Vollständiges Transkript
Herzlich willkommen zurück zu einem weiteren Podcast. Wir sind am nördlichsten Teil Dänemarks. Was machen wir hier? Wir haben uns grade vorgenommen, was wir alles nicht machen dürfen in diesem Produkt. Wir dürfen uns nicht räuspern, wir dürfen nicht sagen und wir dürfen auch nicht zu langsam sprechen, also immer im Fluss bleiben.
Yes, mein. Ja. Und es soll einen Ist schon wieder zu lange gezögert, ne? Es soll ein politisch hoch brisanter Podcast werden. Selbstwirksamkeit.
Katharina möchte über das Leben anderer Menschen sprechen. Was Du denkst, was andere Menschen denken. Nein, ich möchte nicht über das Leben anderer Menschen sprechen. Ich möchte auch nicht mehr anmaßen zu wissen, was was andere Menschen denken oder wie's ihnen geht. Vielleicht fangen wir bei uns an.
Wir haben festgestellt, dass wir sehr, sehr gute Routinen haben, die uns sehr helfen im Leben. Und wir haben aber auch festgestellt, dass Urlaub halt nicht immer bedeutet, dass wir an diesen Routinen festhalten. Und ich find's gerne grade einfach spannend, nach drüber nachzudenken, was ist denn in unserer Macht? Also was haben wir denn wirklich sozusagen in der Hand? Was sind Gene?
Was sind, ja, letztendlich Eigenheiten, die wir uns angeeignet haben? Hu. Mhm. Es geht in eine völlig andere Richtung, als ich jetzt dachte. Echt?
Ja, schon. Ich dachte jetzt mehr so, ich dachte, wir bleiben so bei Urlaub. Nee, nee, ich hab da gesagt, eher so generell selbstwirksamde Verantwortung, weil ich finde das, also das sagst Du ja selbst auch aus der Klinik, am liebsten möchte der Patient kommen, möchte irgendwie eine Tablette verschrieben bekommen, daraus gehen, nichts an seinem Leben ändern und gesund werden. Und das ist son son allgemeiner Wunsch, ne. Auch nee, ich glaub eigentlich die Menschen, die zu mir kommen jetzt mit Yoga für Musiker, die die sind schon bereit, was zu ändern und auch quasi Ehrlichkeit zu ertragen, aber nicht jeder Also das ist ja ganz menschlich, ne.
Nicht jeder möchte ja immer was verändern und dafür dann aber auch wirklich Energie und Kraft und Zeit investieren. Ja. Ja, da steckt ganz viel drin. Also Du weißt ja oft auch nicht, also was, ob das, was Du verändern möchtest, ob das dann das ist, was Du haben willst, oder, also, ne. Darauf basiert ja mehr oder weniger alles, alle Produkte, Marketing, dass dir das halt sozusagen suggeriert wird oder verkauft wird und wir sind ja alle oft genug enttäuscht worden, dass halt, sage ich mal, die Verpackung nicht den Inhalt gehalten hat.
Und deswegen ist man da, glaube ich, auch so 'n Stück weit zwiegespalten und oft hat man, das haben wir auch schon oft ganz oft selbst erlebt irgendwie, ist der Prozess des Kaufens die Veränderung. Also, Du hast Geld bezahlt, das hat dir schon wehgetan auf eine Art. Jetzt reicht's dann auch mit wehtun. Also, das Jetzt dann auch umsetzen tut ja dann doppelt weh, also sozusagen, dann kaufst Du den Kurs und dann klopfst Du dir auf die Schulter und sagst, das hast Du aber gut gemacht, da hast Du 'n richtigen richtigen Schritt in Richtung Veränderung gemacht. Beziehungsweise.
Und dann setzt es halt einfach nicht oben. Genau, aber das Gewissen erleichtert damit eigentlich mit dem Kauf. Ja. Das ist das eine, was ich sagen wollte. Das andere, das hat er gesagt.
Ja. Draußen halt nicht. Und langsam sind wir jetzt auch also schon mal gefehlt mit allen Vorsätzen für diese Runde. Aber wir sind treffen. Ich hab tatsächlich in den letzten Tagen immer mal wieder so diffus drüber nachgedacht, weil ich's noch nicht so richtig greifen konnte und so richtig beschreiben konnte.
Aber es geht sehr in die Richtung, was Du gesagt hast, dieser Wunsch nach nach einfachen Lösungen und man kann ja sagen, dass unser Leben immer bequemer wird. Absolut. Also, wenn Du es vergleichst mit, also, was wir denken, was wir denken, was wir denken, was wir denken, wie das Leben von Ihnen schon vor fünfzigtausend Jahren war oder allein schon vor hundert Jahren. Da gibt's ja auch immer diese Nostalgie, wie früher alles besser war. Geh mal hundert Jahre zurück, so.
Wie geil, wie geil war das wirklich? Aber jetzt sagen wir, bequem die Jungs und selbst Kinder. Es wird immer alles bequemer und bequemer und ich habe auch mal ein ganz interessantes Buch gewesen, The Comfort Crisis. Ja, also eins von diesen Büchern, wo der Titel eigentlich schon den gesamten Inhalt sagt, der ist dann irgendwie 'n Monat lang in Alaska irgendwie auf, weiß ich mal, was sagen wir, für Tiere irgendwie Eisbären oder Büffel oder so was, Also dann da ran gerockt und die Jungen geschossen und ausgeweitet und quasi da gefroren und sozusagen back to the Basics und so, ja, okay, das ist die Art und Weise, die man leben muss.
Oder wir hatten tatsächlich interessanterweise auch son Coaching von so zwei verrückten Dänen, die Es gibt so einen das härteste Rennen der Welt, habe ich dir erzählt, wo die mit 'nem Ruderboot über den Atlantik gerudert sind fünfzig Tage lang und halt auch, also sozusagen noch essenzieller geht's halt kaum, also auf soner Nussschale in dem Ozean.
Unglaublich. Also, das ist schon auch wahnsinnig, muss man sagen. Beide haben Familie, wo ich mich auch gefragt habe. Also crazy einfach. Es hat schon ein bisschen was Lebensmüdes.
Ich hätte es dir. Weitboden. Genau. Und beide sozusagen beschreiben es aber hinterher auch, dass es normal oder eben fast so, also Schal ist oder sechs bis neun Monate gebraucht, wieder zurückzukommen. Und suchen jetzt halt, der eine rennt halt die ganze Marathons jetzt in der Wüste und der andere, also der andere will es jetzt noch mal machen und unter fünfzig Tagen, aber es reicht sozusagen nicht mehr.
Also das sind das andere Extrem, wenn Du sozusagen sagst, ja, wir leben alle zu bequem, dann dieses, ja, okay, sozusagen Du brauchst immer Adrenalin nach Adrenalin. Genau, und das ist ja sozusagen das eins der anderen Probleme sozusagen. Jetzt schweifen wir ein bisschen vom Thema ab oder ich schweifen ein bisschen vom Thema ab. Das ist natürlich auch ein ganz großes Ding, dass neunzig Prozent von den Sachen, die wir machen, eigentlich sozusagen ein Ziel verfolgen. Das eine ist entweder sozusagen halt zum Kick, Adrenalin oder Dopamin, wenn Du auf diese ganzen Social Media Sachen irgendwie gehst.
Oder Du machst halt Extremsport oder Du trinkst oder Du rauchst oder nimmst Drogen oder hast oder bist sexsüchtig oder was auch immer das ist, aber es sozusagen führt dir immer zu sonem, sag ich mal, wegen 'ner Form von Hormonausschüttung, die dich gut fühlen lässt. Und was aber eigentlich meiner Meinung nach, keine Studie zitieren dazu, aber was eigentlich dahinter steckt, ist, dass Du einen kurzen Moment Ruhe hast im Kopf. Du bist einen kurzen Moment raus und ob Du's jetzt beschreibst, als Du bist nah an der Natur dran oder Du bist irgendwie in Ekstase oder orgiastisch oder was hast Du was Du auch mit Konzerten ja manchmal beschreibst oder so, ne? Was ist halt dieses Ja, mit Konzerten, aber Du kannst auch einfach Yoga machen. Ja, wobei doch nicht jeder Stunde sozusagen, aber Nein, aber nach der sehr schnell, ist ja sehr, sehr oft so, dass man auch Ja, aber warum macht man das wieder?
Weil man sozusagen, das physische Yoga ist sowieso die Vorbereitung für Shavasana, ist eigentlich die Vorbereitung für Meditation, damit Ruhe im Kopf ist. Es fällt wieder genau, also es kommt ja wieder auf das Nein, ja, Sexste hier alle Themen rein, die da Ja, einfach mal alles anreißen, kurz anreißen und liegen lassen, nicht weiter drauf eingehen. Was ich vorhin sagen wollte, es ist ja, wie Du gesagt hast, eigentlich auch schwer tatsächlich, 'n Produkt zu beschreiben für Menschen, die das Produkt noch nicht erlebt haben. Das geht mir auch in meinen ja in meinem Yoga Business so. Ich hab das früher immer gedacht, wenn mich Freunde, die keinen Sport gemacht haben, fragen, hä, warum machst Du jetzt Sport?
Warum gehst Du schwimmen? Warum machst Du das, das, das? Das ist unheimlich schwer, das zu beschreiben, diesen Benefit, dieses gute Gefühl danach, ne. Also so also alles irgendwie, dass Du irgendwie auch sozusagen deinen Schweinehund überwindest, dass Du dann losgehst, dass Du dich bewegt hast, dass da 'n Kreislauf schon gekommen ist, dass Du vielleicht geschwitzt hast, dass Du einfach den Körper krass spürst und dich selbst so auslebst und so weiter. Wie beim Joggen oder wenn Du's findet.
Also Genau. Irgendwas. Und und das sozusagen Menschen zu beschreiben, was ihnen entgeht, wenn sie's nicht machen, wo dann ja schon viele sagen so, hä, aber ich bin doch entspannt. Ja, aber ich Weißt Du so, ich muss einfach nur mein Bier trinken, dann geht's mir doch gut. Und wie ich jetzt vorhin erzählt hab, ich weiß, dass ich da immer unglaublich pauschal denke.
Ich hatte vorhin sone Situation gesehen, da sitzen zwei ja, wie alt, keine Ahnung, sechzig, siebzig, Ehepaar sich gegenüber in der Pizzeria wahrscheinlich pünktlich zwölf Uhr und haben sich gleich mal 'n Bier bestellt oder saßen damit 'n Bier. Ich weiß, dass es schwer ist, pauschal über Menschen zu urteilen, ne. Was weiß ich, was die hinter sich haben. Sie haben auf jeden Fall nicht geredet, wo ich so dachte, hey, euch würde das schon auch guttun, statt der Pizza jetzt lieber von mir das zu machen oder sich zu bewegen. Also dieses, was mir wirklich immer wieder auffällt grade so im Urlaub ist dieses übersättigte.
Ich kann damit echt schlecht umgehen, weil ich's Gefühl hab, Menschen übersätigen sich, ohne es wertzuschätzen. Wenn da jetzt purer Genuss wirklich und Wertschätzung dabei wäre, dann find ich, ist es noch was anderes, als irgendwie wirklich gedankenlos sich zu übersetting, ohne auch dankbar zu sein. Das ist ja auch das, was wir unseren Kindern, weißt Du, so sagen, immer, immer wieder sagen, hey Leute, was wir heut gemacht haben, das ist wirklich auch besonders und und und 'n WISS ist wertzuschätzen. Packen heut wirklich die großen Themen an, ohne sie zu lösen. Wir können ja einfach über jeden Satz, den wir sprechen, dann noch mal 'n einzelnes Podcast Thema drauf haben.
Ja, das ist doch gut. Ja. Das kann ja auch geupvotet werden in den Comments. Genau. Hast Du's richtig gesagt, Nachdem man den Subscribe Button geklickt hat.
Ja. Ja. Paicemaker, das ist die Partner. Was ich was ich noch sagen wollte, und da bin ich ja dann etwas vom Thema abgekommen. Sehr gut.
Also wir reden einfach jeder zu seinen Gedanken. Genau, jeder reden einfach so. Ohne aufhören. Nein, nein, das geht schon oft, das geht schon auch auf das ein, was Du sagst hast. Aber das ist diese, das will jetzt schwer, das jetzt sagen, weil ich's noch nicht richtig gegriffen hab in meinem Kopf, aber es ist diese Sehnsucht nach dem Simplen, die, wenn man dann, wenn's dann wenn's dann simpel präsentiert wird, es zu simpel ist und dann möchte man's nicht machen.
Also auf eine Art, das Leben ist komplexer, als wir als man denkt, ne. Also sozusagen, wie viele Sachen vereinfachen wir zu sehr, dann festzustellen, dass es deutlich komplexer ist. Ist es da eine Überzeugung? Ich glaube schon. Ja, also wie son pauschales Urteil, wir wissen nicht, was in dem Leben vorgeht.
Ja. Du hörst dir die Lebensgeschichte an. Absolut. Also, das entschuldigt vielleicht jetzt vieles nicht, aber es gibt für alles eine logische Erklärung, warum die jetzt da sind, ob das jetzt gut ist oder nicht. Ja.
Aber aber es ist komplexer, als man denkt. Ja, beziehungsweise was ich ja auch eben erleben musste, ne, also man selbst ist im Trauerprozess und dann wird man irgendwie angepampt von irgendjemandem, der halt gerade nicht weiß, was in mir vorgeht und so weiter. Natürlich habe ich keine Ahnung, vielleicht haben die gerade ihr Kind verloren oder ne. Also so wirklich ist es wirklich hochproblematisch, Menschen in den Kopf gucken zu wollen, mit denen Du nicht ein Wort gewechselt hast. Auf der anderen Seite sozusagen ist das ja auch beschrieben, wie viele Menschen einsam sind oder einsam in der Beziehung sind und unglücklich sind und dass es sozusagen auch 'n pandemischer Ausmaße hat.
Also man kann sozusagen schon auch, wenn zwei Leute nicht miteinander reden, davon ausgehen, dass sie sozusagen sich vielleicht einfach nur mehr zu sagen haben, es nicht zwingend heißen muss, dass sie jetzt gerade jemanden verloren haben. Ja. Aber was ich sage Sagen wir so, sie wirkten unglücklich und ich ich glaubte zu behaupten, dass Alkohol und jetzt, ja, dass es vielleicht weniger zu was zu was Freudvollem führen könnte als Bewegung. Ja. Und Leben, Leben.
Ja. Und ich und das, worauf ich eigentlich hinaus möchte, ist die Unterscheidung von einfach und simpel. Mhm. Weil ich glaube, es gibt ganz viele Sachen, die eine simple Lösung haben. Mhm.
Im Sinne von, sie die Lösung ist nicht kompliziert, so. Im Sinne von einfach machen? Nee, im Sinne von, das, was man machen soll, ist an und für sich, also jetzt als Einzelteil sozusagen gesehen, nicht kompliziert, aber es ist nicht einfach, das Simple zu machen. Weil das Weil das Machen sozusagen vielleicht langweilig ist, sehr wahrscheinlich ist es langweilig. Du musst dich dazu motivieren, das heißt, Du musst eine Form von Schweinehund überwinden und Du musst es über einen langen Zeitraum machen.
Das ist eigentlich so ziemlich die Beschreibung für alle Lösungen, ist, wenn Du es lang genug machst, kontinuierlich sozusagen das Niveau machst und also Motivation ist ja bei lang genug quasi mit drin, wenn Du die Motivation nicht hast, dann machst Du es auch nicht lang genug. Und das ist und das ist dann immer das, wo es dann scheitert. Mhm. Und wo also wie soll ich sagen? Die Leute sagen, sie wollen eine einfache Lösung, das sie wollen eine einfache Lösung.
Genau. Und dann gibt man ihnen eine simple Lösung und das ist aber nicht das, was sie wollen, weil das simpel anstrengend sein kann oder sehr oft anstrengend ist und dann suchen sie alles, dann und dann versucht man, also auch noch von mir selber gesprochen, statt halt manche Sachen einfach zu machen, dann versuche versuche ich, ein System zu bauen, womit's dann womit dieser Teil, der so nervig und anstrengend und doof ist, wegfällt und das irgendwie simpel ist. Und dann baut man ein Riesensystem mit. Was hab ich für für für wie viele Apps ich eingerichtet, irgendwas connected hab, damit irgendwelche Prozesse möglichst besser laufen, statt halt einfach irgendwie auch 'n Stück Papier zu schreien. Es ist langweilig, es nervt, wenn man's manchmal übertragen muss, weil man's irgendwie weiß, sozusagen Und das das meine ich wieder mit, dass das Leben dann komplexer ist.
Es gibt nicht das eine Ding, was alles abdeckt irgendwie. Und Du musst halt damit leben, dass es einfach Messi ist. Wie wie Du kannst, nimm unsere Wohnung. Du wir Räume die, wenn wir die aufräumen, wie oft Du schaffen es, abends, die aufzuräumen, sodass die ausschaut, als ob man sie dann bei Airbnb einstellen könnte. Und am nächsten Morgen, fünfunddreißig Minuten, nachdem irgendwie zwei von drei wach sind, sieht's einfach aus wie bei Hempels unterm Sofa und das ist nicht, weil wir irgendwie unsere Kinder nicht im Griff haben und weil wir unser Leben nicht im Griff haben, sondern das ist, weil das Leben an und für sich einfach Messi ist.
Und wenn man's jetzt ganz philosophisch nimmt, ist das ja Entropie, unser Streben sozusagen nach Chaos. Alles strebt nach Chaos an und für sich, nach unregelmäßigen. Und Ordnung ist das, was Ordnung ist das, was Energie braucht. Und das ist ja sozusagen, wenn Du jetzt schon, wenn Du in die Zellbiologie einsteigst, ist das ja schon das Grundprinzip. Also Du baust eine Zellhülle 'n Haufen Proteine drumrum.
Das ist die Definition von 'ner Zelle, dass sie sich abgrenzt, abschottet von der Umgebung, von dem Chaos und innen drin ihr eigenes, ihre eigene Ordnung hält. Und das aufrechtzuerhalten, hast Du diese Pumpen in diesen Zellhüllen drin, die quasi dieses Gleichgewicht, also, ne, Zeug rein und Zeug rauspumpen, damit es so bleibt, wie es ist. Mhm. Und das ist das, was neunzig Prozent deiner Energie verbraucht, also von deiner gesamten Energie im Körper. Wenn Du das, wenn Du das wegnimmst, dann bricht dieses Zellmembran Gleichgewicht zusammen, dann bist Du tot, dann ist Chaos, dann das war's dann, so.
Und das ist, glaube ich, wenn ich jetzt so drüber nachdenke, ist das das, ja, was wir tagtäglich immer wieder aufs Neue, immer wieder aufs Neue die Wohnung aufräumen, immer wieder aufs Neue sich hinsetzen, immer wieder aufs Neue auf die Yogamatte gehen, immer wieder aufs Neue meditieren. Das Und die Kunst besteht wahrscheinlich darin, die Sachen rauszufinden für sich selber, für die es sich lohnt, das zu machen, weil man sonst im Automatismus macht man immer wieder aufs Neue, man macht immer wieder auf Neue irgendwas, aber immer wieder aufs Neue halt auch dumme Sachen.
Und da ist das, wo wir, glaube ich, sehr für uns klare Meinungen haben und was dann in dieses Wertende geht, wo es auch, da kann man dann sagen, gibt's auch wieder genug Daten, immer wieder 'n Bier, immer wieder Alkohol, immer wieder eine gewisse Art und Weise zur Ernährung. Stimmt, ja. Wenn Du das mit der Konsequenz machst, dann kriegst Du halt auch ziemlich sicher immer wieder die gleiche Form von Erkrankungen, ne.
Und Ja, und das finde ich so schade und auch so absurd. Also Und ich glaub, da kommen wir sozusagen wieder sozusagen. Ja, genau. Ja, ich guck da irgendwie ungern ungern zu, muss ich sagen. Und ja, ich seh total ein, dass ich da auch sehr verurteilend bin und Du mich immer wieder zurechtdrückst.
Du hast so viel gesagt. Also was ich zum Beispiel für uns jetzt einfach trotz allem, weil Nico viel sagt, also Du sagst ja viel, ne, irgendwie im Urlaub sind wir eigentlich gar nicht so gar in Herbids drin, wie wir zu Hause sind und das stimmt. Wir stehen hier nicht fünf Uhr auf, aber wir machen trotzdem Yoga und Meditieren. Klar, dann sind die Kinder uns drum und so weiter. Was mir zum Beispiel auffällt, das Essen auf Reisen.
Ich bin zum Beispiel also unglaublich ja reflektiert, umsichtig, wenn ich mit mit der Geige auf Reisen bin, dann achte ich ja noch mal viel mehr auf mich, einfach, dass ich tatsächlich auch leisten kann und funktioniere und und das alles sozusagen voll in Balance ist. Und im Urlaub, ich achte da schon bestimmt mehr drauf als andere, aber manches tut mir halt nicht gut. Und was ich aber so gut find, dass wir eigentlich immer wieder auch happy sind, dann ne, zu Hause zu sein und quasi unsere Dinge, die uns guttun, einfach wieder komplett aufzunehmen. Und das ist ja noch mal son geiler Beweis auch, dass es einfach voll richtig ist, wie wir leben. Und ich glaube, manchmal braucht's es ja auch, dass man mal rausfällt, überhaupt ja wieder eine eine Berechtigung auch zu haben, dass es sinnvoll ist, ne.
Klar, Du siehst, also Du siehst erst, was Du hast, wenn Du's halt dann nicht hast. Die Frage ist halt, also Braucht's es? Na ja, wir haben ja vorhin schon gesagt, also ohne Kinder wäre mein Idealurlaub, also eben wenn wir jetzt ohne Kinder verreisen würden oder so. Wir wollten schon immer mal 'n Pancher Kammerkur machen. Das ist halt einfach mindestens zehn Tage oder vielleicht sogar vierzehn Tage.
Das ist einfach grade zu krass. Weil wenn ich unterwegs bin ohne Kinder, dann für die Geige oder wir machen mal son Kurztrip, was ich jedem paar Kindern empfehlen kann. Oder also für mich ideal wär son Retreat. Vielleicht buchen wir einfach für Ende des Jahres noch mal drei Tage oder so, wo wir einfach echt geil essen, megaintensiv Yoga machen. Diese Ruhe zu haben ist manchmal auch sicherlich fantastisch im Urlaub, so wundervoll und lebendig unsere erquickenden Kinder sind.
Ja, und ich wollte noch was anderes sagen. Ja, zum Thema Ordnung und Chaos. Also ich find es interessant, was Du sagst, dass sozusagen der Grund, also quasi die Basis ist Chaos und alles, was Energie kostet oder quasi Ordnung ist das, was Energie kostet, Wir sind da ja unterschiedlich, ne. Wenn ich allein mit den Kindern bin, dann tue ich immer so zwischendurch 'n bisschen aufzurauern und 'n bisschen nebenher alles zu machen, damit ich dann nicht so unbedingt die die geplatzte Bombe hab und dann alles komplett aufräumen muss, weil ich hab's Gefühl, das kostet mich weniger Kraft. Ich bin mir aber gar nicht sicher, ob das ob das so ist.
Und bei dir ist es eher so, dass dass es eher noch chaotischer aussieht und Du dann am Abend oder so alles aufräumst. Ist jetzt eine Unterstellung? Ja, ist eine Unterstellung. Würde ich nicht so sehen. Ach so, okay.
Aber Ja, ja, wie auch immer. Vielleicht so, keine Ahnung, aber ich würde auch sein, dass ich nämlich viel nebenher noch versuche aufzuräumen oder so, aber sei es drum. Es ist auf jeden Fall immer chaotisch und danach ist es wieder gut. Ja, eben, er ist es immer chaotisch hört sich auch so, also Nein, es ist ja lebendig. Genau.
Das ist ja auch und das darf's ja auch sein. Also so ist ja auch das Leben. Ja. Ich ja, was ich mich grade bei unserer Konversation irgendwie so frage, ist, ob man, ja, ob diese Definition, was Urlaub ist, ob das ob man das auch 'n Stück weit einfach völlig unreflektiert übernommen hat von also wir von unseren Eltern und von Freunden, Bekannten, von Beschreibungen, Von gesehen. Wie man Urlaub macht.
Also, Urlaub heißt, wegfahren, Sachen sehen. Urlaub heißt, Besonderes. Du gerade sein lassen. Was, also, aber sozusagen, wenn man jetzt Urlaub als Erholung sieht und natürlich muss man dann, wie Du gesagt hast, haben wir natürlich diesen Reality Check jetzt, dass natürlich Urlaub mit Kindern nicht das Gleiche ist wie Urlaub ohne Kinder und natürlich sozusagen, das bringt man sich in eine unglückliche Position, wenn man das Gleiche möchte mit Kindern wie ohne Kinder, weil das natürlich nicht geht, weil das ja auch den Kindern nicht gerecht wird. Die und wir sind ja auch maximal glücklich gerade, dass wir einfach diese Zeit so zusammen haben.
Aber wenn man guckt, was, also da, finde ich, können wir jetzt nur für uns sprechen, natürlich. Aber ich ich für meinen Teil muss gestehen, ich hab jetzt die letzten Male nicht so drüber nachgedacht, wie müsste ein Urlaub aussehen, damit Also wie wie wie sieht der Urlaub aus, damit er erholsam ist auch? Und natürlich sozusagen, wie gesagt, nicht mit dem gleichen Anspruch, wie wenn wir sozusagen als Single verreisen würden. Aber diese Frage viel mehr in den Vordergrund zu stellen, sozusagen, was was was muss müsste sein für uns, damit das damit das das ist, was wir uns erhoffen. Ich mein, wenn das Ziel ist, wenn das Ziel ist sozusagen, andere Länder zu sehen, dann ist es ja was völlig anderes, aber da muss man nicht sagen, das ist 'n Erholungsurlaub vielleicht, ne.
Genau, aber wir haben ja gesagt, wir haben ja gesagt, wir wollen jetzt nicht weit verreisen. Wir wollen eher innerhalb Dänemark bleiben. Genau. Wir wollen nicht Das ist normal, ja. Genau.
Also ich finde, wir haben das schon definiert. Wir wollen uns hier nicht die Kraft rauben lassen. Wir wollen hier nicht den inneren Frieden verlieren und so weiter. Weißt Du? Also ich finde, wir haben schon oder ich schon drüber nachgedacht, was uns guttut.
Aber ich glaube, also grade jetzt in unserem Zustand mit den Kindern und in unserem Arbeitspensum finde ich persönlich zum Beispiel Natur und 'n bisschen Entschleunigung unheimlich wertvoll und wir lieben ja auch irgendwie stylische Cafés und coole Städte und so. Also wer mal so was kombinieren kann, dass man mal einen Tag in der Stadt ist oder so cool, aber ich bräuchte jetzt keine Asienreise momentan und wir waren in den USA und wir haben in den USA sehr, sehr viel gesehen. Ich brauch jetzt auch tatsächlich grade nicht USA Reise, Hauptsache weit weg oder so. Weißt Du? Also ich glaube Ja, und auch das darf jeder für sich selber.
Ja, genau. Es gibt ja Menschen, die haben irgendwie alle hundertvierundsechzig Länder der Welt sehen, irgendwie das. Es sind ja einfach unterschiedliche Werte auch zum Teil und das kann sich auch verändern. Genau, man kann ja auch was draus ziehen. Also ich mein, ich hab ja auch, ich bin ja wirklich viel gereist in meinem Leben und hab ja auch schon wirklich viel gesehen so und das nicht so, dass mir das nicht was gibt, auch, aber ja, ist halt die Frage sozusagen wieder, in welcher Lebenssituation ist man und in welcher Lebensphase ist man auch, also auch für die Kinder, sagt man, ja, dann reist man auch für die Kinder, damit die fremde Kulturen sehen und erleben, so.
Da habe ich sozusagen, wenn ich jetzt unsere Alterstaffung gerade angucke, auch so meine Zweifel, dass Sie davon sitzen, wo wahnsinnig viel mitnehmen, dann bei, also, weißt Du, wenn man jetzt, was weiß ich, nach einem Korvat fährt und irgendwelche Ruinen angeguckt oder so, ne? Also, ich glaube, Sie sind jetzt mega happy. Wir haben jetzt viel Wasser, wir lernen Schwimmen. Alles fein. Für unsere Kinder ist es alles fein.
Ich nehme das nur für mich mit, sozusagen einfach dann noch mal klar auch drüber nachzudenken. Also, was heißt das, wenn wenn wir das gut haben wollen für uns auch? Also, ja, wir haben gesagt, also, wir wählen jetzt 'n Hotel für den einen Teil der Reise, weil wir nicht abspülen müssen, weil wir nicht kochen müssen, weil wir nicht abräumen müssen, weil wir nicht diesen ganzen, sage ich mal, Servicearbeiten, die Haushalt normalerweise oder wenn Du halt in 'nem Airbnb Häuschen am See, Sommerhues, am Fjord oder was auch immer.
Der Preis, der immer den Preis, den Du dafür bezahlst, es ist halt nicht nur sozusagen, sag ich mal, der Preis des Hotels, den Du bezahlst, sondern Du bezahlst halt auch einfach, dass Du in ein Frühstücksbefehl reingehst, wo dann, keine Ahnung, erst mal der Pfannkuchenteig aus der Tube reingedrückt wird und also wo man dann, das ist ja auch wieder eins von diesen Sachen, wo ich mich auch, ja, son bisschen schon auch an den Kopf gegriffen hab.
Wir hatten das, glaub ich, in anderen oder zu anderen Episoden diskutiert, irgendwie so, wie wie absurd das manchmal ist, wenn wir dann diese Situation, wo wir hatten, wo wir dann essen waren mit Freunden und irgendwie die Rechnung geteilt wurde irgendwie für Restaurants, wo wir irgendwie 'n Wasser getrunken haben und irgendwie 'n kleinen Salat gegessen haben, weil uns alles andere überhaupt nicht, also nicht mehr unser unser Art zu essen oder das, was uns guttut zu der Uhrzeit oder so entspricht und Du dann für etwas bezahlst, was Du eigentlich überhaupt nicht möchtest und wozu Du nicht stehst.
Und im Endeffekt, wenn ich ehrlich bin, das haben wir jetzt Halbpension sozusagen, Frühstück. Ist glaube ich Viertelpension. Ich esse da 'n Müsli und einen Tee, weil neunzig Prozent der Tees auch einfach aromatisierter Scheiß ist. Dann muss man sich schon fragen, also ist das jetzt, also ist der Trade off cool genug, dass man jetzt, weißte? Also ist ja jetzt nicht so, dass man aus 'nem leckeren Frucht Na ja, das müsst die Befehls kommen.
Auf der anderen Seite kann man dann sagen, ja, habe ich dir erzählt, irgendwie ein bisschen Brasilien irgendwie, da kannst Du quasi vor leckeren Fruchtgeilheiten, weißt Du gar nicht, wo Du hingucken sollst, an meisten Ecken, was auch nicht heißt sozusagen, dass das dass das alle da zu sich nehmen. Das hat nicht ja damals, als ich da war, also fast eine Krise gestürzt, dass die halt diese Sachen vor der Nase haben und dann Zum Zucker. Meckis und Cola und Fernsehen und alles. Also insofern, ja, glaube ich einfach, es lohnt sich, drüber nachzudenken. Es lohnt sich, drüber nachzudenken.
Das schockt mich halt schon und es Na ja, wir haben's ja schon oft davon gehabt. Ich bin halt einfach auch sehr, sehr empfänglich für andere Menschen mich rum, die ich dann halt auch angucke und wahrnehmen. Und ich muss mir immer wieder In meinem Leidwesen. Genau, ich muss mir immer wieder beim Dinner Date vornehmen, nur in die Qualen zu schauen und nicht nach rechts und nach links zu schauen, sonst gibt's Ärger. Und das schaff ich auch manchmal und meistens nicht.
Und ich bin einfach Das ist das noch mal 'n Thema für ne? Das ist Also wie gesagt, wir schneiden heute einfach tausend Themen an. Mich schockiert das schon, wie wie viel Unreflektiertheit bezüglich Zucker und so weiter einfach da ist. Also wirklich Ich glaub, man kann sagen Kalorien, ne. Also Ja, aber also wie wie ich zu dir jetzt gesagt hab, also ich will jetzt überhaupt nicht Ich will jetzt irgendwie gar nicht, ja, wie sagt man, dickfeindlich sein oder wie man das jetzt im richtig im richtig nennt.
Aber also es ist schon es ist schon naheliegend, dass eine Fanta mehr Kalorien hat, wenn man Durst hat, als wenn man jetzt 'n Wasser trinkt. Und manchmal glaube ich, dass diese Kalorien auch zu viel sein können. So. So süßer, das jetzt versuch's so zu formulieren, dass wir nicht gecancelt werden. Ja.
Ja, ich bin da ganz. Es es hat mich Entschuldigung. Was mich was mich was mich wirklich noch mehr schockiert, ist nicht nur die Eltern zu sehen, sondern die Kinder dazu zu sehen. Das macht mich wirklich traurig, weil ich sehe ja bei unseren Kindern, die lieben es, sich zu bewegen, die bewegen sich den ganzen Tag, sowohl reden die den ganzen Tag, als auch, dass die überall oben tun. Das heißt, die verbrauchen per se schon wirklich viel Kalorien und Kinder können wirklich viel essen, ohne dick zu werden, weil die, ja, weil die weil die in ihrem Naturell stecktes alles auszuprobieren und überall rumzutun.
Und wenn's dann Kinder gibt, die aus 'nem Herbert der Eltern heraus wirklich sozusagen nur Zucker und nur jetzt in Anführungszeichen Ungesundes, was irgendwie dafür ja dafür bekannt ist, ungesund zu sein, essen einfach, weil sie's nicht anders kennen und dann in also in einfach in diese Bahn sozusagen schon ja, also unschuldig reinschlittern, dann finde ich das wirklich schlimm. Das tut mir wirklich leid. Ja, gut, das hat ja, dann hast dann hast Du sozusagen das, das geht daran einher mit sozusagen Bildschirmkonsum und sozusagen unbewustem Essen, also diesem an der Aufmerksamkeit vorbei.
Schaufeln und Essen, das das man verliert, das Gefühl von Hunger, von Sattheit oder überhaupt von das ist ja auch ein Thema, das wir mit unseren Kindern immer wieder sozusagen auch anbringen müssen, dass sozusagen Hunger nicht immer Hunger ist, sondern sehr oft tatsächlich auch Durst. Und Also zumindest erst mal Durst sozusagen abklären.
Genau, aber das, ja, das ist jetzt noch mal sozusagen in Ho, das ist ja lang in dem Bereich Erziehung, irgendwie, das Fass machen wir jetzt. Okay. Das fassen wir mir nicht auf. Ich wollt noch einmal was für meine Sache sagen. Ich hab sie aber leider vergessen, weil sie nicht so süß aufgeregt.
Wie kommen wir von all den Fragen, die wir einfach in den Raum gestellt haben Gar nicht. Zu zu abschließenden Antworten? Ich überhaupt nicht. Ich find das ja super, damit mehr Fragen aufhören als als Antworten. Also einfach auf eine Art Reflexionsfragen, die man ja für sich auch einfach mitnehmen kann.
Ja, wir haben ja nie behauptet, dass wir der Podcast der Antworten sind. Was sind wir der Fragen, Podcast der Fragen? Wir sind ja der Podcast Podcast der Podcast zweier Menschen Die sich unterhalten die sich lieben Stimmt. Über Höhen und Tiefen. Sollen wir es dabei belassen?
Ja, noch ein abschließendes schlaues Kalender, Sprüchlein. Fangen wir das jetzt wieder an? Ja, ich fand das gut. Ja. Nach sechs Wochen, nach sechs Folgen fangen wir das jetzt wieder an.
Gut, dann bist Du heute dran. Cheesey Kalenderspruch. Ich hab einen sehr guten Soll ich den da noch erklären oder nicht? Nicht erklären, sondern es geht ja darum Ein sehr cheesy, aber der ist gut, ja. Als Reminder, die Idee war ja, dass wir aufhören mit Kalendersprüchen oder Zitaten, die eigentlich toll sind, aber durch IKEA Regale und Aufdrucke in in in Kalendern einfach kaputtgemacht wurden.
Also ich hab einen sehr guten, meine Mama wird mich dafür lieben. Ich muss einen Satz dazu sagen. Es geht darum, zu verstehen, was für einen ganz persönlich wirklich wichtig ist und danach zu handeln. Und der Spruch heißt, tu, was Du willst.