Vollständiges Transkript
Guten Tag. Guten Tag, willkommen im Hauptstadtstudio. Ist halt irgendwie immer spießiger, hab ich's Gefühl irgendwie von Mhm. Wir sitzen auf der Yogamatte irgendwie in unserer Abendgarderobe zu, jetzt wird's mir fein angezogen uns gegenüber. Das muss auch sein.
Muss sein. Ist eine Evolution, meinst Du. Mhm. Wir sind ja jetzt auch schon älter als vor 'n paar Monaten. Wir sind sechsundzwanzig Folgen älter tatsächlich jetzt, ja.
Was? Ist es jetzt Folge sechsundzwanzig? Ist Folge siebenundzwanzig. Was müssen wir ja voll feiern? Eigentlich müssen wir so was viel mehr feiern als jetzt Ich weiß auch nicht, woher das kommt, dass man immer fünf und null so viel mehr feiert.
Ist irgendwas Archarisches, glaub ich. Aber ich weiß nicht, hast Du das auch, dass man gerne irgendwie auch 'n Timer stellt, dass es irgendwie so auf null oder fünf rauskommt oder haben wir Ich fang siebzehn Uhr an. Nein, nein, da hab ich leider auf, aber neun Uhr fang ich an. Ja, oder? Es ist son irgendwie son, es ist halt son Gefühl von Ordnung oder von ist wahrscheinlich wieder was mit so Kontrolle zu tun, irgendwie, ne.
Dass es so also dieses Chaos gebändigt ist und dass es mir so geradlinig ist. Aber ist witzig, dass Du das auch hast? Ich glaube, das hat jeder Mensch. Meinst Du? Du bist nicht so besonders.
Du bist wie die eine. Ich glaube, es gibt schon so diese diese Meinst Du? Die Leute, die in diesem in diesem Atelier sind, wo Ach so. Die Farbe überall runter tropft und irgendwie fünftausend Bücher sind, mit in welchen Zetteln. Ich glaube, das ist denen irgendwie ziemlich egal, ob die siebzehn Uhr fünf anfangen oder sechzehn Uhr dreiundvierzig.
Aber das wär so dass dann so, ich hab keine Ruhe, ich weiß gar nicht, wie spät es ist. Stimmt. So wär ich's auch gern manchmal. Ja. Ja.
Mit Farbe dich schmeißen. Ja. Das bist Du alles Ja. Wenn Du mal 'n Atelier hast, dann Ja. Gnade mir Gott.
Ja, wobei wir haben überlegt, ein ein gemeinsames Atelier Schrägstrich Bühne Schrägstrich Café Schrägstrich Galerie aufzumachen. Wir haben's eigentlich schon voll krass visualisiert, ne? Ja, es kommt. Bisschen langsam ins Universum, muss ich sagen. Ja.
Ist schon länger bestellt. Wahrscheinlich mit dem Problem Edel unterwegs über Land. Ich weiß nicht, woher es geliefert wird. Vielleicht aus China. Das hab ich dir, das haben wir dir dafür getan für dieses Studio bisher?
Hast Du den Wunsch ans Universum geschickt? Ja, ich dachte, so funktioniert das, oder? Ist das nicht? Das Secret? Über alles.
Aber sich das wünschen wie zum Weihnachtsmann? Ja, schon. Du musst es nur festgenommen wünschen. Mhm. Haben wir's fest Wir haben's wahrscheinlich nicht Die Schuld liegt ja immer bei einem selber, weil's bei diesen ganzen Techniken ja, die waren's, ne.
Dann, wir haben's einfach noch nicht fest genug gewünscht. Geil, wie Du so voll on fire bist und so, oh. Ja, nee, ich find das wirklich Schön, dann, nee, dann, nee, ist egal, dann stell Du 'n Thema vor. Ich fand's megageil mein Herz mit dem mit dem Studio. Wirklich, das weißt Du.
Mit welchem Studio jetzt? Als wir 'n Studio hatten damals? Ich fände. Ach so, Du fändest. Konjunktiv.
Ja. Ich glaube Konjunktiv eins. Streber. Ich hätte gefänd. Deutschlehrerin.
Sein Konjunktiv zwei. Stimmt. Ja. Das wird es auf jeden Fall sein. Ansonsten zu spät.
Ich würde es auch gut finden. Oh, wow. Okay. Sag mal lassen wir's auch. Ich benennt's jetzt nicht, das wird Genau.
Ja. So sind wir jetzt am Ende von Januar fast angekommen. Ja. Es ist jetzt so Ja, das Jahr ist schon, find ich, megahalt, find ich. Megageil für dich?
Ja, auch das, aber megaalt. Es ist Ach so alt? Irgendwie ist für mich schon viel passiert, so gefühlt. Mhm. Weil's irgendwie intensiv war.
Ich hatte irgendwie schon einige Projekte. Ja. Und Du ja nicht. Du hast ja immer, Du hast ja immer 'n selben Alltag als Säm Alltag. Tagalltag aus.
Hast eine Woche eine Note Ja, bestimmt. Musst jeden Tag in die Zeche fahren. Mhm. Ja. So ist das.
Aber Du sträubt trotzdem. Und Du lebst das Leben eines Paradiesvogels. Genau. Heute hier, morgen dort. Schon.
Ja. Es tut mir leid. Ich hab ja neulich schon 'n schlechtes Gewissen gehabt. Ja, aber auch nur ganz kurz. So ist es halt als Influencer, ich seh das schon.
Nee, Du musst halt einfach nur 'n Instagram Kanal aufmachen. Ja. Und dann bist Du auch im Und dann, meinte Du, das ist so wie mit der Bestellung von der Galerie dann. Mhm. Mhm.
Ja. Ja, ich seh ja, dass das eigentlich keine Arbeit macht irgendwie. Also ich würde sagen, wir stimmen jetzt mal ab. Wer ist dafür, dass Nico bei Instagram total sichtbar ist und alle seine Internas ausplaudert? Ja.
Meinst Du noch. Da muss ich jeden Espresso morgens posten, ne. Ja, auf jeden Fall. Willst Du dir immer 'n schönes Bild von deinem über die Brücke machen? Mit soner Helmkamera, meinst Du?
Mhm. Ja. Mit deinem Schale. Ja. Ich denk drüber nach.
Ja. Ich hab's ja schon groß angekündigt und wieder Nee, Du denkst nicht drüber nach. Du wirst eigentlich gesagt, zum ersten Jahr mal wirst Du's machen. Ich hab gehofft, Du vergisst das. Woran ist es gescheitert?
Technische Hürden. Aber die Welt hat sich so weiterentwickelt und so. Ich versteh das einfach nicht mehr. Ich weiß nicht, wie man das Du hast, glaub ich, Anfang mit Instagram abgeschafft. Wie man das wie man das Ich weiß gar nicht, wie man das eindeutig setzt.
Ich helf dir. Du weißt es. Ja. Und dann Du weißt alles Und dann gehörst und dann gehörst's natürlich dem bösen Marktzuckerwerk. Ja.
Ja. Gott ey. Sind alle böse Die Welt geht zugrunde. Ich's Gefühl. Ja, das ist ja schon immer.
Da haben wir ja schon mal drüber geredet. Das machen wir jetzt heute nicht. Das haben wir beim, ich weiß nicht, vor zwei Folgen haben wir das Ja, ja, ja. Das da hat das haben wir ja gelernt, dass wir uns aufs nächsten Nächstenliebe fokussieren. Ja.
Letzte Folge waren so. Ja, es war das das nächste Folge. Oh, ja. Ist einer meiner Lieblingssongs geworden, ist ja. Ich glaub, ich kenn den noch gar nicht.
Doch. Ach so, okay. Ja, dann mach das mal mit deinem Instagram. Trau dich. Ja.
Was wird diese Therapptunde? Mit mir? Jetzt wird's eigentlich meine meine Social Media Phobie wird jetzt aufgearbeitet. Du wirst ja schon von meinem Bruder getagged, ohne dass es dich gibt. Magic.
Siehste mal, die Leute, die stehen schon lange Was wie das Internet alles kann, ist das Du wartest einfach nur, bis die Mikrokratzdon Katzdon taggen kann. Deshalb haben wir nicht gesagt, wir sagen unsere Nachnamen nicht und unsere Vornamen auch nicht. Und reden nicht über die Kinder? Das hab ich glaub, ganz am wir wollen unseren Beruf das haben wir ganz am anderen festgestellt, dass wir eigentlich über eigentlich nichts verraten wollen. Genau.
Ja. Es hat nicht so gut geklappt, glaube ich, wenn man so zurückschaut. Na ja, also wenn uns unterstellt wird, dass wir ziemlich ehrlich Dass wir gnadenlos ehrlich zu ehrlich, ne? Ja. Dass man sich dass man schlechtes Gewissen hat, bei uns am am Küchentisch zu sitzen.
Und so heimlich zu springen. Wenn die wüssten, was bei uns passiert, wenn wir nicht uns aufnehmen. Ja, dafür ist dann der Instagram Commander. Super. Behind the Scenes.
Mhm. Gut, lass uns 'n bisschen was mit mir Substanz reden. Okay, erzähl. Wir sind ja nicht hier, wir sind ja nicht angetreten Wir sind ja kein Zeichter Podcast. Genau.
Wir sind ja nicht, ne, ohne Witz. Wir sind ja nicht angetreten, in oberflächlich Podcasts zu machen, wo wir übers Wetter reden und Social Media. Okay. Wobei das natürlich auch ein schweres Thema sein kann, Wärme mit Kindern und allem möglichen, aber das finde ich irgendwie auch nicht son schönes Thema hat. Mhm.
Was ist jetzt? Ja, sozusagen Handy, Social Media Ach so, nee, nee, da hab ich gerade gar keinen Bock grad. Son Erziehungspodcast irgendwie und Obwohl Du schon ziemlich essierer Ich seh schon ich seh schon 'n bisschen so. Ja. Das seh schon so aus.
Ja. Ja, erzähl, was möchtest Du denn so erzählen? Ich finde es spannend, dass Du sagst, dass das Leben, dass dass die dass der Januar schon so alt ist für dich. Also, was macht sozusagen, was macht was macht Zeitempfinden aus irgendwie? Ist es ist es nur der Wechsel?
Also, sagt man ja oft irgendwie, dass wenn halt also viel Unterschiedliches passiert, dass das natürlich dann irgendwie auch anders abgespeichert wird im im Gehirn, weil sozusagen halt alles, was ähnlich ist, fasst man halt einfach zusammen mit kleinen Variationen, aber wenn, ne, also sozusagen aufstehen, zur Arbeit, gehen nach Hause kommen, irgendwie so. Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass viel Wechsel halt dann ja auch wieder sozusagen überbordend sein kann oder auch irgendwie auf eine Art dann versumpft oder es dann auch irgendwie beliebig wird irgendwie.
Hast Du ja auch manchmal von irgendwelchen Konzerts von denen erzählt oder so, wenn man dann so in der sechsten chinesischen Stadt irgendwie in Folge aufregt, dann ist halt auch so, okay, Konzertsaal, irgendwo irgendwelche Menschen, nächstes Konzert, gleiches Hotel. Es ist schon besonders, aber Du kannst dich dann nicht mal an die Einzelheiten so. Also ich zumindest kann mich dann nicht mehr so an Ort und Zeit gleich gleichzeitig sozusagen erinnern.
Also ich glaube, was Zeit entschleunigt, ist Präsenz. Ich muss dir tatsächlich vorhin kurz dran denken, zum Beispiel Eisbaden, das ist ja so, Du kannst ja nicht nicht präsent sein, wenn Du Eisbaden gehst, also danach. Du bist ja so Aber weil's so wehtut, meinst Du, oder? Ja, weil's so wehtut, stehen wir ja vor drauf absurd, ne. Wir sagen ja immer wieder so, Gott, wie bescheuert.
Aber es ist halt eben, es bringt dich in sone krasse Klarheit, in sone krasse, ich ich denk jetzt eben nicht an irgendwie übermorgen, sondern so, ich bin jetzt halt hier und nehm mir irgendwie körperliche Sensation wahr. Und ich finde mit ja, mit mit Familie, mit mit allem geht's ja darum, den Moment wahrzunehmen. Und ansonsten sind wir sozusagen das Paar, was halt einfach nach zwölf Jahren sagt, ach krass, wo ist denn die Zeit geblieben? Ich hab gar nicht gemerkt, wie unser Kind dann irgendwie so groß wurde. Also das find ich so unglaublich schade.
Also so warst Du die zwölf Jahre lang nicht dabei, Willi? Ja, also ja und nein. Also ich also nur als sozusagen noch Beisatz, so, weil wir da auch schon drüber gesprochen hatten in dieser Klosterfolge, dass also, ne, dass sozusagen dieses halt niemand in diesen präsenten Moment kommt, ist halt, je mehr Du sozusagen im Körper bist, irgendwie, ne. Also sozusagen allein schon. Einfach diese Kälte zwingt dich dazu, weil sie dich in den Körper zwingt irgendwie so, ne.
Ist ja das Gleiche, warum Also auch so auspowern Fitness oder so was oder von dem Handstandübung oder so was. Weil Du halt auch wieder, Du bist ja in den Körper gezwungen sozusagen und dadurch ist halt Ruhe im Oberschenkel, ne? Ja, also Körper gezwungen, aber es gibt ja auch so was wie inner Emotion sein und dadurch im Moment zu sein. Also beispielsweise, man freut sich oder man ist voll in der Liebe, weißt Du, wenn ich, also jetzt, was Kinder angeht zum Beispiel, oder? Ja.
Obwohl, ja, vielleicht ist es auch 'n körperliches Empfinden, sicherlich, aber ja. Ja, je nachdem, wie Du, also wie empfindest diese, also eine Emotion empfindest Du, ja. Mhm. Physisch. Mhm.
Auch. Wenn man sich nicht abkopzend. Ja, aber also dann sind sie ja auch keine starke Emotion, ne? Also Na, Du, doch, Du kannst Also kannst viele Angst haben, aber kannst total distanziert von dir in der körperlichen Empfindung sagen und gar nicht checken, dass dass diese Angst dass Du dir, dass Du dir Angst physisch nicht wahrnimmst, sondern wie Du sozusagen die Schultern hochziehst und irgendwie eng wirst oder ja, das, ja. Also es hat ja, ich mein, alles Wahrnehmen hat ja eigentlich als Ausgangslage eine Bereitschaft zum Wahrnehmen.
Das hört sich jetzt sehr philosophisch an, ich kenn mich ganz nicht, ob das Man muss man muss man möcht man muss willig sein, wahrzunehmen. Ja. Ja. Muss ich nicht verschließen. Dieb.
Das muss man. Also jetzt hab ich dich Monster unterbrochen. Ja, ich versuch grad wieder zurückzufinden. Also Du hattest ja gesagt, mit ausm Wasser kommen und dann Es ist wie son Einschnitt, wie son kleines Fähnchen zum Beispiel. Und ja, weil Du auch gesagt, also sozusagen, weil also dieses Fähnchen hast Du ja trotzdem jeden Morgen, ne?
Also sozusagen, wenn Du jetzt ins Wasser gehst jeden Morgen und auf eine Art Also wenn ich dich jetzt frag, wie war das Schwimmen irgendwie vor acht Tagen kalt, so. Aber an mehr Details kannst Du dich dann irgendwie wahrscheinlich auch nicht auch nicht erinnern, so, ne. Also was macht dann Und das ist ja, glaub ich, schon es ist, glaub ich, schon die Andersartigkeit. Ja. Auf eine Art.
Weil wenn Du auf eine Tournee bist, dann ist es ja auch auf eine Art. Es ist zwar anders als dein Alltag zu Hause, aber es ist dann in dieser Zeit auch wieder das Gleiche. Mhm. Du spielst das Gleiche, bist mit den gleichen Leuten zusammen, Du hast irgendwie die gleichen Abläufe, Routinen, Generalprobe, alles Mögliche irgendwie so. Und ich glaube, das, was jetzt für dich, vielleicht für den Januar einfach Es waren halt so viele verschiedene Sachen, irgendwie, es war Familie, es war Neustart, es war Konzert, es war Yogaunterricht, es war Also es waren halt einfach so viele verschiedene Elemente, die in einer Unregelmäßigkeit aufeinander gefolgt sind, spekuliere ich jetzt.
Dass das vielleicht irgendwie das so. Und dann ist aber auch wieder die Frage, ja, so, das ist halt voll voll geil und voll schön. Aber kann man das Also ist es wünschenswert, das sozusagen zwölf Monate durchzuziehen, Du, in der Intensität? Kann man das? Will man das?
Willst Du das? Sehr individuelle Frage. Sehr individuell zu beantworten, glaub ich. Wir sind ja auch ein individueller Podcast. Mhm.
Also ich würde von mir sagen, ich liebe Herausforderungen. Ich liebe auf Art, Reize setzen und Reize gesetzt zu bekommen, was irgendwie da sozusagen als Herausforderung gesehen werden kann. Ich liebe es, über mich heraus, hinauszuwachsen. Genau, ich find sozusagen Überforderung für mich persönlich spannender als Unterforderung. Also, was heißt spannender, aber mag ich irgendwie nachher.
Also ich glaub, es gibt wenig Leute, die sagen, ja, wobei ich stimmt. Doch. Ich glaub, das ist eben so. Das. Und nur weil Du von dir ausgehst, weißt Du?
Also Ja, ja. Und eben, also ich kann das jetzt von mir sagen und wir können, glaub ich, schon als Paar sagen, so, okay, wir wollen uns schon irgendwie weiter bewegen. Wir lieben es, neue Dinge zu schmieden, neue Dinge zu kreieren. Weißt Du, also so, das ist ja schon son son Ding. Und deswegen würde ich sagen, ja, ich hab total Lust auf dieses Jahr, das so megeintensiv zu gestalten.
Und natürlich darf die Ruhe und die Pause und das Stillstehen und das Zufriedensein auf keines, Ja und auch die Routine, also auch die langweilige Routine auf 'ner Art. Und ich liebe aber unseren Alltag. Ja, ja eben, ne? Also so. Ich finde, ohne lange, also ohne, dass ich Langeweile empfinde, mag ich unsere mag ich unseren Familienalltag auch und so total.
Ich hab ruhig. Schauen wir mal rein. Ja, es wär jetzt, also, ist schon 'n hartes öffentliches Statement gewesen, wenn Du gesagt hast, das ist eigentlich scheiße, find ich's. Dass ich eigentlich lieber weg bin. Ich mag meine Familie am liebsten über Facetime.
Nee. Das find ich zum Beispiel schwierig, weil Da entsteht, also da fehlt schon da fehlt schon extrem viel, finde ich. Das ist Bild und Ton allein. Mhm. Es kommt total drauf an.
Ich finde, in manchen, sag ich mal, Beziehungen und manchen Konstellationen ist total gut. Wenn aber beispielsweise ihr mich anruft Videotelefonie. Oh Gott. Na ja, wenn ihr mich zum Beispiel anruft und ich bin mental halt nicht ganz da, dann ist es doof. Ja.
Weißt Du, dann bin länger ganz Aber warum bist Du noch nicht da? Du meinst, weil Du irgendwie Ja, wenn ich zum Beispiel jetzt neulich, da stand ich da halt an der blöden Metro, die kam irgendwie nicht in Köln. Mir war wahnsinnig sehr, sehr, sehr, sehr kalt an den Händen und so und es war so, ja, ich hab mich mega gefreut, euch dann da zu sehen. Aber Du hattest nicht die Bereitschaft und den Willen aufmerksam zu sein Auf eine Art. Aber ich war so, ich war halt nicht ganz präsent und hatte wirklich noch Hunger und überhaupt so.
Und dann ist es ja 'n bisschen unsere vielen Stellen, wenn der andere halt doch irgendwie abgelenkt ist ist. Das kennen wir ja beide. Ja, ja. Weißt Du? Also ich mein, ich weiß, es passiert dir nie, dass Du abgelenkt bist, wenn Du telefonierst.
Nie. Ja. Nein, natürlich. Und das ist, von unseren Kindern wissen wir das ja auch aus anderen, sag ich mal, Szenarien jetzt nicht nur mit uns, dass dass es schwer ist, irgendwie den Fokus Mhm. Zu halten bei sonem Videotelefonat irgendwie auf eine Art.
Bleibt man halt drei Minuten rein und dann muss man aber auch wieder wegrennen irgendwie und dann Gut, ne? Ja. Und das Also ich find es halt nach wie vor total magisch, dass man einfach jemanden anrufen kann und dann sozusagen da an der anderen Seite, an irgendeiner vielleicht anderen Stelle auf der Welt ist. Aber trotzdem muss man aufpassen, dass man das halt nicht sozusagen Oder was heißt, muss man aufpassen, irgendwie? Aber ich find's trotzdem sozusagen auch nur 'n teilweisees Äquivalencer, ne?
Also ich find da und das haben wir ja schon auch 'n paarmal erlebt in die in beide Richtungen, dass dass man dass derjenige, der zu Hause bleibt, der sozusagen, also energietechnisch irgendwie einfach son ganz anderes, auf 'ner ganz anderen Ebene, sag ich mal, langfährt irgendwie, ne, so. Weil natürlich und das kommt natürlich noch dazu, dass wenn der, also das 'n 'n Familienleben, das wir normalerweise zu zweit bestreiten. Mhm. Selbst mit Support von Eltern oder Angehörigen, Familie, Freunde, ähnliches, alles Mögliche. Trotzdem ja mehr an dem hängen bleibt, der der da bleibt, was dann schon auch noch mal extra Energie auch zieht, find ich irgendwie.
Während der andere halt, sag ich mal In Ruhe im Café sitzt, vor der Probe und Ja, oder son bisschen. Also ich will's nicht sagen, hat's irgendwie, aber ja schon raus ist aus dem aus dem Alltag und neue Stimoni hat, irgendwie Gespräche, die dich unterbrochen, als Schwester oder mit sich selber. Und und das ja dann, also ich find, diese Energiediskrepanz, die ist uns ja dann manchmal, wenn ich sage, auf die Füße gefallen, ist das übertrieben. Aber dann im Moment das Wiedersehen sozusagen, da da kollabiert dann sozusagen, kollabieren diese Welten auf einen, also sozusagen die Vorfreude in einen wiederzusehen, bei dem Mann dann auch, dann aber gleichzeitig auch diese Möglichkeit loszulassen, weil man jetzt nicht mehr alleine ist, ne, und das dann unter Umständen, sag ich mal, einen Energie Das stimmt. Unterschied herstellt.
Was Du noch 'n bisschen besser kannst als ich? Was? Ab abschlafen? Vielleicht zu kollabieren, wenn ich dich dann rausbekomme. Was auch eine Kunst?
Ja, ist mega die Kunst. Loslassen können. Nicht immer noch festhalten an dir. Ja, ja, aber dann lass halt zwischendurch auch mal los. Du kannst erst loslassen lassen.
Ja, ich kann ich kann nicht loslassen, wenn Du nicht da bist. Bist Du doch? Das ist das, was eigentlich dahintersteckt. Ja. Weil ich halt auch immer Angst hab, ich's falsch mach Sachen.
Dass ich dann die vorbereiten Sachen, Kühlschrank irgendwie mit den Labels, Ja. Dass ich's in der falschen Reihenfolge warm gemacht hab. Oder Du siehst, dass ich das Brot falsch geschnitten hab morgens irgendwie für die Brotboxen oder so. Es ist einfach die ewige Angst, aufzufliegen und dann ist es glücklicherweise vorbei und Kannst endlich alles abgeben? Ich kann's eigentlich alles wieder abgeben.
Ja. Und dann Ich will's ich weiß nicht, ob es sone gute Idee wäre, wenn ich vorkochen würde. Wahrscheinlich nicht. Ich hab mir nur durch dich kochen gelernt 'n bisschen und durch die Ternen. Ja.
Ich setze euch einfach gleich. Damit muss ich leben. Genau. Dass wir uns das Teilen, die Lorbeeren, die Lorbe. Ja, und was machen wir daraus aus dieser Erkenntnis?
Machen wir was draus oder stellen wir's einfach nur fest? Ich glaube, wir haben doch nie sone wichtige Erkenntnis aus dieser Energiediskrepanz geschlossen. Was ist das jetzt finden? Ja, also wir haben's jetzt beschrieben, so. Und jetzt, wenn wir so drüber nachdenken eben auch allein schon, wenn ich nachm Konzert nach Hause komm, dann bin ich mega high und Du bist zu mega low.
Also Figur hast Du tief gesprochen, manchmal, weil ich die Kinder schon ins Bett gebracht hab, dabei eingeschlafen bin. Genau. Ja. Auf jeden Fall. Aber natürlich für meine Frau wieder aufstehe.
Natürlich, Du machst ja alles für mich. Aber wenn Du zum Beispiel von der OP nach Hause kommst, dann spät abends zehn oder eins, dann steh ich auch meistens mit auf und setz mich mit dir in die Küche. Dann habt ihr meistens am Abendessen heil bereit aus dem Rest des a. Der Unterschied ist aber tatsächlich Du bist da richtig am Ende. Das ist halt meistens, wenn ich so spät nach Hause komm, dann hab ich dann hab ich zehn, zwölf Stunden operiert und leider hinterher nicht Standing Ovations von irgendwie fünfhundert Leuten bekommen, wenn ich aus dem Krankenhaus rausgehe und alle dann so, alle Patienten, alle der Pförtner und alle so, geiler Typ, da ist ja geil.
Ja. So, das heißt, da fehlt mir son bisschen, sage ich mal, die Das, ja. Das, was Du sozusagen als Energie zurückkriegst, einfach, ne? Deswegen, Du bist ein Trinkgeld und dann können wir anschauen. Ja, das stimmt.
Ist 'n feiner Unterschied, aber Ist eigentlich der einzige Unterschied. Ist eigentlich der einzige Unterschied. Ja. Stimmt, dafür werdet ihr halt eben Geld bezahlen. Wir können uns von mal blau aus Werde ich mir jetzt öffentlich nicht zu äußern, aber ja.
Scheiß. Nein, das ist auch, das ist eine totale Klischees natürlich. Ja. Wie auch immer, auch da ist eine Diskrepanz sozusagen, dass man Energie noch nur als dann nicht oder noch mal ist. Also ich bin eigentlich immer derjenige, die ich noch.
Irgendwie, es fühlt sich mir nicht so gut, wenn wir so drüber reden irgendwie, aber okay, ja. Nein. Lass lass es, also sei einfach mal Du suchst halt einfach deine Energie die ganze Zeit in der Art. Ich geborene mich halt auf einfach für alle, ja. Ja.
Nee, aber bei Unwitz, was machen wir draus? Vielleicht, wie wir eigentlich immer die Lösung haben, reden. Ja. Also sagen, ich hab ja tatsächlich 'n Beispiel unter, also Unwitz, ich weiß nicht mehr, in welcher Folge war, leider. Und die ist noch nicht öffentlich verfügbar, aber die.
Ach so, die ist noch nicht verfügbar, ja. Ja, die Kerze. Ja. Einfach was Ich hab immer jeden Morgen eine Kerze, dann solltest dir mal Gedanken. Ja, aber sozusagen dann, wenn wir uns treffen, dann muss muss man sozusagen, ist die Übung, dass man mit der Kerze in der Hand oder an der Tisch steht.
Ja, vielleicht oder mit? Du kannst ja auch ausprobieren. Du kannst ja, bevor Du so kollabierst, erst mal sagen, Achtung, fahr gleich dann hör ich dich aufhören. Ja. Oder Du fängst nicht prähemd tief, gehst Du schon in die Knie an, stellst dich.
Genau. Nein, ich finde, Du machst es ja heroisch. Du auch, Du machst das auch heroisch. Ja, also ich Man muss nicht immer für alles eine Lösung haben so, ne. Das ist Man man kann's auch beschreiben, aber das ist jetzt noch auch nicht irgendwas, was uns jetzt tagtäglich irgendwie Ja.
Passiert. Aber das ist ja schon mal eins von den Sachen, die sag ich mal schon, immer wieder passiert. Genau. Ich glaube, was vielleicht 'n Unterschied machen könnte, ist, weil wenn ich das jetzt so mit Abstand betrachte, dann ist es ja nur berechtigt, dass man dann einfach auch, sag ich mal, sich auch auskotzt und sagt, hey, es war auch anstrengend. Das geht mir ja auch so.
Es wär nicht so, dass ich nicht auch manchmal sag, boah, ey, heute war wirklich krass. Wenn ich jetzt zum Beispiel mit den Kindern dann bin, also weißt Du, es gibt hier eine Berechtigung fürs fürs, jetzt blöd gesagt, eben wie auch immer, Kopfmäßig beklagen. Ja. Und erschöpft sein, das hat auch nichts damit zu tun, wie sehr man seine Kinder liebt oder nicht. Man darf ja von allem letztendlich erschöpft sein.
Ich finde, das ist ja immer eine eine, also es gibt immer die Erlaubnis dafür. Die Frage ist, kann ich das kommunizieren, ohne dem anderen gleichen Vorwurf zu machen? Muss der andere deswegen 'n schlechtes Gewissen haben? Ich bin, glaub ich, generell eine Person, das hat auch, glaub ich, was mit meiner Herkunft ausm Schwarmland zu tun, die durchaus auch mal 'n schlechtes Gewissen haben kann. Und manchmal kann ich mir das auch selbst nehmen, das schlechte Gewissen und manchmal bleibt das.
Und wenn ich jetzt sozusagen von dir das Gefühl bekomm, geht's wegen dir schlecht, dann ist es halt einfach schade, weil ich dann sozusagen mega ausgebremst bin in dieser Energie von, mir geht's grade richtig gut, vorm Konzert 'n Haus zu kommen und weißt Du? Mhm. Und das auf eine Art, also dass wir quasi nie miteinander stehen lassen können, hey, ich bin erschöpft, es hat aber auch nichts mit dir zu tun und Du kannst auch nichts dafür. Also das Ja, das weiß, also ich hab formulieren. Zwei Fragen von den Sachen, die Du gesagt hast.
Das eine ist ja sozusagen, also wenn Du sagst, also, hab ich auch, ich meine reflektorische Frage, ist das irgendwas, was ich wirklich sozusagen kommuniziere, dass ich also, dass ich denke, dass es deine Schuld ist? Mhm. Oder hörst Du das so? Wahrscheinlich ist eine Kombination aus beidem vielleicht. Ich weiß es nicht.
Ja, wahrscheinlich. Aber, ne? Also es Ich will mich ja auch nicht frei von Schuld sprechen, dass man nicht vielleicht manchmal Ja, ich weiß gar nicht, ich weiß gar nicht. Also steile These jetzt, ich weiß es nicht, aber es ist ja schon so, wenn man jetzt unsere Kinder beobachtet, dann ist es ja manchmal so, gibt vielleicht auch paar andere Kinder, dass, wenn die erschöpft sind, dazu neigen, garstig zu werden auf 'ner Art. Also was heißt gar nicht, gar nicht, aber dass man Bisschen zu sticheln und Dass man dann irgendwie versucht, dem anderen irgendwie eins reinzuwürgen oder ich weiß es nicht, irgendwie zu Bei bayerischen sagt man, Stenkern.
Ja, Stenkern. Also, ne, also dieses Teasen oder irgendwie, dass der irgendwie eine negative Reaktion vom vom Gegenüber zu provozieren, dass man irgendwas wegnimmt oder im Vorbeigehen noch mal schönen Ellbogen irgendwie reinhaut oder irgendwie so was. Und ich will nicht ausschließen, dass das dass das sozusagen auch irgendwie Mechanismen sind, die vielleicht irgendwie da auch, keine Ahnung, also ne, dass ich auf eine Art, das heißt garstig, aber das ist halt dann schon so Du wirst schon aber im Ellenbogen eins ranhauen. Ja, das ist dann halt sozusagen, ich weiß nicht, ich spekuliere nur, so, ne. Während ich mich einfach nur riesig freue, dass dass ich nach das wie wie Hyundai dase.
Und ne, Homöostase. Die will nicht runterkriegen auf mein Niveau, dass sie die Diskrepanz, hupst, dass diese Diskrepanz halt nicht so hoch ist. Das kriegst Du dann auch ziemlich schnell hin. Das kriegst Du mir schnell hin, ja. Ich steh heut 'n richtig guten Licht an, muss ich schon sagen.
Ist der low Energy Gas, gastige Stenker. Stenker Fritz. Cool. Vielleicht kannst Du das ja bei Instagram bisschen grade steht, grade rücken. Ja.
Ja, vielleicht nenn ich mich einfach auch so. Der garstige Stenker Fritz. Mach ich das auch? Gute Frage, hab ich mich auch Ich also, wenn ich so drüber nachdenke, glaube ich, ist sind es Ich glaube nicht, dass das bewusste Prozesse sind, aber ich glaube schon bei den Kindern ja auch nicht so. Ich glaube schon, dass das manchmal irgendwie, dass man dazu neigt, wenn man selber erschöpft ist, Ja, wie soll ich sagen?
Ist übertrieben jetzt zu sagen, man gönnt dem anderen dann nicht, dass der irgendwie in dem Moment vielleicht das dem jetzt Man muss noch gar nicht mal richtig toll toll gehen, aber dass es dem jetzt besser geht in dem Moment. Man fügt sich besser an, wenn sich beide sozusagen, das ist ja son son ganz klassisches Ding eigentlich erinnert. Das ist ja die Geschichte von diesem, ich weiß, Du magst das Buch nicht, aber von dem DAX. Der morgens aufwacht und schlechte Laune hat und dann denkt er irgendwie so, eigentlich hab ich schlechte Laune und vielleicht soll ich besser heut zu Hause bleiben. Und dann denkt er so, nee.
Nee, warum soll ich jetzt zu Hause bleiben, weil ich schlechte Laune hab? Und dann geht er raus und dann scheißt er jeden an, irgendwie, der ihm übern Weg läuft im Wald irgendwie und motzt alle und mault alle an. Und am Schluss haben alle schlechte Laune und ihm geht's richtig gut, weil er seine ganze schlechte Laune an allen ausgelassen hat und ja. Okay. Da darf ich das Ende spoilern.
Wenn er eine Party machen, lädt alle ein und keiner willkommen, weil alle weil alle sauer sind auch in der Welt. Und dann macht er 'n Wettbewerb. Er macht einen Wettbewerb, wer die er macht 'n Wettbewerb für die Party. Wer die schlechteste Laune hat, ist der Gewinner und dann kommen alle und dann ist die schlechte Laune weg. Ja.
Vielleicht sollten wir das machen? Vielleicht sollten wir, wenn wir das feststellen, einen Wettbewerb machen, weil die schlechtesten Laune hatten. Mhm. So, wenn's. Ja, ich bin auch der Gas- und Getränke Fritz, natürlich, genau.
Also ich würde mir das nicht unterstellen, dass ich dich dann auf mein Niveau runterziehen möchte. Also das resümiert mit mir tatsächlich nicht. Ich sag ja nicht, dass das resümiert. Ich sag ja nur, dass es, also Also Du hast es ja, wie auch immer, Du hast ja diese These in einen Raum gestellt, das hört sich so an, als ob das sein kann bei dir. Das, wie gesagt, das resümiert bei mir nicht so, aber eben natürlich, was unbewusst läuft, was sozusagen wieder letztendlich auch eine Selbstbild läuft, ne.
So, weil ich denke so, hey, wenn's dir gut geht, dann möchte ich, dass es dir gut geht, dann freu ich mich für dich, dass es dir gut geht. Das würde ich jetzt in 'nem, sag ich mal, Genau. Entspannten Modus würd ich das sagen. Ja? Und natürlich, wenn man megagenervt ist, dann kann das natürlich sein, dass man irgendwie ungewollt anders reagiert.
Man kann das ja auch unterschiedlich induzieren. Wie meinst Du? Also man kann das ja zum Beispiel, also ich, ne, also ich glaub, ich krummel dann mehr oder keine Ahnung irgendwie, sag dann vielleicht irgendwie auch Sachen in 'nem in 'nem in 'nem in 'nem in 'nem in 'nem in 'nem in 'ner Art und Weise, die dann irgendwie triggern oder missverstanden werden können. Und ich glaube, Du machst zum Beispiel, Du machst zum Beispiel, Du aber sehr persönliches Ziel grade, aber ich glaube, Du machst dann mehr zu zum Beispiel. Mhm.
Was dann was dann halt auch, was ja auch eine Form ist, es gibt ja keine Normkommunikation in dem Sinne. Natürlich. Was dann halt sozusagen, ich bin nicht doof so, ne. Ich merk das ja, dass dann irgendwas ist und so, ne. Und das macht ja dann auch wieder was mit dir.
Du kannst ja noch so gute Laune haben, wirst ja keine gute Laune, wenn dein Partner irgendwie offensichtlich sozusagen Plötzlich schweigt. Ja, also plötzlich, ja, also wenn da, ne, 'n Disconnect dann irgendwie stattfindet, zumindest können wir das nicht, Sagen wir mal wirklich, also Wären nicht die Leute, die dann sagen, gut, schlafen wir jetzt mal eine Nacht drüber oder Ja, oder wir reden wir getrennt. Da reden wir jetzt mal nicht drüber, irgendwie wird sich schon wieder einrenken, so. Das ist ja auch eine Strategie, die vielleicht nur viele Leute fahren. Fair enough kann ja jeder halten, wie er will, aber das halten wir ja nicht so, weil wir das nicht für Ja, sinnvoll halten.
Sinnvoll halten. So und ich da, also ich glaube sozusagen, glaube schon, dass sozusagen ähnliche Mechanismen da am Berg sind, die aber halt einfach sich unterschiedlich halt irgendwie zeigen. Und ich glaube, generell gebe ich dir recht, kannst Du das besser Warst Du? Diesen den den Energieunterschied aushalten, wenn Du am am am niedrigeren Ende sitzt als ich. Mhm.
Vielleicht liegt's auch daran, weil Du dann gut bist, wenn ich in 'nem niedrigen Niveau bin. Du bist dann meistens gut darin, so voll mitfühlen zu sein und mich in Arm zu nehmen und Weißte? Und ich bin vielleicht dann so vor die arrogante Sorge, die dann so, ist man auch scheißegal, was der hier zu Hause war. Hauptsache, ich hab eine gute Zeit gehabt. Es kann ja sein, dass ich dann einfach zu wenig zu wenig einfühlsam bin, was ich ja Also ich bin ja, glaub ich, von Grund auf sehr empathisch.
Und das ist ja dann zum Beispiel aber so die Frage, wie sehr hält man eben beim Partner aus, dass er ja auch immer schwach ist? Also zum Beispiel, wenn Du krank bist, bin ich schon voller Liebe und fürsorglich, aber das nervt mich auch manchmal. Und ich hab's Gefühl, wenn ich krank bin, dann bist Du so voll fürsorglich. Deswegen bin ich auch Arzt oder nicht? Stimmt.
Bist Du immer so liebevoll zu deinen Patienten, wie Du zu mir bist? Ich nehm an in den Arm. Und die wollen sich dann alle bei dir aus. Natürlich. Wow.
Interessant. Na ja, also es ist ja, aber das resümiert mehr mit dir sozusagen. Was jetzt? Diese Beschreibung. Dass Du alle Patienten haben, ne.
Nee, dass dass Du dass Du da vielleicht nicht so einfühlsam sein magst oder kannst. Nicht so verständnisvoll vielleicht. Weil sozusagen ich ich ich sehe, dass ich auch das Recht habe, 'n guten Abend, 'n guten Abend Aber spricht dir ja keiner das Recht ab Doch. Damit. Doch.
In deinem Kopf. Ja. Ja. Natürlich. Ohne Da haben wir den Titel für die Folge.
Haben wir schon, Stenker Fritz und Arroganz Sau, das war super. Ja. Ich dachte, in deinem Kopf. Ja. Ja.
Und das andere, was ich noch irgendwie interessant fand, was Du gesagt hast, weil Du aus dem Schwabenland kommst, denkst Du, Du musst 'n schlechtes Gewissen haben? Wieso ist das? Ich weiß nicht. Das hat mir mal eine sehr vertraute Person gesagt, dass Dass wenn man Schwabe ist, dann hat man schlechtes Gewissen. Ja, dass die dass die Nordlichter, dass man da das schlechte Gewissen nicht so gut nicht so kennt wie im Schorbeländle.
Echt? Mhm. Ja. Verliege gehört die Theorie. Jetzt kann ich ja mal, weiß ich nicht, Google, Wikipedian, also Ja.
Und woher kommt das? Lass mich überlegen, ich weiß es nicht. Wo kommt's bei dir? Ach so, bei mir. Also sagen wir mal so, meine Überzeugung Nicht nicht nicht geschimpft, ist ist gelobt, klug.
Nee, meine Überzeugung ist, wenn mich jetzt jemand fragen würde, macht schlechtes Gewissen Sinn oder nicht, dann würde ich sagen, nee, macht überhaupt gar keinen Sinn. Ist total doof, total doofes Konzept, schlechtes Gewissen zu haben. Raubt einfach nur Energie, spricht Dinge an, spricht Dinge aus. Ja, sozusagen benennen Dinge, sag mal, ist es was, was dir grade, wo ich dich vielleicht verletzt habe, ist es was und so weiter statt schlechtes Gewissen ist ja meistens für entweder irgendwas, was man entweder nicht mehr verändern kann oder für irgendwas, worüber man aber nicht darüber spricht. Also wenn ich jetzt, weiß ich nicht, nach meiner Freundin gegenüber 'n schlechtes Gewissen hab, dann wäre, find ich, die Lösung ausm schlechten Gewissen Weil Du ihrem Freund schöne Augen gemacht hast, oder?
Nein, wenn dass ich sie nicht angerufen hab, dann wäre die Lösung, sie anzurufen und zu sagen, sag mal, bist Du eigentlich sauer, statt, sag ich mal, über Tage, Wochen, Jahre hinweg durch die Gegend zu laufen und 'n schlechtes Gewissen zu haben. Das ist ja Das ist, ja, aber das ist ja sozusagen, was Du mit dem schlechten Gewissen machst. Und also Es ist ja unsinnig, das zu haben. Ja, also es hat ja schon auch, also es hat ja schon, also so so schon 'n Sozialnormcharakter im Sinne von, dass Du dein eigenes Verhalten ja hinterfragst und dich fragst, es hat ja schon auch was mit Empathie zu tun.
Also wenn Du sagst, Du hast 'n schlechtes Gewissen, weil Du jetzt deiner Freundin, weil Du nicht angerufen hast, dann steckt er dahinter, dass Du eigentlich denkst, dass es gut wäre, sie anzurufen, weil Du denkst, das geht dir vielleicht nicht gut oder ich keine Ahnung, aber da steckt ja irgend eine Form von Fürsorge oder vielleicht auch Scham.
Also Du machst ja irgendwas, Du hast ja schlechte Gewissen, entweder weil Du irgendwas gemacht hast oder irgendwas nicht gemacht hast, Mhm. Was Du denkst, Du hättest anders machen sollen. Mhm. Und dass das 'n Gefühl ist, was sozusagen dazu führt, dass Du dein Handeln hinterfragst, ist ja an und für sich jetzt, sage ich mal, vielleicht nicht ganz doof. Genau.
So. Und Und Und aber die Frage Aber der nächste Schritt ist, was Du damit machst. Leg ich das eben ab und geh ich eben ins also ins ins aktive, deswegen sag ich ja eben ansprechen. Also ich finde, es macht eben keinen Sinn, vor sich hinzuschweigen und niemand weiß, dass ich 'n schlechtes Gewissen hab und mir geht's damit schlecht. Genau.
Das verändert ja die Situation auch nicht. Nee, aber das ist ja sozusagen, Du kannst also sozusagen, Du sprichst ja nicht, Du sprichst ja mehr darüber, wie Du mit dem schlechten Gewissen umgehst, nicht so sehr mit der Tatsache, dass man schlechtes Gewissen hat oder nicht. Warte. Ja. Also Oder wie würdest Du wie würdest Du vermeiden, dass Du 'n schlechtes Gewissen bekommst?
Ist sozusagen, dass Du in dem Moment, wo Du dies, wo Du Also da müsstest Du ja immer jedem, also jede Aktion sofort nachgeben, eben Na ja, also jede Aktion. Eben, ich ich find's eigentlich ganz gut, wenn man sich dahin bewegt, im Leben weniger und weniger ein schlechtes Gewissen zu haben. Das wäre sozusagen meine Überzeugung. Wenn man jetzt ein Mensch ist, der zur schlechtem Gewissen neigt, dann würde ich eben aus der Überzeugung sagen, weißt Du was, das macht eigentlich gar keinen Sinn, 'n schlechtes Gewissen zu haben. Das das das hilft dir niemandem.
Es gibt ja niemanden irgendwas zurück oder, sondern sozusagen entweder das ablegen und zu sagen, okay, ich kann's jetzt nicht ändern, tschau. Oder ansprechen oder verändern. Weißt Du? Das ist so Ja, ich Und trotzdem kann ich aber sozusagen das das wäre meine Überzeugung. Das heißt aber nicht, dass ich immer danach handeln kann, dass ich nicht trotzdem manchmal eben 'n schlechtes Gewissen habe.
Aber jetzt, da durch unsere unglaublich reflektierte Beobachtung kann ich jetzt diverse Wege einschlagen, von diesem schlechtem Gewissen wegzukommen. Aber wir reden immer noch aneinander vorbei. Ja. Weil Du redest darüber, wie Du mit diesem Gefühl des schlechten Gewissens, was Du damit machst. Und wenn ich dich richtig versteh, dann geht's dir darum, dass Du sozusagen so schnell wie möglich was damit machst und was Du dann damit machst.
Aber sozusagen zu sagen, dass wenn man da und da hinkommt, dass man kein schlechtes Gewissen hat, überhaupt, also dass dieses Gefühl gar nicht entsteht, ist ja noch mal was völlig anderes. Deswegen sag ich ja, ich find schlechtes Gewissen doof. Ja, das hab ich das hab ich schon verstanden. Dann sag dann sag halt mal, wie wie man wie schafft man das, kein schlechtes Wissen zu haben? Du hast zum Beispiel immer noch kein schlechtes Wissen, dass Du mir noch keine rote Hosen gebracht hast.
Das weiß ich doch gar nicht. Ja. Du bist ja nicht aus Spahn würden weg. Ich bin halb Schwabe. Oh Gott.
Hab ich's laut gesagt, aber Stimmt witzig. Und ich, also wo ich drüber nachdenken musste, woher, also wenn Du jetzt, wenn wir jetzt grade sagen, ja, also was ist 'n schlechtiges Gewissen, wo kommt 'n das her, dann kommt es ja sozusagen von irgend 'ner Form von Moralinstanz. Mhm. Du, also Du misst ja dein Verhalten gegenüber irgend 'ner in 'ner moralischen Instanz, die Du in dir drin hast, die sagt, Du solltest eigentlich das machen oder Du hättest das machen sollen oder nicht machen sollen. Und weil Du weil Du hier bist und nicht da, dieser Abstand ist schlechte Gewissen, so.
Mhm. Und im Idealfall sozusagen, also die Frage ist, Du kannst halt nie immer an deiner Moral immer moralisch handeln. Genau. Wissen wir bei Das geht nicht. Du wirst, Du kannst auch nicht jedem gerecht werden.
Genau, Du kannst nicht jedem gerecht werden und und da muss ich jetzt tatsächlich viel an Brad Brandon denken, mit was ja sozusagen eines der Kernthesen von dem Radical Honorstey, von dem Radical Ehrlich Buch ist, dass wir gesellschaftlich quasi gefangen sind in einem Moralgefängnis oder auch individuell gefangen sind, in einem Gefängnis aus Moralvorstellungen, was darf man und was darf man nicht und was ist gut und was ist nicht. Und da glaube ich, wenn man sozusagen das von der Seite her angeht, dann glaube ich das schon, dass das in Baden Württemberg tatsächlich herausfordernder ist, als an anderen Stellen, wo Kehrwoche ist, was man wie trennt, was also was wie zu sein hat.
Das sind das ist ja sozusagen Moral irgendwie, ne. Und je mehr Du Vorstellungen von davon hast, wie Dinge zu sein haben, desto mehr sozusagen misst Du dein Verhalten ja an diesen Moralvorstellungen. Und Moralvorstellungen sind halt einfach völlig Also wir gehen immer davon aus, dass es dass Moralvorstellungen allgemeingültig ewig ewig allgemeingültig sind.
Aber wenn Du in die Geschichte zurückgehst und kulturell irgendwie guckst, Du musst nicht mehr zurückgehen, Du musst einfach nur 'n paar Tausend Kilometer in eine andere Richtung fahren, dann sind Moralvorstellungen völlig anders. Und es gibt son paar, also wenn Du wenn Du so willst, es gibt son paar Grund. Also als, als Gesellschaft zu funktionieren, brauchst Du ja irgendwelche Codex, Konitses, irgendwelche Basismoralgrundsätze, auf denen eine Gesellschaft bei dir. Und wenn Du's, glaube ich, runterbrichst, so ganz elementar, das sind die zehn Gebote so, das ist, ich werd der kleinste gemeinsame Nenner. Du sollst anderen Leuten nichts wegnehmen, Du sollst nicht umbringen, Du sollst nicht deren Sachen irgendwie begehren, ne?
Du sollst nicht lügen und so, das sind das sind eigentlich so, das sind so Grundmoralvorstellungen. Das mit den Lügen ist schon hart genug irgendwie, wenn Du das schon als Moralvorstellung hast, weil dem kannst Du quasi nicht ganz schlecht gerecht werden, Weil und das ist halt auch wieder radikal, ne, also ehrlich sein soll sein. Dass man halt ehrlich ist mit seinen, das, was wir hier machen, mit seinen Emotionen, mit seinen Gefühlen, mit seinem Weil Du dich halt auch verletzbar machst damit so.
Und ich glaube, das noch mal zusammenzufassen, also Brad Bentons Rezept auch für mehr Glück, Freiheit und Frieden und allem möglich ist und seine ganzen Moralvorstellungen einfach mal übern Haufen wirft, einfach mal rausschmeißt irgendwie, ne, so wie Du sagst. Da muss man sich halt aber auch das Bewusstsein, dass es überhaupt 'n Moral vorstellen muss und Genau und das, ja, aber genau, dazu muss es reflektieren.
Genau. Und was uns ja, glaub ich, immer geholfen hat, ist tatsächlich, in anderen an anderen Orten zu leben, in anderen Ländern zu leben, ne. Also zum Beispiel, wir haben in USA gelebt, da lebt man anders. Jetzt in Dänemark zu leben, finde ich insofern zum Beispiel spannend, dass halt in in Skandinavien alle Eltern ihre Kinder halt draußen vorm Café parken, wenn sie schlafen. Im Kinderwagen manchmal.
Im Kinderwagen und Was unmoralisch wär in Deutschland. Und sozusagen manchmal noch mit Babyphone. Also ich glaube, ich würde das mit Babyphone machen irgendwie zum zu checken, okay, schläft das Kind, schläft, wacht das Kind auf, wenn man währenddessen und Cafés. Wenn Du genau dasselbe in USA machst, kommst Du dafür ins Gefängnis. Weißt Du?
Das find ich halt schon, das sind halt einfach das Gepanzsten. Und wenn Du das aber nicht hier machst, dann Du darfst dich ins Café rein. Du darfst dich sind da rausgrippe. Wir sind praktisch rausgetreten, weil wir müssen in 'ner Wein rein. Das ist halt hier Regel so.
Und die Vertrauen halt hier und den USA, wie auch immer, was auch immer dann richtig ist. Aber das sind, also so, das ist jetzt ein Beispiel von Hunderten Ja, natürlich. Und es ist ja auch nicht so, dass wir hier, sag ich mal, mit all all die Moralvorstellungen, die hier so vorherrschen, dass wir die jetzt alle toll finden, ne? Also es gibt ja hier auch, ich sag nur, JENTELOR und alles Mögliche, da gibt's genug Sachen, wo, ja, wo wir auch herausgefordert sind und das ist halt auch wieder son Ding, Du kannst halt, das ist natürlich, ich sag mal, es ist einfacher gegen die gegen die Moralverständnis deiner eigenen Gesellschaft, sag ich jetzt mal, irgendwie zu rebellieren, wenn Du von da kommst, Mhm. Ja, weil das, es hat halt irgendwie, ne, Nationalität der Einblick.
Ob Du Nationalität gut findest oder nicht. Es hat halt eine Bedeutung irgendwie. Wenn hier, wir sind halt einfach die Fremden. Mhm. Und das als Fremder sozusagen, die Moralvorstellungen, die vorherrschen zu brechen, hat halt einfach, also hat anderen, hat 'n anderes Geschmäckle, hat 'n anderen Charakter irgendwie, ne?
So. Ja, das stimmt. Ich glaub, es reicht. Ja, es reicht. Mir reicht's spannend.
Ich bin Matthias Leeroy. Das Innerste nach außen gekehrt. Da kannst kannst Du auch bei Instagram anfangen. Ja, ja, was ist Ja. Du hast die Du hast die Klammer geschlossen, sind wir wieder da, wo wir angefangen haben.
Also zu welchem Minute null oder fünf oder Zahl soundso fängst Du denn an? Jawohl no. Na, also Ja, was soll ich sagen? Okay, dann sag ich am siebzehnten Februar elf Uhr dreiundvierzig. Das passt gar nicht.
Das geht gar nicht. Doch, das ist so, ist es jetzt. Musst Du jetzt aushalten. Die muss die Die Dissonanz dieser Ansage muss jetzt Ach so, ja. Aushalten.
Der siebzehnter Februar siebzehn Uhr. Elf Uhr dreiundvierzig. Elf dreiundvierzig. Ja. Okay, ich schaff's auch.
David. Ja. Schön, vielen Dank. Danke. Ich hab sieben Lärm.