Vollständiges Transkript
Was passiert, wenn man nicht miteinander redet und denkt, man weiß, was der andere eigentlich vorhat
und dann halt das eine das nächste gibt und das halt wie so ein riesiges Kartenhaus wird?
Wenn es nicht eine vermeintliche Woche schon gewesen wäre, sonst hätte ich einfach gesagt,
hey, kannst du mir noch mal erklären, wie geht das? Wie hat dir das geschrieben?
Ich werde dich nach Paris einladen und nicht damit rechnen. Ich werde dich überscheiden, Lachen.
Soll ich schon mal anfangt zu interpretieren?
Bis wir dann noch unseren Fotografen auf Sennapadl gefeucht haben.
Alle haben quasi ihr Leben besichert heute dafür.
Das kann man jetzt missverstehen, das ist keine Einladung an Storke.
Ich habe mal ein Buch gelesen, ich weiß leider nicht mehr, wie es heißt, wo, also in dem die Prostolierungen,
das ist so ein Triggerwort, wenn ich sage, ich habe ein Buch gelesen. Ja, ja. Ich hoffe, die Wette gilt. Wer schläft zuerst?
Du meinst jetzt wir oder die Kinder oder? Oder unsere Zuhörer. Fair enough. Ich möchte mit dir über Paris reden.
Ich wollte erst mal gerade sagen, was für ein Tag.
Ja, okay, dann schauen wir erst mal damit an. Was für ein Tag.
Oh mein Gott, was haben wir heute alles gemacht? Das stimmt.
Wir sind früh morgens bei Dunkelheit aufgestanden, weil jetzt der Winter kommt. Das tun wir aber immer. Aber nicht bei Dunkelheit.
Ja, okay, ja im Winter stehen wir auch bei Dunkelheit auf. Stimmt.
Ja, aber es ist wieder dunkel, es dünkelt wieder.
Dann haben wir eine dreiviertel Stunde morgens gekocht. Stimmt.
Was aber in der Hand der, dass wir es eigentlich nicht gut genug vorbereitet haben am Abend zuvor.
Seitdem wir hier leben, haben wir das noch nie gut genug vorbereitet.
Ja, aber wir hatten schon mal Phasen, als wir anderswo gelebt haben. Da im Frühjahr nicht. Wo wir es besser vorbereitet haben.
Okay, also wir haben fantastisch morgens gekocht. Wir haben Frühstücke gekocht.
Für uns, wir haben Frühstücke gekocht, für unsere Kinder, drei verschiedene Frühstücks. Ah ja.
Und Müsli und getrocknete Früchte mit Apfelmus. Und Zubereiten. Und dann haben wir Mittagessen gekocht.
Und das war es eigentlich, was wir heute gemacht haben. Und wir haben wirklich gegessen.
Und zwischendurch haben wir uns noch stundenlang ablichten lassen. Dann haben wir im Wasser.
Dann haben wir diverse Kinder koordiniert,
die ihre Wohnungsaufgaben übernehmen mussten,
um sich dann selber in die Schule zu bringen. Das klingt sehr hart.
Der andere muss mit seinem Fahrrad vorfahren,
weil wir Tonnen von Equipment in ein Mietauto geschleppt haben,
um im Stau zu einer geheimen Location zu fahren, wo du für dein neues Videoprogramm
unglaublich inspirierende Videos aufgenommen hast.
Und ich auch noch sozusagen Videos aufgenommen habe
für meine Stage-Presents, für meine Reden. Wie fühlt sich das an, sozusagen? Gut, ich habe gerade noch überlegt, wie sich das auf Deutsch anhört,
weil sich Speaking einfach besser anhört. Und auf Deutsch sehr sprechen. Was machst du als Sprecher halt? Du Sprecher. Was sagst du? Synchronsprecher.
Ich weiß noch, ich hatte in der Schule einen Kollegen,
der über seine Mutter oder so Kinderfilme in Synchron gesprochen hat. Das fand ich total cool. Hab ich nicht. Ich leh noch auf meiner Bucketliste. Genau. Nächstes war es schön. Bist du dann noch unseren Fotografen auf Stand-up-Patte geschreucht haben?
Dann haben wir dazwischen noch, hab ich auch noch gearbeitet.
Und dann haben wir, du hast noch weitergeschultet, den ganzen Tag durchgeschultet.
Und dann haben wir ihn aufs Stand-up-Patte gezwungen,
um Fotos von uns für diesen Podcast zu machen. Unser neues Logo, unser neues Branding, unser neues Corporate Identity.
Alle haben was ihr Leben riskiert heute dafür, oder? Ja.
Er hat aber, da muss man fairerweise sagen,
als Riturkutsche uns auf das Stand-up-Patte gezwungen,
wo wir uns einen Nass und Popo gemacht haben. Du hast mir ein Nass und Popo gemacht. Ja. Aber es hat sich gelohnt.
Aber alles nur für die Videos selber gesagt hast, alles für die Clicks. Deswegen bitte klicken, subscriben, sharen, kommenten, vorworten und uns auch gerne verfolgen. Das wollte ich gerade sagen. Wir lieben es hervorkt. Das kann man jetzt missverstehen. Das ist keine Einladung an Storke. Das basiert auf...
Dass alle immer sagen, ich verfolge dich. Ja, genau. Darauf basiert es. Und auch... Was meint er? Ja.
Nichtsdestotrotz möchte ich gerne mit dir über Paris reden. Hättest du er mein Herz? Möchtest du mich hier fragen? Du hast es vielleicht geahnt. Du hast es befürchtet.
Aber jetzt kommt hier der große Release. Oh, ja. Ich muss ein bisschen ausholen. Gerne. Es begab sich zu einer Zeit,
als ich Katarina um ihre Hand anhalten wollte.
Und das in einem gebührenden Rahmen tun wollte. Und nachdem ich ihr, wie schon mal erzählt, glaube ich,
diverse Unterschriften auf abgedeckten Zetteln abgerungen habe, um das Aufgebot bestellen zu können. So sehr habe ich dir vertraut. Ja. Ich weiß gar nicht warum. Dein Herz wusste warum. Okay, stimmt.
Ja, wollte ich aber tatsächlich nicht...
Ursprünglich wollte ich eigentlich so was wie...
In den USA kann man so Drive-in Hochzeit machen. Da kannst du ja nach Las Vegas fahren mit deinem Pick-up-Truck und dich von Elvis Impersonator dann verheiraten lassen. Das war mein Second-Best-Gas. Also Wunsch eigentlich.
Aber die werden bestimmt oft geschiegen. Ja, natürlich. Meistens 24 Stunden später. Ich glaube, es ist so ein Business. So was wie Schusone und Schlüssel bietet man sozusagen. Elvis Wedding und Divorce in einem ist wahrscheinlich die gleiche Firma. Oder sowas irgendwie. Na ja, aber die Frage ist... Ich stecke dir wahrscheinlich schon... Mit der EU-Kunde ist schon so ein... die regretted
Besiedenkarte für den Entscheidungsanwalt mit. Beziehungsweise die Frage ist, ob die hier auch ein... Ja, ist es Alkohol-Test machen? Nee, das sind egal. Darf man nur nüchtern heiraten? Das ist eine gute Frage. Wenn du offenkundig betrunken bist und nicht einmedigungsfähig,
dann kann man das bei den Standesbeamten wahrscheinlich schon sagen,
dass das nicht aus freien Stücken geschieht, aber... Wie war das bei dir?
Also, es hat keiner gemerkt, den Flachmann, den ich dabei hatte. Das ist eine gute Frage,
aber ich weiß nicht, ob das ein Problem ist.
Wahrscheinlich in Las Vegas mehr als in Deutschland. Genau, in Las Vegas.
Aber was ich in dem Zusammenhang sagen wollte,
was ich tatsächlich witzigerweise untersucht habe damals, ist, dass man in Dänemark kann man nämlich spontan heiraten.
Und es ist auch gar nicht so kompliziert,
wenn man aus verschiedenen Ländern kommt. Ja, und ich kenne tatsächlich jemanden, der ein Business dazu hat. Habe ich jetzt noch nicht festgestellt. Also wer in Dänemark heiraten möchte... Ich war mit dem jemanden mal segeln,
da hatte er das Business aber noch nicht. Du kennst ihn nicht. Ich will jetzt nicht lästern. Das macht man nicht öffentlich. Aber das zähle ich manchmal anders. Aber...
Und das habe ich dann irgendwie versucht,
ich weiß nicht mehr warum, aber aus irgendwelchen Gründen ging das nicht.
Nicht so kurzfristig, aber das war total witzig gewesen.
Niko, du fährst mir gerade ständig ins Wort.
Immer wenn ich etwas sagen will, dann redest du weiter. Ja.
So kenne ich es genau, ich mache trotzdem weiter. Ich weiß.
Also erzähle weiter deine mega-Auswohlgeschichte. Möchtest du nicht was sagen? Nee, nee, du hast ja einen roten Faden.
Ich will es nur ab und zu kommentieren, aber... Okay. Was fühlst du in dem Moment? Wo fühlst du die Wut in dir sitzen? Mit mir? In einem rechten Oberschreck. Da kannst du ja bleiben. Ja.
Kurz gesagt, das hat alles nicht geklappt. Dann wollte ich mit dir...
Also dann habe ich geplant, dass wir das ein Weizig machen. Und dann wollte ich dich aber in Paris in deine Hand anhalten. Weil ich war ja noch nie in Paris. Du warst noch nie in Paris. Ich war das in Thailand an irgendeinem Klischee-Strand vor Sonnenuntergang, auf die Knie und so das volle Hollywood-Programm.
Hast du gedacht, dass du dir deine Katharina aber auch angestellt hast? Ja.
Ich wollte zumindest das kleine Babelsberg-Programm machen. Und deswegen wollte ich dich dann in Paris fragen. Aber... genug Geld um uns. Also diese kurzfristige Reise nach Paris hätte einfach so viel Geld... kurzfristig war auch. Hätte so viel Geld gekostet, dass das nicht im Budget war. Und deswegen habe ich dann gedacht Paris, Prag, egal, Hauptsache, Italien. Und... und hab dann...
und deswegen sind wir nach Prag gefahren. Das war auch schön. Unter einem Vorwand natürlich,
weil du wusstest ja nicht, was dich erwartet. Ja, wir sind aber so nach Prag.
Und dann hast du davor das Romantik-Hotel rausgesucht. Ja. Und den habe ich auch gesagt, dass ich um deine Hand anhalten werde.
Deswegen haben wir auch eine Romantik-Suite bekommen. Tatsächlich. Und die haben dicht gehalten. Die haben dicht gehalten. Bis ich es dir gesagt hatte.
Und dann hat mir die ja schon ganz schön vorbereitet. Ach so. Wie süß. Du weißt gar nicht mehr. Das ist das mit den Rosen?
Das ist das mit Romantik-Hotel-Aufenthalten. Und Rosenblütenüberschütte. So viel.
Dass du es dir gar nicht mehr merken kannst. Stimmt.
Aber da war so ein Herz geformt wahrscheinlich, oder?
Ne, was war da? Kannst du dich erinnern? Mhm. Ich muss mal Prag googeln. Ja. Also du wolltest sagen, du schaust in deinem Telefon nach Fotos nach. Ich wollte... Du kannst auch gerne Prag googeln. Ich weiß nicht, ob die Fotos von unserer Hochzeits-Suite da haben. Ich war in Pragfoto googeln. Ja. Sehr gut. Ich weiß auch nicht, ob Prag... Egal. Genau. Und deswegen hat es dann... Das war nicht schon Fotos. Nein, Schatz. Das war noch... Ich glaube, das war sogar noch... wo man noch ein Telegram geschickt hat.
Das sind auf jeden Fall mit der Kutsche nach Prag. Ja, genau.
Ich habe deiner Mutter ein Telegram geschickt. Sorge dich nicht, Punkt. Oh Gott. Mehr als das
konnte ich mir damals auch nicht leisten, weil das... Jetzt kommt mal zum Punkt. Telegram war auch sehr teuer damals. Auf jeden Fall. Ja, auf jeden Fall sind wir da nicht nach Paris gefahren.
Ist ja noch eine Moral in der Geschichte.
Ja, wir wollen erst über Paris sprechen. Genau. Ja, und jetzt bist du dran. Oh je. Das war die Einleitung, warum sozusagen Paris ein... ein... offen stehendes... Weil ich habe dir erzählt,
dass wir nach Paris fahren wollten, hinterher. Genau.
Also, es gibt jetzt noch eine kleine Schnitzeljagd. Es gibt so kleine Puzzlestückchen und dann möchte sich der Führer zusammenreimen, was dann dann das Ende der Geschichte sein wird. Wir lösen das. Ach so.
Ich lass dich mal, ich lass dich mal schnitzeln. Schnitzeln. Ich habe irgendwann mal wie so oft in deinem Handy geforstet.
Wenn ich mein Handy gerade selbst nicht zur Hand habe, was du so...
Du hast nach Fotos gegoogelt in meinem Handy? Nee, nach WhatsApp.
Irgendwie, was du so schreibst mit deinen Freunden.
Und dann bin ich immer total erstaunt, dass irgendwie...
Auf jeden Fall nicht so viele Nachrichten da sind.
Das hat jetzt nichts mit den Freunden zu tun, aber
ich verwende WhatsApp sehr, sehr viel mehr als du. Also, dir ist schon klar,
dass du alle meine Freunde jetzt gerade traumatisierst,
die sich nicht mehr trauen, da irgendwas zu schreiben. Ja klar. Das warst du mit meinen Freundschaften.
Ich mach dort dann ringen, weil sich smileys dahinter und so. Schon klar. Auf jeden Fall.
Die wenigen Freunde, die ich hatte, sind jetzt auch weg.
Auf jeden Fall habe ich dann in einem E-Mail-Programm geguckt.
Aber das hört sich echt so mega nass talken an. Und ich habe überhaupt gar keinen Vertrauensproblem.
Das habe ich abgelegt. Schon sehr, sehr, sehr lange her. Aber ich habe nach Mailchimp irgendeinem Code geguckt und du warst mal wieder arbeiten. Also muss ich in deine E-Mails rennen. Und dann war da irgendein Hotel... Das ist eigentlich meine Schuld. Das ist eigentlich meine Schuld. Das ist dann nach dich so... Okay, ich wusste gerade,
dass ich das in einem Hotel gebucht habe. Dann lasse ich das mal da so liegen. Schön und gut.
Gehe ich mal in meinem Leben wieder weiter nach. Und dann habe ich mir die Sauna gefahren. Zu meinem Geburtstag haben wir uns ein wunderschönes Sauna-Event geschenkt mit Freunden aus Kopenhagen. Also ich habe es dir geschenkt. Also wunderschön. Ich habe es meinen Freunden geschenkt mit Freunden aus Kopenhagen. Ja. Der beste Saunagus. Also Saunaufgus. Und dann sagt dieser Saunameister,
der hat so mega geil mit deinem dann meditiert. Wahnsinnig tolle Düfte. Schickt einen auf diverse Reisen. Fantastisch sagt halt. Also diese zweite Runde
ist jetzt für alle eine große Überraschung. Besonders für dich, Katharina. Du weißt doch nicht, was es damit auf sich hat. Das wird ganz besonders für dich sein. Und dann fragt er, wer von euch war schon mal in Paris? Und alle haben die Augen zu. Also heb ich meine Hand nicht.
Und er sagt, wer von euch war noch nie in Paris? Dann heb ich meine Hand. Schmunzelt so vor mich hin. Und werden wir da meditativ durch die Sauna, durch die Reise, durch Paris geführt mit großartigen Düften. Hinterher wurde mir berichtet, dass Paris lange nicht so gut riecht, wie diese Saunaaufbrust. Ich fand es auf jeden Fall fantastisch. Dann saß ich daneben dir in der Sauna, dann streichelst du noch so total Augenzinkert mein Knie, wo ich irgendwie,
ich weiß auch nicht, ich hatte da schon die Vermutung, dass du mir eine Überraschungsreise nach Paris schenken möchtest.
Das war irgendwie für mich einfach klar. In der Sauna. Da dachte ich schon so, okay. Strange. Dann fragt mich meine Freundin nach der Sauna. Sag mal, warst du eigentlich schon in Paris schmunzelt? Möchtest du mal nach Paris schmunzelt? Nein, also ich war da noch nie. Aber ja, ich würde da gerne mal hin und sagen. Gut. Dann bin ich mal wieder bei deinem WhatsApp. Und sehe, dass dein Vater dir schreibt, du kannst jetzt buchen.
Warum sollte Nico jetzt irgendwas buchen? Also meine Vermutung wird immer klarer. Wir fahren nach Paris. Und ich habe mich gefragt, waren wir nach Paris? Wie kann er das wissen? Waren mein Kalender frei?
Ich trage nicht alles in mein Familienkalender ein. Lange nicht. Wie hatte sich das ausgedacht? Bleibt meine Mutter dann länger? Oder wie machen wir das? Was gab es da noch für Zeichen? Keine Zeichen.
Dann war plötzlich mein Geburtstag vorbei. Und das kam irgendwie noch nicht so. Ach, und dann fängt hier noch eine Reise nach Paris. Das kam nicht.
Und dann, und das ist der eigentliche Teil. Und dann bist du grumpy geworden?
Nein, also sagen wir mal so, ich habe auch mal eine Tage bekommen. Ich kann ja auch nicht so viel. Das ist manchmal ein Hormon, das etwas beeinflusst. Ich bin glaube ich nicht deswegen das war ja schon morgens irgendwie, dass ich das Gefühl hatte, wir hatten keine Zeit zusammen nach dem Geburtstag und dann war halt wieder Alltag und du wolltest unbedingt lieber so einen blöden Grand am Morgen schreiben, statt mit mir zu reden. Auf jeden Fall dachte ich dann, dass tatsächlich was zwischen uns steht am Abend.
Dann habe ich dann am Mega vor mich hingedruckst, weil ich wollte dir ja dann überraschunglich kaputt machen. Das wäre ja tragisch.
Und wiederum wollte ich auch nicht irgendwas aussprechen, weil sich mir vielleicht ins Geheim wünschen.
Aber wehe du schängst mir eine Reise nach Paris, das ist jetzt gelaufen. Auf jeden Fall habe ich das dann angesprochen. Und dann hat sich alles Luft aufgelöst.
Ich habe einfach nur die ganze Zeit interpretiert. Und Nico will gar nicht mit mir nach Paris fahren. Das ist das Ende der Geschichte. Wer von allen, die jetzt zuhören, hat annähernd gedacht, dass es wirklich so ausgehen würde. Eigentlich war doch total klar, oder dass es sich auflöst, dass wir einfach total romantisch nach Paris fahren. Mega die Hochzeit-Suite haben. Manches ist Wochenende zu meinem 40. Geburtstag. Weil er mich so sehr liebt. Ein Kuss unter dem Eifel-Turm. Du hast die Punkte jetzt schon auch sehr zu deinen Gunsten erzählt. Auf jeden Fall, weil ich danach sehr erleichtert war. Ich war sehr erleichtert, dass ich es angesprochen habe. Es steht nichts mit Zwischenrunden. Wir werden nie nach Paris reißen. Und ich werde weiterhin dein Handy durchforsten. Man muss ganz ehrlich dazu sagen,
du hast es mir nicht freiwillig erzählt. Ja, warum? Weiß ich nicht. Ja, ich habe schon. Du hast dich sehr angestellt. Ich habe mich davor schon gefragt, dass wir gar nicht zu uns, wenn wir uns so Überraschungen haben.
Ich glaube, als du mir den Antrag gemacht hast, ich glaube,
da warst du auch schon ein bisschen strange.
Auf den Art passt es ja nicht so zu uns. Genau, da war ich strange. Aber jetzt war ich ja nicht strange. Ja, aber deswegen dachte ich, da steht zwischen uns, weil du gerne Überraschungen hast.
Es war auf jeden Fall ein bisschen komisch. Es hat sich für mich wie so eine paranoide Verschwörung angehört. Als du es mir dann erzählt hast, war das ja mehr so... Du musst ja dann zum Glück lachen. Ja, natürlich. Aber es war schon so...
Willst du mir das nicht sagen jetzt mit Paris? Ich weiß nicht, wie ich es gesagt habe. Du hast gesagt, du hast auch... Du verheimlichst mir irgendwas.
Ich habe gesagt, was ist denn jetzt mit Paris? Also, egal. Auf jeden Fall war so... Was ich dir verheimlichen würde. Und ich wusste überhaupt nicht, wie mir geschieht und was zu mir sitzt.
Da ist für mich was so ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn man irgendwie einfach denkt und dann von dem einen Gedanken
den nächsten kommt und den nächsten kommt und das in so eine völlig absurde Parallelwelt, wo dann alles, was passiert, interpretiert wird darüber. Ich habe nur interpretiert. Also, es war völlig losgelöst. Ich wollte auch nicht...
Was war das für ein französisches Hotel? Also, ich glaube schon...
Eigentlich war das aus einer Intention... Also, wenn es eine Überraschung ist... Aus einem Wunsch heraus? Nee, tatsächlich nicht.
Aber wenn es irgendeine Überraschung ist, ist es für mich schon auch doof, aus einer Neugierde heraus irgendwas aufzumachen oder... Man sieht Wurzelschachtel, aufzumachen, reinzugucken und dann hinterher zu tun,
dass man sich voll überrascht freuen würde. Also, du weißt so? Ja. Wir haben ja darüber gesprochen,
das habe ich ein bisschen daran erinnert an diese Lateinübersetzungen. Wenn man im ersten zwei setzen,
wenn du da irgendwas falsch übersetzt hast, irgendein Konjunktivum... Wie heißt das? Und danach alles angepasst hat an diese falsche Übersetzung. Wo ich schon ein paar mal richtig böse eingefahren bin. Ja. So war das. So war das. Warum wolltest du das erzählen?
Weil ich es in einer extrem lustigen Geschichte finde. Lustig und aber auch ein Beispiel dafür. Und sehr insightful. Weil es einfach so krass... so krass gezeigt hat, dieses... Ja, also dieses, was passiert, wenn man nicht miteinander redet und denkt, man weiß, was das vorhat
und dann halt das eine, das nächste gibt
und das halt wie so ein riesiges Kartenhaus wird. Und ich hätte das lange nicht so lange angesprochen. Wenn es nicht jetzt wegen Geburtstag gewesen wäre. Und wenn es nicht Paris gewesen wäre. Nee, wenn es nicht
eine vermeintliche Überraschung gewesen wäre, sonst hätte ich einfach gesagt,
hey, kannst du mir mal erklären, wie geht das? Wie hat dir das geschrieben?
Dann hätt ich auch bei dieser Nachricht, wenn es...
Weißt du, dann hätte ich da draufgekriegt, aber dann dachte ich so, nee,
das ist ja eine Überraschung, das darf ich jetzt nicht lesen.
Also ich hätte einfach alles lesen müssen. Vielleicht ist das das Learning von der Geschichte, dass ich einfach alles jetzt lese, aufmache, anschreche. Oder?
Also du wirst mich nie wieder überraschen können. Außer wie jetzt? Nein. Nee, wie gesagt, also... Ich werde dich nach Paris einladen, wenn du nicht damit rechnest.
Dann werde ich dir wahrscheinlich lachen.
Soll ich schon mal anfangen zu interpretieren? Okay. Ich werde dir nicht sagen,
es wird sicherlich in den nächsten 6 Wochen sein. Okay, ich mach mir ein Kreuzchen und kann ja nicht ab in 6 Wochen. Ja, sehr schön. Das war es auch schon?
Das war eigentlich alles, was wir heute mitgebracht hatten.
Eigentlich wollten wir noch über Freundschaft reden heute. Nein, das ist ein mega anderes Thema. Okay. Wollen wir über Heiratsanträge reden? Auch nicht. Warum?
Weil wir jetzt bei Hochzeiten und Heiratsanträgen und Paris und der Stadt der Liebe und...
Das ist eigentlich auch absurd, finde ich, ehrlich gesagt. Darüber könnten wir ganz kurz reden. Weil Stadt der Liebe und Stadt der... Ich habe mal ein Buch gelesen,
ich weiß leider nicht mehr, wie es heißt, also in dem die Postulierung ist das so ein Triggerwort,
wenn ich sage, ich habe ein Buch gelesen. Ja, ja, schon, danke.
Das wird dann einfach automatisch schon... Gehen's? Ja. Aber voll. Echt? Aber leise. Ja, aber... Mitgestoßen im Mund, oder? Aber der Fachmann hat es... Der Fachmann hat es gemerkt. Geh jetzt her.
Jeder ist schon total gespannt, welches Buch du gelesen hast, wo uns jetzt wieder gehen. Einmal. Du kannst mal selber ein Buch legen. Kannst du auch mal was erzählen?
Du kannst ja mal was aus der letzten Schrot und Korn erzählen. Hey, du waffst. Es war schon lustig, das Bild,
was ich dir aus Satschen geschickt habe.
Ich habe auch... Ich habe Schallen gelacht.
Nein. Ich habe ein Emoji mit so einer Lachträne geschickt. Ja, stimmt. Ach, okay. Also... Das ist auch fehlinterpretiert. Wahrscheinlich. Wahrscheinlich habe ich gedacht, es hat irgendwas mit Paris zu tun. Ja. Und in dem Buch hat der oder die Autor in postuliert, dass... dass Orte also auch Energien haben. Und dass...
Und dass das sozusagen auch was mit einem selber macht und dass man ja sozusagen auch Orte aussuchen kann und auch anhand der Energien, also wo man leben möchte. Zum Beispiel Hawaii oder so. Eine Freundin von uns, die Hawaii so als ihren Ort... Ach so. Ja, stimmt. Auch voll die schöne Geschichte. Bei der Landung ohne jemals
da gewesen zu sein, so ein Gefühl von Heimat zu haben. Aber...
Ja, das ist auch ein Beispiel wahrscheinlich.
Aber ich glaube, das ist mehr so ein Gefühlbeispiel. Aber das andere sozusagen, dass man...
Paris Stadt der Liebe ist ja eigentlich so
ein, sag ich, der beste Marketing-Claim ever eigentlich. Also wenn du die Stadt der Liebe bist, und du hast die...
Klar, da werden Hochzeitsanräge gemacht. Pond d'Amour, Pond Neuf und so, also diese... Also woher kommt es eigentlich, dass das so attribuiert wird. Und das...
Ja, und die hat dann glaube ich auch in der Liste gehabt
von welchen Energien verschiedene Städte haben, dass so New York
Energie getrieben, also eine getriebene Stadt ist wo es so nach... Impulsieren.
Also allein schon so wie in den ganzen Skyscrapern
und so, dass alles irgendwie so nach oben und höher und mehr und schnell ist. Und Paris die Stadt der Liebe und Rom... Stadt des Sexes. Ja, also der... Also der sexuellen Energie oder so.
Jetzt nicht ganz so bestätigen die paar Mal, wo ich da war. Doch. Und ich habe mich gefragt, also... A. Was denkst du darüber? Und B. Was ist das Attribut der Stadt, in der wir jetzt leben? Ja, toll. Das kann ja nicht alles sein. Wunderschön. Herz offen. Aber wunderschön ist kein Attribut. Freie. Ja? Ja, im Sinne von gelassen werden irgendwie. Ich bin allein schon dieser Blick aufs Wasser und dieser Wind und diese frische Luft und so. Es hat schon sehr viel Freiheit.
Es bringt schon sehr viel Freiheit mit sich. Und ich habe das Gefühl...
Also ich finde es mir so als Individu... Also weißt du, dass jeder so auf eine Art gelassen wird.
Wir sind in anderen Städten auch, aber... Es ist schon so eine... Also so leben und leben lassen irgendwie auf eine Art, oder? Ja, und so...
Was war das Attribut in unserer letzten Stadt? Müssen wir auch nicht sagen, wenn es nicht kommt. Na ja, man sagt ja da... Also... Norlich hat doch mal einem befreundeter Fotograf gesagt, dass Sanofa insofern eine coole Stadt ist,
weil die Menschen da coole Berufe haben, die mit dem Beruf da sind.
Du gehst nicht einfach so nach Hannover,
sondern eigentlich das Beruf ist wegen... Also dass da spannende Berufstätiger aus sind. Ich fand dich irgendwie ein ganz guter, ganz schöner Ansatz.
Ich hatte eigentlich immer das so assoziiert, man kann... man kann gut leben da. Ja, voll.
Also es ist eine Stadt, wo man gut leben kann.
Das stimmt, nicht so groß, nicht so klein. Also du hast also alles was du machst und alle möglichen Sachen.
Und das ist ja auch schon ein gutes Attribut. Also wir kennen auch andere Städte, wo man die coole sind oder irgendwie andere Energien haben.
Aber wo man jetzt nicht zwingend sagen würde, da kann man jetzt gut leben als Familie.
Muss man vielleicht auch nochmal differenzieren. Total spannend.
Wie würdest du Koppenhagen noch beschreiben? Abgesehen daran, dass ich Koppenhagen sehr liebe. Ich weiß nicht, dass ich Koppenhagen immer weiter ist. Ja, ich weiß nicht, also individuelle Freiheit. Ja, es ist schon, ich weiß noch, wie wir im Sommerurlaub waren wir oft im Koppenhagen und man hat immer gesehen,
Koppenhagen war eigentlich immer ein bis zwei Sommer voraus im Stil und immer sehr, sehr extravagant. Also du kannst quasi eigentlich...
Da, wo man schon die Gummistiefel getragen hat, ich war es zwei Jahre später. Ich war auch irgendwie neon-gelbes Habern tragen und es ist so, es hat voll normal. Also es ist schon sehr individuell und sehr tolerant tatsächlich.
Ich glaube, es ist so, wie du gesagt hast, Leben und Leben lassen, oder hast du das gesagt? Also, würde ich jetzt sagen, aber das ist
vielleicht auch eine privilegierte Sicht von uns. Aber jeder ist...
Also es fällt vielleicht auch niemand auf und wie gesagt, vielleicht gibt es auch...
Ja, das hat ja auch, das ist ja ein bisschen dieses Jantelor auch. Also für jeden was da.
Ja, und dass sich keiner über den anderen erhebt.
Also keiner ist jetzt irgendwie besser, schöner, toller, also zumindest nicht offensichtlich oder zu schaugestellt so. Also ich glaube, Dänemark an sich legt ja mega Wert auf. Also so, wie du sagst, Jantelor, ich habe noch nicht gelesen, dass ich glaube, 90% der Kitas und Schulen haben oder haben alle zu 90% organic food zum Beispiel, was dann irgendwie nicht teurer wurde, weil die Stadt drauf gezahlt hat und so. Also es geht schon um Gleichheit für alle tatsächlich, für viele.
Oder für alle, für viele macht nicht so viel Sinn, aber
also für alle, die sozusagen dazugehören dürfen. Also es gibt ja,
ich meine, die haben ja schon auch mit Schengen und so Abgrenzungen. Also wenn du drin bist, ja, wenn du nicht drin bist, also ist jetzt nicht alles nur... Ja. Schön. Sehr schön. Die Luft geht aus. Willkommen. Ja.
Genau, dann gehen wir jetzt mal schlafen, abonnieren, holen uns aus von diesem Paris-Shock. Wir freuen uns auf die, wir freuen uns auf das neue Logo.
Ich freue mich auf jeden Fall auf das neue, auf den neuen Style. Einfach. Ein neuen Studio und alles neu. It's gonna be great. It's gonna be great. Wir werden jetzt auch progressive Themen anpacken. Echt? Ja. Zum Beispiel?
Die Menschen mehr auf den Fingern brennen. Finanzen. Steuern. Paris. Du könntest mal über Steuern sprechen. Also du sprichst so nicht. Und du schläfst wie immer. Voll cool. Überlebensmechanismus, wenn mich was nicht interessiert, dann schlafe ich einfach ein.
Das ist eigentlich eine ziemlich gute Strategie. In diesem Sinne. Bis zum nächsten Mal. Bleiben Sie uns gewogen. Wir freuen uns auf euch. Schön, dass ihr hier seid. Schatz. Das ist auch so eine Gewohnheit.
Dass wenn wir eigentlich schon das Ende hatten, dass du noch mal ein Ende machst. Aber du auch. Wer hat das letzte Wort? Du. Mach's so gut.
Dann sage ich jetzt bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.