Vollständiges Transkript
Mhm. Ich woll den Sch noch wegmachen. Nicht hast ja gar nichts gesagt.
Ja, ich wollte ein Kommentar gerade hab wir haben uns fein gemacht Leute eingeladen zu uns nach Hause und lässt mich so auftreten vor anderen Leuten.
Ich sag jetzt nicht, dass du schlecken hast. Wer wäscht denn eigentlich deine Wäsche?. Das wüste ich manchmal auch gern. Ist unser Start. Nein. Welchen Typmann vertrittst du heute?.
Welchen Typmann ich heute vertret?. Äh, das hört sich ja so an, als ob du ein gewissen Typmann schon im Kopf hast. Ich weiß gar nicht, wie viel Typen aus wie viel Typen kann ich denn auswählen?.
Welchen Anteil willst du heute ausleben?.
Also, ich sehe mich ehrlich gesagt als eine Kategorie von eins. Das heißt, ich sehe mich nicht als Angehörige irgendeiner speziellen ja typen Gruppe Männer, ja, sondern gut, ne?. Du willst sagen, du bist individuell.
Ich bin meine eigene Gruppe. Ja, tatsächlich. Magst du erzählen?. Ich sag nicht einzigartig.
Magst du erzählen, mit welcher Frage ich dich ähm willkommen geheißen habe in meinem Leben?. Ja, es war nicht die erste Frage, aber es war eine eine frühe Frage, als du mich gefragt hast, wie viele Frauen ich in meinem Leben schon verletzt habe.
Mhm. Und ich Ich habe die Frage so krass ernst gemeint und war so voll überzeugt, dass Männer wehun, Herzen brechen, nicht vertrauenswürdig sind. Leider weiß, oder also das kam von auch schon von deiner Erfahrung oder jetzt auch von Sätzen oder von Nee, ich glaube, das war von Erfahrung. Ich Erfahrung anderer Leute kann ja auch sein.
Nee, ähm ich bin ja eigentlich äh ich würde sagen positiver Mensch und äh auch naiv und Und ich glaube, ein bisschen Naivität erhalte ich mir bei und ich war durchaus naiv, was meine Erfahrung mit Männern oder meine Begegnung mit Männern anging. Und leider wurde diese Naivität manchmal so ein bisschen, ich weiß nicht, ob ausgenutzt oder was auch immer, ähm ich durfte dann erfahren, dass man auch ein bisschen auf sich aufpassen da vor allen Dingen aufs Herz und deswegen habe ich dir diese Frage gestellt und ich war so voll, also ich konnte ich war so völlig verblüfft von deiner Antwort. Weißt du noch?.
Ja, also ich weiß gar nicht mehr, was hast du dir denn erhofft von der Antwort?. Also ich ich dann sag 147. Mhm.
Und ja, ich habe mir wirklich eine Zahl erhofft. Eine Zahl?.
Ja. Ja, ich habe mir wirklich eine Zahl erhofft, dass du mir jetzt sagst, dann und was w dann?. Oh, ich glaube es. Ja. Und dann dann hätte sich mein Bild halt bestätigt gehabt. Ach so, okay. Mm.
Ja, ich habe aber keine Zahl geantwortet.
Du hast gesagt und wie viel Männer hast du schon verletzt in deinem Leben?. Ich so, what?. M ich jemanden verletzt und dann ist mir eingeleuchtet, dass es durchaus sein kann, dass auch ich ähm nicht auf alle Angebote eingegangen bin, nicht alle Beziehung eingegangen bin, äh wie auch immer durch mein Verhalten jemanden verletzt haben kann. Ja. Mhm. Sehr früh schon auch. Wieso sehr früh?. Willst du mit mir gehen?. Geschint.
Stimmt. Ist ja auch hart, ne?. Ist auch hart.
Muss gerade müssen gerade unsere Kinder erleben.
Ja, ist auch schon eine erste Enttäuschung. Mhm.
Also nicht, dass wir sie dafür schützen wollen, aber Also, ich glaube, das ist ja schon uns, wir haben das ja dann auch länger ausdiskutiert. Das sind ja dann schon beiden bewusst geworden, dass das man kein äh Monopol darauf hat, verletzt zu werden, nur weil man ein gewisses Geschlecht ist.
Mhm. Das haben wir unseren Kindern erklärt.
Nee, das hat dar basierend auf dieser sozusagen auf diesem Austausch damals.
Ja. Ja. Und dann durfte ich lernen, weil ich dann auch mal, ich glaube, da waren wir schon zusammen, habe ich meine Freundin damals gefragt, ähm sag mal Kannst du mir das erklären, warum Männer immer so sind?. Warum Männer so sind und sie so, also ich kann dir die Männer nicht erklären. Ich kann dir meinen Freund, ihren damaligen Partner, das kann ich dir erklären, aber ich kann dir nicht die Männer erklären. Ich so, wie da gibt's keine Allgemeinheit und also inzwischen haben wir ja so voll in unserer Beziehung so, wenn wir eine Frage übereinander haben, dann stellen wir einander diese Frage und fragen nicht den Übernächsten, was der Nico hätte meinen können.
Das habe ich glaube ich nach unserem allerersten Date gemacht, dass ich dann mit einer Freundin in Leipzig in der Küche saß und mir überlegt habe, ob du auch einer der verheirateten bist, der doch Kinder hat und sich deswegen nicht meldet und dann waren wir uns eigentlich schon ziemlich sicher, weil du dich ja dann 10 Tage lang nicht gemeldet hattest, dass du doch ein Schuft bist und dass mein Gefühl leider doch einfach falsch war, weil ich eigentlich gedacht habe, du wärst vertrauenswig und dann hat glaube ich meine Omi noch gesagt, ne, ich weiß nicht, das war glaube ich später, aber sie was, dass ich ein Schuft bin.
Ja, sie fand es halt nicht so toll, dass du so ein Pickupartist bist. Was?. Ja.
Ja. Ja. Ähm, also damals habe ich quasi noch mit Freunden, Freundinnen über dich philosophiert, was du dann meinen könntest und interpretiert und das machen wir jetzt gar nicht. Also so warum auch?. Also wir reden da miteinander und du fragst mich, ich frage dich, ich erkläre mich dir, du erklärst dich mir.
Also, woher soll woher soll jetzt mein Freund wissen, was du gedacht hast, als du das gesagt hast?. Genau.
Also ja, von deinen Erzählungen halt her.
Ja, aber es ist es ist echt äh ist echt interessant. Ich habe mit unserem Sohn haben wir heute ich habe ich heute Abend äh die tägliche Portion Leseübung gemacht und ist glaube ich auch jetzt nicht das jüngste Buch im wieder aus seiner Schulbibliotheken ja immer wieder so Leserattenbücher mit dänisch dänisch in dem Fall und dann steht da dann steht da irgendwie der Satz, wenn ich eins gelernt habe im Leben, also ich Geschichte. Ich krieg es nicht. Ich habe ich habe die nicht von Anfang an gelesen, aber nur irgendwie man der Lehrer ist backt den Kuchen und bringt den also mit seiner Frau und bringt i mit in die Schule und dann passieren 1usend Sachen. Keiner isst den Kuchen irgendwie und am Schluss füttet ihn den Tauben oder sowas.
Könnte ja meine Geschichte sein und Ja, genau. Und dann kommt er nach Hause und dann fragt die Frau, ob der Kuchen eingeschmeckt hat und dann sagt er, er wurde aufgegessen bis zum letzten Krümel.
Was nicht gelogen sei, na ja, vielleicht ein bisschen, weil es waren ja die Tauben, die ih aufgegessen haben. Und dann sagt er Wenn ich eins gelernt habe im Leben, dass Frauen nicht alles wissen müssen.
Oh Gott, das und da steht halt dann das steht halt dann so unkommentiert steht es dann da halt einfach so so kann man sagen, ja ist ist halt als Witz gemeint vielleicht, aber ja genau, aber als Achtjähriger sozusagen jetzt find mal die Ironie da drin, wenn du gerade lernst zu lesen irgendwie die erstmal den Sinn überhaupt verstehen und dann fand ich halt schon echt ein ganz schönen Burner einfach, dass man so also halt als Faktum einfach da so dazu hinzustellen.
Der ist auch echt krass degradierend. Also, ich meine, das haben wir schon oft festgestellt, weiß ich nicht jetzt in in deutschen Büchern wahrscheinlich in dänischen nicht anders, obwohl vielleicht schon, weil wir finde ich hier Emanzipation tatsächlich anders geweten. Gut, aber wie gesagt, guck mal die Bücher aus den 80ern mit den wir groß geworden sind.
Ja. Oder auch schon, wie heißt die diese Cony ist absolute absolute rote Flagge.
Der Vater frühstückt bis 9:30 Uhr mit der Familie und dann geht er zur Arbeit und die Mutter ähm geht dann mit dem Kind auf den Markt, aber eigentlich ist sie Ärztin, aber arbeiten tut sie dann nicht mehr und so ne und kocht halt und gedünst.
Ja. Ja. Ist schon, ich meine auf einer Art ist es ja schon schwer. Also ich me Kind also Bücher auch um Kindern Realitäten Ja. Ja. zu erklären, wie sie sind und wie schaffst du es sozusagen Dinge, die beobachtbar sind, weil das ist ja jetzt nun mal so auch oft, ne?. Also solche Konstellationen, wie schaffst du das zu erklären ähm ohne es zu zementieren. Na ja, es gibt ja schon ziemlich reflektierte, dass es nicht geht. Ich meine, ich meine einfach nur Patchwork Familie und das ist, aber aber auch das muss ja nicht auch da das muss ja auch nicht das Normale sein.
Deswegen aber die das quasi ähm darstellen als Familie kann bunt sein und dann kann man sich es aussuchen. Das gibt ja schon Ja, genau. Aber ich glaube was halt also und dann liegt die Aufgabe halt auch wieder glaube ich auch die stoß ich in das gleiche auch an wie deine Mutter oder deine Eltern ja auch als Lehrer irgendwie das auch nicht Aufgabe der Schule sein. kann sozusagen die Erziehungsaufgabe der Eltern in Vollständigkeit zu übernehmen. Genauso kann es nicht die Aufgabe eines Buchseins ja ähm se ein wel ein komplexes Weltbild zu zeichnen, sondern es ist halt dann schon auch an uns so wie jetzt auch mit der Geschichte halt die Sachen, die nicht unserem Weltbild entsprechen oder was wir denken für unsere Kinder irgendwie vielleicht relevant wäre irgendwie zu reflektieren oder in Kontext zu setzen.
Mhm. Es dann im danach in Kontext zu setzen.
Mhm. Du bist unzufrieden mit dem Mikrofon.
Nee, so ist so okay. Ich find's so okay.
Okay, gut. Wir wollten ja eigentlich über ein ähm anderes Thema sprechen, ne?. Eigentlich nicht ein anderes Thema ist ja nur ein anderes, aber ich weiß auch nicht, ob man jetzt sagen kann ernsteres. Es klingt dann also ein tagesaktuelles Thema sag.
Tagesaktuelles Thema sprechen und ähm ich weiß gar nicht, ob man so Standpunkte überhaupt klar maachchen muss, weil ich finde, die Standpunkte sind so völlig offensichtlich. Also, weißt du, bei manchen Sachen hat habe ich manchmal das Gefühl so, hä, ich muss mich doch gar nicht dazu äußern. Ist doch völlig klar, wo ich stehe, wie ich stehe. Ähm, na gut, das haben wir früh gelernt. Nichts ist klar und offensichtlich, also wenn man es nicht Ja. Ja, also das das ist ja ganz oft auch, sage ich mal, Anstoß von Enttäuschungen und höheren Emotionen, wenn man davon ausgeht, dass es doch eh klar war.
Ja, aber das liegt ja auch daran, dass man sich in der Bubble befindet, wo alle dieselbe Meinung haben wie ich, sage ich jetzt mal, weißt du?.
Also, willst du noch sagen, worüber du reden willst oder wie?.
Na, weil wenn ich jetzt sagt, irgendwie ist doch völlig klar, dass man nicht rechts wählt, dann äh ist mir das klar, aber vielen, also jetzt z.B. gerade bei Instagram, wo ich wo ich ja jetzt politisch nicht aktiv bin, ähm sondern in meinen in meinen Kreisen sozusagen versuche Standpunkte ähm zu kommunizieren. Äh und jetzt in diesem Fall, Christian Ulmen, finde ich ist der Standpunkt, dass wir pro Cololin sind und schockiert sind von abartig ist ja klar und offensichtlich, wenn sich das bestätigt, wovon wir ausgehen. Aber ich meine Indubio Proreo, ne, das Grundprinzip unseres Rechtsstaates.
Ja, aber ich finde, wenn du das jetzt so sagst, dann könnte man schon wieder denken, dass du einer der Männer bist, der sagt: "Ja, also ich glaube aber dem Opfer nicht, weißt du?. Also so wie du hast es glaube ich mir erzählt und du warst ja so mega schockiert.".
Ich war voll schockiert. Also ich war, man muss ja tatsächlich heutzutage auch als Mann aufpassen, ähm was du sagst, weil du hast jetzt quasi gerade gesagt so nach dem Motto ähm na ja, jetzt wollen wir mal schauen, wem wir glauben können. Also weiß nicht, deswegen wollte ich d dazu gleich einen Nebensatz anfügen, weil ich auch weiß, wie du stehst und wie du z.B. das habe ich zu dir neuch gesagt. Ähm, also ich kann mich an keine einzige Situation erinnern, wo du irgendwas Abfälliges über Frauen per se oder über mich per se aus Witz gesagt hast, weil wir ja eben es auch davon hatten und es ist ja jetzt auch öffentliche Debatte ähm quasi Meinungen und Haltungen entstehen ja aus einem erstmal ähm Pseudowitz, so ne über irgendwas lachen, sich über jemanden lustig machen, äh irgendwie mal weiß ich nicht flapsig sein, so.
Ja, du kannst genau also seine feine Linie, wo du mit wo du mit über also wo du mit Klischees, also wo du Klischees persiflierst. Mhm.
Und wo du eigentlich das eine und das andere ist so sozusagen, dass es eigentlich deine Überzeugung ist. Du weißt aber, dass es nicht die äh gesellschaftlich akzeptierte Überzeugung ist. Also sagst es als Witz.
Genau. Genau. Und dann lachen auch viele und dann lachen halt auch viele, weil sie nicht wissen, wie man diese Situation umgehen soll, weil die eigentlich richtige Reaktion wä zu sagen, nee, Moment mal, das ist eigentlich nicht witzig. So ist gar nicht witzig.
Ja, was ja eine Konfrontation ist, wir sind ja einfach alle f****** pease. Mhm. Und pleaser und Pise Ja.
Ähm wobei es ja schon spannend ist, finde ich. bei dieser ganzen Debatte ähm also jetzt gar nicht in diesem Fall, aber aber allgemein Mann, Frau, wie sich man Frau gegenseitig verhalten und so ähm wer sich von was getriggert fühlt, ist ja schon interessant natürlich so auch welche Männer sich von Frauen triggern lassen mit weiß ich nicht was für ein Frauenbild die dann haben.
Ja, aber was mir eben auf fällt jetzt tatsächlich in meiner Bubble ist, dass viele Frauen sehr sehr wütend sind und sehr ähm aggressiv gegenüber den Männern sind und ich will pauschalisieren meinst du pauschalisieren und ich würde es überhaupt nicht den absprechen. Also ich möchte niemandem eine Emotion absprechen, die sie oder er vielleicht hat aus gewissen Erfahrungen, aus gewissen Situationen ähm ne. Also, ich glaube, viele mussten einiges erleiden und haben vielleicht nie darüber gesprochen. Ich finde es nur schade, dass verallgemeinert wird.
Mhm. total oder also ist ja ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass wir also was eine Herausforderung sag wir so, es gilt ja für alle Gruppen von Menschen, dass wir das halt sehr schnell diese diese diese Herden oder Rudelbildung ist und dann dieses a** versus dem auch schon alle Kinder sind so und genau alle sind so, alle Ausländer sind so, alle Westdeutschen sind so, alle Ostdeutschen sind so, alle ähm also das habe ich dir ja mal erzählt, als ich in als ich in Leipzig angefangen habe im OP und ich habe davor in Berlin gelebt, so. Mhm.
Wo ich schon auch oft irgendwie angerüffelt worden bin mit dieser Berliner Schnauze und so. Mhm.
Und dann komme ich in den OP rein als also erster Tag da im OP und dann sagt die Schwester zu mir: "Bist du ein Ossi oder ein Wessi?".
Das ist so krass. Mhm. Und war das, welches Jahr?. Jahr war das?. Und ich Das war 2010. Mhm.
Und ich war ich war völlig perplex, weil ich bis zu diesem Zeitpunkt ungelogen mir diese Frage noch nie gestellt habe. So. Es habe ich dir aber auch erzählt, dass im in einem gewissen Kammerorchester wir dann nach Köln zum Konzert gefahren sind aus Leipzig und die haben mega die Ossisse Witze über sich selbst gemacht, so ob sie alle ihre Konserven dabei haben und also und ja, jetzt fahren wir über die Grenze und also und ich h ich hab es überhaupt nicht verstanden, wo ich wo ich gelandet bin, wie sehr die diese Grenze, diese Separierung verinnerlicht hat.
Nee, aber wie du Genau, aber wie du halt auch lebhaft und aufrecht bleibt. Und das also und das war auch eine Schwester, die war definitiv, was ist das dann?. Dritte Generation. Also das war eigentlich so nicht, die hat da nicht drin gelebt, so auf einer Art, ne?.
Die hat es quasi mit äh mit Genau. In der Mutter mich sozusagen so und das ist und das hat mich, also ich musste tatsächlich nachdenken, um diese Frage zu beantworten. Okay. So, wo bin ich auf der Landkarte?. Wo war das vor die Aufteilung?. Irgendwie was bin ich okay, ich bin offensivlich Wessi irgendwie so, ne?.
Ja. Ähm, ich denke, ich bin Südi und anstatt halt auch da, ne, also ein eine eine aufgeklärte erwachsene Reaktion wä gewesen, so beantworte ich nicht, sonst irgendwie komische Frage, ne?. Also warum fragst du so?. Ja.
Und dann was machst du dann kommst halt ein neues so Ja, okay, ich bin ja irgendwie so aber und sie war aber eben Ja. Ja, sie war Ossi so und das ist ja auch nur so ein dieses diese ich habe ich habe mal vor Jahren ein Artikel gelesen von Tim Irbin. äh Blogger der extrem lange äh extrem tiefe, finde ich, auch gut recherchierte ähm Artikel geschrieben hat und immer mit so Strichmännchen ähm designt hat, kann ich nur empfehlen. Und der hat auch, ich glaube, er hat das das eine dann sogar auch als Buch veröffentlicht und diese diese Grundprinzipien, wie wir also dieses dieses Positionieren oder ich habe ja selber auch drüber geschrieben irgendwie, ne, über die Clubs, dass wir immer so Clubs bilden irgendwie, ne, ich damals in Berghein nicht reingekommen bin und so. Ähm und wenn wenn wir zwei Leute sind, dann fangen wir uns an so zu kabeln einfach so so gib mich, dann kommt ein Dritter dazu. Mhm.
Und dann ist sozusagen, wer näher miteinander verwandt ist, die die schließen sich dann zusammen.
Also du meinst inhaltlich verwandt jetzt, ne?. Also auch genetisch verwandt oder also wie auch also vom von der Energie, also da wo halt zwei irgendeine Gemeinsamkeit haben, die formen dann eine Gruppe und dann ziehen sie eine Linie, ist zwei gegen ein. Mhm.
So, dann sind wir sozusagen dann dann sagt es mal, dann sind das die gleich Leute aus dem Dorf, dann kommt einer aus dem anderen Dorf, dann haben die drei wieder was gemeinsam, dann zieht man den Linien, dann sind es die drei gegen den anderen.
So und das ist das geht halt sozusagen bis zu ganzen Nationen, wo man dann sagt, ja, wir gegen die und das scheint irgendwie so ein auch eingebackenes, ich kriege jetzt leider die er hat das ziemlich gut auseinander klamüsser, ich krieg es nicht mehr genau hin, aber es ist schon auch sowas archaisches ähm dass man prima sich dann zusammenrottet und verteidigt, wenn irgendwas von außen kommt, was Definition erstmal als Fremd wahrgenommen wird.
Ja, man will sich halt mit je mit jemandem identifizieren. Es gibt ja Sicherheit, wenn jemand ist.
Genau. Gibt ja es gibt dir, ne, es gibt dir wahrscheinlich in höhere Wahrscheinlichkeit zu überleben, wenn du dich sozusagen in der Gruppe, ne, wenn du dich in der Gruppe sozusagen versteckst und gegen etwas bist, dann bist du nicht mehr als Individuum angreifbar, bist eine größere Gruppe irgendwie keine Ahnung. Völlige Küchenpsychologie, was wir hier irgendwie ähm aber ich finde, da steckt schon viel drin auch dieses und das kannst du natürlich digital auch super einfach haben. Das ist ja, sage ich mal, Xfach bewiesen worden auch wie das bei Ex und bei Facebook und so diese ganze wie das diese Echokammern und diese Rudelbildung und dieses äh Cybermob und was auch immer, wie heißt das denn?.
Shitstorm und so, ne?. Ähm was ja auch sind ja die gleichen Prinzipien, so man rottet sich halt zusammen gegen jemanden und man kann jetzt auch aus unseren Konversationen oder auch aus dieser kannst du halt einfach ein Schnipsel rausnehmen, so kannst aus dem Zusammenhang reißen und dann ja stehen wir als als äh als völlig äh anachronistische äh schovinistischeem Männerhasser oder Frauenhasser oder was weiß ich da, ne?.
Wie ist es für dich als Mann?. Weil ich für mich was als Mann?.
Also ich bin ja ich will jetzt gar nicht so krass in dieses Emanzipationsthema rein, weil das ist, wenn ich noch mal ein anderes Thema. immer. We ich glaube, ich habe das schon mal gesagt. Ähm, ich sehe manchmal gar nicht so den Grund für Emanzipation mehr, weil es für mich so eine Selbstverständlichkeit ist, dass wir gleich sind, gleichberechtigt, gleichwertig, whatever.
Und ich habe manchmal den Eindruck, dass ähm dass da so viel Aggression und Emotion und Wut und ähm und wie gesagt Vergemeinerung gegen Männer stattfindet, dass es inzwischen und es ist sicherlich nicht repräs repräsentativ und es ist auch nicht ähm das kann man nicht auf alles übertragen, aber es gibt, glaube ich, Momente, wo ich das Gefühl habe, dass Männer extrem ungerecht behandelt werden und ja, wir müssen nicht darüber sprechen, dass Frauen schon immer ungerecht behandelt wurden und schon immer keine Rechte hatten und schon immer unterdrückt. So, I agree.
Und dennach, also das ist glaube ich das, was mir an, also nein, an an also so Kampfkrieg ähm gibt es nichts, wo ich äh übereinstimme, aber das ist ein Teil davon, dass du quasi ähm das eine mit dem anderen gleich machen willst und das ist keine Lösung.
Genau diese diese irrige Annahme das Minus mal minus dann irgendwie Plus gibt. So, wenn der eine also auch diese Argumentation, wir haben ja hunderte gelitten, jetzt müsst ihr ja hunderte leiden. So und das finde ich, das ist so grundsätzlich falsch. Das ist wieder meiner Überzeugungstraf, das ist ja nichts individuelles. Und Frauen gebären, deswegen müssen die Männer jetzt eben den Geburtsschmerz erleiden. So, das wäre jetzt nicht.
Nein, es gibt auch diese diese Simulatoren und so weiter.
Was das kennst du es nicht?. Nee, aber du kennst es mit Periodenschmerz, kannst es auch mit Geburtschmerz, das quasi ein Mann kriegt, das quasi simuliert, wie der Schmerz unter einer Geburt ist. Wie kann man das simulieren?. I don't know. You can't.
I don't know. Mit irendwelchen Krämpfen.
Whatever is, I disagree. You can't, weil weil du das organ nicht hast.
Ja, aber weil weil es auch so subjektiv ist. Also ich meine, wenn einer sagt zeh, Schmerz 10 von Ze 100 von Ze ja, also ich meine, es ist doch, ich weiß es nicht vielleicht irgendwie die Gewalt tatsächlich die Kraft, die Also Gewalt ist das falsche Wort, aber die Kraft, die wirkt, wenn weiß ich nicht Knochen auseinander gedrückt werden, z.B. unter der Geburt.
Ja, aber der Unterschied ist, dass sozusagen, wenn sich ein Körper auf eine Geburt vorbereitet, dann dann hast du dann hast du also Botenstoffe, Moleküle und alles mögliche, die die die Bänder weit machen, die die das Gewebe weich machen, die die sozusagen diesen Prozess unterstützen. Du kannst ja nicht einen Körper, der sozusagen auf Festigkeit aufgebaut ist, dann in sowas soz also in sowas simulieren und dann sagen, dass das gleiche ist nicht. Das gleiche ist nämlich was völlig anderes denn.
Ja, und es ist in in allen Bereichen was völlig anderes. Du hast die Hormone nicht, du hast die ganzen Reaktionen, Vorbereitung vom Körper nicht eben, was du sagst jetzt auch mit weich geschmeidig werden. Du hast aber auch nicht die Vorfreude aufs Baby, weißt du?. Du hast nicht den Grund dahinter, dass du jetzt gerade ein Leben gebst, sondern du wirst bestraft, weil du bist ja keine Frau.
Ich kann nicht jeden, also ich kann jeden Tag da sitzen und mir meinen Bauch streichen. Das fühlt sich auch schön an, keine Frage, aber es fühlt sich halt nicht so an. wie es ist, wenn man seinen Bauch streichelt und weiß, dass da ein Baby drin ist oder was auch sogar drauf reagiert. So, also ja, wäre immer. Also deswegen ich halte nicht muss das nachlesen. Geburtsimulatur.
Ja, ich halte nichts von diesem eben gleich machen, bestrafen und dann eben pauschalisieren. Daher meine Frage, wie ist das für dich als Mann?. Ist jetzt eine Tzeremonie.
Ja, Termin. Ähm, für mich ist es so, dass ich wie also wie ich schon wie du auch schon gesagt, wie ich schon gesagt habe, ich also ich fand es total verstörend und äh schockierend. Mhm.
Ähm und die also auf eine Art oder ich antworte erstmal dann und dann schweife ich noch mal ab. Und ich kann das dir gegenüber formulieren. Ich kann es auch hier formulieren, aber ich habe nicht das Bedürfnis. Äh und ich sehe auch nicht den Sinn da drin äh jetzt öffentlich irgendwelche Statement Posts von mir zu geben, was ich davon halte. Das tue ich zu anderen Themen auch nicht.
Ähm, ich sag nicht, dass ich das nie tu. Mm.
Ich aber also wenn ich das Bedürfnis habe, mich zu irgendwas öffentlich zu äußern, dann mache ich das. Aber ich sehe nicht äh, dass man jetzt, also dass es eine Verpflichtung ist als Mann ähm sich dazu zu positionieren, wenn man mit dieser Person überhaupt gar nichts zu tun hat. Ich finde, das ist noch mal was völlig anderes, wenn du ein enger Freund bist oder irgendwie Arbeitskollege, so. Mhm. Aber also ich äußere mich auch sonst nicht zu den privaten äh Situation von anderen Leuten.
Der jetzt nicht mehr privat ist jetzt öffentlich.
Ja, natürlich, aber ich, also ich bin nicht äh ja, ich habe gerade ist meine persönliche Meinung einfach.
Ja, ich habe gerade gedacht, wenn man dich kennt und das meine ich jetzt nicht als Ehefrau, sondern eher so so wie du wirkst in deinem Leben, glaube ich, kann also ist jetzt natürlich eine Unterstellung ähm ich weiß nicht, wie Frauen generell auf dich reagieren, aber ich glaube ähm Das was vielleicht oftmals öffentlich dann gepostet wird, ist wäre das oder ist das Pond dazu, wie du generell Frauen behandelst als respektvolvoll Menschen. Weißt du was ich meine?.
Also auf eine Art ähm würde man vielleicht von dir, wenn man dich jetzt aus als Kollege kennt oder so, auch gar keine Positionierung erwarten, weil weil es völlig selbstverständlich ist, wie du mit Frauen respektvoll um Gehst oder?. Danke. Ja.
Ja, das ist das, was ich jetzt also beantwortet das deine Frage.
Und wie ist es für dich, wenn man sagt, nicht alle Männer?.
Ist ja volles Interview hier. Ähm, ne, ich bin interessiert.
Ja, s also das ist ja ein Vorwurf an die Männer, nicht alle Männer. Also, dieser Satz, nicht alle Männer, aber immer ein Mann oder sehr viele Männer, wenn es darum geht, ähm, dass alle irgendwie sexistisch sind und eigentlich nur das eine W wollen und ja einfach die Frau nicht als Mensch wahrnehmen, sondern als Gegenstand, wie auch immer. Also, das wird ja den Männern vorgeworfen und dann gibt's diesen Spruch, nicht alle Männer, aber es sind meistens Männer. Es ist immer ein Mann, der irgendwas begeht. Ja, das stimmt ja schon mal nicht. Mhm.
Also, du hast es ja auch und da gibt's eine große Dunkelziffer tatsächlich auch. Äh, das geht auch in die andere Richtung. Mhm.
Sieht anders aus, aber geht auch in die andere. Richtung. Mhm.
Was nicht heißt, dass nicht der Großteil sehr wahrscheinlich ähm also von Männern ausgeht und das auch gibt's auch gar nichts, also muss man auch finde ich gar nicht diskutieren oder so.
Ähm aber ich weiß nicht genau, was ich jetzt dazu, also was ich dazu sagen soll.
Ja, was das für ein Gefühl ist, wenn man also wenn ich jetzt zu dir sag so, ähm mir tun manchmal die Männer leid, weil also es heißt nicht heißt quasi nicht, ich bin wütend auf die Art von Männern, ich bin wütend auf den bestimmten Mann. Ich bin wütend auf äh weiß ich nicht 30 Männer, sondern es heißt, ich bin wütend auf Männer. Was was macht das mit einem?. Ich finde das schade.
Ich finde es sehr traurig, ehrlich gesagt, weil ich finde, weil man was man damit wieder macht, ist man machst die Tür zu. So. Mm.
Also machst ja macht der Kommunikation extrem schwer. Ja.
Und im Endeffekt geht das alles um Kommunikation. Mm.
Und im Idealfall in meiner Definition hast du eine kannst du eine Beziehung führen, in der du deinem Partner alles sagen kannst?. Ich bin genau absolut vom Gegenteil überzeugt von dem, was äh was in diesem Kinderbuch steht. Ähm oder was wir äh wir haben es auch, glaube ich, mal in ir Podcast irgendwie kommentiert, weil wir irgendwo, ich glaube, in Berlin waren ähm und eine Zeitung da auslag, wo auch irgendeine Beziehungs Expertin, wer auch immer das dann ist oder Experte Süddeutschen oder so, ne?.
Nee, das war Berliner Kurier oder sowas auch egal. dann gesagt hat, ja, ähm Empfehlung wä in einer Partnerschaft muss man sich nicht alles erzählen.
Und ich glaube genau, das ist falsch. Das ist meine persönlich ist eine ganz persönliche Haltung. Mhm.
Aber ich bin der Meinung, wenn man eine Beziehung führen kann, in der man sich selber seine Perversion und Fantasien Mhm. und darüber haben wir das letzte Mal geredet, seine fiesen und gemeinen Gedanken teilen kann. Mhm.
Dann glaube ich nicht, dass da drin sowas entstehen kann. Mhm.
Wenn du das schaffst, das zu erzählen und das auszuhalten. Mhm.
Und auch mit der Reaktion des Gegenübers ähm klarzukommen und man das auflöst und drüber redet und im Idealfall geht das in beide Richtungen, dann habe ich schwer zu sehen, also man sagt ja, solche Sachen wachsen im Dunklen. Mhm.
Und solange es halt im also alles im Dunklen guckt keiner hin, da kann das dann wachsen und irgendwie irgendwelche komischen Blüten treiben.
Aber ich glaube, sobald du Licht drauf lenkst, geht das geht das auch weg. Also jetzt ich bin kein Psychotherapeut, ich sag nicht, dass man damit alles heilen kann. So.
Ja, ich wollte gerade sagen, also ich glaube, es kommt so ein bisschen auch drauf an auf das Maß, was man was man teilt so ein bisschen, ne?. Und was für Ja, aber ich also ich meine Dinge, also auch die schlimmsten Ding fangen irgendwie klein an. oder früh an.
Also, aber na ja, sag warte mal, ich muss mal kurz nachdenken, aber also miteinander kommunizieren ist ja so die Frage, also wenn jetzt ein Mann eine Frau schlägt, wie dann, also weißt du was ist da?. Dann hat der Mann offensichtlich große Wuten, großes Problem. Also ja, natürlich vor dem Schlagen sollte ganz viel sprechen, aber weißt du, also so das alleinige Teilen von hey, ich möchte dich jetzt gerne schlagen, macht das ja nicht weg. Also ne Ich weiß, das ist auch viel zu komplex, als dass man aber das ist ja, ich rede ja nicht von der Akutphase.
Ja, ich rede ja nicht davon. Also natürlich nicht irgendwie es ich mach es überhaupt nicht besser. Ja.
Äh jetzt werde ich häusliche Gewalt an dir anwenden. Mhm.
Natürlich nicht. Aber also warum entsteht es?. Da sind ja irgendwelche Emotionen, die nicht anders kanalisiert werden können, offenbar aufgrund der der Erfahrung dieses Menschen, dass das die Reaktion ist. So, aber worum es mir geht, ist, dass man da drüber redet, dass man Anger Issues hat oder dass äh dass man irgendwie nicht weiß, wie man mit seiner Wut umgeht oder also keiner irgendwelche Traumat hat und dann muss man auch sagen, es ist ja nicht so. Ich glaube, also ähm ich glaube Therapie kann unheimlich hilfreich sein. Ähm ja, man darf diverse Meinung zu Therapien haben. Ähm es würde, glaube ich, auch viel zu weit führen. Ähm aber ähm nur weil man als Paar miteinander redet, heißt es ja nicht, dass es eine Therapie ersetzen würde, z.B., ne?. Also Nein, natürlich nicht.
Also, idealerweise erzählt man Dinge seinem Therapeuten und dem Partner.
Ja, ich also ich se und ich will ich will nur sagen, also der Partner kann ein nicht retten, weißt du?. Also in in allem was man für was man erleint.
Niemand kann dich retten. Das kannst du nur selbst mit manchmal mit manchmal ohne Hilfe von außen. So natürlich, ne?. Würde ich auch nicht sagen, nur weil du mit mit zwei Streichhölzern deinen kleinen Finger schien kannst. Wenn du den gebrochen hast, heißt es nicht, dass du jetzt irgendwie nicht mehr ins Krankenhaus gehen musst oder sowas.
Aber äh Ja, ich glaube, wir schneiden jetzt viele Sachen an, die irgendwie so halbgar angeschnitten sind und irgendwie ab, also ich glaube grundsätzlich ganz grundsätzlich wir kommen alle irgendwie in diese aus unserer Kindheit raus in diese Welt mit einer gewissen Menge an Bullshit im Gepäck. Mhm.
Manche mit sehr viel, manche mit augenscheinlich wenig, manche mit augenscheinlich wenig, aber sehr viel dunklem eigentlich im Gepäck, ohne sich dessen bewusst zu sein. Ähm und also ich glaube, es liegt eine hauptaufgabe da drin, erstmal mit sich selber sozusag bei sich selber aufzuräumen. Mhm. So, obwohl das ja das schmerzhaft ist.
Genau. Und das alles und da geht's halt auch wieder um das Licht. Mhm.
Das alles ins Licht zu holen. So. Und dann damit zu arbeiten und da gibt's 5000 verschiedene Arten, das zu machen. Du kannst im Hindukusch irgendwie äh sitzen und da irgendwie mit einem Mönch irgendwie drüber reden oder was auch immer es ist, ist auch jedem selbst überlassen. Aber ich glaube grundsätzlich sozusagen ist das ist das ein Prozess, wo ich finde, dass jeder auf seine Art wie auch immer äh gehen sollte und und das ist ja auch neverending Prozess, ne?. Ist ein Neverending Prozess. Genau.
Weil das Leben natürlich einen immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert, aus denen man dann irgendwelche komischen Interpretationen äh macht und dann hast du im Idealfall eine Beziehung, in der du jemanden auf diesem ess mitnehmen kannst.
Das heißt nicht, dass der das für sich lösen muss, aber der sozusagen der da auch in Spiegel ist, ähm der dabei sein darf, der dabei sein darf und man sozusagen in einer Beziehung hat, man zusammenwächst oder zusammen sich irgendwie und aber ich finde es finde es grundsätzlich wichtig und das hast ich habe das ja damals alles aufgenommen irgendwie und dich damit konfrontiert auch und dir das alles hingepackt äh und gesagt, das bin ich, das ist mein ganzer das ist mein ganzer Bullshit. Ähm Ich habe nicht gesagt sozusagen das, also entweder du nimmst das ganze Paket oder du gehst irgendwie, aber halt mehr so so das sind die Sachen auf die ich nicht stolz bin. Mhm.
Und aber allein schon sozusagen es es auszusprechen. Mhm. Man macht sich wahnsinnig verletzbar. Mhm.
Weil natürlich risikiert, also riskiert man, dass jemand sagt so, boah, ist ja mega eklig mit dir will ich nichts zu tun haben.
Es klingt jetzt so, als ob das es war jetzt null schockierend für mich. Das ist ist ja das witzig.
Ja, aber in meinem Kopf war das viel größer.
Genau, in deinem Kopf war das riesig. Ähm eigentlich im Nachhineinand volles Kompliment für mich, dass du mir das bei unserem zweiten Date gezeigt hast, ne?. Habe ich. Ja.
Oh, okay. Krass. Ja, ich dachte, es war ein bisschen später, aber es war okay. Ja, ne?. Kein gut. Ja, aber ich, also ich habe es aber vielleicht von mir selber, ne?. Vielleicht vielleicht vermixe ich es auch, weil ich es halt jetzt einfach mit deiner Wohnung assoziiere, weißt du?. Vielleicht war es auch am dritten oder vi sehr früh, aber es war genau.
Ja, vielleicht war auch. Nee, ich habe am ersten am zweiten Date wenn du so spzieren.
Ja, und ich meine es ist halt immer es ist ja unfassbar schwer in andere Leute leben reinzugucken äh und und umso mehr noch Leute, die im öffentlichen Leben stehen. Mhm. Wo ähm die Ja.
Ja. Wo man auch aufpassen muss, also das Leben den Menschen, den du da siehst, also ich meine, du kennst das, ne?. Gucken gerade auch irgendeine Serie irgendwie, die sieben Staffeln hat auf eine Art hat man dann denkt man so, ja, man kennt Man kennt die irgendwie, weil man jetzt da schon so voll deren Leben so mitverfolgt. Sind halt Schauspieler so ist halt einfach es ist halt eine Fassade. Was heißt Fassade?. Ist eine Rolle einfach.
Aber unsere Kinder denken trotzdem, dass sie sich wirklich lieben, wenn die sich küssen.
Also jetzt nicht können sich doch nicht küssen, wenn die sich nicht lieben. Genau. Geht doch gar nicht.
Aber wenn die sich küssen, dann lieben die sich als sonst Schauspieler. Aber sind jetzt die sind jetzt die richtige Familie auch im echten Leben, oder?.
Das ist und das glaube ich aber auch manchmal. Ja, aber ich möchte das auch glauben.
Genau, aber das ist es ja das das gilt ja für alle für alles öffentlich. M ja, wir sind so, also gerade von diesem Social Media Teilen und ja viele, die wirklich also beim Zahn Zähne putzen putzen, ne?. So jetzt noch nicht so intim, aber bei der Geburt z.B. fin ich se ja mega, aber dann denkt man, man ist Teil davon, aber man ist eigentlich ganz ehrlich ist nicht Teil davon und man hat keine Ahnung und du siehst nur Ausschnitte, du siehst nicht die Tiefen, ja, manche teilen auch die Tiefen, aber dann ist es auch wieder eine Art inszenierte Tiefe.
Genau, wollte ich gerade sagen. Inszeniert, ja, und ausgewählt eben. Also ja. kuriert. Genau. Und das kuratiert. Ähm und deswegen sich da anzumaßen irgendwie was sagen zu können über diese Beziehung und was hätte und wer hätte wie. Ich finde es furchtbar, aber ich würde mir nicht anmaßen zu sagen, irgendjemand hätte irgendwas irgendwie früher machen sollen oder es seid offensichtlich gewesen oder es ist so ja hin schon gesagt eben im hinter also hinterher hinterher ist uns hinterher ist uns hinter sind wir alle immer schlauer. Hinterher werden wir alle, du hast es nicht gesagt, aber du hast gesagt, ja, der hat aber auch schon immer ein bisschen Witze unter der Gürtellinie gemacht.
Aber das heiß ja nicht, dass jeder der Witze unter der Gürtellinie macht, sowas abzieht. So, also deswegen finde ich das wahnsinnig schwer, da irgendwelche allgemeinen Aussagen zu treffen, wie ich das jetzt finde oder wie man es zu finden hat oder weil es einfach so hardcore individuell einfach einfach auch ist. Ich würde es mir auch verbitten, wenn irgendjemand von außen irgendwie äh ungefragt seine Meinung zu unserer Beziehung sagt. M mhm.
Also ich finde es so spannend, wie du gesagt hast, man kann halt echt in Menschen nicht reingucken, auch wenn man sich gut kennt. Also idealerweise finde ich mit seinem Partner, ne, ich frage dich ja schon, wir fragen uns gegenseitig so was denkst du, wie geht's dir, was fühlst du?. Also so im verteilt weiß, ne?.
Genau. Und im Verltilt man das ehrlich und aufrichtig, aber wie es unseren Nachbarn geht, weißt du, wir haben keine Ahnung. Also so Man man weiß es tatsächlich nicht und das ist irgendwie schon interessant und irgendwie ja natürlich auch ein guter Schutz, dass man nicht alles ablesen kann.
Na, wie willst du auch?. Ich glaube, es kannst du nur in der Beziehung erleben. Mhm.
Also, mit wie vielen Leuten verbringst du so viel Zeit?. Also, ja, dann kannst du auch eine WG haben, aber auch kannst in der WG kannst auch nebeneinander herleben, kannst auch in der Familie nebeneinander leer leben. Also das wir kommen immer wieder, es kommt halt immer wieder auf Kommunikation zurück, aber Ich ich finde dieses ich finde das auch so spannend, dieses ähm also, dass jemand plötzlich sein sein anderes Gesicht zeigt oder sein wahres Gesicht.
M mhm was man ja auch also ganz also auch wenn Beziehungen dann kippen oder so, ne?. Jetzt jetzt hat er sein wahres Gesicht gezeigt. Mhm.
Und ich habe einen Kommentar gelesen zu dieser zu dieser Ulmengeschichte, wo also der auch darauf Bezug genommen hat, dass halt viele von diesen frühen Serien auch auch schon grenzüberschreiten waren. Mhm. Und aber immer aber auch schon dann offensichtlich so inszeniert, oder nicht?.
Ja, aber auch als Kunst damals sozusagen auch ähm also ist auch argumentiert worden, dass Kunst halt auch überzeichnen muss und Kunst auch Grenzen austesten muss. Mhm. Um halt Grenzen zu definieren. Und und der Kommentar hat dann damit geendet, dass dass wir alle einer Verwechslung erlegen sind, dass sozusagen die eigentliche Kunstfigur, nicht die Figur in den in den Sketschen war. Mhm.
Sondern die öffentliche Figur Mhm. Der sozusagen der liebende Ehemann war. Mhm. Das war die Kunstfigur und das andere war eigentlich der eigentliche. Mhm.
Und das fand ich deswegen so so nachdenkenswerten Kommentar, weil weil es dieses also diesen Satz ja ganz oft gibt, dieses dann hat jemand sein wahres Ich gezeigt. Ja.
Und ich glaube, das war immer da. Alles war immer da. Alle alle alle Aspekte. Mhm. Aber wir haben halt gewählt, das hier anzuschauen und zu sagen, das bist du. Mhm.
Und das andere, das bist Mhm. Das bist du nicht. Oder das ist ein das ist der Witzteil. Und das gilt, glaube ich, für und dann auf einmal passiert irgendwas, wo man merkt so, f***, nee, ähm das war nicht nur ein Witzteil, das bist du. Und dann war das andere falsch. Wenn aber eigentlich mm alles, also Also du bist halt alles, wir sind ja alle irgendwie auf eine Art gespaltene Persönlichkeiten. Ja. Ja.
Wir haben ja alle 1000 Rollen, die wir spielen. Welche ist die echte?.
Und das Ja, also ich finde es ganz schön. Im Coaching Business spricht man ja so von Anteilen. Welchen Anteil will ich äh auf also ja ähm auferleben lassen?. Sagt man das so?. Also fördern meinst du oder?.
Ja, welchen Anteil will ich gerade ja eben ähm größer werden lassen und so der kritische selbstkritische unsichere Anteil muss ja gerade nicht dabei sein oder also so das ist ja auch tatsächlich spannend damit äh mit sich selbst umzugehen und zu realisieren eben ich habe den sicheren den den Arschail so also so alles ähm ne und also im Idealfall ist es alles ähm natürlich legal und äh äh gesellschafts förderlich und respektvoll. Ähm aber das ist ja ganz interessant, also das Das ist ja Persönlichkeit, das ist ja vielfältige Persönlichkeit, so ne. Und ähm und was du gesagt hast, so man hat dann nur den einen Teil des Menschens gesehen. Manchmal sieht man doch so ein Menschen, man findet den eigentlich gut, aber irgendein Gefühl sagt einem m Mhm.
Das weißt du und vielleicht ist es so den anderen Anteil, den man vielleicht auch sieht, der eigentlich nicht sichtbar ist, aber was so ein Gefühl ist, so eine Intuition, so ein Let's see. don't trust you completely. So und das ja ich ganz interessant und gleichzeitig muss ich dann irgendwie, weil das hört sich jetzt ein bisschen auch wie so ein Freifahrtschein an, so wir haben halt alle irgendwie die die leuchtenden Teile und wir haben auch die dunklen Teile. Wir können alle boshaft sein und gemein und neidisch und aber wie weit sozusagen erlaubt man diesem Spektrum sozusagen zu sein, ne?. Also na ja, weiß du, also gewalttätig sein ist jetzt nicht, also wir können alle Wenn wir müssen, also wenn du dein Kind verteidigst, wirst du auch gewalttätig. So.
Ja. Ja, aber das ist halt keine das ist halt keine Rechtfertigung, das keine Rechtfertigung.
Und das finde ich so ein das fin in diesen feröstlichen Dingern dann ja schon wieder so, also wie so wie du der Türsteher deines Geistes werden solltest, was Gedanken angeht, welche Gedanken du reinlässt und welche sozusagen heute draußen bleiben dürfen, gilt es ja noch umso mehr auch, also natürlich auch für also auch welche, also du kannst Emotionen reinlassen, aber welche auf welche, also wie reagierst du da drauf?. Ja.
Und dass diese wie sehr lässt du dich von den treiben genau und dass du sozusagen und das ist dieses, ich glaube auf den Teil erwachsen werden und oder weise werden auch. Mhm.
Aber dass du die, also die absolute Kontrolle über deine Handlungen Ja. Ja. und auch die absolute Verantwortung für deine Handlungen übernimmst.
Finde ich sehr wichtig, dass du das sagst.
Also, weil du kannst Du kannst, wir können alle fiese Gedanken haben, aber es heißt nicht, dass wir fies handeln müssen. Mhm. Und es ist keine Entschuldigung zu sagen, ich habe halt fiese Gedanken gehabt. Mhm.
Deswegen habe ich so gehandelt. Ja, mag sein, aber ist trotzdem deine Verantwortung. Mhm.
Dich im Griff zu halten. So. Und das finde ich und das finde ich ist schon das muss schon der Also ich finde das auch ein erstrebenswertes Ziel. Ja. So.
Ja. Aber ich glaube, man darf auch differenzieren zwischen man man führt nicht jeden Gedanken aus, den man hat und es ist krankhaft, weißt du?. Also, ich glaube ähm es gibt ja schon krankhafte Neigungen, weiß ich nicht, wenn jetzt an, wenn ich jetzt an Pädophilie denk oder so, dann dann ist es nichts, was weder toleriert ist noch erlaubt ist, noch normal ist, so ne. Und deswegen, also finde ich also hat man das auch nicht, es sei denn, man ist krank und ich finde, das kann man schon differenzieren, ob das jetzt normal ist oder ob das natürlich sowieso ähm äh ein Verbrechen ist.
Aber die Definition von krank und Normal ist gesellschaftlich. Genau, das weiß ich.
Also, es gab es gab halt im Griechenland und In Rom gab's gab's Phasen auch, wo wo Pädophilie einfach gesellschaftlich akzeptiert war. So, da hast du halt dein Lustknamen gehabt. Mhm.
Also zumindest, wenn man wir haben keine Ahnung den Texten zurfolge, die man irgendwie so äh rückübersetzen darf dann irgendwie. Aber ähm also und das ist ja gibt's ja dieses ganz tolle Buch irgendwie ähm von dem Psychiater irgendwie, ich weiß nicht mehr wie er heißt, wir wir behandeln die falschen, so wo wir irgendwie sagen, wir haben irgendwelche äh narzisstisch narzisstisch gestör Führungsä Persönlichkeiten, die ganze ganze Mhm. äh Firmen und Volkswirtschaften in den Abgrund reißen. Ähm die werden gefeiert oder sozusagen die die dürfen frei rumlaufen.
Ähm und irgendwelche harmlosen äh geistigen, sag ich mal, Verwirrungen, die sperren wir weg, weil es weil es weil wir gesellschaftlich dafür keinen Platz haben. So, also das ist ja schon was ich damit sagen will, ich will ich will nicht will ich will es gar nicht äh schön reden. Ich würde schon sagen, es ist eine gesellschaftliche Definition, was wir als krank und Sicherlich, sicherlich. Und früher war ähm schwul und homosexuell äh sein ja auch krank und jetzt ist es normal. Oder als krank bezeichnet. Genau.
Genau. Genau. Wurde als krank bezeichnet. Ähm und dennach kann man ja sagen, also deine eigene Freiheit hört halt auf.
Genau. Woll ich genau das wollte ich gerade sagen, wo wenn du damit jemand anderen einschränkst und verletzt und demütigst und all gegen den einfach gegen den Willen eines anderen Menschen. Genau. Ja. Ja. Ja.
Und ja, Punkt Punkt und auch das ja, wir sind halt alle mit äh gewissen Sachen äh geboren. Ist nicht nur psychischen Krankheiten und Neigungen irgendwie. Es ist trotzdem keine Entschuldigung.
Hm. Eben. Ja, es ist einfach keine Entschuldigung. Ich hasse diesen Satz. So bin ich halt. Mhm.
Das ist das ist dieses ultimative Ja, so bin ich halt. Freifahrtschein.
Ja, ist freif So, nee, mag ja sein, dass du so bist. Es ist trotzdem keine Entschuldigung. Mm. Und es heißt auch nicht, dass du nicht die Verantwortung trägst. Genau. Mhm. Ja. Huh. Huh.
So, gut, dass wir das jetzt noch mal klargestellt haben.
Schwierig. Also, ich find's echt ein Ich find's sehr komplex und ähm ich glaube, es ist unfertig, was wir jetzt gerade gesprochen haben. Kann das sein?. Ja.
Und trotzdem können wir jetzt das damit beenden.
Ist es äh ist es Ist es schlimm, dass es unfertig ist?. Also hast du haben wir war unser war unser Anspruch, dass wir eine Lösung Nee, nee, eben. Ich glaube, das ist das, was man sich selbst immer wieder erlauben muss, was ich wo ich auch zu dir oder ich habe neulchlich bei Insta dann auch Story gemacht, so ich werde es nicht lösen können und der Anspruch an mich Kriege zu lösen, der ist zu hoch. Ich werde ihn nicht erfüllen. Und wir werden diverse Ungerechtigkeit wären werden du und ich nicht nicht wirklich verbessern können, ne?.
Aus der Welt schaffen können und das muss muss man ja auch ertragen, so ne. Ja.
Was wiederum nicht heißt, dass man alles akzeptiert, ne?. Also man kann ja seinen Beitrag leisten, genau. Um um Dinge zu verbessern, ja, ähm oder zu verhindern. Also, ich finde auch da das muss man jetzt auch nicht als Freifahrtschein nehmen zu sagen, nothing to do about, aber das wir ja hier auch Aber gleichzeitig, genau, gleichzeitig muss man auch nicht das Juch der Welt auf seine Schultern laden und sagen, ich meine, wir sind wir sind absolut sozusagen, was diese Situation angeht, absolut unbeteiligt, aber es ich was ich was wir daraus mitnehmen können, ist halt Reflektion total und auch natürlich Augen öffnen. Also es war mir tatsächlich nicht bewusst, dass du per Knopfdruck irgendwie eine Frau online ausziehen kannst und so war mir nicht bewusst.
Ja, also äh sicherlich und vorsichtig sein und und reflektiert zu sein, im richtigen Moment was zu sagen, solidarisch zu sein im Sinne von ähm sich gegenseitig schützen bestimmt.
Ja, und es hat ja schon auch wieder viel, also ich finde das eine ist sozusagen was was uns als Individuen angeht, aber das andere ist ja schon auch unsere Rolle als Eltern. Mhm.
Wie man wie wir unsere Kinder darauf vorbereiten, ähm einen klaren moralischen Kompass Mhm. zu haben, was richtig ist und was falsch ist. Mhm.
Und wenn es falsch ist, wie reagiert man?. Mhm.
Und für sich einzustehen und ohne sozusagen jetzt Angst vor der Welt zu machen, weil das finde ich völlig falsch, weil die Welt trotzdem eine großartige Welt ist. Mhm.
Trotzdem auch über reale Gefahren sprechen. Ja, finde ich mega wichtig. Ja.
Und das finde ich ist so, das ist halt auch noch mal so ein ich ein Wakeup Call, das stimmt nicht, aber es ist halt ein Ich finde es wird ein bewusst dadurch noch mal so ja bewusst und ich wollte damit auch nicht sagen, dass wir oder ich mich aus der Verantwortung ziehen möchte, wenn ich sag, ich kann es nicht lösen. Ich werde es glaube ich nicht global lösen können, aber mir fällt in in solchen Situationen immer wieder der Satz von deinem ähm älteren Kollegen ein, der sagt: "Versuch nicht die Welt aus den Angeln zu heben und zu verändern, sondern versuch in deiner eigenen Welt das Bestmögliche zu bewirken und davon bin ich total überzeugt.".
Fokussier dich auf nächsten Liebe, nicht auf übernächsten Liebe. Vielen Dank fürs Zuhören.
Krass, haben wir es doch länger geredet, als ich dachte.