Vollständiges Transkript
Also es fällt ja auch kein Wunderkind im Geigen vom Himmel, das nicht geübt hat. Es wirkt, glaub ich, nicht, die eine Formel geben, die jeden Menschen zum Ziel bringt. Was ist das denn jetzt für ein Pep-Trock? Also ich glaube, es ist eine völlige Illusion, nicht arbeiten, dass das das erklärte Ziel ist. Ja, das stimmt. Nicht arbeiten zu müssen. Ich glaube, da steckt so viel mehr... Erfiehlt was? Genau. Allein das Wort Arbeit, meine Kinder kennen das Wort ja von mir nicht. Das ist auch wieder was Absurdes auf einer Art. Weil ich nicht von Arbeit spreche, ich sag, ich hab ein Konzert. Genau, oder du unterrichtest. Warum Leute, die sozusagen irgendwie nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld trotzdem nicht aufhören?
Weil? Weil das... Wollen wir dann eigentlich mit Baby weiter machen? So, in der Brust? Das ist ja eine sehr gute Frage. Ähm... Wie ich uns kennen schon. Das ist schon auch sehr privat, dann irgendwie, oder? Stimmt. Nee, das finde ich echt, kann man schon der Öffentlichkeit mitteilen. Nee, aber vielleicht so ein Schlafen, das süßes kleines Babychen? Nee, ich sag keine Kinder mal auf Kamera. Dann haben wir das gesagt. Dann haben wir gesagt. Das steht in unserem Ehevertrag. Wir könnten das Baby so auf deiner Brust schmiegen. Ja, aber es ist trotzdem auf Kamera. Ja, aber nur für... Das geht ja nicht. Da müssen wir das irgendwie... Da müssen wir noch mal schauen. So Desparate bin ich, dass wir jetzt unsere Kinder vermarkten.
Nein, das stimmt. Da fangen wir gar nicht erst hin. Ich finde, es muss ja noch Grenzen geben irgendwie. Ist das gut so? Mhm. Ich versuch, ein bisschen aufrechtzusetzen, damit ich nicht so aussehe, dass ich einen Wildschwein gegessen hätte. Aber wir haben heute Wildschwein gegessen? Oder? Wie jeden Abend. Oder wie bei dem... Schulprojekt unserer Tochter. Das darf man erzählen, glaube ich. Erzähl. Die haben eine Pizzeria gebastelt. Mhm. Und hatten dann diverse, echt professionelle Karte. Sie hatten eine Speisekarte und eine Getränkekarte. Mhm. Und hatten sehr professionell klingende Namen auf der Getränkekarte. Einhorn, Tränen, Unicorn Tears. Mhm. Mit auch Wodka und Limone. Wo man dann auch viel aus anderen Familien erfährt, was man so nicht wünschen wollte.
Unter anderem auch Monkey King. Mhm. Espresso mit Ananassaft. Ich weiß nicht, wer sich das ausgedacht hat. Ich weiß nicht, wer das ausgedacht hat. Ein Verbrechen gegen Espresso. Aber was ich eigentlich am meisten gefeiert hab, weil ich es schon echt extrem dunklen Humor finde, war, dass sie ja sozusagen ihre eigene Pizzer gemacht haben. Mhm. Mit ihrem Namen. Und dann eine Margarita. Und dann haben sie sich noch Fantasie-Pizzen ausgedacht. Und dann war sie dann auch direkt effektiv einfach arschkommisch. Die hieß Bambikon. Und war mit ... ... mit Reefleisch. Oh nein. Sehr schrecklich. Was? Wer dreht sich mir meinen veganen Margen? Groere Kinder. Echt, muss ich sagen. Also ich war ... Ich weiß gar nicht, wo ich hingucken war.
Nee, du sollst mich angucken. Das mach ich ja schon den ganzen Tag. Wir kommen halt mal zum Punkt, worüber wir wollen sprechen. Äh, ja, wir wollten eigentlich über Erfolg sprechen. Und auf eine Art ... Ja, wie wir drüber nachdenken, was erfolgreich ist, nach ... ... objektiv ... ... allen erreichenden Milestones eigentlich. Mhm. Drei Kinder. Plus. Ich glaube ... Du hast mindestens zwei Karrieren. Dieses blöde Erfolg und Milestones passt halt einfach gar nicht so sein. Also ... ... wenn wir Erfolg mit glücklich gleichsetzen, dann ist es ja ein fortlaufender Prozess von ... ... sich selbst erfüllen, oder nicht? Sehr viel wichtiger. Also du meinst, das Klischee behaftete der Weg ist das Ziel? Ja, natürlich. Nein, nicht das.
Aber es ist nicht sehr viel wichtiger, als dieses Abhaken, mit gewissen Freunden drüber gesprochen hast. So, dann glaubst du, wenn du da bist, dann hat man es geschafft. Dann wird man für immer glücklich sein. Und dann sind diese zwei Buchstaben vor dem Namen irgendwie, werden dann auf jeden Fall ... ... alle ... ... zukünftigen Struggles im Leben ... ... weißt du, eliminieren. Das ist ja einfach ein Irrglaube. Ja, ich glaube, wenn man das denkt, ist das sicher ein Irrglaube, trotz ... haben diese Achievements ja trotzdem ein Wert. Natürlich. Darüber haben wir ja auch schon mal geredet, dass man ja auch ... ... also man muss jetzt nicht aus falscher Bescheidenheit seine Erfolge und Leistungen unterm Teppich kehren.
Da bin ich ja auch sehr gut, sozusagen das Understatement zur absoluten Königsdisziplin zu entwickeln. Aber das ist eigentlich ein anderes Thema. Ich fand die Definitionen, die wir ... ... oder nicht, eine Definition, die wir auf diesem Retreat auch gehört hatten, auf dem wir waren, was uns sehr auch inspiriert hat, wieder selber Retreats zu machen, wir wollten es einfach ... ... 20, 27, ihr könnt euch schon auf die Warteliste beschreiben. Ja, definitiv, es wird fantastisch. Ähm, fand ich ... ... fand ich die Definition ... ... oder die Sichtweise zu sagen, es geht nicht ... es geht nicht prima um das Ziel und auch nicht dieses Klischeeartige der Weg dahin, sondern es geht eigentlich darum, welche Personen man wird, um dieses Ziel erreichen zu können.
Oder welche Personen muss man werden, oder welche Personen hört sich schon wieder so allumfassend an, irgendwie, dass man seine Personen ändern muss. Aber welche Fähigkeiten oder welche ... ... Denkweise, vielleicht auch Artenweisen, Qualitäten, Dinge heranzugehen, mit Dingen umzugehen, muss sich entwickeln, um ... ... um dieses, was man als Erfolg definiert, zu erreichen. Vielleicht aber auch gar nicht, ich muss sich entwickeln, sondern darf ich mich befreien. Ja, entwickeln, also auspacken. Ja, aber dieses Müssen und so, das ist schon wieder ... ... also im Idealfall geht man ja diese Wege, die sich gut anfühlen. Wir hatten es vorhin auch davon, so nicht alle Arbeit muss sich zu jedem Moment des Schaffens gut anfühlen.
Es kann auch anstrengend sein, es kann trotzdem gut sein. Aber dennoch, wo man so merkt, hey, das ist das Richtige. Und dann ist es halt eher, finde ich, befreien, als dass man sagt, ich muss da jetzt hinkommen. Und ich muss so sein und muss so ... Nein, nein. Gar nicht. Aber ... ... ne, ich meine, das gilt ja sowohl für deinen Beruf, als auch für ... also ... ... deinen einen Beruf und meinen einen Beruf. Was, Musiker und Arzt oder ... Ja, zum Beispiel, aber jetzt auch in meinem Fall, zum Beispiel, also jetzt konkret Mikrochirurg, also, um das ... ... um da hinzukommen, musst du ... ... also, du musst Geduld lernen. Mhm. Durchhalte vermögen. Ähm ... ... ein gewissen Biss auch, ne, also ... ... üben über das ... ...
also, über das sage ich mal, über das Basisminimum hinaus, ein gewisses Grund. Also, das sind ja schon Charaktereigenschaften, die man daran ... ... also üben kann, die man ... ... auf eine Art schon braucht, um da hinzukommen und das zu entwickeln. So, wie das ja sage ich mal ... Also, es fällt ja auch kein Wunderkind im Geigen vom Himmel, das nicht geübt hat. Also, es ist halt einfach egal, wie viel Talent auch im Spiel ist und die Talentdefinition hat man schon mal wann anders geklärt. Ähm, dass das auch nur wahrscheinlich zum hohen Grad auch Frühförderung ist. Aber ... ... um hin gewisse, gewisse ... ... Charaktereigenschaften ... ... zu trainieren und auszubilden. Also, wenn du damit, wenn du das auf irgendeinem gewissen Niveau ...
... praktizieren möchtest, oder? Und das finde ich aber spannend, weil ich finde, man geht davon aus, dass ... ... diese ... ... diese offensichtlichen Fähigkeiten wie ... ... ähm ... ... bei dir jetzt, ich sage mal medizinisch, das Wissen irgendwie ... ... akademisch zu sein, vielleicht irgendwie ... ... eine gute Handfertigkeit zu haben bei uns ... ... irgendwie schneller, höher weiter zu spielen, dass das ... ... ähm ... ... Ausschlaggebendes sein wird, was Erfolg angeht. Und was du aber ansprichst, sind ja sehr viel mehr ... ... eben Persönlichkeits-Eigenschaften. Und darüber redet eigentlich niemand. Und das ist ja eigentlich spannend zu schauen. Hey, ähm ... ... brauche ich vielleicht sowas wie Gleichmut, hilft mir vielleicht sowas wie ...
ähm ... ... ja, wie du sagst, Geduld und ... ... Zähigkeit, Resistenz, weißt du? Also, vielleicht ist es eben ja viel, viel, viel mehr das ... ... als diese ... ... diese Fingerfertigkeit. Ja, natürlich. Also, ich mein ... ... das finde ich auch mal so ein ... ... so ein amüsantes ... ... so amüsante Unterhaltung, wenn dann jemand zu mir ... ... sagt, was weiß ich, wenn wir über die Chirurgie reden ... ... oder so, das könnte ich nicht. Also jetzt, technisch ... ... wenn ich dann irgendwie von Mikrochirurgie erzähle ... ... und man sozusagen unter dem Mikroskop ... ... und alles Mögliche irgendwie so ... ... also, das könnte ich nicht so von meinen Händen her. Mhm. Und dann denke ich so, aber ... ... du kannst deinen Namen schreiben, ne?
Also, du kannst ... ... also, wenn du mal guckst, wenn eine Hand ... ... einen Buchstaben schreibt ... ... und ich sage es nicht zweiklassniveau, sag ich mal ... ... aber so ... ... normalen Buchstaben in den ... ... drei Linierten zwischen den zwei Linien ... ... das ist Mikromotion. Also, guck mal, wie viel sich da bewegt ... ... an so einer Hand. Also, das sind die Motorskills. Da ist es nicht so, dass deine Muskeln ... ... und deine Nerven irgendwie ... ... besonders unausgebildet sind ... ... und du das deswegen nicht kannst, ... ... sondern du hast halt ... ... auf eine Art Nie ... ... also ... ... das so trainiert. Also, wir können alle auch theoretisch, ... ... sag ich mal, die Sehnen, ... ... die ... ... die hier zusammenlaufen, ...
... die man schlecht separieren kann, ... ... können wir alle lernen sozusagen, ... ... das zu separieren, auch auf Muskelniveau. Wenn man es denn übt, ... ... also die technischen Voraussetzungen, ... ... haben wir ja alle dahingehend. Sicher teilweise mehr oder weniger ausgeprägt, ... ... aber ich glaube, wie du sagst, ... ... also ich glaube, da ist sehr viel mehr ... ... auch auf eine Art Bequemlichkeit ... ... auf eine Art auch eine Bequemlichkeit natürlich drin, ... ... wenn man dann sagen kann, ja, ... ... also das sind die Gene, das ist der Körper, ... ... ich kann das nicht, ich bin nicht der Typ. Das ist ja meine Lieblingsausrede, ... ... ich bin nicht der Typ dafür, ... ... also wer ist schon der Typ für irgendwas?
Ich glaube, das, was dahinter steckt eigentlich, ... ... wenn wir so drüber reden, ... ... ist ja in erster Linie erst mal eine Entscheidung, ... ... ich will etwas. Ob das jetzt sinnvoll ist, das zu wollen oder nicht, ... ... vielleicht darum geht es ja gar nicht, ... ... aber wenn du etwas willst ... ... und dir dann überlegst, wie kommst du da hin, ... ... also was musst du dann dafür machen, ... ... um da hinzukommen? Das sind aber auch die Konsequenzen dann, ne? Ja, wie meinst du? Also im Sinne von, ... ... dass es vielleicht nicht leicht sein wird, ... ... und dass man so zu dahin kommen möchte. Genau, aber das wollen steht ja an erster Stelle, ... ... oder? Das ist ja ein Ziel, ... ... was wir hatten, ... ... Sinn und Unsinn von Zielen und Milestones und Erfolg.
Also ich glaube, das, wo du auch manchmal ... ... so ein bisschen gegenargumentiert hast, ... ... ist ja das, was man allgemein hin versteht, ... ... was Erfolg ist. Was ja, sage ich mal, ein fremddefinites Ziel ... ... oft ist, ne? Ja, ich meine, er sagt, es ist auch so schwer, ... ... dass alles, ... ... wir kommen nicht an unseren Tieren. Wir können das nicht schaffen, Nicole. Ich habe ein Ziel. Geil, oder? Wie ich dir zuspreche. Ja, so, das ist voll motivierend, ... ... voll unterstützend. Ich komme mit einem Ziel um die Ecke, ... ... und dann sage ich so, nee, ... ... not going to happen. Ja, letztendlich muss man ja auch sagen, ... ... es ist ja auch müßig, ... ... so generisch darüber zu sprechen, ... ... weil Frauen ...
... erreichen vielleicht anders ihre Ziele als Männer. Die eine Frau erreicht ... ... ihr Ziel anders als die andere Frau. Weißt du, also so, ... ... es wird, glaube ich, nicht ... ... die eine Formel geben, ... ... die jeden Menschen ... ... zum Ziel bringt. Nicht? Was ist das denn jetzt für ein Peptalk? Naja, ich meine ... Mach was, das ist für dich sowieso, ... ... also es ist ja für jeden sowieso individuell. Ja, aber deswegen ... ... ist es halt quasi für Bissenheit ... ... und sich alles absprechen ... ... und bloß nicht aufatmen ... ... zwischendurch und sich keine Beziehung erlauben. Du hast auch kein Ziel, oder? Ja, dann haben sie es auch geschafft, ... ... am Ziel anzukommen ... ... und das ist halt alles andere, sag ich mal.
Aber das war ja nicht das Ziel. Das ist ja, sag ich mal, ... ... unter Umständen eine ungesunde Ausbildung ... ... auf dem Weg dahin. Ja, ich weiß auch, ... ... das ist wieder eine ... ... dass man eben alles haben kann und so ... ... abonniert, Nikos Newsheader. Ich meine nur, also ... ... es ist schwer, Nico. Ja, aber also ... ... dann schon noch mal zurück jetzt. Wie würdest du denn jetzt ... ... also wenn du sagst, der Erfolg ist alles relativ ... ... also wie würdest du denn jetzt aktuell ... ... dann für dich Erfolg definieren? Jeden Tag aufstehen, sich einmal mit Rosenwasser besprinken, ... ... irgendwie Yoga gemacht haben ... ... und dann ist alles schon erfolgreich. Du musst schon auch aufpassen, ... ... dass man nicht in so eine esoterische, sag ich mal ...
... weil du hast Ziele, also ich weiß das ... Was? Und du hast Ambitionen ... ... und das finde ich auch cool ... ... und ich finde es auch okay, ... ... aber ich finde dazu kann man auch stehen, ... ... aber dann sozusagen ... ... ich finde nicht, dass man das dann ... ... ich finde auch da darf man sich hinstellen ... ... und zu sagen, das ist mein Ziel, ... ... das ist meine Ambition, das möchte ich. Mhm. Während des Lebens, ... ... unglücklich zu sein und ungesund zu sein, ... ... das finde ich ziemlich unsinnig. Ich finde der Preis ist hoch. Aber glaubst du, dass du zu sein des Unglückens ... ... daher kommt, dass du ein Ziel hast? Nee, aber ich glaube, dass sehr viele ... ... unglücklich und ungesund sind. Ja, aber ich glaube auch, dass sie unglücklich ...
... und ungesund sind, weil sie kein gescheites Ziel haben. Ich glaube, das ... Ja, gute Frage. Ich glaube, sie entscheiden sich ... ... unglücklich und ungesund zu sein. Ja, sicher. Sie entscheiden sich nicht dafür, ... ... Erfüllung zu leben und ... ... also was bringt einem all das? Und eben natürlich, ... ... ich finde Geld verdienen großartig. Ich finde ... ... also ja, wie du sagst, ... ... ich habe große Ziele und ... ... ich bin ja auch gut dabei, ... ... meine Ziele zu erfüllen. Also ich empfinde das als sehr, sehr wichtig, ... ... zielschreibig zu sein ... ... und dennoch ... ... sollte man ... ... das Wesentliche nicht vergessen. Was ist denn das Wesentliche? Der Moment. Ja. Und natürlich können wir nicht, ... ... während wir arbeiten jetzt nur quasi ...
... ich sag mal, in Meditationstillstand ... ... verwallen und so weiter. Aber dieses klassische, also ... ... nimmenden Familienleben, ... ... wie viele Menschen sagen ... ... oh, ich habe gar nicht bekommen, wie groß meine Kinder geworden sind. Oder so, wo ist die Zeit geblieben? Wo sind all die Jahre hin? So ist, finde ich, tragisch. Das ist das doch nicht wert. Weißt du? Und ... ... inzwischen ... ... all die Ergebnisse, was Karriere angeht zum Beispiel. Also ich bin ja wirklich überhaupt gar nicht Antikarriere. Ich glaube ja, es geht beides. Wir müssen uns wirklich erfüllen ... ... als Mann und als Frau ... ... und dennoch ... ... familiär gesundheitlich glücklich sein. Wenn man eine Familie möchte ... ... oder beziehungstechnisch ...
... in verschiedenen ... ... Relationen, weißt du? Und ... ... ich finde, so gesellschaftlich ist ja schon oft so ... ... eben das eine oder das andere. Und das ist halt einfach ziemlich dumm. Weil ... ... also ich meine, wie viele Menschen gibt es, die ... ... am Ende ... ... also die sagen quasi am Ende des Lebens ... ... wirst du halt nicht drauf stolz sein, wie viele Stunden du gearbeitet hast. Nee, das ist richtig. Weißt du? Und das finde ich eben ... ... das heißt aber nicht natürlich, dass wir jetzt nur mit unseren ... ... Lieben, ich sage jetzt mal, am Lagerfeuer setzen ... ... also ... ... wer es möchte, gerne, aber ... ... also ... ... wir dürfen ja trotzdem noch was anderes machen, außer ... ... nur mit den Liebsten zusammen zu sein.
Aber das ... ... sich zu verbieten, ist ... ... echt nicht. Ja. Ich glaube, dass es essentiell für Menschen ist, glücklich sein. Ja. Dass man einen Beitrag leistet für andere. Ja. Also ich glaube, es ist eine völlige Illusion ... ... dieses Nicht-Arbeiten, dass das als erklärte Ziel ist. Ja, das finde ich. Nicht arbeiten zu müssen. Ich glaube, da steckt so viel mehr ... Da fehlt was. Genau. Da gibt es ja 1000 ... ... 1000, echt? Ja. ... geliebt zu werden, welchen Glück aber ... ... zu lieben ... ... ich finde gut. Es ist eine sehr freie Interpretation. Meine Omi hat es immer zitiert. Ja. Das ist quasi, also wenn du bekommst ... ... ist geil, aber wenn du nicht ... Ja, das stimmt. Ja, aber das ... Ich stimme da schon zu. Da gibt es ja viele Ansätze dazu.
Man weiß ja von Leuten, die in Pensionen gehen ... ... oder in Rente gehen, die dann in den Loch fallen, ... beizutragen haben ... ... und dann auch tatsächlich gesundheitlich ... ... rapide abbauen, ... ... weil das halt schon miteinander verknüpft ist. Ja. Und auch, also du ... ... dann hast du halt auch wieder ein Ziel, ... ... wofür es sich lohnt, körperlich fit zu sein. Wenn du das nicht hast, warum ... ... why care? Alfred Adler, mein aktueller Lieblingspsychologe ... ... hat es im Endeffekt auch beschrieben, ... ... zur Gemeinschaft, der dir selber gibt, ... ... der auch erklärt, warum Leute, die sozusagen ... ... irgendwie nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld ... ... trotzdem nicht aufhören. Weil? Weil das ... ...
das Machen ... ... sozusagen ein Identitätsstiften, das Moment ist. Wirst du ja nicht verwerflich sein? Nein, überhaupt nicht, nein. Aber wenn man sich ja fragt, warum ... ... warum musst du überhaupt noch arbeiten? Müsstest du doch gar nicht mehr. Ja, genau. Und das ist, das fehlt mir sozusagen ... ... als Normances schon auch manchmal, ... ... dass wir ... ... je nachdem, in welcher Bubble man sich natürlich bewegt, ... ... irgendwie auch in einer ... ... Internetbubbles, in denen man sozusagen ... ... unterwegs sein kann, aber dass ... ... Arbeit an und für sich ... ... ich sag jetzt mal, gewöhnliche Arbeit ... ... irgendwie schlecht ist. Und ... ... also zu vermeiden ... ... irgendwie, und ... ... und wir reden auch ganz viel über Work-Life-Balance, ...
... und das ist ja auch alles richtig. Aber in diesem ganzen Kontext ist oft Arbeit ... ... irgendwie so ein notwendiges Übel. Ja. Und das Faktum, dass Arbeit auch ... ... Spaß machen darf. Also es muss nicht immer Spaß machen, das ist der eine Aspekt. Aber es darf halt auch Spaß machen. Es darf Erfüllung sein. Es darf sich erfüllen, es darf dir was geben, ... ... was du sonst in keinem anderen Bereich bekommst. Und ... ... also auch das, man darf auch stolz darauf sein. Weißt du, dass du jetzt nicht rumlaufen musst und sagen musst, ... ... also wie läuft's auf Arbeit? Er fragt nicht im Winter. Scheiße, auch alles. Ah ja, kennst du ja im Winter. Aber ich finde es voll wichtig, was du sagst. Da kommen wir dann auch hin, wenn wir ...
... über arbeitende Mütter sprechen. Ja? Wie du sagst, also man kann ja im einen Bereich ... ... unglaublich erfüllt sein, ohne mich kürzlich sein. Das heißt aber nicht, dass es die Arbeit ersetzen würde ... ... und eben allein das Wort Arbeit, ... ... meine Kinder kennen das Wort ja von mir nicht, ... ... weil ich ... Das ist auch wieder was Absurdes auf einer Art. Weil ich nicht von Arbeit spreche, ich sage, ... ... ich habe Konzert. Genau, oder du unterrichtest. Und dann wissen Sie nicht, ah ja, krass, ... ... Mama geht halt auch zur Arbeit. So. Und das eben, weil ich nenne es ja auch nicht so. Ja. Also nie. Und ... Ich glaube, es war der Neigrund, ... ... ich glaube, nach externen Kriterien ... ... ist ja auch ein Workaholic irgendwie.
Aber ... ... sozusagen für ihn, also ... ... für ihn ist Arbeit wie Spiel. Tu was du liebst und du musst nie wieder arbeiten. Genau. So. Und das ... ... allein schon auch einfach, ... ... ohne dass man das blind unterschreiben muss, ... ... aber allein einfach über den Aspekt, ... ... drüber nachzudenken, sich das auch zu erlauben, ... ... zu sagen, nee, es macht eigentlich auch Spaß. Es ist schon auch cool. Es geht nicht immer alles, ... ... zu reduzieren und zu verbessern und zu optimieren. Und das ist irgendwie so ... Ja, was interessant, weil dann ist man ja schon wie der Hedonist. Weißt du? Also irgendwie die Gesellschaft will ja eigentlich hören, ... ... dass es also schon ein bisschen anstrengt. Also, ja, manchmal ist es schon auch hart.
Also so, ich bin da auch so richtig taff dabei. Und so, das ist das, was wir hören. So ein bisschen gestresst, ... ... damit man dann auch richtig geil Urlaub machen kann. So, das gehört ja schon dazu. Es fühlt sich geil an. Manche haben es ein bisschen viel. Manche hausen sich ein bisschen ausruhen. Aber eigentlich ist es halt so, ... ... das, was ich jeden Tag tun will. Wie viel kennst du, die das sagen? Man möchte meinen, dass bei Musikern ja deutlich höher ist. Ja, stimmt. Oder? Man müsste doch eigentlich annehmen irgendwie so, ... ... also du machst Musik ... ... und wirst dafür ... ... ich fand das zum Beispiel bei deinem letzten Konzert, ... ... jetzt am Sonntag, wo ich auch dabei war, ... ... dieses ... ... Trio mit Stille und Meditation.
Goldbach-Variation. Ich glaube, ihr hattet, ... ... ja, das war noch kurz so eine Anspielprobe. Wo eure Chilüstin dann irgendwie ... Sie sagten, ah, sie will gar nicht aufhören. Also wie so ein Kind gefreut hat, diese Passage zu spielen. Ja. Wo ich, ich fand das so geil. Ich fand es so ... ... also ich weiß gar nicht, ... ... ob ich das so in der Form schon mal ... ... ausgedrückt gesehen habe, dass jemand so ... ... also das ist nicht, ... ... weil du meintest hedonistisch, ... ... es ist nicht nur darum geht, ... ... ein Konzert zu spielen für ... ... die Zuhörer und denen, ... ... eine fantastische Zeit zu machen ... ... und denen, die mitzunehmen auf eine Reise ... ... und vielleicht auch eine Transformation ... ... oder irgendwie eine Veränderung, ...
... der im Leben anzustoßen oder all diese ... ... wirklich tollen Dinge auch, ... ... aber das ist tatsächlich so ein intrinsischen Wert, ... ... für sich selber. Find ich ... ... finde ich ... ... total super. Also wir haben einen Familienfreund, ... ... der auch fachlicher Kollege ist, ... ... der mich ... ... auch oft angerufen hat, ... ... mir erzählt er, was er jetzt geiles operiert hat. Aber auch so voll dieser ... ... ich mich schon fast ein kindlichem Begeisterung irgendwie. Ja und das ist ja, ... ... und da steckt natürlich auch, ... ... das muss man auch dazusagen natürlich, ... ... da steckt ja immer natürlich sehr viel mehr dahinter ... ... irgendwie, dass man ... ... Patienten geholfen hat und dass das sozusagen ...
... und das ist das, es darf so sein, ... ... du darfst den Patienten helfen ... ... und trotzdem Spaß dabei haben. Und du darfst ein Konzert spielen ... ... und es trotzdem selber genießen oder ... ... nicht, dass du es immer musst, aber du darfst. Und da kommen ja aber diese verschiedenen Parameter ... ... auch dazu, ... ... du darfst trotzdem dafür Geld bekommen, ... ... aber jetzt hört es aber langsam auf, ... ... also sozusagen, du tust jemandem was Gutes, ... ... du hast selber Spaß dabei und Geld willst du auch noch ... ... kriegen dafür. Ja und dann will ich aber auch in einem Umfeld ... ... spielen, ... ... wo meine Energie sozusagen fließen kann. Also mit Spielkameraden meinst du? Ja, mit Spielkameraden auch noch.
Und ... Ja okay, also jetzt wird es unrealistisch. Also bis jetzt, das theoretisch war das bis jetzt ... ... noch möglich, aber jetzt ist es fertig. Genau, und dann ist es aber auch, ... ... wenn man mal wieder runter, ne? Ja, ja, es ist gut, Nico. Aber deswegen ist der Erfolg so individuell, ... ... also guckt den Orchester an. Die einen sehen es halt erfolgreich an, ... ... im Tutti zu spielen, ... ... die anderen sehen es als erfolgreich an, ... ... der Bühnenarbeiter zu sein, ... ... der hinter der Bühne alles mennet, ... ... aber niemals dafür Applaus bekommt ... ... und der andere muss halt in einer bestimmten ... ... führenden Position sein. Und das ist ja so großartig, dass die Menschen ... ... so unterschiedlich sind.
Und so in führenden Positionen, ... ... wenn ich Verantwortung tragen darf, ... ... habe ich halt am meisten Energie. Find ich halt geil. Ja, ja, das wissen wir ja vor allem. Das ist aber nur Stress, oder weißt du? Also deswegen ... ... ja, aber das kommt ja schon leer. Ich widerspreche ja nicht, dass es nicht individuell ist, ... ... aber es sind ja trotzdem ... ... also gleiche Elemente da drin. Freude muss stimmen, Bezahlung muss stimmen. Ja, ich weiß nicht, ob Freude stimmen muss, ... ... es schon wieder sind, aber es darf. Und ich glaube, es hat viel mit Erlaubnis auch zu tun, ... ... also sich selber das zu erlauben, oder? Hab ich ja vorhin gesagt. Hast du schon gesagt, okay, ... ... ich wollte es einfach noch mal wiederholen, ...
... weil es einfach so resoniert hat in mir selber. Oder habe ich das hier gesagt, oder habe ich das ... ... auf der Yoga-Matte vorhin gesagt? Ich glaube, das ist auf der Yoga-Matte gesagt. Ach so, dieses Befreien, ... ... dass wir nicht müssen. Ich weiß gar nicht mehr, was ich alles sage. Wenn man so viele schlaue Sachen sagt, ... ... wir leben einfach. Also mögen wir zum Denken angeregt haben, ... ... wir möchten sehr gerne eure Gedanken dazu hören. Wir sind offensichtlich ... ... wie sagt man? Am Anfang unserer Weisheit. Wir haben uns gerade so einen Weg Richtung Antwort gefunden. Wir sind auf jeden Fall sehr glücklich, ... ... auch wenn das Leben ... ... manchmal schnell anstrengend viel lässt. Kann man das so sagen?
Ja, ich glaube, das kann man sagen. Gerade dann. Wie meinst du gerade dann? Weil das auch wieder eine Frage ... Also dann sind wir glücklich, ... ... weil das auch wieder eine Frage von Erlaubnis ist. Man kann ja auch sagen, ... ... jetzt sind die Kinder, ... ... let's say klein, ... ... dann kann man ja nicht glücklich sein, ... ... kann man ja nicht erfolgreich sein, ... ... kann man nicht gesund sein, ... ... kann man nicht ausgeglichen sein, ... ... das ist nicht möglich. Aber ja, also mein Anspruch ... ... ist, ... ... dass es möglich ist. Und wenn ich jetzt mal frag, wie machst du das? Ähm ... Wie machst du das dann? Dann sage ich, dass ich nachts um ... ... 24 Uhr mit meinem Mann ... ... mich hinsetzt um ein Podcast aufnehmen, ...
... obwohl wir schon längst schlafen sollten. Ähm ... Naja, also diesen Perspektiv, ... ... ich wechsle immer wieder zu vollziehen. Hm. Ähm ... Hilft dir John dabei? Also mir hilft es sehr, ... ... Dinge in Relation zu setzen und zu sehen, ... ... dass es nicht wirklich tragisch ist, ... ... dass ich vielleicht mal ... ... weiß ich nicht wie vorhin, ... ... weißte, dass ich so merke, ... ... ich bin gerade gedanklich irgendwie, ... ... ich sag mal nicht festgefahren, ... ... aber es war so einiges, ... ... was ich wollte und dann reden wir drüber ... ... und dann ist quasi der Knoten geplatzt. Also so ... ... nichts ist für immer ... ... und das ... ... empfinde ich als sehr heilsam. Und dann ist es halt mal anstrengend und dann ist man halt mal müde.
Aber ich kann trotzdem ... ... das Licht sehen. Ich kann mich im Wasser freuen, ... ... ich kann mich an unseren großartigen Kindern freuen. Ich guck dich jeden Tag an und denk so, ... ... ich hab den geilsten Mann. Verstehe ich total, es gibt jeden Morgen so, ... ... wenn ich spiele muss. Du, Emma. Ja? Ich finde es tatsächlich, ... ... auch das ist vielleicht ein Muskel oder eine Kunst, irgendwie. Das ist sicherlich ... Und auch das ist ehrlich gesagt ... ... finde ich auch ... ... ein ... ... ich weiß nicht, ob ich es erwarten kann, ... ... aber ich finde es ist ein Teil von der Beziehung ... ... oder wir haben auch darüber ... ... auch mit unserer ganzen Familie, ... ... dass wir uns einander ... ... sehr hochziehen. Das ist eine komische Besetzung von ...
... also Lift each other up. Aber uns halt ... ... Gutes tun wollen und helfen wollen ... ... und irgendwie ... ... ja, also jetzt gerade, ich mein heute war auch ... ... nach allen objektiven Kriterien ... ... kein unanstrengender Tag. Sowohl für dich allein, ... ... Pi, Pa, Po ... ... und trotzdem, ... ... genau, trotzdem ... ... dass Viktor Franklmäßige ... ... vorbeifliegen ... ... eines Marienkäfers ... ... wertschätzen können im Moment. Und weil du sagst, ... ... das ist, was man üben kann, ... ... das hat ja was mit Routinen zu tun. Ja, weil du fragst Journaling, ... ... ja, natürlich schreibe ich mir morgens auf, ... Zeit dafür nehme, wofür ich dankbar bin und das kann man genau so am Abend machen, selbst wenn es der krasseste Tag war.
Auch mit unseren Kindern, ne? Weißt du? Und... Ja, jetzt ist es auch gut. Schön ist das Wort. Ja, ja. Meine Damen und Herren! Willkommen im einzigen Restaurant der Welt, in dem es Einhorn Tränen mit Wodka gibt, Espresso mit Ananas und eine Bambi-Pizza mit Rehfleisch. Bitte schneiden Sie Ihre Glaubenssätze an, wir starten, denn irgendwann fragt jeder sich. War das alles? Erfolg ist kein Parkplatz, auf dem man endlich steht. Und auf los geht's los. Der Weg ist nicht das Ziel und das Ziel ist nicht der Punkt, so in dir summt. Ich bin nicht der Typ dafür, das hört man oft an jeder Tür. Doch jeder, der seinen Namen schreibt, hat mehr Talent als er glaubt und beschreibt, der Chirurgnät unter dem Licht. Der Musiker übt dieselbe Schicht.
Nicht Gene, nicht Sterne, nicht Magie, oft gewinnt einfach die Strategie. Geduld ist eigentlich sexy, keiner sagt's weit und übt die Trüste. Man wird nicht groß durch einen Plan, man wächst, weil man bleibt dran. Erfolg ist kein Parkplatz, auf dem man endlich steht. Mit jetzt geschafft, das für immer glücklich schreibt. Mitten im Verkehrshaus, ein bisschen Swing, ein bisschen Mut, ein bisschen auf los geht's los. Der Weg ist nicht das Ziel und das Ziel ist nicht der Punkt, du wirst unterwegs zu dem, was noch unbewusst in dir summt. Was du liebst und du arbeitest nie wieder, klingt gut, ist aber gelogen, du arbeitest trotzdem. Du nennst es nur plötzlich anders, Konzert, Operation, Unterrichten, erschaffen, Leben.
Die einen träumen von Pension, die anderen bauen an ihrem Klon, weil sie nicht auf den Ort, wo man die Welt bewegt. Der Zellistin leuchten die Augen auf, sie spielt dieselbe Stelle, gleicher Lauf. Ein Kind, der seinen Lieblingssatz entdeckt hat niemals Arzt erzählt begeistert nachts, was heute wundermöglich macht. Der Künstler grins beim letzten Ton, genau da. Alle größer werden, fragt die Zeit nicht nach Beschwerden. Die Kinder wachsen nebenbei, ein Sommer fliegt wie Vogelschreid. Rumschau nicht nur aufs Morgenlicht, verpasst das heute. Darüber nicht ein Marienkäfer. Der Volk ist kein Parkplatz, kein Titel und kein Abix. Verdammt, genau dieses Leben wollte ich. Mit Chaos, mit Arbeit, mit Liebe, mit Licht.
Jeder fragt, ob sich das alles lohnt an Tanz. Denn der Tanz hat längst verstanden, dass der Moment hier wohnt.