Vollständiges Transkript
So, ja, da sind wir wieder. Und warum nochmal hat man eine Handgranate im Bauch? Ja, das weiß ich auch nicht mehr, warum man eine Handgranate im Bauch hat. Also, deswegen habe ich ja einfach, weil das so extrem lebensnahe Schreiber waren, habe ich dann, das konnte ich nicht.
Aber krass, ne, dass quasi der Zuschauer durch nichts mehr schockiert wird. Also, wenn du halt normale Geschichten erzählst, dann ist das so, oh, nein, nein. Ja, wobei, wir haben ja tatsächlich auch eine Zeit lang so absurde Geschichten aus dem Alter.
Es gibt ja genug absurde Geschichten auch in dem König-Alzheim. Ja, das stimmt. Und wir hatten ja auch tatsächlich mal eine Zeit lang den Plan gehabt.
Und auch Kriegsverletzte und so. Ja, auch das. Aber wir wollten tatsächlich auch mal eine Serie sozusagen über Brandverletzte im Zentrum machen.
Ein Buch quasi, oder? Ja. Und, macht das dann? Nein, es soll tatsächlich eine Fernsehserie sein, denn sie brennen für ihre Arbeit. Und du wolltest dann der Drehbuchautor sein? Und Schauspieler auch.
Oder? Das war die Idee tatsächlich. Ich weiß gar nicht mehr, wer. Irgendeiner meiner Kollegen, dessen ... Ja, dann denken alle, dass es um Feuerwehrmänner geht.
... dessen Schwagersfreundins, bester Freund, war Drehbuchautor bei einer Filmfirma in Köln und hat gesagt, ihr könnt euch das vorstellen. Weiter sind wir nicht gekommen. Also, lieber Schwager von einem Brandchirurgen, beste Freundinsfreund.
Wenn du das hier hörst, schreib uns. Ich habe immer noch genug Geschichten. Ja, schreib mal ein paar Bücher darüber.
Nicht immer nur so Philosophie und irgendwie Mindset und wahre Geschichten aus dem Leben. So ein paar Schenkelklopfer. Nee, das ist jetzt makaber.
So habe ich es jetzt nicht gemeint tatsächlich, aber es gibt ja auch lustige Geschichten. Zum Beispiel? Ja, die eine mit dem Yoga ist schon sehr lustig. Alle, die jetzt wissen, oder? Alle, die wissen, wissen.
Wissen. Ja. Wenn Nico plötzlich Yoga-Instructor war auf LNW-Stadt.
Ja. Darf man es nicht erzählen? Nein, ich weiß nicht. Lieber nicht.
Also ein bestimmter X war das. Ein Freund. Ein guter Freund.
Ja, auf jeden Fall. Aber es ist ja witzig, ich meine, als ob ich jetzt so besonders picky wäre, was Arztgeschichten und Arztserien angeht. Ich kann mich noch erinnern, es gab irgendwie so eine Serie auch über ein Orchester.
Ich glaube sogar in Berlin irgendwie. Mozart in the Jungle oder sowas. Wie eine Fernsehserie, wo du irgendwie 30 Sekunden Trailer gesehen hast und irgendwie die Fingerbewegungen von dem Video gesehen hast.
Genau so, genau so. Ist auch so, wie man Geige spielt. Echt, das hasse ich.
Das ist widerwärtig. Also wenn die so tun, als ob die, ich weiß nicht, bei Gesang oder so, kann ich mir vorstellen, das zu imitieren. Sollte eine echt gute Serie gewesen sein.
Wir durften sie nicht angucken, weil du gesagt hast, du hältst es nicht auf. Nein, also das kann man nicht aussagen. Ja.
Das stimmt. Siehst du das an der Haltung des Operateurs, dass der nicht Profi ist? Oder siehst du es nur an der Art, wie sie redet? Die sind ja inzwischen schon richtig gut geworden, was so Schnitte und sowas angeht. Also das ist dann oft schon ziemlich akkurat so dargestellt.
Aber einfach die Storyline ist halt, gut, ich habe, natürlich ist eine Folge von, ich weiß nicht, 300 Milliarden Grey's Anatomy-Folgen nicht repräsentativ. Lass mal eine zusammenschauen und du erklärst mir das ein bisschen. Okay.
Okay? Ja. Dann machen wir so Live-Streaming. Dann schauen wir aber auch Mozart in the Jungle eine Folge an.
Ja, also komm, give and take. Ist das eine gute Serie? Angeblich, ja. Das klingt auch schon sehr vielversprechend, der Titel.
Okay. Also wird das jetzt hier so ein russischen Palaver, oder? Das ist der Untertitel unseres Podcasts. Mozart in the Jungle.
Du wolltest eine Frage vorbereitet haben. Ich wollte dich nur fragen. Also man kann das ja generalisieren auch natürlich.
Wie viel weiß man von der tatsächlichen Arbeit seines Partners zum Beispiel? Genau. Also. Man kann das vielleicht auch erklären.
Also ich glaube tatsächlich, ich kann, ich habe schon sehr, sehr viel gehört. Du kannst elegant so Buzzwords droppen. Genau.
Muss da nicht ein Lappen drauf. Genau. Eher so gestielte Lappen zum Beispiel.
Nein, ich meine, es ist ja schon so, dass man, glaube ich, beim Partner idealerweise oder Partnerin was mitbekommt, worum geht es, also was ist wichtig. Oder? Nicht? Ja, natürlich. Also das ist ja auch immer, immer wieder, die Diskussion ist ja übertrieben, aber schon die Frage, also soll man jemanden, oder ist es smart, mit jemandem zusammen zu sein, der den gleichen Beruf aussieht? Stimmt.
Das ist eine sehr gute Frage. Ich glaube, da gibt es keine pauschale Antwort, ehrlich gesagt. Nee, natürlich gibt es keine pauschale Antwort.
Weil, um ehrlich zu sein, wir haben nicht dieselben Berufe, aber wir reden trotzdem auch zum Teil relativ viel über Arbeit. Ja, aber ich glaube, es ist nochmal was anderes, wenn du in der gleichen Abteilung bist oder im gleichen Unternehmen. Im gleichen Orchester oder so.
Ja, im gleichen Orchester. Stimmt. Vielleicht auch noch nebeneinander sitzen.
Weil du das selbe Instrument spielst. Oh mein Gott. Aber wenn ich deinen Geschichten glaube, dann ist da ja Grey's Anatomy auch nichts dagegen.
Das stimmt. Das könnte man so sagen. Also holt da ab, wie man auf Dänisch sagen würde.
Ja. Ja. Wird jetzt eine Frage vorbereitet für mich.
Bist du jeden Tag glücklich? Uh. Ja, ich glaube schon. Hm? Schon, ne? Ich habe mir die Frage auch so angeguckt.
Ich glaube, jeden Tag gibt es sicher Momente, wo ich glücklich bin. Ob ich jetzt jeden Tag nur glücklich bin? Nein. Und selbst? Durchgehend sicher auch nicht.
Aber ich würde schon sagen, dass ich jeden Tag glücklich bin. Und wann sind die Momente? Also ist es so, dass du das schon am Morgen irgendwie so spürst? Manchmal bewusst, manchmal nicht bewusst. Beim Einschlafen, beim ... Teils, teils.
Dein liebevoll, voll zubereitetes Mittagessen ist? Ich glaube, es ist unterschiedlich von Tag zu Tag. Aber ich finde, wir haben in unserem Leben schon sehr viele kleine Elemente, die Glück machen. Oder Glück bringen.
Oder die Anlass zum Glücklichsein geben. Du zum Beispiel. Die anderen drei liebevollen Lebewesen.
Die alle möglichen Emotionen in einem auslösen können. Aber sehr viel Glück auch auslösen. Und Dankbarkeit.
Espresso-Maschine zum Beispiel. So profan sich das anhört. Der Blick nach draußen.
Ja. Ich sage es ja schon immer wieder, wir leben in so einer krassen Zeit der Wunde. Weißt du, du kannst morgens auf dem Weg zur Arbeit Musik hören, die dich glücklich macht.
Wann immer, du wirst völlig crazy eigentlich. Wenn man sich das überlegt, allein schon dafür könnte man glücklich sein. Wenn man es wahrnimmt.
Genau. Da muss ich es auch nicht heiliger tun, als ich bin. Es ist nicht so, dass ich jeden Moment es schaffe, alles wahrzunehmen oder den Fokus von den Sachen, die vielleicht anders sind, als ich sie gerne hätte, auf etwas zu lenken, was gut ist.
Oder auch, dass du vergisst, aus deinem Zug auszusteigen, weil er eigentlich schon angekommen ist. Und du fährst dann einfach noch mutterweite vor lauter Arbeit. Ja, das ist halt mal passiert.
Einmal im Monat. Ach, das stimmt doch überhaupt nicht. In welchem Licht stellst du mich denn hier dar? Als Workaholic, der dann nicht aus dem Zug raus kann, weil er noch so viel arbeiten muss.
Tatsächlich, immer wenn ich in die Innenstadt fahre, bin ich glücklich. Ich feiere ja nicht jeden Tag. Deswegen geht das auch gut.
Sonst bist du auch zu glücklich. Genau, wir sind ja in der Stadt. Aber wenn ich hier über die Brücke fahre, dann feiere ich das tatsächlich jedes Mal.
Und ich frage mich dann, feierst du das auch genug, mein Liebster? Also was ist genug? Nee, aber das ist ja, glaube ich, die Gefahr am Leben. Klingt ein bisschen zu hart. Aber dass es halt so Gewohnheit wird und dass man es dann nicht mehr wertschätzt.
Das kann ja überall und immer sein. Ich kann mich zum Beispiel extrem hier über das Licht freuen. Ich finde das Licht hier einfach Wahnsinn.
Voll, die Farben. Und diese Stimmung. Jetzt auch in der dunklen Jahreszeit steht die Sonne ja ganz tief.
Dann auch schon so am Nachmittag. Das ist ja nicht das Gleiche. Selbst wenn sie im Sommer um 10 Uhr abends oder so ähnlich tief steht, ist es trotzdem ein völlig anderes Licht und eine völlig andere Stimmung.
Gestern beim Abholen war das so krass. Das ist tatsächlich witzig. Licht macht bei mir ganz viel mit Aufmerksamkeit.
Ich kann mich erinnern, als ich noch in Leipzig eine kleine Assistenzarzt war. Das war, glaube ich, kurz bevor wir uns kennengelernt haben. Wo deine Welt noch so ganz grau war, oder? Genau.
Zurückblickend war eigentlich alles so ein schwarzer Schleier. Es gab gar keine Farben. Ich bin noch monochrom aufgewachsen.
Das kann man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen. Ich kann mich an beide Momente erinnern. Den Moment, wo ich ins Licht geschaut habe und gemerkt habe, oh, jetzt wird es Herbst.
Das ist ja so ein schleichender Übergang. Jeden Tag ist es ein bisschen dunkler. Irgendwann merkst du, krass, jetzt ist es echt dunkel.
Jetzt ist Herbst. Und gleichzeitig gibt es das auch mit Frühling. Ich finde, es gibt diesen Moment, wo du ... Du hast dann danach Licht.
Bei mir ist das Licht nicht so sehr Geruch oder Pflanzen. Du guckst dich um und denkst dir, krass, jetzt ist es so viel heller. Dann merkst du den Unterschied.
Dieses Graduelle hatten wir auch ganz oft. Gewichtsveränderungen sind ja auch oft schleichend. Irgendwann denkst du, das gehört da nicht hin.
Das hatte ich auch in Berlin ganz krass. In Berlin gibt es diese riesigen Heeresstraßen. Riesenboulevards, wo du über Kilometer in zwei Richtungen gucken kannst.
Dieser Song von Peter Fox, dieses schwarz zu blau, das ist, finde ich, auch so ein ... Ich kenne wenig Lieder, die eine Stimmung so krass einfangen können. Es handelt ja darum, dass du morgens um fünf aus dem Club kommst in Berlin. Es ist nicht der Alkoholzustand.
Nein, sondern es ist diese Stimmung in der Stadt. Wenn du diese langen Straßen mal gesehen hast in Berlin, morgens um die Uhrzeit, und guckst, und dann siehst du diesen Übergang schwarz zu blau, wie es aus der Nacht in den Morgen übergeht, wenn du einmal den Himmel hoch und lang guckst. Jetzt kannst du auch noch kurz zeigen, was du an deiner Hand gemacht hast.
Ach so, ja. Ich habe zu hart abgewaschen. Du hast dich operiert.
Ich habe vor einigen Wochen mich an einem einarmigen Handstand versucht. Das war nicht so schlau. Jetzt musst du den in den anderen Arm benutzen.
Das ist die logische Konsequenz. Mit dem rechten geht es nicht. Ich muss den linken nehmen.
Ihr habt es völlig falsch interpretiert. Ich habe gedacht, ich muss erst mal warten und üben, dass ich es wirklich safe auf zwei Händen kann. Aber du hast natürlich völlig recht.
Du kannst den rechten nicht benutzen. Ja, klar. Wie dumm.
Natürlich. Ich muss jetzt einarmig auf dem linken üben. Logisch.
Oder auch, wie ich heute im Yoga vier Füße stand. Dann rechter Arm nach vorne, rechtes Bein nach vorne. Dann gucken sie sich so an und sagen, zumindest nicht beide Beine hoch und nur auf den Händen stehen.
Dann habe ich gedacht, das geht ja schon. Nico kann das ja schon auch. Dann wollte ich es ihnen fast vormachen.
Das ist nicht der Hund. Das ist ein komischer Hund. Jetzt werden wir sehr technisch hier.
Ich habe vorhin überlegt bei der Frage, ob ich da zustimme. Als ich mir die Frage ausgedacht habe, habe ich gedacht, ja, auf jeden Fall. Jeden Tag bin ich glücklich.
Dann dachte ich, ist das falsch, wenn man an den Tagen, die, ja, ich habe tatsächlich ganz konkret an die Beerdigung meines Vaters gedacht. Oder auch an den Tag, an dem er gestorben ist. Also kann man davon sagen, dass man an dem Tag glücklich war.
Ich glaube, ich würde sagen, ich war noch nie so traurig. Das war schon etwas, was ich noch nie erfahren habe. Und was mich unglaublich, ja, ich muss jetzt gar nicht die Emotionen alle zusammenfassen, aber es gab quasi diese eine Seite.
Und dann gab es aber die Seite, wo ich weiß, dass du so hinter mir saßt, als ich mit meiner Mama telefoniert habe. Also so kleine Momente. Und dann saß ich da draußen.
Und dann waren bei der Beerdigung ganz, ganz viele Menschen da, die unheimlich viel Trost gespendet haben. Und also von daher waren das sehr, sehr viele schöne, gute, nähernde, berührende, glückliche Momente. Aber dafür musst du dich doch nicht schämen.
Nee, ich schäme mich auch nicht dafür. Ich wollte das einfach nur so auf eine Art definieren, dass das auf eine Art, also ich glaube, manchmal glaubt man so, Glück ist so ein Zustand, der dann für immer anhält. Und ich glaube, das ist ja sehr viel variabler, diese Gefühlsamplitude letztendlich, oder nicht? Ja, natürlich.
Also der Anspruch, den Anspruch zu haben, ständig glücklich zu sein, ist die Anleitung zum unglücklich sein. Das geht ja gar nicht. Nee.
Nicht als Mensch zumindest. Als Stein, glaube ich, geht das schon. Ja, und das ist ja zum Beispiel das, wenn wir rausgehen und uns selbst verfluchen, dass wir mal wieder auf diese großartige Idee gekommen sind, Eis zu baden, und es ist einfach schweinekalt.
Das ist, glaube ich, so ein Moment von What the fuck? Und dann, währenddessen wir eigentlich drin sind, fängt es schon an, glücklich zu machen. Also wenn wir rauskommen, sind wir meistens sehr glücklich. Und am glücklichsten bin ich dann, wenn ich unter der Dusche stehe, oder nicht? Ja.
Aber es braucht ja manchmal auch eben genau das. Also das ist ja tatsächlich, ich finde, Eis baden ist so ein fiktives Kontrast ersetzen. Na ja, man sagt ja irgendwie, du kannst ja den Gipfel mehr genießen, wenn du aus dem Tal kommst.
Also ich finde, so eine der besten Beschreibungen dafür ist eigentlich dieser Inside-Out-Film. Ja, ich finde den echt sehr gut. Wo du Joy und Happiness, also Joy und Sadness, also Traurigkeit und Glück zusammen hast.
Und der erste Film handelt ja davon, dass Joy sozusagen die Glücksemotion der ganze Zeit der Meinung ist, sie muss alles kontrollieren, nur sie ist wichtig und alle anderen sind eigentlich mehr so Störemotionen. Und das finde ich eigentlich eine der schönsten Szenen, wo diese Erinnerungen ja sozusagen eingefärbt mit der Emotion gespeichert werden. Also du hast ja glückliche Erinnerungen, traurige Erinnerungen, zornige Erinnerungen.
Und dann, wenn sie größer wird sozusagen, dann blendet sich das so. Dann hast du eine blau-gelbe, also traurig und glücklich zugleich. Das ist ja genau das.
Oder dann diese kleine Zeitleiste, wo du vorspulst und du siehst, du bist traurig. Und weil du traurig bist, kommt jemand, der dich liebt und der nimmt dich in den Arm und dann wirst du glücklich. Und der hat dich aber nur in den Arm genommen, weil du traurig bist.
Und das ist sozusagen miteinander, das ist halt auch wieder hoch und tief. Das eine braucht halt auch das andere oder bedingt das andere. Ja, oder Schönheit kann glücklich und traurig sein.
Ja, genau. Und Sachen können ja auch so schön sein, dass man weinen muss vor Glück. Ja, oder ich finde auch den Moment, weinen zu können, finde ich auch oft sehr befreiend.
Ja, und deswegen wäre es fast absurd, wenn du nicht auch an einem Tag, wo eine Beerdigung ist, zum Beispiel Glück empfinden, dir das nicht erlaubst, Glück zu empfinden. Und eigentlich, wenn man zurückblickt, also je älter ich werde, desto mehr denke ich, unsere Vorfahren, da war schon auch viel schlau. Weil wir immer denken, wir sind der Evolutionsgipfel und sozusagen der Weisheit letzter Schluss.
Aber warum hat man Leichenschmaus gehabt früher? Damit die Leute auch Glück empfinden können an dem Tag. Dann schmaust man sozusagen für den ... Und das war ja nie so geplant, dass dann da alle sitzen mit Grabesmiene und pikiert man da leise, sozusagen, dann seinen Kassler irgendwie mampft. Das war eigentlich ja mehr geplant, also ursprünglich im eigentlichen Sinn, dass es eine Party ist, zu ehren des Verstorbenen.
Stimmt. Und damit hast du eigentlich genau das, dieses extrem Traurige und gleichzeitig halt auch Glückliche. Danke.
Das war deine Frage. Das kann ich jetzt nicht sagen. In eine völlig andere Richtung? Weil es so völlig profan und wir haben gerade echt ein ... Was, hast du heute Morgen frühstückt oder so? Noch dümmer.
What? Das wäre jetzt so ein krasser Interrupt. Ich spare mir die Fragen fürs nächste Mal auf. Okay, finde ich gut.
Dann kannst du mich ja das nachher noch fragen. Ob ich die richtigen Socken am Arm habe. Genau.
Das ist tatsächlich so ein Tick von mir, wo ich immer überprüfen muss, ob du die richtigen Socken anhast. Da ist noch nicht genug Material jetzt. Nee, ne? Wir haben jetzt erst zehn Minuten geredet.
So können wir unsere ... Auch mit diesen Mixed Emotions ... Mit dieser melancholischen Stimme jetzt. So können wir keinen nach Hause gehen. Wir wollen jetzt eher nochmal lachen.
Du wolltest heute viel lachen. Stimmt, nochmal. Ich lache die ganze Zeit innerlich.
Siehst du? Ich freue mich still. Ich bin ein stiller Freuer. Wir können ja wie unsere Kinder so einen Stare-Contest machen, wer zuerst lacht.
Oder wer zuerst was sagt. Intro-Dreh versus Stille. Ich sage immer noch Dreh falsch.
Dreh. Das können wir natürlich auch machen. Wir reden einfach Dänisch heute.
So viele Trends, die wir verpassen auf unserem Instagram. Wir könnten diese lustigen Sprachdinger machen, wo man die Absurditäten seiner Sprache ... Mein Lieblingsding ist ... Es gibt ja ganz viele, wo Dänisch in fünf Sachen sich gleich anhören. Oder auf Französisch, wo sich fünf Sachen gleich anhören.
Oder der geile Typ mit diesen englischen Sachen, wo Bär, Hard, Tier. Alles mehr oder weniger gleich geschrieben wird, aber einfach völlig anders ausgesprochen wird. Weird, aber Bär.
Mein Lieblingsdeutsches Absurdigkeitenwheel ist, wenn ein Wort genau die gegenteilige Bedeutung hat. Ah, umfahren. Umfahren und umfahren.
Das finde ich genial. Oder nicht? Das ist großartig. Als ausländischer Mensch kann man es ja nicht fassen, oder? Ich fahre die Katze um.
Oder ich umfahre die Katze. Das ist schon relativ relevant. Ja, aber dann benutzt du es ja anders.
Ich fahre sie um oder ich umfahre sie. Hast du sie umgefahren? Oder hast du sie umgefahren? Aber dann ... Genau. Aber kannst du sie umfahren oder hast du sie ... Ach, shit.
Kannst du sie umfahren oder kannst du sie umfahren? Genau, dann geht es. Oder nicht? Komm, Kinder, wir essen, Opa. Nein, nicht so.
Komm, wir essen, Opa. Oder komm, essen ... Ach Gott. Komm, wir essen, Opa.
Oder komm, wir essen, Opa. Ja, ein paar lustige Deutschlehrerwitze am Ende. Sehr schön.
Ich glaube, wir kriegen heute nicht mehr so viel ... Guck mal meine Stimme. Ja, das ist natürlich eine wunderbare Erklärung. Ich muss meine Stimme schonen.
Ich trinke jetzt noch ein bisschen Honig. Zitronenwasser, Tee. Ah, du kriegst noch mein mongolisches Teufelsgetränk.
Aber ich darf nicht gesöffnen. Und du nennst es Teufelsgetränk. Interessant.
Ja, aber ich finde, Gesöff hört sich ja mega abwertend an. Aber Teufelsgetränk nicht, oder? Nee. Da steckt ja ... Liebe drin auch, ne? Ja, auch.
Eigentlich schon. Oder? So machen wir das. Das Rezept verraten wir aber nicht.
Schaltet wieder ein, wenn es heißt. Husten sich durch den Abend. Achso, wie hat euch denn unsere Sex-Folge gefallen eigentlich? Du hast dir viel davon erhofft, ne? Nee, ich hab mir überhaupt nichts davon erhofft.
Die ist ja jetzt gerade heute erschienen. Ich hab mir überhaupt nichts erhofft. Ist ja ganz, ganz gut.
Ja, wir haben, wenn man ganz ehrlich ist, haben wir das nur strategisch gemacht. Wir haben alles rausgepiepst. Ja, und wir haben halt gedacht Sex-Sales.
Das ist eigentlich mehr aus der Verzweiflung entstanden. Nein. Aus der Überzeugung tatsächlich.
Ja, tatsächlich. Wir stehen dazu. Nach wie vor.
So, jetzt haben wir aber glaube ich ... Jetzt haben wir alles gesagt. Jetzt ist nichts mehr zu holen. Habt einen schönen Tag.
Gute Nacht. Bis bald.