Vollständiges Transkript
Zu den frohen Weihnachten gehabt zu haben. Mit so einem kleinen süßen Pferd. Ganz süß.
Mit so ein bisschen Ente und dunkler Soße. Und die gehen dann so unter den Baum, vielleicht übel, und hören uns. So stechen sie wieder auf.
Wir wollen ja heute auch über die Vision unseres Podcasts für das nächste Jahr reden. Wir sind der Dessert Podcast. Der Postprandiale Vigilanz-Defizit-Postcast.
Wenn das Gehirn sich langsam ausschaltet, weil das gesamte Blut in den Darm gezogen wird, dann zieht man sich eine schöne Folge Edelabgefangene rein. Das kannst du dir erinnern. Jetzt muss ich immer so sitzen.
Ja, deswegen zieh es ein bisschen höher. Das geht nicht. Ich habe heute gehört, man muss Männer Männer sein lassen.
Ja. Man darf nicht alles selbst machen. Du kannst noch ein bisschen zu dir kippen.
Ich könnte zum Beispiel, wenn ich ein Glas nicht aufbekomme, also wenn ich es selbst aufbekomme. Das habe ich auch gesehen. Das ist doch lächerlich, dass du es heimlich aufmachst und dann mich um Hilfe bittest.
Nein. Ich mache es gar nicht auf und dann bist du der Star. Ja.
Weil die Männer müssen sich als Männer fühlen. Ja. Siehst du das auch so? Nein.
Es ist das, worüber du heute sprechen möchtest. Wir haben nämlich tatsächlich noch mal ein internes Selbstcoaching-Gespräch gehabt. Das ist jetzt das Weihnachtsbuch.
Das ist das große Buch von Nikolaus. Da steht drin, ob du Asisch warst letztes Jahr. Und? Warst du nicht? Das stimmt nicht.
Ich kriege dir so oder so keine Geschenke. Von daher kann ich auch sein, wie ich will. Ja.
Also wir hatten eigentlich gesagt, ich lese hier sozusagen mal ein paar, wir haben gedacht, wir teilen das einfach. Du hast es gedacht. Genau.
Du hast mich einfach auch Mann sein lassen in der Hinsicht, dass ich diese Sache beschließen haben durfte für uns zusammen. Dass wir ein paar Reflektionen haben, die wir mit diesem Podcast weitermachen, dass er vielleicht noch mehr Wert bietet und nicht nur zu unserem eigenen Amüsement beiträgt, sondern tatsächlich auch ein paar handfeste Werkzeuge für die Werkstatt des Lebens bereithält. Das klingt auch sehr schön.
Du hast ja da ein Wort, könnte ich sagen. Total, das ist vom Obi Baumarkt. Du möchtest jetzt, dass die Menschen jetzt abstimmen unter jedem Satz, den du sagst, oder? Nö, gar nicht.
Ich finde es einfach nur interessant. Das sind ja jetzt, sage ich mal, Gedanken, die wir uns gemacht haben, die aber nicht zwingend, ja, das sagen müssen wir uns alle, also was unsere Hörer denken. Ja, aber wie sollen denn Nachrichten? Ja, man kann ja zum Beispiel kommentieren.
Das ist ja eine untergenutzte Funktion in unserer Kommunikation. Da kann man uns Feedback geben. Man kann es auch auf allen anderen Kanälen einfach schreiben.
Man kann auch eine klassische E-Mail schreiben. Man kann sogar eine Postkarte schreiben. Aber, beobachten nur noch bis 31.12.2025, weil dann wird die dänische Post abgeschafft.
Kein Witz. Womit wir auch beim Thema sind. Genau, das war zum Beispiel eins.
Ja, genau, wir werden keine Post mehr empfangen können. Wir werden tausendprozentig digitalisiert werden, wenn wir nur noch quadratische Augen haben. Wir hatten ja die Idee, dass wir einen festen Intro-Satz sprechen.
Den haben wir bis jetzt nicht hinbekommen in der kurzen Zeit. Man kann ja ehrlicherweise sagen, unser Brainstorm war auch gestern. Und dann war, und das finde ich tatsächlich eine schöne Frage, dass wir uns gegenseitig fragen, was war edel und was war abgefangt? Und damit es vielleicht ein bisschen anschaulich so, was war edel? ein bisschen dynamischer wird, darf einer edel beantworten und einer darf abgefangt beantworten.
Gut, also übrigens PS, es heißt nicht abgefunkt, sondern bitte abgefangt. Genau, das ist nämlich auch einer der Gründe, dass wir unseren eigenen Podcast-Namen häufiger in den Mund nehmen. Kannst du mal nicht die ganzen Internas hier ausplaudern? Warum? Sharing is caring.
Wir haben es leider nicht geschafft, da vorne ein Team-Meeting zu haben. Das hatten wir gestern mit unserer großartigen Assistenz. Ja, aber ich finde es tatsächlich witzig, diese Überlegung, die uns selber ja nicht in den Kopf gekommen ist, dass man edel, abgefangt vielleicht auch anders aussprechen kann.
Und abgefunkt. Ja, genau. Aber dass es für andere Leute ja Sinn machen kann, dass es abgefunkt heißt, wegen Funk und Radio.
Wir haben ja schon mal erklärt, Nico und ich sind beide abgefuckt und auch ein bisschen edel. Und unsere Freunde hatten uns damals so betitelt. Und wir können uns damit sehr gut identifizieren.
Nico trägt am liebsten Jogginghose, obwohl er eigentlich sehr, sehr viele Buchstaben vor seinem Namen hat. Das ist vielleicht die Beschreibung, oder nicht? Also ich würde das jetzt ganz anders beschreiben. Okay, also jetzt sag mal, was ist bei dir abgefangt? Diese Woche? Ja.
Nee, du musst erst mit edel anfangen. Ich muss noch kurz drüber nachdenken. Was war edel diese Woche bei dir? Dass ich heute ins Yoga durfte.
Das ist mega der Luxus gewesen. Also so, einfach so um halb sechs, so abends, während die Familie zu Hause Plätzchen backt, konnte ich einfach mich in meine Yogahose schmeißen und hab irgendwie für heute gefühlt alles abgehakt, was ich getan habe. Das ist so vollgeschenkte Zeit.
Ich weiß nicht, ist das nicht der Inbegriff von edel? Ich liebe ja edel anziehen und so. Edel ist eine Definitionsfrage. Wir haben zum Beispiel gestern, haben wir uns edel angezogen, obenrum.
Zum Podcast, ne? Zum Beispiel, ja. Ja, aber wir waren ja dann auch noch unterwegs. Das war auch sehr schön.
Genau. Und das war, finde ich, ein klassisches Beispiel. Gestern zum Beispiel war ein Paradebeispiel für edel abgefangen.
Weil zum einen waren wir obenrum edel und unten eher ein bisschen abgefangen. Das ist das eine. Und das andere war, dass wir gestern, hatte ich, einen noch zu haltenden Ferientag.
Und du hattest auch... Musst du den dann gezwungenermaßen auch machen? Genau, du musstest den dann auch nehmen bei dir. Und dann haben wir aber es tatsächlich ziemlich hingefangt, dass wir nicht uns priorisiert haben, sondern einer helfenden Dame und sozusagen unseren gesamten Tag damit... Welcher helfenden Dame? Naja, der Reinigungsdame. Achso.
Also was ist daran jetzt ehe? Nee, der ist abgefangen. Ist der jetzt hellenhaft? Nee, aber wir haben sozusagen unseren Tag zerfangt damit. Ach, stimmt.
Ja, weil ursprünglich war der Plan, dass wir erstmal zu Hause ein bisschen chillen und halt einen gemütlichen Ferientag haben. Und dann mussten wir in die Sonne und dann flüchten. Ja, dann mussten wir nach draußen flüchten und den ganzen Tag über den Haufen schmeißen, weil wir nicht mehr zu Hause sein durften.
Und es war aber eben voll geschenkt, ne? Es war voll schön. Ja, aber es war auch ein bisschen abgefangt. Ja, also ich finde, wirklich nicht so krass.
Findest du nicht so krass? Also so einfach mal planlos aus dem Haus zu gehen. Nee, das meine ich nicht. Sondern die Tatsache, dass wir sozusagen mutwillig... ...gezogen wurden.
Nee, wir wurden ja nicht gezogen, sondern wir haben uns selbst gewählt. Wir hätten ja auch sagen können, nein. Stimmt.
Ich finde, so abgefangt ist eher so, du fährst so die Harley vor und fährst so voll ohne Helm durch Kopenhagen oder so. Wir leben schon das gleiche Leben. Also du meinst nur, weil in unserem Haus ein Schauspieler wohnt.
Ja, das habe ich jetzt auch endlich mal gecheckt. Auch ein Schauspieler mit Hollywood-Engagement, der eine alte Harley unten stehen hat. Stimmt, aber ein Porsche hat er auch.
Ja, aber das ist ja kein richtiger Porsche. Das ist ja nicht so die Porsche. Das stimmt.
Aber die Harley... Sie gehen raus. Und das ist das, was du dir eigentlich vorstellst. Du könntest mal fragen, ob du mal die Harley aufladen kannst.
So eine Motorrad-Porsche. Wir haben auch einen anderen Nachbar, der hier in Kawasaki fährt. Aber das ist ja egal.
Aber es ist ja auch gut zu wissen, dass das für dich abgefangt ist. Aber wie gesagt, ohne Helm. Und nicht dann in so einem kurzen Lederrock.
Das lässt meine Mutter nicht zu, dass ich Motorrad fahre. Deine Mutter? Dafür hat sie mir nicht die Windeln gewechselt. Oh Gott.
Hat die noch was zum Mitversprechen? Damit ich mich dann um einen Laternenpfahl wickele. Hast du das früher gehört, oder? Ja, ja, natürlich. Moment mal, da dürfte ich auch noch was dazu sagen.
Ja, du kannst ja langsam fahren. Ohne Helm und langsam. Ja, ist aber dem Laternenpfahl egal.
Ganz vorsichtig. Ja, okay. Damit sie dich nicht wickelt.
Geiler Satz. Ich kann es mir bildlich vorstellen. Gut, hätten wir das.
Okay, das war jetzt wahrscheinlich eher abgefangt. Ich glaube, da müssen wir noch mal ein bisschen in die Gedankenbox gehen, was wir als abgefangt klassifizieren. Ja, und auch als eben.
Ja, ich glaube, das, was dir so vorschwebt, sind diese Bilder wie, als wir das erste Mal in Kopenhagen im Urlaub waren und zurückgefahren sind mit dem Kinderwagen, an dem gefühlt irgendwie 38.000 Taschen hingen, inklusive Nudeln, die wir aus dem Italiener mitgenommen haben, in der Plastikbox. Es gibt manche Freunde von uns, die erinnern sich an dieses Bild und werden jetzt hoffentlich ein bisschen schmunzeln. Nico sah aus wie der krasseste Penner, den man sich vorstellen kann.
Kann man schon so sagen, oder? Ja, sagen wir mal, ich sah so aus, als hätte ich alles mein Hab und Gut dabei. Lass es mal so sein. Okay, jetzt kannst du schon was durchstreichen.
Okay, jetzt kann ich abhaken. Du siehst sehr intelligent aus mit diesem Buch vor dir, Nico. Du hast auch so deine Brille so ein bisschen.
Ja. Okay, also abgefangen, das hätten wir auch geklärt. Kommen wir zu weiteren Themen, die heute auf der Tagesordnung stehen.
Alltag. Das ist so langweilig. Wir sollen mehr über Alltag reden.
Okay. Nicht? Also wer ist dafür, dass wir mehr über Alltag sprechen? Wir können eigentlich auch das Ganze mehr im Comedy-Format einfach überführen. Also ich finde es ja immer lustig.
Ich habe immer so ein bisschen Sorge, dass nur ich es lustig finde. Ja, aber immerhin. Das ist ja unser Anspruch.
Schauen wir den beiden beim Lachen. Das ist ja unser Anspruch. Wenn ein Patient glücklich ist und einen Publikums gemocht hat, war es ein Erfolg.
Ist das so? Du meinst jetzt bei mir und bei dir? Ja. Ah, witzig, ja. Stimmt nicht? Einer im Publikum.
Also wenn du einem Menschen ein schöneres Leben gemacht hast, einen schöneren Moment gemacht hast, ich höre mich etwas nasal an. Auf jeden Fall. Ja, die Frage ist, möchten unsere Hörer mehr hören, wie wir unseren Alltag gestalten, wie wir drei Kinder, vier Berufe und zwei Liebende schaffen? Das hört sich jetzt an, als ob wir noch zwei Affären hätten, die wir auch noch bedienen müssten.
Stimmt. You wanna tell me something? Haben wir nicht letztes Mal darüber gesprochen? Ich weiß gar nicht. Wir haben auch aufgeschrieben, dass wir mehr über unsere Berufe reden, also konkret.
Ich finde es immer spannend, wenn du über deinen Beruf sprichst. Wie das ist als Cymbal in einem großen Orchester. Ja.
Zum Beispiel? Ja. Triangel? Ja. Das könnte ich auch machen.
Das kostet 5000 Kronen. Eine professionelle Triangel? Das sind 300, 400 Euro. Das sind fast 1000 Euro, also 800 Euro.
Ja, 800. Ja. Und der Schläger ist noch nicht eingerechnet.
Ja, bist du noch nicht angewachsen. Ja. Überleg dir das gut.
Kannst du mal sehen. Gut, also das wäre was, dass wir tatsächlich mehr aus dem Musikeralltag erzählen, ein paar Bratschenwitze noch einfließen lassen. Ich wollte übrigens anmerken, wir sind kein Beziehungspodcast.
Das haben wir jetzt auch definiert. Nico hat es einfach so über meinen Kopf hinweg entschieden. Wir sind nicht ausschließlich Beziehungspodcast.
Wir reden zwar sehr viel über Beziehung. Und es könnte auch sein, dass es eines unserer Lieblingsthemen ist. Wir reden ja auch über Beziehungen zwischen Menschen generell.
Also wenn wir dann auch über Geigen reden zum Beispiel, dann die Beziehungen zwischen den einzelnen Musikergruppen im Orchester. Was ja fast schon, das ist absurd eigentlich. Das ist ja schon ein Krimi.
Ja, dass es eigentlich so viele Arztserien gibt. Aber eigentlich gibt es, also eigentlich könnte man genau, genau, genau so auch. Ja ja, mit Affären und so.
Also es ist eigentlich viel schlimmer bei euch. Ich muss ehrlicherweise sagen, das was ich weiß und gehört habe, alter Schwede, da sind wir im Krankenhaus tatsächlich Anfänger. Da seid ihr vernünftiger.
Ja, also ich glaube, ihr seid da, wo wir im Krankenhaus 1970 waren. War das so? Ja. Ja, auf jeden Fall muss man sagen, ist da niemand sicher, wenn man auf Tournee ist.
Wie siehst du aus, als ob du auf der Flucht bist? Alles gut? Hier einmal bitte Schnitt. Ja, gut. Wo haben wir stehen geblieben? Genau, bei dem inzestuösen Verhalten professioneller Musiker in Orchestern.
Und da soll ich jetzt quasi aus dem Nähkästen plaudern? Nee, aber das wäre ein Thema für die Zukunft. Willst du irgendwie in meiner Vergangenheit blieben oder was? Auch das. Ich weiß das ja alles.
Aber ich bin wirklich, also, ich muss sagen, gelindig gesagt, ich war schockiert, als ich das das erste Mal gehört habe. Ich habe gedacht, so etwas gibt es nur in Filmen. Aber offenbar nicht.
Nein? Ja, genau. Und ich kann halt ein bisschen Langweiliges aus dem Arztberuf erzählen. Naja, komm, also mein Bruder würde sich auf jeden Fall vor den, wo auch immer er dann den Podcast hört, hinklemmen und dir mit voller Achtsamkeit deiner spannen.
Ja, nun ist halt mein Leben tatsächlich nicht Grey's Anatomy. Ja, aber du kannst es ja so verpacken. Ja, bestimmt.
So ein bisschen Blutspritzen. Oder? Ja, wir wollten ja mal, habe ich ja mal erzählt, wir wollten ja mal aus meiner brandverletzten Zeit eine Serie auskoppeln. Und dann? Dann sie brennen für ihren Beruf.
Ja, mit Mac Steamy dann. Statt Mac Dreamy. Ja, ich weiß.
Großartig. Egal. Ja, dann haben wir auf der Liste Auswanderer.
Willst du schon wieder auswandern? Nein, aber ich finde auf eine Art, das war auch ein Feedback, kann man so sagen, einer unserer Hörerinnen, also als Topic, weil ich mich selber nie als Auswanderer bezeichnet hätte. Auch jetzt haben wir das noch nicht so auf dem Schirm. Nee, aber ich glaube, man kann das ja schon so sehen.
Ja, man kann das schon so ein bisschen breittreten. Was heißt breittreten? Wir sehen es ja jetzt nicht so spektakulär. Wir leben halt hier.
Aber ja, es ist schon krass. Also per Definition, als wir in die USA gezogen sind, da waren wir für einen Forschungsaufenthalt, also wir hatten ein Visum, das hatte ein ganz klares Ablaufdatum. Das waren zwei Jahre und das war ja völlig klar, das haben wir auch zwischendurch überlegt, aber wenn wir jetzt nicht, also wirklich massiv investieren, finanziell, zeitlich, Aufwand, alles mögliche lernen, bla bla bla, Greencard, dann endet es hier.
Dann geht es da nicht weiter. Dann haben wir zum Glück doch ein Baby wiederbekommen. Ja, zufällig, ich weiß auch nicht, wie sich das da reingeschlichen hat.
In ein paar Jahren können wir wieder zurückkommen. Genau, und hier? Wir sind ja hierher gezogen, wir werden das ja auch oft gefragt, tatsächlich hier. Ja, voll oft.
Also wir haben ja kein Ablaufdatum hier. Wir sind aber auch so naiv hierher gezogen, finde ich, im Sinne von, dass ich immer gesagt habe, wenn es heißt, ja, und, wandert ihr jetzt aus? Da habe ich gesagt, hey, ich weiß doch gar nicht, wie es ist. Wie kann ich denn auswandern? Genau, und gleichzeitig haben wir aber auch festgestellt, dass dieses Land ja doch sehr viel anders ist, als es halt nicht sozusagen einfach nur Nachbarn.
Also ich mache da mal einen Haken dran, da können wir ein bisschen drüber reden, merke ich schon, da ist Juice, ich spüre da was. Und bei Berufen würde ich auch mal einen Haken dahinter machen. Alltag aber nicht.
Fangen wir mal an. Geschirrspülmaschine ausräumen. Zum Beispiel.
Mit dem schönen ADHS-Tipp von dir für dich, wenn du dich mal festbinden müsstest, damit er nicht... Wie gut, wenn man auf Geschirrspülmaschine ausräumen geht. Ich finde, das ist ein großartiges Reel. Ja, aber dann denkt jeder, dass es der Inbegriff meines Alltags ist.
Das sagt er nur, weil ich mal festgestellt habe, dass es völlig absurd ist, bei Instagram, von anderen Menschen, meistens Frauen, beim Geschirrspülmaschine ausräumen zuzuschauen. Also es reicht schon, wenn man es selbst nicht mehrmals am Tag machen muss. Aber offensichtlich ist da so eine autoaggressive Freude dabei.
Das stimmt. Schadensfreude. Gemeinsames Leid ist geteiltes Leid.
Das stimmt. Gut. Zusammen zum Auswandern ist dann auch noch das Topic Leben im Ausland.
Ist schon spannend. Ja, das ist es tatsächlich so. Du teilst ja da auch sehr viel mehr als ich.
Aber es gibt ja hier schon auch lustige kleine... Du teilst nichts. Genau. Das ist nicht so leicht zu toppen.
Scheiße. Und in Verlängerung davon quasi, ich mache da auch mal einen Haken dran, steht auch Kopenhagen. Also dass wir auch mehr über, also nicht nur Leben im Ausland, sondern Leben in Kopenhagen vielleicht auch sprechen.
Wie ist es in der vierteuersten Stadt der Welt zu leben? Wobei es ist, glaube ich, nicht mehr ganz die vierteuerste. Aber es ist trotzdem auch sehr teuer. Auch noch einen Haken dran.
Dann ist es ja mehr persönlicher, aber ja noch tiefer. Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Noch tiefer.
Noch ehrlicher. Ja. Aber vielleicht kratzt mir auch noch eine Oberfläche.
Weiß ich nicht. Naja, wir nennen jetzt keine Namen. Das stimmt.
Wir haben keine Gefühle. Okay, gut. Ja, das war so ein Fragezeichen.
Aber eben, das ist tatsächlich die Frage, zieht man sich in der Öffentlichkeit aus? Und ich meine nicht physisch, sondern seelisch? Ja, ja, schon klar. Also zu welchem Preis? Wollen wir uns das leisten? Ja, das ist schon auch so ein Trend geworden, sozusagen Vulnerability. Also zum Missbrauchen.
Ja, total. Also jeden Holzkrampf zu inszenieren, abgesehen davon, dass du einfach nicht genug holzt dafür. Nicht in meiner Anwesenheit.
Doch, ich weine voll oft. Ja, aber jetzt nicht so. Ja, also nicht voll oft.
Also es ist nicht so, dass ich nicht weine. Nein, aber es ist nicht so, dass... Ich weine ja auch ab und zu. Aber es ist jetzt nie so, dass man es irgendwie dann... Ja, bei Filmen.
Ja, dass man es gut in Szene setzen könnte. Oder wir haben dann leider die Kamera nicht ready. Das nächste Mal könnte ich das mal machen.
Dann halte ich sofort drauf. Oder wir lassen einfach, das machen auch manche, so dauerhaft hier so eine Kamera laufen. Ernsthaft? Ja, manche Influencer haben halt drei Kameras an verschiedenen Orten.
Ich weiß nicht, ob die dauerhaft läuft, aber dann siehst du, wie irgendwie die Scheidungskinder dann wieder zurückkommen und dann wird das alles mitgeklärt. Ja, okay, not my piece of cake. Also da kommen wir nicht hin, auf jeden Fall.
Dann sind wir lieber oberflächlich. Dann habe ich was aufgeschrieben, was ich nicht mehr weiß, was das heißen soll. Morgens und abends.
Ich glaube, dass du es teilst. Ah, jetzt weiß ich es wieder. Weil wir ja ein Leben haben, das manchmal so ein bisschen überkreuz ist, dass ich viel morgens arbeite und du oft abends.
Ich weiß es nicht ausschließlich, dass ich auch manchmal abends arbeite und du auch oft morgens. Aber wie wir damit umgehen mit dieser Kreuzbelastung. Vielleicht schreibe ich noch Arbeiten dazu.
Das finde ich auch gut. Ja, das stimmt. Das kommt wieder dem zugute.
Das ist ein Unterteil von Alltag. Ja, genau, aber das erklärt wieder, da ein bisschen ins Detail zu gehen. Ja.
Und ich finde, manches ist dann immer nicht so wirklich erwähnenswert, aber vielleicht schon. Wahrscheinlich sind es nicht so sehr die Sachen, die wir denken, die erwähnenswert sind, sondern die Sachen, von denen wir es nicht denken. Genau, deswegen freuen wir uns über Kommentare.
Zuschriften per Post noch bis 31.12. Ein Detailtag aus unserem Leben. Ich glaube, nicht jeder Tag wäre dann repräsentativ. Nein, natürlich nicht.
Vielleicht der Tag, wo du dann abends noch zur Evopress fliegst und ich gerade aus Hamburg wiederkomme. Damit wir zeigen, wie cool wir sind. Ja, das habe ich ja zum Beispiel nicht.
Alle denken bei Instagram, alle wissen über mein Leben Bescheid. Ich teile sehr, sehr viele Dinge. Ich teile auch manches nicht.
Und das auch bewusst nicht. Wenn ich so etwas teile, dann ist das alles so bekloppt auf eine Art. Also ohne Erklärung.
Ja, objektiv sind natürlich viele Aspekte in unserem Leben, kann man auch fragen. Habt ihr sie noch alle? Muss es so sein? Aber das ist auch wieder die Frage, nur weil man manches teilt in der Öffentlichkeit, dann ist man plötzlich Zielscheibe für Judgment. Jeder hat ja hoffentlich Dinge in seinem Leben, die man tut, wo man selbst dahinter steht, aber was nicht alle verstehen müssen.
Das könnte auch nicht sein. Früher war das Briefmarkensammeln ein total... Da muss ich ja auch nicht davon wegkommen. Wenn du in die Literatur zurückguckst, Briefmarkensammeln ist ein total normales Hobby.
Das ist nach objektiven Kriterien überhaupt nicht normal. Naja, aber gab es das wirklich? Ja, natürlich. Das war eine riesige Industrie.
Du konntest damit richtig viel Geld verdienen. Wenn du die seltenen Marken hattest. Das war wie Welt des Junge.
Ja, und damals war es total normal. Und jetzt, tut mir leid, ganz ehrlich, ist es doch... Krankheit. Ja, gut.
Gut, Jahresrückblick? Ja, das dachte ich, dass es heute stattfindet. Wir haben ja noch ein bisschen Zeit. Haben wir nicht? Gut, dann schieben wir den Jahresrückblick einfach entweder in die letzte Episode oder in die nächste Episode.
Familie, die ausgewandert ist, das haben wir schon gehabt. 30-Tage-Challenge auswandern, weiß ich nicht, was ich damit gemeint habe. Sprache lernen, das finde ich auch gut.
Weil das ist tatsächlich ein ongoing process und das ist ja schon relevant für alle, die irgendwo anders hinziehen. Sei es in die Schweiz, wo es auch schon eine andere Sprache ist. Stimmt.
Also da ist auch mal ein Haken dran. Das ist doch super. Da haben wir doch was richtig Handfestes.
Richtig schöne Agenda. Richtige Agenda. Also Vote von A bis F. Genau.
Jetzt nehmen wir noch die letzten zwei Minuten, weil wir sonst nämlich gleich Gäste erwarten. Meine Mama. Ja.
Du musst auch nicht jetzt alles... Das ist jetzt zu persönlich, oder? Das finde ich jetzt zu persönlich einfach. Bitte ausschneiden. Kannst du schon lassen, ist okay.
Nein, aber wir können ja tatsächlich, wenn wir jetzt davon ausgehen, dass das unsere letzte Folge in diesem Jahr ist, dann können wir auch noch mal einen längeren Jahresrückblick machen, weil ich das tatsächlich, wir haben das, glaube ich, letztes Jahr auch schon angesprochen, eine sehr schöne Tradition finde, durch die Fotos zurückzugehen, weil die Fotos ja schon, dadurch, dass wir sie einfach ständig machen, und Uwe geht es hier und Videos und hier und da, das ist schon Zeitzeugnis. Wir machen das ja zum einen, weil wir von unseren Eltern, also du in erster Linie... Was machst du da nochmal mit den Fotoalben? Ab und zu trage ich vier Fotos zu den 96 seitigen Fotoalben bei. Ich bin tatsächlich, ich bin durch 9000 Bilder in diesem Jahr durch, dann habe ich die schönen rausgesucht.
Aber ich finde es trotzdem wertvoll. Und hab dir dann ein paar gezeigt. Unabhängig davon, dass es ein total schönes Geschenk ist.
Wertvoll auch für uns natürlich. Was wir auch als Zeitzeugnis in der Wohnung liegen haben, was unsere Kinder auch immer wieder anschauen. Aber ich finde es tatsächlich auch einfach eine sehr schöne Art und Weise, das Ja zu reflektieren, weil, also wenn ich dich jetzt fragen würde, woran erinnerst du dich dieses Jahr? Dann erinnerst du dich vielleicht an 10 Sachen.
Und es war so viel mehr. Und insofern, ich würde sagen, es war ein sehr gutes Jahr. Ja, finde ich auch.
Und es war auch ein toughes Jahr. Ich finde, wir sind auch beide an unsere Grenzen gestoßen, aber ich glaube, das war auch unsere Absicht, muss man sagen, oder? Ja, wir haben uns schon auch bewusst herausgefordert. Wir haben auch schon nochmal bewusst Flanken geöffnet oder uns den Sachen gestellt, wo wir das Bedürfnis hatten oder festgestellt haben, als wir in uns reingehört haben.
Wir haben auch viel Arbeit an uns selber gemacht. Aber also ernsthaft so dieses Sitzen und sich zuhören, was ist einem wichtig. Und daraus dann halt, also dem dann gefolgt, was daraus entstanden ist.
Und das ist dann, ja, zusätzlich zu allem anderen schon auch herausfordernd gewesen. Und ich finde es insofern gute Erkenntnisse, weil ich glaube, das eine ist eine Vision zu haben und das andere ist die Realisierung, dass diese Vision umzusetzen manchmal verfickt hart sein kann und vielleicht auch sein wird. Und dass es nicht gegen diese Vision spricht.
Also nur, weil man irgendwas wahnsinnig fühlt, verwirklichen zu wollen, heißt es nicht, dass einem dann alles zufliegen wird, sondern ich glaube, diese Vision fliegt einem zu, so habe ich das zumindest erlebt und erlebe das glaube ich immer wieder. Und dann geht es ans Umsetzen und an sich immer wieder daran erinnern. Und durch den Widerstand durchgehen.
Und du weißt, wie ich mich manchmal winde, wenn es darum geht, jetzt noch weitere Locations für Konzerte anzuschreiben und so weiter. Würdest du deine Vision teilen? Ich habe das mega in meinem Herzen. Es wird nächstes Jahr eine Kammermusik slash Kammerorchester-Reihe mit mir geben.
In Kopenhagen. Und es wird mehr als großartig. Ich kann es so mega sehen und spüren.
So könnte ich jetzt bewerben. Es ist Zeit, dass ich das jetzt mache. Ja, ist doch schön.
Wahnsinnig. Ich finde es gut. Das ist auch laut zu sagen.
Ja, ja. Soll ich es noch lauter sagen? Nein, ganz einfach. Und du? Für mich ist es auf der Bühne stehen.
Das ist mir dieses Jahr nochmal ganz klar bewusst geworden. Ich habe das ja in vielen Bereichen schon. Medizinische Vorträge, mit der Band, wobei das in den letzten Jahren einfach auch entfernungsbedingt extrem zurückgegangen ist.
Aber ich liebe es, auf Bühne zu stehen. Und ich habe das jetzt bewusst wieder angegangen. Und zwar jetzt auch auf einem professionellen Level.
Und habe da schon die ersten Speeches gehalten. Gehabt jetzt im 25. Und ich habe mega Bock drauf und bin mega motiviert auch.