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Beziehung ohne feste Regeln – was trägt uns dann noch?

Edel Abgefunkt · Folge 55 · mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn
Veröffentlicht: 28. August 2025 · Dauer: 48:09

Edel Abgefunkt mit Katharina Giegling und Nicco Krezdorn — Musikerin und Arzt, zwei Jobs, mehrere Kinder. Alltag und Partnerschaft kommen oft zu kurz: wenig Paarzeit, viel Mental Load, kaum echte Pausen. Darüber reden sie so, wie es ist — ohne Hochglanz.

Kurzantwort

Keine starren Beziehungsdogmen – dafür Wertschätzung, Humor und ehrliches Zuhören. Folge 55: Was Komplimente und Energie im Paaralltag bewirken, warum manchmal Zuhören reicht, und wie Familie ohne Regelkorsett trotzdem trägt.

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Häufige Fragen zu dieser Folge

Worum geht es in Edel Abgefunkt Episode 55?

Um Beziehung ohne Dogma: Wie Katharina und Nicco als Paar und Familie ohne starre Regeln, aber mit Wertschätzung, Humor und ehrlicher Kommunikation leben – und was sie wirklich trägt.

Was heißt „Liebe ohne Dogma“ für die beiden?

Nicht alles in feste Regeln pressen, sondern lebendig bleiben: Wertschätzung zeigen, Komplimente geben, Energie teilen und sich gegenseitig unterstützen, statt ein Beziehungs-Handbuch abzuarbeiten.

Warum reichen manchmal Zuhören und Komplimente?

Weil Nähe oft nicht durch Ratschläge entsteht, sondern durch Gesehenwerden. Sie betonen ehrliche Kommunikation und kleine Gesten – und dass man sich als Paar „ganz sehen“ will, auch wenn Technik oder Alltag dazwischenfunken.

Wie spielt Familie dabei mit?

Sie reflektieren Generationenunterschiede: ob ihre Generation „spendabler mit Liebe“ ist, was Eltern vorwerfen, und wie man trotzdem den eigenen Stil findet – ohne Dogma von außen.

Vollständiges Transkript

Automatisches Transkript (TurboScribe/Whisper-Quelle). Kann Hörfehler enthalten. Quelle: Episode-Audio aus dem RSS-Feed.

Und wir sind live. Schön, dass wir wieder beisammen sind. Du meinst, nachdem ich grade anderthalb Stunden gewartet hab, Ja. Ist die Technik stimmt? Ja.

Das war wieder eine Übung in Geduld. Ich brenne jetzt total. Und partnerschaftlicher partnerschaftlichen gemeinsamen Erlebnis, Aufbau. Das stimmt. Das war 'n kleines Abenteuer quasi.

Ja. Ja, unser Techniker ist heute krank und deswegen musste ich alles selber machen. Und ich hab halt nur 'n paarmal zugeschaut, deswegen war es jetzt nicht ganz so leicht, diese ganzen Kabel ineinander zu stecken, aber das hat geklappt. Na ja, es hat noch langsam Anlauf geklappt. Ein bisschen mehr Stolz, bitteschön.

Ich weiß nicht, kann man auf jemand anderen stolz sein? Ich find das eigentlich immer ziemlich anmaßend. Ich bin stolz auf dich. Also kann man vielleicht grade noch sozusagen Kindern sagen, aber wenn das zu mir jemand, wenn das erwachsen ist, wenn das jemand erwachsenes zu mir sagt, bin ich das immer als 'n bisschen übergriffig. Echt?

Also wenn es dir passiert, dass jemand das zu dir sagt oder wenn Du das über jemanden sagst? Ich sag das so nicht. Wenn mir, wenn, oh Gott, ich kann offensichtlich nicht mehr sprechen, wenn jemand zu mir sagt, ich bin stolz auf dich. Und dann frag ich mich manchmal, ist das nicht was, was vielleicht man nur selbst tun kann? Stolz sein?

Also ich hab mir das ganz, ganz lange nicht erlaubt, stolz zu sein auf mich. Ich fand das 'n total komisches Gefühl, womit ich überhaupt nichts anfangen konnte. Und jetzt kann ich schon sagen, ich bin stolz auf einige Dinge. Das hab ich irgendwie Aber das ist ja schon auch was, was Du was Du ja coacht auch, oder? Stolz zu sein?

Ja. Also sich 'n bisschen zu feiern, auf die Schulter zu klopfen. Genau. Selbstliebe. Das sind ja schon auch Facetten vielleicht von Stolz sein.

Genau. Und ich hab das aber immer, sich selbst feiern und Selbstliebe und zufrieden sein, so hab ich das genannt. Ja. Bin ich stolz. Stolz hatte für mich sehr lange so was Bisschen mit hochnäsig, wie Genau, hochnäsiges, egozentrisches, ja, so stolz geschwellte Brust fand ich jetzt nicht immer so krass sympathisch.

Hat das was mit dem mit den Cellisten zu tun? Natürlich hat das mit den Cellisten. Oder? Ja klar. Die sind so immer voll krass stolz auf sich und feiern sich und Nee, aber ja, ich mein, was also was unreflektiert Du den Mann als Geiger gar nicht?

Doch, aber ich kann meine Cellisten mehr. Was Unreflektiert, Narzisstisches empfinde ich manchmal als etwas abgehoben. Aber das ist ja da auch son bisschen, Entschuldigung, also dann guckt man in manchen Stellen aber auch ganz bewusst nicht hin zu manchen Stellen. Ja. Weil das ja teilweise auch eine Unterstellung ist, dass es unreflektiert ist oder unverdient, oder?

Das ist ja das, was dahinter steckt, dass Du es unverdient findest. Nee, ich glaube, was mich manchmal stört, ist, wenn ich eigentlich sehe Na ja, warte mal, also einerseits find ich's schwierig, wenn jemand, wenn ich sehe, dass jemand unsicher ist, aber es so überspielt wird wie diverse Kollegen von dir, also ein bestimmter Kollege, der besonders Aber das war ein Adjektiv ist. Aber das war ja nicht stolz, oder? Na, aber der hat schon sehr, sehr viel kompensiert und das das wurde dann wirklich eine Lachnummer. Ja.

Und witzig, ich bin gespannt, ob manche wissen, wen ich meine. Man kann's ja quasi nicht wissen, aber Kann man auch nicht. Aber Du Oder jemanden bloßstellen. Ich weiß es grade auch nicht. Doch.

Weil ich so viele hab. Nein. Nein, es ist schon Du warst ja nicht befreundet mit ihm, muss ich mir sagen. Also alle Freunde habt keine Angst. Ja.

Nein, aber noch mal zurück. Also Und das ist das eine und das andere ist, dass sehr oft ist ja eben das, was mich triggert, das, wo ich eigentlich hinschauen soll. Genau, das war so meine nächste Frage. Genau. Und das hat mich damals getriggert im Sinne von, dass ich auch voller Bewunderung war tatsächlich?

Also dass jemand so stolz auftreten kann, so? Genau, dass jemand so selbstbewusst ist. Auch dieses, ich hab immer noch dieses Bild im Kopf von von dieser Hochzeit, auf der wir relativ am Anfang unserer Beziehung waren, von 'nem Kollegen von dir, wo Ah ja, stimmt. Wo der eine sozusagen so Ja. 1 der Ist doch nicht 'n Kollege, ist doch mein Freund?

Ja, aber wo 1 1 der Gäste sozusagen, der auch Musik Orchestermusiker war, so verschiedene Stile persifliert hat und irgendwie mit sonem Wischmob aufn Kopf irgendwie 'n Dirigenten gegeben hat und ich glaube auch 'n Cellisten irgendwie. Ja, ja. Und Trompeter und keine Ahnung. Wagottist. Diese ganzen Stereotypen da sozusagen einmal durchgenudelt hat.

Das stimmt. Und das ist mein, also wenn Du sozusagen davon redest, dann ist das mein Bild dazu sozusagen, dass ich dazu hab. Aber das ist ja auch, das ist ja auch was, was man lernen darf. So, da haben wir auch schon öfter drüber geredet, dass man eine, also wenn man eine Bühne hat, dass man diese Bühne auch ausfüllen darf, dass man das auch annehmen darf, dass das dass man sich seinen Applaus auch abholen darf, dass, ne. Also das ist Total.

Und das ist ja dann nicht falscher Stolz. Ich fand es ja auch immer spannend, wenn Du das gesagt hast, Und auch hol dir den Applaus ab und Weil das macht man's ja auch. Lass dich feiern. Ja. Und das geborene ich ja jetzt inzwischen weiter, weil ich das großartig finde, weil das ja einfach echt sone Energieübertragung ist, ne.

Also von, okay, wir sozusagen geben unser letztes Hemd auf der Bühne und und dann kommt die Energie sozusagen vom Publikum wieder. Und sehr viele stehen eben sehr unbewusst dann da und so, okay gut, das ist jetzt, wie sagt man, gehört eben zur Konvention und dann geht's nach Hause Nicht nur unbewusst, sondern Fast unangenehm. Genau. Ja. Also nicht nur fast unangenehm.

Also wir Und das hast Du ja auch gespiegelt, das war ja bei mir wahrscheinlich ähnlich. Ja. Ja. Wir haben das ja auch bei bei unseren Kindheit gesehen, im jüngeren und alt gibt's auch sone Phase, wo Du ja eigentlich unbedingt Aufmerksamkeit haben möchtest und dann kriegst Du die volle Aufmerksamkeit und dann ist dir das zu viel, dann ist dir diese Aufmerksamkeit. Das ist das nicht aus.

Dann hältst Du es nicht aus und wirst irgendwie so, sondern verkriechen sie sich hinterm Bein irgendwie oder fangen an, rumzualben. Aber so viel zum Thema, es gibt keine Energie oder so was. Also Energie im Sinne von zwischenmenschlicher Energie. Ja. So, das ist ja pure Energie, die quasi von allen auf einen sozusagen dann projiziert wird.

Und dann ist die Frage, hält man das aus, diese krasse Energie, diese krasse Aufmerksamkeit? Ja, ich glaub, also ich frag mich dann immer, ist es denn, also es sollte ja mehr sein, nur als nur auszuhalten? Also kann man die, also sozusagen kann man die nicht annehmen, weil am Ende des Tages, also man macht's natürlich nicht nur für den Applaus, man macht's auch für die Musik oder für die Rede oder was es ist, nur fürs, Entschuldigung, fürs Geld natürlich, ja, wie konnte ich das vergessen? Aber man macht's ja eigentlich für die Anerkennung auch. Nicht nur.

Genau, aber aber bitte nicht nur. Ja, ja, klar. Das stimmt. Und das hält man nicht aus. Das ist ja genauso, wie wenn man 'n Kompliment bekommt, wie schwer fällt es einfach nur danke zu sein.

Ja. Oder nicht nur nicht danke, das fällt fällt mir diese Übungen wieder ein und dann, das ist eigentlich eine sehr schöne Überleitung zu zu unserem eigentlichen Thema heute Abend. Wir haben uns heute, ich glaube, zum ersten Mal vorbereitet. Nein, nicht zum ersten Mal, das stimmt nicht. Aber wir haben uns wir haben uns inspirieren lassen von anderen paar, das war noch nicht mal 'n Podcast.

Nee, so ein Review, was ich dir geschickt hab. Ja, aber was soll ziemlich schlecht fandest. Ja, nicht, ich fand's nicht schlecht. Ich fand's inhaltlich gut, ich fand nur die Worte, in die sie gewesen haben. Ach so, okay.

Waren nicht meine Worte. Okay. Das möge ihr verziehen sein. Das möge ihnen verziehen sein, natürlich. Ist auch eine Generationenfrage, glaube ich.

Aber wir haben alter Mann, Du. Ja. Frag mal hier. Weißt Du das? Weiß.

Ach so, ich dachte, warte. Ja. Also hier ist Weißer. Oh, ich wollte Das ist der, den hab ich eingestellt beim Video. Das kann man machen.

Das sprinkelt dann son bisschen grau weiß sozusagen da rein. Geil. Ich hab ich wollte dir übrigens heut eine Whatsapp schreiben. Wir müssen unbedingt noch das Thema haben, Alter. Würde voll, Alter.

Okay. Können wir darüber sprechen? Ist wirklich grade sehr aktuell. Da können wir da können uns unsere Hörer auch account beibehalten, dass wir dieses Thema dann zu gegebender Zeit eigentlich auch mal aufs Tableau bringen. Was ist der deutsche Name von Accountable?

Gibt's gar nicht, ja. Doch, das Verpflichtend. Das Merkt wir denn? Eben. Wir sagen immer nur Accountable, aber das ist ja kein Wort.

Dass Du dass Du einen abrechenbar hältst. Dass Du einen, ja, abrechenbar. Dass Du halt Erinner mich dran. Berechenbar bleibst. Ja.

Ja. Aber ich weiß ja, was Du meinst, aber Ja, ich finde es so spannend. Es gibt, das, ich lieb das ja, dass es in vielen Sprachen gibt's Ausdrücke, die Du nicht übersetzen kannst, die einen Zustand beschreiben, den Du nur auf diese, also der auf diese Art und Weise so wunderbar beschrieben ist. Und Du kannst es nicht Jetzt wollte ich gerade sagen, dass wir ja uns halt committen. Committen ist halt auch.

Nicht so gut. Nicht so gut. Eigentlich auch nicht Verenglichen alles hier. Ja. Ja, natürlich, das machen wir ja immer.

Sowieso und so Dänischen. Aber ich wollte eigentlich sagen, die Überleitung zu zu unserem eigentlichen Thema war ja sozusagen, was uns in unserer Beziehung wichtig ist oder die Regeln. Ich mag den Begriff Regeln eigentlich nicht, weil wir haben keine Regeln, aber vielleicht Prinzipien Unsere Werte. Ja. Prinzipien ist ja noch viel schlimmer als Regeln.

Also bitte. Ja, gut. Unsere Werte. Aber Werte im Prinzipien sind nicht das Gleiche. Aber ich find das auch nicht im Prinzip.

Also ja, natürlich ist die Katharina Nico Methode, das stimmt schon. Ja, das ist ja wieder etwas, das wär mir definitorisch, aber ich glaube, Methode ist auch kein Prinzip, aber ist auch egal. Also wir reden einfach über unsere Werte. Zeig ich dir. Ja, ich sag's dir nur mit dir, sind gegenzukommen.

Und Wie zum Beispiel allen sonst Also eine eine unserer Werte ist, dass ich gerade dahin entgegenkomme, Damit funktioniert. Genau. Ja. Dass wir uns zu gegebenem Anlass entgegenkommen. Ja.

Und die Überleitung dazu war Das hieß jetzt, dass ich dir auch manchmal entgegenkomme. Ja, natürlich. Ganz lang, ganz weit entgegen sogar. Bis zu mir ran sozusagen. Ja.

Ja. Manchmal über mich hinaus auch. Wie auch immer. Und jetzt hab ich aber meine Überleitung verbaselt. Also ich kenn mir alle Überleitung.

Eigentlich sollte, eigentlich wollte ich ja oft dieses Thema hinleiten. Zu den Prinzipien. Ja. Jetzt weiß ich's wieder. Komplimente annehmen nämlich.

Weil wir auch, das hört sich immer so an, Beginn unserer Beziehung und das ist eigentlich 'n schöner Reminder an der Stelle, dass man das auch ruhig wieder machen kann. Mhm. Also auch, also nicht man, sondern wir auch mal wieder machen können. Diese, ich weiß nicht, ob Sie dich noch dran erinnern, aber wir hatten das auch institutionalisiert. Das weiß nicht jede Woche, aber ich glaub, es ist einmal im Monat, dass wir uns hingesetzt haben und uns 3 Minuten lang, also neben dem, in die Augen schauen, Mhm.

Dass wir uns gegenseitig 3 Minuten lang Komplimente gemacht haben und uns erzählt haben, was wir toll finden aneinander und man durfte nichts sagen dazu. Das haben wir eben mit den Kindern ja noch. Ja, genau. Das war dieser, ne, diese Kompliment Schauer. Chance.

Ja. Und das war eigentlich auch noch mal 'n schöner, also eine schöne Erinnerung sozusagen da dran, dass wir das eigentlich auch schon mal gemacht hatten, weil man macht das halt so selten. Das sind diese ganzen Sachen, die man so selbstverständlich Ja. Ja, das weiß ich doch, dass Du das dass Genau. Dass Du das toll machst und so, das Nee, also so nach dem Schritt, Du weißt doch, dass ich das toll fände.

Genau. Also ich finde Ja, Du weißt es vielleicht, aber es ist dir nicht bewusst. Genau. Und das ist der Unterschied sozusagen, weil nur also, es gibt ja 1000 Sachen, die man weiß, aber die sind einem nicht bewusst. Und krass gesagt.

Alle möglichen Sachen, die die dir guttun, dann machst Du trotzdem nicht. Das stimmt. Aber krass gesagt. Am Sterbebett und bei deiner Beerdigung sind dann alle sehr, sehr großzügig mit genau diesen Worten. Und das find ich zwar schön, aber noch schön Viel zu spät eigentlich, ne.

Ja, beziehungsweise noch schöner ist es, das tatsächlich einfach im Leben zu integrieren. Ja. Ja, und das und das ist, so bin ich drauf gekommen, weil das nämlich gar nicht so leicht ist, das auszuhalten. Jetzt kann man sich fragen, warum ist es? Weil wir, und das ist wahrscheinlich in unserer Generation noch anders als in der Generation jetzt unserer Kinder zum Beispiel.

Also im Schwäbischen ist ja nicht geschimpft, ist ja schon gelobt genug. Mhm. Und das ist ja, glaube ich, bei unseren Kindern schon 'n bisschen anders, dass sie also auch bis zu 'nem Grad oder der Generation unserer Kinder auch bis zu 'nem Grad, wo man dann auch aufpassen muss, dass es das eigentlich, also dass wir jetzt nicht für jeden für jedes Mal Händewaschen sozusagen, ein Feuerwerk an Lob bekommst, weil es so großartig ist. Das ist ja auch der Vorwurf unserer Eltern teilweise, ne, dass wir da allzu, dass man da allzu spendabel ist mit mit Anerkennung. Und dann sagt unsere Generation, Du kannst die Kinder aber nicht verwöhnen mit Liebe.

Genau. Es ist nicht möglich. Das ist 1 unserer Werte, dass unsere Kinder sozusagen ertrinken in Liebe. Aber sehr oft, wenn Du was sagst, ist es genau so, dann switcht es zu spät und das find ich schade. Ich würde sagen Okay.

Ja, dann das für dich noch. Ja, dann guck ich einfach, dass ich 'n bisschen mehr so sitz und dann Und wenn ich jetzt versprech, dann wenn ich jetzt was sag, hallo. Hallo. Hallo. Ist das besser?

Also weil, sollen wir nicht die Kamera noch 'n kleines bisschen? Den Raum braucht man ja hier nicht. Na ja, die Idee war ja, dass man Aber es switcht nicht so schnell. Du redest manchmal richtig gute Sachen. Ja.

Und dann bist Du aber so, beziehungsweise vorhin warst Du noch viel mehr abgeschnitten. Ja. Das ist schade. Also so ist okay, weil's dir reicht. Also die Idee war ja eigentlich, dass wir sozusagen uns ganz sehen immer, wenn wir alleine sprechen.

Ich weiß, aber es hat ja nicht funktioniert. Ja, ja, gut. Zu spät. Ja, okay, dann komm ich jetzt einfach noch 'n bisschen näher rüber. Okay.

So. Ja, okay. Wenn ich jetzt was hab, ja, ist gut. Soll ich das alles normal sein? Nein, nein.

Gar nicht. Aber ich weiß grad nicht genau, wo Du aber auch gehört hast. Ja. Ja. Ja, weil wie gesagt, unsere Eltern halt uns auch immer wieder vorwerfen, dass wir, ja, dass wir vielleicht unsere Generation so spendabel ist mit Liebe und dass Ja, ich werd jetzt gar nicht so sagen, unsere Eltern.

Also was heißt mit Liebe, aber mit, schon mit Lob und Anerkennung. Ich glaube, das ist schon das. Aber das, ich glaube, das wird unseren Eltern nicht gerecht, wenn man das so in den Raum wirft. Nein. Es ist manchmal Dann lass unsere Elterngeneration sagen, vielleicht.

Und ich glaube, es ist eher so, dass für die Stränge sehr viel selbstverständlicher ist. Und wir persönlich auch als als als Paar haben ja so den Ansatz, wir versuchen zum Beispiel die Kinder als komplett vollwertige Menschen zu sehen und sie auch voller Respekt zu behandeln. Bist Du 'n gewissen Punkt? Natürlich, natürlich braucht man manchmal auch einfach 'n Stopp, nein. Und wir hatten natürlich auch Phasen, wo wir versucht haben, Stränge über allem walten zu lassen.

Das hat dann bei manchen Kindern gar nicht funktioniert beziehungsweise ist komplett ins Gegenteil umgeschwprungen. Weshalb bei uns, also ich weiß nicht, bedürfnisorientiert ist dann auch wieder son großer Begriff und dann wird es wieder irgendwie durchdekliniert. Aber in dem Fall ist es sehr, sehr viel einfach zu schauen, was braucht das Kind tatsächlich, wenn es irgendjemand ärgert zum Beispiel. Ja. Es ist halt nicht immer nur, ja, ich will jetzt grade böse und gemein sein, sondern manchmal ist es ja auch einfach Ja, ist eigentlich Auf 'ner Hilfe hoch.

Ist eigentlich nie böse und gemein. Das kannst Du für Erwachsene wahrscheinlich genauso nehmen. Ja. Also wenn Du wenn Du biestig wirst, dann steckt dir irgendwas anderes dahinter. Mhm.

So, was ist das sozusagen? Das ist die Grundemotionen, die da dahintersteckt so. Mhm. Und ja. Aber da noch mal den Weg zurückzufinden, das ist ja, weil Du hast jetzt auch noch mal 'n paar so Werte hier so beiläufig sozusagen auch einfließen lassen, was Beziehung angeht.

Und so was Erziehung ist auch 'n komisches Wort. Begleitung. Nee, kann man schon benutzen, Erziehung. Aber Entwicklung. Ja.

Ja. Ja, wobei da find ich ja eigentlich dieses Bild, dass dass man sozusagen sich selbst aus sonem Marmorblock herausmeißelt im Lauf des Lebens. Mhm. Vielleicht eigentlich noch viel schöner als Auswickeln, entwickeln, aber wir verlieren den Faden. Worauf ich eigentlich zurückkommen will, ist, dass dieses, also sich nette Sachen sagen, also dass das tatsächlich auch 'n ein wirklich, glaube ich, essenzieller Bestandteil auch 1 gesunden Beziehung ist.

Dass man sich, also dass man sich nicht nur, also ich glaube, klischeemäßig gesprochen ist man ganz schnell dabei, die ganzen Sachen zu sein, die man nicht so gut findet. Mhm. Oder die man anders möchte oder anders gerne hätte oder Weil das ja leider auch die Blickweise von manchen ist. Ja, und auch Eher eher das Ungenügend zu sehen als das, was großartig ist. Das ist ja eine gute Brille natürlich auch.

Genau. Aber ja. Und wir haben ja wir haben ja auch schon mehrmals über radikal ehrlich und und solche Sachen gesprochen. Da geht's ja im Endeffekt dann auch oft Dinge, die ja irgendwas mit einem machen, die jetzt nicht nur positiv sind, die man dann irgendwie kommuniziert so. Ich möcht aber mal kurz Super.

Ja. Aber man braucht, also deswegen ist es ja auch so wichtig, dass man das andere halt genauso Stimmt. Mhm. Also genauso Kommuniziert. Ja, systematisch auf eine Art.

Mhm. Mhm. Find ich schön. Ja, Eni. Fantastische Überleitung zur, die Sprachen der Liebe.

Ja. Das ist jetzt zum Beispiel eine meiner Sprachen der Liebe, dass ich's irgendwie verbal manchmal hören muss. Da haben wir auch schon mal eine Episode drüber gemacht. Ja. Aber das find ich nach wie vor immer wieder spannend.

Es hört ja nicht jeder einfach immer Ja, ja, ich weiß. Total. Ja, ich bin nur drauf verweisen. Ja. Ja.

Aber ist auch gut, dass Du's sagst. Also das, ja, das ist ja auch wieder dieses Also kannst Du noch mal ganz kurz zu Sprachen in der Liebe jetzt? Ja, also die Idee ist, das Buch, The Five Love Language, ob's jetzt 15, das spielt auch keine Rolle, aber das Postulat ist, dass jeder eine, dass es 5 verschiedene Arten gibt, wie man Liebe empfängt. Und aber auch ausdrückt. Und auch sendet, ne.

Und dass dass man halt sozusagen eine präferierte Art hat, Liebe zu empfangen. Und das kann sein über Worte, über Geschenke, über Berührungen, über Unternehmungen. Das weiß ich gar nicht mehr. Ja. Also auf jeden Fall sind es 5.

Mhm. Und Ich hab grad gedacht, wir müssen das mal uns noch mal zusammensetzen und für unsere Mäuse das noch mal reflektieren. Stimmt. Und auch für die vielleicht noch mal erfragen. Ja, und auch denen bewusst machen, auch in deren Kommunikation miteinander zum Beispiel.

Es ist so Das ist echt spannend, ja. Ich glaube, Aufmerksamkeit ist ja auch eine Love Language wahrscheinlich, oder? Ich glaube, es gibt sogar von dem gleichen Auto auch son Ding für Kinder tatsächlich. Aber ja, und das das ist ja schon spannend sozusagen, weil man tatsächlich dann auch dieses, was heißt das, son klassisches Streitthema ist oder Scheidungsthema oder so, dass man sich halt nicht gehört fühlt oder nicht gesehen fühlt oder das. Und der andere sagt, wieso, ich hab doch Ich find doch jeden Samstag das Auto nur für dich gewartet.

Ja, ja, aber die ganzen Sachen auflistet, die er dann gemacht hat, die aber sozusagen gar nicht, also sozusagen, das ist wie wenn Du so auf 2 verschiedenen Kanälen sendest irgendwie und da, das kommt halt leider einfach nicht an oder nicht in der Form. Es kommt an, aber nicht unter Liebesbeweis, so. Ja. Und deswegen finde ich das tatsächlich schon auch 'n wichtiges, auch eine wichtige Diskussion, die man mal hat, sozusagen, was ist das, was für dich wichtig ist? Für dich ist sozusagen verbal, für mich ist Aufmerksamkeit, haben wir auch schon drüber gesprochen gehabt, irgendwie, ne.

Und das, ja, das ist halt wichtig zu wissen, dass man auch als Partner, wenn man seine Liebe sendet sozusagen, dann auch schon auf dem richtigen, zumindest auf dem richtigen Kanal funkt. Mhm. So. Sehr gut. Also total unsystematisch.

Unsere Werte. Was ist die allererste Regel tatsächlich? Ja, Regel Nummer 1 ist, dass es keine Regeln gibt. Weil wir festgestellt haben, dass alle Regeln auf eine Art, Ader Regeln sind Menschen gemacht grundsätzlich, so. Und Und auch nicht immer anwendbar.

Genau. Und die sind ja auch lebensphasenabhängig und deswegen, ja, wir für uns festgestellt, dass wir keine, wir wollen keine fixen Regeln haben, sondern wir müssen das immer wieder tatsächlich auch neu verhandeln. Also, das hört sich jetzt technischer an, als es tatsächlich ist. Aber ja, auch dadurch, dass natürlich irgendwie in unserem Haushalt 3 kleine beziehungsweise inzwischen junge Menschen sozusagen leben, die sich ja auch ständig verändern Total. Dadurch diese Dynamik sich auch noch mal komplett verändern und ja, wir uns einfach diese die Offenheit behalten wollen auch, dass man dann nicht irgendwie so quadratisch sagt, das sind aber die Regeln hier und so, so muss es sein.

So, das geht ja auch in die Richtung von Ihnen, was Du gesagt hast, sondern dass man halt irgendwie guckt, was die aktuellen Bedürfnisse sind oder was die Ja. Herausforderungen vielleicht sind. Also man kann's ja auch herausforderungsorientiert nennen, ne, bei manchen Sachen. Passen wir ja auch an aufgrund von persönlichen Herausforderungen. Dann ein weiterer Wert ist, gerade in müden und stressigen Phasen Also jetzt gerade zum Beispiel, weißt Dem anderen das eben Gesagte als bestmöglich auszulegen, als bestmöglich mit mit der bestmöglichen Intention auszulegen.

Und das haben wir ja von unseren Freunden, die damals unter uns gewohnt haben mit dem kleinen Säugling, die das, glaub ich, eben auch von jemand anderem gehört haben. Das Kind hat irgendwie nicht geschlafen und war 'n Schreibstaby und sie haben halt gehört, so, das ist der Tipp schlechthin, versuch dem anderen es bestmöglich auszulegen. Also kann es sein, dass die Windel gewechselt werden muss, ist nicht, ich bin zu faul und Ja, Du machst nichts. Oder? Genau, Du tust nichts und das ist eigentlich 'n stiller Vorwurf, sondern das ist einfach nur die Frage, vielleicht bestmöglich, so soll ich's machen oder wie auch immer.

Aber also und ich glaube, das ist genial, wir erinnern uns da schon manchmal bewusst auch dran, dass wir sagen so, okay, das hab ich jetzt nicht gesagt. Ich hab's auch nicht gemein, aber Du hast es gehört. Vielleicht hast Du's falsch oder anders ausgelegt, ne. Ja, das ist ja sozusagen eine eine ganz praktische Anwendung von, wie heißt euer Freelemannschoß von Thun. Präferierter Familienphilosoph.

Ja. Mit dem Sachohr und das Genau. Ja. Ja. Und das, ja, das finde ich, ich finde das auch 'n ganz, das gilt ja für alles Leben für alle Lebensbereiche so.

Dieses auch, ich weiß gar nicht mehr, wo ich das jetzt gehört hab, aber es passt da auch voll dazu, dieses, auch wenn Du Du bist im Du bist im Verkehr unterwegs und irgendeiner drängelt und hupbt und so und Du regst dich wahnsinnig auf. Du hast keine Ahnung, ob der irgendwie grade eine schwangere Frau aufm Beifahrersitz hat oder ob, irgendwie keine Ahnung, die Mutter ins Krankenhaus eingeliefert wurde oder Also Du weißt nicht, was in dem anderen vorgeht, mal prophylaktisch aufzubauen. Warum er sozusagen sich verhält, wie er verhält. Ja. Und es kann gut sein, dass er sich verhält, weil er 'n Depp ist, keine Frage.

Ja. Aber es kann genauso gut nicht sein. Ja. Und dieses, ah, voll schön auch, passt auch dazu. Kann ich auch gerade nicht mehr zuordnen, wo das woher dein Kopf muss wirklich sein.

Ja, mein Kopf muss wirklich sein. Ja, mein Kopf muss kleines Partylust sein. Die Geschichte von einem Mönch, der auf 'nem See, also auf seinem Boot rausfällt auf den See und da sitzt und meditiert und und auf einmal sozusagen ruckelt, also wird sein Boot angefahren. Und er merkt in sich sozusagen die Wut aufsteigen und wo er sich denkt, so, also man sieht doch, dass ich hier sitze und meditier irgendwie auf dem ruhigen See alleine. Also warum muss man jetzt da in mich rein?

Da kann man nicht irgendwie aufpassen, what the So. Und dann macht er die Augen auf und sieht, dass ich vom Ufer her 1 von dem Booten, das da sozusagen am am Papier lag, dass sich das gelöst hat und das einfach nur sozusagen gegen ihn getrieben ist. Mhm. Das heißt, es war 0 Absicht. Genau.

Es war niemanden Absicht. Es war niemanden Schuld. Aber die ganzen Emotionen sozusagen, der ganze Ärger war war selbstgemacht und sozusagen. Du kannst ihn noch nicht mal irgendwohin dirigieren. Mhm.

Und in dem Moment, wo er das gesehen hat, war ist der Ärger auch wieder verflogen, weil ist ja völlig schwachsinnig, sich Ja. Aufzuregen, weil Und das Ding ist aber, wenn jemand drinsitzen würde, Mhm. Dann würdest Du den Ärger ja nicht verfliegen lassen. Dann würdest Du sagen, ja, Moment mal. Ja.

Das geht jetzt in deine Richtung. Es liegt ja aber auch daran, dass wir eben sehr, sehr viel immer auf uns beziehen wollen. Genau. Dass irgendjemand uns was Böses will, dabei hat eben das gar nichts mit uns zu tun. Ja.

Das ist ja sehr oft so, dass wir Situationen interpretieren, guck dich jemand missmutig an, der hat aber grade irgendwie 'n Pfefferkorn im Mund und kämpft grade mit dem Pfefferkorn und Du glaubst halt, der guckt wegen dir so dumm. Ja, oder ich mein, viele Beispiele hast Du von Leuten, die im Publikum sitzen und so ausschauen, als ob sie sozusagen gleich kotzen möchten. Echt. Und danach zu dir kommen und sagen, ah, das war so schön, ich war so gerührt. Ja.

So. Und dann gibt's welche, die irgendwie volllächeln und die kommen danach und sagen Das war furchtbar. Also ich hätte fast schon was. Ja. Nein, natürlich.

Das hast Du dich noch nie erlebt. Aber ja, das ist das halt. Wir wir haben keine Ahnung, was den anderen Leuten vorgeht und das ist ja auch wieder dieses 90 Prozent der Zeit drehen sich die Mäuse sich selber. Genau. Also, wenn man sich selber nimmt, also wie viel Zeit verwendest Du da drauf sozusagen darüber nachzudenken, wie Du deinen Mitbürgern jetzt sozusagen 1 auswischen oder reinwürgen kannst oder so was?

Relativ selten, relativ wenig meistens. Absolut. Ne, also Ich glaube, ein weiterer Wert ist, dass wir dem anderen Gutes wollen. Ja. Und ich finde, das geht manchmal son bisschen unter in Beziehungen, wenn's dann darum geht, Diskussionen wie, haben wir jetzt auf jeden Fall die fifty fifty Aufteilung, dass es irgendwie genau abgezählt ist?

Wer jetzt am ersten Tag die Spülmaschine ausräumt und dann am zweiten, aber schätzt, es gibt ja nur 7 Tage so und dann Stunden aufrecht und Verkehrarbeit. Und dann ist man, ja, mit 49 Prozent und 51 Prozent und dann, nee, aber das ist ja dann ungerecht und so. Und ich finde, man macht das so kompliziert. Dabei ist ja eigentlich die Intention, einfach 'n schönes Familienleben zu haben oder 'n schönes Partner, eine schöne Partnerschaft zu leben. Und das das wird dann manchmal vergessen und dann ist es son son Gerangel und son Gekämpfe und dann geht's irgendwie weibliche Energie und männliche Energie und da müssen wir auch noch mal drüber sprechen, aber dieses, ja, der eine ist besser und der andere ist schlechter und eben Männer sind besser oder Frauen sind besser.

Das ist doch so megaschade. Ja oder dass Du natürlich, ne, dass man dann versucht, vielleicht auch Generationenherausforderungen im einzelnen Leben sozusagen zu Jemand zu Stempel zu stationen. Na ja, also wenn man dann sagt irgendwie, historisch gesehen, dann wurden die Frauen benachteiligt oder sozusagen war es nicht fair Und der Armband muss dann alles ausbaden. Ja, und dann sozusagen wird aber diese Generation das Trauma das Generationproblem sozusagen dann in deiner Beziehung existiert und sozusagen dann aus Prinzip musst Du uns aber 70 Prozent machen, weil alle Frauen vor dir haben sozusagen irgendwie Ja, also Du. Ich jetzt.

Ja. Aber das ist wieder son Und dann sind wir wieder bei Regeln, was wir am Anfang meinten, sozusagen. Wir haben keine Regeln, weil ich glaube einfach, dass das mehr unglücklich macht als glücklich machen, wenn Du Dogmen und Prinzipien über Ja. Über Empfindungen stellst. Absolut.

Also Ja, dieses Dogmen. Ja. Also wie dieses sozusagen, wie Du sagst irgendwie, warum sind wir zusammen? Weil wir uns gut, also weil wir einander gut tun? Jetzt wird's keinen Sinn machen, dass wir zu sagen Weil wir einander guttun, aber auch Und weil wir uns in Zukunft einander guttun möchten.

Genau. Genau. Aber also primär ja, weil wir uns guttun. Ja. Und deswegen möchten wir eigentlich auch alles dafür tun, dass wir uns weiterhin guttun, dass wir uns Stütze sind, dass wir uns da haben wir beim letzten Mal drüber geredet, dass man jemanden hat, bei dem man sozusagen sich öffnen kann, auch für die ganzen schambehafteten, Negativen oder was auch immer Seiten irgendwie.

Mhm. Und genauso sozusagen, dass man dass man jemanden hat, der einen stützt und ne, also hinter jeder hinter jedem starken Mann, starke Frau und weiß wercer und so. Aber so ja, ich finde es 'n ganz Element, also 'n ganz wichtiges Element, dass Du sagst, irgendwie dieses, warum sind wir zusammen, weil das geht, also auf eine Art denkt man ja nicht mehr drüber nach nach 'ner gewissen Zeit eben, ne, so. Dann ist man halt zusammen, so. Aber wie ich ja auch oft zu den Kindern sag, wenn wir alle son bisschen müde und erschöpft sind, es macht gar keinen Sinn, sich gegenseitig in diesem müden Moment noch mehr Energie zu rauben.

Wir müssen ja dann eigentlich zusammenhalten und sagen, hey, der eine hat Hunger, der andere ist müde und so weiter. Lasst uns jetzt nicht uns gegenseitig ärgern aufregen, dann haben wir auf jeden Fall weniger Energie. Und das führt eigentlich dazu, dass wir auch gesagt haben oder nee, eben, ich glaube, das haben wir noch nie so richtig ausgesprochen, aber das das leben wir, dass wir schon son bisschen schauen, wer ist grade müder und gebrochener? Wer braucht 'n bisschen mehr Unterstützung? Und ich glaub, ich hatte oder wir hatten mal das Beispiel genannt, so, dass man sagt irgendwie, ich bin grade bei 10 Prozent, ich bin eher bei 30 Prozent oder so weiter.

Und zum Beispiel als einfach praktisches Beispiel, ich hatte jetzt im Sonntag Konzert. Du hast in der Nacht davor tatsächlich nicht gut geschlafen, was eigentlich auch nicht so oft vorkommt, aber irgendwie lag's so wach. Es klingt so dramatisch, aber irgendwie der arme Nico konnte auf jeden Fall nicht einschlafen. Und es war kein Kind schuld. Genau.

Und dann hatte ich Konzerte, das heißt, es war irgendwie auch klar, dass Du hinfährst. Wir mussten anderthalb Stunden fahren. Also die ganze Familie war dabei. Ihr habt mich megatoll unterstützt. Das heißt, ich glaub, Du hast dich schon relativ zusammengerissen für mich, dass ich da dann irgendwie einigermaßen da bin, großartiges Konzertspiel.

Und danach war klar, ich bin zwar auch 'n bisschen durch, aber ich fahr jetzt zurück, damit Du dich auch erholen kannst. Das ist Also weil Du halt Energie auch bekommen hast durch Ja. Aber ich hab tatsächlich ja auch 'n bisschen Also ich hab ja auch zu dir gesagt, dass dass ich dass ich jetzt auch schlafen könnte beim Fahren. Ja. Das hab ich dann kurz gemacht.

Ja. Nein, aber so. Aber Du hast dich ja auch zusammengerissen, ich hab mich auch zusammengerissen, aber trotzdem war's ja so, dass, glaub ich Ja, das hat Das hat von der Energie gepasst tatsächlich. Das stimmt schon. Ja, aber dieses, er aber auch dieses sozusagen, wer wer kann grade mehr?

Ja. So. Also wer kann auch, das werden ja beide Phasen auch, wenn sozusagen vielleicht irgendwie 1 der Kinder jetzt, vielleicht das nicht mehr kompensieren kann. Also wer hat dann mehr Kraft von uns, das dann aufzufangen? Das stimmt.

So. Weil man ja sonst auch Gefahr läuft, wenn man selber keine Kraft mehr hat, dass man's dann auch verliert. Genau und dass man's persönlich nimmt. Dass man's sehr persönlich nimmt und vielleicht auch emotionaler wird, als einem nie bist. Ja.

So und ich, also, ja, ich finde es auch gut, dass wir auch mit unseren Kindern auch noch mal drüber sprechen, weil das eine ist natürlich zu sagen, rational gesehen, ja, es macht überhaupt keinen Sinn, das dann zu machen, aber viele Sachen machen werden Was jetzt? Ja, sich dann gegenseitig Energie zu rauben. Natürlich macht das keinen Sinn, objektiv gesehen, Aber wir machen einen Großteil der Sachen aus irgendwelchen Emotionen, nicht aus Sinnhaftigkeit sozusagen. Ja, aber ich find das schon interessant zu beleuchten Na, natürlich, aber dass es einfach krass kontraproduktiv ist. Klar.

Aber dann ist ja wieder die Frage sozusagen und was kann man dann machen? Natürlich. Also jetzt auch gerade so was für unsere Kinder, weil also den, das muss man, das müssen wir auch immer wieder sozusagen ja auch realisieren, dass, also wir behandeln die wie wie voll vollwertige Mitglieder der Familie, aber es sind ja keine kleinen Erwachsenen. Genau. Ja, also die sind ja teilweise einfach Das erlebe ich auch jeden Tag.

Ja, aber auch rein sozusagen, rein anatomisch gesehen sozusagen, sind in verschiedenen Altersstufen gewisse Teile vom Gehirn noch gar nicht richtig ausgeprägt oder noch unter Entwicklung, das heißt gewisse Sachen. Also diese Ratio dahinter Darf man auch nicht erwarten. Genau. Sie können's schlicht und ergreifend einfach nicht verstehen. Das heißt, es bringt auch überhaupt nix, Mhm.

Da sozusagen da einen einen einen wissenschaftlich fundierten moralischen Vortrag zu halten über die Sinnhaftigkeit ihres Verhaltens irgendwie so. Sondern das ist ja, das haben wir ja auch schon, und ich finde das ja auch schon wieder son Wert, dass wir, also dass man dann guckt, okay, wie kann man das in irgendwas Praktisches transferieren? Ne, also dass man, also was weiß ich, wie kann man dann mit diesen Situationen umgehen, ja? Wie kann man mit seiner Wut umgehen? Ja, absolut.

Ne, dass Du dann halt irgendwie 'n Kissen nimmst und schlägst oder dass unsere Kinder hat dann irgendwie auch sozusagen gelernt, dass wenn diese diese Erschöpfungszustände kommen, dass man die frühzeitig erkennen, dass man dann sagt, können wir rausgehen, Basketball spielen zum Beispiel, weil das ist, was ist, was hilft sozusagen. Aber ne, also. Natürlich. Du hast das eine nicht, aber mach stattdessen Absolut. Das andere.

Ja, total. Und ich glaube, also so speaking of Energie und unterschiedliche Energie. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es, dass wir das noch mehr machen können, weil wir machen das teilweise, dass dann quasi der eine eben auftankt, weiß ich nicht, zum Yoga geht. Was anderes fällt mir jetzt nicht ein. Der ist no Second things.

Nein, aber Oder tatsächlich eben sich hinlegt, schleift, irgendwie sozusagen sein Bedürfnis nachgeht, das machen wir. Und ich glaube, also eben, weil es manchmal sinnvoller ist, dass der eine dann sich auftankt, dann holt der eine idealerweise den anderen wieder ab und nimmt ihn sozusagen mit auf 'n anderes Energielevel. So Räuberleitermäßig. Räuberleiter, mega, richtig schön. Und ich glaube, das können wir manchmal noch mehr machen.

Also ich glaube, manche Paare machen das ja extrem, dass sie ganz, ganz viel für sich dann machen, irgendwie hier Mädelsabend und da, Männerabend und hier irgendwie alleine ins Kino gehen und da, das haben wir, glaub ich, gar nicht so sehr das Bedürfnis, oder? Also ich mich. Ja. Also genau, aber Freunde hier insofern. Ja, stimmt.

Du hast eine Info Freunde, Nikki? Ja, ich weiß. Just say. Ist halt alles, was ich hab? Du hast Freunde.

Ich denk grade an ganz viel. Nee, ja. Aber das können wir uns, glaub ich, noch manchmal auch noch mal sich dran erinnern. Genau. Das ist halt auch wieder, auch da ist dann wieder die Frage, das kannst Du halt auch wieder regelbasiert machen.

Nein. Genau. Wir nicht? Wir hatten das ja mal probiert, irgendwie Montag ist das, Dienstag ist das. Aber dazu arbeiten wir zu viel, als dass es irgendwie funktionieren würde.

Ja, und das ist dann halt auch wieder dieses immer und dann Genau. So, ne. Das stimmt. Aber an zig. Grundsätzlich sozusagen gebe ich dir sehr recht.

Was haben wir noch auf unsere Werteliste? Ich guck mal, ich spicke mal kurz. Ich spicke mal ganz kurz. Dieses. Und dann Oh Shit.

Können wir ja, glaub ich, auch langsam Ja, auf jeden Fall. Keine Regel. Ah ja. Also noch eine ganz wichtige, sage ich gleich. Also eine minikleine, kein Telefon am Tisch oder beim Und dahin und dahin ist die Regel.

Nee, es gibt hier keine Regeln. Das ist unser Tisch hier. Nee, ist Nee, ich weiß. Keine kein Telefon beim Essen ist, das halten wir uns immer dran. Ja.

Immer. Weil sobald dein Telefon liegt und sobald irgendeiner ins Telefon reinguckt und nur irgendwas kurz zeigen will, ist man verschwunden. Ja, ist die Aufmerksamkeit drin. Und dann leidet, Niko. Ja.

Und alle leiden dann. Ja. Kannst Du noch mal 2 rauspicken und den Rest machen wir in der nächsten Folge. Genau. Ich ich würde sagen, noch 3.

Also ganz wichtig, das ist ja eigentlich unsere Hauptregel, schweigen ist zelebrierendes Gold. Ja. Und dementsprechend, wir sprechen miteinander, nicht übereinander. Ja. Wir fragen, was jetzt nicht unsere Freundin, was könnte Nico gemeint haben?

Oder wie ich jetzt neulich in soner in soner Schrott Liebesfilm, was ich mir so alle 2 Monate reinziehe, wo es wirklich sehr, sehr unkompliziert intellektuell ist. Was verträgst Du die Augenblick? Gar nicht. Aber wo es dann irgendwie so, okay, der Mann hat 'n Jobangebot, nach Paris zu gehen und die Frau will aber mit dem Kind nicht mit und die Lösung ist, dass der Mann das für sich entscheidet und die Frau irgendwie für sich leidet und dann das sozusagen die die Lösung des, ich sag mal, Konflikts oder Dilemmas oder wie auch immer. Aber die reden so gar nicht drüber.

So, und das haben wir ja schon oft gesagt, in Filmen findet es die Stadt drüber. Und so endet dann der Film, dass der Mann dann sozusagen Ja, sie küssen sich dann doch noch, aber dann geht der trotzdem fürn Jahr weg. Also sie haben nicht geredet, also gar nicht. Das ist quasi die eine Entscheidung hier und die andere Entscheidung da und so. Und und dann aber natürlich wurde trotzdem mit den Familienmitgliedern darüber gesprochen, aber nicht miteinander.

Und das ist ja so, also das haben wir ja auch schon oft hier gesagt, wir reden die Nächte durch. Ja. Genau, wir reden die Nächte durch, bis bis das gelöst ist, bis der Knoten geplatzt ist. Ja. So, sehr empfehlenswert.

Und was ich schon auch schön finde zu zu erwähnen, ist, dass man sich gegenseitig nicht den Beruf vorwirft. Also das war so mein Mantra, das darf ich mich auch immer wieder dran erinnern. Aber wo ich irgendwann erkannt hab, mit einem Arzt verheiratet zu sein, ist nicht einfach. Wenn ich dir aber jetzt auch noch deine Arbeit vorwerfe und deine Arbeitszeiten vorwerfe, wie auch wenn Du mir meine Arbeitszeiten vorwirfst, die auch nicht immer leicht sind, dann tun wir uns eben nichts Gutes tatsächlich. Ja.

Und das ist das ist unfair, weil ich ich weiß ja, wir beide reißen uns den Hintern auf auf der Arbeit und versuchen auch so schnell wie möglich wieder zu Hause zu sein, auch für die Familie da zu sein, füreinander da zu sein. Und wenn sozusagen, wenn man all das mit schlechtem Gewissen macht, das ist mega, der Energiekiller. Das stimmt. Und das find ich Ja. Das ist auch eigentlich schon son, das war son son Gamechanger tatsächlich.

Ja, und ich hatte schon kein Spielgeld. Ich hatte schon auch eine, ich hatte schon auch eine Phase, wo ich wo ich mich schon schon auch 'n Stück weit schuldig gefühlt hab. Ich weiß. So. Ich hab dir auch, ich hab dir auch die Schuld, wie sagt man, zugeschoben, oder?

Also ich hab dir auch Vorwürfe gemacht. Ja, ja, ja. Und sicherlich nicht immer bewusst und dich zu ärgern, sondern einfach Aus Erschöpfung auch. Aus Erschöpfung und aus Belastung tatsächlich. Ja, das stimmt.

Ja, ich ich mein, ich weiß auch noch, dass wir haben, sozusagen zurückkampf von meinem Vorstellungsgespräch in Hannover, wo ich zu dir gesagt hab, das ist das wird großartig, aber es wird hart. Mhm. Es wird sehr hart. Ich erinnere mich. Mitten in der Nacht.

Mitten in der Nacht stand ich da, mit Anzug noch an und allem und hab gefragt, sollen wir das, sollen wir das machen? Bist Du dabei? Mhm. Was habe ich gesagt? Hell yeah.

Hell yeah hast Du gesagt. Ich glaub, Du hast damals schon gesehen, ähnlich, dass ich Professor werden soll, ich weiß es gar nicht mehr. Bestimmt habe Ja, auf jeden Fall Du machst das ja alles nur für mich, oder? Ja, natürlich, ist nur für dich. Aber ja, und dass man sich auch an diese Versprechen auf eine Art erinnert, ne?

Vielleicht auch an seine Selbstverantwortung. Wir haben keine, aber diese Wedding Bols, ne, was ja auch immer sone Tradition zu meiner, wenn man sich vorliest, was man sozusagen dem anderen verspricht. Und 'n Jahr später ist nichts mehr davon übrig, ne? Ja, wir können uns mal welcher schreiben. Ja, wir können, aber vielleicht Ja.

Können wir's auch einfach lassen. Da haben wir gerade sozusagen unsere WOHUD hier irgendwie öffentlich seziert. So, und ich glaube, dass, ja, wie Du gesagt hast, also, dass wir's dem anderen nicht vorwerfen. Und das hat er es vorhin nur so am Rand gesagt, ist für mich schon auch noch mal ganz wichtig, dass wir nicht nur nicht übereinander sprechen bei anderen, also im Sinne von, was denkt Katharina, sondern auch, also wenn wir, also ich spreche nicht schlecht über dich. Also ich hab erstens überhaupt keinen Grund und selbst wenn's irgendwas geben würde, wo ich mich drüber aufregt, was mich stört, würde ich das niemals sozusagen öffentlich, sag ich mal, Schmutzwäsche waschen, sondern das ist dann Hausaufgabe, dass ich damit sozusagen nach Hause gehe und dass wir drüber reden, warum das so ist oder wie wir das irgendwie auflösen können, ne.

Und das das sind Kleinigkeiten, aber ich glaube schon, dass es auch ganz essenziell dafür ist, ja, wie man wie man auch, also wie man seine Beziehung selber wahrnimmt, aber wie man auch seine, also über seine Beziehung redet, was sie präsentiert, weil das fällt ja auch wieder auf dich selber zurück, so, ne. Es gibt das schöne Wort Wertschätzung. Ja. Ja, absolut. Ja, dass wenn wir Einanders wert schätzen.

Yes. So, ich glaube, wir können heute nicht mehr tiefgründige Sachen aus uns rausholen. Vielen Dank. Ebenso. Definitiv.

Ich guck grad noch, ob ich da einen schlauen Spruch noch mitgeben kann. Und noch bitte liken, subscriben. Unbedingt weiterempfehlen kommentieren. Was ist das deutsche Wort für? Abonnieren.

Ah ja, stimmt. Also mögen mögen, abonnieren und kommentieren. Genau. Und wer mag, kann uns auch verfolgen. Das liebe ich immer.

Geh nur Wege mit Herz. Sehr schön. In diesem Sinne.