edelabgefunkt.de · Episode 54 · Transkript

Kanu, Kinder, Kontrollverlust – und der Urlaub läuft anders?

Edel Abgefunkt · Folge 54 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 17. August 2025 · Dauer: 42:08

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

Naturidylle, Kanu, Kinder – und dann Schlange, Pilze, Pläne, die kippen. Folge 54 aus dem Schweden-Abenteuer: Was tun, wenn Urlaub anders läuft als gedacht? Loslassen kann die beste Entscheidung sein – mit Humor, Grenze und Lebensphilosophie mitten in der Wildnis.

Jetzt hören

Spotify / Podcasters Audio (RSS Enclosure)

Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 54?

Katharina und Nicco berichten von einem schwedischen Familienabenteuer zwischen Naturidylle und Grenzerfahrung: Kanu, Kinder, Kontrollverlust – und warum Loslassen manchmal besser ist als am Plan festzuhalten.

Was ist schiefgelaufen im Urlaub?

Der Trip war schön, aber anders als geplant: Natur mit Überraschungen (Tiere, Unsicherheit, Kinderimpulse), Situationen am Limit und das Gefühl, Kontrolle zu verlieren – klassischer Elternurlaub zwischen Idylle und Chaos.

Warum ist Loslassen die bessere Entscheidung?

Wenn der Plan und die Realität auseinanderlaufen, kostet Festhalten mehr Energie als Anpassen. Sie plädieren für praktische Lebensphilosophie: Grenze spüren, Humor behalten, Erwartungen korrigieren.

Was nehmen Eltern aus dieser Folge mit?

Urlaub mit Kindern ist selten Hochglanz. Kontrollverlust gehört dazu – und man darf die Reise umdefinieren, statt sie als gescheitert zu verbuchen, nur weil sie anders lief.

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Ganz mega. Sehr, sehr gemütlich, ja, fantastisch. Wenn man's von diesem neumodischen weißen Betonschick zurück auf das warme Stilvoll, Isler. Stilvoll, edle und verputze zurückbesorgt. Mit ganz viel Höger natürlich, versteht sich?

Ja. Warum? Weil wir in der Natur waren, in der Wildnis. Mhm. Und festgestellt hatten, dass es 'n bisschen wilder.

Und das war total, genau, es war einfach lebensverändernd. Ja. Oder? Nee, ja. Lebensverändern war's, ich glaub, es war, es war sehr einsichtig, oder?

Einsicht. Also ich hab sehr viele Einsichten gewonnen, so. Erzähl mal deine Einsichten. Wo waren wir denn überhaupt? Wir waren wildkanukampen in Schweden.

Wir sind noch nie Kanu gefahrene vor und campen ist nicht so meine Expertise? Das stimmt. Na ja, also es stimmt ja, dass es nicht der Du kennst dich mit, Du kennst dich mit Urlaub auf kleinem Raum, Segelboot oder so was. Das stimmt. Sowas ja ähnlich, ist ja schon 'n bisschen ähnlich zum Campen.

Das stimmt. Aber Du hast Du hast gemeinsame Waschbereiche. Bereiche. Das stimmt. Ich hab mich dann auch dran erinnert, als Du das Zelt aufgebaut hast mit den Kindern in Windeseile wegen Regen, hab ich mich auch dran erinnert Im Regen?

Ja. Mhm. Ich hätte da Das ist an an an das An das Zelt aufbauen Einheit. Ja. Nein, also es war tatsächlich eine sehr schöne, ein sehr schönes Erlebnis, eine sehr schöne Erfahrung.

Mhm. Grundsätzlich ja schon son fast schon klischeehaft paradiesischer Urlaub eigentlich, ne. Also wie man sich das so vorstellt so. Du gehst fährst in die wilde Natur und kämpfst einfach da, wo Du willst, weil in Schweden darf man das. Mhm.

Da wird ein Gesetz, das ist gesetzlich zusichert, dass man einfach überall campen darf. Und das kannte ich ja zum Beispiel so nicht. Also für meine Campingerfahrung, über schmerzhafte Jahrzehnte in meiner Jugend. Irgendwie waren alle auf Campingplätzen. Es war schon traumhaft, wirklich.

Es war niemand uns. Das hab ich sehr genossen. Ich find es ja manchmal im Urlaub ein bisschen anstrengend, wenn viele Menschen, die ich nur so halb verstehen kann, uns rum sind und da Der eine der Gründe, warum Du nicht auf Campingplatz bist zum Beispiel. Na ja, beziehungsweise tatsächlich, was ich noch unromantischer finde, ist hier, wie heißen die, Campingautos, Vans. Vans.

Also so Wohnmobile. Wohnen. So, das find ich immer, dann so zwischen den Reifen zu sitzen auf so einem geilen Campingstuhl und so. Ja. Das wär, glaub ich, nicht so meins.

Ja. Wobei wir auch Freunde haben, die das auch machen und gut finden. Und auch vollgenossen haben. Und wir sind, also sind trotzdem noch Freunde. Und wir wissen ja auch nicht, wie es ist.

Also Bestimmt. Nevergedatch. Vielleicht ist es ja wie Bootfahren mit Reifen. Wahrscheinlich ist es das. Also auf jeden Fall waren wir in der Natur, das war megagut.

Und Ja, aber was, glaube ich, worauf ich eigentlich, also worauf ich eigentlich am Anfang hinaus wollte? Es war deutlich tougher Genau. Als ich das mir so vorgestellt hatte. Mhm. Es war halt nicht nur romantisch.

Nee. Also 'n Teil, ein, 1 der Gründe dafür war ja sicher auch, dass wir, ich will nicht sagen mal wieder, aber dass wir vielleicht nicht ganz 100 Prozent vorbereitet waren. Also wir wussten, wo es ist und wir wussten Und wir haben's gebucht vorher? Wir haben's gebucht vorher und das war, ist ja schon mal ziemlich, ist ja schon mal ziemlich viel, so. Es hatte einen Ort und eine Zeit.

Genau, es hat, ja, vielen Dank für die Referenz. Es hatte einen Ort und eine Zeit und wir sind auch an den richtigen Ort gefahren. Wir kamen 'n bisschen zu spät, muss man sagen. Und ja, und dann war das irgendwie echt so tatsächlich so schwedischer Freestyle, so. Hier habt ihr 2 Boote.

Da ist 'n Paddel, da sind Sicherheitswesten, da ist 'n Extrositz, da sind hier so Tonnen vor euer Zeug. Hier ist eine Karte. Da hinten in der Ecke dürft ihr nicht campen, ansonsten viel Spaß, so. Dass es da Strömungen gibt, Wind, irgendwie so, keine Ahnung. Da geborene ich irgendwelche Regeln, dass man da in irgendwelchen Spots nicht campen darf, wo wir dann irgendwie auch von der einen Frau da angemahnt wurden, so.

Das haben wir alles nicht. Ist auch, also ich ich will mich hier gar nicht sozusagen nach deutscher Gründlichkeit da sehen, aber es war halt son bisschen so, auf denen ich würde immer sagen. Und Ich kann's mir auch davor gar nicht vorstellen, wie das ist, hier Wasser mitzunehmen aufs Boot für mehrere Tage, für mehrere Ja, Preis Familienmitglieder und das ganze Essen. Und ich kann's mir so gar nicht vorstellen, deswegen kann man sich auch, glaub ich, nicht so richtig drauf vorbereiten, weißt Du? Also was hätten wir lesen können?

Irgendwas über den See, wie groß der ist? Unsere Freunde, die uns das empfohlen hatten, vielleicht auch doch noch mal 2 Sätze mehr fragen. Ja, ich hab die schon gefragt. Ich war total informiert. Ja?

Ja? Okay. Nur weil Du immer voll im Moment bist und nicht an morgen denkst. Ja. Aber komm, wir hatten zu essen, aber also es war eigentlich alles Das ist alles so.

Es war einfach in der Nacht sehr kalt. Das war dann der romantische Teil, als wir uns sozusagen aneinandergeschmeckt haben und wir immer noch kalt waren. Wir haben uns halt auf Mittelmeercampen eingestellt, Ausrüstungstechnisch und haben halt bekommen. Ja, Komisch. Und das Ja.

Aber die Mäuse waren warm und haben uns dann aufgeklärt. Die Mäuse haben's geliebt. Die die haben auch durchgeschlafen und Sie haben auch die Natur megagelebt und die Frösche. Nein, es wird traumhaft. Wir haben's dann son bisschen frühhaft gebrochen, weil's so traumhaft war.

Na ja, es hat halt einfach, es hat halt einfach irgendwie nachts unter 10 Grad gehabt. Und am dritten Tag hat's dann irgendwie gestürmt mit Es stimmt. Mit 6 Windstärken. Ja. So, das war dann einfach nicht mehr so spaßig insgesamt.

Ja, mit der Tendenz zu schlechter werden. Ja, und es waren auch Wettervorhersage mit Regen, wo man dann gesagt hat, also im Regen ist das Zelt abbauen, das reicht schon, dass wir's im Regen aufgebaut haben. Ja. Ja. Und dann haben wir sozusagen, und das, ach genau, da habe ich nämlich da drüber nachgedacht, dass dass wir da drüber sprechen sollten, weil ich da eigentlich 'n bisschen stolz auf uns war, dass wir das gemacht haben.

Was? Genau. Dass wir uns abgebrochen haben, ja. Weil? Na ja, weil effektiv haben wir halt für viel länger bezahlt.

Stimmt so. Wir haben für 4 Tage bezahlt. Ja. Ja. Genau.

Mhm. Und Also ich mein, doch, wir haben, glaub ich, wir hätten noch anderthalb Tage länger bleiben können. Ja. Das stimmt. Und das war diese Geschichte, ne, Fremdenhaus Nee, weil wir das ja schon so mehrmals in unserem reichhaltigen, gemeinsamen Leben erlebt hatten, diese Also dass man, wie sagt man, gutes Geld, schlechtem hinterherwirft, ist auch son Satz.

Kann ich nicht. Also Du hast sozusagen schon Geld investiert, das ist futsch. Dann solltest Du jetzt nicht noch mehr hinterherschmeißen, nur weil Du schon am Anfang so viel investiert hast. Auf Englisch heißt das, glaube ich. Kannst Du mal einfach konkret sagen, was Du meinst?

Ja, dass man sozusagen halt Dinge abbricht, wenn sie wenn sie nicht mehr gut sind. Also Anstelle von eben Anstelle anstelle von Ich bleibe jetzt hier, weil ich hab ja dafür bezahlt. Genau, genau. Und das war ja unser Beispiel, wo war das? Wir haben circa In Portugal.

Mit Portugal. Mit der Mehlsuppe. Oder? Wir haben die Suppe bestellt, genau. So auf der Suche nach vegetarischem Essen.

Genau, und dann meinte er, kein Problem und dann kam sone ungenießbare Mehlsuppe. Ja, es waren so 2 Riesentröge voll Suppe. Das war einfach. Wir haben's nicht gegessen. Na ja, wir haben's halt probiert und dann sind wir aber gegangen und sind, doch und haben's nicht aufgegessen.

Na ja, wir haben's nicht aufgegessen, aber wir haben relativ was, Du hast es als positives Beispiel. Ich hab das als megapositives Beispiel in Erinnerung, dass sie gesagt haben, Sie gesagt haben, nee, wir essen das jetzt nicht, weil uns ist schon schlecht. Wir essen jetzt nicht noch weiter, nur weil wir's schon bezahlt haben. Ja, siehste mal. Ich dachte, wir haben relativ lang gebraucht, bis wir diese Entscheidung getroffen haben und haben relativ viel von der Suppe schon gegessen.

Das kann schon sein, aber während des Prozesses haben wir festgestellt, Ja. Dass das unsere neue Lebensphilosophie sein wird, dass wir nicht aufessen, wenn's nicht schmeckt, nur weil wir schon bezahlt haben. Das stimmt. Und wo wir diese Regel, diese Erkenntnis, die wir daraus uns gewonnen haben, dann wieder nicht eingehalten haben, das hab ich noch sehr eindrücklich in Erinnerung, war an Boston, wo wir aufn Konzert gegangen sind, wo Du unbedingt hin wolltest, weil Du jemanden kanntest Das war alles nett, oder? Und gedacht hast, Du triffst ihn oder sie hinterher.

Es war ein furchtbares Konzert. Du bist eingeschlafen während dem Konzert. Ich hab die ganze Sache gesagt, können wir nicht gehen? Ich ich war aber auch schwanger. Ja.

Aber es war wirklich schrecklich. Na ja. Aber es war trotzdem Networking, es war trotzdem wichtig. Ja. Tatsächlich.

Das stimmt. Aber ich hab dann gefragt, können wir nicht gehen und Du hast gesagt, nein. Wir haben die gar nicht mehr getroffen. Doch, wir haben den Nachtrag getroffen. Okay.

Ich glaube, das redest Du dir jetzt nur ein. Nein, Sam, wirklich. Ja? Es hat alles Sinn gemacht, Niko. Aber danke, dass Du wach bliebst für mich.

Okay. Ist das Dann hab ich's das falsch abgespeichert. Hab ich's das falsch abgespeichert als als ein Beispiel, wo wir nicht sozusagen Ja, aber also das ist ja schon son Ding, dass man dann glaubt, nur weil man bleibt oder es aufisst oder irgendwie so was, wird's besser. Stimmt ja nicht. Genau.

Ja. Ja, das ist ja wie im Kinofilm zu sitzen und zu sagen, das haben wir bis zum Ende durchgezogen und das war furchtbar. Oh Gott, diese komische Sonne. Eine schöne innere Sonne. Ja, das war wirklich schrecklich.

Wir haben immer gedacht, der Film macht doch irgendwann Sinn. Genau. Es wird noch besser und es wurde einfach nicht besser, es wurde nur schlechter. Ja. Ja.

Das stimmt. Da haben wir nicht gelernt aus unseren Fehlern. Ja. Vielleicht war das auch vor Portugal. Aber das gilt ja auch für Bücher.

Stimmt. Ist ja auch immer dieses Gefühl, man muss es bis zum Ende lesen. Warum? Na ja, auf jeden Fall sind wir dann abgebrochen und das war auch der richtige Zeitpunkt, weil wir dann wirklich gegen krasse Strömungen und gegen krassen Binnen es grade noch anhand geschafft haben, muss man ja sagen. Ja.

Mit den Kindern im Boot. Mit 2 Booten. Ja. Bist Du irritiert? Ja.

Willst Du gucken? Ja. Guck mal. Ich weiß nicht aus, das Ganze noch mal zu erzählen. Ich glaube, es geht.

Jetzt müssen wir dann wieder den Einstieg finden. Auf jeden Fall haben wir dann abgebrochen und sind gegen Strom und Wind ans Land Ja, das war ja gerudert, grade noch gekämpft, ne. Das war erstaunlich anstrengend. Es war extrem anstrengend. Und und das war auch 1 dieser Momente, wo, also neben anderen irgendwie neben dem ganz am Anfang, wo wir im Regen quasi 'n Zeltplatz gesucht haben.

Und auch diesen Moment, wo wir festgestellt haben, dass so in der Natur campen mit Kindern total schön ist, aber ein noch viel höheres Maß an Aufmerksamkeit erfordert, als, sage ich mal, Ferien mit den Kindern sowieso schon haben, weil wir die Umgebung nicht kannten, Die Gefahren nicht kannten. Da Wasser war, die irgendwo im Wald durch die Gegend gejokelt sind, irgendwie runter gekracht sind, irgendwo im Wasser gestolpert und irgendwie in den Seerosen verheddert und so. Ja, also auf eine Art so ist total total übertrieben jetzt zu sagen irgendwie, also die Natur und die Gefährlichkeit der Natur, da war überhaupt nichts gefährlich. Nicht, dass wir irgendwo im Ja, aber es sind eben doch Kinder und wir konnten's weniger einschätzen. Ich glaube, darum geht's.

Ja und, ja, und ich, auf eine Art finde ich so sehr viel mehr, also so gefühlt diese Verantwortung für dein Leben. Mhm. Die haben wir ja immer. Genau. Aber ich find so, in unserem normalen Alltag ist das jetzt nicht son Mhm.

Denn da finde ich, fühlst Du noch viel mehr so, und und hier, also sozusagen, das Ja, das ist tatsächlich so. Also diese Natur, ich mein, allein schon diese komische Schlange zu sehen, wo ich nicht wusste, okay, was ist das jetzt für eine Schlange? Ja. Kenn ich mich jetzt halt auch nicht so krass mit auf. Ist die jetzt tödlich, ohne dich?

Ja, also jeweils. Ich war so groß. Ja, aber ich mein, Kinder neigen halt dazu, die anzufassen und zu kuscheln. Ja. Das haben wir in der Nähe gelassen, oder?

Ich glaube, es war eine kleine Schmeiche oder einen Natter. Aber Ja, eben. Genau. Darum geht's schon. Und ach, guck mal, diese schönen Pilze hier.

Nein. Ja. Es war sehr schön, aber es war, also es war wirklich sehr, sehr schön. Aber Wir hatten schon auch Respekt vor vielem. Wir hatten auch Respekt, was ich auch zu dir gesagt hab am ersten Abend, so krass, wenn jetzt hier was passiert, wie lang braucht dann irgendjemand zu uns mit dem Boot, also Emergency Ambulanz, wie lang brauchen die?

Finden die uns? Können die uns orten? Ist jetzt, war jetzt nicht, das war ja nicht tagelang weg. Also es war mit 'nem Motorboot, Du da wahrscheinlich in 'ner halben Stunde, oder? Wir sind ja auch, also da kamen mir dann auch Leute vorbei.

Ja. Ich weiß, aber das bringt mir ja auch nichts, wenn Leute vorbeikommen. Nein, aber es heißt ja sozusagen, also da waren ja auch Genau. Auch andere Menschen. Dann ausflügenden, sind auch noch Häuser irgendwie, ist nicht arg weg gewesen, ne.

Aber das hat mich schon demütig gemacht tatsächlich. Ja. Wo ich dann zu dir gesagt hab, okay, wenn wir einen Herzinfarkt haben, hast Du, Moment, wir sind zu jung und zu fit. Ja. Aber mit den Kindern kann eben durchaus mal schnell was passieren.

Und das hat mich Und dann kriegt man sich halt 'n Arm und das ist jetzt nicht so Ja, genau. Lebensgefährlich. Ja. Aber es hat mich trotzdem beschäftigt und ich glaub, das hat mich auch in der ersten Nacht beschäftigt. Nicht, dass ich jetzt wach lag und, also doch, wir lagen wach, aber wegen Kälte, aber ich lag nicht wegen diesem Gedanken wach.

Aber ich hab bewusst damit umgehen dürfen, Gedanken zu steuern, dass man jetzt nicht völlig sich verliert in, oh Gott, und was passiert dann? Und was machen wir? Also sone, ich hab das angesprochen, wir haben das kurz besprochen. Es hat mich mehr oder weniger beruhigt und dann reicht es auch quasi, sich dem Gedankenkrausel hinzugeben und auch zu sagen, nee, danke, wir sind jetzt hier. Es ist alles sicher.

Ja. Jetzt, wo wir drüber reden, fällt mir, also doch noch mal ein, weil ich immer gedacht hab, ich hab nie wild gecampt, das stimmt nicht. Ich hab in Australien auch mal wild gecampt. Mhm. Mhm.

Und da hatte ich dann nachts auch kurz mal 'n bisschen Bammel. Da gibt's diese Oh Gott. Das sind so Kojoten, ich weiß gar nicht mehr, wie die heißen. Kojoten? Nee, die haben son speziellen, son, irgend son australischer Kojote.

Und dann bin ich einmal nachts aufgewacht und musst halt auf, musst halt raus. Oh Gott. Und dann siehst Du halt so 2 glühende Augen. Ah. Du kannst halt überhaupt nicht einschätzen, wie weit das jetzt weg ist.

Und also angeblich fällt der alleine irgendwie jetzt keinen an und Oh Gott. So. Aber da hab ich dann auch kurz Hast Du dein Zelt Pipi gemacht? Nee, da hab ich mich auch kurz beglückwünscht zu meiner Entscheidung sozusagen. Ja, das ist klar.

In diesem Moment jetzt hier zu sein, so. Aber warst Du da allein im Zelt? Nee. Nee, mit deinem Bruder. Bruder.

Ja. Crazy. Ja rund Magnetic Island und haben halt irgendwie nicht kapiert, dass die Sonne da irgendwie 6 untergeht. Ah, und dann ist doof. Und dann standen wir halt stockduster mitten aufm Berg.

Oh, Und haben dann so unsere, was waren das so, Nokia irgendwas, Telefone, irgendwie, die beide auch nur noch 5 Oh Gott. 5 Strich Akku hatten, nee. Also ein Strich Akku hat, die hatten ja nur 5 Striche. Mhm. Und dann haben wir immer nur so kurz angemacht, so zum Flashen, dass Du den Oh Gott.

Dass Du den Boden so gesehen hast, irgendwie so kurz. Und weil wir die nicht dauerhaft auf Licht machen konnten, weil sonst klar war, dass wir einfach nicht mehr nach Hause kommen. Heute hab ich schon ausgerechnet, wie lang waren da müsstest? So 12 Stunden sozusagen auf sonem Berg. Und in Australien gibt's halt also die verrücktesten Wildviecher irgendwie.

Oh Gott, na gut. So. Die Geschichte kenn ich gar nicht. Ja. Bin ich jetzt auch nicht so wahnsinnig stolz drauf irgendwie so.

Als jemand, der in den Alpen groß geworden ist, irgendwie will meine Eltern mir die Ohren langziehen, wenn sie das Ja, also ich kenn auch Geschichten Gewusst hätten. Wo wir ohne Essen losgegangen sind. Ja. Und dann einen billigen Streit hatten. Das stimmt.

Okay. Den Essen, glaub ich. Ja. Auf dem Gipfel. Kurz vor dem Gipfel.

Ja. Stimmt. Ja. Aber, und das hatten wir, das hatten wir zum Beispiel jetzt nicht. Das stimmt.

Ja. Unter doch sehr, also teilweise find ich schon so, also intensiven Stressmomenten irgendwie, ne. Es regnet es abends, ist kalt, müssen 'n Zelt aufbauen, irgendwie nix funktioniert irgendwie. Na ja, das Zelt hat, das Zelt hatten wir vorher noch nie aufgebaut. Aber ich fand eigentlich am am krassesten fand ich schon die Heimfahrt.

Die fand ich schon, also Da konnten wir uns nicht streiten, weil da waren wir in 2 verschiedenen Booten. Ja, wir waren also noch auseinandergetrieben worden. Ja. Und Aber das fand ich schon existenziell. Und also hab ich das schon.

Nicht lebensgefährlich, weil wir hatten jetzt, also es war jetzt nicht die Sorge, dass wir kennt dann oder ausm Boot fahren oder so, aber so, dass es halt sagen kann, dass wir einfach nicht mal 'n Land kommen und abgetrieben. Ja, Du konntest halt nicht aufhören zu paddeln. Genau. Das fand ich schon, das fand ich schon krass. Also da sind wir schon in die Grenze gekommen, was wir dann auch echt 2 Tage später, also 2 Tage lang gemerkt haben.

So. Aber Du hattest es, glaube ich, irgendwie geschickt oder gezeigt, dieses Video von von 'ner Frau mit ihren Kindern im Flugzeug, wo, ja, 'n Druckabfall ist oder irgendwas oder sacken irgendwie ab oder irgendwas knallt. Mhm. Und die Kinder so gucken so zur Mama. Mhm.

Sich zu orientieren? Ja. Ist das jetzt bedrohlich oder ist ist die Mama noch, also lacht die noch? Genau. Ja.

Und die Mama hat halt noch gelacht, aber Aber eigentlich nur für die Kinder? Genau. Also so, ja. Ja. Und das und da haben das haben wir, glaub ich, schon auch so instinktiv gemacht, dass wir jetzt Ja.

Also ich hab den Jungs schon gesagt irgendwie, was Phase ist und das, also sie können sich gerne ausruhen, weil beiden hat sich wahnsinnig erschöpft. Wahnsinn paddeln der eine in die richtige Richtung, der andere in die falsche Richtung. Aber dass ich jetzt halt nicht aufhören kann, so. Und weil wir halt sonst 'n Problem haben, aber also ohne, dass wir jetzt da Panik gemacht hätten. Genau.

Also ich glaub, die haben halt alle die Situation so gar nicht überrissen irgendwie, ne. Doch, die haben das schon gemerkt, dass es das geht. Aber Du kriegst ja den Wind und die Böllen mit. Aber auf die Frage, was sie am Urlaub am Geilsten fand, meinte der Kleinste ja auch das Paddeln ist, ja. Das stimmt.

Obwohl er da Ach so, okay. Aber das fand er fand das, ja, das war, glaub ich, sone Abenteuer, so. Ja, aber das stimmt, das war süß, dass er immer in die falsche Richtung gepadelt ist und euch immer ausgebremst wird. Ja. Oder?

Ja. Nein, es war schon 'n schönes Abenteuer. Ich find's irgendwie faszinierend, wie man doch auf eine Art eingeschüchtert ist, auch von Natur und von irgendwie, ne. Dann ist es dunkel ohne künstliches Licht und dann ist es irgendwie ganz arg still, was ich ja immer sehr, sehr, sehr genieße. Und dann ist es aber auch so, okay, die Sonne ist da, es ist 'n schöne schöner Sonnenuntergang, alles total idyllisch und dann wird's halt dunkel und dann verändert sich aber auch der Zustand.

Also dann kann Stille halt auch, ja, vielleicht beängstigend sein, so, ne. Und das find ich schon faszinierend, dass wir so in soner krassen Welt hier leben, auch als wir wieder zurückkamen, das war jetzt nicht sonderbar für mich hier zu sein, sondern das ist hier halt unser Normal. Eher aber auch, dass dass dann auch so, dass dann auch so also bedrohliche Gedanken kommen. Ja. Also ich weiß nicht noch, ich hab fürs Staatsexamen mich in der Berghütte der Großfamilie eingesperrt vor 3 Wochen.

Auch da Hast Du da dann effektiv, hast Du effektiv gelernt? Also ich hab falsch gelernt, aber das effektiv. Also wenn ich, so. Mhm. Das hat gereicht offensichtlich, aber Ich glaube, wir sind alle schlauer als vor 20 Jahren.

Ja, ja, natürlich. Und da hat sich auch son, das war, glaub ich, mit dem gleichen Bruder, Auch son legendären Absturz, wo wir Da sind wir son Berg, den wir seit Kindheit eigentlich an schon bestiegen hatten. Haben wir irgendwie beschlossen, wir müssen, nach 2 Drittel des Weges steigen wir einfach in der, in der in seiner Felsrinne ab. Geil. Mhm.

Das hat auch sehr gut geklappt bis bis fast unten und dann wollten wir so Kiesrinnen hochklettern. Warum? Wo sie, ja, weil wir irgendwie nicht mehr, weiß ich auch nicht mehr, warum. Wir dachten das irgendwie schneller. Mhm.

Und er ist hochgekommen noch und ich bin sozusagen nach ihm geklettert. Es war die Phase, wo Du noch so 2 längere Füße hattest, oder? Jetzt sieht man, guck dich an. Jetzt ist es ja alles in der Ecke. Ja, ja, die Zähne wär ich da natürlich hochgehächtet im Handstand.

Ja, oder so, einfach nur an den Händen ohne die Füße. Ja, aber es war 1 dieser fiesen Momente, wo Du so, wie hoch war ich, 3 Meter oder so. Und dann dann merkst Du so, wie dieses wie dieser große Stein, auf dem Du stehst in diesem Kiesabhang, wie der anfangt zu wackeln. So Du, ne, Zeit dehnt sich dann und Du merkst halt, es gibt irgendwie in sonem in sonem Comicfilm, wo die ja dann auch immer über die Klippe rennen, umdrehen und dann immer so versuchen, irgendwie noch zurückzulaufen in der Luft irgendwie. Und das hab ich auch versucht und das hat nicht Dann bin ich da mit 3 Meter abgeschmiert, hab mir über die Niere geprellt und alle möglichen anderen Sachen, hab mich auf jeden Fall, und das war am ersten Wochenende von diesen 3 Wochen, hab ich auf jeden Fall so gut verletzt, dass ich die erste Woche wie son Käfer nicht richtig hin- und ausm Bett gekommen bin.

Ich muss mich da sozusagen so ganz komplizierte Rolle rein- und rausrollen. Und Schade, das ist mich damals auch egal. Ja, total. Ja, das war, also Das ist behütet und helventart von vorne bis hinten, muss ich sagen. Ja.

Und was ich aber eigentlich sagen wollte, das ist halt sone alte, son altes Holzhaus irgendwie 80 Jahre alt. Und dann hat's da auch, dann hat's halt auch immer ordentlich gewittert und gestürmt. Und dann bist Du so, also ich meine, seit ich denken kann, bin ich, war ich in diesem Haus so, ne. Aber trotzdem, da bist Du alleine halt da und es ist halt nachts und dann knarzt und quietkt und dann klappert, da klappern dann irgendwelche Fensterläden und, also alles Mögliche. Und, ja, weil ich mich dann auch dabei erwischt, irgendwelche Mordszenarien in meinem Kopf auszumalen, irgendwie, als ob bei dem Wetter auch 1 rumschleicht, so.

Aber so. Aber vielleicht kennt man das auch aus Fehlern, vielleicht assoziiert man das dann damit. Ja, natürlich, ich mein, darauf basiert Woher soll das denn kochen? Darauf basiert ja das ganze Horror Mythos ja auf diesem alleine sein und auch in der Dunkelheit und irgendwelche Ja. Es sind so Urängste halt, die da Alle haben sie allein sein, glaub ich, grundsätzlich.

Allein sein nachts ist, glaub ich, 1 der Ja, oder was ich auch zu dir schon gesagt hatte, dass halt unser körperlicher Zustand eben doch auch unsere Emotionen und unser Denken beeinflussen. Das witzig. Also wie Du sagst, weil ich war tatsächlich auch körperlich mit dir und geschlagen, ne. Also ich war jetzt nicht der quietschildede. Ja.

Ja. Und die Stress, ne, wegen Lernen und Ja. Ja. Und dieses Beispiel, dass wir dann, im Winter sind wir dann hier, in unserem ersten Winter waren wir in der megageilen Nichtsauna, also nicht geilen Sauna und einen Gutschein geschenkt bekommen hatten, hatten eigentlich gar nicht so viel Bock darauf und sind dann irgendwie Nee, das stimmt nicht. Wir wussten ja nicht richtig, was uns erwartet.

Ja, aber es war schon son bisschen, okay, komm, wir lösen jetzt diesen Gutschein ein. War dann so mittelnice. Und dann sind wir irgendwie so überhitzt von der Sauna. Das, was nicht nice war, das kann man ja ruhig sagen. Es ist halt in Skandinavien, wenn nicht üblich im Vergleich zu, sag ich mal, dem Saunaparadiesverwöhnten Deutschland, dass Du halt nach dem Sorvieren dich in einem der Panoramarückzugsräume zurück Stille oder Wasser oder Feuerraum.

Und Leichtetermessungsgefühl. Genau, alle anderen Leute wegschischen kannst irgendwie. Stattdessen gehst halt hier aus der Sauna raus, dann tust Du dich ab, dann ziehst Du dich an und dann gehst Du halt gefälligst wieder. Stimmt. Oder sitzt halt auf irgendwelchen IKEA Stühlen.

Stimmt. Aber es war trotzdem auch jetzt nicht die schönste Nein, nee, ich geborene dir recht. Auf jeden Fall sind wir dann nach Hause und ich hatte einfach nur wegen der Kälte und wahrscheinlich irgendwie Kältehunger, hatte ich son krasses sone krasse Sehnsucht nach eben Wärme Geborgenheit und hab mich so obwohl ich ja jetzt auch mit dir unterwegs war was mir an an sich schon Geborgenheit gibt habe ich mich so habe ich irgendwie so so richtig so Angst und so Zweifel gespürt. Und es war, glaub ich, wirklich nur ob dieses physischen Zustands. Und es kann ja ganz oft so sein, dass man übermüdet ist, vielleicht wenig geschlafen hat, dementsprechend ist man gereizt da.

Dann bei Frauen irgendwie wegen ihres Zyklus vielleicht auch diverse Stimmungsschwankungen, wenn ich's dann zu dir sag, nimm mich lieber nicht so sehr ernst oder auch ja, einfach Hunger haben. Ja. So, und ich glaube, dass es dass es eigentlich total unterschätzt wird, was es was den der körperliche Zustand eigentlich mit unserem Gemüt macht. Ja. Total.

Heißt mir wohl gar nicht bewusst, dass Du auf den 10 Minuten auf dem Fahrrad also hier Todesängste ausgestattet hast, aber Ich hab keine Todesängste. Ich glaube, ich hab dir das dann auch gesagt. Wahrscheinlich hast Du mich dann einfach in den Arm genommen. Ja, mit Sicherheit habe ich dich dann in den Arm genommen. Ganz alt getröstet auf offener Straße.

Haben wir eben uns reingeschuppert und Genau. Dann war alles wieder gut. Ich glaub, ich muss immer gucken. Ja, klar. Uns jetzt Ja.

Ja. Okay. Ist das nur, wenn ich was sag? Hallo? Wir sprechen jetzt einfach weiter.

Es war es war bis jetzt hin auch eine gute Folge. Ja. Wollen wir, ach so, ich hab dich getröstet, genau. Genau. Auf offener Straße.

Ja. Ja, aber das ist spannend mit diesen ganzen negativen Gedanken, weil man ja immer nur Also, obwohl ich's weiß und obwohl ich's auch immer wieder sag und wir's auch immer wieder uns gegenseitig auch sagen und spiegeln, also dieser Satz, Du bist nicht deine Gedanken. Mhm. Du hast Gedanken. Mhm.

Und auch dieses von verschiedenen Medizetzungslehrern als auch Free zum Beispiel, also dass man halt der Türsteher seines Geistes ist und sozusagen entscheidet, welche Gedanken man rein- und rauslässt. Es ist ja trotzdem immer wieder faszinierend, also dass man das vergisst, dass das Ja. Dass man halt dem Glauben schenkt, was man gerade denkt. Also, dass Du halt voll drin bist auf eine Art und das das beschreiben ja auch so, ich glaube auch so diese ganzen, also gerade so diese vedischen Philosophien auch, dass wir, dass wir, also dass wir das Leben sozusagen auf eine Art viel zu sehr ernst nehmen oder sozusagen das, was eigentlich, worauf ich ihn auswill, ist, unser Sohn, 1 unserer Söhne ist sozusagen, ist sehr immersiv, was zum Beispiel Filmegucken angeht. Also der nimmt das so intensiv wahr, ist so drin, dass er, also dass er Er ist aber selbst herbeiast.

Genau, und das ist sozusagen eben komplett real, aber komplett so. Also er kann das überhaupt nicht abstrahieren, dass das 'n Film ist, so. Und also bis zu 'nem gewissen Grad so, ne. Aber jetzt nimmt ihn auf jeden Fall sehr, sehr, sehr mit. Und ich glaube, das erinnert mich da dran, das, sage ich mal, erleuchtetterere, als wir vielleicht das ähnlich beschreiben.

Dass wir sozusagen das Leben genauso immersiv wahrnehmen, sozusagen unseren Gedanken wie son Film also wo uns der Abstand fehlt zu sehen irgendwie, Moment mal, das ist eigentlich 'n Film oder Moment mal, das sind eigentlich Gedanken. Ja. Das ist eine gute Frage. Wo wir das, so wir nehmen das genauso, so, ja, nee, das ist real. Ja.

Aber eigentlich ist es trotzdem nur in unserem Kopf. Genau. So. Es ist 'n Gedanke und das ist Interpretation. Ja.

Ne. Ja. Und ich find das unheimlich spannend, wie das ausgelöst wird, wodurch man vielleicht auch getriggert wird, aber auch, was das grade für eine Inbalance ist. Also eigentlich, gesprochen, es ist ja, sind quasi Water Typen an sich schon und Waterimbalancen ja, sozusagen veranlagt, mehr zu zweifeln, mehr Ängste zu haben. Dass man so was halt aber auch natürlich megagut balancieren kann.

Mhm. Find ich schon sehr spannend. Dass es halt auch nicht son Grundzustand ist so, ja, ich bin immer ängstlich. So, ja, man man kann da schon auch, ja, das beeinflussen tatsächlich. Ja, und auch da natürlich, ne, also Du bist ja nicht immer nur ein Typ Ja.

Du kannst ja auch als jeder andere Typ eine Warte in Ballon. Natürlich. Ne, also das ist, ja. Ich glaub, wir müssen da noch mal eine Extrafolge auch Ja, schon. Völlig gut, ne?

Ja, ja, das kann man Die schmeißen hier so Begrifflichkeiten sich, wo vielleicht jetzt nicht jeder irgendwie was mit anfangen kann. Ja. Aber ja. Ja, ich finde es immer wieder faszinierend, wie sehr man sich am Ende des Tages dann doch in vielen Bereichen selbst ins Boxhorn jagt, so. Ja.

Und und das ist ja dann das Schöne auch, dass wir, da haben wir neulich auch drüber geredet, das Schöne auch an 'ner Beziehung, dass man sich selber sozusagen, also dass dass man dir den Spiegel vorgehalten bekommt, ja. Mhm. So. Oder dass man jemanden hat, der einen so gut kennt oder mit dem man, sag ich mal, so ehrlich und offen reden kann, der dann sagt so, also im Englischen würde würde man sagen, zieh mal deinen Kopf aus deinem eigenen Hintern, ne, aber sozusagen What? Sag mal das so?

Ja. Das sagst Du ja, ja, Du musstest hältst nicht, also sonst werden wir das wieder alles wieder x und gepiept und. Ja, ich wollt's mir einfach kurz vorstellen, weil auf Deutsch klingt's wirklich 'n bisschen wert. Ja. Wie sagt man auf Deutsch?

Nicht so. Da sagt man, jetzt schimmer nicht in deinem eigenen. Sag Katini, Sprichwortexperte. Ja, egal, aber auf jeden Fall jemanden, der einem halt, ja, wie gesagt, den Spiegel vorhält und sagt, ja. Jetzt hörste mal auf, hier so rumzujammern.

Genau, komm mal raus aus deinem Film. Ja. Und alles Ja, es muss jetzt auch nicht so brutal klingen, aber einfach so, bist Du dir sicher, dass Du das grade richtig wahrnimmst oder kann das nicht vielleicht auch ganz anders sein? Ne, ich hatte heute auch eine Unterhaltung so nach dem Motto, man glaubt immer, dass die Reaktion des anderen ganz, ganz viel mit sich selbst zu tun hat. So, nee, das hat meistens was mit dem Gegenüber zu tun.

Aber man nimmt halt einmal alles persönlich, man nimmt's auch beruflich persönlich, man nimmt es irgendwie, also Menschen, die man nicht so gut kennt, wenn die irgendwie grade irgendwie grimmig oder genervt oder respektlos sind, so hat es oft nicht so viel mit uns zu tun, sondern eben mit denen. Und Ja, ja. Sagt natürlich auch sehr, sehr viel über die aus so. Oder was heißt, sagt natürlich viel, aber es ist manchmal eher das Problem des anderen. Was ist eigentlich?

Ja, Ja, ja, natürlich, ganz oft. Ja. Deswegen kann man sich schon immer wieder hinterfragen. Wir haben ja auch noch jemanden kennengelernt, der hat, die hat er hier auf der Hand so Ich hab grade ich hab grade dran gedacht. Easy true, ne.

Genau, diesen, also es ist ja diese Erinnerung daran, ja, genau. Ist der Gedanke, den ich hab grade, ist ja wahr. Ja. Oder es ist einfach nur 'n Gedanke. Ja.

Ja, das find ich schon sehr spannend. Und ja, dann zu beobachten eben, auch zu beobachten, dass man halt grade denkt. Ja. Dass man grade auch mitgerissen wird und so weiter, ne. Ja, ja, aber das, ne, das das, was ihr Geist halt macht.

Genau. Ja. Denken, denken, denken. Ja. Also wir sind uns auf jeden Fall noch nicht so sicher, ob jetzt campen und Kanufahren so unser jeden Sommer Also ich glaub am ersten Tag waren wir so, hellye, lass uns 'n Zelt und 'n Kanu kaufen.

Ja. 'n Kanu nicht, aber wir haben auf jeden Fall gesagt, so, oder? Ja, also wir hatten zumindest eine Phase, wo wir das, so kurzes Stundenintervall. Genau. Ja.

Ich glaube nicht, dass es dauerhaft unser Also zumindest, also ich glaube, ich glaube zumindest in Wildcampen, in der Altersklasse nicht. Ich kann mir vorstellen, dass es, wir haben ja da auch noch mal andere Familien gesehen, weiß ich, 'n Vater mit seiner Fünfzehnjährigen so, die dann zusammen Weil ich fand's schon megaidyllisch. Also ich fand dieses, niemand ist uns rum, das fand ich schon großartig. Ja, ja. Also ich würde ich würde auf keinen Fall sagen, nie wieder.

Deswegen sag ich ja, aber vielleicht mit 'ner anderen, sozusagen in 'ner anderen Altersgruppe. Ja. Vielleicht, wo man jetzt nicht, also Ja, ja. Wo Du nicht jeden Weg nachgehen musst sozusagen, denen, die grade laufen. Ja.

Ja, also Du halt nicht einfach 2 alleine in den Wald laufen lassen kannst. Ja, stimmt. So. Kannst Du schon. Ja, genau.

Gut, dann liegt er halt aufm Rücken wie sonen Käfer. Kannst Du machen? Ja. Musst Du aber nicht. Genau.

Ja, und wir würden vielleicht auch 'n bisschen mehr Schlafsack mitbringen. Ja, okay. Aber das sind jetzt, das sind jetzt grundsätzlich, sag ich mal, Sachen, die sehr lösbar wären. Stimmt. Wir hatten großartige Ausrüstung von Freunden, muss man sagen.

Nur halt zu wenig. Also wir können's, wie nennt man das so, partiell anbefehlen, empfehlen. Genau. Ja. Partiell.

Also wer hier campen geht, schreibt bitte die Pros und die Conss auf. Vielleicht möchte Also das ist ja jemand noch überreden? Kannst Du ja so sagen, wenn man gerne campen, dann würde ich definitiv in Schweden campen gehen. Stimmt, so kann man sagen. Deswegen.

Ja. Oder? Sehr gut. Das finde ich, kann man ja auf jeden Fall sagen. Ja.

Und es war schon auch traumhaft morgens, so einfach. Wenn man nicht gerne campen, dann kann man das einmal ausprobieren und dann kann man ja seine Meinung sozusagen in die eine oder die andere Richtung bekräftigen. Genau. Und das ist, weil wir einen Coupon Gutschein von dem Genau. Damit wir auch nächstes Jahr wieder kommen.

Genau. Also jeder, der edel abgefangen bei der Buchung angibt, bekommt einen Klosparten extra. Geil. Geil. Ja, das stimmt.

Das müssen wir noch, da sind wir noch nicht, da sind wir noch nicht so richtig Mit dem Spaten? Ich hab den verboten. Nee, der war auch kein richtiger Spaten. Ja. Also der sah aus wie 'n Spaten, aber war mehr so Alufolie.

Falls es irgendjemand interessiert. Genau, aber was ich eigentlich sagen wollte, wo wir noch bisschen Ich glaub, das hört man. Das, wo wir, glaub ich, noch besser werden können, dass so Deals machen. Du meinst, ich verlinke die bei Instagram und dann Ja, also das wär halt dann, das wär halt so, keine Ahnung, kriegst die Grillschale grad, nicht weiter. Ja, das stimmt.

Ja. Wenn ich die positiv erwähne. Ja, genau. Ja. Aber das Könnten wir mal aushandeln.

Ja. Ich schreib die mal an. Ob ihr vielleicht dieses Jahr noch mal kommen dürft. Ja. Das wär mal.

Und 7 Tage für 4 Tage bekommen. Kinder. Die wären sofort dabei. Stimmt. Schön.

Schön. In diesem Sinne würde ich sagen, im Verborgenen zeigt sich Größe.