Vollständiges Transkript
Willkommen zu einer neuen ausgabe des langsamsten und unprofessionellst Geplanten. Podcasts. Wir heißen immer noch edel abgefangen. Nee, edel abgefangen. Ich glaub, das darf man nicht sagen öffentlich.
Deswegen haben wir deswegen haben wir gesagt, edel abgefangen. Außerdem magst Du so gern. Klar, oder? Ja. Yes.
Wir nehmen, glaub ich, aktuell die fünfte Folge auf, nachdem wir die erste Folge vor ungefähr vier Jahren aufgenommen haben. Und wir glauben immer noch daran, dass der Podcast durch die Decke geht. Ja, mit dieser Folge schaffen wir den Durchbruch. Ich bin mir ganz sicher. Wir leben auch nicht mehr da, wo wir gelebt haben, wo wir die erste Folge aufgenommen haben.
Haben wir hier noch gar keinen Podcast aufgenommen, auch in der Sauna? Stimmt. Wir haben leider noch keinen davon publiziert. Aber den haben wir auf Englisch aufgenommen. Mhm.
Ja. Also, alles sehr streckehr in unserem Leben, der rote Bahn. Ja. Ja. Ja.
Eigentlich hatten wir uns vorhin darüber unterhalten, wie wenig Rezepte es doch zum Leben gibt und wie viel man zu sich selbst hinhören darf. Muss. Mhm. Ja. Coachingssprache ist da.
Ja. Ist das so? Ja, ich ich versuche tatsächlich zu vermeiden, von müssen zu sprechen, ja. Vielleicht auch im Yoga. Ja.
Ich überleg grad, ob das im Englischen mit und aber ich glaub, ich will da was völlig anders. Ja, ich wir haben viel Ich glaub, wir sind sehr nachdenklich gewesen in der letzten Woche. Wochen. Wochen, ja. Ja, wegen persönlichen Sachen in der Familie mit Krankheit.
Mhm. Und mit wegen der Serie, die wir geguckt haben. Mhm. Onemillion Little Things. Mhm.
Große Empfehlung. Hab ich neulich auch noch mal drüber nachgedacht Ja, wo ja, wo uns doch schon sehr viel, ja, noch mal der Wert von zwischen von zwischenmenschlichen Beziehungen klar geworden ist oder die Bedeutung der der Menschen, die einem wichtig und lieb sind im Leben, dass man das denen auch sagt, aber dass man sich diese Zeit auch nimmt, die Zeit. Und füreinander einsteht, ne? Das war schon sehr befähig, ja. Ja.
Und jetzt musst Du noch mal helfen, was das am Anfang gesagt wird, das, ich eigentlich wollte, passen dazu. Das das wir in uns hineinhören sollten. Ach so, ja genau. Wegen wegen Freundschaft, jetzt weiß ich's wieder. Und soll nicht m sagen im Podcast.
Und ich hoffe, das können wir hinterher rausschneiden. Wegen Freunden und für Freunden da sein und sozusagen auch spiegeln oder oder unangenehme Sachen sagen, aussprechen, finde ich tatsächlich auch schwer, so ohne ohne in diesen Bereich zu kommen, wo man übergriffig wird, aber gleichzeitig ja schon irgendwie die Erwartung ist, auch einen einen guten Also wenn man das jetzt Jeder hat andere Erwartungen natürlich, aber in meiner oder vielleicht auch unserer Vorstellung ist ja schon die Erwartung, dass ein guter Freund auch in der Lage ist, Sachen anzusprechen, die man vielleicht nicht notwendigerweise hören will. Oder in der Coachingsprache zu bleiben, die man aber eigentlich hören darf. Mhm. Ja.
Oder sollte vielleicht auch. Ja. Und ja, also weil wir jetzt, also weil ich jetzt zum Beispiel auch gerade neulich mit mit einem ja freund in darüber gesprochen habe was ja also was was ist was denn das wichtige für einen im leben ist Und wenn man den Blick auf das eigene Leben lenkt, sowohl privat und beruflich und das alles nicht glücklich macht und vielleicht sogar auch gesundheitsgefährdend ist. Und da kann ich ja durchaus selber von auch ein Lied von singen. Ich bin jetzt komme gerade zurück von einer Kongressreise zurück in unsere alte Heimat, wo ich mehr, mehrfach, mehrfach zu hören bekommen habe, dass ich, wie gut ich jetzt ausschau, wie gesund ich jetzt aussehe.
Also was mich gefreut hat auf jeden Fall, aber was mich tatsächlich auch kurz getroffen hat oder berührt hat, weil ich gedacht hab, da muss ich ganz schön schlecht ausgeschaut worden. Oder also umgangssprachlich gesagt richtig Scheiße ausgeschaut haben vorher. Und selbst da warst Du gut aus. Zum Glück kann man zum Glück beim Podcast nicht sehen, wie rot ich werd. Aber auch da.
Aber Und aber wegen wieder Freundschaft, Entschuldigung, den Gedanken noch einmal fertigzubringen. Dann aber auch da die Frage, also wie viele Leute haben mir denn gesagt, wie scheiße ich ausschaut damals, als ich Scheiße ausgeschaut hab? Mir fallen grade 'n paar ein, aber sagen wir so, ich glaube, es wurde gesehen und zum Teil auch angesprochen, aber dann in dem Fall wird es ja auch mitgetragen, ne. Also Du kannst ja nicht sagen, ey, hör jetzt auf mit deinem Job, tu dir das nicht an, mach was anderes. Also es es gehört ja auch wiederum zu einer Freundschaft dazu, mitzutragen und Entscheidungen mitzutragen, weißt Du?
Ja. Aber natürlich ist in den Spiegeln auch auch super-, superwichtig, weil wir's manchmal halt einfach nicht selbst sehen. Ja, im Guten wie im Schlechten, sag ich mal, gespiegelt zu werden, find ich sehr wertvoll. Und ich glaube einfach, wenn's auch darum geht, es geht mir ja im Coaching auch viel so, dass eigentlich die große Frage im Raum steht, wie kann ich denn richtig leben? Was ist son richtige richtig leben?
Also wie kann ich, wie mach ich alles richtig? Und es gibt halt einfach keine Antwort darauf, keine einfache generisch ne, Antwort, sondern es gibt halt einfach nur Also die spannende Frage ist ja, warum muss es richtig sein? Ja. Also wahrscheinlich schon auch, weil wir in einer Gesellschaft aufwachsen, wo wo halt bewertet wird, was richtig und was Falsches. Ja, beziehungsweise dann Und weil es halt so internalisiert hat, dass man, ne, also ja, wahrscheinlich jetzt, wir sind ja echt absolute Küchenpsychologen, was das angeht irgendwie, ne, aber das halt, dahinter steckt ja der der Wunsch nach geliebt werden wollen.
Mhm. So. Also das ist das eine und das andere ist, ist ja ein Satz, an den ich ab und zu schon denken muss, dieses jeder hat jeder Mensch hat das Recht, glücklich zu sein. Mhm. Ja, und dann geht's eben darum, also definiere richtig.
Und wir definiert eben richtig für sich sehr individuell. Die einen sagen, richtig, also richtig zu leben ist, sehr reich zu leben. Die anderen sagen, sehr gesund zu leben. Die anderen sagen, sehr glücklich zu leben. Die anderen sagen, wie auch immer.
Ja, also ich würde postulieren, aber dass die meisten nicht über die Definition richtig hinausgehen und fragen, was das ist. Genau. Ob das richtig, ob das reich ist, ob das gesund ist, ob das glücklich ist, ob das Ja, man man will halt irgendwie so Erwartungen, die eigentlich nur mit jemals, glaub ich, ausgesprochen hat, die will man erfüllen. Und ja, ich krieg das irgendwie grade sehr viel, immer wieder zu hören, es anderen recht zu machen und für andere das zu machen oder nicht mal nur für die anderen, aber weil man nicht irgendwie auffallen möchte und weil man Angst hat, bewertet zu werden. Und ja, also sozusagen sich nicht erlaubt, man selbst zu sein tatsächlich im im wahrsten Sinne, was ja total schade ist, ne.
Weil ich glaube persönlich, dass ja idealerweise kann man ja total miteinander bestehen, wenn man man selbst ist. Und dann kommt ja irgendwie erst die richtige Schönheit sozusagen raus. Und das ist jetzt so eine Behauptung, weiß ich nicht, wenn Du jetzt irgendwie nur Schwarzes in dir drin hast und Du bist die ganze Zeit Du selbst, ist jetzt auch nicht schön, ne. Also kommt ja auch drauf an, wer wie, ja. Also ich reib mich ja schon 'n bisschen an diesen Begriff, man selbst zu sein.
Also was ist denn das genau? Also wann bist Du Na, Du hast vorhin von entwickeln gesprochen. Ja. Ja. Ich glaube nicht, dass das 'n statischer Punkt ist.
Genau. Nee, überhaupt. Weil was ist was ist man selbst? Nee, überhaupt nicht. Vor vor zwanzig Jahren war ich war ich der Bierkönig auf dem Oktoberfest, war ich auch ich selbst.
Warst Du? Ja, also ich hab jetzt keinen Preis gewonnen, aber ich hab definitiv Na ja, aber Du hast ja da unheimlich viel unterdrückt und und hast ja getrunken, irgendwie deine Ängste dir nicht anzugestehen. Ja, aber Das würd ich in dem Moment sagen, nicht nicht sagen, dass es wirklich Du selbst warst. Es war halt irgendwie 'n Bild mit dem dem Du entsprechen wolltest. Ja, gut, aber auf der also Und dahinter war ganz viel Verletzung und ganz viel Angst und so weiter.
Ja, aber kannst Du das ja auch sozusagen weiterspinnen und sagen sozusagen dieses, also ist das dann nicht auch son New Agy Bild, was man von sich selbst hat, wenn man entwickelt ist, dann ist man, dann hat man die und die Qualitäten, dann ist man buddhistisch akzeptierend alles. Also da steckt ja auch eine gewisse Erwartung dahinter, was sozusagen. Das heißt, dass man selbst, also das eine ist das gute Mann selbst und das andere ist das schlechte Mann selbst. Ja klar, wir können in dem Moment nur das sein, was was wir grade sind. Ich glaube trotzdem, es gibt halt die einen Menschen, die sich die sich auf den Weg machen und immerhin also und auf eine Art immer auf dem Weg bleiben, ja, mit sich in Kontakt zu treten.
Und das klingt dann immer so mega megaesoterisch und und abstrakt. Aber also wenn Du dich selbst körperlich nicht fühlst und wenn Du dich selbst nicht nicht richtig wahrnimmst außer über den Spiegel, also über den physischen Spiegel, dann würd ich behaupten, dann bist Du 'n bisschen weniger in Kontakt mit dir. Und ich mein, alles, was ich im Yoga mach, ist sozusagen beizubringen und immer wieder dran zu erinnern, ne, sozusagen in dieser in diesem Kontakt zu sein, in diesem Moment zu sein. Jetzt hab ich den Faden verloren. Ich also ich glaub, wir sind uns total einig.
Ich glaub, das ist wie immer in so vielen Momenten ist es ja eine Frage von Sprache und Formulierungen, ne. Und gewisse Begriffe triggern halt irgendwie. Aber ich glaub, dass die das Kernelementwurf uns, deswegen wahrscheinlich beide einigen können, ist es ja, es hat ja was mit wahrnehmen und mit spüren zu tun. Mhm. Und das war ja für mich damals auch die erleuchtung das hat so was hat leider nicht gereicht aber ein ein ja schon ein signifikanter mind shift oder Bruch in der in der Art und Weise die Welt zu sehen in dem ersten Meditationsretreat, wo ich war, wo ich ja davor immer auf der Suche war nach, ja, also ich hab verstanden, Meditation ist toll und das ist gut und das hilft.
Und ich hab einfach nicht verstanden, wie ich, also wie man das macht, wie ich das machen soll. Und alle immer nur, sei im Moment. Ja, danke. Aber wie, also was heißt es? Also was heißt es denn ganz genau im Moment zu sein?
Und das, was mir unglaublich geholfen hat, damals war diese diese Erklärung, dass halt der Geist große Probleme hat, im Moment zu sein und den Moment anzunehmen, wie er ist. Und das einfach Naturzustand oder ein Grundzustand ist von uns allen, wenn man sich 'n bisschen beobachtet, dass man entweder drüber nachdenkt, was man schon gemacht hat oder was jemand anders gemacht hat oder wenn's negativ ist, was jemand vielleicht gesagt hat oder was er nicht hätte sagen sollen oder was auch immer.
Oder man ist halt schon in der Zukunft und denkt drüber nach, was man noch machen muss alles oder was man gerne machen will oder Und das Einzige, was einfach immer im Moment ist, weil's nicht irgendwo anders hin kann, ist der Körper. Und wenn man das schafft, einen Teil seiner Aufmerksamkeit im Körper zu verankern, also etwas physisch spüren, etwas physisch wahrnehmen, das kann auch 'n Bild sein, aber sozusagen, dass ich, was weiß ich, das Gewicht von deinem Körper auf dem am linken Fuß aufm Boden oder die Schwere deines Hemmdes auf den Schultern.
Dann holt dich das raus und verankert dich im Moment und das ist ja auch das im Endeffekt, was Du im Yoga machst, ist ja durch den Fokus auf Atem, was er Genau, so im Moment ist.
Im Moment ist einfach und also Ja, ich sag Böse, böse Zungen sagen, ja, sozusagen, was heißt böse Zungen? Aber ich, also sozusagen, was mir auch oft, der Yoga ist ja im Endeffekt, wenn Du's jetzt mal rein von den mechanischen Abläufen betrachtest, auch jetzt nicht viel anders als Pilates oder Aerobic vielleicht mit dem großen Unterschied, dass Du halt den Fokus auf dem Atem hast und der Atem ein wichtiger Teil davon ist und dich quasi verankert in dieser körperlichen Erfahrung. Und der Atem und der Körper, die können halt nicht in der Zukunft oder in der Vergangenheit sein. Genau. Und das ist, also, ja, das ist, glaube ich, schon ein sehr gemeinsames Kernelement, was was einem hilft, ja, sich sich vielleicht auch klarer zu werden oder zu entwickeln oder dann, wie Du sagst, hinzukommen, ja, man selbst zu sein.
Ja, und ich glaube, dass das aber auch mit unter anderem Teil eines ganz, ganz großen Glücks sein kann, wenn man sich selbst ausleben kann, wenn Du dich in Dingen, sag ich mal, in Aktivitäten verlieren kannst, weil Du einfach, weil weil das einfach, ne, wie wir vorhin drüber gesprochen haben, weil das einfach aus dir rausfließt. Also wie so also Hobbys oder Flow oder Total. Also und das kennen wir, glaub ich, alle. Es gibt halt so manche Sachen, die fallen einem unheimlich leicht. Und dann gibt's Sachen, die sind so unheimlich zäh und nicht, dass wir diese zehn Sachen immer jetzt links liegen lassen sollen.
Wir müssen manchmal auch wirklich durch dieses zähe durch und dann entsteht auch wieder Großartiges, aber Oder ist auch die Grundvoraussetzung. Also Du musst ja durch das zähe üben durch, damit Du einen Flow im Konzert haben kannst. Du musst Na, also ich Also, ich kenne eine Frau zuständig, auch aus Operationen irgendwie. Und das ist ja sozusagen ein kleiner Teil dann davon, von dem Ganzen, was dazugehört, überhaupt dahin zu kommen. Ja und Also genau, ich glaube, dass sich selbst da auszuleben, dass es einfach ne, dass es einfach unheimlich glücklich machen kann.
Und dann ist die Frage, wie wie bin ich? Schläfst Du gerade ein? Ja, das ist mega das Gelaber hier. Ich glaube, wir knüpfen hier daran an. Nee, nee, wir ziehen das jetzt durch.
Du musstest deinen Gedanken fertig fertig spielen. Aber Du merkst ja, dass Du meinen Kopf schon völlig schläft. Ich hab schon immer gesagt, alle anderen Podcaster Podcastern so montags morgens zehn, haben dann son geiles Date mit ihrem Liebsten, trinken davor schön son Hipster Kaffee und haben dann mega die Zeit und die Muße und wir waren so was dann grade tatsächlich Punkt zwölf Uhr, elf Uhr neunhundertfünfzig, wo ich als Frühaufsteherin gerade eher nicht so meine Energie fahren hab. Jetzt hab ich jetzt hab ich leider in dem Zusammenhang für dich eine sehr schlechte Nachricht. Ich weiß.
Die die Du wahrscheinlich Würde dich jetzt überraschen und Du hast leider keine Zeit am Montag. Nee. Wir sind halt leider nicht die anderen. Ach so, stimmt. Ja, die anderen, ne?
Ja. Das ist auch son Gedanke, dass man immer glaubt, die anderen und so weiter. Also Quintessenz ist, dass wir jetzt natürlich nicht illegal werden sollten. Aber ich glaube, es ist trotzdem ja unheimlich schön, wenn man nach sich lebt und das rausfindet und immer wieder auch natürlich evaluiert so, ne. Also man man kann so seine seine Glaubenssätze auch haben und seine Sicherheiten haben.
Das kann sich auch verändern im Leben, weil wir uns alle verändern. Aber sich sich da treu zu sein, Dinge zu tun und Dinge nicht zu tun mit 'ner gewissen Verbindung zu sich selbst, ist glaub ich ja unglaublich wichtig. Ja. Und tatsächlich nicht, dass wir egoistisch durchs Leben laufen sollten und irgendwie unsere Partner und Kinder und Eltern und Freunde und alle, die uns nahe sind, Wir sollten jetzt nicht dann irgendwie, wie sagt man, wegstoßen durch jetzt irgendwie nur so Egoismus, darum geht's ja nicht. Aber es ist halt niemandem geholfen, wenn wir nur für die anderen leben.
Also wenn wir nicht wissen, was uns eigentlich guttut, auch natürlich im Beruflichen, ne. Also ich hab jetzt neulich auch eine Umfrage gemacht, wo es darum ging, Grenzen, so wie gut mit bist Du mit deinen Grenzen und sozusagen kannst Du die einhalten und so weiter. Ich glaube nicht, dass wir da irgendwie erleuchtet werden oder so. Ich glaube, wir denken 'n bisschen drüber nach. Und ich hab das sozusagen lernen, dürfen und müssen, dass es sehr, sehr wichtig ist, meine Grenzen, sag ich mal, zumindest wahrzunehmen.
Du kannst ja nicht immer Grenzen einhalten, ne. Aber Ist ja 'n ganz bekanntes, also 'n ganz bekanntes Problem, Nein zu sagen. Ja, genau. Und das das ist, glaub ich, wie gesagt, fällt uns ja auch manchmal schwer und dann Durch viel. Hilft aber einfach wieder sone, ja sone Rationale dahinter, dass man halt entweder ersetzbar ist oder dass es einfach dem anderen auch total egal ist, wenn man absagt.
Oder dass es halt einfach grade haben wir so als als Regel. Wenn es deinen inneren Frieden kostet, dann ist es zu teuer. Und ich hab neulich jetzt auch das Beispiel genannt so, okay, was mach ich, wenn jetzt die Geburt mich an meine Grenzen bringt? Ich kann ja aus der Situation nicht rausgehen. Das heißt, ich nehm mir halt einfach verfickbar mal wahr, dass es mich grade krass an meine Grenzen bringt und das kann ja auch total schön sein.
Man kann ja auch total über sich hinauswachsen oder so, ne. Also es ist jetzt nicht immer nur so, okay, wenn wir die Grenzen touchen, dass wir dann auf jeden Fall wieder zurücklaufen müssen und so weiter. Aber ich glaub überhaupt zu spüren, dass man dass man diese Grenze auch grade erreicht, dann vielleicht auch auszuweiten und sich dementsprechend auch, hab ich jetzt neulich viel gesagt, ja, sich da auszugleichen, zu balancieren. Also wenn ich jetzt die meiner Grenzen übergehe, was jetzt zum Beispiel die Care für unsere Kinder angeht, dann weiß ich, okay, ich gebe das jetzt. Und dementsprechend nehm ich mir das aber auch wieder, dann einfach wieder so das Gleichgewicht zu schaffen.
Ja, aber das ist ja auch, also manchmal leichter gesagt, also mir fällt es schwer. Ja, weil Du einfach auch 'n Zeitproblem hast. Genau. Genau. Und das ist dann, also das ist schon auch, ich find das schwer.
Und das ist, also ich find's tatsächlich auch fast eine der der schwersten Übungen, weil das, also es in vielen Bereichen rausgeht, es ist ja, also es gibt dieses Sprichwort, der Dakota, nicht so laut in die Kamera gehen, sag ich schon, aufs Telefon gehen. Mach's wenigstens, dann mach's wenigstens heimlich. Ja, wir haben uns keinen Ohne mich hier. Wir können uns keinen teuren Schnitt leisten. Ich kann uns nicht alles rausschneiden, da muss ich 'n bisschen zusammenreißen.
Aber was ich sagen wollte, ist, es gibt dieses Sprichwort von irgendeinem Indianerstamm, darf man nicht sagen, ein Gebäude Mhm. Amerikanischen Ureinwohnerstamm, die übertragen gesagt haben, einer von diesen weisen IKEA Wandsprüchen. Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab. Und ich finde es so unfassbar schwer festzustellen, ist der Gaul tot oder braucht er jetzt nur irgendwie Motivation oder Futter oder die Sporen oder was auch immer. Ich hab sogar versucht, also ich hab sogar eine Publikation drüber geschrieben.
Das hat's nicht leichter gemacht. Aber das finde ich eine wirklich, wirklich schwere, eine wahrscheinlich lebenslange Übung, festzustellen, wann lohnt sich's, weiterzugehen und wann muss man sagen, das wird nix mehr? Ich möchte darauf noch mal, ich möchte darauf zurückkommen, aber ich möchte noch mal kurz was zur Grenze sagen und dass es so schwer ist. Ich weiß, Du hast noch weniger Zeit zur Verfügung und auch Du dürftest zum Beispiel, wenn Du dann aus der Klinik zurückfährst, dürftest sagen, meine Grenze ist es jetzt, dass ich zehn Minuten nur meditier, zehn Minuten nur atme und mich nicht mehr kümmere alle E-Mails, die dann auch in deinem Verteiler liegen und so weiter, dass ich jetzt nicht mit meiner Frau telefoniere, weil's mir grade nicht so viel gibt, als für mich grade was zu machen. Also ich ich bin ja Darf ich das meiner Frau auch sagen?
Gerne. Kannst Du dir schöne Grüße ausrichten? Das ist das ist doch Kommunikation, dass man sagt, hey, ganz ehrlich, ich freu mich riesig, gleich zu Hause zu sein, das und das. Da und da bin ich da. Ich nehm mir jetzt kurz 'n Moment.
Also ich ich würde mir das wirklich wünschen für dich. Und ich auf eine Art, wenn man sagt, ich bin allergisch, das klingt zu aggressiv, aber ich kann's trotzdem nicht mehr so gut hören, wenn ich hör, ich hab so viel zu tun. Ich bin so gestresst. Ich ich hab ich hab grad keine Zeit und also wann nimmt es denn 'n Ende? Das nimmt einfach kein Ende und Siehst Du hast dich grade an wie son ein weiblicher, eine weibliche Version eines eines tibetanischen Mönchs, der auf die Frage, was soll ich machen, antwortet, zwanzig Minuten meditieren.
Ja. Und dann sagt man, das ist zu viel, dafür hab ich keine Zeit. Was soll ich dann machen? Dann sagt er, wenn Du dafür keine Zeit hast, dann sollst Du zwei Stunden meditieren. Genau.
So, auf jeden Fall genau das. Danke, dass Du mich jetzt so großartig ausgebremst und auch sagst. Du wolltest noch was zu dem toten Pferd sagen. Nee, eben nicht. Ich wollte jetzt noch dazu sagen, dass wir, dass ich's immer so schade find, also sozusagen zu fragen, was ist richtig so?
Das weiß die Selbstverantwortlichkeit tatsächlich son bisschen zur Seite. Gott, wir können überhaupt kein Deutsch mehr sprechen oder ich zumindest. Also ich finde Was ist auf Dänisch? Wenn wenn es darum geht Stell völlig hüll. Genau.
Wenn es darum geht, ja, zu überleben in diesem Busy Alltag und so weiter. Ich sag das ja auch so oft in meinen Yoga Sessions so, jetzt ist der Moment, wo Du grade dir genau das nehmen kannst, was Du dir die ganze Woche über gewünscht hast, mal stehen zu bleiben, mal einfach durchzuatmen und mal dich auszuruhen, mal nur für dich zu nehmen. Das wünschen wir uns letztendlich alle. Und dann zwingst Du die Leute eine Stunde ins Boot. Genau.
Das ist für mich überhaupt kein Widerspruch. Auf jeden Fall in diesem in diesem Moment bitte einmal kurz, wenn's irgendwie möglich ist, entweder die Augen schließen beim Autofahren natürlich nicht und ansonsten dreimal ganz Machst Du jetzt gerade den Livecoaching, also dass die Katharina schweiger mit 'nem bisschen. Ganz tief atmen und einfach kurz die Welt anhalten, auch wenn Du grade am Aufräumen bist oder irgendwas anderes tust. Merkst Du, wie schön's ist? Ganz tief in den Bauch atmen, Schultern entspannen.
Noch einen Moment der Stille zuhören. Vielen Dank, da sind wir wieder. Das meine ich. Es es es muss keine zehn Minuten sein. Das reicht auch einfach nur dieser kurze Moment und ich glaube, dass der die einzigen Menschen, die sich das geben können, ist man selbst so jetzt zu deinem Truppenpferd.
Dann merken wir mal das. War eigentlich son schöner Schlusssatz jetzt, wo ich eigentlich auch grade sage, wollt ich eigentlich fragen, ob man überhaupt so was wie Wir halten ja übrigens grade jetzt jetzt Darfste überhaupt darfst Du überhaupt live öffentlich coachen? Oh Gott. Ohne dafür Geld zu nehmen. Ach so, nee, natürlich.
Ich darf's eigentlich nicht. Müssen Sie mir alle noch Namen? Müssen Sie eigentlich noch, müssen jetzt ein QR Code. Okay. Visuell, audiovisuell tanzen.
Auf jeden Fall. Du möchtest jetzt jetzt beenden und dann Nein, nein. Ich möchte das natürlich. Ich wollt ich wollte dir nur, ich wollte auch mal wieder was sagen, nachdem Du jetzt fünf Minuten Monolog hattest und nicht dran erinnern, dass Du noch was zu meinem toten Pferd sagen wolltest. Hast Du eine Antwort drauf, wenn Du weißt, wann's aus dem Bett?
Nein, ich hab keine Ahnung. Das genau, das ist Ich glaube, das ist ein Mhm. 'n fieses, fiese Regel eigentlich oder 'n fieser Satz, weil man Ja, der hört sich primär total schlau an. Immer. Sag dir noch mal kurz, damit wir wissen, wovon wen.
Ja, wenn Du merkst, dass dein Pferd tot ist, steig ab. Und natürlich gibt's Sachen, das ist völlig evident, wann wann der Gaul sozusagen komplett tot ist. Aber es gibt halt, find ich, eine relativ lange Phase oder nicht, muss nicht lang sein, aber es gibt eine Phase, wo das wirklich schwer ist festzustellen, ob also ob der jetzt wirklich tot ist. Weil wenn Du jedes Mal, wenn wenn der wenn das Pferd einfach nur kurz nicht reagiert oder nicht reagiert, denkst, ah ja, ist tot, steig ich ab, ja, dann dann kommst Du auch nirgendwo hin. So, weil dann wechselst Du die ganze Zeit nur irgendwelche Pferde und ja.
Mhm. Ja, ja. Das ist total die Problematik. Und ich hab, also ich glaube, die Antwort ist, dass es schwer ist. Und da ist aber die Antwort auch wieder, wird dir auch niemand sagen, ob das Pferd tot ist, sondern Du wirst es dir halt selbst geben müssen.
Und dann musst Du halt aber auch Verantwortung Ja. Und ja, dafür ergreifen. Ja. Und das ist immer noch der Grund, warum wir nicht mindestens zwei Porsche fahren, ja? Weil wir halt einfach schlechte Geschäftsleute sind, anstatt rumzulaufen und zu erzählen, dass wir dir genau sagen können, Ach so.
Wann dein Pferd tot ist. Stimmt. Und wie Du es genau rausfinden kannst, dass dein Pferd tot ist und was Du jetzt genau machen musst. Und das Gemeine ist und das war das, was diese dieser Post, den ich dir davor geschickt hatte, so schön zusammengefasst, so ehrlicherweise, so also so gut hab ich's tatsächlich lange nicht gelesen irgendwie, dass dass wir halt ständig versuchen, was hat sie geschrieben? Cody Sanchez irgendwie, Prost bei bei Twitter.
Xnet Twitter. Wo Du da unterwegs bist. Dass dass wir ständig versuchen, die Lösung unserer Probleme outsourcen. Mhm. Und dass niemand die Antworten für uns hat.
Und dass auch Leute, die erfolgreich sind Das muss ja jetzt nicht nur sozusagen im Business sein, das kann ja auch, was weiß ich, erfolgreiche Familie oder was auch immer, was wir sozusagen zu Leuten, zu denen wir aufschauen. Und dann fragen wir, wie hast Du das gemacht? Und dann überlegen die sich, ja, wie haben wir das gemacht? Und dann kommen sie mit den Dann wollen sie's auf dich übertragen. The 5 lessons für eine Stimmt.
Für eine F. Und das kann eine Inspiration sein, aber es löst nicht dein Problem. Es löst dein Problem genau dann erst, wenn Du das den Teil, der für dein Leben passt, nimmst und in Handlung Genau. Umsetzt. Aber dann bin ich doch die Problemleserin schlechthin, dass ich anderen sag, ganz einfach, hör zu dir hin.
Ich helf dir, wie Du zu dir hinhörst. Ja. Ja? Und das ist auch schwer. Zu sich hinzuhören?
Ja. Ja klar? Weil wir das Schmeckt schwer. Ja, weil wir die Ist ja auch viel zu laut alles, was Ja, weil wir auch ständig damit sozusagen konfrontiert sind, eben genau das nicht zu machen. Ja.
Weil das ja sozusagen ganz oft sich erst mal nach Langeweile anfühlt. Mhm. Also suchst Du dir den, ne, guck dir unsere Tochter an. Da muss man schon gucken auch, dass sie sozusagen nicht Sie hört grade Hörspiele ohne Ende. Ja.
Ja. Soll sie ja auch. Ja, ja. Aber sozusagen, dass halt Und mal. Automatisch in dem Moment, wo 'n Moment der Stille ist, sofort der nächste Stimulus kommt.
Das nächste Hörspiel startet. Das nächste, ne, und bei uns Erwachsenen ist es, früher war's Fernseher, jetzt ist es irgendwie 'n Smartphone, was Du zu also wenn man mal ganz kritisch sich selbst beobachtet Zu einen stehen Wenn jetzt einer von uns aufstehen würde und irgendwie kurz 'n Wasser holen würde oder ausm anderen Zimmer was holen würde, es wird zwanzig, keine zwanzig, zwei Sekunden dauern, bis der andere mal kurz was im Telefon checkt. Das ist nicht immer so, aber ich weiß Nee, aber es ist Na klar. Ja. Na.
Und deswegen, ja. Ja. Auf jeden Fall haben wir festgestellt, dass unser Podcast noch lange nicht tot geritten ist. Ist. Wir sind ganz schön emotional geworden jetzt am Schluss.
Cool. Ja. Mein Herz. Wir gehen jetzt mal ins Bett. Definitiv.
Und Wir hören uns hören uns Spätestens in zwei Jahren. Im unregelmäßigen Abständen. Thanks for Listening.