Vollständiges Transkript
Über diese Arbeit. Das Vergnügen, Schatz, alles Vergnügen. Stimmt. Ich hab aber auch gelernt, dass Arbeit auch anstrengend sein darf. Ja, es darf anstrengend sein, aber es darf auch genügend sein, vergisst man auch manchmal.
Das stimmt. Lass nicht immer nur frag nicht. Das stimmt. Aber es darf auch anstrengend sein. Es muss sich immer noch Spaß machen.
Nee, aber ja, das stimmt. Ich glaube, so, es ist witzig, je nachdem, wer von uns was hören muss irgendwie, ne? Mhm, mhm. Mein mein Learning war bisher so, macht alles Megaspaß. Nein, ich weiß natürlich, dass er anstrengend sein darf oder sein kann, weiß ich.
Aber es darf auch richtig anstrengend sein. Ja, oder weißt Du noch nicht mal, dass es darf also sozusagen Ich darf auch die letzten 20 Prozent. Genau. In Richtung Perfektion. Ja.
Dürfen auch sein. Genau. Müssen nicht immer, aber dürfen gerne auch sein. Ja. Ja.
Ja, aber Ja, und für mich war es schon auch immer wieder sozusagen dieses ist ist auch nicht verboten, dass ich auch Spaß hab auf der Arbeit. Und das ist auch wahnsinnig schlimm, ist mir anstrengend und Ja. Herausfordernd und lehrreich und wachstumsinitiierend und Aber erst mal schönen guten Abend. Ja, schönen guten Abend. Wir wollten halt über die 5 Rollen 1 Frau sprechen.
Okay, ich muss nur noch so. Ich wollte dich echt noch fragen, findest Du, dass Du Perfektionist bist? Nee. Gut. Wennst Du, dass ich Perfektionisten bin?
Nee. Okay. Ist das jetzt was Gutes? Nee, ich weiß es nicht. Ich find das ja ganz oft auch sone ganz Sone Ausrede, ne?
Mhm. Ja. Ich kenn kann einen dazu perfektion sein. Ja, ich kann das perfektionistisch. Blödsinn.
Stimmt ja gar nicht. Nee, es mag ja sein, aber es sollte einen vielleicht nicht auffallen. Ja, aber ich glaube, es ist, ich glaube, es ist auch eine sehr bequeme Ausrede. Ich glaube, es ist nie, es ist dann in 90 Prozent der Fälle ist es nicht wirklich Perfektion, die man anstrebt, sondern Angst. Also es ist sozusagen Ja, oder oder heißt es Unzufriedenheit, ständige Unzufriedenheit?
Ja, ich glaube, es ist nicht es ist nicht der Exzellenzgedanke, der dahintersteckt dann eigentlich. Es ist mir die Furcht vor, dass es vielleicht nicht gut genug ist. Ja, oder oder wie Ablehnung, vor Scheitern, vor Ja, oder wie son, dass man irgendwas projiziert, also so Perfektionismus im im Haushalt, dass man damit Kontrolle haben möchte oder weißt Du, dass es irgendwas anderes ersetzt. Ja, oder Du bist ja perfektionistisch mit Sachen, die eigentlich völlig unbedeutend sind. Genau.
Dich von den Sachen, die eigentlich bedeutend sind, abzulenken. Genau. Aber wir wissen's ja nicht, Nico. Wenn wir das nicht ziemlich bestanden, können wir uns auch nicht reinsetzen. Vielleicht bleiben ja Perfektionisten total drunter und wollen die ganze Zeit damit rauskommen und so.
Schreibt uns, wenn ihr Perfektionisten seid. Ja, ich bin immer der Meinung, wenn's hilft, ist ja super. Das stimmt. Dann soll man das auch beibehalten, dann ist doch alles super. Man, wenn man glücklich ist, damit perfekt.
Aber wenn man nicht glücklich ist, dann darf man's auch verändern. Ja, dann ist halt die Frage, ob das ob das eine hilfreiche Strategie ist. Das stimmt. Heiß. Mhm.
Jetzt hab ich dann vorhin gedacht. Also zurück zu den 5 Freunden 1 Frau. Na, wie kam er denn noch drauf? Der Frau, meiner Frau? Er kam ja drauf, weil dir ja zurecht vorgeworfen wurde im Podcast, dass Du darüber gesprochen hast, dass Du 5 Frauen oder 10 Frauen und 5 Kinder von denen?
Oder was war deine Frau? Jetzt bitte hier, ne. Mach mich nicht. Nur 5 Frauen und 10 Kinder von denen? Nein.
Was war das denn? Weiß gar nicht, was Du mir unterstellst. Ich weiß gar nicht, worauf Du hinauswillst. Was wurde mir was wurde mir vorgeworfen? Wer hat es moniert?
Die Hörerschaft hat's. Ja, ja. Sonst? Das hab ich dir doch weitergeleitet. Das das hab ich wahrscheinlich einfach Dass das dann einfach so im Raum stand und dass ich das, oh, hier kann man auch im Schneider sitzen, das ist gut.
Was stand im Raum? Dass ich das dann gar nicht infrage gestellt hab, aber ich stell ja einiges nicht infrage, weil ich ja manches ernst nehme und manches nicht ernst nehme. Vielleicht hilft's mir unseren Hörer noch mal, was Du genau meinst. Es ging darum, dass Du, als wir uns kennengelernt haben, hast Du gesagt, Du willst 5 Kinder von 3 verschiedenen Formen. 3 verschiedene, oder?
Kannst Du das? Ja, also Kann sich nicht dran erinnern? Doch. Ich kann mich nicht dran erinnern. Okay.
Und? Was waren die genaue Zahlen? Ich glaub, es waren 5 von 3. Ja. Und jetzt?
Aber nicht zwingend. Das war ja sozusagen keine Kondiziosinequanone. So wie mit dem Swimmingpool. Zum Beispiel, so mit dem Swimmingpool. Weil ich hab nämlich erkannt, dass ich früher mir für meine Zukunft einen Swimmingpool ausgemalt hab und ich jeden Tag schwimmen gehen kann.
Ja. Nicht realistisch, aber es wär immer son Traum. Und ja, das steh ich jeden Morgen auf und bade in unserem riesig großen, alles bassrigen, öffentlichen Ja. Schönen Punkt. Und hast festgestellt, dass Du dich sauber machen musst.
Mhm. Dass Du alle möglichen Sachen nicht machen musst. Ah ja, ist einfach da. Ist mega, mega, mega gut. Ja.
Was ist dein Satz immer? Du kannst alles haben, was Du dir wünschst? Wenn Du bereit bist zu akzeptieren, dass es anders ausscheidet, als Du denkst. Mhm. Also auf jeden Fall hab ich jetzt erkannt, dass ich vielleicht alle diese Frauen sein kann, weil ich ja schon so viele Rollen einnehme.
Ja, Du bist. Ich hab dich ja faktisch schon zweimal geheiratet. Fehlt ja eigentlich noch 'n drittes Mal. Stimmt. Das muss man zwar planen.
Ja. Oder? Das wär ja das dann im Endeffekt auch schon. Stimmt. Also Du wolltest einfach dreimal feiern.
Wahrscheinlich weiß das. Okay. Aber man kann natürlich auch die verschiedenen, ne, ich bin sozusagen mit 1 Geigerin verheiratet, Nummer 1. Ich bin mit 1 Yoga Inspirateuren, Influencerin verheiratet. Ist das so der Lieblingssatz, oder?
Nee, es es gibt eine gewisse Worte, die ich nicht nennen darf. Stimmt. Und was ist die dritte Person, mit der ich fahre habe? Mit der Mutter meiner Kinder. Stimmt.
Mhm. Das passt ganz gut, ne? Gut, dass Du der Vater unserer Kinder bist. Okay, aber wir wollten ja eigentlich auch nicht nur von uns sprechen. Den Support geht nur über uns Nee.
Die ganze Zeit. Wir wollten ja jetzt inspirieren, dass wir von uns auf andere kommen. Ja. Ja, oder was ich gelernt hab, man soll ja immer darüber reden, was man gelernt hat von anderem. Okay.
Also sozusagen Also sozusagen, dass man nicht selber der Held ist, sondern Ja, man kann auch selbst der Held sein. Andere andere die andere die Helden sind, durch die man selber besser wird wurde würde, ja. Okay. Von wem von wem hast Du gelernt? Also Du sagst einfach, Du nennst mich, ich lern dich.
Ja, gut. Ich lern täglich von dir, ich lern täglich von unseren Kindern. Das stimmt. Ich auch. Die sind so süß.
Ja, das sind sie. Gerade beim Einschlafen. Teddy, ich liebe die. Oder? Ja.
Na ja, süß. Doch, ist echt Ich bin heut Nacht auch aufgewachsen, hab ich die erzählt, glaub ich, hier. Und dann haben mich 2 so Knopfaugen in mir angeschaut. Ganz ruhig, so. Vor allem haben wir uns angeguckt, sobald Du wieder eingeschlafen bist.
Ja. Vor allem das gute Gefühl, ne. Ja, es hat mich extrem gerührt in dem Moment, muss ich sagen. Ja. Und zwar nicht im Alter, oder?
Es waren nicht deine Knopfaugen. Mega süß. Ja, ich finde auch, dass wir von denen gerne. Ich find es total schön. Also ich ich liebe es, ehrlich gesagt inspiriert zu werden.
Wir haben ja jetzt grade auch Familie da, nicht bei uns zu Hause, aber in der Stadt. Fand ich's total schön, wenn man einfach auf verschiedenen Ebenen nach rechts und nach links schauen kann und ist jetzt nicht, dass der eine es besser macht oder so, aber einfach in in so vielen Dingen wie Beruf, Finanzen, Gesundheit sich gegenseitig inspirieren kann. Ja, man kann Ja. Das stimmt. Ja, ja, sind diese verschiedenen Bereiche, wo man sozusagen bei dem einen was sieht, wo man denkt, ah, cool.
Ja. Würde ich mir auch vorstellen und sozusagen wie zu verzer. Mhm. Und grundsätzlich finde ich diesen Grundgedanke, den ich irgendwo mal gelesen hab, so gesehen, also auch wieder fremd inspiriert. Aber dass Du also dass Du von jedem Menschen was lernen kannst, dass jedem Einzelnen, jedem theoretisch auch von jedem Obdachlosen, also nicht mehr theoretisch, wahrscheinlich auch so Ja, beobachtet bestimmt.
Vielleicht nicht. Ja, also wenn's Überlebenskills Skills sind oder was auch immer, aber also Und wenn's Sachen sind, die man vielleicht nicht machen sollte, oder aber dieser Gedanke, dass Du, wenn Du wenn Du offen bist und wenn Du neugierig bist, eigentlich aus allem was mitnehmen kannst irgendwie. Und ja, dieses das Leben lernen ist eigentlich. Diese ganzen Sätze, dieses Learning und so, als ich find das manchmal auch so abgedroschen irgendwie. Aber am Ende des Tages, also stimmt's halt.
Wenn man wenn man dazu bereit ist, wenn man halt nicht der Meinung ist, man hat die Weisheit schon gepachtet und man Mhm. Hat die schon alles gesehen. Man weiß schon alles. Und dann kommt einem ja das Vergessen auch zu zu Hilfe. Stimmt.
Also ich find grade so, was unsere Kinder angeht, also ich, manchmal hab ich das Gefühl irgendwie, wir haben, weiß ich nicht, also natürlich sehr unterschiedliche Menschen und wir sind auch in unterschiedlichen Wir sind in anderen Lebenssituationen, als wir früher waren. Mhm. Unser gesamtes Familiengefüge ist in 1 anderen Situation. Du kennst jetzt schon das fünfte Mal an, als gleich selber mit 'nem Thema kommen in so deinem Freund ist. Ist voll geil, dass jetzt die neue die neue Technik haben, dass es dann irgendwann auf dich geht.
Wenn Du redest, oder? Ach, heute noch nicht. Ah, der Hund. Heute ist das alles dem Publikum klar ersichtlich. Ups.
Ich kann ja nicht dafür, dass der kleinste da noch aufgewacht ist, nachdem er geschlummert hat und wir jetzt viel später dann. Ja. Genieß es. Was kannst Du daraus werden? Nee, ich wollte grade noch was sagen.
Ja, bitte. Mir geht's bei Ayurveda zum Beispiel so, dass man irgendwie immer wieder was, also generell bei Lifestyle ist so, man hat was total erkannt, dann fällt's wieder son bisschen hinten runter, dann liest man's wieder, dann fällt immer wieder voll geil. Dann weißt Du, dann lernt man da wieder und hier wieder und so. Das Ja und Du, also das geht ja auch in diese Richtung, dieses, ja auch einige Menschen nicht sagen, dass sie sozusagen Eine Reihe Bücher, die sie mehrmals, wenn's ich, ist unser neues Setting, ist das Licht nicht halb warm genug? Das ist total großartig.
Dass dass man mehrmals die gleichen Bücher Ja, stimmt. Nächste über Jahre, hab ich ja zum Beispiel auch gemacht mit Radikal Ehrlich zum Beispiel, nur 1 zu nennen. Aber diese Idee, desto ist ganz gut, wenn man sich aufsetzt, dann muss man nämlich, dann wird man auch aufmerksamer und wacher. Jetzt fühl ich mich wie in der Schule. Ja.
Aber diese Idee, desto halt, also wie wir schon gesagt haben, auch mit also, es wär jetzt jetzt so sein, wärmes das dritte Kind, das irgendwie bald 5 ist. Mhm. Und trotzdem hab ich das Gefühl, ich hab keine Ahnung, wie's bei den anderen beiden war damals. Und so, die sind auch schlecht, die haben keine Bücher, in denen steht's zu deinem fünften Geburtstag konntest Du Oh Gott, nein. Aber wir haben theoretisch haben wir Videos.
Mhm. Aber ist auch, es war uns irgendwie wichtig, wann sie das, wann sie jetzt laufen. Du wirst auch nicht vergleichen. Genau. Also ihr wisst jetzt sagen, ja, deine Geschwister hat aber schon sozusagen keinen Mittagsschlaf mehr gemacht und jetzt Du warst aber halt, Du warst immer schon 'n bisschen früher.
Das hat Geschwister und so. Nee, genau, das wollen wir ja nicht. Genau. So, wie Du immer gesagt hast, so wie lernen laufen und sie laufen lernen und sie sprechen und sie sprechen lernen. Alle waren 'n bisschen spät, weil sie irgendwie mit Englisch und Deutsch aufgewachsen sind.
Im Verhältnis zu was, ne? Genau. Aber Im Vergleich zu anderen. Genau. Ja.
Ja. Mhm. Und deswegen aber, was ich sagen wollte, ist, sozusagen Du liest 'n Buch und entdeckst aber sozusagen in meinem Leben andere Sachen, die Du vorher nicht gesehen hast, weil damit in dem Zeitpunkt noch nichts irgendwie anfangen konntest, sonst, so. Ja. Passt dazu mir ganz gut.
Total. Gibt ja auch Bücher, die Du erst einmal lesen musst, wenn Du den Anfang verstehst. Ja. Also Du musst das Ende gelesen haben, wenn Du den Anfang verstehst, dann so, ja. Ich weiß.
Ich werd ich ich weiß eben der hermeneutisch Zirkel. Ich glaub, das ist damals schon. Genau. Oh. Ja, ja.
Ganz spannend. Große Satinunte. Ja. Ich weiß auch so. Ich glaube aber hermeneutisch Das ist das.
Griechische, ne? Ja. Aber Nur auch jetzt mal irgendwie was da Was der Nacht da? Zu klug scheißen zu können. Großartig.
Ja. Würdest Du sagen, dass Du jetzt grade in 'nem Zustand von Weiser angekommen bist, als wenn Du erst so 30 warst, 20 warst? Ah, erst 20 auf jeden Fall. Wie warst Du mit ab 20 Jahre? Ich glaub, für ziemlich verloren.
Mhm. So. Also ohne mir das ohne mir das in dem Also wenn Du mich gefragt hättest, hätte ich dir das wahrscheinlich so nicht, hätte ich dir das so nicht gesagt. Ist auch immer interessantes Gedankenexperiment, sich selber irgendwie mit 20 jetzt noch mal zu treffen. Ja, total.
Es gibt ja immer Ob man dann ob man dann gedacht hätte, was fürn was fürn Idiot. Weißt Du, das ist ja quasi die Reise zum inneren Kind und so weiter. Das ist ja die Reise zum Jugendlichen. Ja. Na, was würdest Du deinem fünfjährigen Ich jetzt Na ja, wobei im Kind finde ich irgendwie so, also da das jetzt jetzt auch kleine Kinder haben, finde ich, ist man viel, Also ich ich glaube, als Zwanzigjähriger hätte ich hätte ich mir sozusagen, wenn ich mich selber mit 5 getroffen hätte, hätte ich mich auch süß gefunden in den Arm genommen und mir sozusagen ums gewollt.
Ob ich mich jetzt als 20, also ich bin jetzt als Zwanzigjähriger, ob ich jetzt mein vierzigjähriges Ich jetzt so, also hoffentlich hätte ich das, inspirierend gefunden, sozusagen zu sagen, cool und geil, was aus dir geworden ist so. Aber also ich hab schon in sehr vielen Bereichen meines Lebens sehr krasse 180 Grad wenden hingelegt. Wo weiß ich Und damals wärst Du wahrscheinlich nicht oft genug gewesen, hat sie gedacht, hä, wie, sollen je mehr Alkohol trinken? Seid ihr behindert? Ja, ich konnt, ja.
Also ich hab das gebraucht, dort zu sein, wo ich jetzt bin, gar keine Frage und ich kann also ich kann jetzt sozusagen als als Vierzigjähriger kann ich meinen Zwanzigjähriges nicht in Arm nehmen und sagen, Du Armer, Arme. Ja. So. Aber ob das in die andere Richtung geht, weiß ich nicht. Also wenn Du jetzt dein sechzigjähriges Ich zum Beispiel Mhm.
Treffen würdest. Also nicht nur rückwärts, sondern vorwärts auch. So. Das können wir uns ja mal ausmalen. Ja.
Das haben wir dann mit dem sechzigjährigen Ich sprechen. Ja. Oder? Was wär denn dann sechzigjährigen Ich? Nee, das möcht ich, das ist mal jetzt grade zu persönlich.
Ich möchte das son bisschen, Du und ich, aber wenn ich mir vorstelle, dann hätte ich noch mal mehr gewusst, dass Vertrauen sich lohnt, dass alles gut wird. Ich weiß noch, wie ich damals, ich war war ja schon immer auch so in so komische Männer verliebt und so und eher son bisschen unglücklich auf dem auf dem Weg der Liebe. Und dann war ich schon ab und zu Das kann ich gar nicht. Also hab ich überhaupt keinen Rückzug dazu. Du meinst, Du aus deiner Vergangenheit?
Ja. Ja. Kannst ja gleich erzählen. Aber ich hatte ja schon so Phasen, wo ich dann auch mit meinem Papa aufm Sofa saß und geweint hab und so, Gott, Gott, gibt's denn da noch irgendwie den Mann? Gibt's denn die Liebe?
Kann ich denn überhaupt noch vertrauen? Und also ich hatte als Zwanzigjährige nicht, dass dass diesen Riesenwunsch auf jeden Fall Kinder in dem und dem Alter und so, aber jetzt Ich weiß auch nicht, ob das so konkret ist, aber ich glaube, Du hattest ja schon, ne, hatten wir ja schon mal drüber gesprochen. Also grundsätzlich konntest Du das ja schon vorstellen. Ja, genau. Aber jetzt zu sehen, dass so so so viel Erfüllung in meinem Leben ist und dass quasi das, wo man auch als als Zwanzigjährige nicht so ganz vertraut manchmal so, welcher Weg ist denn der Richtige?
Und ne, dann sieht man schon sehr viel rechts und links, die machen so und die machen so. Man glaubt, man muss es auch so machen. Und jetzt irgendwie so zu zurückzuschauen und zu sehen, immer da, wo ich vertraut hab, immer da, wo ich verbunden mit mir war, wo ich tatsächlich intuitiv auch war, da war's eigentlich immer voll geil. Und also quasi dieses, dass Vertrauen sich lohnt, so was zum Beispiel hilft mir auch für die Zukunft, dass man so sagt, hey, das und das, es es sieht total anders aus, als man sich's vielleicht irgendwie erträumt hat, zum Teil sehr, sehr, sehr viel schöner, sehr viel mehr, also besonders sehr viel bunter und lebhafter. So, ich hätt mir das nie erträumen können, das Leben, was wir jetzt führen in allen Bereichen, find ich.
Und das das find ich auch total schön, was jetzt so die Zukunft angeht einfach, dieses 'n Vertrauen und dass ich das, was ich beim Retreat gesagt hab, so, ich kann jetzt das Ende vom Berg, ich kann's noch gar nicht sehen und vielleicht ist es auch gut, dass ich's gar nicht sehen kann. Mhm. Vielleicht muss es auch gar kein Ende vom Berg geben oder ne, also so. Ja, muss auch vielleicht kein Berg sein. Ja.
Mein Berg ist ja in son Delta. Stimmt. Oder so die Perspektive auch die will, ne. Du trägst das oben und dann sieht sich aus wie 'n Berg sind und wie son Fluss laufen. Ja, das find ich auch sehr schön.
Macht auch Sinn, ja. Mhm. Wo Du das beschrieben hast, ich hab ich hab so gedacht, dieses diese Vorstellung, mit der man durch die Gegend läuft von von Dingen, die speist sich ja aus also aus eigenen Fantasien und aus Bildern und Beschreibungen und Büchern und dann halt, ja, Fantasie ist halt was, Extrapolation, irgendwas, was man kreiert in der Gegend läuft. Du meinst die Vorstellung, was man zu tun und so lassen hat? Nee, einfach auch so von also von Zielen oder wie Dingen sind, also was weiß ich jetzt, Familie.
Also Du nimmst es, also dein einziger Referenzpunkt am Anfang ist deine eigene Familie so. Mhm. Und im Guten wie im Schlechten. Mhm. Und dann sagst Du irgendwie, das will ich haben, das will ich nicht haben oder so.
Aber ich find ganz viele Sachen so, ich hab ja wirklich Tausende Seiten Bücher gelesen in dem. Bei ganz vielen Sachen hast Du son, ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll, Du hast son also Du hast 'n Bild davon, aber Du hast nicht das Gefühl dazu. Ja, stimmt. Mhm. Und dieses Gefühl kannst Du auf eine Art nicht Ich glaub, Du kannst das nicht simulieren.
Und das Gefühl ist ja so wichtig. Also deswegen finde ich auch diese Ansätze, dass Du dich nicht mit jetzt irgendwie, wenn ich 50 bin, muss das und das und das in meinem Leben sein, sondern wie fühle ich mich, wenn ich 50 bin? Das ist, find ich, viel schöner zu durchdringen und dann kann's eben auch ganz anders aussehen, aber dann haben wir das Gefühl, weil darum geht's ja eben, ne. Also das, was wir jetzt neulich auch im Gespräch hatten, so mit unserem mit unserem Freund, wo ihr beide gesagt habt, ja, ihr habt dann auf eine Art, man hat dann sone Vorstellung Karriereleiter und dann ist man in der und der Position und dann ist man irgendwie, dann fühlt man sich vielleicht anders oder wie habt ihr das beschrieben? Also es hat es ist ja eigentlich nicht eingetreten.
Man man will da hin und dann ist man da und dann ist so, ja okay, gut, geil, jetzt mach ich irgendwie weiter. Ja, das ist, darauf wollte ich's eigentlich grade auch hinaus, wenn Du gesagt hast, wär dieses Gefühl. Mhm. Und ich glaube schon, dass es, ja, wichtig ist oder eine bessere Übung, sich sozusagen vorzustellen, welches Gefühl man haben möchte, an welchem Gefühl man sein möchte, anstatt jetzt irgendwie an irgendwelchen metrischen Ergebnissen irgendwie. Der Pool muss 8 mal 6 Meter sein irgendwie und bla, bla, bla.
Mhm. Und trotzdem, oder es zieht son bisschen auf das ab, was Du gerade gesagt hast, ist das Spannende ja eigentlich, dass Du, also dass es ja noch so viele Gefühle gibt, die wir noch nie gefühlt haben oder also dass wir noch nicht erlebt haben. Insofern kannst Du sie auch nicht vorstellen. Stimmt. Also Du kannst dir ja Ja, stimmt.
Du kannst dir Geborgenheit nicht vorstellen, wenn Du sie noch nicht erlebt hast. Genau. Du kannst dir, also ich kann dir seh Geburt so. Mhm. Ja, dann liest Du, wie Geburt ist und keine Ahnung.
Es ist, als ob dir jemand, weiß was ich, die Haut und im Hinterkopf hat. Es hat vorher auch noch keiner gemacht irgendwie. Überhaupt nicht. Nein, ich weiß, aber einfach so dieses, also egal, welche Worte Du verwendest, das, mir das zu beschreiben, ich hätt nicht ansatzweise nachführen können. Niemals.
Mhm. So. Und ich glaube auch, viele von diesen Zielgefühungen Aber was Du nachempfinden kannst, ist, wenn dein Baby da ist. Ja. Das ist ja auch krass eigentlich, dass dann hormonell beim Vater ja auch voll was abgeht.
Aber natürlich auch, ne? Ist auch gut. Ja, aber jetzt ist die Frage, ist es nur, weil's der Alles klar. Oder einfach, weil man bei Geburten dabei ist und das einfach krass warum vielleicht auch ist. Nee, ich glaube, es ist auch, wenn Du nicht bei der Geburt dabei bist.
Wenn Du nicht dabei bist. Ja. Geht ja auch. Es ist die Wirtschaft schon, wo Du nicht dabei sein kannst. Nein, ich mein nur, ist der Vater mehr berührt, als wenn da der Nachbar daneben besteht.
Ich glaub schon. Ich hoffe schon. Ich kann dir keine wissenschaftliche Studie zeigen. Vielleicht hat das mal jemand In dieser Studie haben wir erforscht, mit Einverständnis der Frau, den Vater durch den Nachbarn ausgewechselt und haben dann den Homorsten Nee, beide hingestellt. Den den, hast Du beide hingestellt, nebeneinander.
Ja. Und dann? Musst aber deinen Nachbarn schon auch gut kennen, dass Du, Du, also Du wärst okay, wenn ich jetzt unseren Nachbarn hier irgendwie zur Geburt Lass ich überlegen, wir haben eigentlich ziemlich viel gut aussehende Nachbarn. Jetzt Noch nicht was verpasst? Hier.
Eher so da drüben. Okay. Da werden wir noch mal auf Kamera drüber reden. Aber nein, ich wünsch mir jetzt hier nicht bei Geburt nehmen. Ja, süß.
Also nein, aber zurück zum Thema und das das finde ich dann auf eine Art das Schwierige, das Spannende und das ja auch aufregender auf eine Art, aber dieses, Du kannst dir halt, also Du malst dir halt was aus und das ist ja genau das, was Du meintest, irgendwie dieser Gedanke irgendwie, ja, Du hast Ziel und Du möchtest erreichen und Du denkst irgendwie, Du weißt, wie Du dich dann fühlst und natürlich, dann gibt's ja auch wieder diese, ist ja auch son plastisches Ding hier, ne, so dieses, nach 3 Minuten dann ebbt dir so den ganzen anderen Armiespiegel ab und dann so. Das war's? Das war's. So. Und ich glaube auch, das sagt man nicht, muss man nicht bewerten und schlimm finden, weil ich glaube, auch das ist 'n natürlicher Prozess.
Aber sozusagen es nur deswegen zu machen, das ist ja dieser alte Satz, irgendwie der Weg ist das Ziel. Wenn Du das nur fürs Ziel machst, dann ist der Reward ganz schön kurz. Aber ich nehme, man kann den Reward, den kann man auch ausweiten Genau. Und man darf den auch, genau. Man muss auch feiern.
Ja. Ja. Definitiv. Und eben, ich glaube, mein beide damit nicht jetzt alkoholisch irgendwie sich mega zu Tode saufen, sondern und ich glaube, dass also sehr viele sagen so, ja, wir gehen jetzt feiern so was und so und dann stoßen sie an und so. Aber ist da wirklich dieses Zufriedenheitsgefühl?
Und ich finde, das das darf schon auch also andauern, das darf auch das darf da sein. Und ich glaube sehr, sehr viele auch grade, die so Karriere machen, auch jetzt im musikalischen und so weiter, denen viel dieses, es ist gut. Es ist jetzt für den Moment gut. Es ist großartig jetzt für den Moment. Was ja nicht heißt, sag ich ja immer wieder, dass es morgen noch großartiger sein darf, klar.
Wenn denn das System grade bereit ist und so weiter, ne? Aber das ist das ist ziemlich traurig, weil dann eifern wir die ganze Zeit einem Ziel nach, was wir ja nie erreichen werden. Mhm. Ja, deswegen, also sozusagen sowohl der Weg ist das Ziel und das Ziel ist aber auch das Ziel. Mhm.
Und genau. Und das ist dann aber vielleicht falscher Perfektionismus. Also vielleicht ist Perfektionismus auf eine Art auch, dass man's immer besser kann und dementsprechend es nie genug ist. Und das Thema, der seh ich ja schon oft, das kann ja schon auch zum Burn out führen. Mhm.
Ja, Du kannst ja auch Sachen perfekt machen. Also Du kannst auch Sachen zu Perfektion bringen. Ja, aber dann ist die Frage, na, ist vielleicht kurz perfekt und dann Ja. Und das reicht. Ja.
Okay. Natürlich, ne. Also weil nichts ist von Dauer sowieso, also Stimmt. Egal wie perfekt, so. Und vielleicht den Anfang von euch wollte noch irgendwas Wertvolles dazu beitragen, ja.
Lassen wir einfach so stehen. Aber ja, und ich glaube, dieses dieses Ziele haben ist wichtig, auch. Also ich glaub, Du brauchst Ja, ja. Du brauchst diese als In welche Richtung säge ich überhaupt, ne? Genau.
Du brauchst Ziele als Mensch. Ja. Und, oh, das kann ich leider nicht mehr Hast Du nicht mehr so denken? Ja, das sowieso nicht. Das kann ich Ihnen nie, wenn Du bei mir mich rum bist.
Kann ich ja nur fahr ich ja nur auf 10 Prozent Hirnaktivität. Oh Gott. Oh nein Entschuldigung. Entschuldigung, son bisschen. Und ich kann darauf nicht reagieren.
Ja, merke ich. Ich weiß, bis dann aufmerksam wieder zurückgekehrt ist. Unsere Kellner würden jetzt einfangen? Ja, unter den unter den Lupengras Glas untersuchen. Aber sind ja vegan, deswegen darf er jetzt hier einfach koexistieren.
Ja. Entschuldigung. Ich geh grade nicht mehr hin von wo ich das gelesen hab. Das war ein schlauer Mensch. Ich glaub, ein Philosoph wahrscheinlich.
Das hab ich jetzt neulich gelesen und das hat mich an die Diskussion, die wir mit Free, unserem Freestyle, wie Passana, Teacher da auch ausm Retreat hatten, diese Idee, dass, das ist ja auch wieder buddhistische Grundgedanke, Also das Leben ist Leiden. Und ich weiß, dass Du da so heil ergriest, aber grundsätzlich sozusagen, also Leiden ist in das Leben ein Gebacken. Im Sinne von mir auch, also wo wo ich zum Beispiel bildlich schon sehen kann, ist zum Beispiel Geburt ist ja fürs Baby auch. Also die kommen ja schon auf die Welt müssen wir erst mal durch den Geburtskanal, ne. Dann erst mal, sag ich mal, die Ist kein Easy Right.
Ja, und dann erst mal so die Geborgenheit der Mum letztendlich verlassen. Dann ist es sicherlich Karl, ist sicherlich halt meganeu alles. Daut. Ne, dann das erste Mal atmen, Du, ist vielleicht auch krass. Also so, da kann ich das voll sehen und ich seh auch, dass es kleine Leidensetappen gibt, aber das Leben an sich Leiden ist, ist ja son bisschen Nee, das würde ich, nein, nein, ich, das also anders formuliert dann.
Leben beinhaltet leiden. Genau. So, das kannst Du erzählen. Leben ist nicht gleich leiden. Genau.
Das würde ich so auch nicht unterschreiben. Aber Leben beinhaltet ist Teil vom Leben. Genau, Per Definition. Und dieses, wo ich das 'n wirklich 'n ganz eindrücklichen schönen Gedanken fand, die Diskussion, die wir hatten, warum Du beim Stillsitzen, also warum dir Stillsitzen nach 'ner Zeit wehtut. Mhm.
Es gibt überhaupt gar keinen logischen Grund. Also natürlich gibt's 'n Grund, wenn Du nachts schläfst, dass Du keine Druckstellen kriegst, ja, dass dein Körper sich dann sozusagen dreht und wendet Das ist doch Ja, ja. Darum wär er nicht. Na ja, also das ist ja, wenn Du sozusagen im Krankenhausbett liegst und dich nicht bewegst, weil Du nicht kannst, kriegst Du Druckstellen. Aber ist das schon nach 1 Nacht, TUP?
Nee, nicht nach 1 Nacht. Ja. Zehl ich nicht, aber sozusagen Aber bewegen wir uns alle im Schlaf? Ja. Auch ich.
Ja. Aber nicht unsere Kinder haben so 360 Gramm. Mhm, close. Ich? Nein.
Du natürlich nicht. Du bleibst wie ein buddhistischer Block in der Mitte und alle kreisen alle kreisen dich rum. Ich bin noch kein Block. Also ein Klötzchen. Kein Was möchtest Du jetzt hören?
Eine buddhistische Elfe. Vielleicht. Eine. Ja. Ich ich mach's mir noch schlimmer.
Ich stell's auf hier an dieser Stelle. Ob ich hinaus wollte, ist das für uns alle Aber dass dieses, was Du ja auch selber sozusagen festgestellt und gelernt hast, so, Du setzt dich hin, machst die Augen zu und bleibst einfach sitzen. Warum fängt dir nach 5 Minuten an, das Bein weh zu machen? Warum ist das denn? Genau, es gibt keine es gibt keine logische Erklärung dafür.
Also physiologisch gibt's keine schlaue Erklärung. Es gibt keine, mit der ich mir jetzt bewusst wär. Und das, was Free damals meinte, ist 'n bisschen abstrakt philosophisch, aber diese Idee, dass sozusagen halt Leiden in das Leben eingebaut ist. Das ist sozusagen einfach ein fester Teil sozusagen, selbst wenn Du nichts tust, also Das das heißt quasi, selbst bei den Pro Meditierern tut's irgendwann weg. Ja.
Und das ist ja genau der Punkt, auf den ich immer wieder immer wieder rumreite. Es geht nicht darum, dass es nicht wehtut. Ja. Es geht nicht darum, dass Du keine Emotionen hast, sondern es geht darum, dass Du sozusagen das durchziehen lässt und wahrnimmst und sozusagen dich dadurch nicht aus der Bahn werfen lässt, so. Aber alle haben das.
Mhm. So. Und das, ich und das ist, glaub ich, auch immer diese ewige Sehnsucht, dass es einfach aufhört. Ja. Und das ist ja auch das, was Leute sozusagen, die jetzt davon aufpassen, aber was ja beschrieben wird bei Suizidversuchen oder so, diese Beschreibung auch in den Briefen und so was dann oft, dass einfach dass es einfach aufhört, dass es einfach Ruhe ist, dass es einfach irgendwie nicht mehr nicht mehr leiden müssen, so.
Warum sagst Du auch 'n bisschen aufpassen? Ja, weil das einfach irgendwie, finde ich auch 'n Ich hab's selber nicht erlebt. Ich muss mich da sozusagen jetzt auch in welche. Ist find ich 'n sehr sinnsinndes Thema persönlich einfach. Aber und das und ich glaube, es war Viktor Frankler, aber ich bin mir nicht mehr sicher, ich will ihm auch nicht alles in die im Mund legen.
Aber dieses, er hat das auch gesagt, dass Leiden ein fester Teil des Lebens ist. Und das ist 1 der Grunddinge, die man einfach akzeptieren muss, so wie die Sonne aufgeht, so wie, ne. Also diese Frage ist so, wie wär's son guter oder schlechter Ort? Es geht auch son bisschen in diese Richtung. Das ist einfach 'n fixer Teil.
Und wenn das so ist, dann sozusagen geht's nicht darum, dass Du sozusagen gegen dieses Leiden ankämpfst und alles versuchst, damit das Leiden grundsätzlich aufhört, sondern dann geht's darum, dass Du deinem Leiden Minen gibst. Was heißt das? Bedeutung. Bedeutung. Also dass Du sozusagen Und dann bist Du wieder bei 'nem Ziel.
Also wenn wir schon leiden müssen, dann wenigstens für 'n guten Zweck oder wenigstens für etwas, was Du möchtest oder was dir wichtig ist. Und wenn ich drüber nachdenke, dann steckt das in dem Passionsgedanken ja auch drin. Leidenschaft. Ja, etwas, das Leidenschaft. Und diese, weißt Du, ich hab da heut morgen drüber geschrieben, irgendwie, als wir dann, als ich mal eine Rede geschrieben hab.
Dieses, wo wir auch schon drüber geredet haben, okay, also was sollst Du wählen? Was ist deine Karriere? Was ist deine Person? Was ist deine was ist deine Leidenschaft irgendwie? Und dieses immer diese dieser ewige Gedanke, dass einem das so zufliegt oder dass man Du hast es halt sehr früh gefunden, aber das sozusagen Ja, aber das Du hast es auch nicht gefunden.
Und das ist jetzt, wenn ich drüber nachdenke, Du hast es auch nicht gefunden, sondern Du hast es früh gewählt. Mhm. Weil das Interesse sozusagen groß genug war, dich darauf zu fokussieren. Und dann diesen Weg zu gehen und das ist dann wieder das, was ich worauf ich eigentlich hinauswill, ist dann, wenn Du diesen Weg gehst, wenn Du so gut drin wirst, dass Du nicht ignoriert werden kannst, dann geht das mit Leiden. Es ist ja nicht so, dass alle diese Tonleitern, dass das immer nur Spaß war, dass das da irgendwie nach Freiburg Ist dann das Ding in dir?
Ja, ich weiß, das ist mein Trauma. Nach Freiburg fahren und so, weil diese, das ist ja 'n, also es ist ja nicht ständig, nur Spaß. Ja. So. Ja, das ist gut.
Und und diesen, also egal, was Du wählst, gibt es unangenehme Sachen, gibt es Dinge, an denen Du also an denen Du leidest? Mhm. Also dann mach dann mach's wenigstens für was, wofür es sich für dich lohnt zu leiden. Was Bedeutung für dich hat, ja. Ziemlich gut.
Ich hab vorhin gedacht so, also ich find das ziemlich gut zusammengefasst, darum ist auch Leidenschaft heißt. Find ich total, total sinnvoll. Auch eben diese Illusion einfach entgegenzutreten, dass eben das alles leicht und bei den anderen sieht's immer leicht aus, weil die macht's das Wenn Du das Richtige hast, wenn Du das Richtige hast, dann fällt's dir leicht. Und ich ich sag das ja dann auch falsch. So nach der Mutter fühlt sich nicht an die Arbeit.
Und so nee, es macht mir große Freude, sowohl Musik machen als auch mein mein Yoga für Musikbusiness. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch wahnsinnig viel Arbeit ist, so, ne, und auch anstrengend. I can provo. Genau, ich weiß. Und ich hab vorhin gedacht, absurderweise, glaub ich, sehen manche Menschen nicht ein, dass es diese Pausen von diesen Hochs braucht, also quasi von diesem Dopaminflash so.
Wir waren vorhin im Theorie, alle konsumieren, alle freuen sich, alle sind so im, ja, wie gesagt, so im im nicht mal im Glücksrausch. Ich finde, viele sind auch irgendwie, also inklusive Nähe, ich bin dann auch son bisschen überfordert mit diesen ganzen Menschen und so. Aber quasi und dann geht man nach Hause und dann schafft man's aber auch nicht, also nicht wir, aber ich stell mir das für manche so vor und dann gehen wir nach Hause und dann schaffen die's auch nicht, diese kurze Leere oder diese kurze Ruhe zu ertragen, sondern dann geht's irgendwie gleich weiter mit, wir müssen uns hiermit ablenken und dann gibt's diese blöden Telefone, wo dann Kinder irgendwas spielen dürfen oder besser.
Also so, bloß nicht quasi von dieser Höhe wieder tief zu kommen. Und ich glaube, das ist schon auch ehrlich gesagt oft 'n Problem ist bei Menschen, die fettleibig sind, dass die, na ja, dass die vielleicht einfach zu viel essen.
Also ist jetzt eine vage Theorie. Aber im Sinne von, dass die dass die halt immer wieder diese diese schnellen Hypes brauchen, also die oder heiß brauchen. Und der Witz ist aber, dass das ja eben zu extremem Leiden führt. Mhm. Lifestyle, der 'n bisschen zu viel von allem ist.
Du findest es nicht gut. Ja, ist glaub ich 'n bisschen einfach, aber ja, also ich mein das Natürlich ist es alles mega Sachen, das ist ja auch bekannt. Ich sag jetzt auch nicht, dass ich jetzt irgendwie die alle mega durchschaut hab, Aber es ist ja schon, ich glaube schon, dass einige das nicht einsehen, dass Du dass zu diesen Glücksmomenten eben auch diese Nicht Glücksmomente dazugehören. Ja, ich also also da bin ich dabei. Ich weiß es nicht, ob es das jetzt nur auch sozusagen Körperlichkeiten in Bezug Aber wollte ich jetzt auch nicht.
Ich habe einen Satz gesagt. Ich kann's natürlich auch noch als Buch niederschreiben und das dann ausschließlich auch noch mal in allen Ebenen Nein, aber was ich Es ist jetzt einfach nur son krass nahe Gedanke, weil wir da jetzt grade waren und weil ich die wirklich auch zum Teil beobachtet hab und dann gedacht hab, so, wie lebt ihr eigentlich so? Ich frag mich das dann schon manchmal. Ja, ich find das ich find das immer son bisschen intensiv irgendwie so. Was heißt intensiv?
Ja, so in der also Übergriff. Ja. Ja oder ein also sozusagen, dass man so Na ja, ehrlich zu sein, das weißt Du ja von mir, aber ich kann das manchmal einfach nicht verstehen, wenn da eine ganze Familie einfach 100 Kilo zu viel hat, jeder einzelne und dann wird es halt, also es war halt eine Familie, da war die Mutter sehr, sehr, sehr dick. Dann war waren die Kinder alle sehr, sehr, sehr dick. Es ist ja nicht, dass ich das verurteile.
Es ist einfach so, dass ich mich frage, wo liegt da der Wert? Also dann liegt offensichtlich, der Wert liegt irgendwie nur beim Essen. Also das ist ja, das ist ja auch Nee, das ist auch wirtschaftlich. Nicht so einfach. Also verstehst Du, weil Du kriegst ja, das hat auch nicht wirtschaftlich was zu tun geblieben, in 1 Zeit, in der Du so billig Kalorien kriegst wie noch nie zu tun.
Ja, trotzdem ist es teuer. Viel zu essen oder nicht? Nee, das ich ich glaube, es ist nicht nur viel, es ist auch, was so isst. Und Du kannst halt einfach mit sehr wenig Geld auch sehr viel Schrott essen, was, sag ich mal, sehr viel, sehr viel krasseren Einfluss auf deinen Stoffwechsel hat. Und die Art und Weise und darüber haben wir auch schon geredet, dass er sozusagen, je nachdem wie dein Stoffwechsel ist und dann mit der Mikrobiom und diese ganzen Sachen einen großen Einfluss drauf haben, wie viel Energie Du aus 'ner gegebenen Nahrungsmenge hast.
Also diese Vorstellung, dass sozusagen alle irgendwelche, wie gesagt, irgendwelche Schweinebratenplatten irgendwie essen Platten irgendwie essen müssen oder so. Na ja, es ist Das stimmt ja so nicht. Meistens sehr, sehr viel Zucker. Sehr viel Zucker. Ja, nicht, nein, es ist nicht nur Kohlenhydrate, es ist alles, so.
Ich find's einfach nur schade für die Kinder. Ja, natürlich. Natürlich. Ich Weil wie Du sagst, man stellt als Kind als auch nichts infrage, überhaupt nicht. Ja, woher auch?
Du hast ja keine Referenz. Genau. Das ist ja, also Du, das, was Du erlebst, ist für dich normal, irgendwie, bis Du halt alt genug bist und und siehst, dass es halt auch anders sein kann, so. Dass ich dich so vom Thema weggenommen hab. Aber ich glaube, dass es dass es son ein nicht gestilltes Bedürfnis ist.
Und Nee, ich ich ich glaube, im Gegenteil. Ich glaube, es ist, ich glaube, es ist sehr viel mehr, also eine Unfähigkeit, etwas auszuhalten. Mhm. So. Und das finde ich, hast Du eigentlich ganz gut beschrieben, dieses Tief, dass Du ein Tief aushältst, dass Du aushältst, dass es unangenehm ist oder dass es grade eben nicht angenehm ist oder dass es nicht so ist, wie Du willst.
Und das, finde ich, beschreibt nämlich auch unseren unseren morgendlichen SWIM Ritual. Weißt Du, dass man sich dem unangenehmen stellt, weißt Du, ja? Dass wir da immer wieder reingehen. Wir geben uns immer wieder das unangenehme jetzt grade im Sommer. Es ist fantastisch, 0 unangenehm, manchmal schon 'n bisschen.
Aber weißt Du? Und es ist ja schon immer wieder dieses, okay, wir gehen da jetzt rein, wir wissen, aber danach fühlen wir uns gut. Ja und und auch deshalb, was find ich, wo man das, was man wirklich jetzt auch selbstkritisch reflektieren kann, irgendwie also eine Pause auszuhalten irgendwie. Du bist zu zweit im Restaurant, 1 geht aufs Klo. Mhm.
Das einfach mal auszuhalten oder zu gucken oder einfach mit seinen Gedanken zu sein oder mit, was weiß ich, dem Kellner oder deinem Nachbarn zu reden, anstatt das Telefon rauszuholen und sich irgendwohin wegzubeamen, anstatt das auszuhalten, so. Nicht so, dass wir beide irgendwie Engel sind, was das angeht, ne. Total, total. Ja. Und Du bist natürlich ein Engel, ja.
Ein natürlich ein Engel, ja. Ein, 0 ein Engel. Nee, nee. Also absolut, geborene ich dir voll recht? Und das ist ja nur 'n Minibeispiel so, ne?
Ja. Ja. Und ich glaube ich glaube, da steckt ganz viel Also was sind unsere Nennen's Leiden, nenn's, also Leiden ist halt 'n extrem großer Begriff für diese Mini Momente so. Aber was sind unsere Copingstrategien, mit Mini Momenten, also Mini Momenten des Unangenehm umzugehen. Mhm.
Und dann kannst Du das, und je nachdem, was Du halt gelernt hast, ne. Bist halt im Handy, dann bist halt unangenehm, dann isst Du halt kurz was, dann trinkst Du halt was, dann, was weiß ich, unsere ganzen unsere ganzen Süchte, unsere ganzen negativen Habits, diese ganzen Dinge, von denen wir alle selber ganz genau wissen, dass wir sie nicht guttun irgendwie. Man braucht mal gar nicht irgendwie, ne, Till. Alles, was bei allen Neujahrsfortsätzen auf dem Zettel steht, was ich nicht mehr mach, ist ja genau das im Endeffekt so, ne. Deswegen meine ich ja, es hat ja sehr viel was mit eigentlichen Bedürfnis zu tun, was anders gestillt wird oder wie Du sagst, was Unangenehmes führen zu wollen.
Ja. Wahrscheinlich haben wir einfach unterschiedliche Anweisungen, das gleiche auszudrücken. Ja, also wenn das Bedürfnis ist, dass es sich halt angenehmer anfühlt, als es grade ist, sondern. Und im Endeffekt ist ja unsere Folge heute, ein hohen Lied, diese Fliege macht, gibt dem Ganzen hier eine dynamische Komponente. Also unsere ganze Folge ja einen hohen Lied darauf, dieses Leiden, dieses Unangenehme, das ist Unangenehme nennen wir Leiden, son Riesenwort.
Es ist Unangenehme im Leben, das kommt, ob Du willst oder nicht und wann, das anzunehmen. Mhm. Und der Witz und auszuhalten. Der Witz ist, erst Das ist Toleranz übrigens. Genau.
Etwas aushalten. Ja, total. Der Witz ist, dass es manchmal überhaupt nicht so unangenehm ist, den man immer glaubt. Ja, das kommt ja noch dazu. Und zu dem das, was man stattdessen tut, manchmal sehr, sehr viel unangenehmer wird.
Oder nicht? Was lächelst Du denn jetzt schon wieder so? Sagt auf der Kathi. Sag mal, nimm dich halt eine Ernst. Nein, ich nehm dich ernst.
Ich geh gleich mit sonem Buddha. Ja. Aber dann so bitte das andere was davon haben. Ja. Du hast ja so recht.
Na ja, aber ja natürlich, also Du meinst sozusagen, dass halt die die die Kumulation all der Dinge, die wir tun, Leiden zu verhindern, größeres Leid. Ja. Wieder her. Oder? Ja.
Hab ich's richtig verstanden, ja? Aber danke, dass Du's noch mal sehr viel Spaß hast. Ich wollt nur verstanden wollt nur gucken, ob ich's richtig verstanden hab, dann zu sagen, dass ich einig bin mit dir. Also Du meinst, dass Du Man sagt es nicht auf Deutsch, was sagt man? Ich stimme dir zu.
Ja. Du meinst, dass Du diese Inspiration quasi von mir bekommen hast, Ja. Wieder zum Anfang der Serie, sagt man, Episode zurückzukommen? Ja. Kreise schließen, Klammern schließen.
Ja. Ich glaube, wir haben alle Klammern geschlossen. Sehr gut. Schließen noch die Augen und dann war's 'n guter Tag, oder? Ja.
Würd ich sagen. Ja. Tag dir viel. Wir hören uns wieder. Wie und Leiden geschaffen hat.
Ja. Wir hören uns wieder, wenn es heißt. Nico finden Gedanken zusammen, dann in einem Thema zu enden. Gute Nacht. Wir müssen das immer noch 'n bisschen ausziehen.
Ist doch 'n schöner, dass ich das Schlusswort sagen. Unsere Tradition der ersten Folgen wieder auf aufnehmen. Übrigens, heute ist Vollmond, deswegen haben wir erst so viel Wege. Ja, ist es so? Der Morgen offenbart sich in deinem Wissen.
Find ich jetzt nicht so stark. Schade. Wahres Wissen findest Du nur im Inneren, nicht im Außen?