ist, glaub ich, unglaublich bedeutend.

Und ich sag ja immer Immer? Ja, immer. Ich sag immer und nie, sage ich Bin ich gespannt. Das hört sich noch etwas an, was wir auf und 'n Plakat drucken können. Ja.

Oje, ich weiß nicht, ob's nicht zu lang ist. Dass wir uns diese kurzen Momenten, diese kurzen Oasen, wohin wir uns sehnen, dieses kurze Stillstehen, dass wir uns das immer wieder auch schenken können in kleinen, in 5 Sekunden und auch das hab ich ja schon mal gemacht. Ich glaube, auf eine Art sind unsere Inhalte ja offensichtlich schon bekannt. Kurz innehalten, Augen schließen und die Zeit anhalten, das ist ja, glaub ich, für sehr viele 'n Bedürfnis, dann weitergehen zu können. Aber immer dieses quasi Gehetzte von a nach b und und Fremdbestimmte und eben Grenzen überschreitend und so, das ist doch Stress.

Wir hatten noch diesen Spruch, in Hannover in der Küche hängen. Stress ist, wenn Du's versucht, anderen recht zu machen? Ja, sag mal, ich weiß nicht, ob man's gehört hat. Stress ist, wenn Du's versucht, anderen recht zu machen. Ja.

Ja, find ich interessant. Ich hatte einen wertvollen Beitrag zu dem, was Du gesagt hast. Hab ich ein, weitergeredet. Das einfach weitergeredet, dass wir einfach, dass wir kein kein Ich hab versucht, die Chance zu ergreifen, weil wenn Du wieder bist, weiterhast, dann muss ich wieder leid sein. Ja, ja.

Ist gut, dass wir dieses Therapiegespräch haben hier. Ja, hier? Beruhetherapie? Ja, wir. Was ist das ist unser Moment der Reflexion, wo wir sitzen uns?

Also ich mein's halt im Scherz, ich mein's auch tatsächlich ernst. Ich weiß aber, wir haben eigentlich im Alltag immer. Also wir schaffen uns das immer wieder. Ja, ja, aber trotzdem find ich, das ist ja schon auch, also eine fokussierte Zeit, wo wir über Dinge reden, die uns offensichtlich ja wichtig sind und oft genug wissen wir nicht, was die Dinge sind, die uns wichtig sind. Genau.

Das kann man natürlich sagen, dass das jetzt, ne. Eine psychologisches Konzept ist, das wir hier verfolgen, wo wir Triggerwörter aussprechen und dann gucken, was sich da so entwickelt und Mhm. Wir machen jetzt hier eine kostenlose Paarberatung, ja. Ja, wir machen eine Live Paartherapie, wo man quasi uns zuschauen schauen kann, wie wir uns therapieren. Oder immer weiter reinreiten.

Aber kann man sich als Paar selbst therapieren? Ja, das ist, glaub ich, eine philosophische Folge. Kannst Du dich als Mensch selbst therapieren? Ich hätte gesagt, Du sagst jetzt ja, weil Du bist ja, Du sagst ja, würde ich jetzt sagen Immer? Leg ich dir jetzt in den Ohren.

Sag immer. Du sagst ja immer, man muss einmal nur reden und dann sind alle Putin gelöst. Nachdem ich das so gesagt hab, aber Die Frage ist, ob man halt in dem Moment dann beim Reden tatsächlich dahin kommt, allein. Andersrum, also was denkst Du was sozusagen, was was das Externe? Also wenn Du sagst, kann man sich alleine therapieren, was denkst Du, gibt es Externe, was das alleine nicht kann?

Das ist eine gute Frage. Also was machen Psychologen, was machen paar Berater, paar Therapeuten? Ich kann jetzt nur ausm Coaching sagen, dass es ja, finde ich, sehr viel Fragen geht. Also Fragen stellen. Ja.

Die richtigen Fragen stellen. Auf eine Art zu unterstützen. Ja, was ist richtig, was ist falsch? Aber Ja, ja, ja, ja. Zumindest stimulierende Fragen zu stellen, ne.

Also, Und ich glaube, ist die Frage, sagt man seine Meinung, auch wenn man gar nicht nach der Meinung gefragt wird oder sagt man eben die Meinung? Und also auf eine Art den Rat sagt man denen eben nur, wenn die Frage im Raum steht. Weißt Du, was ich mein? Als Therapeut? Ja.

Ich glaub, also es gibt ja verschiedene Therapieansätze, ne. Es gibt ja auch, wo wo Du einfach nur Ja. Wo Du einen Raum zur Verfügung stehst, wo einfach dadurch, dass 'n Dritter da ist, sozusagen da eine andere Dynamik einfach entsteht und Aber der aber macht zum Beispiel der Paartherapeut, wir haben das ja jetzt noch nie gemacht, bezieht der Stellung? Ich glaub, es gibt solche. Ja.

Aber ich glaube grundsätzlich eher nein, ne. Oder ich weiß es nicht tatsächlich, ne. Es ist auch für sich ja situationsabhängig. Und ich grundsätzlich find, also im Allgemeinen find ich, ist es immer besser, man holt sich Hilfe, wenn man das Gefühl hat, es funktioniert irgendwie nicht als sozusagen nicht Absolut. Also es in allen Art mit Therapie.

Genau, mit allem, mit unabhängig ob Therapien oder nicht irgendwie, ne? Ja, voll. Also Du kannst natürlich auch versuchen, irgendwie deinen Motor selbst zu reparieren im Auto irgendwie und kannst auch hier holen, oder? Das würde ich jetzt nicht machen, 'n Motortrepper. Ich weiß.

Ich weiß gar nicht, wo der Motor ist. Auch das weiß ich. Aber Aber Du kannst es auch nicht. Das weiß ich nicht. Nicht bei einem modernen Auto.

Das kann ich natürlich nicht. Obwohl auch das will ich dir zutrauen. Ich trau dir ja alles, Du. Ja, das ist ja schon mal Das also ich mein, zutrauen ist das eine Können ist das andere, ne. Ja.

Du würdest einfach so lang faken, bis Du's kannst. Das das da bist Du echt Künstler. Siehe ihr Das heißt, sie ist nicht sehr Stimmt. Das war jetzt als Kompliment gemeint, aber es kam nicht so richtig. Na ja, ich mein, solange Du fagst, tig you makeest.

Ja. Solange Du dann es machst, also schaffst, es Ja, also, ne, das Ziel ist natürlich, dass man irgendwann auf 'n Niveau kommt, wo das halt ja kein Faken mehr ist, ne. Natürlich, deswegen. Sag ich ja. Ja.

So, natürlich. Und das Und wenn Du die ganze Zeit dich irgendwo durch die Gegend fäkst, nicht so gut. Nee, aber natürlich hat das auch, es hat schon 'n bisschen auch was dem zu tun, worüber wir letztes Mal gesprochen haben. Also diese Geschichte hab ich dir irgendwann erzählt mit mit unserer Band damals, irgendwie wir als Schulbetten angefangen haben und irgendwie klar war nach 2, 3 Jahren, das wird nix irgendwie mit unserem selber Song schreiben und Welt drucken. Dafür waren auch unsere Musik geschmäckert, sich viele verschiedene.

Und es war klar, also entweder sozusagen, hören wir jetzt damit auf oder irgendwie, es passiert irgendwas anderes und dann war unser Bassist zu dem Zeitpunkt im, wer ist das, nicht, Freiwilliges Soziales Jahr für Zibi Mhm. Im Krankenhaus und hat hat tatsächlich eine eine Krankenschwester überredet, dass wir auf ihrer Hochzeit, die Hochzeitsband spielen. Und wir hatten zu dem Zeitpunkt 'n Nudel Repertoire und haben uns dann irgendwie, das war wirklich ungelogen, nicht mehr als 15 Lieder oder so. Ach, 15? Viele.

Ja, aber für 7 Stunden abends ist es halt schon. Ah ja. Also es war eine sehr lange Hochzeit. Wir haben auch sehr viel mehr gespielt, als wir wahrscheinlich hätten müssen. Ja.

Ganz vielen Dauerschleife, 13 Minuten Jazzstücke irgendwie mit Klingt wie ein Erfolg. Ist wie mit Improvisation auch, wo ich das auch ein ein lerne. Also da stecken 2 Fake drin. Das eine war, was wir natürlich gesagt haben, dass wir schon mal auf Hochzeiten vorgespielt haben, weil kein Mensch lädt dich zu seinem wichtigsten Tag des Lebens ein, wenn Du sagst, ja, das ist das erste Mal alles für so was machen. Wir haben keine Ahnung, was wir da tun.

Bitte. Aber wir waren auch sehr billig, glaub ich. Ich kann mich euch so großartig herz herz herz herzhaft vorstellen. Ja, eine der legendärsten Hochzeiten, muss ich tatsächlich sagen, schlimmsten Spielen und allem Möglichen. Echt?

Ja, es war die Erste. Ah, krass? Die hat die den Standardgesetz für die 20 Jahre danach. Ja, Du musst mal kurz nur kurz als Hintergrund erzählen. Also so ist eben Nico zu seiner Karriere gekommen, Teil 1 Hochzeitsband zu sein, Schrägstrich, gewesen zu sein, eigentlich zu sein.

Ja. Das wissen sehr viele Menschen von dir nicht. Das ist richtig, ja. Das muss mehr Menschen heiraten dann. Ja, dann könntest Du das spielen.

Du kannst es auch einfach in eine Miete mit aufnehmen bei LinkedIn und so. Ich hab's auch immer getraut. Total. Das ist das, was Menschen bewegt. Ja, ja.

Das ist auch das, was ich Nicht irgendwelche so Buchstaben vor den Namen oder sonst. Das stimmt. Ja. Und da war aber, ja, zum Beispiel hab ich auch wieder sozusagen so so Erlebnisse für mich gehabt halt irgendwie, ne. Ich hab ja auch schon so Zweifel gehabt mit meinen Jazzimposationsfähigkeiten.

Mhm. Und das ist halt, wenn, also ist ja auch wieder son Ding, wenn wenn's dir selber unangenehm ist, Dann wird's Also wenn Du selber merkst, dass das nicht die richtige Note war Ah ja. Und die danach auch nicht und die danach auch nicht und dann rot wirst und rumguckst und dann gucken alle die Gruppen, die sich dann komisch haben. Wobei, das ist ja auch oft als Künstler, dass ich einredet und dass dann alle dich komplett gucken, ne. Aber auch da ist das Lernen natürlich irgendwie, theoretisch darfst Du ja beim beim Jazz darfst Du ja alles spielen, wenn Du's halt mit Überzeugung spielst.

Ja, das stimmt ja nicht. Jeder Jazzse würde sagen, ich glaub, Du spinnst. Ja und nein. Ja, also Du solltest es beherrschen und dann kannst Du alles tun, ne. Genau.

So. Aber ne, die Charlie Parker gesagt hast, werden werden alle Skalen auswendig und dann vergisst sie wieder. Genau. Okay, also auf jeden Fall habt ihr's dann durch diese Hochzeit geschafft. Aber long story schuld.

Na ja, also sozusagen bei der ersten mussten wir halt sagen, irgendwie Fake. Klar, haben wir das schon mal gemacht und nach der ersten konnten wir sagen, ja klar, haben wir schon mal gemacht. Ja. So und dann Aber ihr habt ihr wart ja offensichtlich 'n Erfolg bei der ersten, oder? Ja, ja.

Also es war gut genug für den nächsten Gig sozusagen. Die haben ja alles, also die haben ja alles gespielt von Kindergartenfesten bis Echt? Geil? Ja, ja, wir haben auch auf privaten Geburtstagen in der Garage einfach gespielt und Also das ist das Wir versuchen ja seit 2, 3 Jahren 'n Buch zu schreiben auch. Das geht schleppend voran, aber Ach ja, das find ich gut.

Aber wir haben schon so 10, 12 Storys sind schon. Ja, wollt ich. Also es ist wirklich schon, das ist son bisschen wie Fleisch ist mein Gemüse. Das ist ist auch son Buch von soner Hochzeitsbände. Ach krass.

Es gibt schon sehr viele Parallelen, so, muss man sagen. Habt ihr einfach so Also mit dem Unterschied, dass die das halt gemacht haben, davon zu leben. Die Hochzeitsbälle. Ja. Also die haben wir.

Tiffanyes, weiß ich. Ja, ist auch echt 'n witziges Buch. Cool. Ja. Du wirst es nicht lesen, ich weiß, aber Ich werd auch das dann lesen, versprochen, weiß ich.

Na, ja, aber weil wir's Und warum ich drauf komm, ist, weil wir in der letzten Folge drüber geredet haben, das waren sozusagen gegen Vorsitz oder in der vorletzten Folge, unsere Silvesterfolge, dass man drüber nachdenken sollte, was also nicht so sehr, was sind jetzt die einzelnen Handlungen, die man machen will und vorsitzen, sondern dass man drüber nachdenken, wer die Person ist, Mhm. Die das dann macht. Mhm. Und das ist ja im Endeffekt. Also Du bist da noch nicht, aber Du stellst es dir schon vor.

Fantastisch, ja. Und das ist eigentlich ja ziemlich gut. Also Ja. Also ich glaub, das das, Du musst es machen. Wenn Du's, also wenn Du's dir selber nicht, wenn Du's dir selber nicht vorstellen kannst, dass Du das kannst oder dass Du das lernst oder dass Du das also Auch schon in dir hast und so.

In dir hast irgendwie, dann, also wie soll jemand anders sich das vorstellen können, ne? Echt gut. So. Und das Und dann sind wir zu so viel krassenfähig, find ich. Ja.

Ist schon faszinierend. Also, und das ist ja wieder das Interessante irgendwie, ah, ich liebe jetzt diese kleinen Zitat, aber Steve Jobs hat ja auch gesagt, Ja. Und das hab ich ja auch für meine, als ich dann in dieser Phase auch, was war das, 2013 arbeitslos Mhm. Zur Freude der gesamten Selbst gewählt. Selbst gewählt, arbeitslos zur Freude der gesamten Familie und.

Die dich grade erst kennengelernt haben. Luftschlösser gebaut und Kleine Brötchen. Anderthalb Jahre, ne. Aber Ja, Du warst noch. Du warst noch eigentlich nicht, Schatz.

Ja, an niemand. Niemand weiß. Du warst Aber das Fraglich oder nicht? Ja. Für eine Familie.

Weißt Du, für meine Familie. Ja. Ja. Für mich natürlich, weißt Du schon. Von Tag 1.

Natürlich. Nee, von Tag 10. Ja. Ja. Nachdem ich festgestellt hab, dass Du doch nicht derjenige bist, der schon Kinder hat und mich betrügt.

Ja. Ja, okay. Mhm. Kleiner Uni. Auf jeden Fall.

Dann hast Du eben Arbeits Ach so. Ja, dann hab ich's dann hab ich's ja, muss ich, dann hab ich ja beschlossen, dass ich dann irgendwie doch wieder den den Weg an die, also dass ich, ne, dieses. Mhm. Dass ich den Weg zurück an die Uniklinik wählen möchte und musste dann ja meinen sehr verquerten Lebenslauf irgendwie Mhm. Präsentabel machen.

Mhm. Und hab mich dann hingesetzt und rückwärts quasi die Sachen rausgepickt, die halt eine eine rote Linie geben. Mhm. Und hab dann eine, also hab dann halt diese Geschichte erzählt, woher ich komm und wohin ich will, also im Sinne von, also ne, sich das vorstellen und und und warum das total sinnvoll ist, dass ich mich gerade bewerbe und warum es auch total sinnvoll ist, dass ich das sein muss, der sich der sich da bewirbt und ergänzt all Odds hab ich die Stelle, auch mit Umwegen. Das war auch, es war, es war.

Das ist totaler Widerstand. Du hattest Absolut. Die krasse Widerstände. Es war nämlich so, dass Ich hab eine Zusage bekommen und dann gleich wieder eine Absage und dann Ja, nicht gleich wieder. Ich hatte meine Wohnung gekündigt.

Ich hab alles aufgegeben in Leipzig. Dann hab ich mir diese, hab ich mir diese Stelle erkämpft, ja. Mhm. Aber Hast Du dich dann anders so draußen so an diese Fensterrahmen gehängt, bis ich ihn dann reingelassen hat in der Klinik? Ja, fast, ne.

Nee, ich hab ja dann, also ich bin ja dann wirklich auf eigene Kosten durch Europa gefahren, auf Kongresse und hab hab mich da irgendwie vorgestellt und hab dann ja da irgendwie jemanden getroffen, der mir gesagt hat, dass da wieder jemand abgesagt hat und bin dann meinem damaligen Chef Das ist voll sportlicher. Nach nachgefahren, dann zu sagen, jetzt will ich die Stille haben. Ja. Richtig. Und Ja.

Also ich ich find's eigentlich total spannend, wenn man sozusagen halt zurückguckt auf diese Ja. Auf die eigene Biografie und die mit anderen Augen betrachtet, wo man Also Du kannst, also wir können für alles Bestätigung finden in unserem Leben. Wir können Bestätigung finden, wo für da war 'n Widerstand und wir sind gescheitert. Mhm. Wir können die Bestätigung finden fürn Widerstand, den wir überwunden haben.

Können Bestätigung finden, wir sind für enttäuscht worden, wir sind belogen, verletzt, verlassen worden. Und Du kannst, wenn Du willst, halt auch weitergucken, wo sich aus allem irgendwas anderes ergeben hat. Das heißt also, im Endeffekt, was ist was ist die Erinnerung? Ist halt, was Du draus machst, also was was interpretierst Du aus deiner Vergangenheit? Ja.

Und Du kannst im Endeffekt halt auch wählen, was also welche Heldengeschichte, Ja. Folge 12, welche Heldengeschichte möchtest Du für dich selber von dir erzählen? Ja. Sag ich Du da. Weil Ja.

Und das glaube ich, können wir vielleicht als kleine Inspiration mitgeben, weil wir jetzt einfach so viel auf eine Art schon reingespickt haben. Ich glaube, das darf damit auch ein Ende haben unsere Folge, dass wir sagen, setzt euch mal hin und schaut mal zurück, wo seid ihr durchgegangen? Ja, wo man auch gewachsen ist, ne. Also ich Also das vielleicht das, ne, was wir heute gesagt haben, dieses Widerstand, diese Schwere, diese Last, dieses Wachsen durch durch Herausforderung vielleicht, ne, ja. Eben, wie Du gesagt hast, quasi das Problem, was dann ein Geschenk wurde.

Ja. Und ich finde, wir haben das schon sehr oft immer wieder für uns zu realisieren können, ah krass, das das war eben sozusagen das Geschenk dahinter. Ja. Ne? Wahrscheinlich haben wir's auch bei vielen Sachen nicht gesehen.

Ja, und bei manchen Sachen, das gibt's vielleicht auch tatsächlich kein Geschenk. Nee. Genau, wahrscheinlich nicht. Sicherlich. So und ne, das trag ich dich ja auch in regelmäßigen Abständen.

Was also macht macht Tod Sinn? Macht macht das Sinn so? Ist es irgendwie sinnvoll? Ist es irgend 'n Zeichen? Ist es und so weiter so?

Nein? Wie auch immer. Ja. Da möchte ich jetzt grade gar nicht so viel drauf eingehen. Ja.

Und dann muss ich ja auch nicht, man muss sich ja auch nicht belügen. Man muss jetzt auch nicht nach jedem Misserfolge sagen, ah geil, ist ja voll, das coole Geschenk viel. Ja, ja, Du musst es nicht schön Total. Du musst es nicht schön färben. Du kannst es ja in dem Moment, und dann sind wir wieder, Du kannst in dem Moment akzeptieren und gucken, wie's daraus weitergeht.

Aber wenn Du dann zurückguckst Genau, das ist das, wo wir eben durchgegangen sind oder wo eben der Hörer, die Hörerin durchgegangen ist. Ja. Ja. Ist nicht gut. Seh, Seherin.

Ja. Was? Seh, sehr. Guck mal, ich hab hier meinen Zöttle hier so mega zerknautscht. Steht bei dir was drauf wahrscheinlich?

Ja, bei mir steht was drauf, was ich nicht sagen kann, aber sonst eine Schleichwerbung. Echt? Die muss ich Aber ich Tees? Ich schreib ich ich stell jetzt einfach nur den Untertitel vor, fresh Start. Hast Du 'n anderen Tees?

Ist ja eigentlich ganz gut, oder? Das kann man ja nehmen, fresh Start. Mhm. Ja, das lassen wir. Fresh Start.

Immer gut. Vielen Dank fürs Zuhören, vielen Dank fürs Sprechen. Vielen Dank. Danke, danke.